Skyrim-Mods hinter der Bezahlschranke: SkyUI wird kostenpflichtig

Ja, sehr tolle Strategie, einen Singleplayer-Shooter mit Internetaktivierungspflicht zu versehen, zu einem Zeitpunkt an dem viele noch gar keinen Internetanschluss hatten (ich, z.B.).
So muss man ein Zusatzprogramm installieren, welches nochmal Ressourcen schluckt, einen Account braucht (sogar für's Zocken braucht man also schon einen Account, sowie für 100 andere Sachen), evtl. Spyware ist, das Preisverständnis der Spieler durch völlig überzogenen Rabattaktionen aus den Angeln hebt und dafür sorgt, dass viele Entwickler ihre Spiele unter Wert verkaufen müssen.

Bei CS war das ja noch irgendwo verständlich, aber wozu zum Teufel braucht ein Singleplayer-Spiel sowas wie Steam? Richtig, zum Aktivieren, denn sonst kann ich es nicht spielen, dasselbe gilt für gefühlt hunderte andere Games, die gar keinen Multiplayer besitzen und es nur um eine Kopierschutzmaßnahme geht.

Also wer mir ernsthaft weiß machen will, dass Steam was anderes ist als eine, auch nach über 10 Jahren immernoch lästige Aktivierungsplattform und Gabe Newells persönliche Goldgrube, bei dem frag' ich mich eigentlich schon, wie weit er eigentlich von Valves System indoktriniert wurde.:schief:

Richtig . Das ist sowas von Nervig . Aber dennoch Vorteile .

Was ich ganz krass finde ist das ich 100 Spiele besitze. Kann aber nur 1 Spiel spielen . Wenn mein Sohn 1 spiel spielen will muss ich mein Steam Beenden . (Grundsätzlich, auf Zwei Rechner im Haushalt gesehen.)

Mit Steam Familie wurde der (1 Spiel zwang) gut ausgeübt .
Ich kann mit einem account nicht auf 2 Rechner spielen.
 
Scholdarr, jetzt noch mal alles zu Qouten ist mir zu anstrengend, deswegen nehme ich mal in eimem freien Text Stellung:

Zuersteinmal zu deiner "Kernaussage":
Du nutzt kaum Mods, weil sie es dir nicht wert sind. Gleichzeitig maßt du es dir aber ab seitenweise über eine Community herzuziehen, von dem du mal so gar keine Ahnung hast und an der Du nicht mal ansatzweise beteiligt bist.
Das ist nur die halbe Wahrheit, musst schon alles lesen. Die oftmals mangelnde Qualität ist nur einer der Gründe. Die anderen sind schlicht, dass es für viele Spiele gar keine Mods mehr gibt oder dass es sie erst so spät gibt, dass sie mich nicht mehr interessieren (das ist sogar eher der wichtigste Grund, da ich jemand bin, der die meisten Spiele nicht mehr als ein bis zwei Mal durchspielt). Das ist wichtig, um zu verstehen, warum ich so denke, wie ich denke. ;)

Und wo genau habe ich über eine Community "hergezogen"??? Ich kann mich ehrlich gesagt an keinerlei negative Aussage von mir über die Community erinnern...

Nur mal als Beispiel die Übersetzungen. Wie stellst du dir vor wie sowas von statten geht?
Ich sage es dir. Man nimmt die Ursprungs-ESP/ESM und übersetzt alle darin enthaltenen Texte in die andere Landessprache.
Das setzt voraus, dass ich diese Ursprungs-ESP ersteinmal habe ... ergo muss ich die Mod erwerben ... Aus Copyrightgründen dürfte ich sie aber nicht weitervertreiben. Also kann ich mir eine Übersetzung auch gleich sparen.

Heutzutage läuft es so ab:
- Ich lade mir die Mod vom Nexus.
- Ich hole mir vom Author der Ursprungsmod eine Erlaubnis diese übersetzen zu dürfen (Manche stimmen den nicht zu, was auch ihr gutes Recht ist)
- Ich mache mich an die Übersetzung und stelle dann die übersetzte ESP auf den Nexus und halte dabei den Modder-Kodex ein. Sprich ich verweise in einem Link auf die Ursprungsmod, die der User runterläd und die Ursprungs-ESP/ESM durch meine ersetzt. Zugleich bitte ich darum auch den Modder zu unterstützen indem man ihn zumindestens eine Anerkennung (Endorsement / Kudos) für seine Arbeit zollt.
Hinzu kommen noch übersetzte Installationsanleitungen, Readmes, gegebenenfalls auch Texturänderungen etc.
1) Warum willst du überhaupt für eine kostenpflichtige Mod übersetzen, wenn du das Prinzip ablehnst? Such dir doch einfach eine weiterhin kostenfreie Mod und übersetze die...
2) Wenn die Mod kostenpflichtig ist und du daran mitarbeiten willst mit finaziellem Interesse, musst du dich wohl oder übel mit dem Ursprungsmodder zusammmentun.
3) Wenn du keinerlei finanzielles Interesse hast aber trotzdem übersetzen willst, kannst du den Modder ja auch einfach fragen, ob er dir die Files für umme gibt. Steam ist ja nicht der Nabel der Welt. Gibt auch andere Kanäle um zu kommunizieren und Dateien auszutauschen...

