Rundfunkgebühr: Geplante Senkung ab 2017 könnte zum Boomerang werden

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Das System muss nach und nach reformiert werden, damit man überhaupt die Chance hat den in der Vergangenheit erschaffenen Bockmist wieder auszugleichen.

Vorschlag: Eine Volksbefragung / Abstimmung, das wäre fair und ehrlich.

Aber leider ist dies nicht gewünscht.
 
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Wie gesagt, mit schwarz-weiß Ansichten und Stammtisch-Sprüchen kommt man bei der Diskussion einfach nicht weiter.

Wie soll ich mich denn gemäßigt äußern wenn mich die Öffentlich Rechtlichen mit einer Konto-Pfändung bedroht haben, obwohl ich anteilig in meinem Wohnheim die Zwangsgebühr bezahlt habe? Erst eine persönliche Stippvisite bei der Hauptstelle des HR's konnte mich aus der Bredouille befreien... Außerdem bin ich so aufgeheizt gegen die Rundfunkgebühr das ich mit Freude in die Beugehaft gehen würde, hätte der HR seinen Fehler nicht eingesehen.

Es gibt viele unnütze Stellen bei den Anstalten, warum wird nicht gekündigt? Es werden Aufträge an externe Subunternehmen verteilt damit man höhere Beträge auszahlen kann.

Ja - ich hasse die Sendeanstalten und ja - der Rundfunk in Deutschland ist aus meiner Sicht unheimlich pervertiert und leidet an krankhaftem Verschwendungswahn.
 
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Gehe zu Deiner Bank und richte Dir ein "P" Konto ein, ein P Konto ist nicht Pfändbar.
Ist so nicht ganz richtig, du hast einen Freibetrag bis ~1100€ der dir sicher ist, alles was darüber kann und wird gepfändet werden.

Ach und weil die ironische Behauptung aufkam Arbeitslosengeld seie billiger als der Rundfunk... äähh natürlich der Beitragsservice wie se sich jetzt schimpfen, der sollte mal genauer recherchieren. Nach nicht mal intensiver und kurzer Recherche kann man feststellen, dass 2012 (was aktuelleres habe ich auf die Kürze nicht gefunden) 31,761 Milliarden für das SGB II ausgegeben worden sind. Da bekommen die Leute keine Spitzengehälter von ~ 300.000€ im Jahr und mehr - dies unter der Berücksichtigung das es wesentlich mehr SGB II Bezieher gibt, als der ÖR jemals Angestellte haben wird.
Nun stellt sich mir die Frage, WIE kann man, wenn man mit 31,4 Milliarden rechnet, so einen Bullshit damit treiben, dass es vorne und hinten nicht reicht.
Da bejubeln dann die einen das gute Angebot und man solle sich ja nicht so anstellen sind ja "nur 17,50€", sry aber wenn einem ~30 Milliarden nicht reichen, der macht was grundlegendes Falsch und der gehört mindestens vorm Sack gehauen, da kann ich selbst gut produzierte Produkte einfach nicht mit diesem Hintergedanken genießen.
 
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Gehe zu Deiner Bank und richte Dir ein "P" Konto ein, ein P Konto ist nicht Pfändbar.

Das P-Konto als Schutz vor Kontopfändung - Verbraucherzentrale

Ich bin schon abgesichert - hab dann auch einen schicken Brief von der GEZ bekommen nachdem ich dort vorbei gekommen bin, das mein Konto ausgeglichen ist und geschlossen wurde. Als Student trifft einen der Zwangsbeitrag einfach doppelt hart... Ich habe nach all meinen Nebenkosten unglaubliche 200 Euro im Monat über - und noch nichts gegessen. Ab Oktober gibt es immerhin wieder Bafög.

Ich glaube ich hänge die Tage in den ganzen Studentenwohnheimen Zettel auf, dass man in einer "Flurgemeinschaft" mit einer WG gleichgestellt ist. Hab eben auf dem weg von der Uni zurück mit einer Nachbarin gesprochen und sie wusste es zumindest nicht und hat komplett gezahlt.

