Die Effizienz sinkt relativ stark, für ein minimales Leistungsplus.
Das ist der Fall seit Jahren mit allen CPUs und GPUs...
Schon mein 5950X lief >30% sparsamer als ich den von 5Ghz auf 4,2Ghz heruntergeschraubt hatte, für "nur" 10% weniger Performance.
Meine GPU läuft auch >30% sparsamer mit weniger als 10% Leistungsverlust.
Die liefen ab Werk hat über dem Sweetspot.
Mit dem 9700X hat AMD mal nicht Werks-OC betrieben und liefert den mit Effizienz anstatt Performance aus, wie beim 7700.
Ich habe daraus geschlossen, dass 105 Watt TDP (142 Watt PPT) bei dieser CPU nur dazu geführt hätten, dass das Fazit von Reviewern minimal negativer ausgefallen wäre.
Test in Cinebench zeigen, das die CPU rund 15% schneller ist, wenn sie mehr Saft bekommt.
Das zeigt sich dann auch in Programmen.
20% schneller bei dem gleichen Stromverbrauch zum 7700X würde bei den Reviewers eher positiv ausfallen...
Aber dann bei Tests in Spielen hat sie dann fast immer weniger FPS als Stock.
Ich glaube, da stimmt noch was im Microcode oder in den Treibern bei Zen5 nicht.
Wobei man eine Sache nicht vergessen sollte, Spiele nutzen selten bis gar nicht alle Kerne gleichzeitig bis zum Anschlag, das machen aber Programme und Cinebench.
Wenn also durch das höhere PL der EINE Kern nicht höher taktet, dann bleibt in vielen Spielen die FPS gleich.
Trotzdem sollte es in Spielen die viele Kerne gleichzeitig nutzen, z.b. Cyberpunk, einen Unterschied zu sehen sein.