Sound ***Diskussionsthread***

Ja, wen der Plattenspieler ordentlich funktioniert, macht das Abnhemersystem den Klang.
Ich benutze und empfehle immer wieder den Technics SL-1210MK II, da er grundsolide ist:
Er dreht schnell und gleichmäßig an
Er hat einen direktantrieb, der sehr gut arbeitet.
Der Motor hält es auch aus wenn man ihn rückwärts benutzt.
Das Ding ist unkaputtbar, hält seit 20Jahren, selbst ihm Club.

An den Technics würde ich eine Ortofon 2M Blue hängen.
Damit bist du für wenig Geld sehr gut bedient.
Als Pre-Amp würde ich den in Deutschland produzierten Lehmann Black Cube benutzen, der ist auch absolut ausreichend.

Dass wäre meine Lösung für weniger als 1000€.
Oder möchtest du soviel wie der Pro-ject kostet ausgeben?

BTW möchtest du denn gerne Röhre, gefällt dir der Klang?
 
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Der pro-ject rpm 10.1 ist ein schönes Teil ! Soviel Geld willst du ausgeben !? Der Pro-ject ist hat einen Dynamischen und sehr offenen Klang den man auch schon mit zu den High End Geräten zählen kann ! Zu den Phonovorverstärkern bietet Pro-ject den Pro-Ject Audio Systems an der auf deren Plattenspielern abgestimmt ist !!! Grundwärme ist durch die Röhre im Vorverstärker vorhanden und die Klare wiedergabe auch ;)
MfG MasterFreak:daumen:
 
Ich war jetzt etwas überrascht, dass ausgerechnet PEG mir einem 1210er empfiehlt : ) Ist er klanglich wirklich so ein guter Spieler? Habe etwas gegoogelt, Produktion wurde letztes Jahr eingestellt, dürfte somit eine echte Wertanlage sein! Habe weiter gegoogelt und etwas über die Qualität der Nachfolgemodelle gesucht. Aber es gibt ja noch keine Langzeiterfahrung. Hoffe wirklich nicht, dass Technics jetzt am Material spart und günstigere Teile verwendet, und eben diese nach 20 Jahren nicht mehr so funktionieren wie am ersten Tag.

Der Black Cube soll ja ein echtes Wunderding sein. Tests klingen vielversprechend, muss dabei aber schon wieder an die Tube Box SE II denken, die natürlich, als Röhrenvorverstärker(in?), mehr emotionen in mir auslöste. Die beiden werde ich auf jeden Fall testen.

Dynamisch und sehr offen geht schonmal in die richtige Richtung, natürlich .. Bei Dynamik denke ich oft an den music.hall 25.2, den ich mal in meiner Surroundanlage für die beiden Frontspeaker durchgeschliffen hatte. Ein echter Überflieger in der Preisklasse. Habe ihn aber zurückgegeben weil der Sound im leiseren Bereich entweder zu leise oder zu laut war, man konnte einfach nicht fein genug an der Lautstärke drehen.
Schade eigentlich, aber als Ergebnis hatte ich mich dann dazu entschlossen eine Anlage zu kaufen die ich in 20-30 Jahren noch lieben werde, und mich damit auch genau richtig entschieden. Soweit getan, fehlt nun nur noch der Plattenspieler und für die neue Wohnung eventuell die MFE Stromanbindung.

Habe auch gelesen, dass ein Tonabnehmer etwa 1/3, ebenso wie der Phono-Vorverstärker, des Preises ausmachen sollte. Wäre es aber, wenn der Sound vom Tonabnehmer kommt, nicht eher andersrum sinnvoller?
Als Abnehmer ist mir auch der Ortofon MC Rondo aufgefallen. Ein guter Vergleich wird hier der empfohlene 2M Blue sein, der mit seiner guten Räumlichkeit mir sicherlich schnell helfen wird ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu vermitteln.
 
