Singleplayer-Spiele: Entwicklungskosten verzehnfacht, sagen die Alan-Wake-Macher

Damals, zu C64 Zeiten wurden 95% der Spiele die man besaß kopiert, laut deiner Theorie hätte sich die Branche davon niemals Erholen können.

Das war eine ganz andere Zeit. Damals waren es oftmals nur Hobby Programmierer, die auf dem C64 in ihrer Freizeit programmierten. Aber schon dem Amiga hat dann die Raubkopierer Problematik massiv geschadet.
 
Naja, dass die Kosten verzehnfacht wurden, das kann schon gut sein.
Dann sollte man aber auch mal gegenüberstellen, was denn nicht in den letzten... sagen wir mal 10 Jahren? eine ganze Ecke teurer geworden ist.
Ein Spiel braucht keine ewig langen Zqischensequenzen mit echten Schauspielern oder so etwas. Das ist dann eher ein Problem bei der Herangehensweise, wenn das Geld für sowas rausgehauen wird und wie hier schon genannt wurde: Elex hat sich ja scheinbar auch ganz gut verkauft und wartet nicht mit solchen Zwischensequenzen auf. Es geht also auch ohne, wie man sieht. Motion Capturing und 4k Grafiken machen ein Spiel nicht unbedingt auch gleichzeitig direkt viel besser.
 
Alles fein und gut, wir alle waren mal Schüler und Azubis und hatten wenig Geld.

Damals haben wir aber auch nicht gefodert, dass wir unsere Spiele für DM 15 einkaufen können. Sondern haben halt länger gespart um mal ein Spiel für DM 80 zu kaufen. Es geht nicht darum, dass Du wenig Geld hast, sondern dass Du Deine Ansprüche als selbstverständlich hinstellst. Das sind sie aber nicht.

Und das "arrogante, ignorante Waschlappen" überlese ich mal besser :)

Ich weiß schon was du meinst und empfinde es auch als richtig und moralisch korrekter, aber es steht nirgends auf der Seite im Disclaimer:"Und als freundlicher Hinweis: sie betreiben indirekt Steuerhinterziehung". Der Otto-Normal-Bürger weiß davon eher selten was. Ich weiß: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Angebot als solches ist jedoch da, warum es nicht nutzen? Auch kommt den meisten gar kein Gedanke an diesen Sachverhalt, da es ja Seiten wie "humble bundle" gibt, wo mehr deutlich weniger kostet.
Ich habe mittlerweile eine ausgeprägte Sammlung an CE's etc., aber trotzdem shoppe ich den ein und anderen Key ohne schlechtes Gewissen. Und ich denke dass ist das, was den meisten hier auf den Nerv geht.
 
Was seid ihr denn für arrogante, ignorante Waschlappen, hier auf großen Moralapostel zu machen.

Hab bis vor 2,5 Jahren selber mehrere Jahre studiert und bin da auch mit nicht viel mehr Geld as von dir geschildert ausgekommen und da habe ich nahezu alle Spiele nur im Sale gekauft.

Aber danke der Annahme, dass ich meine moralischen Vorstellungen nicht auf mich selber anwende.
Einen unglaublichen Beißreflex, den du hast, nur weil du nicht wahrhaben willst, dass manche dein Verhalten für moralisch fragwürdig ansehen, du dir das aber selber nicht eingestehen willst.

Außerdem wäre es wünschenswert, wenn ihr mal auf meine Fragen eingeht

Wurde alles schon abgehandelt.
Du meinst wahrscheinlich das hier:
Wenn das Ding im Euronics 30€, und im Müller nebenan 15€ gekostet hat, dann hab ich das im Müller gekauft. Ist das etwa verwerflich?

Völlig irrelevant für die Diskussion und hat nichts mit dem Thema zu tun.
 
Ein gutes Gegenbeispiel zu Quantum Break ist die Dark Souls Reihe. Selbstverständlich kann nicht jeder was damit anfangen, hier wurde aber so ziemlich alles richtig gemacht, was Remedy bei QB falsch machte. Hier steht das Spiel und das Gameplay im Vordergrund, es gibt alternative Wege und Abkürzungen zu entdecken, es gibt optionale Bosse und es gilt viele andere kleine Verstecke und Geheimnisse zu erforschen. Dazu wird man nicht mit zu vielen und zu langen Videos aus dem Geschehen gerissen. Nebenbei darf man noch malerische und bildgewaltige Panoramen in Verbindung mit guten Soundtracks bewundern. Durch die vielen verschiedenen Klassen und Covenants wird zudem der Wiederspielwert massiv erhöht.

