Kingston DDR5-6000 CL30 ohne EXPO (5600/5200) und Bootzeiten

Ganz ehrlich, wenn du so viel Angst hast dann bleib lieber bei skylake. Jetzt mal im Ernst, schon im Vorfeld soviel negative Energie in ein Upgrade zustecken halten ich persönlich für falsch. Melde dich mal bitte wenn du die Sachen gekauft hast und am aufbauen bist. Vorher macht das eh keinen Sinn. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen das am5 problemlos läuft, ich denke es waren schon geschätzte 20 boards und gleiche Anzahl an ram und CPUs in meinen Händen. Denke bei einigen anderen hier auch und sogar noch mehr.
 
Hallo zusammen,
ich baue nächstes Jahr einen neuen AM5-PC mit Ryzen 9000 und vermutlich einem MSI MAG X870E Tomahawk WIFI (evtl. MAX). Ich habe wegen der aktuellen RAM-Preise bereits ein Kingston FURY Beast 32 GB (2×16) DDR5-6000 CL30 Kit gekauft. Ich wusste bis vor wenigen Tagen nicht mal was EXPO ist. Meine Wahl erfolgte aus dem Bauch heraus. Ich habe mich bis jetzt noch überhaupt nicht mit AM5 beschäftigt. Ich bin noch auf Skylake mit DDR4 2133. Also hatte ich einfach dieses Kingston RAM gekauft, weil ich Kingston als gute Marke in Erinnerung hatte und die RAMflation gerade galoppiert.

Nachträglich habe ich jetzt im aktuellen ct' Bauvorschlag gelesen, dass EXPO teils Ärger machen kann (Training/Bootzeit/Instabilität) und dass "unkomplizierte" JEDEC-5600-Module (z. B. Crucial DDR5-5600 CL46 @ 1,10 V) empfohlen werden. Auch von möglichen elektrischen Schäden schreibt die ct' bei Übertaktung. Ich würde gern möglichst stressfrei fahren: eher konservativ, niedrige Spannung, kurze Bootzeiten, kein RAM-OC-Gebastel.

Ohne EXPO läuft das Kingston-Kit erwartbar nur mit DDR5-4800 JEDEC. Richtig?

Meine Fragen:
- Wie relevant ist der Performanceverlust, wenn ich statt 6000 CL30 bewusst "safe" auf 5600 oder 5200 oder sogar 4800 gehe (z.B. bei LLMs aber auch in Games)?
- Welche BIOS-Optionen helfen auf MSI X870E gegen lange Kaltstarts durch Training und was ist davon erfahrungsgemäß stabil?

Vielen Dank im Voraus für Erfahrungswerte und konkrete Tipps.

Unter uns und lass es Dir von jemandem gesagt sein, der jetzt seit gut 6 Wochen Ärger damit hatte, hör nicht auf den Quatsch hier im Forum.

Das Teil, die CPU, macht Ärger, Punkt.

Mich hat der Spaß, 3 verschiedene Mainboards, 3 verschiedene Speicherkits, ein dutzend Mal zusammen, auseinander und wieder zusammenbauen und Stunden über Stunden, Euros über Euros und am Schlinmsten, das wovon ich am wenigsten habe, Geduld und Nerven, gekostet.

Abweichend der Spezifikation läuft nix und selbst 2 Mainboards liefen innerhalb der normalen Spezifikation nicht.

Es kann sein, dass Du Glück hast, läuft und hast keine Probleme, kann aber auch sein dass Du einer der Glücklichen wie Hunderte Andere im Netz bist, die nach dem Zusammenbauen auf einer ewig leuchtender DRAM und CPU hängen bleiben.

Glaub mir, das willst Du nicht.

Habe BIOS Versionen geflasht, rauf und runter, im Netz geforscht, jeden sinnvollen und jeden sinnlosen Vorschlag versucht

Und weißt Du was?

Keiner weiß warum es bei dem Einen funktioniert und veim Anderen nicht.

Mainboardhersteller und AMD schieben sich den schwarzen Peter und uns uns eine BIOS Version nach der anderen hinterher.

Lass es mich mal so sagen, wenn ich gefragt werden würde, ob ich einer renommierten Fachzeitschrift wie C't oder irgendwelchen Leuten in einem Forum vertrauen sollte, da müsste ich nicht 2 mal überlegen.

Jeder der Dir hier einen "schlauen" Rat gegeben hat, dass das ja alles kein Problem wäre und alles "ohne Probleme" funktioniert, soll Dir das schriftlich geben. Und wenn der Zusammenbau, so wie bei mir und Hunderten anderen, dann eben nicht funktioniert, das Geld das Du bezahlt hast auszahlen und die Hardware behalten.

Meine Empfehlung, nimm Standardkompomenten, betreib sie innerhalb der Spezifikationen, dann garantiert Dir der Hersteller auch, dass es funktioniert.
 
...hör nicht auf den Quatsch hier im Forum.
...wenn ich gefragt werden würde, ob ich einer renommierten Fachzeitschrift wie C't oder irgendwelchen Leuten in einem Forum vertrauen sollte, da müsste ich nicht 2 mal überlegen.

Und warum bist du immer noch hier und nicht bei "einer renommierten Fachzeitschrift"?

TE hat noch nicht einmal die ganze Hardware beisammen, dennoch werden bereits Weltuntergangszenarien von "fachkundigen Experten" verbreitet...
 
Lass es mich mal so sagen, wenn ich gefragt werden würde, ob ich einer renommierten Fachzeitschrift wie C't oder irgendwelchen Leuten in einem Forum vertrauen sollte, da müsste ich nicht 2 mal überlegen.
PCGH ist also keine renommierte Fachzeitschrift? Na dann :-)

Btw, ich studiere Informatik mit Schwerpunkt DRAM, habe meine Bachelorarbeit über RAM geschrieben und meine folgende Masterarbeit natürlich ebenfalls. Ein bisschen was davon verstehe ich also.