Ich werde den A*schgeigen von der GEZ tausende Euro im Jahr kosten wenn ich breit aufgeklärt habe... :ugly:
 
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Vorschlag: Eine Volksbefragung / Abstimmung, das wäre fair und ehrlich.

Aber leider ist dies nicht gewünscht.

Sicherlich, aber diese Befragung würde nicht das Problem des "WIE verändern wir den aktuellen Zustand so, dass es auch realistisch umsetzbar ist?" lösen. Da käme dann vielleicht eine Mehrheit für die Streichung all der überflüssigen Sender, Kürzung der Gehälter, usw. zusammen, aber wenn dies dann tatsächlich von der Politik umgesetzt würde, träten eben wie schon erwähnt andere Probleme auf, die auch irgendwie gelöst werden müssten. Es ist eben nicht so einfach wie man es sich oftmals wünschen würde.

Blödes (und sicherlich hinkendes) Beispiel:
Von mir aus kann man auch die Bundesliga abschaffen und dadurch enorme Kosten bei Polizei & Co. einsparen. Ist ja auch völlig überflüssig für diejenigen, die kein Interesse an Fußball haben und trotzdem dafür blechen dürfen. Ein kleiner Teil der Männer und ein sehr großer Teil der Frauen könnten theoretisch zusammen bei einer Volksbefragung halt auch >50% für die Abschaffung ausmachen. Eine gescheite Lösung wäre dies trotzdem nicht um diese zusätzlichen Ausgaben zu vermeiden, da dadurch sicherlich andere Probleme entstünden.

Man darf einfach nicht immer nur soweit denken bis das eigene Ziel erreicht wurde, sondern muss solche Entscheidungen gesamtheitlich & realistisch betrachten und dann versuchen einen umsetzbaren (!) Kompromiss zu finden. Denn egal wie sehr ich auch etwas ablehne, ich lebe in einer Gesellschaft in der es viele Ansichten (oder auch Wahrheiten) gleichzeitig gibt.


Wie soll ich mich denn gemäßigt äußern wenn mich die Öffentlich Rechtlichen mit einer Konto-Pfändung bedroht haben, obwohl ich anteilig in meinem Wohnheim die Zwangsgebühr bezahlt habe? Erst eine persönliche Stippvisite bei der Hauptstelle des HR's konnte mich aus der Bredouille befreien... Außerdem bin ich so aufgeheizt gegen die Rundfunkgebühr das ich mit Freude in die Beugehaft gehen würde, hätte der HR seinen Fehler nicht eingesehen.

Es gibt viele unnütze Stellen bei den Anstalten, warum wird nicht gekündigt? Es werden Aufträge an externe Subunternehmen verteilt damit man höhere Beträge auszahlen kann.

Ja - ich hasse die Sendeanstalten und ja - der Rundfunk in Deutschland ist aus meiner Sicht unheimlich pervertiert und leidet an krankhaftem Verschwendungswahn.

Es geht nicht um die Ausdrucksweise, sondern um den Inhalt. Wenn du z. B. in "Gossensprache" eine realistisch umsetzbare Lösung präsentierst kann man zwar den Stil kritisieren, aber wenigstens wäre der Inhalt ok. Einfache Lösungen wie "alles streichen", "jeden feuern", usw. bringen einen in einer Gesellschaft jedoch kein Stück weiter. Das dient dann dir persönlich zum Frustabbau, aber zu sonst nichts weiter.
Man kann z.B. Krieg generell ablehnen. Das bringt mit sich, dass man die Streitkräfte verkleinern könnte (soweit die reine Verteidigungsfähigkeit des Landes erhalten bleibt) um Kosten zu sparen. Aber dann muss man auch umsetzbare Lösungen für all die Soldaten, die Verwaltungsangestellten, die Rüstungsindustrie, etc. anbieten. Ansonsten hat man ganz schnell ein ausgewachsenes (Sozial-)Problem. Einfach zu sagen "scheiß auf die Anderen" bringt da nichts, denn die Anderen sind Teil der Gesellschaft.

