Geforce GTX 560 Ti im Test: Architektur
So wie der GF110 den GF100 beerbt, kommt in der Geforce GTX 560 Ti statt einem GF104 ein GF114 zum Einsatz. Dieser unterscheidet sich technisch nicht von einem GF104, einzig die Anzahl der SIMDs wächst von sieben auf acht. Damit stehen 384 ALUs und 64 TMUs (die FP16-Texturen einem Taktzyklus filtern) bereit. Das Speicherinterface ist wie gehabt 256 Bit breit und wird mit GDDR5-Speicher gekoppelt. Hinsichtlich der Geometrie- und Tessellationleistung macht die Geforce GTX 560 Ti nur einen kleinen Schritt nach vorn: So sind zwei GPCs mit je einem Rasterizer aktiv, allerdings kommt eine achte PME (Polymorph-Engine) hinzu und der GPU-Takt steigt. Die Geforce GTX 560 Ti fährt 822/1.645 MHz (GPU/ALU) auf, was einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zur Geforce GTX 460 entspricht. Zusammen mit dem achten SIMD steigt die Arithmetikleistung folglich um stolze 40 Prozent. Rein rechnerisch benötigt eine GTX 460 940/1.880 MHz Chiptakt, um gleichzuziehen. Die Bandbreite dagegen erfährt nur eine Steigerung von rund 11 Prozent. Trotz der deutlich höheren Rechenleistung gibt Nvidia eine TDP von 170 Watt an, nur 10 Watt über der Geforce GTX 460/1G - die Chipspannung bleibt mit 1,0 Volt auf dem Niveau der Geforce GTX 460.