Gerade Physikberechnungen kannst du sehr sehr gut auf einzelne Threads aufteilen, da die physikalischen Gegebenheiten in diskreten Schritten berechnet werden. Also eine Näherung darstellen, die mehr oder weniger gut funktioniert, je nachdem wie groß man delta_t wählt. Aber selbst wenn es eine infinitesimale Betrachtung wäre, könntest du die meisten Probleme auf n-body Probleme zurückführen, die sehr sehr sehr gut auf Threads aufteilbar sind. Es gibt da sowohl die physikalisch korrekte n-body Wechselwirkung, oder aber auch Näherungsverfahren, die eine deutlich geringere Komplexität aufweisen wie den Barns-Head (glaub so schreibt sich das) Algorithmus, bei dem man die einzelnen Teilchen zusammenfasst, und somit nicht jede WW mehr berechnen muss.
Ähnliches kann man auch für Hydrodynamik etc. machen. Physik ist alles nur kein Grund gegen Parallelisierung. Das ist im Allgemeinen sehr sehr gutartig. Das Einzige, worauf man achten muss, ist eben das Problem nicht zu komplex zu machen, mit entsprechenden Näherungen ist dies aber kein Problem. Damit sinkt dann aber natürlich auch die theoretisch mögliche Thread-Anzahl. Dies sollte aber allgemein kein Problem darstellen, da man da wirklich sehr schnell bei 100+ Threads landen kann.