AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?
Nur ich habe das Gefühl (nein eher die Erkenntnis) die Regierung handelt mehr im Rahmen der Leute die dem Staate am meisten einbringen, also der Wirtschaft und der "Reichen".
Willkommen im Kapitalismus.
Das kann aber nicht die Lösung sein, denn diese Leute sorgen nicht für Nachwuchs der dringend benötigt wird und das weiß auch die Regierung. Hier als Schlagwort "Alterspyramide" was ich zu oft von Frau Merkel gehört habe am Anfang ihrer Regierungsperiode, nur dagegen unternommen wurde kaum etwas, um das zu ändern und Familien ein wenig zu entlasten oder die Deutschen zu bewegen wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen.
Wie vielleicht bekannt sein sollte, teile ich (in Anbetracht einer Bevölkerungsdichte von 230Personen/km² mit einem Ressourcenverbrauch, der die Kapazität Deutschlands um mehr als das doppelte übersteigt) nicht die Ansicht, dass Nachwuchs
mangel unser größtes Problem ist.
Richtig die Politiker können aber die Richtung ebnen in eine sozialere Gesellschaft (Politik der kleinen Leute) und die Bevölkerung muss sich erstmal selbst im Klaren werden was sie will und zwar gemeinsam! Das die Wirtschaft darunter nicht leiden darf und die Bevölkerung auch Opfer bringen muss (Staatsentschuldung) ist selbstredend.
Eben: Die Bevölkerung muss sich
erstmal darüber im klaren werden und zwar
gemeinsam. Bis dahin kann die Politik bestenfalls Aufklärungsarbeit leisten (was sie aber in Deutschland -nicht ganz zu unrecht- nur eingeschränkt kann, da sie die Bildungsinhalte nicht vorgeben darf). Solange die Leute weiterhin nicht nur nicht verzichten, sondern ausschließlich und rücksichtslos an ihrem privatem Wohl arbeiten, kann der Staat höchstens mit Zwangsmaßnahmen einer ""sozialen"" Gesellschaft den Weg ebnen.
Die Probleme sind ja schon allen klar und akzeptiert werden sie auch (leider

