[Sammelthread] The Witcher 3 - Wild Hunt

Oh man es macht mich fertig hier mitzulesen und zu wissen, das ich erst Freitag spielen kann. Aber hey, immerhin Freitag frei :D
 
Habe mir gerade mal zu einem gemütlichen Kaffee die XML angeschaut.

Mal abgesehen, dass in weitere cfg-Dateien gelinkt wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass man mit den Parametern die Grafik aus der E3 2014 für sich einstellen kann.

Nicht nur das damalige Niveau, sondern weit mehr als das!

Auch wenn es ein wenig Arbeit bedeutet, alles herauszufinden und FPS-kompatibel auszutesten. Einige Technik-versierten User hier werden in weniger als eine Woche das Trailer-Niveau oder mehr abgebildet haben!
 
Und dann nochmal mein "Senf" zu PS4 vs PC-ultra und Grafik-Downgrade

1. Ich finde User mächtig dämlich/naiv, die ein PS4-Bild mit einem PC-ultra-Bild vergleichen und mit dem Finger auf Dinge zeigen. Warum? Weil das erste 30x in der Sekunde berechnet wird das zweite 60x. Diese in einem 30FPS Youtube-Video oder in Bildern nicht zu erkennende deutliche grafische wie spielerische Aufwertung wird in der gesamten Diskussion von vielen einfach mal vernachlässigt/ausgeblendet.

2. Wenn ich als Hersteller kalkuliere und davon ausgehe, dass die Mehrzahl meiner Verkäufe auf den Next-Gen-Konsolen erzielt wird, dann würde ich es sagen wir ähnlich CDPR machen. Der "Downgrade" in den reinen Spieloptionen, schützt ein wenig den Konsolenmarkt, der meine Entwicklungskosten hauptsächlich refinanziert. ABER ich lasse den PC-Freaks die Möglichkeit das Spiel über "offen" zugängliche Config-Dateien weit über das Level der Ingame-Optionen hinaus zu tweaken.

3. Viele(nicht alle) der Downgrade-Jammerlappen haben nicht verstanden, was das Wort bedeutet. Es bedeutet nämlich nicht, dass ein Spiel grafisch reduziert wurde! NEIN! Es bedeutet, dass die maximalst möglichen Einstellungen reduziert wurden. Und jetzt die Frage: Ist das so? In den Ingame-Spieloptionen lässt sich die Frage mit "ja" beantworten im Vergleich zu dem auf der E3 gezeigtem Material. Aber unter Berücksichtigung, was wir PC-ler alleine aus den Config-Files(ohne Mods) wahrscheinlich herausholen können, beantworte ich die gleiche Frage mit einem klaren "nein"!
 
Hier mal Kritiken aus dem livestream zur PC Version der Gamestar von heute Mittag (1 patch fehlt noch). Gab paar positive Sachen, Tenor: Kauf lohnt sich, Spiel macht Spaß, etc., aber um den Finger mal in die Wunde zu legen:

- NPC ploppen teilweise noch auf (wenn auch nicht so viele wie in der PS4 Fassung)
- Maus und Tastatur ist überfrachtet und umständlich eingestellt
- Man merkt den "Konsolenport" bzw. die Orientierung an denen
- Menüführung ist nicht gut zu bedienen, umständlicher als sie hätte sein müssen (gilt für M/T und Controller)
- Grafischer Unterschied zur PS4 ist nicht so groß, im Grund sieht man es nur bei einigen Dingen. Auf die Frage ob Andre nur deshalb zum PC greifen würde meinte er "Nein".
- Die Welt ist nicht so dynamisch wie Skyrim (Radiant-AI, Zufallsbegegnungen, etc.)
- Weltdynamik (situative) gibt quasi es nicht (Man kann einem Bauern die ganze Herde abschlachten, danach redet er ganz normal mit einem und nimmt das nicht wahr). Diebstahl wird nur von Wachen geandet, sonst interessiert es niemand. Dynamik gibt es nur im "vorgefertigen" Sinne: Befreie ein Dorf und dann ziehen Leute dort wieder ein.
- Total originelle Quests gibt es nicht (gibt nur einige die hervorstechen)
- Novigrad ist nicht so belebt wie noch im E3 trailer
- Novigrad läuft an manchen Stellen nicht rund
- Microruckler in Novigrad (bei geringsten Einstellungen)
- Hairworks ist Spielerei
- Keine Windstille (auch in Gebäuden, das ist nicht ganz sicher). Es gibt draußen immer Wind, nur zwischen leicht oder stark
- Gegen Ende hat Novigrad stark geruckelt (kann an Auslastung Speicher / CPU gelegen haben)
- Ausdauer im Kampf gilt nur für Zeichen; Rollen, Ausweichen, Kämpfen geht nonstop
 
Zuletzt bearbeitet:
NPC ploppen teilweise noch auf (wenn auch nicht so viele wie in der PS4 Fassung)
Novigrad ist nicht so belebt wie noch im E3 trailer
Soll sich mit dem Day One Patch ändern.