"Leuten in einem Forum" pauschal das Vertrauen abzusprechen ist genauso sinnvoll wie blind einem C't Redakteur zu vertrauen. Du kennst weder die "Leute im Forum" und ihren Hintergrund, noch weißt du wie gut sich ein Redakteur auskennt. Es sei denn du bist einer dieser "Leute im Forum" mit entsprechendem Wissen. Dann weißt du ob sich ein Redakteur auskennt... oder eben nicht.

Wenn jemand von c't erzählen will, dass Timings oder die RAM Spannung eine CPU beschädigen, dann ist das im besten Fall gefährliches Halbwissen und schlicht falsch. Die CPU (also die CCDs) selbst, sind sowieso physisch vom RAM abgetrennt. Die Kommunikation mit dem RAM läuft über den SoC in welchem auch der Speichercontroller sitzt. Der SoC kommuniziert über den IF mit den CCDs. Also RAM -> SoC -> CPU Kerne. Das sind physisch getrennte Einheiten. Wenn überhaupt beschädigt man also den SoC. Und der wird auch nicht durch die RAM Spannung oder die Timings beschädigt, sondern durch die SoC Spannung und die IMC Spannung. Du kannst 2,0 v VDD(Q) auf den RAM geben und es juckt weder den SoC und erst recht nicht die CPU. Das einzige was du damit killst ist deinen RAM.

Wenn allerdings Boardhersteller auf "Auto" bei der SoC Spannung halt mal 1,40v oder mehr drauf knallen dann rauchen halt CPUs ab. Deshalb gibts auch die 1,30v Sperre im BIOS, damit das nicht mehr passiert wie damals bei den 78X3Ds. Und wenn AsRock Boards die Stromstärken nicht vernünftig regulieren, weil... keine Ahnung..., dann rauchen halt auch 9800X3D ab. Das kommt aber nicht vom RAM, sondern mutmaßlich von Stromspitzen (TDC, EDC), vor allem bei aktivem PBO. Auch dem kann man entgegen wirken mit entsprechenden manuellen Settings. Diese kommen aber von "Leuten aus dem Forum".

Dass du solche Probleme hattest ist natürlich kacke, keine Frage. Wäre das allerdings ein generelles Problem, wüsste man das. Der aller größte Teil der Nutzer baut seinen 6000CL30 RAM ein, aktiviert XMP/EXPO und lebt gut damit.

Und falls XMP/EXPO mal streikt, gibts hier Fachkundige Menschen die einen mit manuellen Settings weiterhelfen können. Und zwar Leute, die wissen wie die systematik funktioniert und nichts von "mimimi 5600 1,10v JEDEC" faseln, sondern wissen dass die Probleme von wo anders kommen.
 
PCGH ist also keine renommierte Fachzeitschrift? Na dann :-)

Btw, ich studiere Informatik mit Schwerpunkt DRAM, habe meine Bachelorarbeit über RAM geschrieben und meine folgende Masterarbeit natürlich ebenfalls. Ein bisschen was davon verstehe ich also.

"Leuten in einem Forum" pauschal das Vertrauen abzusprechen ist genauso sinnvoll wie blind einem C't Redakteur zu vertrauen. Du kennst weder die "Leute im Forum" und ihren Hintergrund, noch weißt du wie gut sich ein Redakteur auskennt. Es sei denn du bist einer dieser "Leute im Forum" mit entsprechendem Wissen. Dann weißt du ob sich ein Redakteur auskennt... oder eben nicht.

Wenn jemand von c't erzählen will, dass Timings oder die RAM Spannung eine CPU beschädigen, dann ist das im besten Fall gefährliches Halbwissen und schlicht falsch. Die CPU (also die CCDs) selbst, sind sowieso physisch vom RAM abgetrennt. Die Kommunikation mit dem RAM läuft über den SoC in welchem auch der Speichercontroller sitzt. Der SoC kommuniziert über den IF mit den CCDs. Also RAM -> SoC -> CPU Kerne. Das sind physisch getrennte Einheiten. Wenn überhaupt beschädigt man also den SoC. Und der wird auch nicht durch die RAM Spannung oder die Timings beschädigt, sondern durch die SoC Spannung und die IMC Spannung. Du kannst 2,0 v VDD(Q) auf den RAM geben und es juckt weder den SoC und erst recht nicht die CPU. Das einzige was du damit killst ist deinen RAM.

Wenn allerdings Boardhersteller auf "Auto" bei der SoC Spannung halt mal 1,40v oder mehr drauf knallen dann rauchen halt CPUs ab. Deshalb gibts auch die 1,30v Sperre im BIOS, damit das nicht mehr passiert wie damals bei den 78X3Ds. Und wenn AsRock Boards die Stromstärken nicht vernünftig regulieren, weil... keine Ahnung..., dann rauchen halt auch 9800X3D ab. Das kommt aber nicht vom RAM, sondern mutmaßlich von Stromspitzen (TDC, EDC), vor allem bei aktivem PBO. Auch dem kann man entgegen wirken mit entsprechenden manuellen Settings. Diese kommen aber von "Leuten aus dem Forum".

Dass du solche Probleme hattest ist natürlich kacke, keine Frage. Wäre das allerdings ein generelles Problem, wüsste man das. Der aller größte Teil der Nutzer baut seinen 6000CL30 RAM ein, aktiviert XMP/EXPO und lebt gut damit.

Und falls XMP/EXPO mal streikt, gibts hier Fachkundige Menschen die einen mit manuellen Settings weiterhelfen können. Und zwar Leute, die wissen wie die systematik funktioniert und nichts von "mimimi 5600 1,10v JEDEC" faseln, sondern wissen dass die Probleme von wo anders kommen.

Gut, Du übernimmst also die Garantie, dass es funktioniert und die Kosten für Ersatz,
wenn es nicht funktioniert.
 