Und ob du es glaubst oder nicht: ich hab erst kürzlich selbst an einer Übersetzungsmod für Pillars of Eternity mitgearbeitet. ;)

Und dann von einem guten Recht von Valve zu sprechen und eine so glorreiche Zukunft zu sehen.
Wenn sich das ganze auch nur ansatzweise für die beiden bezahlt macht, wird es der nächste Schritt sein (vielleicht nicht hier, aber sicherlich dann bei Fallout 4 oder Elder Scrolls 6), das freie verteilen von Mods entgültig zu unterbinden (Spiel und Editor an den Workshop binden) und einen Mindestbetrag für jede Mod einzuführen.
Und wieder nichts als Spekulation, nur dieses Mal noch eine Stufe weiter. Du scheinst ja wohl echt der Meinung zu sein, dass Ganze kann sich nur in eine einzige Richtung entwickeln, die du schon fest vor deinem inneren Auge siehst. Sorry, aber in so einer Situation ist dann jede weitere Diskussion mit dir auch irgendwie zwecklos...

Das wäre dann DLC 2.0 ... Der Entwickler muss keine Entwicklungskosten mehr in DLCs stecken weil es ja die Modder für ihn machen und die Fehler fallen natürlich auch auf die Modder zurück.
Also zum einen ist auch der Ertrag geringer (die 25% könnte man ja auch den eigenen Angestellten zahlen), was das Argument schon recht weit entkräftet und zum anderen ist damit auch keinerlei Qualitätskontrolle gegeben, was aus Sicht der Entwickler nicht unbedingt vorteilhaft ist. Mal ganz abgesehen davon, dass dieser "nächste Schritt" mit Sicherheit noch viel mehr Widerwillen und Aufschrei erzeugen würde. Und irgendwann ist die negative Publicity so groß, dass auch die Profite nicht mehr stimmen...

Ach ja und eines noch ... Nach meiner Information wird der "Verdienst" den Moddern nur ihrem Steamkonto gutgeschrieben ... Wie soll da dann eine Verteilung an die am Mod Beteiligten erfolgen?
Ich hab keine Ahnung, wie das im Detail abläuft. Da musst du Valve fragen bzw. Modder, die dahingehend schon Erfahrung haben.

Und selbst wenn es ein Solomodder ist und sein Mod Geld einbringt und erfolgreich ist ... Wie zahlt er die anfallenden Steuern ans Finanzamt: "Welche Spiele darf ich ihnen den schenken Herr Finanzbeamter?"
Auch das weiß ich nicht. Wir stehen ja noch ganz am Anfang. Ich hab leider auch keine Glaskugel, wie das genau ablaufen soll. Aber über kurz oder lang wird es schon jemand rausfinden und dann wird man auch Bescheid wissen, wie es abläuft...
 
Wir können die Diskussion auch gerne einstellen ... habe nichts dagegen.

Nur noch kurz zur Motivation was Übersetzungen angeht.

Ich habe nicht aus finanziellen Gründen eine Übersetzung gemacht (was ich auch nie tun würde), sondern um der Community etwas zurückzugeben. Diese Möglichkeit habe ich (und andere) jetzt nicht mehr bei den Bezahlmods ... ergo wird die deutsche Community auf eine Übersetzung dieser Mods verzichten müssen ... Soviel zur Qualitätsverbesserung bei Bezahlmods.
 
Ja, sehr tolle Strategie, einen Singleplayer-Shooter mit Internetaktivierungspflicht zu versehen, zu einem Zeitpunkt an dem viele noch gar keinen Internetanschluss hatten (ich, z.B.).
Ah, ich = viele...

Aber Steam hatte in der Tat eine Menge Probleme in seiner Kinderstube. Das ist allerdings auch schon einige Jahre her und das Steam heute ist mit dem Steam von damals kaum noch zu vergleichen...

