Sound ***Diskussionsthread***

Hä? ich versteh die Frage nicht?
USB heißt, dass eine USB Soundkarte benutzt wird und deine Xonar DX umgangen wird, quasi umsonst drin steckt. Darum würde ich das 1er Cloud auf jeden Fall bevorzugen, zumal die USB Soundkarte vom 2er den Aufpreis sowieso nicht wert ist.
 
meine Frage lautet, ob die Cloud Core Variante technisch wie auch von der Qualität identisch mit dem Cloud I ist.

Gemäss Internet Recherche, sind im Core Paket keine Verlängerungen, Ersatzpolsterungen, Flugzeugadapter etc enthalten. Die Cloud Variante hat auch ein Kombikabel Mic + Sound (so wie das aussieht, ist die Core Variante die Cloud II ohne USB Soundkarte im Lieferumfang).

Cloud Core: http://ecx.images-amazon.com/images/I/71sI-KA-aGL._SL1428_.jpg

Cloud I: http://cdn5.thinkcomputers.org/wp-content/uploads/2014/06/31.jpg

Cloud II (USB): http://www.allround-pc.com/wp-content/uploads/2015/02/HX-Cloud-II-RED-accessories.jpg

Preisunterschied in der Schweiz: Cloud Core ca. 60 Euro, Cloud I ca. 80 Euro.

Für 20 Euro's mehr sind mir die Extra Schnick-Schnacks im Lieferumfang nicht wert, ausser das Gerät selbst ist qualitativ besser etc
 
Zuletzt bearbeitet:
Update: habe mir nun weder die Mackie CR3 noch die CR4 geholt, sondern die Presonus Eris E4.5.
Gestern sind sie gekommen, aufgebaut und getestet.
Bin sehr zufrieden :)
Klang ist detaillierter und ich habe das Gefühl viel mehr "mittendrin" zu stehen.
Ich merke aber das ich mich erstmal daran gewöhnen muss, da die Boxen nur knapp 80cm von mir weg stehen, es wirkt komplett anders.
Aber die ganz tiefen Frequenzen merkt man schon etwas fehlend, für ü300€ aber nochmal den passenden Subwoofer...ich weiß nicht so recht.....
 
Drauf achten, dass die Lautsprecher in Richtung Ohren zeigen / Höhe vom Kopf positioniert sind, das bringt nochmal einen Schwung tiefe Frequenzen zum Höreindruck.
 
Drauf achten, dass die Lautsprecher in Richtung Ohren zeigen / Höhe vom Kopf positioniert sind, das bringt nochmal einen Schwung tiefe Frequenzen zum Höreindruck.

Ne, sie sollten Richtung Ohrhöhe strahlen, müssen aber keineswegs in Richtung Ohren zeigen.

Wenn sie über oder unter einem "durchstrahlen", dann ist die Abbildungshöhe bzw. die Bühne falsch. D.h. die Musik spielt dann eben auch ober- oder unterhalbe des Hörers.

Über die horizontale Ausrichtung der Boxen, sprich deren Anwinklung kann man zum einen den Hochtonpegel steuern (Hochton wird mehr oder weniger gebündelt abgestrahlt), daneben die Breite der Abbildung. Da kann man ganz nach raumakustischen Gegebenheiten und Geschmack ausprobieren was am besten klingt.

Mit der Basswiedergabe hat aber weder das eine noch das andere zu tun. Der Bass wird kugelförmig abgestrahlt. D.h. ob der Richtung Hörer, Ohr oder auf den Bauch strahlt ist reichlich egal.
 
Hi,
hat jemand Erfahrungen mit den Fluid Audio C5 ?

Die neuen Presonus sind zwar toll, aber mir fehlt ab und an etwas Bass, die Fluid Audio C5 gehen ja mit 54Hz doch noch ein Stück weiter runter (Presonus 70Hz).
Meint ihr 16Hz weiter runter sind ein hörbarer Unterschied?`Einen Subwoofer möchte ich mir eigentlich nicht noch holen...
 