Wie gesagt, deinem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu. Einfach die Stellen zu streichen wird dadurch aber keine klügere Option. Das mag einem nicht schmecken, ist aber eben die Realität. Ergo sind ganzheitliche Lösungsansätze gefragt die alle beteiligten Akteure beachten und auch umsetzbar sind.
 
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Da es in anbetracht dieser Thematik zu einigen "unstimmigkeiten" gekommen ist,

stellt man sich frage @Fawkes, wie stellst Du Dir pers. ein faires gerechtes Modell vor, wo Menschen nicht benachteiligt werden ?

Was wäre das "IDEAL" ?

(Das die Oberen Abspecken müssen wäre ja klar. - Denkst Du, sie würden ihren Status Aufgeben ? Niemals.)

Thx
 
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@Beer,

oder aber, deine Mutter / Vater erstellt ein Konto auf deren Namen.. (Es ist ja schliesslich nicht Dein Konto ;) )

Du Besitzt halt offiziell kein Konto - so nach dem Motto... Du verstehst schon.
 
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@Beer,

oder aber, deine Mutter / Vater erstellt ein Konto auf deren Namen.. (Es ist ja schliesslich nicht Dein Konto ;) )

Du Besitzt halt offiziell kein Konto - so nach dem Motto... Du verstehst schon.

Es ist wohl nicht ganz klar geworden was ich meinte. Also - ich lebe in einem Studentenwohnheim und habe hier mein eigenes kleine 11qm Apartment, in der Eingangshalle mein eigenes Postfach und so weiter...

In dieser Situation muss pro Wohneinheit eigentlich die Rundfunkgebühr bezahlt werden - aber weil wir Etagentüren haben, welche nur von den Bewohnern der Etagen geöffnet werden können gelten wir als "Flurgemeinschaft". Und als Flurgemeinschaft sind wir mehr oder weniger mit einer WG gleichgestellt, es muss nur ein Beitrag entrichtet werden pro Flurgemeinschaft - also pro 18 Wohneinheiten in meinem Fall.

Das Problem was ich mit dem Öffis hatte war folgendes: Ich habe ernst nach dem ich dem Beitragsservice meine neue Adresse mitgeteilt habe von der Möglichkeit der Flurgemeinschaft erfahren - vorher habe ich schon in meiner alten WG den Beitrag gezahlt.... und deswegen hatte ich eben das Beitragskonto mitgenommen.

Ich habe selbst redend nicht einmal den Beitrag gezahlt seit dem ich im Wohnheim wohne, aber auch nach Briefen, Telefonaten etc. haben die Jungs vom HR auf meinen Beitrag bestanden - obwohl in der Flurgemeinschaft schon jemand gezahlt hat.

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Ergo sind Briefe und Mahnungen gekommen die ich getrost ignoriert habe bis der HR mit der Kontopfändung gedroht hat - und dann bin ich sauer nach Frankfurt gefahren und habe es in Persona geklärt.... Nach 3 Minuten war der Drops gelutscht, die Forderungen gegen mich wurden fallen gelassen..
 
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stellt man sich frage @Fawkes, wie stellst Du Dir pers. ein faires gerechtes Modell vor, wo Menschen nicht benachteiligt werden ?

Was wäre das "IDEAL" ?

Tja, das ist eine schwierige Frage und ich nehme für mich nicht in Anspruch, dass ich da die ideale Lösung parat hätte. Wie angedeutet gibt es da so viele Faktoren bei Entscheidungen die ganze Bevölkerungsgruppen betreffen, dass das ein Einzelner gar nicht wirklich richtig einschätzen kann. Allein die Frage wie groß ist die Einsparung tatsächlich, wenn man X Sender streicht ist schon sehr komplex, da man ja den reinen Gehältern + Lohnnebenkosten, etc. die wegfallen auch wieder die Sozialausgaben für Arbeitslosengeld + Hartz4 + evtl. Abfindungen, usw. gegenrechnen muss. Dann käme der Kaufkraftverlust der entlassenen Mitarbeiter hinzu. Dem gegenüber steht wieder der Kaufkraftgewinn der Bevölkerung durch Gebührensenkung. Dabei beachtet werden müsste jedoch wieder, welcher Anteil an den gesparten Gebühren auf einem Sparkonto landet und somit aus dem direkten Wirtschaftskreislauf raus ist. Gleichzeitig bedeutet dies aber eine bessere Bilanz bei den Banken, was sich wieder auf deren Möglichkeiten, Zinsen, etc. auswirkt.

