AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?
Das was man von dir ständig hört, ist die 1:1 Kopie des kommunistischen Manifestes von gewissen Herren Namens Marx und Engels.
Ja, die bitterbösen Unternehmen und Klassenfeinde beuten die armen Arbeitnehmer nur aus und stehlen denen das, was sie erwirtschaften. Das ist nichts weiter als Klassenkampfrethorik.
Die meisten Unternehmer die mir bekannt sind, arbeiten härter und mit weit mehr Einsatz und Risiko dafür, das sie ihre Firmen und Arbeitnehmer durchbringen können als du das glauben wirst und magst. Da ist dann nix mit gemütlich 35 Stunden die Woche die Fleischpeitsche im Büro schwingen, 6 Wochen Urlaub im Jahr in weit entfernten Ländern und gejammer, wenn man mal zwei Stunden in der Woche länger arbeiten soll wenn die Auftragssituation brummt. Die Arbeiten 12 Stunden am Tag und wenn es sein muss sogar 6 bis 7 Tage die Woche, haben ihr ganzes Geld in der Firma und versuchen das Unternehmen am laufen zu halten, weil sie sonst selber den Bach runtergehen.
Dieses Bild vom bösen vollgefressenen Unternehmer der das Geld geschenkt bekommt, weil die Arbeiter von ihm ausgebeutet werden, ist das selbe üble Klischee wie das: „
der Jude ist immer reich, beutet den Deutschen aus und vergiftet die Brunnen“. Das es speziell im Management von Großkonzernen diverse „Nieten in Nadelstreifen“ gibt, leugne selbst ich nicht. Nur aus diesen in der Presse aufgebauschten Einzelfällen(!) ein generelles Unternehmerbild zu machen
(nebenbei: Manager =/= Unternehmer) ist genauso ein demagogischer und populistischer Schwachsinn wie privaten Waffenbesitz und "Killerspiele" für Schulmassaker verantwortlich zu machen.
Außerdem fehlt mir bei der ganzen Diskussion bisher immer die Alternative. Wo liegt diese? Es wird immer gejammert wie böse die Wirtschaft ist - aber nie gesagt wie es anders gehen soll. Sozialistische und linksfaschistische Experimente mit staatseigenen Betrieben und Banken? Dass das nicht funktioniert sollte man mittlerweile gelernt haben. Trotzdem kriechen die Roten aus allen Löchern und wollen den Leuten einreden, die Marktwirtschaft wäre Schuld und viele glauben den Schwachsinn auch noch. Unser System ist sicher nicht perfekt(welches ist das schon?) – aber ich kenne
kein besseres.
Leih- und Zeitarbeit ist für die Arbeitnehmer keine Möglichkeit, eine neue Stelle zu finden - sondern staatlich geregeltes Lohndumping zum Vorteil von "Sozialbeitrag sparenden" Arbeitgebern und zum Vorteil der Zeitarbeitsmafia. Und zum Nachteil der Arges, die die Hungerlöhne aufbessern müssen.
Wenn ich das lese bekomm ich den Eindruck, das du aus linken Kampfblättchen der Marke "
Die Rote Fahne" abgeschrieben hast oder selber auf einer Wellenlänge mit denen bist.