Skylake CPU's und DDR3 Ram?

RogerJenkins

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo, unzwar wollte ich fragen ob es sinnvoll ist ein Skylake CPU mit DDR3 Ram zu betreiben bzw. ob es überhaupt ein unterschied macht?
 
Ja, macht es, vor allem wenn du im CPU-Limit bist. Dabei kann eine hohe Speicherbandbreite (welche sich aus dem Takt bildet) durchaus 10% mehr Leistung bringen, im GPU-Limit 1-2%.

Dazu kommt aber, dass du DDR3 eigentlich nur auf Boards mit den kleinen Chipsätzen nutzen kannst. Diese bieten jedoch kaum mehr Erweiterungsmöglichkeiten als ein Haswell-Mainboard, das System ist aber damit teurer. Deswegen würde ich mit DDR3-RAM nach wie vor zu Haswell greifen.
 
Ja, macht es, vor allem wenn du im CPU-Limit bist. Dabei kann eine hohe Speicherbandbreite (welche sich aus dem Takt bildet) durchaus 10% mehr Leistung bringen, im GPU-Limit 1-2%.

Dazu kommt aber, dass du DDR3 eigentlich nur auf Boards mit den kleinen Chipsätzen nutzen kannst. Diese bieten jedoch kaum mehr Erweiterungsmöglichkeiten als ein Haswell-Mainboard, das System ist aber damit teurer. Deswegen würde ich mit DDR3-RAM nach wie vor zu Haswell greifen.

Eigentlich wollte ich ursprünglich auch zu einem Xeon E3-1231V3 greifen, zu mir meinte aber einer das der Sockel 1150 garnicht die vollen 8 MB Cache nutzen kann weswegen er meinte ich soll zu Skylake greifen.
 
Eigentlich wollte ich ursprünglich auch zu einem Xeon E3-1231V3 greifen, zu mir meinte aber einer das der Sockel 1150 garnicht die vollen 8 MB Cache nutzen kann weswegen er meinte ich soll zu Skylake greifen.

Sorry wenn das jetzt etwas drastisch klingt, aber der, der das gesagt hat, ist ein Vollid**t und hat keinen Plan von Hardware. Die Leistungsunterschiede zwischen Haswell und Skylake sind minimal, und daher zu vernachlässigen. Skylake bietet aber einen deutlich ausgebauten Chipsatz, welcher deutlich mehr Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Dies ist aber nur bei den "grossen" Chipsätzen, also Z- und H170 der Fall. Es gibt aber nur recht wenige Boards mit DDR3-RAM und den Chipsätzen. Dazu kommt, dass man einen weiteren Vorteil von Skylake verliert.

Deswegen macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, zu Haswell zu greifen. Wenn es ums Spielen geht, würde ich den i5 4460 nehmen, für Rendering etc. den von dir erwähnten Xeon E3 1231 v3. Als Board wäre z.B. das AsRock B85 Anniversary interessant (bei Haswell ist kaum ein Unterschied zwischen den Chipsätzen).
 
Sorry wenn das jetzt etwas drastisch klingt, aber der, der das gesagt hat, ist ein Vollid**t und hat keinen Plan von Hardware. Die Leistungsunterschiede zwischen Haswell und Skylake sind minimal, und daher zu vernachlässigen. Skylake bietet aber einen deutlich ausgebauten Chipsatz, welcher deutlich mehr Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Dies ist aber nur bei den "grossen" Chipsätzen, also Z- und H170 der Fall. Es gibt aber nur recht wenige Boards mit DDR3-RAM und den Chipsätzen. Dazu kommt, dass man einen weiteren Vorteil von Skylake verliert.

Deswegen macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, zu Haswell zu greifen. Wenn es ums Spielen geht, würde ich den i5 4460 nehmen, für Rendering etc. den von dir erwähnten Xeon E3 1231 v3. Als Board wäre z.B. das AsRock B85 Anniversary interessant (bei Haswell ist kaum ein Unterschied zwischen den Chipsätzen).
Dann würde ich eher zum Xeon greifen weil ich noch anfangen will mit Streamen ^^
 
Hyperthreading bringt nicht immer etwas, ob es beim Gaming + Streaming einen Vorteil bringt, weiss ich nicht - ich streame selber nicht.

Also am Ende so etwas:

Intel Xeon E3-1231 v3, 4x 3.40GHz, Sockel 1150, boxed (BX80646E31231V3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 250€
ASRock B85 Anniversary (90-MXGWB0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland 60€

Brauchst du noch ein System aussenrum? Das könnten wir dir auch gleich hier zusammenstellen.

https://www.mindfactory.de/shopping...221de68741135f5bdfcfb732ec92a7341791a6acdd8d1 Hatte schon ein System, statt die 128 GB SanDisk eine mit 240 GB,Xeon E3-1231V3 ein B85 Board von MSI(Jetzt das von Asrock) und rest ist gleich ^^
 
Hallo, unzwar wollte ich fragen ob es sinnvoll ist ein Skylake CPU mit DDR3 Ram zu betreiben bzw. ob es überhaupt ein unterschied macht?
Hier meldet sich ein B150 + i5 6500 + 16GiB DDR3 Nutzer.