Gut, Du übernimmst also die Garantie, dass es funktioniert und die Kosten für Ersatz,
wenn es nicht funktioniert.
Ich finde deine inhaltliche Auseinandersetzung mit meinem geschrieben erstklassig. Freut mich dass wir so rege diskutieren können. Jetzt verstehe ich was du mit "Leuten im Forum" meinst :nicken:

Spaß beiseite.
Eine Garantie gibts nicht mal bei JEDEC 5600CL46 1,10v. Das spielen so viele Faktoren mit rein, dass es keine 100% Garantie geben kann. Man kann nur versuchen sich der 100% Marke zu nähern und dafür gibts eben die offiziellen Specs, die in der Regel(!) funktionieren.

Beispielsweise benutzen Zen4 und Zen5 den selben SoC und damit den selben IMC. Trotzdem hat Zen5 eine 5600er Freigabe und Zen4 nur 5200.
Warum? Weil man bei AMD gemerkt hat, dass selbst 6000 MT/s in den allermeisten Fällen problemlos klappt, also hat man ohne Änderungen am Speichercontroller die Spec von 5200 auf 5600 MT/s angehoben. Magie :ugly:

Und übrigens verhindern auch 5200 MT/s nicht eine Beschädigung des SoC oder der CPU, wenn der Boardhersteller auf Autowerten (oder der Anwender manuell) zu viel Spannung oder Strom auf die entsprechenden Bauteile gibt.
Es sind auch CPUs auf AsRock Boards gestorben, die kein EXPO aktiv hatten und im JEDEC Fallback (4800 - 5600 je nach SPD config) betrieben wurden. Übernimmt C't die Haftung für ihre Empfehlung? :-)

Dieser Redakteur von C´t schreibt bestimmt auch, dass man für AMD unbedingt Expo Ram und für Intel unbedingt XMP Ram kaufen muss :lol:.
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Unterstelle doch einer FACHZEITSCHRIFT nicht derlei Dinge! Sowas kommt bestimmt nur von "Leuten aus einem Forum"! :D
 
Ich finde deine inhaltliche Auseinandersetzung mit meinem geschrieben erstklassig. Freut mich dass wir so rege diskutieren können. Jetzt verstehe ich was du mit "Leuten im Forum" meinst :nicken:

Du, was offensichtlich ist, die CPUs haben Limits.
Diese sind evtl . oder aber auch nicht beyond the frontier.

Und da finde ich es wirklich rücksichtslos so zu tun, als wäre das was Ingenieure
sagen "pille palle Porno Ralle" und Menschen die sich offensichtlich nicht sicher
bei der Materie sind Suicide-Tipps zu geben.

Oder Du machst das so, wie ich vorgeschlagen habe,
gib jedem und allem "Tipps" und übernimm auch die Folgen Deiner Tipps und Empfehlungen.


Nein, wieso?
Bin immer für einen Lacher zu haben.

Eine Garantie gibts nicht mal bei JEDEC 5600CL46 1,10v. Das spielen so viele Faktoren mit rein, dass es keine 100% Garantie geben kann. Man kann nur versuchen sich der 100% Marke zu nähern und dafür gibts eben die offiziellen Specs, die in der Regel(!) funktionieren.

Eben doch, eine Garantie gibt es und zwar genau bei den genannten 5.600,
weil das die offiziellen Specs des Ryzen 9xxx sind.
Aber wem erzähle ich das, Du bist ja RAM-Student.

Alles darüber gilt als OC.
Da gibts dann keine Garantie, offiziell

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Beispielsweise benutzen Zen4 und Zen5 den selben SoC und damit den selben IMC. Trotzdem hat Zen5 eine 5600er Freigabe und Zen4 nur 5200.

Dann hast Du Dich als RAM-Student offensichtlich nicht mit dem Thema befasst.
Denn es hat sich etwas geändert, ein Flaschenhals musste erweitert werden.

Aber da Du RAM-Student bist, anbei die relevanten Daten , da steigst
Du sehr schnell selber durch.

Latenz und maximale Durchsatzrate (Zen 4 Ryzen 9):

1766078278845.png


Maximal mögliche Transferraten des Zen 4: AMD Ryzen 9
1766078450156.png



Und nun der Unterschied zu Zen 5, der Deiner Meinung nach nicht existiert:

1766078636996.png


Maximal mögliche Transferraten des Zen 5 (Ryzen 9 9950x):
1766078655525.png



Falls Du es nicht gesehen hast, die Bandbreite bei ZEN 4 war durch den FCLK von 2 GHz
auf 64 GB/s limitiert.

Bei ZEN 5 wurde der FCLK auf 2,2 GHz angehoben.

Die 10% Steigerung des FCLK entsprechen genau der Steigerung des Limits von
64 GB/s auf 70 GB/s und ebenso den 5200 MT/s auf 5600 MT/s.

Die 5200 MT/s haben eine Bandbreite von 66 GB/s,
aber das Limit der Zen 5 liegt jetzt bei 70 GB/s.

Stand übrigens alles in der c´t , hättest die evtl. mal lesen sollen.

(Nein, stand es natürlich nicht, wäre aber wirklich witzig gewesen).

Warum? Weil man bei AMD gemerkt hat, dass selbst 6000 MT/s in den allermeisten Fällen problemlos klappt, also hat man ohne Änderungen am Speichercontroller die Spec von 5200 auf 5600 MT/s angehoben. Magie :ugly:

Nein, Technik.

Wie oben gezeigt, wurde der FCLK um 10% angehoben, um das zu ermöglichen.
Keine Magie, simple Physik.

MHz x Datenrate (Präfix/Prefetch)/8 Byte = Bandbreite
(Effektiver Takt in MT/s * Breite des Datenpfads in Bits * Anzahl Kanäle) / 8 = Bandbreite in MB/s

Weißt Du aber als RAM-Student ja schon.

