Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

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Wobei es durchaus Zeugen gibt, die aber aus der rechen Szene bedroht werden.
Und genau dann frage ich mich, ob man in der Situation einer Frau Nagel dasselbe polizeiliche Engagement bekommt, wie entsprechende rechte Politiker.

Denke ich daran, wie schnell die Polizei Journalisten (siehe "Hutbürger") oder Kunstausstellungen (siehe "Soko Chemnitz") dingfest macht, und aus der anderen Seite z.B. die Schaufensterpuppe mit Hitlergruß sieht und Polizisten nur sagen, dagegen hätten sie keine Handhabe. Komisch ist für mich dabei immer, das auf der einen Seite entgegen jeder Gesetzeslage mit völlig unangemessener Härte vorgegegangen wird, auf der anderen Seite axelzuckendes Nichtstun herrscht.

Genau darum geht es hier, genau darum....
 
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Das ist kein Phänomen in der Polizei sondern ein Phänomen in der Gegend.
 
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Schön und gut (als Außenwirkung und zur Beruhigung). Aber ich glaube nicht, dass da keine Software zum Abgleich eingesetzt wird. An allen Ecken und Kanten werden die Daumenschrauben für die Bürger angezogen und das wird auch hier der Fall sein. Man muss ja nur mal die News quer lesen, was mittlerweile in puncto "Terrorbekämpfung" alles so in die Pipeline geschoben wird. Siehe z. B. UEberwachung | heise online
 
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Wenn es kein Gesetz gibt, darf auch keine Software dafür eingesetzt werden.
 
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Wenn es kein Gesetz gibt, darf auch keine Software dafür eingesetzt werden.
In einer perfekten Welt, ja. Aber kannst Du mir irgendeinen Geheimdienst nennen, der sich ausnahmslos an Gesetze hält? Davon absehen: Was möglich ist, wird auch gemacht. Das war schon immer so. Das fängt doch schon im "kleinen" an: Hessen: Beamte missbrauchen Polizeisystem, um an Infos ueber Helene Fischer zu kommen | Hessen
 
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Naja, die Beamten scheinen offenbar keine großen Konsequenzen befürchten zu müssen:
Diese Kontrollen wurden nach Münchs Angaben zunächst nicht immer ernst genommen. „Wir hatten am Anfang einmal den Fall, dass jemand in das Feld zum Thema Sensibilisierung ,Mickey Mouse‘ hineingeschrieben hat“, berichtete der Polizeipräsident. Der betreffende Beamte sei dann „noch einmal auf die Ernsthaftigkeit der ganzen Maßnahmen hingewiesen worden“.
:schief:
 
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Als Erstes würde ich diesen Polizeichef feuern,

der hat wohl nichts sinnvolleres zu tun,

als diesen Quark auch noch zu kommentieren.
 
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Naja, die Beamten scheinen offenbar keine großen Konsequenzen befürchten zu müssen:
:schief:
Wenn man in der Datenbank nach ner Comic Figur sucht ist das vielleicht dämlich, aber doch nichts für das man jemanden großartig bestrafen muss. Schadet ja keinem.
Bei ner echten Person und ohne Begründung ist das ja was anderes.
 
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Derjenige hat nicht nach "Mickey Mouse" gesucht, sondern "Mickey Mouse" als Grund für seine Abfrage angegeben. Und ich will lieber gar nicht wissen, was damit für Schindluder getrieben wird. Das ist sicher kein "Einzelfall".
Deswegen hat die Polizei Zufallskontrollen eingeführt. Bei jedem 200. Abruf des polizeilichen Auskunftssystems Polas erscheint eine Maske auf dem Bildschirm, in die der Polizist den Grund für seine Abfrage eintragen muss. Wenn die Antwort nicht plausibel ist, gehen Datenschutzbeauftragte der Polizeibehörden dem Fall auf den Grund.

Diese Kontrollen wurden nach Münchs Angaben zunächst nicht immer ernst genommen. „Wir hatten am Anfang einmal den Fall, dass jemand in das Feld zum Thema Sensibilisierung ,Mickey Mouse‘ hineingeschrieben hat“, berichtete der Polizeipräsident. Der betreffende Beamte sei dann „noch einmal auf die Ernsthaftigkeit der ganzen Maßnahmen hingewiesen worden“.

