Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Da ist es dann Standard, dass du irgendwann deine Connection selbst zu Justizkreisen aufgebaut hast. So funktioniert Journalismus. Das dürfte dich doch nicht verwundern.
Kann ich nachvollziehen, aber eine öffentliche Stellungnahme gibt es eben nicht. Also ist auch immer ein wenig Spekulation sein, wenns um das Motiv geht.
 
Kann ich nachvollziehen, aber eine öffentliche Stellungnahme gibt es eben nicht. Also ist auch immer ein wenig Spekulation sein, wenns um das Motiv geht.
Aber bis jetzt hat doch keine einzige Zeitung wirklich über das Motiv berichtet. Es gab einen klar gekennzeichnete Spekulation in Richtung "Rache".
Was aber bis jetzt als mehr oder weniger bestätigte Fakten auf dem Tisch liegt ist der Tathergang, jedenfalls wird der ohne jede Angabe von Spekulation und/oder Vermutung berichtet.
Luise hat bei ihrer (besten) Freundin (13 Jährige Täterin) von Freitag auf Samstag übernachtet, das zweite Mädchen (ebenfalls 12 Jährige Täterin) kam am Samstag dazu. Man ist zusammen nach Augenzeugenberichten in den Wald gegangen wo Luise mit 30 Messerstichen getötet wurde. Danach beide Mädchen wieder zurück in das Haus der "Übernachtung". Die 12 Jährige Täterin wird von ihrem Vater abgeholt, die 13 Jährige Täterin bei der Luise übernachtet hat, ruft Luises Eltern an und erzählt Luise ist um 17.30 Uhr nach Hause aufgebrochen, bei dem Telefonat weiss sie das ihre ehemalige Freundin tot im Wald liegt. und berichtet Luise wollte sich bei ihr melden sobald sie zu Hause ist. Sie hätte sie schon versucht telefonisch zu erreichen.
Soweit der Tathergang aus verschiedenen Artikeln, die sich nur marginal Unterscheiden, was den Tathergang anbelangt.
 
Aber bis jetzt hat doch keine einzige Zeitung wirklich über das Motiv berichtet. Es gab einen kalr gekennzeichnete Spekulation in Richtung "Rache".
Was aber bis jetzt als mehr oder weniger bestätigte Fakten auf dem Tisch liegt ist der Tathergang, jedenfalls wird der ohne jede Angabe von Spekulation und/oder Vermutung berichtet.
Luise hat bei ihrer (besten) Freundin (13 Jährige Täterin) von Freitag auf Samstag übernachtet, das zweite Mädchen (ebenfalls 12 Jährige Täterin) kam am Samstag dazu. Man ist zusammen nach Augenzeugenberichten in den Wald gegangen wo Luise mit 30 Messerstichen getötet wurde. Danach beide Mädchen wieder zurück in das Haus der "Übernachtung". Die 12 Jährige Täterin wird von ihrem Vater abgeholt, die 13 Jährige Täterin bei der Luise übernachtet hat, ruft Luises Eltern an und erzählt Luise ist um 17.30 Uhr nach Hause aufgebrochen, bei dem Telefonat weiss sie das ihre ehemalige Freundin tot im Wald liegt. und berichtet Luise wollte sich bei ihr melden sobald sie zu Hause ist. Sie hätte sie schon versucht telefonisch zu erreichen.
Soweit der Tathergang aus verschiedenen Artikeln, die sich nur marginal Unterscheiden, was den Tathergang anbelangt.
Ich mag mich ja täuschen, aber das klingt nicht nach einer Tat im Affekt aus irgendeinem Impuls heraus, sondern wohl kalkuliert und säuberlich geplant.
Ich finde es immer noch einfach nur heftig, dass es 12 Jährige Mädchen sind. Mich würde aber wirklich sehr interessieren, was die zuständigen Kriminalpsychologen diagnostizieren werden. Vielleicht wird man dazu noch Einblicke haben, wenn die beiden in paar Jahren volljährig sind.
 