)
Werden sie? Man wäre froh, wenn die Leute sowas basales wie "Endlichkeit von Ressourcen" begreifen würden. Bereits bei Dingen wie dem Klimawandel weiß jeder alles besser.
Die komplexen Interaktionen, die eine globale Wirtschaft bietet, dürfte den wenigsten klar sein. Es gibt nur eine Liste von Symptomen, die den meisten bekannt sind - aber wenn man nicht gerade selbst betroffen ist, ist die Einstufung als "Problem" auch oft nur ein Lippenbekenntniss.
Ach sind jetzt die Rentner für die Misswirtschaft in Frankreich schuld, oder wie?
Ich sage nur, dass die Verhältnisse in Frankreich nicht eindeutig die besseren und somit nicht pauschal als positives Beispiel geeignet sind.
Dieses Denken ärgert mich sowas von... Nur weil sie eine größere Gruppe sind und der Staat denkt mit denen ,ohne Gegenwehr, machen zu können was er will, wird dort als erstes gespart?! Was´n das für Blödsinn. Denk mal daran wer Frankreich, genauso wie Deutschland, wieder aufgebaut hat! Diese Leute haben zum größten Teil die beschissenste Zeit überhaupt mitmachen müssen. Anderen zahlt Deutschland noch heute Entschädigungen, aber an die eigen Leute denkt niemand oder was?!
Diese Leute haben für ihr Land mehr als genug geblutet, vergiss das mal nicht!
Meine Meinung dazu habe ich an anderer Stelle kundgetan. An der Stelle beschränke ich mich auf die Hinweise, dass die Mehrheit der heutigen Rentner Deutschland nicht "wieder aufgebaut" hat, weil sie dazu zu jung ist, dass sie aber lange Zeit an der Entwicklung mitgewirkt haben, die Deutschland in seine heutige Situation gebracht hat. Eine Situation, die nachweislich alles andere als perfekt ist.
Gerneralstreik´s sind in Frankreich z.B. Streikrechtlich gedeckt und somit legal. Manchmal bedarf es genau solch einer Maßnahme!
Generalstreiks schon. Französische Proteste verwenden aber regelmäßig auch Firmenbesetzungen, (mehrtägige) Blockaden wichtiger Verkehrswege,... um ihre Ziele zu erreichen. Ich will diese Maßnahmen nicht beurteilen, ich möchte nur darauf hinweisen, dass die französische Form des Protestierens in Deutschland nicht durch die andere Gesetzeslage verhindert wird/werden würde.
Bist du ein solcher Politik-Experte das du alle Möglichkeiten und Wege kennst, oder was?
Nein. Ich bin mir nur sicher, dass mir bislang niemand begegnet ist, der eine Möglichkeit/einen Weg kannte. Statt dessen gibt es einen klaren Trend, dass meine Gesprächspartner umso weniger Ansätze auch nur in Erwägung ziehen, je mehr Fakten sie berücksichtigen.
Unter diesen Umständen erlaube ich mir die Frage zu stellen "was wäre wenn es tatsächlich keinen Weg gibt?"
Es steht jedem frei, diesen Argumentationsweg durch eine ausgeklügelte Lösung abzuwürgen. "Milliarden von Managergehältern kürzen" ist aber weder ausgeklügelt noch Möglichkeit noch Weg geschweige denn Lösung.
Ausserdem, wer hat den den Karren gegen die Wand gefahren?! Das Volk?
In einer Demokratie sowieso. (solange keine Gesetzesverstöße vorliegen, was in den meisten Fällen wohl so ist). Wer hat denn aktuell die Parteien gewählt, die seinerzeit eine Währungsunion beschlossen haben? Die großflächige Privatisierungen und Abbau staatlichen Einflusses befürworten?
Ja, es war das Volk.
Der Euroeintritt, die Banken und Wirtschaftskrise... das sind alles berechenbare Faktoren gewesen! Zig Experten haben das vorrausgesagt was letztendlich auch eingetreten ist. Nur wurden diese wiedermal als Spinner usw verissen, bis es schlußendlich genauso kam wie prognostiziert!
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen: Überbevölkerung, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Mangel an erneuerbare und Probleme mit nuklearen Energien, jede Menge Globalisierungsnachteile,...
Von wem wurden diejenigen als Spinner bezeichnet, die schon vor 20-30-50-80-150 Jahren vor Prozessen gewarnt haben, die uns heute in den Abgrund stürzen?
Von (fast) allen. "Unschuldig" sind nur diejenigen, die es damals noch nicht gab. (und die heute nicht selten Entscheidungen zu Lasten derer befürworten, die es heute noch nicht gibt)
Das ist ja ein toller Einfluss... So ein Blödsinn! Wie die Regierung gebildet wird, liegt nicht in der Hand des Bürgers! Dazu kommt das neue Parteien gezielt so gut es geht unterdrückt werden! Mach dir mal nix vor, ob du die großen zwei wählst oder nicht, regieren werden sie immer! Abgesehen davon das die Funktionäre derer sowieso gekauft sind und deren Nebenverdienste immer die Richtung bestimmen werden die sie vertreten!
Das Grundgesetz steht dem entgegen, aber das interessiert unsere Politiker ja eh nicht. Da wird gnadenlos wissentlich Verfassungswidrig gehandelt etc. Für ein solches Verhalten gehören die weggesperrt!
Wenn du die These vertreten möchtest, dass meine Aussagen Blödsinn sind, weil Deutschland eine korrupte Bananenrepublik mit Scheindemokratie ist, dann mach bitte direkt einen extra Thread auf, in dem du belegst, warum das so ist.
Erzähl mir nichts von Fachkräftemangel... Das Arbeitsamt ist voll von erfahrenen älteren Fachkräften! Und was ist mit denen? Keiner will die einstellen, obwohl es genau die sind die man als echte Fachkraft bezeichnen kann!
Klar. 55 Jahre alte IT-Fachkraft

Ist dir vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, dass es fachspezifische Unterschiede zwischen Fachkräften gibt? Natürlich können wir uns mit Bergbauingeneuren totschmeißen und haben Juristen bis zum abwinken. Das nützt einem aber nichts, wenn man System-Mechatroniker und Chemiker braucht.
Es gibt Punkte an denen kommt man mit Statistiken nicht weiter und sollte mal anfangen SELBST zu DENKEN und DIE AUGEN AUFMACHEN...