So muss man ein Zusatzprogramm installieren, welches nochmal Ressourcen schluckt, einen Account braucht (sogar für's Zocken braucht man also schon einen Account, sowie für 100 andere Sachen),
Steam schluckt so gut wie überhaupt keine Ressourcen. Das mit dem Account ist richtig, aber daran kann man sich nun wirklich mal langsam gewöhnen. Es gibt wirklich schlimmere Dinge im Leben...

evtl. Spyware ist,
Ähem, nein, nicht nur evtl. nicht. Es ist einfach keine Spyware.

das Preisverständnis der Spieler durch völlig überzogenen Rabattaktionen aus den Angeln hebt und dafür sorgt, dass viele Entwickler ihre Spiele unter Wert verkaufen müssen.
Manche würden behaupten, dass es dieselben Spiele und Entwickler ohne Steam gar nicht (mehr) geben würde...

Bei CS war das ja noch irgendwo verständlich, aber wozu zum Teufel braucht ein Singleplayer-Spiel sowas wie Steam? Richtig, zum Aktivieren, denn sonst kann ich es nicht spielen, dasselbe gilt für gefühlt hunderte andere Games, die gar keinen Multiplayer besitzen und es nur um eine Kopierschutzmaßnahme geht.
Es gibt auch noch viele andere Gründe. Einer davon ist, dass viele Leute WOLLEN, dass alle ihre Spiele an einem Ort sind. Manche schätzen es, dass das Patchen so einfach von statten geht. Manche schätzen Features wie Achievements oder die Community mitsamt Forum und Hilfen usw. Manche schätzen es, dass sie Spiele schnell mal runterladen und installieren können, auch wenn sie die DVD gerade nicht zur Hand haben. usw usw usw.

Nicht immer von einem selbst auf andere schließen. Die simple Wahrheit ist, dass Steam mittlerweile von der überwältigenden Mehrheit der Zocker mit Wohwollen betrachtet wird und die Leute das von sich aus nachfragen. Du magst darüber denken, wie du willst, aber für sehr viele Leute geht es bei Steam eben nicht nur oder gar nicht um DRM. Mal ganz davon abgesehen, dass DRM (mittlerweile) freiwillig ist auf Steam und es dem Entwickler/Publisher überlassen will, ob er das nutzen will oder nicht...

Also wer mir ernsthaft weiß machen will, dass Steam was anderes ist als eine, auch nach über 10 Jahren immernoch lästige Aktivierungsplattform und Gabe Newells persönliche Goldgrube, bei dem frag' ich mich eigentlich schon, wie weit er eigentlich von Valves System indoktriniert wurde.:schief:
Bei Leuten wie dir frage ich mich auch immer, wie weit sie sich eigentlich noch von der Realität entfernen müssen, um ihre alten Dogmen aufrecht zu erhalten. Aber haters gonna hate, das weiß man ja leider.... ;)
 
Wir können die Diskussion auch gerne einstellen ... habe nichts dagegen.

Nur noch kurz zur Motivation was Übersetzungen angeht.

Ich habe nicht aus finanziellen Gründen eine Übersetzung gemacht (was ich auch nie tun würde), sondern um der Community etwas zurückzugeben. Diese Möglichkeit habe ich (und andere) jetzt nicht mehr bei den Bezahlmods ... ergo wird die deutsche Community auf eine Übersetzung dieser Mods verzichten müssen ... Soviel zur Qualitätsverbesserung bei Bezahlmods.
Du kannst nach wie vor umsonst und nur für die Community übersetzen, weil es nach wie vor kostenlose Mods geben wird - das Ding von SureAI ist doch das beste Beispiel dafür. Und die Bezahlmods werden dann eben nicht von dir übersetzt. Deren Pech. Das Leben geht weiter. Vieleicht findet sich auch einfach ein anderer, der das dann macht. Das alles wird sich noch zeigen...

Falls es dann tatsächlich mal irgendwann der Fall sein sollte, dass es keine kostenlosen Mods mehr gibt, dann sprechen wir weiter.
 
Quatsch. Du kannst nach wie vor umsonst und nur für die Community übersetzen, weil es nach wie vor kostenlose Mods geben wird - das Ding von SureAI ist doch das beste Beispiel dafür...

Falls es dann tatsächlich der Fall sein sollte, dass es keine kostenlosen Mods mehr gibt, dann sprechen wir weiter.

Hast du meine Ausführung überhaupt verstanden? Ich sprach ausschließlich von den Bezahlmods ... Klar kann ich die freien Mods weiterhin übersetzen.
Aber wenn du ein Bezahlmod installierst, dann wird jeder Gegenstand und jede Zelle die dieser Modder in seinen Mods nutzt (und sei es auch nur indem er das Modell verändert oder kopiert) in Englisch oder seiner Landessprache sein ... Wenn es dich nicht stört, dass in Skyrim plötzlich DENGLISCH die Hauptsprache ist, dann bitte schön ... Mich stört es gewaltig und ich weiß auch was ich dagegen unternehmen kann weil ich mich damit auskenne.
Viele User haben diese Möglichkeit, das Wissen oder die Sprachkenntnisse nicht um es zu ändern ...