Ich finde es immer noch einfach nur heftig, dass es 12 Jährige Mädchen sind. Mich würde aber wirklich sehr interessieren, was die zuständigen Kriminalpsychologen diagnostizieren werden. Vielleicht wird man dazu noch Einblicke haben, wenn die beiden in paar Jahren volljährig sind.
Die wird ihr ganzes Leben lang daran zu nagen haben. Genauso wie die Eltern auch der Täterinnen.
Man weiß ja nicht ob das alles nur auf die Erziehung zurückzuführen ist?
Vielleicht kommen sie ja aus einen guten Elternhaus.
Es gab schon Gewaltverbrecher die sind aus bürgerlichen oder guten Elternhäusern gekommen.
Auch wenn das eher selten ist.
Da sind wohl einige ungünstige Dinge zusammen gekommen.
Das wird man aufarbeiten müssen.
 
Ich mag mich ja täuschen, aber das klingt nicht nach einer Tat im Affekt aus irgendeinem Impuls heraus, sondern wohl kalkuliert und säuberlich geplant.
Ich finde es immer noch einfach nur heftig, dass es 12 Jährige Mädchen sind. Mich würde aber wirklich sehr interessieren, was die zuständigen Kriminalpsychologen diagnostizieren werden. Vielleicht wird man dazu noch Einblicke haben, wenn die beiden in paar Jahren volljährig sind.
Sehe ich absolut genauso, der ganze Tathergang, wenn er sich so bewahrheitet und ich bin immer noch überzeugt, das die Zeitungen in diesem Fall, nichts ohne gründliche Recherche herausgeben, also irgenwie bestätigete Quellen, scheidet hier eine Affektat praktisch aus, weil das Messer musste ja absichtlich mit in den Wald genommen werden.
Somit lag ein Tatentschluss samt Plan vor, genauso noch der (kaltblütige) Anruf bei Ihren Eltern.
Und das andere Mädchen (12 Jährige Täterin) muss eingeweiht gewesen sein, keiner schaut zu, auch wenn er überrascht ist, wie 30mal auf eine "Freundin"/anderes Mädchen eingestochen wird ohne einzugreifen oder anderweitig heftige Gefühle zu zeigen!
 
Die wird ihr ganzes Leben lang daran zu nagen haben. Genauso wie die Eltern auch der Täterinnen.
Man weiß ja nicht ob das alles nur auf die Erziehung zurückzuführen ist?
Vielleicht kommen sie ja aus einen guten Elternhaus.
Es gab schon Gewaltverbrecher die sind aus bürgerlichen oder guten Elternhäusern gekommen.
Auch wenn das eher selten ist.
Da sind wohl einige ungünstige Dinge zusammen gekommen.
Das wird man aufarbeiten müssen.
Sehr guter Punkt! Ich persönlich versuche immer ein positives Menschenbild zu pflegen und davon ausgehend, will ich meinen, dass die Eltern der Täterin wahrscheinlich mit am meisten schockiert sind. Ich will mir als Vater sowas gar nicht ausmalen, was für ein heftiger Schwall an Gefühlen einen überkommen muss, wenn man erfährt, dass das eigene leibliche Kind zu so einer bestialischen Tat in der Lage war. Ich weiß auch gar nicht, wie man das mit sich selbst vereinbaren kann, diesem Kind gegenüber zu treten, weil entweder ist es krank und kannst dadurch einen Abstand dazu gewinnen, weil sie nicht wirklich zurechnungsfähig ist, oder sie ist ein grausames Monster und dir bleibt nur noch Abscheu und Hass übrig. In beiden Fällen stirbt dir als Elternteil was weg. Und dann kommen die Gewissensbisse, was man wohl alles falsch gemacht hat. Aus der Warte heraus tun mir die Eltern sogar leid, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die mit Absicht eine Psychokillerin erzogen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kannst du so halten, hier geht es aber nicht um irgendeine politische Sache und auch Bild Reporter wissen, das sie belangt werden können, gerade wenn es sich um Schutzbedürftige handelt. Insoweit werden sie hier schon klassische Recherche Arbeit machen und ihre Quellen auch bestätigen können, sprich sie haben die Vorgänge die sie schreiben von zwei unterschiedlichen Quellen zur Bestätigung. Andernfalls läuft auch die Bildzeitung Gefahr mächtigen finanziellen und auch starfrechtlichen Ärger zu bekommen.
Es ist eine Sache bei Promis oder im politischen Bereich mit Übertreibungen zu arbeiten, bei unter 14 Jährigen Kindern eine ganz andere, auch was die möglichen Konsequenzen betrifft!

