News Zwang zum bevorzugten GPU-Verkauf: Nvidia wiegelt ab - es gibt keine Notwendigkeit

Das Stecksystem, das mit allen Treppen fertig wird, würde ich ja gerne mal sehen.
klar, hast plastik stangen und die werden thermisch geformt.
Klar war das vorher günstiger, aber was man davon hat, sich auf günstige Lieferungen in dem Ausmaß zu verlassen, haben wir ja jetzt gesehen.
wie will man als bauschlosser günstig stahl holen? die firma ist 10 autominuten vom stahlwerk salzgitter entfernt. einer aus meiner gegend, auch metallbauer, arbeitet direkt neben salzgitter flachstahl in einem anderen ort. unser chef hat verzweifelt 20t stahl auf vorrat gekauft, weil er angst hatte die preise explodieren noch weiter. den auftrag durch die ausschreibung bekam er und weils ne kleine firma ist, wäre die pleite gegangen. wir konnten davon ~6 monate von knabbern. am ende mussten wur dennoch zwei u-träger reste zusammenschweißen für eine treppe. wenn du wöchentlich 50t stahl aufwärts, vorallem kein baustahl brauchst, kannste dahin. st37/sr235jr oder schlechter nimmt man für geländer und "billo" treppen. bewährungsstahl ist das gleiche. danach kam der stahl aus der türkei. kannst ja mal dich im stahlgroßhandel erkunden woher stinknormaler baustahl kommt. in deutschland macht man hochlegierte stähle. im freudschen kapitalismus kann man das wirtschaftsförderung nennen, weil die produktion wo anders hingeht.
Eine Stunde Gröner mag ich mir jetzt nicht so dringend geben. Von dem habe ich schon genug gesehen.
na, die millionärsdoku war schon bissel eklig. er erzählt halt von den baupreisen pro m² wohnung. das hat nichts mit lärmschutz zu tun wie manch eine doku einem aufbindet per gaslightning. umweltschutz/dämmung und anderweitige auflagen verteuerten den spaß gewaltig. in den usa gibts bei den democrats auch das problem durch solch auflagen. jeder soll einen stellplatz+balkon+waschmaschinenraum+abzug fürn wäschetrockner + abgetrennten innenhof + nachbarn wollen keine 6 stockwerte, sondern nur 3. da macht es ja nur sinn gleich luxusmäßig zu bauen, weil es sich nicht rentiert. selbst beim nachverdichten sind die preise zu teuer...
Die machen schon viel richtig. Wirklich günstig soll das Leben da aber ja auch nicht sein. Steuern sind halt nicht alles.
da bleibt halt bei vielen untern strich mehr, bei besserer versorgung/leistung und weniger behörden unsinn. es geistert ja die zahl 300k herum die über die letzten jahre ausgewandert sind an echten fachkräften.
auch gab es einen artikel über nen deutschen der rüber pendelt, 8k netto hat, aber nichts ansparen will/kann, weil er es irgendwie aufn tisch kloppt. nach seinen fixkosten für wohnung/essen etc. bliebem dem noch 2,5k über und das kloppt er so für bespaßung raus. soviel hat man nichtmal vor steuern im handwerk um es mal in relation zu setzen.
 
klar, hast plastik stangen und die werden thermisch geformt.
Komisch, ich finde fast nur was mit Alu- und Stahlrohren und -schienen.
wie will man als bauschlosser günstig stahl holen?
...
im freudschen kapitalismus kann man das wirtschaftsförderung nennen, weil die produktion wo anders hingeht.
Keine Ahnung, was da jetzt genau der Punkt sein soll.
er erzählt halt von den baupreisen pro m² wohnung. das hat nichts mit lärmschutz zu tun wie manch eine doku einem aufbindet per gaslightning. umweltschutz/dämmung und anderweitige auflagen verteuerten den spaß gewaltig.
Keine Ahnung, welche Dokus das sein sollen. Dass das am Lärmschutz liegen soll, ist mir noch nicht untergekommen. Ich weiß auch nicht, ob ich da mitgehe, dass da Gaslighting passiert und ob man dafür dem Gröner einfach mal alles glauben sollte.
nach seinen fixkosten für wohnung/essen etc. bliebem dem noch 2,5k über und das kloppt er so für bespaßung raus. soviel hat man nichtmal vor steuern im handwerk um es mal in relation zu setzen.
Naja, bisschen anekdotisch. Und im Handwerk verdient man nicht mal 15€/h?
 