Schöne neue Bezahlmoddingwelt!!! :motz:
 
Hast du meine Ausführung überhaupt verstanden? Ich sprach ausschließlich von den Bezahlmods ... Klar kann ich die freien Mods weiterhin übersetzen.
Aber wenn du ein Bezahlmod installierst, dann wird jeder Gegenstand und jede Zelle die dieser Modder in seinen Mods nutzt (und sei es auch nur indem er das Modell verändert oder kopiert) in Englisch oder seiner Landessprache sein ... Wenn es dich nicht stört, dass in Skyrim plötzlich DENGLISCH die Hauptsprache ist, dann bitte schön ... Mich stört es gewaltig und ich weiß auch was ich dagegen unternehmen kann weil ich mich damit auskenne.
Viele User haben diese Möglichkeit, das Wissen oder die Sprachkenntnisse nicht um es zu ändern ...

Schöne neue Bezahlmoddingwelt!!! :motz:
Ich hatte meinen Post noch mal editiert, bevor du gepostet hast...

Und ich verstehe das Problem nach wie vor nicht. Wenn es eine Bezahlmod nur auf englisch gibt, dann muss ich mir als Deutscher eben noch mehr überlegen, ob sie mir das Geld wert ist. Mir ist allerdings schleierhaft, warum du so tust als würde die gesamte Übersetzungswelt in der Moddingcommunity auseinanderbräche, nur weil DU keine Lust hast. Bist du denn alleine dafür zuständig auf diesem Planeten, Mods ins Deutsche zu übersetzen?

Außerdem ist nach wie vor nicht bekannt, wie viele Mods überhaupt kostenpflichtig werden. Ist also nach wie vor - wie bereits erwähnt - vieles schlicht spekulativ.
 
Ja, sehr tolle Strategie, einen Singleplayer-Shooter mit Internetaktivierungspflicht zu versehen, zu einem Zeitpunkt an dem viele noch gar keinen Internetanschluss hatten (ich, z.B.).
Wem sagst du das... Ich hatte HL2 per 56k installiert :ugly:
Man Steam ist die gösste Pest überhaupt, niemand braucht die Kacke.
Ich mag es meine Freunde und deren aktuelle Gaming-Aktivität auf einen Blick zu sehen, ohne dass ich nach der Arbeit Fragen alá "Was zockst du so?" stellen muss... :ugly:
Mit Steam Familie wurde der (1 Spiel zwang) gut ausgeübt .
Ich kann mit einem account nicht auf 2 Rechner spielen.
Ja, bei mir regelt der Offline-Modus ein ähnliches Problem. Man kann auch Games an einen Freund-Account ausleihen, allerdings dann meines Wissen immer nur die komplette Liste und keine Einzeltitel, aber man hat in reinen Singleplayer-Titeln wie eben Skyrim sowieso keinen Mehrgewinn durch Onlinefunktionen...
 
Ah, ich = viele...

Aber Steam hatte in der Tat eine Menge Probleme in seiner Kinderstube. Das ist allerdings auch schon einige Jahre her und das Steam heute ist mit dem Steam von damals kaum noch zu vergleichen...
Sorry, aber vor 10 Jahren sah das mit dem Internetanschluss auf dem Lande nunmal nicht so gut aus. Aber trotzdem soll ich Steam gut finden, auch wenn ich ein Spiel, für das ich immerhin knapp 50€ hingelegt habe, einfach nicht spielen kann? "Ey, jetz darf ich meinen Rechner zu jemand schleppen, der Internet hat um das Spiel zu aktivieren, Steam ist echt geil!"

Steam schluckt so gut wie überhaupt keine Ressourcen. Das mit dem Account ist richtig, aber daran kann man sich nun wirklich mal langsam gewöhnen. Es gibt wirklich schlimmere Dinge im Leben...
Ich habe bei Steam einen Account.
Ich habe bei Origin einen Account.
Ich hatte bei Games for Windows einen Account.
Ich habe bei Uplay einen Account.