Warum nicht gleich Boxen nehmen, die auch tatsächlich Bass machen? 54Hz ist zwar erheblich tiefer als 70 (und ja auch hörbar - zumindest wenn die Frequenzverläufe ähnlich aussehen), aber wenn man sich vor Augen führt, dass man gemeinhin für Musik 50Hz als oberste Grenze dessen ansieht was man für Fullrangewidergabe braucht, dann ist das immer noch nicht genug - wenn auch knapp.

Wobei so eine Zahl aus den technischen Daten für sich ja keine wirkliche Aussage zu dem Bass zulässt. Verlauf, Aufstellung usw. spielen da noch gehörig rein und zur Qualität der Basswidergabe sagt es auch natürlich nix.
 
Zappaesk welche Lautsprecher in der Größe und bezahlbar kennst du denn? Meine magnat signature gehen zwar tiefer aber auch nicht extrem mehr und die sind so voluminös wie die zwei lautsprecher + pc + user ; -)

Drebbin natürlich wirst du einen deutlichen unterschied merken. Moderne Musik arbeitet oft nicht so extrem tief, wie Zap beschreibt. Das geht dann meist für klassik und am pc hörst du das sicherlich seltener. Die Frage ist eher ob die realistisch wirklich so tief kommen.

Edit die grenze von schaffen die sind bei 3 max 6 db unterschied zum sonstigen pegel.
 
Klassik? So ziemlich jede Bassdrum schlägt bei rund 50 Hz. In dem Bereich liegen auch die tieferen, meistgespielten Saiten der E-Bässe.
 
Zappaesk welche Lautsprecher in der Größe und bezahlbar kennst du denn? Meine magnat signature gehen zwar tiefer aber auch nicht extrem mehr und die sind so voluminös wie die zwei lautsprecher + pc + user ; -)

Was es da alles gibt weiß ich nicht. Ich habe ja keine komplette Marktübersicht. Tiefgang ist ja auch entgegen der landläufigen Meinung nicht direkt mit der Größe der Boxen verbunden - mit dem Preis schon gar nicht.
Meine ct227 XT machen jedenfalls auf dem Schreibtisch knappe 40Hz - mit nem 3" TT.

Drebbin natürlich wirst du einen deutlichen unterschied merken. Moderne Musik arbeitet oft nicht so extrem tief, wie Zap beschreibt. Das geht dann meist für klassik und am pc hörst du das sicherlich seltener. Die Frage ist eher ob die realistisch wirklich so tief kommen.

Was ist denn für dich moderne Musik?
In der Rock/Popmusik erreicht ein E-Bass (abhängig von der Stimmung) rund 40 Hz ein 5 Saiter dann sogar rund 30Hz. Eine Orgel (keine Kirchenorgel, sondern eher eine Hammond oder vergleichbares) dürfte auch in dem Bereich spielen. Im Jazz kommen die selben Instrumente zum Einsatz. Ne Gitarre kommt im Übrigen bis ca 60Hz...
Bei elektronischer Musik gibts nach unten theoretisch keine Grenzen, wobei das selten wirklich noch tiefer geht, weil eben die allerwenigsten Anlagen das noch vernünftig darstellen können.

50 Hz ist jedenfall nicht extrem tief, reicht aber für gewöhnlich zum entspannt hören aus - dem Residuum-Hören sei dank!

Edit die grenze von schaffen die sind bei 3 max 6 db unterschied zum sonstigen pegel.

Das hängt von der Angabe ab. Manche geben auch -8 oder -10 dB Punkte als untere Grenze aus... Deswegen und wegen des aus der Angabe nicht herauszulesenden Frequenzgangsverlauf sagt eine reine Angabe der unteren Grenzfrequenz nix aus!
 
Ja beim letzten Punkt hast du völlig recht. Teilweise werden auch -10dB angegeben. Halte ich persönlich aber nicht mehr für akzeptabel. Dort müsste man dann über den Equilizer eine enorme Anpassung durchführen.

Rock/Pop kann natürlich auch so tief gehen. Habe oben schon geschrieben für welche "Töne" das gilt. Dieses kommt auch vor zum Teil. Aber sicherlich nicht so extrem. Wenn diese Lautsprecher wirklich ~50hz packen. Dann wird er die meisten Lieder in vollem Spektrum hören können. Natürlich wird es auch hier und da ausnahmen geben. Aber ganz ehrlich. Das sind <200Euro...

