Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Die Forderung danach, dass ein Politiker zumindest halbwegs qualifiziert sein soll, hat was mit Monarchie oder Diktatur zu tun? Wenn, dann würde es am ehesten in die Richtung der Technokratie gehen, aber selbst das ist ein riesiger Schritt und war nicht gemeint.

Es darf ja auch nicht jeder Richter oder Anwalt werden. Politiker haben mehr Verantwortung als Juristen oder Polizisten und dennoch müssen sich nicht ansatzweise qualifiziert sein. Diese Damen und Herren entscheiden letzten Endes über die Zukunft eines ganzen Landes. Mir wäre es sehr lieb, wenn hinter irgendwelchen Überzeugungen auch nur ein kleines bisschen Sachverstand stünde.


Erkläre mir bitte einmal, was du unter demokratischer Kontrolle verstehst. Etwa, dass sie abgewählt bzw. nicht wieder gewählt werden können?
In unserer Demokratie sind Politiker nicht einmal ansatzweise dazu verpflichtet, dem nachzugehen, was sie dem Wähler versprechen. Was genau spricht nun für dieses System? Man darf sich aussuchen, wer all seine Versprechen bricht? Sehr demokratisch.

Bevor wieder eine Anmerkung kommt:
Das ist keine Kritik an der Demokratie als Herrschaftsform, sondern eine Kritik an dem, was man uns als Demokratie verkauft. Lustigerweise wird es dennoch von Vielen verteidigt.

Also soweit mir bekannt, besteht der Bundestag aus mehr als 2/3 Juristen und JURIST heißt noch lange nicht, man ist befähigt ein guter Politiker zu sein.
Kurzer Einschub, zwischen Richter und Anwälten als Zulassung liegen Welten, da Anwalt jeder ist, der das 2. Staatsexamen mit ausreichend (4 Punkte) besteht, also 60-70% eines Jahrgangs, während Richter mal mind. 9 Punkte im 1 und 2 Staatsexamen erreichen müssen, was nie mehr als 10% eines Jahrgangs sind, eher deutlich weniger, zwischen 5-7%.

Dazu sind Juristen beileibe nicht für alle Politikfelder geeignet und es wäre eine absolut gefährliche Konzentration, weil einfach Vielfältikeit fehlen würde.

Die Parteien sind dafür da, eine Auswahl ihres Persomals zu treffen und das ist im GG auch so festgeschrieben und das möglichst über alle Berufsgruppen der Gesellschaft hinweg.
 
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Kurzer Einschub, zwischen Richter und Anwälten als Zulassung liegen Welten, da Anwalt jeder ist, der das 2. Staatsexamen mit ausreichend (4 Punkte) besteht, also 60-70% eines Jahrgangs, während Richter mal mind. 9 Punkte im 1 und 2 Staatsexamen erreichen müssen, was nie mehr als 10% eines Jahrgangs sind, eher deutlich weniger, zwischen 5-7%.

Wobei man mit einem "ausreichend" auch zum Verfassungsschutz gehen kann und dort mehr verdient als als Richter.

Allgemein, bin ich aber mittlerweile der Meinung, dass sich das Video jeder Jura-Erstsemester anschauen sollte:
@IU: Ich verweise mal noch auf den Song aus der heutigen Folge 10 von Kroymann: Song: "Verboten" - Kroymann | YouTube
Und dann noch mal die Studieninhalte kritisch betrachten und überdenken.
 
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Die Forderung danach, dass ein Politiker zumindest halbwegs qualifiziert sein soll, hat was mit Monarchie oder Diktatur zu tun? Wenn, dann würde es am ehesten in die Richtung der Technokratie gehen, aber selbst das ist ein riesiger Schritt und war nicht gemeint.
Nein, es gibt halt keine zentrale Instanz die hier kontrollieren kann wer ein guter Politiker ist.

Btw
Ne Physikerin (Merkel) hat die Laufzeit der AKWs nach Fukushima wieder verkürzt. Soviel zu Experten.