Wenn dann noch der Email-Account und eventuelle Accs bei Online-Shops und Foren dazukommen, dann sind das mehr als nur genug. Fürs Spielen auch noch einen (ha! mehrere) Accounts zu brauchen sprengt irgendwo die logische Nachvollziehbarkeit.:schief:

Ähem, nein, nicht nur evtl. nicht. Es ist einfach keine Spyware.
Super!
Und das weißst du woher?;)

Manche würden behaupten, dass es dieselben Spiele und Entwickler ohne Steam gar nicht (mehr) geben würde...
Nichts spricht dagegen, haups. alte Games vergünstigt anzubieten, aber da ist GOG weit besser.;)
Aber wirtschaftlich betrachtet halte ich es einfach für fragwürdig, sehr aufwändige und gar nicht mal so alte Games spottbillig einfach zu verscherbeln.
Aber hey, ihr ehemaliger Wirtschaftsberater ist ja jetzt Finanzminister von Griechenland, das sagt ja so einiges.:lol:

Es gibt auch noch viele andere Gründe. Einer davon ist, dass viele Leute WOLLEN, dass alle ihre Spiele an einem Ort sind. Manche schätzen es, dass das Patchen so einfach von statten geht. Manche schätzen Features wie Achievements oder die Community mitsamt Forum und Hilfen usw. Manche schätzen es, dass sie Spiele schnell mal runterladen und installieren können, auch wenn sie die DVD gerade nicht zur Hand haben. usw usw usw.

Nicht immer von einem selbst auf andere schließen. Die simple Wahrheit ist, dass Steam mittlerweile von der überwältigenden Mehrheit der Zocker mit Wohwollen betrachtet wird und die Leute das von sich aus nachfragen. Du magst darüber denken, wie du willst, aber für sehr viele Leute geht es bei Steam eben nicht nur oder gar nicht um DRM. Mal ganz davon abgesehen, dass DRM (mittlerweile) freiwillig ist auf Steam und es dem Entwickler/Publisher überlassen will, ob er das nutzen will oder nicht...
Valve hat das Fass vom Online-DRM erst aufgemacht, dann sind andere nachgezogen, beim ersten BioShock musste ich meinen Rechner auch gleich wieder zum Kumpel schleppen, ums' spielen zu können.
Die meisten Gamer kennen es doch gar nicht mehr anders, jedes Spiel muss man heutzutage online aktivieren und das auch noch mit Account, der zudem einen Weiterverkauf ausschließt (vielleicht gerade deswegen bei Publishern so beliebt?). Meine Spiele waren auch schon vorher alle an einem Ort, gestartet habe ich sie alle über die Icons in meinem Spieleordner (was ich übrigens heute immernoch so mache, auch mit den Steam-pflichtigen Games). Einfache organisatorische Angelegenheit, jeder der weiß, wie man unter Windows einen Ordner erstellt, kann sowas.
Auch mir ist klar, dass Raubkopien ein sehr großes Problem sind, v.a. unter PC-Spielern, aber das ist noch lange kein Grund, die ehrlichen Käufer mit sowas wie Steam abzustrafen. Als ob sich ein gestandener Raubkopierer von einem vgl. einfachen technischen Online-Schutz beeindrucken lässt, kenne widerum genug Leute, die sich gerade wegen Steam die - folglich nicht legale - "steamless"-Version holen, weil sie Steam entschieden boykottieren.
Auch hier vom Forum kann ich dir da einige nennen, die felsenfest behaupten, ihre Spiele über Steam gekauft zu haben, aber aus sicheren Quellen weiß, dass sie Torrent-"Kunden" sind.;)

Bei Leuten wie dir frage ich mich auch immer, wie weit sie sich eigentlich noch von der Realität entfernen müssen, um ihre alten Dogmen aufrecht zu erhalten. Aber haters gonna hate, das weiß man ja leider.... ;)
Es gibt genug alte Games für die sowas wie Steam nie notwendig war. Also wieso brauche ich diesen Müll heute? Welche Vorteile habe ich denn davon bitteschön?
Natürlich, ich hab' mich echt voll drüber aufgeregt, dass es früher keine Achievements gab (jetzt hab' ich doch tatsächlich 50 Gegner erledigt und trotzdem keine Goldmedaille bekommen, so ein Mist!). Das war wirklich schlimm, durch Steam sind dadurch Spiele echt besser geworden, hab' dadurch ganz vergessen, dass es vorher auch Spiele mit Ingame-Achievements gab.:schief:

"Alte Dogmen" na klar, wenn Gabe Newell morgen sagt, ich soll als Gamer aus dem Fenster springen, weil das halt heutzutage so üblich ist, mach ich das doch gern.:schief:

Außerdem, kleiner Tipp: Bentze mal die "Bearbeiten"-Funktion, hier hast du schonwieder einen Doppelpost gemacht. ;)
 
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Ich hatte meinen Post noch mal editiert, bevor du gepostet hast...

Und ich verstehe das Problem nach wie vor nicht. Wenn es eine Bezahlmod nur auf englisch gibt, dann muss ich mir als Deutscher eben noch mehr überlegen, ob sie mir das Geld wert ist. Mir ist allerdings schleierhaft, warum du so tust als würde die gesamte Übersetzungswelt in der Moddingcommunity auseinanderbräche, nur weil DU keine Lust hast. Bist du denn alleine dafür zuständig auf diesem Planeten, Mods ins Deutsche zu übersetzen?

