Es gibt auch einen LN2-Mode und ich kann damit Spannungen bis über zwei Volt konfigurieren. Sind ja auch "Build-In" und erfordern keine Kenntnis des Users, die müssen einfach laufen
Es sind dann genau so Aussagen wie deine, welche User denken lässt, "dass das schon so passt". Wenn ich bei meinem B650E Taichi XMP/EXPO aktiviere, werden nicht nur Takt und Timings des Speichers angepasst, sondern auch UCLK, SoC-Spannung, VDDIO, VDD-Spannung und VDDP-Spannung. Letzteres wird beispielsweise einfach auf 1,15 Volt gesetzt (ob nötig oder nicht, weiß Asrock nicht!), der Standardwert liegt hier bei 0,95 Volt. Auch die Widerstände (ProcOdt Pu) wird von "Auto" auf einen bestimmten Wert gesetzt, was nach hinten losgehen kann.
Viele Nutzer können nicht die Finger davon lassen oder wollen sich nicht ausreichend informieren. Die sehen in irgendeinem Youtube-Video, dass das ein "Influencer" so macht und dann will der das auch. Dem RAM-Hersteller ist das übrigens auch egal, denn es ist nicht sein Job. Der sorgt nur dafür, dass das Profil auf dem Speicher gespeichert ist. Es liegt am User sicherzustellen, dass die übrige Hardware das OC-Profil nutzen und schultern kann.
Und wenn es so einfach ist: Dann baue doch bitte mal ein DDR5-8400-Kit in ein System mit Ryzen 5 7500F ein und aktiviere XMP. Ich wünsche viel Spaß beim Boot-Loop

(Gilt übrigens auch für Intel-CPUs, das betrifft nicht nur Ryzen oder Asrock)