Und übrigens verhindern auch 5200 MT/s nicht eine Beschädigung des SoC oder der CPU, wenn der Boardhersteller auf Autowerten (oder der Anwender manuell) zu viel Spannung oder Strom auf die entsprechenden Bauteile gibt.
Es sind auch CPUs auf AsRock Boards gestorben, die kein EXPO aktiv hatten und im JEDEC Fallback (4800 - 5600 je nach SPD config) betrieben wurden. Übernimmt C't die Haftung für ihre Empfehlung? :-)

Anhang anzeigen 1510893

Unterstelle doch einer FACHZEITSCHRIFT nicht derlei Dinge! Sowas kommt bestimmt nur von "Leuten aus einem Forum"! :D
 

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Du, was offensichtlich ist, die CPUs haben Limits.
CPUs haben limits...?
Befinden wir uns wirklich auf so einer Diskussionsebene?

Menschen die sich offensichtlich nicht sicher
bei der Materie sind Suicide-Tipps zu geben.
Bitte was?
Jemandem zu sagen, dass sein XMP Kit in der Regel läuft ist ein "Suicide Tipp"?

Oder Du machst das so, wie ich vorgeschlagen habe,
gib jedem und allem "Tipps" und übernimm auch die Folgen Deiner Tipps und Empfehlungen.
Tatsächlich helfe ich sehr vielen Leuten hier im Forum und auch außerhalb dessen bei ihren RAM Problemen.
Und ja, wenn ich mit einem Thema annehme, dann versuche ich alles in meiner Macht stehende, damit die Probleme gelöst werden. Manche wie @PCGH_Dave nennen es Helferkomplex.
Und wenn es nicht klappt, was natürlich auch mal vorkommt, dann kann man - als letztes Mittel - den RAM wieder zurück schicken. Habe ich hier in diesem Thread übrigens auch schon genau so kommuniziert.

Eben doch, eine Garantie gibt es und zwar genau bei den genannten 5.600,
weil das die offiziellen Specs des Ryzen 9xxx sind.
Na wenn du sagst, dass die Funktion dann garantiert ist...

Dann brauch ich mich ja nicht mehr darum kümmern wenn ein PC eines Nutzers RAM Probleme hat und nicht bootet oder stabil läuft und kann ihn direkt an dich verweisen. Immerhin kannst du garantieren, dass jeder Ryzen 9000 mit jedem Mainboard inkl jeder AGESA Version und jedem RAM garantiert läuft und diejenige Person halt einfach zu blöd ist den Power Button zu drücken. Ein anderes Problem kanns ja dann nicht sein, muss ja laufen.


Dann hast Du Dich als RAM-Student offensichtlich nicht mit dem Thema befasst.
Denn es hat sich etwas geändert, ein Flaschenhals musste erweitert werden.
Jetzt bin ich gespannt...!

Aber da Du RAM-Student bist, anbei die relevanten Daten , da steigst
Du sehr schnell selber durch.
Ja, tue ich!

Latenz und maximale Durchsatzrate (Zen 4 Ryzen 9):

Anhang anzeigen 1510897

Maximal mögliche Transferraten des Zen 4: AMD Ryzen 9Anhang anzeigen 1510898


Und nun der Unterschied zu Zen 5, der Deiner Meinung nach nicht existiert:

Anhang anzeigen 1510899

Maximal mögliche Transferraten des Zen 5 (Ryzen 9 9950x):
Anhang anzeigen 1510901


Falls Du es nicht gesehen hast, die Bandbreite bei ZEN 4 war durch den FCLK von 2 GHz
auf 64 GB/s limitiert.

Bei ZEN 5 wurde der FCLK auf 2,2 GHz angehoben.
Oh schade, ich dachte jetzt kommt gehaltvolles :(

Nein, der FCLK wurde nicht in der Geschwindigkeit erhöht, tut mir leid.
Zen5 hat genauso wie Zen 4 einen FCLK Takt von serienmäßig 2 GHz. Je nach MB, BIOS, RAM, CPU Kombination kann das etwas variieren, aber wenn dann nach unten und kommt nur sehr selten vor. Ich meine einmal 1900 MHz gesehen zu haben. "Normal" sind bei Zen4 und Zen5 2000 MHz. Das kann dir jeder mit einer Zen5 CPU bestätigen.
Deine ganzen tollen Grafiken sind damit hinfällig.

Besonders gute Modelle (wie meiner), können 2200 MHz FCLK. Wieder andere scheitern schon bei 2167 MHz. Daher kann man gar keine 2200 MHz als default setzen und wird es auch nicht.

Aber deine tollen Grafiken sind sie sowieso, weil völlig verschiedene RAM Konfigurationen getestet wurden. Einmal 5600 MT/s im 1:1 und einmal 8000 MT/s im 1:2? Das macht gar keinen Sinn...

Was soll das denn, dass bei Zen4 angeblich 5600 1:1 laufen sollen? Spec sind 5200 MT/s, nur mal so. Und auch die 8000 MT/s bei Zen 5 sind weder spec, noch garantiert. Mein 9800X3D kann nicht mal 8000 MT/s. Bitte was?

Egal wo du das ausgegraben hast, vergiss das schnell wieder.

Hättest mal lieber RAM Student sein müssen, dann wären dir solche Fehler aufgefallen :P

Die 10% Steigerung des FCLK entsprechen genau der Steigerung des Limits von
64 GB/s auf 70 GB/s und ebenso den 5200 MT/s auf 5600 MT/s.
Ja, nur wurde der FCLK nicht um 10% gesteigert, sondern um 0%.

Stand übrigens alles in der c´t , hättest die evtl. mal lesen sollen.
Hahahahaha...

(Nein, stand es natürlich nicht, wäre aber wirklich witzig gewesen).
...hah... Schade. Aber ja, das wäre es in der Tat!

Nein, Technik.

Wie oben gezeigt, wurde der FCLK um 10% angehoben, um das zu ermöglichen.
Keine Magie, simple Physik.
Nö, wurde er nicht. Erklärung hinfällig.