Die Konsequenzen dürften umgekehrt bei Promis weitaus drastischer sein, denn die sind namentlich bekannt und Fehlberichterstattung kann somit als Rufschädigung, inklusiver finanzieller Einbußen, etc, etc. eingeklagt werden. Aber das stört die Bild bekanntermaßen wenig. Genausowenig wie sie sich vor Hetzkampagnen zu nicht direkt politischen Fällen scheut, aus denen sich aber, auch hier, politische Forderungen ergeben können. Die BILD hat z.B. maßgeblich die Grundlage für Gesetze gelegt, wegen denen jetzt KiPo-Ermittler 40+% ihrer Arbeitszeit auf Sexting von Minderjährigen verschwenden, anstatt gegen gefährliche Pädophile vorzugehen.

Was also sollte bei einer gegebenenfalls nicht ganz korrekten Aussagen über von "anonym" begangene Taten das besonders große Problem sein, dass großen Ärger einbringen kann? Zumal wenn man dafür noch behaupten kann, "Quellen" zu haben, die man aber zu deren Schutz nicht nennen will? Die größte Gefahr ist wohl eine Rüge vom Presserat.

Dabei sollte es eigentlich drastische Konsequenzen geben für denjenigen, der die Informationen "Mitschüler" und "beste Freundin" durchgestochen haben. Dass die dieser Tage nicht mehr zum Unterricht erscheint, wäre nämlich erstmal auch ohne Schuldbezug verständlich gewesen. Stattdessen weiß jetzt jeder in der Klasse und damit auch jeder in der Stadt, wer die Mörder und wer ihre Eltern sind. Man kann sich moralisch darüber streiten, ob die es verdient haben - aber "dein Leben ist runiniert"-Strafen sollten Richter verhängen, nicht Redakteure.


Soweit der Tathergang aus verschiedenen Artikeln, die sich nur marginal Unterscheiden, was den Tathergang anbelangt.

Die können sich nicht unterscheiden, weil sie voneinander abscheiben ;) .
 
Ich wäre mit 12 nie im Leben auf die Idee gekommen, mit einem Messer herumzulaufen.
Da war ich noch Kind.
War aber ein anderer Planet vor 46 Jahren...
Ich hatte ab meinem 7 Lebensjahr ein Kindertaschenmesser. Ihr wisst schon, die Dinger mit abgerundeter "Spitze" und einer Klinge, auf der man unbeschadet bis nach Jerusalem reiten könnte. Mit viel Motivation und Mühe konnte man damit etwas abschneiden und schnitzen, aber nur, wenn das betreffende Objekt stillgehalten hat.

Mit 12 Jahren hatte ich ein richtiges Taschenmesser, wie so ziemlich alle Jungs in meinem Alter.
Wir wären allerdings nicht einmal im Entferntesten auf den Gedanken gekommen, diese gegeneinander zu richten. Wenn es mal Zoff gab, dann nur mit den Händen in Form von Gerangel; selbst Fäuste waren selten.
Mit den Messern hingegen wurde Holz geschnitzt, Obst zugeschnitten und irgendwann die ersten Herzchen und Namen in Baumrinde verewigt.

Ein paar Jahre später als Jugendlicher war ich nun wirklich kein pazifistisches Vorbild und dann doch schnell einmal mit den Fäusten dabei, wie nahezu alle in meinem Umfeld - die klassische Dorfjugend eben.
Aber selbst zu dem Zeitpunkt ist mir nicht erinnerlich, das irgend jemand zu irgend einem Anlass das Messer gezogen hätte. Nicht im Streit und auch nicht im Suff. Dass Messer immer mindestens eine Eskalationsstufe zu weit oben sind, war uns auch ohne explizite Belehrung geradezu instinktiv bewusst.
Die Dorfsheriffs haben zwar nach handgreiflichen Auseinandersetzungen zuweilen pro forma jede Menge Messer eingezogen, aber die gab es immer zurück, da nicht für Straftaten benutzt und auch nicht unter das Waffenrecht fallend.