Nimbys und hauptsache nicht bauen, weil Spezies xy da wohnt. Und wo sollen wir hin? Sorry, mittlerweile werfen wir uns soviele Stöcker zwischen die Beine, dass Russland/China/USA grinsend die Wirtschaft nehmen und ihren Einfluss weiter ausbauen. Das sollte doch schon angekommen sein, dass Europa ziemlich bedeutungslos geworden ist in der Welt. Pispers monierte mal, wir bräuchten Arbeitsplätze, ob wir einen "gesunde Erde" bräuchte, wissen wir nicht. Im Umkehrschluss, bedeutet dies, man kann nicht beides haben. Jedoch kannste dann jede soziale Marktwirtschaft in die Tonne treten. Man hat ja kein Geld, geschweige denn irgendwie Einfluss auf der Welt. Die großen Mächte Zentren reiben sich schon seit Jahrzehnten die Hände.
Vielleicht sollten wir mal aufhören, dumm rumzubumsen und uns wie eine Seuche auszubreiten? Dann müssen wir auch nicht alles zubauen. 8 Mrd. Menschen sind zu viele.
Angesichts der zu erwartenden Klimaerwärmung wird der Planet sowieso keine 8 Mrd. Menschen versorgen können, da wir massive Verluste an bewohnbaren und vor allem bewirtschaftbaren Landflächen haben werden. Wir steuern aktuell auf ein 2,7 Grad-Szenario zu, nachdem 2024 mit 1,625 Grad die oft propagierten 1,5 Grad gerissen wurden.
Eine Erwärmung um 2,7 Grad bedeutet, dass beidseitig jenseits des Äquators ein Gürtel von 1-2000 Kilometern de Fakto unbewohnbar sein wird. Und jetzt schau Dir mal an, Welche Länder in dem Bereich so liegen... Weeste Bescheid.

Die Natur stutzt alle zurecht, die über ihre Verhältnisse leben. Davor schützt auch keine Technik und verhandeln kann man mit den Naturgesetzen auch nicht.
 
Naja, wie alt? 15€ waren ja mal mehr wert als heute.
12€ 2022. niedriglohnsektor lässt grüßen. der einzige bereich der wirklich wächst.
Vielleicht sollten wir mal aufhören, dumm rumzubumsen und uns wie eine Seuche auszubreiten? Dann müssen wir auch nicht alles zubauen. 8 Mrd. Menschen sind zu viele.
"wir"

so ein satz lässt ziemlich viel über den autoren vermuten.
 
12€ 2022. niedriglohnsektor lässt grüßen. der einzige bereich der wirklich wächst.

"wir"

so ein satz lässt ziemlich viel über den autoren vermuten.
Was denn z.B.? Vielleicht dass er derartige Dinge global betrachtet, weil alles, was unsere Umwelt betrifft, nun mal nur global gehandhabt werden kann?
Die Menschheit breitet sich nun mal aus, wie ein Virus. Oder willst Du das bestreiten? Vernünftig wäre es, eine globale Geburtenkontrolle einzuführen. Was aber eben nicht funktioniert, weil wir global gesehen einen Schweinestall von 300 verschiedenen Staaten haben, die sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot gönnen.
Wir bringen es ja nicht mal fertig, die minimalsten Konsense zum Klimaschutz (Kyoto Protokoll, Pariser Abkommen) einzuhalten! Dumm ist hier durchaus die richtige Vokabel. Und "wir" auch. Denn wir hängen alle mit drin, ob wir nun wollen, oder nicht.
 