Maus und Tastatur ist überfrachtet und umständlich eingestellt
Was genau meinen sie mit überfrachtet?

- Weltdynamik (situative) gibt quasi es nicht (Man kann einem Bauern die ganze Herde abschlachten, danach redet er ganz normal mit einem und nimmt das nicht wahr). Diebstahl wird nur von Wachen geandet, sonst interessiert es niemand.
Das zieht sich aber konsequent durch alle Teile. Mögliche Erklärung: Angst, das beim Ansprechen darauf das eignen Leben zu Ende ist.
 
- Total originelle Quests gibt es nicht (gibt nur einige die hervorstechen)
- Ausdauer im Kampf gilt nur für Zeichen; Rollen, Ausweichen, Kämpfen geht nonstop

Verstehe nicht, wieso man auch keinen Ausdauerbalken beim Ausweichen einbaut, finde sowas würde Kämpfe interessanter machen.
Wichtiger ist aber für mich der Punkt mit den Quests,was genau meint man mit originellen Quests?
Soweit ich weiß enthalten die meisten Nebenquests wichtige Entscheidungen, nette Handlungsstränge und sind auch mehr als nur einfache Bring und Sammelquests.
Wenn das zutrifft, bin ich zufrieden, es ist schwierig mit jeder Quest, was absolut Spannendes/Neues zu bringen, auch weil der Alltag eines Hexers nicht unbedingt immer so aufregend ist.
 
Was genau meinen sie mit überfrachtet?

Überfrachtet weil es einmal sehr viel zu belegen gibt/belegt ist und dann gibt es für manche Sachen (trotzdem) Doppelbelegungen (im Kampf und ausserhalb des Kampfes), es gibt aber keine Trennung für Einstellungen bsp. nach "Steurung im Kampf" und "nicht im Kampf". Ein Beispiel für eine ungünstige Belegung der Tasten war: Linke Maustaste mit Shift ist starker Schlag, linke Maustaste ist leichter Schlag währen rechte Maustaste Blocken ist, etc. Oder in einem anderen clip gab es Probs mit dem Aufmachen von Truhen weil die Taste auch doppelt belegt war mit irgendwas und es so gut wie nie auf Anhieb geklappt hat. ^^

Das zieht sich aber konsequent durch alle Teile. Mögliche Erklärung: Angst, das beim Ansprechen darauf das eignen Leben zu Ende ist.

Nö. In den Büchern wird Geralt zwar oft mit Vorsicht behandelt, aber ihm wird auch die (negative) Meinung gegeigt. Würde er ´ne Herde einfach dahinmetzeln, dann dürfte der Bauer mindestens nicht normal mit ihm sprechen. Andere Konsequenzen könnte sein: Wenn Geralt das nächste mal in das Dorf mit dem Bauern kommt, dann laufen die Leute mit Fackeln und Mistgabeln an oder die Wache kommt, etc. Möglichkeiten gäbe es genug so was umzusetzen.

Wichtiger ist aber für mich der Punkt mit den Quests,was genau meint man mit originellen Quests?
Soweit ich weiß enthalten die meisten Nebenquests wichtige Entscheidungen, nette Handlungsstränge und sind auch mehr als nur einfache Bring und Sammelquests.
Wenn das zutrifft, bin ich zufrieden, es ist schwierig mit jeder Quest, was absolut Spannendes/Neues zu bringen, auch weil der Alltag eines Hexers nicht unbedingt immer so aufregend ist.

Die Quests sollen schon interessant sein und teilweise vielschichtig, aber nichts was man bisher scheinbar nicht auch schon irgendwie gesehen hat. Wer auf ganz neue Questarten gewartet hat, der bekommt das wohl auch nicht nicht. Ist jetzt aber meine Interpretation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun es ist mittlerweile auch echt schwierig etwas komplett Neues zu machen - wäre für mich verkraftbar, solange die Nebenquests gut umgesetzt sind.
Wenn mir natürlich auch klar ist, dass nicht jede Quest motivierend sein kann, aber was man so bisher gehört hat, scheint man definitiv nicht dem OpenWorld Trend andere Spiele nachzulaufen :)
 
Das mit den Quests finde ich auch gar nicht schlimm (bis jetzt was ich gelesen/gehört habe). Was mich eher stört ist das es bei vielen keinerlei andere Gesprächsoptionen gibt, d.h. du triffst eine Person, die kurz sagt wo das Problem liegt und du hast die Wahl zwischen ich erledige das oder tschö. Das ist schon sehr flach und auch wenn Geralt keine ausschweifende Konversation führen muss sollte man doch die Möglichkeit haben, ein bisschen mehr von den Leuten zu erfahren. Das wurde heute nicht im livestream behandelt, sondern ist schon länger bekannt, wurde aber leider selten thematisiert.
 