Ich will das hier nicht weiter ausführen, aber ich glaube man erkennt, dass solche Angelegenheiten sehr komplex werden können, wenn man es auf die Volkswirtschaft ausdehnt. Dazu gibt's dann natürlich auch meistens gleich mehrere Berechnungen von irgendwelchen Instituten oder Expertengruppen, welche wiederum unterschiedliche Motivationen (vielleicht auch Geldgeber) haben und man weiß ja, wie das die Ergebnisse (selbst unbewusst durch z.B. die Gestaltung des Berechnungsweges oder irgendwelcher Umfragen) beeinflussen kann.

Eine fundierte Aussage zu dem Thema kann ich persönlich also gar nicht abgeben.

Ein grobes Konzept könnte für mich z.B. wie folgt aussehen:
1) Schrittweise Zusammenfassung der diversen Sender, wobei man weniger auf direkte Kündigungen setzt (was unfair gegenüber "unschuldigen" Angestellten wäre), sondern den Weg über die Nicht-Neubesetzung von offenen Stellen geht. Irgendwann ist man dann natürlich an einem Punkt wo z.B. ein Produktionsteam für eine Sendung nicht mehr ausreichend besetzt ist. Da müsste man vielleicht schauen ob man die "Verbliebenen" in anderen Positionen unterbringen kann, also eine Art Konsolidierung. Denn 20 Nachrichtensendungen zur gleichen Zeit die sich nur durch ein paar kleine Regionalthemen unterscheiden sind mMn weit mehr als der Auftrag der ÖR erfordert.

2) Kombinieren könnte man das mit einem zweigeteilten Bezahlmodell.
Ein paar wenige Sender als "Basistarif" den jeder zahlen muss und auf denen Werbung grundsätzlich tabu ist. Die Höhe der Beiträge wie gesagt prozentual abhängig vom (Haushalts-)Einkommen mit evtl. Deckelung, damit Besserverdienern nicht gleich ein kleines Vermögen dafür blechen müssen. Sollte ja schon irgendwie in Relation bleiben. Durch diese wenigen Sender könnten eben die grundlegenden Bedürfnisse (Nachrichten, Dokus, besondere Sportveranstaltungen wie Olympia/Weltmeisterschaften, ein wenig Unterhaltung, usw.) abgedeckt werden. Das entspräche wohl eher dem eigentlichen Auftrag als das derzeitige Ungetüm.
Zusätzlich zu diesen Basissendern könnten die ÖR eben ihre Zusatzangebote (evtl. mit etwas Werbung wie jetzt ja auch schon) anbieten, die je nach Gunst der Zuschauer eben mehr oder weniger Beiträge einnehmen würden. Netter Nebeneffekt: Die würden sich mal anstrengen um für Ihr Geld auch was Ordentliches zu bieten. ;) Wer das möchte, könnte dann z.B. seinen "Ganztages-Kindersender" buchen um seine Brut davor zu parken. [Nein, ich halte das nicht für besonders klug, ist aber traurige Realität.] Oder halt einen Sportsender auf dem dann z.B. auch die Pokal-/CL-Spiele in voller Länge laufen. Oder wie wärs mit einem für die eher ältere Bevölkerungsschichten mit Musik, Kochshows, ...? Analog auch einen mit Konzerten, Spielereviews, usw. für Jüngere.
Keine Ahnung wie genau da die Zusammenstellungen aussehen könnten, aber ich denke die Richtung ist klar.

Ob die Zusatzangebote dann wirklich als eigener Sender im TV erscheinen (= eher Sender für die ältere Zielgruppe) oder z.B. reine Online-Angebote sind (= eher jüngere Zielgruppe) könnte man ja auch jeweils einzeln festlegen. Das müsste man halt alles dann genauer analysieren und ausarbeiten.