Was denn z.B.? Vielleicht dass er derartige Dinge global betrachtet, weil alles, was unsere Umwelt betrifft, nun mal nur global gehandhabt werden kann?
Die Menschheit breitet sich nun mal aus, wie ein Virus. Oder willst Du das bestreiten? Vernünftig wäre es, eine globale Geburtenkontrolle einzuführen. Was aber eben nicht funktioniert, weil wir global gesehen einen Schweinestall von 300 verschiedenen Staaten haben, die sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot gönnen.
Wir bringen es ja nicht mal fertig, die minimalsten Konsense zum Klimaschutz (Kyoto Protokoll, Pariser Abkommen) einzuhalten! Dumm ist hier durchaus die richtige Vokabel. Und "wir" auch. Denn wir hängen alle mit drin, ob wir nun wollen, oder nicht.
Also von sapiens würde ich bezüglich der Zuschreibung der heutigen Gattung Mensch bzw. bei sehr vielen dieser auch nicht sprechen wollen. Ich mein' - mal bildlich formuliert - wer erzählt seinen Kindern, dass sie es mal besser haben sollen, um im nächsten Moment das eigene, von Generation zu Generation weitergereichte und ausge- und verbesserte Haus anzuzünden und setzt dem ganzen noch dadurch die Krone auf, indem mensch dem Niederbrennen so lange zuguckt, bis es nicht mehr zu löschen/retten ist? Und das, wo mensch weiß, es gibt kein Haus/Planet B.

Sinngemäß würde ich Deinem Beitrag recht geben, Waylinkin. Allerdings sind die Zerstörungsausmaße nicht an dem Bevölkerungswachstum (vieler Länder) festzumachen. Zum einen ist der Zuwachs generell rückläufig. Zum anderen ist in Ländern mit noch hohem Bevölkerungswachstum der Verbrauch an Ressourcen bzw. der Treibhausgasausstoß gering. Letzterer ist aber die Hauptursache für Klima- und Umweltzerstörung. Der Verbrauch wäre gar in Ländern wie China und Indien nur an deren relativ kleiner Oberschicht festzumachen. Der negative Einfluss der meisten dort ist hingegen aber recht klein. In Ländern wie hiesigem müsste mensch hingegen die Grenze mit hohem Verbrauch bereits bei mehr Menschen bspw. bei der Mittelschicht ansetzen. Vollzöge mensch nicht diese Differenzierung, so leistete mensch wohl der falschen Erzählung Vorschub, dass DIE ANDEREN, die ärmeren Länder schuld seien und unterfütterte entsprechend die Ausrede einiger Menschen hierzulande, die gerne mit dem Finger auf Andere zeigen, um sich nicht mit ihrem eigenen Fehlverhalten auseinandersetzen zu müssen.

Edit: Ergänzung, Veranschaulichung
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist ja das Problem. Dadurch, dass wir eben keine Einheit sind, obwohl die Menschheit eigentlich ein Ganzes ist, ist es ja so schwierig zu handhaben.
Hätten wir nicht 300 verschiedene Staatengebilde, die sich auch noch gegenseitig bekriegen, könnte man Wissen überall gleich verteilen und wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Standards angleichen. Dann wären die Menschen im tiefsten Afrika nicht mehr darauf angewiesen, 20 Kinder zu haben, um 8 durchzubringen, die benötigt werden, das eigene Überleben zu sichern.
Wir werden in Zukunft keine 8 Mrd. Menschen mehr ernähren können. Unsere Zahl WIRD reduziert werden, ob wir wollen, oder nicht. Wir können nur entscheiden, ob das durch Verteilungskriege oder durch Vernunft geschieht.

Natürlich sind die reichen Industriestaaten das Hauptproblem. Ändert aber nichts daran, dass gerade Staaten wie China oder Indien wohlstandstechnisch aufholen und somit nach immer mehr Ressourcen verlangen. Das führt dazu, dass mehr produziert werden muss, und damit zu steigenden Emissionen.

Wir müssen aber die Produktionen senken, nicht erhöhen. Der Ressourcenverbrauch muss runter, nicht rauf. Das funktioniert eben langfristig nur, wenn die Bevölkerungszahl sinkt und nicht steigt. Dabei ist es egal, wo und unter welchen Umständen der Mensch lebt.

EDIT:
Ich unterscheide nicht zwischen den Menschen, egal wo sie leben. Denn die Natur tut das auch nicht. Alle Menschen, die auf der Erde wohnen, egal ob der Ureinwohner im Amazonas oder ich hier in Deutschland, sind ein Teil des Problems. Auch wenn der Ureinwohner nichts dafür kann, aber leiden tut er trotzdem darunter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist ja das Problem. Dadurch, dass wir eben keine Einheit sind, obwohl die Menschheit eigentlich ein Ganzes ist, ist es ja so schwierig zu handhaben.
Da gebe ich Dir recht. Kapitalismus und der darin integrierte Nationalismus (Konkurrenz) sowie Machtkonzentrationstendenzen (u.a. Imperialismus) machen ein kollektives Vorgehen sehr schwierig.