Eine Haswell Plattform mit gleich schnellem i5 4690 hätte mich das gleiche gekostet - warum hätte ich also noch Haswell nehmen sollen?

Billiger wird Haswell erst dann, wenn man auch eine langsamere CPU nimmt. Da ich aber von einem i5 2400 + H67 gekommen bin, wäre das Aufrüsten damit deutlich unattraktiver geworden. So hab ich neben PCIe 3.0 und reichlich USB3 Anschlüssen wenigstens noch 30% Performanceplus.

Es kommt also immer drauf an, was du bereits hast und wo du hinwillst. Krasse Performanceunterschiede durch schnelleren Ram im CPU Limit hast du hauptsächlich mit i3 Prozessoren (wegen deren kleinem Level3 Cache).
 
Hier meldet sich ein B150 + i5 6500 + 16GiB DDR3 Nutzer.

Eine Haswell Plattform mit gleich schnellem i5 4690 hätte mich das gleiche gekostet - warum hätte ich also noch Haswell nehmen sollen?

Billiger wird Haswell erst dann, wenn man auch eine langsamere CPU nimmt. Da ich aber von einem i5 2400 + H67 gekommen bin, wäre das Aufrüsten damit deutlich unattraktiver geworden. So hab ich neben PCIe 3.0 und reichlich USB3 Anschlüssen wenigstens noch 30% Performanceplus.

Es kommt also immer drauf an, was du bereits hast und wo du hinwillst. Krasse Performanceunterschiede durch schnelleren Ram im CPU Limit hast du hauptsächlich mit i3 Prozessoren (wegen deren kleinem Level3 Cache).

Kurze Frage, der i5 6500 (204€) taktet mit 3,2GHz, der 4460 (178€) ebenfalls. Wo sind die beiden gleich teuer? Auch die Haswell-MBs sind noch einen Ticken günstiger.
 
Kurze Frage, der i5 6500 (204€) taktet mit 3,2GHz, der 4460 (178€) ebenfalls. Wo sind die beiden gleich teuer? Auch die Haswell-MBs sind noch einen Ticken günstiger.
Hab ich nicht behauptet. Ich hab gesagt der 6500 und der 4690 sind gleich schnell und annähernd gleich teuer. Man spart also mit Haswell keinen Cent und hat 'ne alte Plattform.

edit:

Der 6500 ist inzwischen sogar ~25 Euro günstiger.
https://geizhals.de/intel-core-i5-4690-bx80646i54690-a1050221.html
https://geizhals.de/intel-core-i5-6500-bx80662i56500-a1290386.html
 
Dabei ist aber der Leistungsunterschied zwischen 4460, 4690 und 6500 minimal, der 4460 ist aber 25€ günstiger. Wer kauft schon einen 4690 non-k?
 
Wer kauft schon einen 4690 non-k?
Wahrscheinlich mehr als einen mit K... ich denke da an Komplett PCs.

Was mich aber eh wieder zu meiner Ursprungsaussage bringt, dass es darauf ankommt, was man sich kauft. Du hast oben in deinem ersten Posting geschrieben, dass du bei DDR3 grundsätzlich zu Haswell greifen würdest. In meinem Fall (Mittelklasse Upgrade) wäre das sehr dumm gewesen.
 
Da viele weder PCIe 3.0 Lanes vom Chipsatz noch USB 3.1 etc brauchen, ist Haswell immer noch eine gute Alternative. Bei meinem Sys habe ich aber genau wegen dieser Mögichkeiten ebenfalls zu Skylake gegriffen. Ich denke, dass wir von uns Forumsmitgliedern nicht auf den grossen Teil der Komplett-PC-Käufer schliessen sollten, welche nie upgraden, und höchstens mal eine USB 3.0-Festplatte nutzen.

So, nun aber B2T.
 
Da viele weder PCIe 3.0 Lanes vom Chipsatz noch USB 3.1 etc brauchen, ist Haswell immer noch eine gute Alternative. Bei meinem Sys habe ich aber genau wegen dieser Mögichkeiten ebenfalls zu Skylake gegriffen. Ich denke, dass wir von uns Forumsmitgliedern nicht auf den grossen Teil der Komplett-PC-Käufer schliessen sollten, welche nie upgraden, und höchstens mal eine USB 3.0-Festplatte nutzen.

So, nun aber B2T.

Nur mal am Rande, Non-K Prozessoren sind also ein Must have, USB 3.1 aber ist völlig unnötig?
Darüber hinaus, den User musst du mir mal zeigen der, obwohl ihm bewusst ist dass Skylake günstiger ist, einer Haswell-Plattform einer leistungstechnisch ebenbürtigen Skylake-Plattform den Vorrang gibt.
Warum sollte man in ÄLTERE Technologie MEHR investieren wollen?
Deine Aussagen ergeben für mich keinerlei Sinn.
Davon mal abgesehen, dass es genügend Komplett-PC Käufer gibt, die sehr viel Wert auf Details legen.