3) Anpassung der Gehälter und zukünftiger Pensionen (rückwirkend wird das wohl juristisch schwierig). Ganz klar finde ich auch beim ÖR muss niemand zig Millionen im Jahr verdienen, egal ob er Max Mustermann heißt oder Thomas Gottschalk. Da kann die Bevölkerung zumindest bei den Basissendern für meinen Geschmack auch mit einem "B-Klasse" Entertainer vorlieb nehmen, wenn Herr XY sich zu fein ist um für einen "angemessenen" Betrag zu moderieren.

4) Neue Konzepte anwenden anstatt ewig an alten Mustern festzuhalten. Wieso nicht für manche Extrasender die dann z.B. rein online angeboten werden mal ein wenig Interaktion wie bei Twitch mit reinbringen? Von mir aus gerne auch mit "Zuschauerspenden" oder Abos. Oder wie wär's statt Vollbild-Werbung z.B. mit einem kleinen Laufband am unteren Rand auf dem sich zum aktuellen Sendungsthema passende Firmen eine Einblendung Ihrer Webadresse + Ein-Satz-Beschreibung besorgen könnten? Produktionskosten kann man auch prima durch Crowdsourcing & User Generated Content einsparen und schafft damit gleichzeitig eine bessere Bindung der Zuschauer an den Sender/die Sendung.
Denke mit all den technischen Möglichkeiten kann man sich da ein paar passende Konzepte zurechtbasteln, wenn man denn nur will. Nicht umsonst hab ich das Thema Crowdsourcing + Medienbetriebe in meiner Abschlussarbeit behandelt. ;)

5) Die Verwaltung entschlacken. Wieso muss jeder Scheiß bei den ÖR durch 20 verschiedene Hände gehen, bevor es beim eigentlichen Zuständigen ankommt? Einfach völlig veraltete Strukturen, viele Anträge/Dokumente/Dienstwege/... die nach heutigen betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen total überholt sind.

6) Entkopplung der ÖR von den Politikern. Es ist einfach eine Unverschämtheit, dass manche Herren gleich in mehreren Aufsichtsräten/Vorständen/... sitzen (dürfen). Die haben da absolut nichts verloren. Schon gar nicht in einer Mehrheit um auch noch Entscheidungen alleine durchdrücken zu können, während sie gleichzeitig für nichts direkt haftbar gemacht werden können aufgrund ihrer politischen Immunität. Auch die Positionsstrukturen innerhalb der Sender gehört dringend überarbeitet. Ein Intendant sollte nicht von Politikern berufen werden, sondern hauptsächlich durch die Senderangestellten + evtl. ein paar direkte Bevölkerungsvertreter + von mir aus noch einem Vertreter der Politik/Wirtschaft.

Gibt bestimmt noch ein paar andere Punkte, aber ganz so den Durchblick hab ich da natürlich auch nicht als Otto Normalbürger.

Ich will nochmal betonen, dass ich keinen Anspruch darauf erhebe hier die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben. Vielleicht gibt es bessere Ansätze, vielleicht übersehe ich ein paar wichtige Punkte, aber irgendeine Reform die das ganze etwas mehr Richtung ursprünglichem Auftrag der ÖR lenkt und nicht jedem Bürger den kompletten Mist zwangsverabreicht würde sich mit ein klein wenig gutem (politischen) Willen sicherlich finden lassen. Natürlich geht das nicht komplett ohne Stellen-/ Senderstreichungen und anderen Einsparungen, aber wäre mMn deutlich fairer als ein sofortiger Rundum-Kahlschlag oder das aktuellen System.
 
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Warum brauchen die mehr Geld? Damit sie wieder so Flaschen einstellen?! Beispiel Biathlon: Da gibts 4 Reporter die rumrennen. Frühers gabs genau einen! Nur kommen diese Leute leider oft nicht an die Kompetenz des einen heran. Da wird dann schon mal versucht ein Interview mit Ole Einar Bjoerndalen auf englisch zu führen, worauf dieser auf deutsch antwortet. LOL!
Da wechseln sie bei Wetten, dass das ganze Team aus, womit die Sendung zeitgleich mit einem Moderatorwechsel ins totale Chaos versinkt. Es gibt noch zick weitere Beispiele, wo man anscheinend Laien fürstlich bezahlt und das mit unseren Gebühren.
 
