AW: Riesiger schutzschild ala stargate möglich?
Sooo... um mal hier etwas Wissenschaft reinzubringen...
Danke dafür.
Und gleich ein Hinweis an alle anderen:
Wenn dieser Thread hier weiterhin zu >20% auf Fernsehserien und Filmen basiert, könnt ihr bitte gleich dazuschreiben, ob er in die Rumpelkammer oder ins Filmforum soll.
Denn mit Wissenschaft haben die Detaildiskussionen über Serien"logik" hier nun wirklich rein gar nichts zu tun.
Tja, aber das sind Laborbedingungen, in der Realität wird das nicht so einfach sein und wenn der Laser in einem Flugzeug ist, stellt sich mir die Frage, wie die Reaktionszeit ist, denn so ein Flugzeug fliegt ja nicht ständig, es muss starten und dann erst hinfliegen um die Rakete abfangen zu können, eine Rakete fliegt aber auch nicht gerade langsam.
ABL würde mit mehreren Flugzeugen in Bereitschaft arbeiten, dank der enormen Reichweite eines Lasers und der relativ hohen Flughhöhe potentieller Ziele könnte jedes einzelne einen sehr großen Bereich abdecken. Vermutlich würde man < ein Dutzend brauchen, um die USA bei Bedarf rund um die Uhr aus allen Richtungen zu schützen, weniger als Hälfte, wenn man weiß, aus welcher Richtung ein Angriff zu befürchten ist.
Die Montage auf einem Flugzeug dient nicht der Beweglichkeit des Lasers, sondern seiner Positionierung in großer Höhe (-> größere Horizontweite, weniger athmosphärische Störungen bei typischen balistischen Bahnen), vor den eigenen Küsten und an einer schwer angreifbaren Position.
Bezüglich "Laborbedingungen" wäre übrigens anzumerken, dass die Sowjetunion vermutlich schon Mitte der 70er erfolgreich Space-Space Waffentests durchgeführt und Anfang der 80er fertige Designs für ein funktionales, auf Raumstationen basierendes Abwehrsystem gegen ICBMs hatte. Wieviel davon realitätsnah war, weiß ich nicht (finde mal einer ein Buch über militärische Raumfahrt der 80er, dass nicht von einem beider Blöcke geprägt ist

), aber es gibt zumindest die Vermutung, dass das amerikansiche Star Wars Programm nicht so sehr wegen unlösbarer Probleme, sondern eher wegen "wesentlich mehr noch zu lösenden Problemen, als die Konkurrenz" zugunsten eines internationalen Abkommens, das derartige Systeme komplett verbot, aufgegeben wurde.
Genau ein Schiff aus Kohlefaser ist zu teuer, deswegen gibt es dieses Tarnsystem (Magnetischer Eigenschutz (MES), auch „Mineneigenschutz“), aber ja Tarnsystem weil es das Schiff, magnetisch gesehen, unsichtbar macht. Es gibt doch diese Torpedos die explodieren kurz vor dem Aufschlag, also ein paar Meter (oder weniger) vor dem Schiffsrumpf, ausgelöst durch das schiffseigene Magnetfeld (gibt auch andere Methoden mit Zeiteinstellung oder so) aber dieses Tarnsystem soll eben das verhindern.
Es handelt sich dabei aber um keinen Tarnschild, wie er in SF gerne kreiert wird, sondern um eine gezielte Kompensation des vom Schiff selbst ausgesandten Magnetfeldes. Mit Techniken im Sinne des Startposts hat das rein gar nichts zu tun, eine Tranlackierung wäre der bessere Vergleich.