MHz x Datenrate (Präfix/Prefetch)/8 Byte = Bandbreite
(Effektiver Takt in MT/s * Breite des Datenpfads in Bits * Anzahl Kanäle) / 8 = Bandbreite in MB/s

Weißt Du aber als RAM-Student ja schon.
Natürlich. Und als RAM-Student weiß ich auch, dass das nur die theoretisch maximal mögliche Bandbreite ist und nicht die in der Realität anliegende oder gar messbare Bandbreite. Ich kann dir 5200 MT/s so einstellen, dass sie schneller sind als 5600 MT/s.

Und soll ich dir noch was verraten? Selbst wenn du JEDEC Specs, also ohne manuelle Anpassungen, mit 1,10v nimmst und dann 5200 MT/s mit 5600 MT/s vergleichst, kann ersteres sogar schneller sein. Und zwar genau dann wenn du 8 GBit mit 16 GBit, 24 GBit oder 32 GBit Chips vergleichst. Weil die JEDEC hat unterschiedliche tRFC Werte für verschiedene GBit Größen definiert. 8 GBit Chips liefern 195 ns tRFC während 24 Gbit Chips 410 ns tRFC liefern nach offizieller JEDEC Norm. Und das ist wiederum einer der Performance kritischten Timings, da in der Zeit des Refreshes logischerweise keine Operationen durchgeführt werden können. Und damit ergibt sich schon automatisch eine Benachteiligung in der Bandbreite. Wohlgemerkt bei deiner heiß geliebten JEDEC 1,10v Spezifikation.
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(Quelle: JEDEC "JESD79-5B" vom Stand September 2022, S. 205)
(Und ja, als RAM Student habe ich natürlich die JEDEC Dokumente)

Aber um das nochmal zusammen zu fassen. Deine gesamte Argumentation stützt sich auf die falsche Theorie, dass der FCLK nun 2200 MHz macht, zeigst schwachsinnige Screenshots von Zen5 mit 8000 MT/s im 1:2 gegenüber Zen4 mit 5600 MT/s (spec 5200 MT/s btw) im 1:1 und willst das als Diskussionsgrundlage benutzen?

Die ganze Zeit "RAM Student" als Stichelei zu benutzen und dann so einen quatsch abzuliefern...
Sorry, aber nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@1xok

Mal ein praxisrelevanter Tipp

Du möchtest ja ein MSI Board betreiben soweit ich verstanden habe. Pass dort auf was das Board an Spannung bei der CPU VDDIO anlegt. Bei meinem MSI Mortar übernimmt das Board die Spannung der Speicherbausteine und das wäre mit OC Ram mit Spannungen zwischen 1,35 und 1,4 recht ungesund wenn nicht zum Glück eine Schutzvorrichtung greifen würde, die bei 1,3 begrenzt, was m.E. aber auch unnötig viel ist i.d.R. mit so "normalen" OC Ram. Vielleicht ist das auch auf deinem MSI Board so.

Stell das bitte manuell z.B. auf 1,2V ein. Mit dem 6000er Ram was du kaufen wirst /hast sollte das dicke reichen. Und wenn du dabei bist stell auch die CPU SOC Spannung um 0.,, 0,05V direkt zurück vom Wert was automatisch angelegt wird.

Dann hast du die zwei entscheidenden grössten Risikofaktoren für einen Hardwaredefekt ausgeschlossen und im schlimmsten Fall läuft dein System instabil oder bootet erst gar nicht ins Windows was mich aber wundern würde. Normalerweise lassen sich diese Werte noch deutlich weiter senken. Das kannst du dann ausprobieren wenn du dazu Bock und Zeit hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich, wenn du so viel Angst hast dann bleib lieber bei skylake. Jetzt mal im Ernst, schon im Vorfeld soviel negative Energie in ein Upgrade zustecken halten ich persönlich für falsch. Melde dich mal bitte wenn du die Sachen gekauft hast und am aufbauen bist. Vorher macht das eh keinen Sinn. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen das am5 problemlos läuft, ich denke es waren schon geschätzte 20 boards und gleiche Anzahl an ram und CPUs in meinen Händen. Denke bei einigen anderen hier auch und sogar noch mehr.
Ja, schon mal vielen Dank für das Angebot. Auch allen anderen für die Hilfe und Unterstützung. Ich habe mich schon wieder beruhigt. Die Preise müssen einfach wieder sinken. Es ist absurd. Trotzdem habe ich in den sauren Apfel gebissen. Das RAM in meinem neuen PC wird damit genau so viel gekostet haben wie der Prozessor, der ein 9800X3D werden soll. Inzwischen ist das RAM teurer. Es ist echt übel.

Ich habe meinen ursprüngliche Anfrage geupdatet. Da führe ich alle Komponenten mit Preisen mit:
 
@1xok

Mal ein praxisrelevanter Tipp

Du möchtest ja ein MSI Board betreiben soweit ich verstanden habe. Pass dort auf was das Board an Spannung bei der CPU VDDIO anlegt. Bei meinem MSI Mortar übernimmt das Board die Spannung der Speicherbausteine und das wäre mit OC Ram mit Spannungen zwischen 1,35 und 1,4 recht ungesund wenn nicht zum Glück eine Schutzvorrichtung greifen würde, die bei 1,3 begrenzt, was m.E. aber auch unnötig viel ist i.d.R. mit so "normalen" OC Ram. Vielleicht ist das auch auf deinem MSI Board so.
Gut dass du darauf aufmerksam machst. VDDIO ist eine Spannung die den SoC zerstören kann!

