AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte
Also soweit mir bekannt, besteht der Bundestag aus mehr als 2/3 Juristen und JURIST heißt noch lange nicht, man ist befähigt ein guter Politiker zu sein.
Kurzer Einschub, zwischen Richter und Anwälten als Zulassung liegen Welten, da Anwalt jeder ist, der das 2. Staatsexamen mit ausreichend (4 Punkte) besteht, also 60-70% eines Jahrgangs, während Richter mal mind. 9 Punkte im 1 und 2 Staatsexamen erreichen müssen, was nie mehr als 10% eines Jahrgangs sind, eher deutlich weniger, zwischen 5-7%.
Dazu sind Juristen beileibe nicht für alle Politikfelder geeignet und es wäre eine absolut gefährliche Konzentration, weil einfach Vielfältikeit fehlen würde.
Die Parteien sind dafür da, eine Auswahl ihres Persomals zu treffen und das ist im GG auch so festgeschrieben und das möglichst über alle Berufsgruppen der Gesellschaft hinweg.
Die Forderung danach, dass ein Politiker zumindest halbwegs qualifiziert sein soll, hat was mit Monarchie oder Diktatur zu tun? Wenn, dann würde es am ehesten in die Richtung der Technokratie gehen, aber selbst das ist ein riesiger Schritt und war nicht gemeint.
Es darf ja auch nicht jeder Richter oder Anwalt werden. Politiker haben mehr Verantwortung als Juristen oder Polizisten und dennoch müssen sich nicht ansatzweise qualifiziert sein. Diese Damen und Herren entscheiden letzten Endes über die Zukunft eines ganzen Landes. Mir wäre es sehr lieb, wenn hinter irgendwelchen Überzeugungen auch nur ein kleines bisschen Sachverstand stünde.
Erkläre mir bitte einmal, was du unter demokratischer Kontrolle verstehst. Etwa, dass sie abgewählt bzw. nicht wieder gewählt werden können?
In unserer Demokratie sind Politiker nicht einmal ansatzweise dazu verpflichtet, dem nachzugehen, was sie dem Wähler versprechen. Was genau spricht nun für dieses System? Man darf sich aussuchen, wer all seine Versprechen bricht? Sehr demokratisch.
Bevor wieder eine Anmerkung kommt:
Das ist keine Kritik an der Demokratie als Herrschaftsform, sondern eine Kritik an dem, was man uns als Demokratie verkauft. Lustigerweise wird es dennoch von Vielen verteidigt.
Also soweit mir bekannt, besteht der Bundestag aus mehr als 2/3 Juristen und JURIST heißt noch lange nicht, man ist befähigt ein guter Politiker zu sein.
Kurzer Einschub, zwischen Richter und Anwälten als Zulassung liegen Welten, da Anwalt jeder ist, der das 2. Staatsexamen mit ausreichend (4 Punkte) besteht, also 60-70% eines Jahrgangs, während Richter mal mind. 9 Punkte im 1 und 2 Staatsexamen erreichen müssen, was nie mehr als 10% eines Jahrgangs sind, eher deutlich weniger, zwischen 5-7%.
Dazu sind Juristen beileibe nicht für alle Politikfelder geeignet und es wäre eine absolut gefährliche Konzentration, weil einfach Vielfältikeit fehlen würde.
Die Parteien sind dafür da, eine Auswahl ihres Persomals zu treffen und das ist im GG auch so festgeschrieben und das möglichst über alle Berufsgruppen der Gesellschaft hinweg.
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