Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

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Ja ok der Vergleich passt vielleicht nicht so ganz. Sorry.:ugly:
:)
Und das ist keine Kleinigkeit - ein Großteil von Debatten zu derartigen Themen basiert oft auf vollkommen unangemessenen Gleichsetzungen. Da muss man sich leider immer genau durchdenken, wer was wieso wirklich macht, damit man Trag- und Schuldweite korretk erfasst.

Dennoch verurteile ich auch linke Gewalt! Hier im Thread wird ja ziemlich einseitig nur auf die Gewalt von Rechts und der Polizei hingewiesen.

Naja: Gewalt durch die Polizei ist gemäß Titel das Thema des Threads. Ist nicht verwerflich, gelegentlich Ontopic zu sein, oder? Und rechtsextreme Aktivitäten geduldet durch oder sogar innerhalb der Polizei sind leider auch ein Thema, das in den letzten Jahren massiv für berechtigtes Misstrauen gegenüber Ordnungskräften gesorgt haben.
Linksextreme dagegen? Innerhab der Ordnungshüter scheinbar gar nicht vertreten. Und außerhalb nicht anders aktiv, als seit Jahrzehnten. Seitdem es keine großräumig organisierten, gewaltbereiten Linksextremen mehr gibt, ist das Thema für Bevölkerung als Ganzes einfach von keiner großen Bedeutung mehr.


Aber ursprünglich ging es ja auch um linke Randale bei den Chaostagen usw.

Es ging um das Vorgehen der Polizei gegen bürgerliche Demonstranten beim G20-Gipfel. Mit Chaostagen hat das nichts zu tun und mit linker Randale auch nicht. In einem Punkt noch mit nicht-linker Randale, gegen die die Polizei eben nicht vorgegangen ist, was hier ebenfalls ausführlich diskutiert wurde, da es dem Sicherheitsgefühl der Opfer dieser Randale massiv abträglich war, dass sie so allein gelassen wurden. Message aus Hamburg war eben: Nutze deine Bürgerrechte und die Polizei kassiert dich ein. Zünde Autos an und räum Supermärkte aus und die Polizei guckt zu. Das war die Situation, die den Thread gestartet hat.
Und seitdem ging es weiter bergab.


DKK hat recht, hier ging es nur um das "bergab".



Soviel zur Selbstdarstellung eines ggf. dirket beteiligten Polizisten. Selbst die Frankfurter Polizeiführung wählt andere Worte:
Mutmassliche Polizeigewalt auf der Zeil sorgt fuer Diskussionen

"hässliche Szenen", "möglicherweise überreagiert", "Extremsituation", "überfordert", "[zu] prüfen"
Nix mit "angebliche "Polizeigewalt"". Wenn die als Schmutzkampagne verbreitet wird, dann kann man das tatsächlich verurteilen. Hier geht es aber um einen Fall "mutmaßlicher gesetzeswidriger Polizeigewalt". Und darüber wird man die Öffentlichkeit auf alle Fälle informieren dürfen. Und wenn sich der Verdacht erhärtet, wird daraus "echte Polizeigewalt" und dann hat gerade auch der 11 Jährige ein Anrecht darauf zu erfahren, was für ein Arsch sein Vater ist. Und der hat dann zu Recht Erklärungsprobleme - wenn es denn so ist. Das bleibt abzuwarten. Dass "Polizistmensch.de" hier nicht abwartet, sondern schon einmal einseitig Position bezieht und Gegenpropaganda verbreitet, zeigt aber mal wieder wunderbar, wie es um Selbstkritik und Verständniss für Rechtsstaatlichkeit bei der Polizei bestellt ist...
Keinen Cent besser als die ACAB-Fraktion, im Gegensatz zu der aber hauptberuflich dafür bezahlt, besser und Vorbild zu sein. :kotz:


Du willst uns also sagen, dass wir keinesfalls Polizeigewalt anprangern dürfen, weil es die Kinder von Polizisten, die in Foren, in denen darüber gerdet wird, gar nichts zu suchen haben, negativ beeinflussen könnte?