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Warum nimmt sich PCGH solcher Themen an?

Klar ist eine Gerichtseintscheidung gerade gefallen... aber die Klagenden machen ja weiter mit der nächsten Instanz.

Sobald jemand wie die GEZ Überschüsse hat bei denen der Schrei nach Gebührensenkungen groß wird sieht man zu das in der nächsten Abrechnungsperiode zu wenig Geld da ist. DAS BESTE BEISPIEL SIND UNSERE KRANKENKASSEN!

Am Ende ist dieses System doch genau so schlimm wie früher! ( ich sehe da zumindest keinen Unterschied mehr)

Für mich stellt sich nur die Frage: Was macht man mit so vielen Milliarden?????? Haben die sie eigentlich noch alle?
Vielleicht mal bissel ans Sparen denken wenn´s immer noch nicht reicht?


Einfach nur Kopfschüttel!!!!!
 
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Die ÖR haben einzig den Auftrag die Grundversorgung sicher zu stellen, nicht mehr und nicht weniger. Da sollte eine Milliarde im Jahr locker reichen. Statt dessen stecken die ÖR Geld in alles Mögliche, leisten sich zig dritte Programme, Radiosender, Chöre, Orchester, Sportrechte, etc. Das geht alles weit über deren Grundversorgungsauftrag hinaus und kostet unnötig Geld. Das Problem ist, dass wenn erst mal genug Geld da ist, es auch exzessiv ausgegeben wird. Und die Quelle kann praktisch kaum versiegen. Reicht es dann einmal nicht mehr aus, erhöht man einfach die Gebühr. Dem Gebührenzahler bleibt ja keine andere Wahl als zu bezahlen. Man kann nicht einfach wie bei Sky nach Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen und sich einen anderen Anbieter suchen. Entweder man bezahlt oder man bezahlt nicht und lebt mit dem Risiko dass man irgendwann zur Kasse gebeten wird.

Dass hier dann noch Leute von Bigotterie labern und anderen sagen, sie sollten sich doch gefälligst einen gescheiten Job suchen, ist in meinen Augen völlig schwachsinnig und unverschämt. Ich habe einen gut bezahlten Job und auch eine teure Karre, kann mir die Gebühren leisten. Und trotzdem sehe ich es nicht ein sie zu bezahlen und werde dies auch niemals tun, selbst wenn ich Milliardär wäre. Was ich nicht will, das will ich nicht und bezahle es auch nicht.
Ich habe kein interesse an größten Teils qualitativ miserablen Sendungen, gelenkter Information oder mehreren Dutzend dritter Programme, die zum Großteil auch noch den selben Rotz senden.

Es würde den ÖR nicht schaden, wenn man sie mal auf das Format zurück stutzen würde, das ihnen geigentlich gebührt. Grundinformation der Bürger. Da würde eine Gebühr von 5€ vollkommen ausreichen.
 
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Ich würde sagen scheiß Vertrag den der WDR unterschrieben hat. Das kann man bemängeln.

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AW: Rundfunkgebühr: Geplante Senkung ab 2017 könnte zum Boomerang werden

Die ÖR haben einzig den Auftrag die Grundversorgung sicher zu stellen, nicht mehr und nicht weniger. Da sollte eine Milliarde im Jahr locker reichen. Statt dessen stecken die ÖR Geld in alles Mögliche, leisten sich zig dritte Programme, Radiosender, Chöre, Orchester, Sportrechte, etc. Das geht alles weit über deren Grundversorgungsauftrag hinaus und kostet unnötig Geld. Das Problem ist, dass wenn erst mal genug Geld da ist, es auch exzessiv ausgegeben wird. Und die Quelle kann praktisch kaum versiegen. Reicht es dann einmal nicht mehr aus, erhöht man einfach die Gebühr. Dem Gebührenzahler bleibt ja keine andere Wahl als zu bezahlen. Man kann nicht einfach wie bei Sky nach Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen und sich einen anderen Anbieter suchen. Entweder man bezahlt oder man bezahlt nicht und lebt mit dem Risiko dass man irgendwann zur Kasse gebeten wird.

