Ah, ich = viele...
Aber Steam hatte in der Tat eine Menge Probleme in seiner Kinderstube. Das ist allerdings auch schon einige Jahre her und das Steam heute ist mit dem Steam von damals kaum noch zu vergleichen...
Sorry, aber vor 10 Jahren sah das mit dem Internetanschluss auf dem Lande nunmal nicht so gut aus. Aber trotzdem soll ich Steam gut finden, auch wenn ich ein Spiel, für das ich immerhin knapp 50€ hingelegt habe, einfach nicht spielen kann? "Ey, jetz darf ich meinen Rechner zu jemand schleppen, der Internet hat um das Spiel zu aktivieren, Steam ist echt geil!"
Steam schluckt so gut wie überhaupt keine Ressourcen. Das mit dem Account ist richtig, aber daran kann man sich nun wirklich mal langsam gewöhnen. Es gibt wirklich schlimmere Dinge im Leben...
Ich habe bei Steam einen Account.
Ich habe bei Origin einen Account.
Ich hatte bei Games for Windows einen Account.
Ich habe bei Uplay einen Account.
Wenn dann noch der Email-Account und eventuelle Accs bei Online-Shops und Foren dazukommen, dann sind das mehr als nur genug. Fürs Spielen auch noch einen (ha! mehrere) Accounts zu brauchen sprengt irgendwo die logische Nachvollziehbarkeit.
Ähem, nein, nicht nur evtl. nicht. Es ist einfach keine Spyware.
Super!
Und das weißst du woher?
Manche würden behaupten, dass es dieselben Spiele und Entwickler ohne Steam gar nicht (mehr) geben würde...
Nichts spricht dagegen, haups. alte Games vergünstigt anzubieten, aber da ist GOG weit besser.

Aber wirtschaftlich betrachtet halte ich es einfach für fragwürdig, sehr aufwändige und gar nicht mal so alte Games spottbillig einfach zu verscherbeln.
Aber hey, ihr ehemaliger Wirtschaftsberater ist ja jetzt Finanzminister von Griechenland, das sagt ja so einiges.
Es gibt auch noch viele andere Gründe. Einer davon ist, dass viele Leute WOLLEN, dass alle ihre Spiele an einem Ort sind. Manche schätzen es, dass das Patchen so einfach von statten geht. Manche schätzen Features wie Achievements oder die Community mitsamt Forum und Hilfen usw. Manche schätzen es, dass sie Spiele schnell mal runterladen und installieren können, auch wenn sie die DVD gerade nicht zur Hand haben. usw usw usw.
Nicht immer von einem selbst auf andere schließen. Die simple Wahrheit ist, dass Steam mittlerweile von der überwältigenden Mehrheit der Zocker mit Wohwollen betrachtet wird und die Leute das von sich aus nachfragen. Du magst darüber denken, wie du willst, aber für sehr viele Leute geht es bei Steam eben nicht nur oder gar nicht um DRM. Mal ganz davon abgesehen, dass DRM (mittlerweile) freiwillig ist auf Steam und es dem Entwickler/Publisher überlassen will, ob er das nutzen will oder nicht...
Valve hat das Fass vom Online-DRM erst aufgemacht, dann sind andere nachgezogen, beim ersten BioShock musste ich meinen Rechner auch gleich wieder zum Kumpel schleppen, ums' spielen zu können.
Die meisten Gamer kennen es doch gar nicht mehr anders, jedes Spiel muss man heutzutage online aktivieren und das auch noch mit Account, der zudem einen Weiterverkauf ausschließt (vielleicht gerade deswegen bei Publishern so beliebt?). Meine Spiele waren auch schon vorher alle an einem Ort, gestartet habe ich sie alle über die Icons in meinem Spieleordner (was ich übrigens heute immernoch so mache, auch mit den Steam-pflichtigen Games). Einfache organisatorische Angelegenheit, jeder der weiß, wie man unter Windows einen Ordner erstellt, kann sowas.
Auch mir ist klar, dass Raubkopien ein sehr großes Problem sind, v.a. unter PC-Spielern, aber das ist noch lange kein Grund, die ehrlichen Käufer mit sowas wie Steam abzustrafen. Als ob sich ein gestandener Raubkopierer von einem vgl. einfachen technischen Online-Schutz beeindrucken lässt, kenne widerum genug Leute, die sich gerade wegen Steam die - folglich nicht legale - "steamless"-Version holen, weil sie Steam entschieden boykottieren.
Auch hier vom Forum kann ich dir da einige nennen, die felsenfest behaupten, ihre Spiele über Steam gekauft zu haben, aber aus sicheren Quellen weiß, dass sie Torrent-"Kunden" sind.
Bei Leuten wie dir frage ich mich auch immer, wie weit sie sich eigentlich noch von der Realität entfernen müssen, um ihre alten Dogmen aufrecht zu erhalten. Aber haters gonna hate, das weiß man ja leider....
Es gibt genug alte Games für die sowas wie Steam nie notwendig war. Also wieso brauche ich diesen Müll heute? Welche Vorteile habe ich denn davon bitteschön?
Natürlich, ich hab' mich echt voll drüber aufgeregt, dass es früher keine Achievements gab (jetzt hab' ich doch tatsächlich 50 Gegner erledigt und trotzdem keine Goldmedaille bekommen, so ein Mist!). Das war wirklich schlimm, durch Steam sind dadurch Spiele echt besser geworden, hab' dadurch ganz vergessen, dass es vorher auch Spiele mit Ingame-Achievements gab.
"Alte Dogmen" na klar, wenn Gabe Newell morgen sagt, ich soll als Gamer aus dem Fenster springen, weil das halt heutzutage so üblich ist, mach ich das doch gern.
Außerdem, kleiner Tipp: Bentze mal die "Bearbeiten"-Funktion, hier hast du schonwieder einen Doppelpost gemacht.
