Aber warum lese ich von ihn keine Verurteilung dieser Taten?#
Weil man nicht alles von Sekunde eins eines Ereignisses an verurteilen muss, zu dem man (noch) keine relativ glaubhaften Indizien- und / oder Faktenlage hat / kennt (möglichst aus halbwegs neutraler Quelle), außer man will von vorne herein, durch eigene Positionierung, Meinungsmache betreiben und da ist die Polizei leider öfters genauso bei, gewisse Meinungsmache betreiben zu wollen, wie AfD, CSU, manche Feministen, Veganer, BILD, oder Wohnungskonzerne, ect. pp.
Eine halbwegs neutrale Bewertung und Position, zu einem Thema, kann man erst dann einnehmen, wenn man nicht sofort direkt kategorisiert wer der Böse und wer der Gute ist, obwohl alle Beteiligten sich noch nicht äußern konnten, alle Indizien und Beweise noch nicht gesichtet wurden, das scheint leider gesellschaftlich heute in der Diskussions- und Medienkultur immer öffter vergessen zu werden.
Erstens ist das wieder pauschal. Zweitens muß man erstmal nachweisen, dass sie absichtlich gelogen haben. Bevor man von Lügen spricht.
Sowas wie "unabsichtliches Lügen" gibt es nicht, höchstens auf Basis von irrigen Annahmen Schnellschüsse zu vollführen, aber dann korrigiert man üblicherweise auch selbst und entschuldigt sich, sobald alsbald klar wird das man Mist erzählt hat. Ansonsten kann und muss man immer von einer bewussten Lüge, mit Vorsatz, ausgehen.
Willst du ausweichen? Es ging mir auch nicht nur im Trier. Sondern insgesamt gibt es mehr Gewalt gegen die Polizei.
Das ist ein erschreckendes gesellschaftliches Problem.
Gibt es?
Die Gewalt, gegen die Polizei, dürfte in der Hochzeit der Weimarer Republik und Straßenkämpfe, zwischen Links und Rechts, sicherlich auch außerordentlich hoch gewesen sein.
Lediglich das zeitliche anhalten dieser Gewaltexesse dürfte in Summe kürzer ausgefallen sein, da die Verhältnisse sich ab 1933 "geklärt" haben, da eine Säuberung von Politik, wie Gesellschaft, von sämtlichen anderen Radikalen, als dem eigenen stattfand, sowie ein "auf Linie bringen", der Bevölkerung.
Das die Gewalt, gegen Rettungs-, wie Ordnungskräfte, heute aber unzweifelhaft höher ist als von 1871 bis 1918, oder 1950 bis 1990 dürfte unzweifelhaft stimmen, aber auch wenig überraschen, ist die Gesellschaft weit weniger heterogen, wertetechnisch, wie ordnungstechnisch, als auch über 50 Jahre in ihren Vorstellungen dazu erzogen worden mit dem Elbogen zu agieren und selbst gegen Widerstände die eigene Position und Meinung als richtig zu erachten und nicht, wie lange zuvor, das Autoritäten / der Staat ihnen mehr zu sagen habe was richtig ist und sich dem unterzuordnen ist, oder kurz purer Egoismus vor dem Kolektivismus.
Das ist weder in zu Konsum erzogenen Staaten ungewöhnlich, noch im besonderen für Staaten die in wenigen Jahrzehnten mehr weitfächrige Zuwanderung erlebt haben als in 200 Jahren ihrer Geschichte zuvor und lässt sich in vergleichbarer Weise auch an der Geschichte der USA ablesen, die ebenfalls solche Muster erkennen lassen und tritt üblicherweise nur dort nicht so extrem zu Tage wo der Staat über massiv ausübende Gewaltmonopole verfügt (meist mehr autokratische Staaten), oder die Gesellschaften auch weit homogener in ihren Werten und Normen sind (Japan, Korea, z.B).