Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Was auch eine pauschale Aussage ist.
[...]
Nö. Es gibt dutzendfach solche Fälle. Anderes Beispiel: die "Silvester-Krawalle", wo die Polizei Anfangs eine dreimal so hohe Zahl angeblich wegen der Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte festgenommener Personen kommunizierte. Oder G20 mit dem Märchen von den bereitgelegten Molotow Cocktails auf dem Hausdach. Oder, oder, oder.

Daraus kann man nur den Schluss ziehen: Polizeimeldungen kann nicht automatisch vertraut werden. Was ein ziemlich trauriger Zustand ist.
 
Das hat er an keiner Stelle behauptet. Er schreibt ausdrücklich, dass er keine Polizeimeldungen vertraut, weil die zu oft nicht stimmen.
Wer zweimal lügt, dem glaubt man halt auch beim dritten Mal nicht automatisch, dass er die Wahrheit sagt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man es befürwortet, dem Lügner eine rein zu hauen.
 
Das hat er an keiner Stelle behauptet.
Aber warum lese ich von ihn keine Verurteilung dieser Taten?

Er schreibt ausdrücklich, dass er keine Polizeimeldungen vertraut, weil die zu oft nicht stimmen.
Wer zweimal lügt, dem glaubt man halt auch beim dritten Mal nicht automatisch, dass er die Wahrheit sagt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man es befürwortet, dem Lügner eine rein zu hauen.
Erstens ist das wieder pauschal. Zweitens muß man erstmal nachweisen, dass sie absichtlich gelogen haben. Bevor man von Lügen spricht.

Warum auch? Ich rede von einem ganz anderen und von den Vorfällen in Trier losgelösten Thema.
Willst du ausweichen? Es ging mir auch nicht nur im Trier. Sondern insgesamt gibt es mehr Gewalt gegen die Polizei.
Das ist ein erschreckendes gesellschaftliches Problem.
 
Willst du ausweichen?
Nö. Ich sage dir ganz direkt, dass ich diese ganze vorgeschobene Verurteileritis und Distanziereritis für schlechtes Laientheater (s. Polit-Talks) halte und ich es nicht einsehe, mich von dir oder irgendwem anderes in irgendeine Ecke drängen zu lassen.

Für die Tatsache, dass von Seiten von Polizeibehörden in ihrer Kommunikation mit der Öffentlichkeit leider nicht immer ganz sauber gearbeitet wird - da ist Trier nur ein Beispiel von vielen aber halt das aktuellste - und vieles dadurch ein Geschmäckle bekommt, ist es schlichtweg unerheblich, wie ich mich zu einem davon unabhängigen Sachverhalt positioniere.

Den Affentanz, erstmal ganz doll schlimm betroffen zu sein über XYZ, bevor ich auch was Kritisches sagen darf, mache ich aus Prinzip nicht mit.
 
Aber warum lese ich von ihn keine Verurteilung dieser Taten?#
Weil man nicht alles von Sekunde eins eines Ereignisses an verurteilen muss, zu dem man (noch) keine relativ glaubhaften Indizien- und / oder Faktenlage hat / kennt (möglichst aus halbwegs neutraler Quelle), außer man will von vorne herein, durch eigene Positionierung, Meinungsmache betreiben und da ist die Polizei leider öfters genauso bei, gewisse Meinungsmache betreiben zu wollen, wie AfD, CSU, manche Feministen, Veganer, BILD, oder Wohnungskonzerne, ect. pp.

Eine halbwegs neutrale Bewertung und Position, zu einem Thema, kann man erst dann einnehmen, wenn man nicht sofort direkt kategorisiert wer der Böse und wer der Gute ist, obwohl alle Beteiligten sich noch nicht äußern konnten, alle Indizien und Beweise noch nicht gesichtet wurden, das scheint leider gesellschaftlich heute in der Diskussions- und Medienkultur immer öffter vergessen zu werden.

