ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Und das ist keine Kleinigkeit - ein Großteil von Debatten zu derartigen Themen basiert oft auf vollkommen unangemessenen Gleichsetzungen. Da muss man sich leider immer genau durchdenken, wer was wieso wirklich macht, damit man Trag- und Schuldweite korretk erfasst.
Naja: Gewalt durch die Polizei ist gemäß Titel das Thema des Threads. Ist nicht verwerflich, gelegentlich Ontopic zu sein, oder? Und rechtsextreme Aktivitäten geduldet durch oder sogar innerhalb der Polizei sind leider auch ein Thema, das in den letzten Jahren massiv für berechtigtes Misstrauen gegenüber Ordnungskräften gesorgt haben.
Linksextreme dagegen? Innerhab der Ordnungshüter scheinbar gar nicht vertreten. Und außerhalb nicht anders aktiv, als seit Jahrzehnten. Seitdem es keine großräumig organisierten, gewaltbereiten Linksextremen mehr gibt, ist das Thema für Bevölkerung als Ganzes einfach von keiner großen Bedeutung mehr.
Es ging um das Vorgehen der Polizei gegen bürgerliche Demonstranten beim G20-Gipfel. Mit Chaostagen hat das nichts zu tun und mit linker Randale auch nicht. In einem Punkt noch mit nicht-linker Randale, gegen die die Polizei eben nicht vorgegangen ist, was hier ebenfalls ausführlich diskutiert wurde, da es dem Sicherheitsgefühl der Opfer dieser Randale massiv abträglich war, dass sie so allein gelassen wurden. Message aus Hamburg war eben: Nutze deine Bürgerrechte und die Polizei kassiert dich ein. Zünde Autos an und räum Supermärkte aus und die Polizei guckt zu. Das war die Situation, die den Thread gestartet hat.
Und seitdem ging es weiter bergab.
DKK hat recht, hier ging es nur um das "bergab".
Soviel zur Selbstdarstellung eines ggf. dirket beteiligten Polizisten. Selbst die Frankfurter Polizeiführung wählt andere Worte:
Mutmassliche Polizeigewalt auf der Zeil sorgt fuer Diskussionen
"hässliche Szenen", "möglicherweise überreagiert", "Extremsituation", "überfordert", "[zu] prüfen"
Nix mit "angebliche "Polizeigewalt"". Wenn die als Schmutzkampagne verbreitet wird, dann kann man das tatsächlich verurteilen. Hier geht es aber um einen Fall "mutmaßlicher gesetzeswidriger Polizeigewalt". Und darüber wird man die Öffentlichkeit auf alle Fälle informieren dürfen. Und wenn sich der Verdacht erhärtet, wird daraus "echte Polizeigewalt" und dann hat gerade auch der 11 Jährige ein Anrecht darauf zu erfahren, was für ein Arsch sein Vater ist. Und der hat dann zu Recht Erklärungsprobleme - wenn es denn so ist. Das bleibt abzuwarten. Dass "Polizistmensch.de" hier nicht abwartet, sondern schon einmal einseitig Position bezieht und Gegenpropaganda verbreitet, zeigt aber mal wieder wunderbar, wie es um Selbstkritik und Verständniss für Rechtsstaatlichkeit bei der Polizei bestellt ist...
Keinen Cent besser als die ACAB-Fraktion, im Gegensatz zu der aber hauptberuflich dafür bezahlt, besser und Vorbild zu sein.
Ich glaube er will sagen, dass 11 Jährige, die noch nicht in der Lage sind, mit solchen Informationen umzugehen, ohne Begleitung nichts im Internet verloren haben. Eine Feststelung, die ich so nur unterschreiben kann - und mit einem Zusatz versehen:
Wenn so etwas bei einem 11 Jährigen derart probelmatisch ist, das daraus ein öffentliches Problem gemacht wird, dann frage ich mich ernsthaft, wie dieser Vater dem Kind in den nächsten drei Jahren genügend Medienkompetenz beibringen will beziehungsweise wie verfehlt die Erziehung bislang war? Einen 11 jährigen kann man noch offline halten und den Fall hier als verletzte Aufsichtspflicht abtun (schlimm genug). Aber als 14 jähriger sollte er dann in der Lage sein, sich selbstständig zu informieren (immerhin darf er 2 Jahre später an den ersten Wahlen teilnehmen), einschlielich Kriegsberichterstattung, Elend in der 3. Welt und in ganz persönlich betreffenede Kriminalität in Deutschland. In der Schule wird er spätestens dann mit den Massenmorden der Nazis konfrontiert. Aber drei Jahre vorher kriegt Schneeflöckchen ein Trauma, wenn er erfährt, dass Polizisten auch mal zuschlagen? Das wird eine steile Lernkurve.