Außerdem ist nach wie vor nicht bekannt, wie viele Mods überhaupt kostenpflichtig werden. Ist also nach wie vor - wie bereits erwähnt - vieles schlicht spekulativ.

Nein ich bin nicht der alleinige Übersetzer ... Weißt du was ich gebes es einfach auf ... Wie erklärt man einem Blinden die Farben ... Alles wird schön ... alles wird gut ... und dass war überhaupt das Beste was der Moddingwelt passieren konnte, den Gabe und Bethesda haben hier ja den heiligen Gral entdeckt und helfen der Community ungemein, die ja sonst nichts auf die Reihe bekommt.




Wer im oben stehenden Satz Sarkasmus findet darf ihn behalten und kultivieren.
 
Wenn dann noch der Email-Account und eventuelle Accs bei Online-Shops und Foren dazukommen, dann sind das mehr als nur genug. Fürs Spielen auch noch einen (ha! mehrere) Accounts zu brauchen sprengt irgendwo die logische Nachvollziehbarkeit.:schief:
Auch wenn ich deine Meinung nachvollziehen kann, ist das für mich weniger verständlich. In der heutigen Welt der Online-Bestellung solltest du nicht die Accounts für Lieferheld, Amazon und Orion vergessen... ;):devil:
Viele User haben diese Möglichkeit, das Wissen oder die Sprachkenntnisse nicht um es zu ändern ...
Schöne neue Bezahlmoddingwelt!!!
motz.gif
Solche Probleme hatte ich auch bereits angerissen bzw. gemeint, allerdings werden wir wohl oder übel, wie Scholdarr meint, erstmal die kommenden Ereignisse abwarten müssen.
 
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Auch wenn ich deine Meinung nachvollziehen kann, ist das für mich weniger verständlich. In der heutigen Welt der Online-Bestellung solltest du nicht die Accounts für Lieferheld, Amazon und Orion vergessen... ;):devil:

Ich glaube es geht einigen bloß um SteamWorks ,nicht um Steam generell.
Valve hat es vorgemacht,andere ziehen nach (oder eben unter anderem Namen siehe Ubisoft,MS,EA,Rockstar oder Blizzard).
Die genannten Vorteile von Steam sind teilweise echt nützlich ,aber würden auch ohne DRM funktionieren,siehe GoG.
Man möchte daher einfach die Freiheit selbst zu entscheiden,ob man sein Produkt auf Steam haben will oder nicht.
Aber die hat man nicht mehr,was man auch als Retail kauft,wird in 99% der Fälle gebunden.

Ich kann die Leute verstehen,die gern etwas "besitzen" wollen,aber auch die,die mit Steam und Co leben können.
Nutze btw selber Steam und den Blizzardlauncher,Origin und Co haben es aber nie auf die Platte geschafft.
Mich nervt es irgendwo auch ständig neue Accounts zu erstellen.

PS:
Grundsätzlich sollte man wirklich nicht jede Änderung verteufeln,ABER sollte es irgendwann kaum oder gar keine kostenlosen Mods mehr geben,dann ist es vielleicht auch zu spät,um zurück zu rudern.
 
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"Dennoch betrachten Spieler die Maßnahme als ersten Schritt in die falsche Richtung." :ugly:

lol.... "der erste Schritt in die falsche Richtung" waren DLC / Microtransactions und monatliche online Gebühren für Xbox 360.
Der zweite schritt war Pre Order DLC...
der dritte war Retailer abhängiger Pre Order DLC...

was auch alles noch irgendwo in ordnung ist, das die Firmen das Zeug ja auch selber gemacht haben...

Aber Mods zu "crowdfunded DLC" zu machen... das ist eher das erreichen der Spitze des Eisbergs, sicher nicht der erste schritt.

Nickel and Diming, jetzt auch von 13 Jahre alten Amateuren ohne jede Art von Support oder Qualitätskontrolle...
Scheiss auf den Open Source Community gedanken!
Nickel and Diming, jetzt auch für Privatleute... aber nur 25% davon, 75% geht an die Leute die die Platform bereitstellen...
nein nicht diese komischen Nexus Seiten die es schon seit Jahren gibt... Steam und Bethesda natürlich!
Ein Laden der für seine Hands Off Politik bekannt ist und jeden scheiss auf Greenlight und Early Access durchgehen lässt und ein anderer Laden der vor 4 Jahren mal ein mittelmäßiges Spiel verkauft hat und jetzt ohne irgendwelche Leistung zu erbringen Geld haben will.



...und als nächstes: 75% Provision auf alle Artikel in Ebay!