Erstens ist das wieder pauschal. Zweitens muß man erstmal nachweisen, dass sie absichtlich gelogen haben. Bevor man von Lügen spricht.
Sowas wie "unabsichtliches Lügen" gibt es nicht, höchstens auf Basis von irrigen Annahmen Schnellschüsse zu vollführen, aber dann korrigiert man üblicherweise auch selbst und entschuldigt sich, sobald alsbald klar wird das man Mist erzählt hat. Ansonsten kann und muss man immer von einer bewussten Lüge, mit Vorsatz, ausgehen.

Willst du ausweichen? Es ging mir auch nicht nur im Trier. Sondern insgesamt gibt es mehr Gewalt gegen die Polizei.
Das ist ein erschreckendes gesellschaftliches Problem.
Gibt es?
Die Gewalt, gegen die Polizei, dürfte in der Hochzeit der Weimarer Republik und Straßenkämpfe, zwischen Links und Rechts, sicherlich auch außerordentlich hoch gewesen sein.
Lediglich das zeitliche anhalten dieser Gewaltexesse dürfte in Summe kürzer ausgefallen sein, da die Verhältnisse sich ab 1933 "geklärt" haben, da eine Säuberung von Politik, wie Gesellschaft, von sämtlichen anderen Radikalen, als dem eigenen stattfand, sowie ein "auf Linie bringen", der Bevölkerung.

Das die Gewalt, gegen Rettungs-, wie Ordnungskräfte, heute aber unzweifelhaft höher ist als von 1871 bis 1918, oder 1950 bis 1990 dürfte unzweifelhaft stimmen, aber auch wenig überraschen, ist die Gesellschaft weit weniger heterogen, wertetechnisch, wie ordnungstechnisch, als auch über 50 Jahre in ihren Vorstellungen dazu erzogen worden mit dem Elbogen zu agieren und selbst gegen Widerstände die eigene Position und Meinung als richtig zu erachten und nicht, wie lange zuvor, das Autoritäten / der Staat ihnen mehr zu sagen habe was richtig ist und sich dem unterzuordnen ist, oder kurz purer Egoismus vor dem Kolektivismus.

Das ist weder in zu Konsum erzogenen Staaten ungewöhnlich, noch im besonderen für Staaten die in wenigen Jahrzehnten mehr weitfächrige Zuwanderung erlebt haben als in 200 Jahren ihrer Geschichte zuvor und lässt sich in vergleichbarer Weise auch an der Geschichte der USA ablesen, die ebenfalls solche Muster erkennen lassen und tritt üblicherweise nur dort nicht so extrem zu Tage wo der Staat über massiv ausübende Gewaltmonopole verfügt (meist mehr autokratische Staaten), oder die Gesellschaften auch weit homogener in ihren Werten und Normen sind (Japan, Korea, z.B).
 
Nö. Ich sage dir ganz direkt, dass ich diese ganze vorgeschobene Verurteileritis und Distanziereritis für schlechtes Laientheater (s. Polit-Talks) halte und ich es nicht einsehe, mich von dir oder irgendwem anderes in irgendeine Ecke drängen zu lassen.
Du stellst dich dadurch selber in eine Ecke, indem du nur in eine Richtung Kritik übst.

Gewalttaten zu verurteilen, egal von welcher Seite, hat übrigens nichts mit schlechten Laientheater zu tun, sondern ist eigentlich selbstverständlich.

Weil man nicht alles von Sekunde eins eines Ereignisses an verurteilen muss, zu dem man (noch) keine relativ glaubhaften Indizien- und / oder Faktenlage hat / kennt (möglichst aus halbwegs neutraler Quelle), außer man will von vorne herein, durch eigene Positionierung, Meinungsmache betreiben und da ist die Polizei leider öfters genauso bei, gewisse Meinungsmache betreiben zu wollen, wie AfD, CSU, manche Feministen, Veganer, BILD, oder Wohnungskonzerne, ect. pp.