Wird auch schwierig das Ganze so umsetzen bei einer solchen großen Welt - dann müsste man so viele NPCs besser ausarbeiten.
Auch das Problem mit der dynamischen Welt, die du angesprochen hast, könnte für manche schon ein Stimmungskiller sein.
Aber der Aufwand wäre hier auch immens.

Ich bleibe dabei, Open World hätte es nicht sein müssen bei dem Spiel (offenere Areale fertig), aber laut Reviews hat CDP es gut hinbekommen.
Ach man ich will es endlich selbst herausfinden...:(
 
Das mit den NPCs und Gesprächen wäre imo nicht so viel größer, da ja offen ist wer davon betroffen sein könnte. Niemand sagt es müsse alle treffen. Aber es sollten schon mehr sein als nur die Hauptpersonen und wenn es pro Siedlung (nur ein Beispiel) 2-3 Personen wären, dann wäre das schon was und würde sogar den Kontrast noch hervorheben, das manche Leute mehr zu sagen haben und manche nicht. So scheint es aber fast schwarz - weiß zu sein, Hauptchars haben was zu sagen, der Rest dient überwiegend als Questgeber mit Ja/Nein Option und fertig. Das hat sogar Bethesda mit Skyrim hinbekommen und viele davon gelten ja schon als recht flach, aber die haben mehr Gesprächsmöglichkeiten. ^^

Ja, wir werden es noch selbst sehen, wie sich die Sachen auf jeden selbst auswirken.
 
Zur Frage des Balancing:
Muss man denn unbedingt alle Quests in einem Spiele-Durchlauf machen und dann eben später weil es so viel davon gibt, die low lvl Quests farmen? - Nur um die virtuelle 100% complete im Kopf für sich selbst zu haben?

Ich gehe das wie fast immer an:
Erster Spieldurchlauf - guter Held(soweit das möglich ist). Zweiter Spieldurchlauf - Bad ass! Dabei werde ich dann Nebenquests spielen, die ich im ersten Verlauf noch nicht hatte und die, wo ich den bösen Pfad gerne mal sehen will.

Freue mich auf's erste cfg-Tweaking in der kommenden Woche. :)
ERSTER Tweak: Bäume weniger wackeln lassen!
 
Ich werde mich überwiegend auf die Mainstory konzentrieren, aber natürlich auch von Zeit zu Zeit mich umschauen und auch abseits des Pfades Aufgaben annehmen.
Mich interessiert vor allem als jemand, der die Romane gelesen und TW1/TW2 gespielt hat, die Handlung,Gameplay darf natürlich nicht zu kurz kommen.
Aber die Reviers kritisieren auch die Balance im Spiel, bin mal gespannt, wie gravierend das ist.

Das mit den NPCs und Gesprächen wäre imo nicht so viel größer, da ja offen ist wer davon betroffen sein könnte. Niemand sagt es müsse alle treffen. Aber es sollten schon mehr sein als nur die Hauptpersonen und wenn es pro Siedlung (nur ein Beispiel) 2-3 Personen wären, dann wäre das schon was und würde sogar den Kontrast noch hervorheben, das manche Leute mehr zu sagen haben und manche nicht. So scheint es aber fast schwarz - weiß zu sein, Hauptchars haben was zu sagen, der Rest dient überwiegend als Questgeber mit Ja/Nein Option und fertig. Das hat sogar Bethesda mit Skyrim hinbekommen und viele davon gelten ja schon als recht flach, aber die haben mehr Gesprächsmöglichkeiten. ^^
Ja, wir werden es noch selbst sehen, wie sich die Sachen auf jeden selbst auswirken.

Es gab durch aus auch motivierende Nebenquests in TES,aber die Handlung war halt insgesamt recht flach.
Soweit ich weiß, wurde doch in den Previews immer gelobt, dass Geralts Entscheidungen bei den normalen NPCs oft auch Auswirkungen haben.
zb wenn man von einigen Bauern in der Bar beleidigt wird, kann man diese ja töten,provozieren oder eben ignorieren, je nachdem hat das Folgen.
 
Es gibt Haupt-, Neben und Hexerquests.
Um aufzusteigen reichen fast die Hauptquests.
Neben- und Hexerquests, genau wie Feinde töten geben nur wenig XP.
Ich hab auch jetzt schon Dutzend Quests, mit empfohlener Lvl Stufe 15, 22, 26 usw.
Kann also sehr viele davon garnicht machen (bzw wäre wohl nicht empfehlenswert).
 
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