Ich bezweifle übrigens, dass die Lautsprecher wirklich 40hz noch sauber mit relativ linearen Pegel (nicht nur einfach hörbar) hinbekommen. Natürlich kann man tiefe Frequenzen auch mit mehr Leistung und kleinen Volumen hinbekommen. Aber da gibts auch Grenzen der Vernunft ;-)
 
Ja beim letzten Punkt hast du völlig recht. Teilweise werden auch -10dB angegeben. Halte ich persönlich aber nicht mehr für akzeptabel. Dort müsste man dann über den Equilizer eine enorme Anpassung durchführen.

Ne kleine Membran am unteren Ende um 10dB anzuheben ist mMn Schwachsinn. Damit begrenzt man die Pegelfähigkeit brutal und vergewaltigt Chassis und den Verstärker.

Rock/Pop kann natürlich auch so tief gehen. Habe oben schon geschrieben für welche "Töne" das gilt. Dieses kommt auch vor zum Teil. Aber sicherlich nicht so extrem.

Ich habe lange Jahre in ner Band selbst Musik gemacht, meine Jungs spielen beide ebenfalls Instrumente.Der Große Bass... Ne offene E oder auch H Saite am Bass ist nicht unüblich sondern gängig. Im Gegenteil, Downtuning am Bass ist ebenfalls gängig, so dass man Die E oder gar die H Saite werden dabei noch ein paar Halbtöne tiefer gestimmt. D.h. man kommt da sogar noch das eine oder andere Hertz runter. --> Tiefe Töne unter 50Hz kommen vor und sind eher die Regel denn die Ausnahme.

Wenn diese Lautsprecher wirklich ~50hz packen. Dann wird er die meisten Lieder in vollem Spektrum hören können. Natürlich wird es auch hier und da ausnahmen geben. Aber ganz ehrlich. Das sind <200Euro...

Wie gesagt dem Residuum Hören sei dank können auch deutlich tiefere Töne wahrgenommen werden, selbst wenn die der Lautsprecher gar nicht wirklich wiedergibt. Deswegen spricht man ja ab 50Hz von Fullrange.
Mit dem Preis hat der Tiefgang aber nun wirklich nix zu tun, deswegen ist der Hinweis auf <200€ ohne Belang. Ich wüsste jetzt auch gar nicht warum billige Boxen weniger Tiefgang haben sollten - technisch fällt mir jedenfalls kein Grund ein.

Ich bezweifle übrigens, dass die Lautsprecher wirklich 40hz noch sauber mit relativ linearen Pegel (nicht nur einfach hörbar) hinbekommen. Natürlich kann man tiefe Frequenzen auch mit mehr Leistung und kleinen Volumen hinbekommen. Aber da gibts auch Grenzen der Vernunft ;-)

Also meine Frequenzgangmessung mit meinem kalibrierten Messmikro ergibt einen -3dB Punkt bei 42Hz (ohne aktives EQing), das ist Fakt! Du kannst das gerne bezweifeln, das ändert aber die Messung nicht.

Ja, es gibt Grenzen der Vernunft. Der Wirkungsgrad leidet bei kleineren Volumen, aber je nach Beschallungssituation ist dieser nicht ganz so interessant. Meine Boxen haben soweit ich das auswändig weiß 78dB /1m /2.83V. Das ist aber am Schreibtisch völlig wurscht (und nicht unüblich), weil man ja sehr dicht dran hockt und ich da auch keine Party beschallen will.

Da ist man jedenfalls von der Grenze der Vernunft noch ein gutes Stück weg! Das geht noch ohne Trickserei.
 
Respekt. Hätte ich den kleinen Dingern nicht zugetraut. Finde gut, dass du es auch belegbar nachgemessen ahst. Machen die wenigsten. Meist wird nur mal ein youtubevideo mit Frequenzgang ausprobiert.