Eine halbwegs neutrale Bewertung und Position, zu einem Thema, kann man erst dann einnehmen, wenn man nicht sofort direkt kategorisiert wer der Böse und wer der Gute ist, obwohl alle Beteiligten sich noch nicht äußern konnten, alle Indizien und Beweise noch nicht gesichtet wurden, das scheint leider gesellschaftlich heute in der Diskussions- und Medienkultur immer öffter vergessen zu werden.
Gut. Nehmen wir mal an die Infos aus Trier sind noch nicht gesichert. Was ist dann mit anderen Vorfällen welche bereits gesichert sind? Dazu lese ich hier auch keine Verurteilungen oder zumindest einen Hauch von Kritik.
Sowas wie "unabsichtliches Lügen" gibt es nicht, höchstens auf Basis von irrigen Annahmen Schnellschüsse zu vollführen, aber dann korrigiert man üblicherweise auch selbst und entschuldigt sich, sobald alsbald klar wird das man Mist erzählt hat. Ansonsten kann und muss man immer von einer bewussten Lüge, mit Vorsatz, ausgehen.
Gleich Lügen zu unterstellen sind auch Schnellschüsse.
Gibt es?
Die Gewalt, gegen die Polizei, dürfte in der Hochzeit der Weimarer Republik und Straßenkämpfe, zwischen Links und Rechts, sicherlich auch außerordentlich hoch gewesen sein.
Lediglich das zeitliche anhalten dieser Gewaltexesse dürfte in Summe kürzer ausgefallen sein, da die Verhältnisse sich ab 1933 "geklärt" haben, da eine Säuberung von Politik, wie Gesellschaft, von sämtlichen anderen Radikalen, als dem eigenen stattfand, sowie ein "auf Linie bringen", der Bevölkerung.

Das die Gewalt, gegen Rettungs-, wie Ordnungskräfte, heute aber unzweifelhaft höher ist als von 1871 bis 1918, oder 1950 bis 1990 dürfte unzweifelhaft stimmen, aber auch wenig überraschen, ist die Gesellschaft weit weniger heterogen, wertetechnisch, wie ordnungstechnisch, als auch über 50 Jahre in ihren Vorstellungen dazu erzogen worden mit dem Elbogen zu agieren und selbst gegen Widerstände die eigene Position und Meinung als richtig zu erachten und nicht, wie lange zuvor, das Autoritäten / der Staat ihnen mehr zu sagen habe was richtig ist und sich dem unterzuordnen ist, oder kurz purer Egoismus vor dem Kolektivismus.

Das ist weder in zu Konsum erzogenen Staaten ungewöhnlich, noch im besonderen für Staaten die in wenigen Jahrzehnten mehr weitfächrige Zuwanderung erlebt haben als in 200 Jahren ihrer Geschichte zuvor und lässt sich in vergleichbarer Weise auch an der Geschichte der USA ablesen, die ebenfalls solche Muster erkennen lassen und tritt üblicherweise nur dort nicht so extrem zu Tage wo der Staat über massiv ausübende Gewaltmonopole verfügt (meist mehr autokratische Staaten), oder die Gesellschaften auch weit homogener in ihren Werten und Normen sind (Japan, Korea, z.B).
Nur weil es früher sowas angeblich schon mal in ähnlicher Weise oder Häufigkeit gab, heisst das nicht, das es ok und zu tolerieren ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Extrem bedenklich empfinde ich die in Mengen dokumentierten Übergriffe auf Sanitäter, Feuerwehr usw..
Dafür habe ich genau "0" Verständnis.

Habe einen Freund, der Kripo-Beamter in München ist.

Einfach mal seine Wahrnehmung so aus dem Kopf:
Der meinte, diese Angriffe auf Hilfskräfte extrem zugenommen haben.
Also, die öffentliche Wahrnehmung hierzu stimmt schon.

Während die Einzeltaten von Schlägereien usw. numerisch abgenommen hätten, trete vermehrt eben das Phänomen auf, dass sich Gruppen bilden, die allgemein hochaggressiv gegen Mitbürger und quasi als Blitzableiter auf Polizisten losgehen.
Die häufigste Gruppen Bildung tritt in dem Personenkreis auf, die er mit "unterprivilegiert und perspektivlos" beschreibt.
Die Gruppendynamik bildet sich stets um einen harten Kern von wenigen Personen aus, der schon zuvor mit Straftaten (Diebstahl, Raub, Drogen, sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt usw. ) auffiel.
Gäbe es diesen harten Kern nicht, würde die Gruppendynamik deutlich schwächer ausfallen.