Für den kleinen Rechner meiner Lebensgefährtin haben wir jetzt auch den FX-4300 gegen einen i5-6400 mit einem b150 DDR3 Board getauscht, warum auch nicht?
Für ihre Spielansprüche ist es ein enormer Unterschied, ihr USB ist spürbar flotter, der 1600er RAM hat keinen Aufpreis gekostet...
Alles eine Frage des individuellen Nutzens.
Aber Hauptsache mal mit der groben Kelle drauflos pauschalisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal am Rande, Non-K Prozessoren sind also ein Must have, USB 3.1 aber ist völlig unnötig?
Darüber hinaus, den User musst du mir mal zeigen der, obwohl ihm bewusst ist dass Skylake günstiger ist, einer Haswell-Plattform einer leistungstechnisch ebenbürtigen Skylake-Plattform den Vorrang gibt.
Warum sollte man in ÄLTERE Technologie MEHR investieren wollen?
Deine Aussagen ergeben für mich keinerlei Sinn.
Davon mal abgesehen, dass es genügend Komplett-PC Käufer gibt, die sehr viel Wert auf Details legen.

Für den kleinen Rechner meiner Lebensgefährtin haben wir jetzt auch den FX-4300 gegen einen i5-6400 mit einem b150 DDR3 Board getauscht, warum auch nicht?
Für ihre Spielansprüche ist es ein enormer Unterschied, ihr USB ist spürbar flotter, der 1600er RAM hat keinen Aufpreis gekostet...
Alles eine Frage des individuellen Nutzens.
Aber Hauptsache mal mit der groben Kelle drauflos pauschalisiert.

Davon abgesehen, werden die DDR3 Preise in den nächsten Monaten rapide ansteigen, was ein RAM Upgrade deutlich teurer macht (man will das Sys ja auch ne Weile nutzen).
Lieber jetzt nur wenig mehr investieren, um Skylake zu kaufen, anstatt sich dann irgendwann zu ärgern, dass man kein USB3.1 und M2 bspw nativ nutzen kann.

Haswell ist tot.
 
Nur mal am Rande, Non-K Prozessoren sind also ein Must have, USB 3.1 aber ist völlig unnötig?
Darüber hinaus, den User musst du mir mal zeigen der, obwohl ihm bewusst ist dass Skylake günstiger ist, einer Haswell-Plattform einer leistungstechnisch ebenbürtigen Skylake-Plattform den Vorrang gibt.
Warum sollte man in ÄLTERE Technologie MEHR investieren wollen?
Deine Aussagen ergeben für mich keinerlei Sinn.
Davon mal abgesehen, dass es genügend Komplett-PC Käufer gibt, die sehr viel Wert auf Details legen.

Für den kleinen Rechner meiner Lebensgefährtin haben wir jetzt auch den FX-4300 gegen einen i5-6400 mit einem b150 DDR3 Board getauscht, warum auch nicht?
Für ihre Spielansprüche ist es ein enormer Unterschied, ihr USB ist spürbar flotter, der 1600er RAM hat keinen Aufpreis gekostet...
Alles eine Frage des individuellen Nutzens.
Aber Hauptsache mal mit der groben Kelle drauflos pauschalisiert.

Ich habe gesagt, dass explizit der 4690 non-k sich nicht lohnt, da er gegenüber einem 4460 nur wenig mehr Takt hat, dafür ein gutes Stück mehr kostet. Die k-Variante hat wenigstens für OCer einen Sinn.

Wie viele Geräte gibt es, die USB 3.1 (nicht 3.0!) unterstützen, und wie viele hat der Ottonormalnutzer davon zu Hause? Selbst die günstigen Haswell-MBs haben mind. 2 USB 3.0 Anschlüsse, und Tastatur, Maus etc. brauchen ja kein USB 3.0.

Gib mir eine Skylake-Plattform mit 4 Kernen, welche günstiger ist als ein i5 4460 (170€) + B85-Board (60€) + 8GB DDR3 (38€)? Wenn DDR3 teurer wird, ist Haswell auch teurer geworden. Doch MOMENTAN bietet Haswell dieselbe reine Leistung für weniger Geld.

Das man bei einem Upgrade von einem FX 4100 einen Leistungsschub bemerkt, sollte wohl jedem hier klar sein. Den selben Leistungsunterschied hättest du aber genauso mit einem i5 4460 gehabt (der nebenbei sogar deutlich höher taktet als der 6400).

Welches USB nutzt sie denn? Die Bulldozer-Chipsätze sind alle uralt, gegen einige ist sogar ein Haswell-Chipsatz eine Erleuchtung.

Und mir ist klar, dass man das nicht auf jeden anwenden kann. Für mich ist Haswell aber immer noch eine gute Alternative, wenn das Budget eng ist.
 
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