All das schafft From Software ohne Bombastgrafik, ohne einer Armee an Schauspielern und ganz ohne Lootboxen oder andere Mikrotransaktionen. Der Erfolg gibt ihnen recht.
 
Mir fehlen die guten, alten Addons. Diese sind in ihrem Produktionsaufwand wesentlich geringer als das Originalspiel (Designer, Programmierer, Autoren, etc, alle sind ja bereits mit der Materie des Urprodukts vertraut, arbeiten dementsprechend effizient) und würden (bei entsprechendem Umfang) auch entsprechend Spieler länger binden, die man dann auch meinetwegen so wenig aufdringlich wie irgend möglich mit rein optionalen Waffen- und/oder Outfit-DLCs noch minimal melken dürfte, wenn es denn gar nicht anders geht (lieber so, als noch ein Studio in Schieflage, welches dann durch EA aufgekauft wird, nur um es auszusaugen und zu schließen).
Ich habe früher jedenfalls mit Addons oft mehr Zeit verbracht, als mit den Stand-Alone-Spielen selbst.
Stattdessen gibt es aber nur noch im Umfang und spielerisch stark begrenzte Wegwerf-DLCs, über die ich mich fast ausnahmslos nach dem Kauf geärgert habe, deswegen auch keine mehr kaufe.
Nun greife ich nur noch zum Hauptspiel. Mehr gute Erweiterungen, dann verbringe ich auch mehr Zeit mit dem Produkt. Wenn meine Mitspieler ähnlich denken, geht die Rechnung wohl auch monetär für Studio und Publisher auf.
 
Mir fehlen die guten, alten Addons.
[...]
Stattdessen gibt es aber nur noch im Umfang und spielerisch stark begrenzte Wegwerf-DLCs, über die ich mich fast ausnahmslos nach dem Kauf geärgert habe, deswegen auch keine mehr kaufe.

Prinzipiell hast du Recht, die Entwicklung ist traurig. Aber es gibt zum Glück gute Ausnahmen, bei denen der Umfang der DLCs einem Add-on im klassichen Sinne sehr nahe kommt. Beispielsweise die Add-Ons zu Dying Light, Fallout 4, Skyrim, Mafia 3, Resident Evil 7, Rise of the Tomb Raider oder The Witcher 3, um einige zu nennen.
 
Stattdessen gibt es aber nur noch im Umfang und spielerisch stark begrenzte Wegwerf-DLCs, über die ich mich fast ausnahmslos nach dem Kauf geärgert habe, deswegen auch keine mehr kaufe.

Das ist aber auch eine verklärte Ansicht.
Es gab früher auch richtig miese Addons. Und mit früher meine ich auch die 90er, nicht erst die überteuerten Euroforces etc. Dinger von Battlefield 2. Man denke nur an die ganzen Wegwerf-Mappacks eines C&C:RA 1 z.B., die teilweise auch ganz offiziell lizenziert waren.
Genau so gibt es auch heute noch gute Addons. Der Unterschied ist halt, dass das Ganze sich von ~30€ zu 10~20€ verschoben hat und in dem Segment gibt es immer wieder gute Sachen.
 
Bis Steam es legal für €17 anbietet. Das kann schon mal 2 Jahre oder länger dauern. Du hast kein Anrecht darauf, aktuelle Spiel zum Dumpingpreis spielen zu können.

In diesem Beispiel also Total War Warhammer: Release Mai 2016 ... Im Humble Bundle Monthly (je nach dem wieviele Spiele dir zugesagt haben) zwischen 1,50 - 12 US$ im März 2017. Nicht mal 10 Monate später.
Mad Max hats sogar noch härter getroffen: Release Sept 15 ... im HBM Mai 16 - Ganze 8 Monate später.
Dawn of War 3 ... April 17 veröffentlicht ... Januar 2018 im HBM.

Wenn Spiele nach Release endlich fertig gepatcht und dann richtig spielbar sind, kosten sie oft nur noch ein Butterbrot und ein Ei. Und diese Angebote kommen direkt von den Publishern.

Und vergiss Steam ... Gefühlt ist inzwischen fast jeden Tag Sale.