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Ich war jetzt etwas überrascht, dass ausgerechnet PEG mir einem 1210er empfiehlt : ) Ist er klanglich wirklich so ein guter Spieler? Habe etwas gegoogelt, Produktion wurde letztes Jahr eingestellt, dürfte somit eine echte Wertanlage sein! Habe weiter gegoogelt und etwas über die Qualität der Nachfolgemodelle gesucht. Aber es gibt ja noch keine Langzeiterfahrung. Hoffe wirklich nicht, dass Technics jetzt am Material spart und günstigere Teile verwendet, und eben diese nach 20 Jahren nicht mehr so funktionieren wie am ersten Tag.

Der Black Cube soll ja ein echtes Wunderding sein. Tests klingen vielversprechend, muss dabei aber schon wieder an die Tube Box SE II denken, die natürlich, als Röhrenvorverstärker(in?), mehr emotionen in mir auslöste. Die beiden werde ich auf jeden Fall testen.

Dynamisch und sehr offen geht schonmal in die richtige Richtung, natürlich .. Bei Dynamik denke ich oft an den music.hall 25.2, den ich mal in meiner Surroundanlage für die beiden Frontspeaker durchgeschliffen hatte. Ein echter Überflieger in der Preisklasse. Habe ihn aber zurückgegeben weil der Sound im leiseren Bereich entweder zu leise oder zu laut war, man konnte einfach nicht fein genug an der Lautstärke drehen.
Schade eigentlich, aber als Ergebnis hatte ich mich dann dazu entschlossen eine Anlage zu kaufen die ich in 20-30 Jahren noch lieben werde, und mich damit auch genau richtig entschieden. Soweit getan, fehlt nun nur noch der Plattenspieler und für die neue Wohnung eventuell die MFE Stromanbindung.

Habe auch gelesen, dass ein Tonabnehmer etwa 1/3, ebenso wie der Phono-Vorverstärker, des Preises ausmachen sollte. Wäre es aber, wenn der Sound vom Tonabnehmer kommt, nicht eher andersrum sinnvoller?
Als Abnehmer ist mir auch der Ortofon MC Rondo aufgefallen. Ein guter Vergleich wird hier der empfohlene 2M Blue sein, der mit seiner guten Räumlichkeit mir sicherlich schnell helfen wird ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu vermitteln.

Jo der Technics geht. Er ist mehr zum DJ Plattenspieler ummutiert den man auch für Hifi benutzen kann. Er ist sehr Leistungsfähig und hält lange !!! Aber der Pro-jekt hält auch ewig und ist immer ein treuer gefährte der sehr dynamisch ist. Zum Klang der Technics kann ich dir leider nix sagen weil ich die noch nicht komplett getestet hab, aber Pro-jekt ist schon richtig. Ich hab einen günstigen Plattenspieler von Pro-jekt der seit ca. 15 Jahren schon seinen Dienst sehr sehr gut macht ! Ich konnte mich nie beklagen und der Klang war auch immer sehr schön warm und dynamisch. :daumen:
Der Black Cube ist ein Wunderding, besonders im Klang aber er ist mehr für Khs gedacht !!! Aber der Pro-jekt Vorverstärker wird seinen Job auch gut machen und er hat die wärme wie schon gesagt und über den preis kann man auch nicht klagen, oder !? ;)
Gruß MasterFreak

P.S. Testen ist eigentlich das richtige Stichwort ;) Teste alles und entscheide selber was dir am besten gefällt !!!
 
Warmer klang wenn ich das schon höre :ugly: sollte eigentlich ein unwort sein.

Allerdings "Warmer" klang ist nicht immer erwünscht, ich wollte ihn nicht, denn man hat bei "warmen" klang immer ein gewissen Dynamik verlust, und vorallem ein verlust in der Präzission, man könnte auch sagen es ist klangverbiegerrei.

Im grunde gibts aber keinen warmen klang das ist ein unwort, besser treffend würde "weichgezeichnet"

Aber da geschmäcker verschieden sind sollte jeder selbst testen, nicht jeden gefällt z.b der klang eines Röhrenverstärkers.
 