Ich kann nicht sagen, warum die Hemmschwelle heute niedriger liegt, würde aber vermuten, dass der soziale Stress deutlich stärker geworden ist und sich die Möglichkeiten zum (vergleichsweise) schadlosen Dampfablassen verringert haben.
 
Hmmm... "nTV", "Focus" und "Welt" (letztere leider hinter eine paywall) vermelden 2022 eine Zunahme von Messerangriffen in D., vor allem auch bei unter 14-Jährigen:




Die PKS 2022 vom Amt "neutral" ist hier abrufbar (rechts als "handout"), auf der BKA Site ist die 2022 noch nicht drinnen.
Kann ja jeder mal für sich studieren:

 
Das zeigt eigentlich das die Täterinnen sehr genau gewusst haben was sie tun. Und das die Tat richtig geplant war. Dann kommt natürlich die Frage auf, ob man die Strafmündigkeit nicht weiter herabsetzen sollte? Und ob das was bringt?
 
Das zeigt eigentlich das die Täterinnen sehr genau gewusst haben was sie tun. Und das die Tat richtig geplant war. Dann kommt natürlich die Frage auf, ob man die Strafmündigkeit nicht weiter herabsetzen sollte? Und ob das was bringt?
Meine irgendwo gelesen zu haben, dass auch wenn sie die Strafmündigkeit jetzt runtersetzen, das im Nachhinein für den Fall juristisch nicht mehr greifen kann.
 
Meine irgendwo gelesen zu haben, dass auch wenn sie die Strafmündigkeit jetzt runtersetzen, das im Nachhinein für den Fall juristisch nicht mehr greifen kann.
Das ist sowieso "Sonnenklar" und IMMER in einem Rechtsstaat so. Du kannst keine Gesetze erlassen die nachträglich/rückwirkend wirken/Wirkung entfalten, egal in welchem juristischen Bereich. Nennt sich Rückwirkungsverbot.
 
Für den Fall ist das klar. Ich meinte für zukünftige Fälle. ;)
Ich bin da sehr zwiegespalten.
Bei den beiden Mädchen muss schon vorher sehr sehr viel schiefgelaufen sein, um so vorzugehen, das macht man nicht mal einfach so. Die sind jetzt in einer Kinder/Jugend-Psychatrie und ob sie da jemals wieder rauskommen ist eine ganz andere Frage. Auch die Meikamente die sie sehr wahrscheinlich bekommen, möchte ich an mir selber nicht austesten (Muss ich auch Gott sei Dank nicht).
Ich glaube eben nicht daran, das die heutige Jugend "weiter" ist, sie "sehen" mehr, aber ob sie das besser verarbeiten können, ist eine ganz andere Frage.
 
Mir tun auch die Eltern leid. Ich glaube nicht das die etwas dafür können.
Die können eigentlich nur noch wegziehen. Am besten auswandern.
Und die Täterinnen später auch wenn sie wieder frei sind und das realisiert haben.
Weil überall in den sozialen Medien kann man die Bilder der Täterinnen sehen.
 
Mir tun auch die Eltern leid. Ich glaube nicht das die etwas dafür können.
Hier widerspreche dir (massiv)
Normal sozialisierte Kinder kommen nicht mal auf solche Ideen, geschweige denn sind fähig die Tat so auszuführen, wie sie ausgeführt wurde.
Da ist ganz viel vorher schiefgelaufen.
Erinnere dich mal an dein Alter mit 12 Jahren, hättest du so etwas planen können und wärst fähig gewesen 70mal auf jemanden einzustechen und einfach liegen zu lassen?!
Hier muss ein völlig gestörtes Verhältnis zu Empathie vorliegen und dass das gleich zweimal am "selben Ort" vorhanden ist, glaube ich nicht, da spielen auch äußere Einflüsse eine Hauptrolle.
 
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