Beelink SER6 mini-PC schlachten um DDR5 RAM zu erhalten und auf ein ITX Mainboard mit dedizierter Grafikkarte umbauen

Rocdog

Schraubenverwechsler(in)
Hi.
Wegen der extrem teuren RAM Preise habe ich darüber nachgedacht, meinen I7 4790k mit 32GB DDR3 mit einer neuen Grafikkarte weiter zu nutzen.
Alternativ steht mir noch ein Beelink SER 6 mit 32 GB DDR5 SO-DIMM um schlachten zur Verfügung. Dort würde ich den RAM und evtl die SSD ausschlachten und die Reste dann verkaufen oder mit nur 8 GB nochmal fit zu machen und als reinen Bürorechner weiter laufen zu lassen.

Dann würde ich ein günstiges ITX Mainboard mit SO-DIMM Steckplätzen, PCI-E-Slot und Ryzen 7 kaufen. Dann eine RX9060XT rein, um einen halbwegs brauchbaren 1080p Gaming PC zu bauen.

Was haltet ihr davon?
 
Wie schnell ist der RAM da drin?
Wie viel müsstest du extra in ein ITX-Board mit passenden Steckplätzen (oder Adaptern) investieren gegenüber einem günstigen B650 Board?
Und Wiederverkaufswert? Egal oder nicht?

Ich würde drauf pfeifen und erstmal 16GB DDR5 holen. Je nach Einsatz sollte das reichen. Oder halt DDR5 schießen, bissl langsamer und ohne heatsinks etc. Ryzen, gerade X3D sind weniger empfindlich was langsamen Speicher angeht.
 
Der Ram müsste 5600er sein. Auf jeden Fall wären es 32 GB DDR5 SO-DIMM.
Den PC hatte ich 2023 für 499€ gekauft. Aber nie im Hinblick auf Gaming sondern auf einen guten WAF. Weil Gaming (Neue Games) lange Zeit kein Thema mehr war und ich nur noch das gezockt habe, was eh schon da war (10+ Jahre alte Titel). Und das lief auf dem Beelink. Erst Satisfactory hat mich dann wieder zum Gaming gebracht (was dann HW Anforderungen hatte)
Der Vorgänger, mein 4790k basierter Rechner mit DDR3 existiert auch noch. Das war damals mal ein High End Gaming PC, steht aber seit Jahren umgenutzt auf dem Dachboden.
Ansonsten hab ich auch noch einen "Gaming" Laptop mit RTX 4050.
Aber selbst da wird es mit Satisfactory ab dem Mid-Game schon hakelig.

Den SODIMM aus dem Beelink könnte ich zur Not mittels Adapter auch noch auf einem Standard Mainboard betreiben. Z.B. irgend ein billiges ASROCK, einen Preiswerten Ryzen 7 und die RX9060XT als Übergangssystem.
Wobei ein Mini-ITX mit PCI-E x16 schon echt nice wäre weil "richtige" Tower PCs einen schlechten WAF haben. Ein ITX System wäre nice um einen richtigen PC überhaupt erst mal wieder im Haushalt zu etablieren. (und dann in Salamitaktik aufrüsten, da ich maximal rund 300-400 Euro auf einmal ausgeben kann ohne Ärger mit der Frau zu bekommen.)
 
Naja, die 9060 XT ist aber auch fett geworden. Es gibt nur wenige Modelle mit 2 Lüftern, wenn dir diese passen - Mini-ITX Gehäuse und ab damit. Der Rest sind 3-Slot Viecher mit weit über 25cm und schwer (also weniger für Transport usw. geeignet).

Ich würde das eher via Adapter betreiben. Speziell wenn das Budget schon quietscht. Mini-ITX lassen sich viele Board-Hersteller vergolden. CPU und Kühlung ist eher weniger das Problem. Aber bei dem Format und Luftkühlung samt RAM-Adapter würde ich aufpassen wegen Kompatibilität. AIO sollte generell passen.
 
"32 GB DDR5 SO-DIMM"
Die MB, die das unterstützen sind meist ITX mit externem Netzteil.

RAM mit Adapter - das geht meist nicht mit den höheren Geschwindigkeiten.
 
"32 GB DDR5 SO-DIMM"
Die MB, die das unterstützen sind meist ITX mit externem Netzteil.

RAM mit Adapter - das geht meist nicht mit den höheren Geschwindigkeiten.
5600er RAM ist vorhanden. Das sollte der Adapter schaffen. Eventuell muss mit den Timings gespielt werden.
Wir reden hier über 350-450€ die halt sonst fällig werden für ein ähnliches Kit aktuell neu.
 
Dafür dass es nur eine Übergangslösung ist, wollte ich halt auch nicht so viel Geld ausgeben.
Oder alternativ wirklich auf klein und schick bauen (ITX) dann kann ich auch ein bisschen mehr investieren, ohne dass es gleich Ärger gibt, ich muss es trotzdem auf ein paar Wochen strecken.
 
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