Ja ok der Vergleich passt vielleicht nicht so ganz. Sorry.![]()

Und das ist keine Kleinigkeit - ein Großteil von Debatten zu derartigen Themen basiert oft auf vollkommen unangemessenen Gleichsetzungen. Da muss man sich leider immer genau durchdenken, wer was wieso wirklich macht, damit man Trag- und Schuldweite korretk erfasst.
Dennoch verurteile ich auch linke Gewalt! Hier im Thread wird ja ziemlich einseitig nur auf die Gewalt von Rechts und der Polizei hingewiesen.
Naja: Gewalt durch die Polizei ist gemäß Titel das Thema des Threads. Ist nicht verwerflich, gelegentlich Ontopic zu sein, oder? Und rechtsextreme Aktivitäten geduldet durch oder sogar innerhalb der Polizei sind leider auch ein Thema, das in den letzten Jahren massiv für berechtigtes Misstrauen gegenüber Ordnungskräften gesorgt haben.
Linksextreme dagegen? Innerhab der Ordnungshüter scheinbar gar nicht vertreten. Und außerhalb nicht anders aktiv, als seit Jahrzehnten. Seitdem es keine großräumig organisierten, gewaltbereiten Linksextremen mehr gibt, ist das Thema für Bevölkerung als Ganzes einfach von keiner großen Bedeutung mehr.
Aber ursprünglich ging es ja auch um linke Randale bei den Chaostagen usw.
Und seitdem ging es weiter bergab.
DKK hat recht, hier ging es nur um das "bergab".
Soviel zur Selbstdarstellung eines ggf. dirket beteiligten Polizisten. Selbst die Frankfurter Polizeiführung wählt andere Worte:
Mutmassliche Polizeigewalt auf der Zeil sorgt fuer Diskussionen
"hässliche Szenen", "möglicherweise überreagiert", "Extremsituation", "überfordert", "[zu] prüfen"
Nix mit "angebliche "Polizeigewalt"". Wenn die als Schmutzkampagne verbreitet wird, dann kann man das tatsächlich verurteilen. Hier geht es aber um einen Fall "mutmaßlicher gesetzeswidriger Polizeigewalt". Und darüber wird man die Öffentlichkeit auf alle Fälle informieren dürfen. Und wenn sich der Verdacht erhärtet, wird daraus "echte Polizeigewalt" und dann hat gerade auch der 11 Jährige ein Anrecht darauf zu erfahren, was für ein Arsch sein Vater ist. Und der hat dann zu Recht Erklärungsprobleme - wenn es denn so ist. Das bleibt abzuwarten. Dass "Polizistmensch.de" hier nicht abwartet, sondern schon einmal einseitig Position bezieht und Gegenpropaganda verbreitet, zeigt aber mal wieder wunderbar, wie es um Selbstkritik und Verständniss für Rechtsstaatlichkeit bei der Polizei bestellt ist...
Keinen Cent besser als die ACAB-Fraktion, im Gegensatz zu der aber hauptberuflich dafür bezahlt, besser und Vorbild zu sein.

Du willst uns also sagen, dass wir keinesfalls Polizeigewalt anprangern dürfen, weil es die Kinder von Polizisten, die in Foren, in denen darüber gerdet wird, gar nichts zu suchen haben, negativ beeinflussen könnte?
Ich glaube er will sagen, dass 11 Jährige, die noch nicht in der Lage sind, mit solchen Informationen umzugehen, ohne Begleitung nichts im Internet verloren haben. Eine Feststelung, die ich so nur unterschreiben kann - und mit einem Zusatz versehen:
Wenn so etwas bei einem 11 Jährigen derart probelmatisch ist, das daraus ein öffentliches Problem gemacht wird, dann frage ich mich ernsthaft, wie dieser Vater dem Kind in den nächsten drei Jahren genügend Medienkompetenz beibringen will beziehungsweise wie verfehlt die Erziehung bislang war? Einen 11 jährigen kann man noch offline halten und den Fall hier als verletzte Aufsichtspflicht abtun (schlimm genug). Aber als 14 jähriger sollte er dann in der Lage sein, sich selbstständig zu informieren (immerhin darf er 2 Jahre später an den ersten Wahlen teilnehmen), einschlielich Kriegsberichterstattung, Elend in der 3. Welt und in ganz persönlich betreffenede Kriminalität in Deutschland. In der Schule wird er spätestens dann mit den Massenmorden der Nazis konfrontiert. Aber drei Jahre vorher kriegt Schneeflöckchen ein Trauma, wenn er erfährt, dass Polizisten auch mal zuschlagen? Das wird eine steile Lernkurve.
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