Hätten wir nicht 300 verschiedene Staatengebilde, die sich auch noch gegenseitig bekriegen, könnte man Wissen überall gleich verteilen und wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Standards angleichen. Dann wären die Menschen im tiefsten Afrika nicht mehr darauf angewiesen, 20 Kinder zu haben, um 8 durchzubringen, die benötigt werden, das eigene Überleben zu sichern.
Sinngemäß würde ich auch hier zustimmen.

Wir werden in Zukunft keine 8 Mrd. Menschen mehr ernähren können. Unsere Zahl WIRD reduziert werden, ob wir wollen, oder nicht. Wir können nur entscheiden, ob das durch Verteilungskriege oder durch Vernunft geschieht.
Das ist zu befürchten, ja. Häufigere "Natur" Katastrophen als Folge der Klimaerhitzung werden Trinkwasser und Nahrungsmittel sowie Du es ja erwähnst, menschlichen Lebensraum (rund um den Äquator - von 2 Mrd. Menschen ist da, meine ich, die Rede) verknappen.

Natürlich sind die reichen Industriestaaten das Hauptproblem. Ändert aber nichts daran, dass gerade Staaten wie China oder Indien wohlstandstechnisch aufholen und somit nach immer mehr Ressourcen verlangen. Das führt dazu, dass mehr produziert werden muss, und damit zu steigenden Emissionen
Zweiteres sehe ich schon. Da wir aber im deutschsprachigen Raum diskutieren/wirken, würde ich entsprechend die Betonung nach politischen Veränderungen entsprechend zu allererst an "uns" knüpfen. Es ist ja vielmehr so, dass der industrialisierte Norden/Westen auch Veränderungen verhindert/sabotiert hat, auch Deutschland. Es wäre in Sachen Klima- und Umweltschutz mehr erreichbar gewesen, hätten diese zusammen mehr unternommen. Zumal bspw. Indien südlicher liegt und die negativ Entwicklung bezüglich Temperatur/Luftfeuchtigkeit sich da schneller verschärfen wird. Ich nehme an, dass jenen bewusst ist, dass sie stärker betroffen sind und so ein größeres Potenzial an Handlungsmotivation dort vorhanden ist.

Ich unterscheide nicht zwischen den Menschen, egal wo sie leben.
:daumen:

Denn die Natur tut das auch nicht.
... diese Begründung kann ich gerade nicht so nachvollziehen.
Ich unterscheide nicht zwischen den Menschen, egal wo sie leben. Denn die Natur tut das auch nicht. Alle Menschen, die auf der Erde wohnen, egal ob der Ureinwohner im Amazonas oder ich hier in Deutschland, sind ein Teil des Problems. Auch wenn der Ureinwohner nichts dafür kann, aber leiden tut er trotzdem darunter.
Da würde ich eben differenzieren. Das Einwirken der Ureinwohner:innen im Amazonas ist doch doch ein anderes. Zumal viele derer sich gegen die Zerstörung des Regenwaldes einsetzen. Entsprechend würde ich bei Problematisierungen hierarchisieren und die Verursacher:innen hervorheben. Um in diesem Zusammenhang das Gegenstück dazu zu nennen: Die Konsument:innen in Deutschland haben von sogenannten konventionellen Tierprodukten lange bspw. von Futtermittelimporten (Soja) und der damit einhergehenden Zerstörung des Regenwaldes profitiert. Nicht die Zahl der Ureinwohner:innen, noch deren Verhalten ist hervorzuheben sondern hiesige desaströse Lebensweise und Politik.
Nun ist es nicht möglich als Einzelperson an den dahinterstehenden Strukturen etwas zu ändern. Mensch kann aber selbst eine Gegenposition dazu abbilden, indem mensch sich pflanzenbasiert ernährt. Für mich ist obiger Sachverhalt auch ein Grund dafür, dass ich mich vegan ernähre.
 
Da gebe ich Dir recht. Kapitalismus und der darin integrierte Nationalismus (Konkurrenz) sowie Machtkonzentrationstendenzen (u.a. Imperialismus) machen ein kollektives Vorgehen sehr schwierig.


Sinngemäß würde ich auch hier zustimmen.