Und ja, dieses Problem ist bekannt und teilweise sogar gewollt (s.u.)und bei allen Herstellern so. XMP und EXPO Kits bestimmen die Spannungen, nicht der MB Hersteller. Und das sind dann die RAM Spannungen die auch für VDDIO genutzt werden, da wird blind VDD=VDDQ=VDDIO gesetzt.
Bei 1,45 oder 1,50v gerateten Kits ist schon schon kritisch. Aber 1,35v bis 1,40v ist im Rahmen und braucht der IMC tatsächlich auch um 6000 MT/s zu betreiben. Bei mir gehen minimal 1,32v, dann wird die Leistung schon schlechter, die Fehlerkorrektur greift. Booten geht aber auch mit weniger. Also das ist schon richtig und noch vergleichsweise ungefährlich. Nur mit high voltage RAM kann es eben, weil die VDDIO an die VDD gekoppelt ist, kritisch werden. Aber solche 1.45v oder gar 1.50v geratete Kits werden eher selten gekauft, zumindest hier. Höchstens diese 6000CL26 Geschichte, aber das ist ja auch wirklich spezieller OC RAM. Und empfehle ich persönlich sowieso nur Leuten die auch halbswegs wissen was sie tun und manuelle Settings fahren (wollen).

Das was bei 1,30v begrenzt ist, ist aber nicht die VDDIO, sondern die SoC Spannung. Das hatte ich ein paar Posts zuvor angerissen, weil eben mit den ursprünglichen BIOS Versionen ohne Sperre einige 7800X3Ds gegrillt wurden.

Stell das bitte manuell z.B. auf 1,2V ein. Mit dem 6000er Ram was du kaufen wirst /hast sollte das dicke reichen. Und wenn du dabei bist stell auch die CPU SOC Spannung um 0.5V direkt zurück vom Wert was automatisch angelegt wird.
VDDIO 1,35v passt schon für 6000 MT/s. Die SoC Spannung sollte aber im Auge behalten werden und mehr als 1,20v sind vollkommen unnötig für 6000 MT/s mit 2000 MHz FCLK. Meist reichen da auch 1,15v.

Dann hast du die zwei entscheidenden grössten Risikofaktoren für einen Hardwaredefekt ausgeschlossen und im schlimmsten Fall läuft dein System instabil oder bootet erst gar nicht ins Windows was mich aber wundern würde. Normalerweise lassen sich diese Werte noch deutlich weiter senken. Das kannst du dann ausprobieren wenn du dazu Bock und Zeit hast.
Exakt so! Wenn man komplett auf Nummer sicher gehen will, auch noch PPT/TDC/EDC Limit setzen.
 
CPUs haben limits...?
Befinden wir uns wirklich auf so einer Diskussionsebene?


Bitte was?
Jemandem zu sagen, dass sein XMP Kit in der Regel läuft ist ein "Suicide Tipp"?


Tatsächlich helfe ich sehr vielen Leuten hier im Forum und auch außerhalb dessen bei ihren RAM Problemen.
Und ja, wenn ich mit einem Thema annehme, dann versuche ich alles in meiner Macht stehende, damit die Probleme gelöst werden. Manche wie @PCGH_Dave nennen es Helferkomplex.
Und wenn es nicht klappt, was natürlich auch mal vorkommt, dann kann man - als letztes Mittel - den RAM wieder zurück schicken. Habe ich hier in diesem Thread übrigens auch schon genau so kommuniziert.


Na wenn du sagst, dass die Funktion dann garantiert ist...

Dann brauch ich mich ja nicht mehr darum kümmern wenn ein PC eines Nutzers RAM Probleme hat und nicht bootet oder stabil läuft und kann ihn direkt an dich verweisen. Immerhin kannst du garantieren, dass jeder Ryzen 9000 mit jedem Mainboard inkl jeder AGESA Version und jedem RAM garantiert läuft und diejenige Person halt einfach zu blöd ist den Power Button zu drücken. Ein anderes Problem kanns ja dann nicht sein, muss ja laufen.



Jetzt bin ich gespannt...!


Ja, tue ich!


Oh schade, ich dachte jetzt kommt gehaltvolles :(

Nein, der FCLK wurde nicht in der Geschwindigkeit erhöht, tut mir leid.
Zen5 hat genauso wie Zen 4 einen FCLK Takt von serienmäßig 2 GHz. Je nach MB, BIOS, RAM, CPU Kombination kann das etwas variieren, aber wenn dann nach unten und kommt nur sehr selten vor. Ich meine einmal 1900 MHz gesehen zu haben. "Normal" sind bei Zen4 und Zen5 2000 MHz. Das kann dir jeder mit einer Zen5 CPU bestätigen.
Deine ganzen tollen Grafiken sind damit hinfällig.

Besonders gute Modelle (wie meiner), können 2200 MHz FCLK. Wieder andere scheitern schon bei 2167 MHz. Daher kann man gar keine 2200 MHz als default setzen und wird es auch nicht.

Aber deine tollen Grafiken sind sie sowieso, weil völlig verschiedene RAM Konfigurationen getestet wurden. Einmal 5600 MT/s im 1:1 und einmal 8000 MT/s im 1:2? Das macht gar keinen Sinn...

Was soll das denn, dass bei Zen4 angeblich 5600 1:1 laufen sollen? Spec sind 5200 MT/s, nur mal so. Und auch die 8000 MT/s bei Zen 5 sind weder spec, noch garantiert. Mein 9800X3D kann nicht mal 8000 MT/s. Bitte was?

Egal wo du das ausgegraben hast, vergiss das schnell wieder.

Hättest mal lieber RAM Student sein müssen, dann wären dir solche Fehler aufgefallen :P


Ja, nur wurde der FCLK nicht um 10% gesteigert, sondern um 0%.


Hahahahaha...


...hah... Schade. Aber ja, das wäre es in der Tat!


Nö, wurde er nicht. Erklärung hinfällig.


Natürlich. Und als RAM-Student weiß ich auch, dass das nur die theoretisch maximal mögliche Bandbreite ist und nicht die in der Realität anliegende oder gar messbare Bandbreite. Ich kann dir 5200 MT/s so einstellen, dass sie schneller sind als 5600 MT/s.