Ich glaube er will sagen, dass 11 Jährige, die noch nicht in der Lage sind, mit solchen Informationen umzugehen, ohne Begleitung nichts im Internet verloren haben. Eine Feststelung, die ich so nur unterschreiben kann - und mit einem Zusatz versehen:
Wenn so etwas bei einem 11 Jährigen derart probelmatisch ist, das daraus ein öffentliches Problem gemacht wird, dann frage ich mich ernsthaft, wie dieser Vater dem Kind in den nächsten drei Jahren genügend Medienkompetenz beibringen will beziehungsweise wie verfehlt die Erziehung bislang war? Einen 11 jährigen kann man noch offline halten und den Fall hier als verletzte Aufsichtspflicht abtun (schlimm genug). Aber als 14 jähriger sollte er dann in der Lage sein, sich selbstständig zu informieren (immerhin darf er 2 Jahre später an den ersten Wahlen teilnehmen), einschlielich Kriegsberichterstattung, Elend in der 3. Welt und in ganz persönlich betreffenede Kriminalität in Deutschland. In der Schule wird er spätestens dann mit den Massenmorden der Nazis konfrontiert. Aber drei Jahre vorher kriegt Schneeflöckchen ein Trauma, wenn er erfährt, dass Polizisten auch mal zuschlagen? Das wird eine steile Lernkurve.
 
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Das war die Situation, die den Thread gestartet hat.

Da muss ich dich korrigieren, das war der G20 Thread. Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle
Der Thread hier wurde von iU bezüglich der Hannibal/Uniter/Nordkreuzgruppierung in der KSK/BW gestartet. Aktueller Stand: Dubioser Verein Uniter: "Hannibal" und seine Woelfe | STERN.de

",, Überall in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz, haben sich Gruppen formiert, die daran arbeiten, einen eigenen Staat im Staate aufzubauen. Mitglieder in diesen Gruppen sind Polizisten und Soldaten, Reservisten, Beamte und Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, die unter konspirativen Bedingungen einen Plan hegen: Wenn sie die Zeichen sehen, wenn „Tag X“ da ist, wollen sie zu den Waffen greifen....."
Rechtes Netzwerk in der Bundeswehr: Hannibals Schattenarmee - taz.de

Oder auch
Bundeswehr: Ermittlungen gegen mindestens sechs KSK-Soldaten - SPIEGEL ONLINE

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht? Denke ich an meine Kindheit zurück, wareder Dorfpolizist bei uns in Grone eine beliebte Respektsperson. Man trank zur Kirmes mit ihm ein Bier, ansonste reichte ein böser Blick, und man verstand, was er meinte. Ebenso konnte man ohne Helm durch die Einbahnstraße an ihm grüßend vorbei fahren, hat sich den Spruch eingefangen "Zieh doch zumindest einen Helm auf", und gut war es.

Inzwischen erlebe ich immer mehr abgehobene Polizisten. Am unangenehmsten ist unsere Reiterstaffel um die Ecke. Sobald die Herren Polizisten auf dem Pferd sitzen, schweben sie über den Dingen, reiten ohne Einsatz über Fußgängerwege und durch die Fussgängerzone und reiten ohne Reaktion Passanten um. Auf Demonstrationen erlebten meine absolut friedlichen und unbewaffneten Mitbewohner vor dreißig Jahren die ersten unangemessenen Gewaltausbrüche, denke ich an Wackersdorf zurück, also ich zufällig aus dem Urlaub mit dem Motorrad durch die Gegend für, waren vier Kontrollen mit Komplttzerlegung des Gepäcks weit über der Tolerenzgrenze von mir. Bayern halt...

Aber was heute abgeht, wird immer schlimmer. Siehe link oben
 
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Und hier ein Blick nach Frankreich.

G7 wirft mit Schnellabschiebung von Frankreich nach Deutschland Schatten voraus
Vor dem G7-Gipfel im französisch-baskischen Biarritz wurde ein Mitarbeiter von Radio Dreyeckland
in Freiburg im Eilverfahren aus dem Land geworfen, ihm drohen nun 3 Jahre Haft bei Wiedereinreise

Quelle: G7 wirft mit Schnellabschiebung von Frankreich nach Deutschland Schatten voraus | Telepolis

Das stimmt mich sehr nachdenklich, wenn Protest so vehement und unter Nutzung aller jurisitischen Optionen im Vorfeld niedergeschlagen wird. Das erinnert mich an Mittels eines Polizeistaates.
 