Die konzeptionelle Antwort darauf ist deshalb schwierig, weil in dieser Gruppendynamik jeglicher Respekt gegenüber den Polizeibeamten verloren geht und deeskalierende Maßnahmen fast immer ins Leere laufen, weil eben dieser harte Kern es schafft, den Rest aufzustacheln und die sich quasi gegenseitig sich was beweisen müssten.

"Interessant" sei, dass speziell jene, die zuvor schon mit häuslicher Gewalt in Erscheinung getreten sind, die schlimmsten Aggitatoren seien und die Reaktion gegenüber de Polizei um so heftiger ist, wenn Beamtinnen unter den Einsatzkräften seien.

Also im Prinzip sei es sehr oft (nicht immer) eine verdeckte frauenfeindliche Aktion.
 
Der Kern ist "unterprivilegiert und perspektivlos". Niemand sollte so in Deutschland leben. Der einfache Ansatz ist diesen Leuten eine Perspektive zu geben und sie besser zu versorgen.
 
Der Kern ist "unterprivilegiert und perspektivlos". Niemand sollte so in Deutschland leben. Der einfache Ansatz ist diesen Leuten eine Perspektive zu geben und sie besser zu versorgen.
Was ein gesellschafts-politisches Thema ist.
Die Aggression dann an Einsatzkräften gleich welcher Art auszulassen, kann ja kaum der richtige Weg sein, oder?

Und nein, das ist, zumindest von dem was mir erzählt wurde, nur ein Teil.
Das Aggressionspotential von jenen, die häusliche Gewalt ausüben, ist ebenso ein Hauptthema.
Es ist, wenn man so will, ein Thema vom alten Machomann, der einer Frau lieber in die Fresse schlägt, als ein Gespräch zu führen.
Und somit wieder ein Erziehungsthema, ein kulturprägendes Thema, usw. whatever.
 
Es ist vor allem ein Thema von Armut und ausgrenzendem Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft.
 
wie respektlos sich manche Menschen, heutzutage, gegenüber der Polizei verhalten.
Solche Fälle haben ja scheinbar zugenommen
Sondern insgesamt gibt es mehr Gewalt gegen die Polizei.
Hast du für diese Aussagen irgendwelche Belege?
Es ist scheinbar gar nicht so einfach, das zu quantifizieren, da sich die Kritierien und Straftatbestände in den letzten Jahren/Jahrzehnten mehrfach geändert haben, was einen zeitlichen Vergleich erschwert:
"Der erkennbare Anstieg in den letzten Jahren ist vor dem Hintergrund einer am 30. Mai 2017 in Kraft getretenen Gesetzesreform [22] zu sehen, in deren Rahmen vor allem ein eigenständiger Straftatbestand "Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte" (§§ 114 StGB) geschaffen wurde [...]
Inwieweit in jüngerer Zeit Gewalthandlungen gegenüber der Polizei tatsächlich zugenommen haben, ist in der Fachdiskussion umstritten. Während einerseits auf die in der Polizeilichen Kriminalstatistik wie auch in der Strafverfolgungsstatistik steigenden Zahlen von Taten, Tatverdächtigen und Verurteilten hingewiesen wird, [27] geben andere Autoren zu bedenken, dass es sich dabei um von der Polizei im Kontext einer fortdauernden politischen Debatte hervorgebrachte Daten handelt, die auch ein sich wandelndes Registrierungsverhalten widerspiegeln können [28].
Zuzustimmen ist sicherlich Zöller[29], der das Thema der Gewalt gegenüber PVB als 'stark emotional besetzt' bezeichnet, was eine sachlich-nüchterne Diskussion über den gesellschaftlichem Umgang mit diesem Problem erschwere." - Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Davon zu trennen ist glaube ich die von @compisucher angesprochene Gewalt gegen Rettungskräfte (Sanitäter, Feuerwehr...), da diese nicht bewaffnet und in deutlich anderen Situationen sind. Die Zahlen scheinen da relativ konstant zu sein, aber natürlich trotzdem zu hoch.
 