Und soll ich dir noch was verraten? Selbst wenn du JEDEC Specs, also ohne manuelle Anpassungen, mit 1,10v nimmst und dann 5200 MT/s mit 5600 MT/s vergleichst, kann ersteres sogar schneller sein. Und zwar genau dann wenn du 8 GBit mit 16 GBit, 24 GBit oder 32 GBit Chips vergleichst. Weil die JEDEC hat unterschiedliche tRFC Werte für verschiedene GBit Größen definiert. 8 GBit Chips liefern 195 ns tRFC während 24 GiB Chips 410 ns tRFC liefern nach offizieller JEDEC Norm. Und das ist wiederum einer der Performance kritischten Timings, da in der Zeit des Refreshes logischerweise keine Operationen durchgeführt werden können. Und damit ergibt sich schon automatisch eine Benachteiligung in der Bandbreite. Wohlgemerkt bei deiner heiß geliebten JEDEC 1,10v Spezifikation.
Anhang anzeigen 1510940
(Quelle: JEDEC "JESD79-5B" vom Stand September 2022, S. 205)
(Und ja, als RAM Student habe ich natürlich die JEDEC Dokumente)

Aber um das nochmal zusammen zu fassen. Deine gesamte Argumentation stützt sich auf die falsche Theorie, dass der FCLK nun 2200 MHz macht, zeigst schwachsinnige Screenshots von Zen5 mit 8000 MT/s im 1:2 gegenüber Zen4 mit 5600 MT/s (spec 5200 MT/s btw) im 1:1 und willst das Diskussionsgrundlage benutzen?

Die ganze Zeit "RAM Student" als Stichelei zu benutzen und dann so einen quatsch abzuliefern...
Sorry, aber nein.

Äh, ja.
 
Mich hat der Spaß, 3 verschiedene Mainboards, 3 verschiedene Speicherkits, ein dutzend Mal zusammen, auseinander und wieder zusammenbauen und Stunden über Stunden, Euros über Euros und am Schlinmsten, das wovon ich am wenigsten habe, Geduld und Nerven, gekostet.

Abweichend der Spezifikation läuft nix und selbst 2 Mainboards liefen innerhalb der normalen Spezifikation nicht.

Es kann sein, dass Du Glück hast, läuft und hast keine Probleme, kann aber auch sein dass Du einer der Glücklichen wie Hunderte Andere im Netz bist, die nach dem Zusammenbauen auf einer ewig leuchtender DRAM und CPU hängen bleiben.

Glaub mir, das willst Du nicht.

Habe BIOS Versionen geflasht, rauf und runter, im Netz geforscht, jeden sinnvollen und jeden sinnlosen Vorschlag versucht

Und weißt Du was?

Keiner weiß warum es bei dem Einen funktioniert und veim Anderen nicht.

Mainboardhersteller und AMD schieben sich den schwarzen Peter und uns uns eine BIOS Version nach der anderen hinterher.
Tut mir Leid, dass Du solche Probleme hattest - und ja - genau das sorgt mich auch. Es würde mich aber aber weit aus weniger besorgen, wenn die RAM-Preise wenigstens stabil blieben.

Mein Kingston-Speicher steht bisher in jeder QVL, die ich gesehen habe. So ist es auch bei dem Board, das die c't verwendet. Der Crucial-Speicher, den die c't dort einsetzt, taucht in ASUS' QVL für das Board hingegen nicht auf. ASUS übernimmt also keine Garantie dafür, dass dieser Speicher in diesem Board läuft. Und Crucial verlässt im Februar den Endkundenmarkt.

All das wäre ziemlich egal, wenn die RAM-Preise nicht wie ein Kryptocoin nach oben schießen würden. Wenn es ganz doof läuft, dann kostet RAM nächstes Jahr noch mehr. Und RAM, den ich dann zurückgebe, muss ich ggf. deutlich teurer nachkaufen. Das Problem kann gerade niemand lösen.
Mal ein praxisrelevanter Tipp

Vielen Dank. Ich habe das noch nicht wirklich verstanden, beschäftige mich aber zu gegebener Zeit damit.

Da ich gerade wenig bis keine Ahnung habe, hatte ich geplant bis auf Weiteres das folgende Profil zu nutzen, welches der Kingston-Speicher unterstützt:

EXPO #1: DDR5-5600 CL40-40-40 @ 1.25V

Meine Hoffnung wäre, damit Ungemach erstmal aus dem Wege zu gehen.
 
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Und das sind dann die RAM Spannungen die auch für VDDIO genutzt werden, da wird blind VDD=VDDQ=VDDIO gesetzt.
Ich habe das heute morgen tatsächlich nochmal mir angeschaut. Das Asus Tuf setzt die VDDIO Spannung nicht jedesmal neu wohingegen das MSI Mortar es bei jeder Änderung der Speicherspannung macht.
Aber 1,35v bis 1,40v ist im Rahmen und braucht der IMC tatsächlich auch um 6000 MT/s zu betreiben. Bei mir gehen minimal 1,32v, dann wird die Leistung schon schlechter, die Fehlerkorrektur greift.
Wie überprüfst du das? Mit Aida? Meine VDDIO ist bei 1,26 bei einem System mit VDD & VDDQ mit je 1,3 und 5600@6000/2167FCLK Ram. Ist zwar schon länger her mit dem Test aber ich mein mich zu erinnern dass dannach sich nicht mehr was getan hat in der Performance laut Aida.
Bei einem anderen System (Mortar) woran ich aktuell frickel bin ich gar momentan bei 1,2 VDDIO bei 6200/2100FLCK hab allerdings Aida noch nicht angefasst und schaue erstmal die Stabilität bei Balance aus Ram Geschwindigkeit und Spannungen auszutarieren. Deshalb ist mir das erst aufgefallen, dass sich das MSI da anders verhält. Naja jetzt weiss ich zumindest, dass es bei 1,35 VDDIO stabil ist :D aber die Arbeit von paar Tagen war trotzdem so gesehen fürn Popo.