Wobei man mit einem "ausreichend" auch zum Verfassungsschutz gehen kann und dort mehr verdient als als Richter.
Ähm nö
Das höchste was ein Richter bekommen kann ist R13 >14k im Monat und beim VS ist bei B9 also etwa >12k im Monat.
Aber auch nach unten sieht es nicht schlecht aus.
 
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Wobei man mit einem "ausreichend" auch zum Verfassungsschutz gehen kann und dort mehr verdient als als Richter.

Allgemein, bin ich aber mittlerweile der Meinung, dass sich das Video jeder Jura-Erstsemester anschauen sollte:

Und dann noch mal die Studieninhalte kritisch betrachten und überdenken.

Beim Bundesverfassunsschutz musst du aber eine Bewerbung schreiben und ein Auswahlverfahren durchlaufen, das ist beim Anwalt nicht der Fall. Übrigens durchlaufen Richter neben den Zugangsvoraussetzungen auch noch ein Auswahlverfahren.
JEDER der das 2. Staatsexamen besteht kann sich bei der Anwaltskammer melden und wird dann automatisch für alle Amtsgerichte in Deutschland zugelassen und kann sich ein Schild ans Haus nageln.
 
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Das ist ja der Vorteil, daran, dass jeder mitmachen kann. Du kannst dich auch selbst zu Wahl stellen und es besser machen.
In der Theorie ja. In der Praxis sieht es doch aber eher so aus, dass sich die Posten gegenseitig zugeschanzt werden, wenn man weiß, wem man in den Hintern kriechen muss. Oder wie soll man sich sonst erklären, dass Frau von der Leyen zur Verteidigungsministerin (sicher eine Fachfrau auf dem Gebiet) ernannt wurde oder ein Sparkassenkaufmann momentan den Gesundheitsminister spielt?
 
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Bei Führungspositionen ist die Devise "Breite statt Tiefe"
 
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Oder wie soll man sich sonst erklären, dass Frau von der Leyen zur Verteidigungsministerin (sicher eine Fachfrau auf dem Gebiet) ernannt wurde oder ein Sparkassenkaufmann momentan den Gesundheitsminister spielt?

Na ja, wenn man so bedenkt, wer schon alles Verteidigungsminister war, ist es recht egal, was Flinten Uschi so verzapft hat.
Über den Verkehrsminister müssen wir ja nicht reden und Altmaier als Wirtschaftsminister ist auch eine Fehlbesetzung.
Aber bei Regierungsposten ging es ja noch nie um Kompetenz. Es geht einfach darum ein Gesicht in die Kamera zu halten. Den Job machen letztendlich andere.
 
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Na ja, wenn man so bedenkt, wer schon alles Verteidigungsminister war, ist es recht egal, was Flinten Uschi so verzapft hat.

Wobei man sagen muss: Verteidigungsminister/in der Bundesrepublik Deutschland zu sein ist selbst dann, wenn du theoretisch alles gründlich und richtig machen würdest, ein ungefähr so dankbarer Posten wie Landwirtschaftsminister in der ehemaligen Sowjetunion: Du sollst unter Bedingungen, die du nicht steuern kannst, Aufgaben erfüllen, die sich widersprechen und Ziele erreichen, die sich entweder ebenso widersprechen, oder die unerreichbar sind, oder die dir, wenn du sie selbst formulieren solltest, auf alle Fälle aus irgend einer dominanten Ecke orkanartigen Gegenwind eintragen.

Deshalb hat die Bundesrepublik diese Amt modifiziert. Es ist seit Jahrzehnten entweder der letzte Strafposten vor dem politischen Rauswurf ODER eine Art Schikane, die jeden in der Nomenklatur treffen kann und für die man mit einem ruhigen Posten danach belohnt wird.
In jedem Fall hat man Narrenfreiheit, denn die politische Karriere war entweder ohnehin bereits vor Amtsantritt beendet oder man hat nur den Sitz für den nächsten Pechvogel warmgehalten.
Es wird jedoch gar nicht mehr erwartet, dass auf dem Posten irgend jemand irgend etwas Sinnvolles zustande bekommt. Nicht allzu viele Schäden oder Skandale wären nett, aber selbst das ist kein Muss. Hauptsache, jemand macht es.
 
