Ich glaube was viele vergessen ist, dass das Fernsehen/Radio für einen großen Teil der Bevölkerung die Hauptinformationsquelle Nr. 1 ist. Nämlich von den älteren Menschen.
Richtig.
Manche Leute hier im Forum denken aber nicht so weit.
Auch richtig. Liegt unter anderem daran, dass man das heute nicht mehr lernt, sondern es immer nur noch darum geht wie man selbst ab Besten wegkommt (Ellbogenmentalität).
Über den Sinn eines Rundfunkbeitrag braucht man glaube ich nicht diskutieren. Das einzige worüber man diskutieren sollte ist die Höhe.
Nein, auch die Verteilung der Lasten sollte bedacht werden. Nur die Höhe ändern wird es nicht gerechter machen.
Es wird ja auch nicht über die Krankenversicherung oder Pflegeversicherung diskutiert(übrigens Versicherungen und keine Steuern) zu denen die meisten Verpflichtet werden.
Doch, darüber wird heftigst diskutiert. Z.B. warum gerade diejenigen die viel haben sich nicht na dieser Solidargemeinschaft beteiligen müssen (Deckelung, Private Krankenversicherung, etc.).
Bitte also auch mal an die denken, die auf die ÖR angewiesen sind, weil ihnen eventuell der Zugang zu anderen Tagesaktuellen Nachrichten oder auch zur Unterhaltung verwehrt bleibt.
Korrekt. Aber besser noch: Einfach mal an ALLE denken. Das Problem ist einfach, dass jeder aus seinen eigenen Erfahrungswerten heraus die Welt anders betrachtet und es für den Großteil sehr schwer ist über das Ego hinaus zu denken.
Und das Unterhaltung staatlich gefördert wird ist auch nichts neues. Wir alle zahlen durch Steuern und Abgaben für Museen, klassische Konzerte etc.
Denn das nennt man Solidarität.
Ich kann mich noch hier im Forum daran erinnern, daß die meisten Leute geschrien haben wir müssen Solidarität mit Flüchtlingen zeigen. War das nur geheuchelt? Hört Solidarität beim eigenen Geldbeutel auf?
Keine neue Erkenntnis, oder? Da hört nicht nur die Solidarität, sondern auch die Freundschaft und Liebe bei Vielen auf. 
An alle Studenten die sich Aufregen das sie kein Bafög bekommen und den Rundfunkbeitrag zahlen müssen:
Es gibt eine Grenze beim Einkommen der Eltern ab wann kein Bafög mehr gezahlt wird und die Eltern die Ausbildung / Studium finanzieren müssen. Das mag hart sein. Klar denn wer will den eigenen Eltern auf der Tasche liegen. Aber das ist nun mal so. Entweder ihr geht zu Euren Eltern und bittet um Unterstützung oder halt nicht. Aber dann bitte auch nicht jammern. Und für einen alleine 200€ für Lebensmittel im Monat. Hey ich kenne arbeitende die das im Monat für eine 3 köpfige Familie haben.
Tja, und hier beweist du leider genau das, was du oben Anderen vorwirfst. Du betrachtest das aus deinem Blickwinkel/Erfahrung. Das es in der Realität aber immer wieder ganz anders ausschaut und kein Anspruch auf BaföG besteht, obwohl die Eltern effektiv keinen müden Cent besitzen, scheint es in deiner Welt nicht zugeben. Und trotzdem passiert das immer und immer wieder. Das Problem bei solchen Themen ist immer die Verallgemeinerung. Weil Person X es so und so erlebt hat bzw. kennt, kann es ja nicht anders sein... (Wenn ich dir meine Geschichte mit dem BaföG näher ausführen würde, wäre deine "BaföG ist ja so gerecht"-Sichtweise mit Sicherheit in ihren Grundfesten erschüttert.)
Nur weil man persönlich etwas auf eine bestimmte Art und Weise kennen gelernt oder erfahren hat, bedeutet das noch lange nicht, dass es die einzige Wahrheit ist. Derer gibt es nämlich immer viele verschiedene. Und genau das ist die Kunst dort nicht die Scheuklappen aufzusetzen, sondern Lösungen zu suchen die für alle Beteiligten ein fairer Kompromiss sind.^^
Gesendet von meinem GT-I9301I mit Tapatalk