Wer da noch das Risiko des Keykaufs bei den diversen halbseidenen Händlern eingeht ist selbst Schuld.
 
Hab bis vor 2,5 Jahren selber mehrere Jahre studiert und bin da auch mit nicht viel mehr Geld as von dir geschildert ausgekommen und da habe ich nahezu alle Spiele nur im Sale gekauft.

Aber danke der Annahme, dass ich meine moralischen Vorstellungen nicht auf mich selber anwende.
Einen unglaublichen Beißreflex, den du hast, nur weil du nicht wahrhaben willst, dass manche dein Verhalten für moralisch fragwürdig ansehen, du dir das aber selber nicht eingestehen willst.

Wurde alles schon abgehandelt.
Du meinst wahrscheinlich das hier:

Völlig irrelevant für die Diskussion und hat nichts mit dem Thema zu tun.
Oh, wow, du hast eine rhetorische Frage beantwortet, und keine von denen davor. Ein wahres Genie. Zum Beispiel würde ich gerne wissen, was mein Smartphone mit dieser Diskussion zu tun hat? (ernsthaft, WAS?!)
Aber wenn du die Games im Sale gekauft hast, dann bekommen die Publisher/Entwickler ja weniger davon, weil das Spiel weniger kostet D: ist das nicht moralisch verwerflich, ein Produkt so günstig zu kaufen? *mimimi*
Viele Personen werten viele meiner Handlungen als moralisch verwerflich, juckt mich das? Nein. Aber wenn man versucht mit einer extrem penetranten Art und ohne Begründung/Verständnis die eigene Meinung in andere reinzuprügeln, dann schon. Dann warte ich nämlich auf sinnvolle Argumente, welche von deiner Seite aus einfach nicht kommen. Stattdessen winkst du alles ab, und zu guter Letzt versuchst du auch noch höchst ungeschickt alle, die meiner Meinung sind, sowie mich zu diffamieren, was das Ganze nicht besser macht.
Ich kann dir noch was mit auf den Weg geben: versuche mal, Meinungen differenziert wahrzunehmen. Deine moralischen Werte =! moralische Werte aller Anderen.

Meine Art zu schätzen, was ein Spiel wert ist: Mein Stundenlohn x Wahrscheinliche Spielzeit in Stunden. Liegt der Preis darüber, kaufe ich es nicht.
Dazugerechnet kommt dann noch der persönliche "Will-Haben-Faktor"
So hatte ich unglücklicherweise schon Games, die 50€ gekostet haben, auf meinem Account aber mit 2 Spielstunden rumdümpeln, weil sie einfach nur schlecht sind. Andererseits Spiele für 15€, welche über 200 Spielstunden haben.

Zum Original Topic:
Ich zocke des öfteren noch HoMM IV, was ich vor zig Jahren für nen 10ner im MediaMarkt gekauft hatte. Mit keiner Spielreihe habe ich mehr Zeit verbracht, wie mit HoMM. den 4. 5. und 6. Teil habe ich wie ein Blöder gespielt. Einfach, weil das ganze Universum des Spiels, sowie die Story richtig gut sind. Ich habe auch alle Erweiterungen zu den 3 Teilen, für guten Content gebe ich auch gerne Geld aus ;)
 
Zum Beispiel würde ich gerne wissen, was mein Smartphone mit dieser Diskussion zu tun hat? (ernsthaft, WAS?!)

Ich habe gesagt, dass es bezeichnend ist.
Bezeichnend für diese Unkultur, die ich grässlich finde.
Übrigens genau wie das "mimimi". Triggered bis zum Maximum, wie es scheint.

Aber wenn du die Games im Sale gekauft hast, dann bekommen die Publisher/Entwickler ja weniger davon, weil das Spiel weniger kostet D: ist das nicht moralisch verwerflich, ein Produkt so günstig zu kaufen?

Nein, denn auch darum geht es nicht. Fraglich ist nicht der absolute Preis, sondern der Preis zu einem Zeitpunkt und wo gekauft wird.
Du willst immer mit vereinfachten Fragen hier irgendwelche Sachen konstruieren, um die es aber nicht geht.