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In der Polizei sind Rechtsextreme auch nicht deutlich häufiger als im Gesellschaftlichen Durchschnitt. Eher weniger.
Aber ja, jeder einzelne ist einer zu viel und gehört entlassen.
 
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In dem Fall sollte aber mehr als eine Entlassung folgen, aber ich bin bei dir.
Schön zu sehen, das die Sicherheitsbehörden mobil machen, das ist der zweite Fall binnen Tagen, der dritte oder Vierte in diesem Jahr, langsam kommt Bewegung in die Sache und es wird überall aufgeräumt.
 
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Das ist das maximale was Disziplinar möglich ist. Alles andere liegt in der Hand der Justiz.
 
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In dem Fall sollte aber mehr als eine Entlassung folgen, aber ich bin bei dir.
Schön zu sehen, das die Sicherheitsbehörden mobil machen, das ist der zweite Fall binnen Tagen, der dritte oder Vierte in diesem Jahr, langsam kommt Bewegung in die Sache und es wird überall aufgeräumt.

Wobei das halt immer noch sehr wenige Festnahmen sind, im Vergleich dazu, das es 12000 Rechtsextreme gibt.


Edit: Interesse an "Kleinen Waffenscheinen" ruecklaeufig | MDR.DE

Die Polizei warnt auch davor, sich ohne Sachkunde eine Waffe zuzulegen.

____________________

l+f: Achtung: Gefaehrliches Kinderspielzeug | heise online
In Zeiten des Fachkräftemangels bekommen die Kinder dann vielleicht gleich einen Job angeboten.
Metasploit ist im Kali oder Parrot übrigens schon direkt dabei. Mir fehlt gerade nur noch der WiFi Pineapple. :devil:
 
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Die Polizei sollte einfach mal viel lockerer werden. :daumen: :D

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Ich bin da immer noch zwiespältig. Sicher haben solchen Menschen bei der Polizei nichts zu suchen, ich als liebender Menschen bin gerade bei sehr jungen Menschen trotzdem erst einmal für genaues Bewerten, für massives "einnorden" und Weiterbildungsseminare. Auch wenn Rausschmeißen und bestrafen wie eine angemessene Strafe klingt, verpfuscht man mit diesen Jugendsünden Menschen ihr Leben. Die Wahrscheinlichkeit, dass der oder die eine oder andere in den rechtsextrmeen Untergrund abwandert, ist gegeben.

Wohin der eine oder andere privat abwandert, kannst du aber nicht über den Job entscheiden. Umgekehrt ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Person in diesem Alter und mit dieser Einstellung durch Bildungsmaßnahmen noch zu einem aktiven Verteidiger der demokratischen Ordnung wird. Entweder derjenige hält einfach die falschen Werte hoch, oder er hat einfach keinen Bock drauf, sich überhaupt größere Gedanken über "richtig" und "falsch" zu machen und Vorbeter zu hinterfragen. Beides wären Mängel, die einen Einsatz als Amtsperson ausschließen. Hier geht es nicht um Strafe, hier geht es um Schadensbegrenzung auf Seiten der Polizei.

Eine entsprechende Schadensbegrenzung auf Seite des Individuums zu schaffen, wäre zwar auf den ersten Blick auch wünschenswert, aber wie soll das aussehen? Du fordert hier wortwörtlich Umerziehungsanstalten für Jugendliche, ggf. sogar für junge Erwachsene (Mindestalter in der Position, in der sie sich befanden: 16,5 Jahre) mit unerwünschter politischer Meinung.


Ab welchem Jahr kann man das in der Pfeife rauchen und in welchem Bundesland?

Nur damit ich es weiß wo ich einzustufen bin

Typischerweise immer 10-15 Jahre hinter demjenigen, der gerade die Aussage trifft. :ugly:
 
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So siehts aus....


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Kindesmissbrauch wurde bei einem annähernd gleich alten Partner noch nie verurteilt.
 
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