Wo sind denn die Bundesweiten zahlen?!
Beim statistischen Bundesamt.
Wo sind die Firmen die ihre Stellen wegen Mangel an Leuten nicht besetzen können? Werd doch mal konkret
In diversen Stellenanzeigen, Jobbörsen,...
Um "konkret" zu werden, 20 Sekunden Google:
Studienstatistiker / Biometriker (m/w) -
sofort, unbefristet (zumindest gibt der Laden bei anderen Stellen eine Befristung an), seit einem halben Jahr ausgeschrieben.
Nun stellt sich die Frage, wieviele der 50+ Fachkräfte
"Gute EDV-Kenntnisse, insbesondere SAS Programmierkenntnisse.
Sehr gute Englischkenntnisse."
mitbringen?
Nicht selten stößt man da schon bei "Flexibilität" (z.B. der Arbeitszeiten) auf Hindernisse.
Wäre Sie auch!
Dazu empfehle ich dir diesen Teil des Filmes "Untergang der Republik"
Er ist nur 10 min lang, eine Zeit die jeder auch mal still sitzen kann, statt zu ignorieren oder verblödendes Fernsehen zu schauen.
In jedem Fall war es der letzte Youtube-Link von dir, den ich auch nur einen zweiten Blick gewürdigt habe...
Mal eine ganz ehrliche Frage: Beziehst du eigentlich den größeren Teil deines Wissens aus Clips, die jeder begabte Amateurfilmer mit ein bißchen Phantasie fürs "Drehbuch" an einem Tag zustande bringen könnte?
Was ist das für ein absurdes Beispiel? Es geht immernoch um ein anspruchsvolles Handwerk!
Glaubst du, Bildhauerei wäre anspruchslos
Welches notwendig ist und immer vorhanden sein wird!
Leider ist es nicht in dem Umfange notwendig, in dem es angeboten wird. Ich hab zwei Friseursalons gegenüber (Abstand: <5m) und beide beherbergen den größten Teil des Tages genau eine Person: Eine wartende Friseuse.
"Warten" ist aber keine anspruchsvolle handwerkliche Tätigkeit und wenn die Arbeitsmenge (=die Menge an anspruchsvoller handwerklicher Tätigkeit, für die sich ein Kunde findet, der sie bezahlen möchte) nur für 3 Stunden eines 8 Stunden Tages reicht, dann beträgt der Stundenlohn eben nur 3/8tel dessen, was für die Arbeit angemessen wäre. Alternativ könnte man auch direkt nach gearbeiteter Zeit aberechnen, dann wären vermutlich auch Stundenlöhne von 8-15€ für Friseure kein Problem. Nur müssten sie für jede Stunde, die sie bezahlt bekommen, 3 Stunden für 0€/Stunde auf Kunden lauern.
Der Beruf des Friseur´s wird in jeder Ausbildungsveranstaltung etc toll beworben!
Celerons werden auch in jedem Media Markt Prospekt toll beworben.
Blödsinn, rechne mal die Regelsätze für Miete und Lebensunterhalt dazu!
Dann nämlich sind diese reich, im Gegensatz zu den Friseuren! EDIT: <--- Das meine ich natürlich ironisch

In der Realität sind sind beide Gruppen arme Schweine, nur das die Friseure dafür 40h die Woche hart arbeiten müssen.
back on topic
Rechne ich. Sagen wir mal 140h/Monat a 1€, dazu ~550-600€ Unterstützung (Miete anteilsmäßig), macht rundabout 700-750€/Monat. Dafür Mo-Fr von 7 Uhr Morgens bis 14 Uhr (insgesamt eine Stunde Pause) bei jedem noch so schlechtem Wetter Müll gesammelt und Wege gefegt.
Die Friseuse hat im gleichen Zeitraum ~185h a 5€ gearbeitet, macht 925€ (müsste in dem Bereich liegen, in dem sie selbst quasi keine Zuschüsse mehr bekommt). Dafür musste sie zwar 33% mehr Zeit auf Arbeit verbringen, hatte aber einen vergleichsweise bequemen Arbeitsplatz und konnte einen erheblichen Teil der Zeit mit Zeitungslesen verbringen.
Wie du schon festegestellt hast: Beide sind arme Schweine. Aber ich bleib bei meiner Aussage, dass die Friseuse die gleichere Sau ist

(die Friseuse in diesem Beispiel. In der Praxis werden Friseusen primär auf 400€ Basis angestellt und müssen HartzIV zuschießen lassen)