Dass hier dann noch Leute von Bigotterie labern und anderen sagen, sie sollten sich doch gefälligst einen gescheiten Job suchen, ist in meinen Augen völlig schwachsinnig und unverschämt. Ich habe einen gut bezahlten Job und auch eine teure Karre, kann mir die Gebühren leisten. Und trotzdem sehe ich es nicht ein sie zu bezahlen und werde dies auch niemals tun, selbst wenn ich Milliardär wäre. Was ich nicht will, das will ich nicht und bezahle es auch nicht.
Ich habe kein interesse an größten Teils qualitativ miserablen Sendungen, gelenkter Information oder mehreren Dutzend dritter Programme, die zum Großteil auch noch den selben Rotz senden.

Es würde den ÖR nicht schaden, wenn man sie mal auf das Format zurück stutzen würde, das ihnen geigentlich gebührt. Grundinformation der Bürger. Da würde eine Gebühr von 5€ vollkommen ausreichen.

Naja, ob du jetzt die ÖR haben willst oder nicht interessiert nur halt keinen. Aber ich stimme dir durchaus zu, dass man das ganze reduzieren muss, mindestens auf 15€ pro Monat, wenn nicht sogar 10€. Außerdem sollte nur die arbeitende Bevölkerung zahlen müssen, keine Studenten / Azubis.

5€ sind jedoch in meinen Augen zu wenig. Die ÖR haben in fast jedem Land einen Korrespondenten sitzen und machen hochwertige Nachrichten. Such das mal auf den privaten Sendern, oder im ausländischen Staatsfernsehen (Russland, China, Polen, ...)
Aber manche Sendung / Shows braucht es wirklich nicht, Unterhaltung ja, aber bitte nicht 3 Serien pro Tag und jede 2. Woche einen Film (Ausnahme Tatort). Auch wenn ich die Dritten nicht wirklich nutze, gehört das auch ein Stück weit zur Grundversorgung (regionale Nachrichten), aber man braucht keine 2 SWR Sender, 4 NDR Sender, 3 BR Sender oder 3 MDR Sender. Dann macht man halt die Nachrichten 15min länger und lässt dafür etwas anderes aus.

Das dumme ist, dass zu die ÖR zum Beispiel auch DVB T2 finanzieren. Oder Orchester haben. Beides finde ich grundsätzlich gut, aber ob das wirklich die ÖR machen müssen finde ich fraglich.
 
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5€ sind jedoch in meinen Augen zu wenig. Die ÖR haben in fast jedem Land einen Korrespondenten sitzen und machen hochwertige Nachrichten. Such das mal auf den privaten Sendern, oder im ausländischen Staatsfernsehen (Russland, China, Polen, ...)

BITTE! Hochwertige Nachrichten??? Das ist lange vorbei, die machen auch nur noch copy and paste, und vertuschen auch noch Fakten, wie damals beim Ukraine Konflikt, oder der Krieg in Syrien, wo man exzessiv schon Propaganda betrieb, und dafür müssen wir auch noch zahlen! Desweiteren sollen die Politiker raus aus dem ÖR, denn es kann nicht sein, das Politiker zu großen Einfluss auf das ÖR haben, wenn es so weiter geht, wird das dem Staatsfernsehen der ehemaligen DDR gleich kommen.

Und Sendungen wie eins, gibts auch nicht mehr, und da rede ich von Reportagen, Dokus, da werden auch nur einseitige Betrachtungsweisen gezeigt.

Ich bin dafür, das ganze Zwangs - Bezahlmodell muss weg. Was nicht passieren wird, weil noch anderen Interessengemeinschaften die Hand drauf haben.
 
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Magst du Recht haben. Klingt aber nach AFD Wahlprogramm.
"viel Text gelöscht"

Und wenn es so wäre? Wenn es im Wahlprogramm steht?
So ein blöder Satz als Einleitung... und dieses aber... :nene:

Deiner Aussage nach, sollte man sein Recht/Meinung nicht äussern, weil die AfD es auch so sieht... total dämmlich, sry!
 
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