Aber wenn man versucht mit einer extrem penetranten Art und ohne Begründung/Verständnis die eigene Meinung in andere reinzuprügeln, dann schon. Dann warte ich nämlich auf sinnvolle Argumente, welche von deiner Seite aus einfach nicht kommen. Stattdessen winkst du alles ab, und zu guter Letzt versuchst du auch noch höchst ungeschickt alle, die meiner Meinung sind, sowie mich zu diffamieren, was das Ganze nicht besser macht.

Argumente sind schon gekommen, du willst es halt nur nicht wahrhaben oder sie sind dir egal. Kann dir ja gerne egal sein, aber was kann ich dafür, wenn ich dein Handeln hässlich finde? Soll ich dir jetzt auf die Schulter klopfen dafür oder sowas...?

Ich habe jetzt mal nicht so wie du das auf ein "wir" aufgebauscht.


Ich sag mal so, jegliche weiteres Geschreibe hier von uns beiden ist absolut überflüssig. Wir haben unterschiedliche moralische Vorstellungen und das wars.

Ich zocke des öfteren noch HoMM IV, was ich vor zig Jahren für nen 10ner im MediaMarkt gekauft hatte. Mit keiner Spielreihe habe ich mehr Zeit verbracht, wie mit HoMM. den 4. 5. und 6. Teil habe ich wie ein Blöder gespielt. Einfach, weil das ganze Universum des Spiels, sowie die Story richtig gut sind. Ich habe auch alle Erweiterungen zu den 3 Teilen, für guten Content gebe ich auch gerne Geld aus ;)

2, 3 und 5 sind auch grandiose Spiele.
 
Ein positives Beispiel für DLCs ist für mich Cities Skylines. Mit After Dark hat man eine Menge zusätzlichen Inhalt bekommen, z.B.
 
Ein positives Beispiel für DLCs ist für mich Cities Skylines. Mit After Dark hat man eine Menge zusätzlichen Inhalt bekommen, z.B.

Das Spiel habe ich letztens mal wieder rausgekramt, um einige der neuen Addons auszuprobieren, und ich muss dir absolut zustimmen. Man kann neue Sachen ausprobieren, ohne dass die Spielbarkeit des Grundspiels an sich eingeschränkt wird.
An anderen Single-Player-Spielen wie Total War und Civ sitze ich auch über mehrere Jahre hinweg, aber dieser Artikel scheint sich recht stark auf die klassischen Shooter-Kampagnen zu beschränken. Sandbox muss nicht gleich Multiplayer heißen.
 
Vielleicht noch ein Argument mal in den Ring geworfen. Es konkurrieren schlicht von Jahr zu Jahr mehr Spiele um unsere Zeit und unser Geld (mal abseits der Rabatt Schlacht).

Im Jahr 2017 sind knapp über 7.500 Spiele erschienen auf Steam, Platzhirsche wie der Dauerbrenner World of Warcraft oder neu hinzugekommen PUBG fressen einfach vieles vom verfügbaren Zeitbudget.

Diese Entwicklung macht nämlich den vorhandenen Kuchen nicht größer, sondern verteilt ihn auf immer mehr Münder (Publisher bzw Entwickler). So gesehen kann ich mein Argument von vorhin nur nochmals unterstreichen: man muss als Entwickler von vornherein gut einschätzen können, was ich mit anvisierten Preis X und Absatzmenge (die lässt sich zumindest grob im Verhältnis abschätzen) an Budget habe. Wenn das aus egal welchen Gründen gerissen wird, ist nicht zwingend der Markt dran schuld, sondern vielmehr das eigene Unvermögen (selbst wenn man sich eben nur verschätzt hat, der Markt dreht sich eben nicht um die Entwickler und manchmal hat man einfach Pech).

Das beginnt bereits beim Pitch mit der Vertragsunterzeichnung, da können viele Fehler gemacht werden und teilweise schon unvermeidlich das Verlustgeschäft (man höre sich dazu zB die Folgen Walkthrough auf ThePod mit Wolfgang Walk an!). Ebenso die vermeintlich banale Entscheidung, welche Engine ich wähle. Auch diese Entscheidung kann das finanzielle Desaster besiegeln; klingt komisch, ist aber so.