Ja eben, bei der Röhre ist er Warm, evtl. beizeichnet jeder diesen Klang anders aber ich empfinde ihn als warm. Es gibt aber auch kalten Klang bei nicht röhren Geräten wie ich festgestellt hab ! Die Dynamik geht keines Falls verloren... von meinem Plattenspieler zum Verstärker jedenfalls net !!! ^^ Zum Bespiel sind meiner Meinung nach die Hifiman HE5 LE oder der Sennheiser HD 595 warm oder der HD 800 ist relativ kalt dafür aber mit großer Präzision. Es kommt meistens auf den Geschmack an... man (!!!) muss (!!!) selber entscheiden was einem gefällt.
MfG MasterFreak

P.S. natürlich sind empfehlungen gut aber entscheidet wird immer selber ^^
 
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Ich wollt mich ja in zukunft hier aus technischen Diskussionen raushalten...aber wenn ich lese was hier schonwieder für ein Unsinn erzählt wird...:schief:
seit wann hat denn der Plattenspieler einen Einfluss auf den Klang? Es gibt nur drei Dinge, die ein Plattenspieler möglichst gut können muss:

- er muss möglichst rumpelfrei sein
- er muss einen möglichst leichtgängigen Tonarm haben, der den Tonabnehmer aber kontrolliert in der Rille hält
- er muss möglichst geringe Gleichlaufschwankungen haben damit die Musik nicht leiert

Dynamik, Wärme, Kälte, Spritzigkeit, Auflösung und all der Quatsch kommt zum überwiegenden Teil vom Tonabnehmer und zu einem geringen Teil vom Phono-PreAmp. Das hat überhaupt nix mit dem Plattenspieler zu tun, wie auch? Sicher kann man mit viel Phantasie in einen rumpelnden Motor eine gewisse Wärme (oder wie es dfence besser bezeichnet ein "Weichspülen") hineininterpretieren, tatsächlich übertönt dabei das Motorrumpeln aber lediglich die Wiedergabe vom Tonabnehmer. Ein zu schwergängier Tonarm, der den Tonabnehmer nicht kontrolliert führen kann resultiert in Verzerrungen und hat ebenfalls keinen Einfluss auf Dynamik oder Auflösung.
Der großteil des Vinyl-Budgets sollte in den Tonabnehmer und in die Schallplatten fließen. Der Plattenspieler und der Phono-PreAmp ändern sogut wie nix am Klang. Ich hatte mittlerweile einen Reloop RP-1000Mk3, leihweise einen Technics SL-1200Mk2, einen Reloop RP-2000Mk3, einen Yamaha P300 und derzeit einen Pro-Ject Xpression III. Klanglich gab es überhaupt keinen hörbaren Unterschied zwischen den einzelnen Plattenspielern. Bei den Phono-PreAmps hatte ich bisher den im Denon PMA-510AE integrierten, einen billigen NoName-PreAmp und derzeit den Cambridge Audio Azur 540P in den Fingern. Ebenfalls sogut wie keine hörbaren Unterschiede, ich meine zwar, dass der Cambridge etwas spritziger klingt, aber ich würde es nie felsenfest behaupten.

Wichtig ist dagegen die Auswahl des Tonabnehmers. Da muss man auf die Abschlusskapzität achten (die muss zum Phono-PreAmp passen) und man muss auf die Compliance achten (die muss zum eff. Tonarmgewicht passen). Und natürlich sollte man einen MM-Tonabnehmer auch an einen MM-PreAmp anschließen und einen MC-Tonabnehmer an einen MC-PreAmp. Wenn diese Eigenschaften passen kann man sich umgucken welcher Tonabnehmer einem klanglich passt. MC ist nicht automatisch besser als MM (siehe z.B. den sehr guten MM-Abnehmer Ortofon 2m Black). Je schärfer der Schliff (sphärisch<elliptisch<Fine Line<Gyger<Shibata), desto mehr Informationen vermag der Tonabnehmer aus der Rille zu holen. Nackte Diamanten (also ganze Diamanten) sind getippten (ein Diamantensplitter der auf einen Metallträger geklebt ist) vorzuziehen, da sie a) länger halten und b) leichter sind und die bewegte Masse dadurch geringer ist, wodruch Verzerrungen gemindert werden.
 