Das ist zu befürchten, ja. Häufigere "Natur" Katastrophen als Folge der Klimaerhitzung werden Trinkwasser und Nahrungsmittel sowie Du es ja erwähnst, menschlichen Lebensraum (rund um den Äquator - von 2 Mrd. Menschen ist da, meine ich, die Rede) verknappen.


Zweiteres sehe ich schon. Da wir aber im deutschsprachigen Raum diskutieren/wirken, würde ich entsprechend die Betonung nach politischen Veränderungen entsprechend zu allererst an "uns" knüpfen. Es ist ja vielmehr so, dass der industrialisierte Norden/Westen auch Veränderungen verhindert/sabotiert hat, auch Deutschland. Es wäre in Sachen Klima- und Umweltschutz mehr erreichbar gewesen, hätten diese zusammen mehr unternommen. Zumal bspw. Indien südlicher liegt und die negativ Entwicklung bezüglich Temperatur/Luftfeuchtigkeit sich da schneller verschärfen wird. Ich nehme an, dass jenen bewusst ist, dass sie stärker betroffen sind und so ein größeres Potenzial an Handlungsmotivation dort vorhanden ist.


:daumen:


... diese Begründung kann ich gerade nicht so nachvollziehen.

Da würde ich eben differenzieren. Das Einwirken der Ureinwohner:innen im Amazonas ist doch doch ein anderes. Zumal viele derer sich gegen die Zerstörung des Regenwaldes einsetzen. Entsprechend würde ich bei Problematisierungen hierarchisieren und die Verursacher:innen hervorheben. Um in diesem Zusammenhang das Gegenstück dazu zu nennen: Die Konsument:innen in Deutschland haben von sogenannten konventionellen Tierprodukten lange bspw. von Futtermittelimporten (Soja) und der damit einhergehenden Zerstörung des Regenwaldes profitiert. Nicht die Zahl der Ureinwohner:innen, noch deren Verhalten ist hervorzuheben sondern hiesige desaströse Lebensweise und Politik.
Nun ist es nicht möglich als Einzelperson an den dahinterstehenden Strukturen etwas zu ändern. Mensch kann aber selbst eine Gegenposition dazu abbilden, indem mensch sich pflanzenbasiert ernährt. Für mich ist obiger Sachverhalt auch ein Grund dafür, dass ich mich vegan ernähre.
Die Begründung liegt doch auf der Hand:
Naturgesetze unterscheiden nicht zwischen einem Umweltschützer und einem Turbokapitalist. Der Hurrikan dreht nicht an der Grenze um, nur weil das Land dahinter vielleicht besonders auf Naturschutz achtet.
Der Amazonas bleibt nicht 4 Grad kühler, nur weil dort hauptsächlich Ureinwohner leben, die mit der ganzen Sache nichts zu tun haben. Das Konzept Schuld und Unschuld kann man auf die Natur nicht anwenden, es ist ein Konstrukt unserer Gesellschaft.
Deshalb sind ALLE Menschen, egal wo und wie sie leben, ein Teil des Problems. Die einen, weil sie auf den Planeten scheißen, die anderen, weil sie zwar nichts zur Katastrophe beitragen, aber die ersten sind, die darunter leiden. Beides stellt für uns ein Problem dar, dass wir lösen müssen, wenn wir nicht allesamt als Massenmörder in die Geschichte eingehen wollen.

Und wenn die Bevölkerung global wächst, verschärft es die Probleme, unabhängig davon, wo sie wächst und warum. Und auch unabhängig davon, unter welchen Umständen diese Leute leben. Denn egal, wie der Lebensstandard ist, jeder Mensch muss irgendwie versorgt werden und verursacht somit Produktionsdruck.

Die Bevölkerung wächst ja gerade in den Gegenden, in denen der Klimawandel die extremsten Folgen haben wird. Und wo jetzt schon die Lebensgrundlagen wegfallen oder schon weggefallen sind. Da die Menschen dort aber nicht freiwillig verhungern werden, führt das zu Migration. Und da gerade wir reichen Länder in der Hinsicht sehr repressiv sind, führt das früher oder später zu Krieg. Krieg führt zu noch mehr Ressourcenverschwendung.

Daher ist es völlig egal, ob der Mensch in Afrika genauso viele Ressourcen pro Kopf verbraucht, als der in Europa, oder nicht, ganz am Ende gilt für beide die gleiche Rechnung.
 
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