Natürlich ist Preis nicht pauschal eine Angabe von Qualität. Wenn man DIY dazu nimmt sowieso schon mal nicht. Aber in der Regel kann man am Preis schon abschätzen, wie realistisch die Angaben sind. In der Regel (Ausnahmen gibt es immer) wird man in bestimmten Preislagen auch bestimmte Qualität erhalten, da die Hersteller auch ihre Mitarbeiter bezahlen müssen ;-)

Bzgl. Frequenzspektren von aktuellen Liedern müssen wir das mal vertagen. Ich hab versucht im Internet entsprechende Analysen zu finden, das ist aber nicht so einfach. Werd es daher wohl selber mal machen müssen.

Aber schön, dass wir uns wenigstens bei den -10dB einig sind ;-)
 
Natürlich ist Preis nicht pauschal eine Angabe von Qualität. Wenn man DIY dazu nimmt sowieso schon mal nicht. Aber in der Regel kann man am Preis schon abschätzen, wie realistisch die Angaben sind. In der Regel (Ausnahmen gibt es immer) wird man in bestimmten Preislagen auch bestimmte Qualität erhalten, da die Hersteller auch ihre Mitarbeiter bezahlen müssen ;-)

Moment! Wir sprechen nicht von der Qualität! Die ist natürlich zu einem gewissen Maß preisabhängig, wobei sich DIY hier nicht mit Fertigsachen vergleichen lässt und auch DIY mit DIY lässt sich nicht direkt vergleichen, weil es da starke Unterschiede in den Fähigkeiten der entsprechenden Entwickler gibt.
Wenn wir aber von Tiefgang reden, dann ist dass erst einmal ohne Qualitätswertung. Der Tiefgang ist aber absolut unabhängig vom Preis!

Meine CTs sind jedenfalls sowohl vom Tiefgang und der Qualität mehr als zufriedenstellend - sonst hätte ich sie ja nicht.;)
 
Ok. Damit aber so kleine Lautsprecher ausreichend Tief gehen können, muss da eine gewisse Qualität vorhanden sein. Ansonsten gäbs keinen Subwoover Markt. Einigung?
 
Man muss schon die Relation von Pegel, Tiefgang und Genauigkeit in Bezug auf die Basswiedergabe betrachten, um über Qualität sprechen zu können...

Direkt vor dir auf einem halben meter Abstand, ist ein gewisser Unterschied zu einem Tiefton im ganzen Raum.
 
Ok. Damit aber so kleine Lautsprecher ausreichend Tief gehen können, muss da eine gewisse Qualität vorhanden sein. Ansonsten gäbs keinen Subwoover Markt. Einigung?

:D

An einem kleinen Lautsprecher, der tief runtergeht ist nichts dran was extra Geld kostet. Deswegen kann auch ein sehr biliger, mit entsprechenden Thiele-Small Parametern tief runter kommen. Ob er es gut macht ist ein anderes Thema. Allerdings macht ein zu billiger Lautsprecher eh nichts wirklich gut.

Die Auslegung von Boxen ist immer ein Kompromiss. Pegel, Wirkungsgrad, Größe und Tiefgang stehen in Abhängigkeit zueinander. Wenn man tieferen Bass aus nem kleinen Gehäuse haben will, dann leiden die anderen Punkte. Ist aber erst mal kein Qualitätsding.

Die Qualität eines Basses ist da schon was anderes, Impulstreue, Feindynamik, Verzerrungen, Nebengeräusche usw sind da dann wichtig. Da hilft besseres Material dann schon.

Subwoofer haben am Schreibtisch mMn keine wirkliche Berechtigung. Klar, wenn es wirklich tief runter gehen soll mit Pegel, dann kann man das machen, aber in 99% aller Fälle leidet da dann die Homogenität der Gesamtwiedergabe. Es ist halt schwer das vernünftig auf- und einzustellen. Der Markt ist aber da, aus diversen Gründen, nicht zuletzt weil es manche offenbar fürs Ego brauchen.
Witzigerweise spielen viele der Billigsubs auch nicht wirklich tief runter, sondern machen bei 40Hz Schluss... Ist also auch nicht wirklich tiefer als meine Lösung - aber sicherlich lauter.

Für andere Anwendungsfälle als den Schreibtisch sieht die Sache dann aber wieder anders aus. Da kann dann ein Sub Sinn machen. Fürs Wohnzimmer kommt mir sobald ich dazu komme einer her - ich wollte schon längst, aber ich komm zu nix...:schief:
 
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