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PEG, ich mein ja auch nicht dich, auch wenn ich einen Technics SL1210Mk2, der im Moment ca. 700€ kostet und dazu ein 2m Blue (kostet 150€) so nie empfehlen würde, da das viele Geld, das der Technics kostet, besser in einem besseren Tonabnehmer investiert ist. Klar ist das 2m Blue schon ein ordentlicher Tonabnehmer, aber wenn man 900€ ausgeben will kann man sich auch nen 300€-Plattenspieler (bspw. Pro-Ject Debut III, Denon DP-300F, Rega Planar I usw.) holen und das restliche Geld lieber in einen besseren Tonabnehmer stecken (Ortofon 2m Bronze oder gar Black, Nagaoka MP-30, Denon DL-103R, Goldring G1042, Ortofon 540MkII oder diverse Ortofon Rondo oder Kontrapunkt...). Da gibt es so viel Auswahl in dem Preisbereich mit wirklich signifakten Klangunterschieden, dass es fast schon absurd ist, soviel Geld in den Plattenspieler zu stecken. Man sollte nur einen Dreher finden, der einem optisch und haptisch zusagt und die Basics beherrscht (Gleichlaufschwankung weniger als 1%, Rumpelabstand mehr als 40dB). Bessere Werte machen eh keinen Sinn, da jeden Schallplatte der Welt mehr Gleichlaufschwankungen erzeugt (dadurch, dass das Mittenloch nie 100% mittig sitzt) und mehr Rumpeln hervorruft (durch Unebenheiten des Vinyls).

Ich meinte aber eher solche Aussagen:

Der Pro-ject ist hat einen Dynamischen und sehr offenen Klang den man auch schon mit zu den High End Geräten zählen kann !
Zu den Phonovorverstärkern bietet Pro-ject den Pro-Ject Audio Systems an der auf deren Plattenspielern abgestimmt ist !!!
(Wie kann ein Phono-PreAmp an den Plattenspieler angepasst sein? Der PreAmp steht in keinster Weise in einer klanglich relevanten Verbindung mit dem Plattenspieler, selbiger hat überhaupt nichts mit der Tonerzeugung zu tun, er soll einfach nur die Platte drehen und den Tonabnehmer (der ist der Tonerzeuger) in der Rille halten)

Zum Klang der Technics kann ich dir leider nix sagen weil ich die noch nicht komplett getestet hab, aber Pro-jekt ist schon richtig.
 
Stimmt, da kann man lieber nen billigen Pro-ject nehmen.
Ich empfehle den Technics halt deshalb, weil er bei vielen Bekannten schon so lange hält. Außerdem kenne ich 2, bei denen Pro-jects kaputtgegeange sind, aber es stimmt schon, dann lieber mehr in den Abnhemer investieren.
BTW den Technics würde es gebraucht auch für 330e geben.
 
@Afi :daumen: Hätt zwar nich gedacht das du dich nochmal zu worte meldest, aber du hast in allen bezügen recht.

Btw der Technics ist unter anderem so teuer weil er zu ner Legende geworden ist und weil er eben extremst robust ist und langlebig ist, ich würd aber auch soweit gehen und sagen, das der Technics nur für DJ´s recht interessant ist, aber zum normalen musikhören taug auch was billigeres genauso gut, wie Afi schon geschrieben hat, der Plattenspieler macht nicht den Ton.

Und was das weichspülen angeht, unter "warmen" klang versteht man eine beschneidung der Bässe, eine hervorhebung des Mittenbereichs und eine beschneidung der Höhen, hierbei geht eben Dynamik und Präzision verloren. Wie ich schon sagte, es ist klangverbiegung.

@Masterfreak, du bist aber schon ziemlich arg von dir überzeugt oder, wenn du sagst deine empfehlungen sind gut ? :ugly: Das soll jeder für sich selbst entscheiden, denn wie du schon sagst jeder hat nen anderes hörempfinden.
 
dfence und AFI: Ihr sprecht genau das auch was ich mir beim Lesen der letzten Posts gedacht hab ->:daumen::hail::)

Ich bin (und werde) übrigens nicht nur wegen der Renovierungsarbeiten hier in der Topic weniger aktiv (sein)... Ich hoffe ihr versteht den Schritt ;).
 
Boah im Luxx ist es schlimm:ugly:
Ich bin knapp 2 Tage dabei und treff da fast nur... Naja... Da will einer Monströsen Bass aus einem Logitech Z4:D
Autosound wie er es nennt:ugly:
 
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