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Wie soll denn da eine Abschiebung möglich sein?! Schließlich braucht man für Frankreich keine Visa, sondern kann in der EU frei reisen.
Da sollte er Klage einreichen. Zum Glück sitzt der EUGH in Luxemburg.
 
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Und der nächste Vertrauensbeweis in unsere Polizei. Wozu benötigt man so eine Waffe privat? Oder wurde sie irgendwo vergessen und wer weiss wer hat sie jetzt? Und warum wird sowas nicht sofort gemeldet?

In Niedersachsen müssen sich acht Polizisten verantworten, weil in ihrer Dienststelle eine Maschinenpistole abhandengekommen ist. Das Verschwinden war intern mit Verzögerung gemeldet worden.
Quelle: Niedersachsen: Maschinenpistole aus Polizeibestaenden verschwunden - SPIEGEL ONLINE


#aufräumen
 
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Wie soll denn da eine Abschiebung möglich sein?! Schließlich braucht man für Frankreich keine Visa, sondern kann in der EU frei reisen.
Da sollte er Klage einreichen. Zum Glück sitzt der EUGH in Luxemburg.

Die Reisefreiheit ist kein universelles (EU-) Menschenrecht oder irgendwas in der Art. Das ist einfach nur ein Übereinkommen, das jederzeit im Einzelfall (oder auch allgemein, s. tw. Aussetzung des Schengen-Abkommens) eingeschränkt werden kann.
 
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Stimmt - aber die Huerden fuer eine Verweigerung sind hoch. Einerseits wuerde ich hier eher nicht davon ausgehen, dass die Anforderungen erfuellt sind; andererseits genuegt TP nicht meinen Anspruechen an sorgfaeltig recherchierten Journalismus. Sollte stimmen, was da steht, rechtfertigt es aber Besorgnis.
 
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Warum sollte das nicht simmern. So kompliziert war die Sachlage schließlich nicht.

Polizeikontrolle, Festnahme, Freiheitsberaubung, Entführung
 
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Deutschland ist vermutlich das einzige Land der Welt, in dem der Datenschutz (evtl. vorgeschobenen) das berechtigte Interesse überwiegt zu erfahren, ob man womöglich demnächst auf der eigenen Terrasse erschossen wird ...
Wo liegt der Datenschutz, wenn man Betroffenen auf einer Liste sagt, dass sie auf dieser Liste stehen? Man soll ja nicht die mListe veröffentlichen. Die Polizei hat nur keine Lust, sich die Arbeit zu machen. Darüber hinaus interessiert es die Polizei doch nicht, ob ein paar "Linksextreme" wie der kasselener Regierungspräsident erschossen werden.

Ich werde, je mehr ich zum Thema lese und tiefer einsteige immer ungehaltener mit dem, was in diesem Land passiert. Aber gut, es ist wie in allen Berufen. Als die geburtenstarken Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt drängten, machte keiner mehr wie früher, was seine Profession war, sondern man macht das, wo es vermeintlich das meiste Geld gab. Seit dieser Zeit haben wir Ärzte, die lieber Golf spielen und Polizisten, die nicht mit Herz bei der Sache sind.

Es passiert etwas, ein Wunder

" Aktuell laufen in Hessen noch 17 Ermittlungen gegen Polizisten wegen des Verdachts auf rechtsextremistische Betätigung. In sechs weiteren Fällen wurden bereits Kündigungen ausgesprochen. "

Dann würde ich jetzt nur gerne wissen, ob die gekündigten Polizisten verstanden haben, dass es ausschließlich an ihrem eigenen Verhalten lag, oder pb sie wie üblich die Schuld in den "roten Richtern", Originalton Polizist beim letzten Klassentreffen, liegt.
 
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Dann würde ich jetzt nur gerne wissen, ob die gekündigten Polizisten verstanden haben, dass es ausschließlich an ihrem eigenen Verhalten lag, oder pb sie wie üblich die Schuld in den "roten Richtern", Originalton Polizist beim letzten Klassentreffen, liegt.

Schrieb die Frau die in ihrem Profilbild selbst mit roter Kutte unterwegs war und regelmäßig in ihren Post über Themen und Personen urteilt. :P:D
 
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