Zuguterletzt unterscheidet sich der Markt der Konsolen maßgeblich von dem auf Steam. Klar, es gibt Keyseller oder selbst nur der legale Reseller Gamesplanet (vor Release schon teilweise 5-20% günstiger als Steam selbst), doch einmal aktiviert ist das Spiel untrennbar in meinem Account. Dem gegenüber ist der Markt von zB Sony gut abgeschottet, doch es existiert ein blühender Zweit- oder Gebrauchtmarkt zB über Gamestop (ob man die jetzt mag oder nicht, ist nur ein Beispiel). Ergo einmal the last of us durchspielen und dann weiter verkaufen. Publisher und Entwickler sehen keinen Euro.

Langer Rede, kurzer Sinn: Einen Tod muss man sterben. Es ist, wie es ist und die moralische Keule hilft niemanden. Wenn die Alan Wake Macher nicht wirtschaftlich entwickeln können, dann müssen sie den Beruf wechseln. Dem Einzelhandel weint auch keiner eine Träne nach, oder der Porzellan Industrie, oder guten handwerklichen Bäckern (wenn sie sich nicht positionieren) oder oder oder
 
Wie kann man ein Spiel über 5 Jahre entwickeln mit einer Spielzeit von weniger als einem Wochenende - hier sollte man direkt einhacken und hinterfragen wer sich so etwas ausdenkt.
 
Zitat aus dem Artikel: /1. Absatz)

"Triple A"-Spieleentwicklung gesprochen. Nicht nur sollen sich die Kosten im Vergleich zu früher glatt verzehnfacht haben. Auch die Tatsache, dass lineare Singleplayer-Spiele von Konsumenten oft nach kürzester Zeit wieder zur Seite gelegt werden, schmeckt den Kreativen so gar nicht."

Ja Ne ist klar,

Mich würde da mal interessieren wodurch sich die Kosten für die entwicklung verzehnfacht haben sollen.
Mitarbeiter gehälter? Lizenzen? Rechentechnik?

Ich sehe irgendwie nur schwer einen Grund wieso sich die Kosten verzehnfacht haben soll.

Außerdem:
"Auch die Tatsache, dass lineare Singleplayer-Spiele von Konsumenten oft nach kürzester Zeit wieder zur Seite gelegt werden, schmeckt den Kreativen so gar nicht."

Dann erstellt doch endlich Spiele die atraktiv genug sind das man sie länger spielt, und auch Spiele die Out of the Box eine Vernünftige Spiellänge bieten.
Aber Ja, na klar kann ich verstehen warum es den "Kreativen" überhaupt nicht schmeckt wenn wir das Spiel nach kurzer Zeit wieder bei Seite packen,
ich mein dann können die Ihren ganzen Lootboxdreck oder inGame Käufe nicht verticken und verdienen damit weniger.

kurz um:
Wenn sich die Kreativen darüber aufregen das man die Spiele zu wenig spielt, dann produziert doch einfach mal Spiele die es wert wären längerezeit zu spielen, ohne das man nachdem man das Spiel für 60,00 Euro gekauft hat noch extra zur Kasse gebeten wird damit man auch das ganze Spiel spielen kann.

ich finde die Aussage echt so schwachsinnig, die da getroffen wurde.
 
Und was ist so schwierig daran einfach zu warten, bis es die Spiele zu einem für dich akzeptablen Preis normal zu kaufen gibt?
Und wo ist der Unterschied für den Publisher, ob man nun 30€ zum Release oder 3 Monate später bezahlt?
Immer diese grässliche Mischung aus "Geiz ist geil" und "Ich muss alles immer sofort haben" Mentalität.
Für Letzteres bin ich auch nicht so, Ersteres Verhalten wird bei Firmen als in Ordnung und notwendig angesehen, bei Kunden aber kritisiert? Kapiere das ganze nicht. Wieso darf man als Kunde nicht wirtschaftlich handeln und wieso wird das ausgerechnet von anderen Konsumenten kritisiert?

Edit:
Der krasseste Fall den ich gesehen hab war "Wolfenstein 2 - The New Colossus". Das war keine 24 Stunden releast, schon kursierten Angebote mit 50% Rabatt. Wollte da nicht in der Haut der Entwickler stecken...
Ist ja nicht so, dass der Publisher den Vertriebsweg selbst bestimmen könnte, oder?
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Wie kann man ein Spiel über 5 Jahre entwickeln mit einer Spielzeit von weniger als einem Wochenende - hier sollte man direkt einhacken und hinterfragen wer sich so etwas ausdenkt.
Essen kochen dauert meistens auch länger als es zu verzehren - verdammt!
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