Müssen Modder sich jetzt eigentlich selbständig machen und eine Firma anmelde, 19% MwSt abführen etc. ? und endlich originale 3D Studio Max und Adobe Photoshop CD-Keys kaufen?
 
Bezahlmods, die wohl beschissenste Idee in der Geschichte von Steam.

Wie geht es jetzt wohl weiter? Hält man den Shitstorm aus und drückt diesen Schwachsinn durch, bis sich entweder alle daran gewöhnen, oder Steam den Rücken kehren? Ich bin echt mal gespannt.
 
Man möchte daher einfach die Freiheit selbst zu entscheiden,ob man sein Produkt auf Steam haben will oder nicht.
Aber die hat man nicht mehr,was man auch als Retail kauft,wird in 99% der Fälle gebunden.
Ich kann die Leute verstehen,die gern etwas "besitzen" wollen,aber auch die,die mit Steam und Co leben können.
Das ganze ist eben eine Wanderung auf schmalem Grat, um es mal so auszudrücken. Ich kann die Leute auch gut verstehen, die eine "echte" DVD zuhause haben wollen, die auch ohne "Online-Zusatz-Funktionen" funktioniert (besitze selber Witcher 2 in der steam-freien Variante). Auf der anderen Seite war man laut Lizenzbestimmungen auch vorher nie Eigentümer der Games, nur erlaubter Nutzer.
Ich habe nur 3 Accounts. Auf UbiPlay könnte ich verzichten (nur FC3 und Watch_Dogs), aber ME und DA müssen auf jeden Fall bleiben (also 2 Accounts). Ich habe allerdings aus eben dem Grund der vielen Accounts für eigentlich den gleichen Dienst keine weiteren wie z.B. bei GoG angelegt.
Grundsätzlich sollte man wirklich nicht jede Änderung verteufeln,ABER sollte es irgendwann kaum oder gar keine kostenlosen Mods mehr geben,dann ist es vielleicht auch zu spät,um zurück zu rudern.
Das sehe ich auch so
 
Zuletzt bearbeitet:
Nickel and Diming, jetzt auch von 13 Jahre alten Amateuren ohne jede Art von Support oder Qualitätskontrolle...
Scheiss auf den Open Source Community gedanken!
Nickel and Diming, jetzt auch für Privatleute... aber nur 25% davon, 75% geht an die Leute die die Platform bereitstellen...
nein nicht diese komischen Nexus Seiten die es schon seit Jahren gibt... Steam und Bethesda natürlich!
also das mit den 75% ist eigentlich das einzig Faire an der Sache:
wer hat denn JAhrelang Tools, Texturen, Services usw bereit gestellt, sodass man innerhalb von wenigen Tagen schon gute Mods entwickeln kann. Ganz ehrlich Modding kann sauviel Arbeit sein, aber ohne die vorher entwickelten Tools und Grundlagen... nichts.
Und STEAM kostet nunmal ein Vermögen. Nexus wohl auch, aber das finanziert sich auch seit Jahren über Werbung und Co und die Leute die es machen, machen es entgegen der STEAM entwickler, nicht hauptberuflich.

Hab für die Schule schon viele MOD und Entwicklerprojekte geleitet, es ist oft echt cool wie schnell alles entwickelt ist, wenn da schon eine Grundlage (Spiel) vorhanden ist.
Sorry, aber manch gute Mods können eben auch Schüler machen - ein Spiel eben noch nicht.
 
Ehrlich gesagt, finde ich die Installation von Mods sehr mühsam. Wenn Steam, Spielehersteller, Modentwickler es hinbekommen, das man einfach auf kaufen klickt und es funktioniert ,ohne das man sie selbst entpacken,installieren muss, bin ich gerne bereit Geld zu zahlen. Ich kann mich noch an Mods für Morrorwind oder Baldures Gate erinnern. Der reinste Wahnsinn. Funktioniert nur mit dem Patch so und so . Muss da und hier in das Verzeichnis installiert werden. Außerdem ist sie mit der Mod inkompatibel. Ich glaube dadurch wird die ModSzene professioneller und für den einfachen Nutzer wie mich komfortabler. Ich habe einfach keine Zeit mehr für Fehlersuche. Bin kein Schüler mehr. Installieren und Fertig. Hat mir schon gereicht das ich bei der Steamversion -Vice City herausfinden musste wie man das Spiel mit einem Xbox 360 Gamecontroller spielen kann. Ich zahle dafür Geld ,also möchte ich den vollen Komfort. Wenn Rockstar meint den Käufer noch auf Suche zu schicken dann bekommt Rockstar kein Geld mehr von mir. So einfach ist das.
 