Was ich aber tatsächlich dämlich finde, ist, dass nur bei einer von 200 Abfragen ein Grund angegeben werden muss. Das sollte immer der Fall sein. Es muss sich ja niemand hinsetzen und das anschließend direkt prüfen. Aber rein aus Gründen der Nachvollziehbarkeit sollte immer ein Grund angegeben werden müssen und gespeichert werden.
 
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Verstehe, dann hab ich das falsch interpretiert.

Ich verstehe gar nicht wie lasch andere Behörden ihr Disziplinarrecht ausüben. Bei der Bundeswehr kann man für Verhältnismäßig kleine Vergehen direkt ein paar Hundert Euro blechen. Was ich im übrigen auch gar nicht so schlecht finde.
 
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Das passiert halt, wenn Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Aber rein aus Gründen der Nachvollziehbarkeit sollte immer ein Grund angegeben werden müssen und gespeichert werden.

Ist halt die Frage, nach was man sucht.
Wenn es eine Person ist, dann taucht die meistens in Zusammenhang mit einem Fall auf, zudem es dann auch eine Aktenzeichen gibt.

Aber wenn es einfach nur ein Auto ist, dessen Kennzeichen man prüft, dann gibt es noch keinen Fall, wenn es sich nicht bei der Abfrage als gestohlen herausstellt.
 
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So eben auch mal dieses "Racial Profiling" erfahren. Saß im Zug, bekomme plötzlich nen Bundespolizei Ausweis ins Gesicht gehalten und wurde auf Englisch angesprochen und die anderen im Wagen nicht.
Nachdem ich ihm meinen Truppenausweis ins Gesicht gehalten hab war er gleich viel freundlicher :D
 
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Auf Englisch angesprochen? Erweckt deine äußere Erscheinung denn den Anschein, du verstehst die dt. Sprache eventuell nicht? :D
 
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Das passiert halt, wenn Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.
???

Ist halt die Frage, nach was man sucht.
Wenn es eine Person ist, dann taucht die meistens in Zusammenhang mit einem Fall auf, zudem es dann auch eine Aktenzeichen gibt.

Aber wenn es einfach nur ein Auto ist, dessen Kennzeichen man prüft, dann gibt es noch keinen Fall, wenn es sich nicht bei der Abfrage als gestohlen herausstellt.
Ich verstehe nicht was Du sagen möchtest. Wo ist das Problem, bei jeder Abfrage einen plausiblen Grund anzugeben? Von Aktenzeichen etc. war nicht die Rede. Das ist auch völliger Quatsch. Wenn eine Person auf die Wache kommt oder verbracht wird (wie auch immer) werden die Personalien überprüft. Woher soll da ein Aktenzeichen kommen, wenn derjenige vielleicht eine halbe Stunde vorher am Bahnhof oder wo auch immer aufgegriffen wurde?
 
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Ist halt die Frage, nach was man sucht.
Wenn es eine Person ist, dann taucht die meistens in Zusammenhang mit einem Fall auf, zudem es dann auch eine Aktenzeichen gibt.

Aber wenn es einfach nur ein Auto ist, dessen Kennzeichen man prüft, dann gibt es noch keinen Fall, wenn es sich nicht bei der Abfrage als gestohlen herausstellt.

Aktenzeichen aus parallel geöffneten Dokumenten oder vorangehenden Suchen per Klick zu übernehmen wäre zwar zwecks Arbeitserleichterung bei komplexen Suchen sinnvoll (man kennt das ja - 10 Versuche in einem Suchsystem, um doch nicht das gesuchte zu finden), aber bislang steht da ein reines Freitextfeld und dem kann dann einfach "Fahrzeugkontrolle" stehen. Wenn dann aber wöchentlich das Fahrzeugkennzeichnen des Ehemanns der eigenen Freundin in der Hoffnung auf (weit entfernte) Aufenthaltsorte gesucht wird oder, wie bereits geschehen, reihenweise Suchen nach Prominenten oder einschlägig bekannten vom anderen Ende Deutschlands erfolgen, dann wären soviele Kontrollen durch ein und denselben Beamten doch sehr merkwürdig.
 
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