@1xok

"Ich habe das noch nicht wirklich verstanden, beschäftige mich aber zu gegebener Zeit damit."

Man muss das auch nicht im Detail verstehen um Spannungen unter die automatischen Boardwerte zu setzten. Deine 5600 Kingston @1,25 sollten selbst bei Autowerten absolut unkritisch sein und sind gängiger Ram. Die genannten Werte checken und einstellen ,insbesondere die CPU SOC, schadet nicht und kriegst du sicher hin wenn nötig. Mittlerweile sollte das aber bei allen Herstellern nicht mehr nötig sein und einfach Expo einschalten reichen. Potenzial zur Optimierung, sei es Performance oder Spannungen, ist dennoch immer gegeben und von Kombi Board/CPU/RAM unterschiedlich. Expo stellt die Werte so ein ,dass es auch unter ungünstigeren Kombis funktionieren soll.
 
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Ich habe das heute morgen tatsächlich nochmal mir angeschaut. Das Asus Tuf setzt die VDDIO Spannung nicht jedesmal neu wohingegen das MSI Mortar es bei jeder Änderung der Speicherspannung macht.
Bei XMP/EXPO ist VDD=VDDQ=VDDIO, bei jedem Hersteller.
Wenn du VDD(Q) manuell änderst dann wird VDDIO nicht angepasst. Eventuell beim Mortar ist das so, aber ich habe mich auf XMP/EXPO bezogen ^^


Wie überprüfst du das? Mit Aida?
Nein, AIDA ist Schmutz. Ich verstehe nicht wieso sich das "durchgesetzt" hat. Wohl aus dem selben Grund wieso so viele Cinebench benutzen. Ist halt ein "ein Klick Ergebnis". Hat aber nichts mit der Gaming Leistung zu tun.

Außerdem ist AIDA untereinander auch nicht vergleichbar, weil die ihren Algorithmus öfter ändern, selbst andere Mainboards oder BIOS Versionen schon einen Einfluss haben und vor allem nicht mal bekannt ist was genau die da überhaupt testen.

Ich nehme dafür Spiele aus dem Leistungsindex mit entsprechenden PCGH Settings und CFX.

Meine VDDIO ist bei 1,26 bei einem System mit VDD & VDDQ mit je 1,3 und 5600@6000/2167FCLK Ram.
Kann gut sein, jede CPU ist individuell

Bei einem anderen System (Mortar) woran ich aktuell frickel bin ich gar momentan bei 1,2 VDDIO bei 6200/2100FLCK
Booten kann ich auch mit 1.25v VDDIO, die Leistung sinkt halt
 
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Ich habe mir nun alles besorgt aber noch nicht gebaut. Ein Kollege hat allerdings ein ähnliches System und da läuft das System mit dem 6000er Profil nicht stabil, obwohl MSI die RAM-Module als kompatibel angibt. Der Kollege muss den Speicher in einem viel niedrigeren Takt betreiben. Sollte man den Speicher umtauschen oder versuchen manuelle Einstellungen zu finden? Der Speicher hat leider nur dieses eine 6000er EXPO-Profil. Also entweder übertaktet man hart oder der Speicher dümpelt irgendwo herum.

Irgendwie ist das schon seltsam, was die Hersteller da machen. Insofern kann ich den Kommentar der ct' verstehen. Mein Kollege kannte die Problematik gar nicht und hat einfach irgendeinen (scheinbar) kompatiblen Speicher genommen. Man muss hier nicht nur vom Fach sein, sondern geradezu RAM-Spezialist. Das kann eigentlich irgendwie nicht sein. Will mich jetzt hier nicht ereifern aber im Grunde ist sowas ein Fall für den Verbraucherschutz, wenn man es mit den Gepflogenheiten bei anderen Konsumgütern vergleicht. Die 6000 haben für jemanden ohne Ahnung auch keinerlei werbenden Charakter, aber offenbar gehört man nicht zur Zielgruppe. Wer baut auch heute noch einen PC? Es ist teuer und riskant.

Bin jetzt mal gespannt, was mich mit dem Kingston erwartet. Vielleicht habe ich aber auch ganz andere Probleme.
 
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Warum Verbraucherschutz?
Der Mainboardhersteller sagt, dass das Kit mit 6000 auf dem Board läuft. Der RAM-Hersteller, hier Kingston, sagt, dass das Kit mit 6000 und CLxx läuft.
AMD, der CPU-Hersteller garantiert 5600 im Dual-Channel mit zwei Riegeln auf den Ryzen 9xxxx.

SPrich, es ist alles korrekt. Man muss nur alle Informationen bei der Entscheidungsfindung hinzuziehen.

Was die Instabilität angeht: Hierfür ist ein Forum wie wir hier oder im Luxx oder computerbase da, um dem Grund auf die Schliche zu kommen.
ICh hatte das gleiche mit dem Kingston Kit und durch anheben der VDD auf 1,43 V konnte ich die Instabilität in Griff kriegen, gibt hier nen Thread dazu, suche ich dir gleich raus.
ANsonsten Fragen kostet nix und wir helfen jedem gerne, der nicht das Know-How hat.
👍

P.s.: Hier der Link zu meinen Thread: https://extreme.pcgameshardware.de/threads/ram-mit-expo-6000-cl-30-instabil.661350/
 
Ein Kollege hat allerdings ein ähnliches System und da läuft das System mit dem 6000er Profil nicht stabil, obwohl MSI die RAM-Module als kompatibel angibt.
Welches wäre?

Der Kollege muss den Speicher in einem viel niedrigeren Takt betreiben.
Welchen Ram hat er? Wieviel niedriger? 6000 MT/s ist schon OC. 5600 laufen.

Der Speicher hat leider nur dieses eine 6000er EXPO-Profil.
XMP nehmen.
 
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