Wie du siehst, sind die Zahlen von 2012 - 2017 konstant, dann kam die oben genannte Gesetzesänderung + öffentliche Diskussion und seitdem steigen die Zahlen bei der Anzahl der betroffenen Beamten. Die Grafik hat ja aber zwei Balken und nur die Anzahl der Beamten steigt. Die Anzahl der Fälle von Gewalt gegen die Polizei sind seit 2012 relativ konstant! Wie leitest du von dieser Quelle also deine Aussagen ab, es würde immer mehr Gewalt geben?
Ich verweise nochmal auf den oben von mir zitierten Artikel der bpb, der das Thema in dem Abschnitt zur Gewalt gegen Polizei gut analysiert und einordnet.
 
Häusliche Gewalt zieht sich durch alle Einkommens - und Bildungsschichten.
Richtig.

Fast jeden 3. Tag stirbt eine Frau durch häusliche Gewalt in Deutschland.
Und etwa 20 bis 30% aller Fälle häuslicher Gewalt wird von Frauen gegen Männer verübt.
Solange man aber immer nur auf einen Auge hinschaut und auf dem anderen bewusst blind ist, wird sich die Gesamtsituation auch nie wirklich ändern.
Häusliche Gewalt kennt halt am Ende kein Geschlecht, auch wenn eines evt. öfter Täter sein mag (allerdings ist die Dunkelziffer halt in die andere Richtung auch unbekannt).

*edit*
Es gibt übrigens eine sehr schöne Studie über die "Gewalterfahrungen gegen Männer (in Detuschland)" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wer die Zeit findet sollte sich die 443 Seiten umfassende Studie, aus 2004, mal durchlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und etwa 20 bis 30% aller Fälle häuslicher Gewalt wird von Frauen gegen Männer verübt.
Solange man aber immer nur auf einen Auge hinschaut und auf dem anderen bewusst blind ist, wird sich die Gesamtsituation auch nie wirklich ändern.
Äpfel und Birnen. Niemand hier hat gesagt, dass Gewalt gegen Männer weniger schlimm sei oder irgendwas in die Richtung impliziert. Kannst du nicht akzeptieren, dass auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht wird, ohne gleich mit "aber in x% der Fälle sind ja die Frauen die Täterinnen" zu kommen?

Ich würde dir ja sogar in Teilen zustimmen, dass Gewalt gegen Männer aufgrund der gesellschaftlichen Rollenbilder oft übersehen oder heruntergespielt wird. Das ist aber kein Argument, das zur Relativierung von Gewalt gegen Frauen verwendet werden sollte!
 
Äpfel und Birnen. Niemand hier hat gesagt, dass Gewalt gegen Männer weniger schlimm sei oder irgendwas in die Richtung impliziert. Kannst du nicht akzeptieren, dass auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht wird, ohne gleich mit "aber in x% der Fälle sind ja die Frauen die Täterinnen" zu kommen?

Ich würde dir ja sogar in Teilen zustimmen, dass Gewalt gegen Männer aufgrund der gesellschaftlichen Rollenbilder oft übersehen oder heruntergespielt wird. Das ist aber kein Argument, das zur Relativierung von Gewalt gegen Frauen verwendet werden sollte!
Bla bla bla, direkt wieder Nebelkerzen zünden.
Nirgendwo habe ich da die Gewalt gegen Frauen relativiert, mahne aber das man Probleme nur lösen kann wenn man es in seiner Gesamtheit betachtet, was definitiv nicht stattfindet!

Davon mal ab wird Gewalt gegen Männer sehr wohl gesellschaftlich klein geredet, relativiert, bis hin sich darüber lustig gemacht, oder wie viele Hilfestellen für männliche Opfer, häuslicher Gewalt, kannst du mir ad hock geben, im Vergleich zu denen für Frauen?
Selbst unter Feministen erlebe ich es hier in Berlin immer mal wieder, wie sie sich über männliche Opfer von häuslicher Gewalt teilweise noch lustig machen.
 
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