Also...grundsätzlich gebe ich gern Geld für etwas aus, was mir gefällt. Aber nicht für Mods, so toll viele auch sind. Warum? Kurz und bündig:
1. Qualität und Kompatibilität: Viele Mods sind qualitativ minderwertig oder beißen sich mit anderen Mods. Warum also Geld für eine Mod ausgeben, die sich mit anderen beißt oder schlicht aus Zeitmangel seitens des Modders nicht oder nur unzureichend gepflegt wird? Beispiel: Der Unofficial Skyrim Patch, der bei mir einige Scripts völlig aushebelte und das weiter Spielen somit unmöglich machte. Wenn der kostenpflichtig werden sollte, dann haben die Modder gefälligst daran zu arbeiten, dass alles glatt läuft. Manche ältere Mods laufen immer noch nicht ganz rund oder verursachen neue Bugs, trotz zahlreicher Updates.
2. Es spricht erstmal wenig dagegen, dass Modder ein wenig Geld für ihre Arbeit bekommen. Aber wenn ich für etwas Geld ausgebe, dann erwarte ich auch ohne jede Diskussion eine entsprechende Qualität. Ich bin der Kunde. Ich zahle und will, dass das Produkt funktioniert. Können "kleine" Mod-Teams, die nebenher studieren, zur Arbeit gehen usw. und sicher noch andere Dinge zu tun haben, diese Erwartungen erfüllen? Ich denke nicht. Sobald ein Mod-Team Geld für ihre Mods bekommt, muss es sich mit den selben Erwartungen auseinander setzen, die ein Kunde an eine professionelle Firma hat. Und auch mit den Pflichten einer solchen Firma: Die Sicherung und Garantie der Qualität des Produkts. Eben weil es schlicht und einfach Geld kostet. So einfach ist die Sache.

Ich halte diese ganze Sache schon allein deswegen für nicht tragbar. Ganz abgesehen von den ganzen rechtlichen Dingen, die da eine Rolle spielen, während Bethesda sich sinngemäß mit "It's your own risk" raus redet und sich aus der Affäre zieht. Rechtlich scheint mir da noch nichts geklärt.
 
Nein ich bin nicht der alleinige Übersetzer ... Weißt du was ich gebes es einfach auf ... Wie erklärt man einem Blinden die Farben ... Alles wird schön ... alles wird gut ... und dass war überhaupt das Beste was der Moddingwelt passieren konnte, den Gabe und Bethesda haben hier ja den heiligen Gral entdeckt und helfen der Community ungemein, die ja sonst nichts auf die Reihe bekommt.
Du hast es immer noch nicht verstanden. Ich bin überhaupt nicht überzeugt, dass das alles klappt. Ich bin mir nur nicht so sicher wie du, dass es auf alle Fälle mega in die Hose geht. Ich lege mich einfach ungern auf irgendwas fest, wenn schlicht die Fakten fehlen und es nur um Spekulation geht. Also spar dir das mit dem Blinden und die Farben, das hat hier nichts verloren. ;)

also das mit den 75% ist eigentlich das einzig Faire an der Sache:
wer hat denn JAhrelang Tools, Texturen, Services usw bereit gestellt, sodass man innerhalb von wenigen Tagen schon gute Mods entwickeln kann. Ganz ehrlich Modding kann sauviel Arbeit sein, aber ohne die vorher entwickelten Tools und Grundlagen... nichts.
Und STEAM kostet nunmal ein Vermögen. Nexus wohl auch, aber das finanziert sich auch seit Jahren über Werbung und Co und die Leute die es machen, machen es entgegen der STEAM entwickler, nicht hauptberuflich.

Hab für die Schule schon viele MOD und Entwicklerprojekte geleitet, es ist oft echt cool wie schnell alles entwickelt ist, wenn da schon eine Grundlage (Spiel) vorhanden ist.
Sorry, aber manch gute Mods können eben auch Schüler machen - ein Spiel eben noch nicht.
Viele sind sich auch über die übliche Preisstruktur in der Branche gar nicht bewusst.

Als Entwicklerstudio bekommt man nämlich auch selten mehr als 25% vom Verkaufspreis. Der Rest geht auch bei großen Spielestudios anteilig an Steam und den Publisher. Mit diesem Cut des Verkaufspreises wird der Modder praktisch einem normalen Entwicklerstudio gleichgestellt. Von daher sind die 25% ein normaler Anteil im Spielegeschäft für Contentersteller.
 
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Ja leck!
Bloß gut dass ich das Spiel '11, '12 ja bis Ende '13 bis zum Erbrechen gedaddlt hab und es mich mittlerweile nicht mehr kümmert!
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir sowas in Zukunft öfters sehen werden und ich mich dann gezwungener Maßen mit diesem Bezahlmodell auseinander setzen muss. Schad(eiß)e sowas!
 
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