Und das beschreibt ziemlich genau N7P - denn das ist, laut TSMC selbst, der selbe Node mit selben Yield und is IP-Kompatibel.
Für Xbox Series X/S und Playstation 5 wurde von MS/Sony bestätigt das der SoC in N7P gefertigt wird.
Unter anderem hier -
https://3images.cgames.de/images/gsgp/226/xbox-series-x-chip-via-tweaktown_6110092.jpg
(sie nennen es N7e - für TSMCs 7nm enhanced )
Selbst PCGH hat schon darüber geschrieben:
Sony ist bei der PS5-Hardware nach langer Funkstille tiefer in die Materie gegangen. PCGH fasst zusammen.
www.pcgameshardware.de
Nein, weil der N7 (1st Gen) und N7P (2nd Gen) zwei getrennte Prozesse sind und genau aus diesem Grund schrieb ich ja auch, dass Anandtech da durchaus zwischen differenziert, übrigens ebenso wie Tomshardware, die auch explizit den N7 ausweisen und ebenso explizit schreiben , dass der gleiche Prozess wie für das Zen3-CCD verwendet wird, also weiterhin unverändert der N7 und nicht der N7P.
Und nein, Microsoft hat nigends eine Verwendung des N7P bestätigt, im Gegenteil, sie haben sich, anstatt einfach den konkreten Prozessnamen auszuweisen, vom Marketing einen Kunstnamen kreieren lassen und das ganze auf ihren Sheets als "
N7e" mit dem "
e" für "
Enhanced" übersetzt **), um zu kaschieren, dass hier ein Prozess aus dem Jahr 2018 verwendet wird. Offensichtlich gab es da vereinzelte Befürchtungen bzgl. möglicher Vorbehalte, wobei das letzten Endes Unsinn ist, denn immerhin ist die SoC-Entwicklung aus dem gleichen Jahr, während der N7P erst deutlich später folgte (aber die breite Masse mag nicht unbedingt so ticken, daher vielleicht keine ganz abwegige Überlegung von Microsoft).
Letzten Endes kannst du auch leicht in umgekehrter Weise die Berichterstattung analysieren, denn so gut wie keine Publikation schreibt einen konkreten TSMC-Prozessnamen zu den SoCs, sondern nur allgemein "
TSMC 7 nm", weil Microsoft sich da nicht weiter zu äußerte, bzw. eine Konkretisierung sogar explizit verweigerte und hier kein Autor seinen Artikel durch Haarspalterei aufblähen wollte, d. h. man umgeht Microsoft's Schweigen hier schlicht indem man pauschal von universellen "7 nm" spricht. Am Ende durchaus ein Erfolg für Microsoft.

Und natürlich auch für Sony, dessen SoC zweifelsfrei auf dem gleichen Node basieren wird. Schlussendlich ist auch nichts anderes zu erwarten, denn andernfalls hätte AMD mit gewissen zusätzlichen, aber unnötigem Aufwand das Zen2-Core-Design, dass man in gleicher Art unverändert für Renoir (N7) verwendete auf den N7P portieren müssen und jetzt hätte man die RDNA2-dGPUs in umgekehrter Weise auf den N7 aufwändig zurückportieren müssen, wenn denn die Konsolen-SoCs und RDNA2 grundsätzlich für den N7P entwickelt
worden wären; alles unnötige Reibungsverluste, die AMD Marge kosten würden.
*) AMD hat sich nicht umsonst im März gezwungen gesehen klarzustellen, was deren "
7nm+" auf ihren älteren Roadmap-Sheets bedeutete, da man die Gefahr sah, dass der selbstaufgebaute Prozesshype ihnen im 2HJ20 um die Ohren fliegen würde, da man wusste, dass man auf keinen neuen Prozess setzen wird (während bspw. Apple gar schon in 5 nm fertigt), jedoch beobachtete man in der Presse und in Foren immer mehr Spekulationen zur "
unzweifelhaft gesicherten/mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden" Verwendung des N7+ mit der "Zauberformel" EUV oder wenn dann doch nicht, zumindest den N7P. - Am Ende bedeutete das von AMD angehängte "+" nur, dass es kleinere Optimierungen des N7 sind, aber eben kein 2nd Gen-7nm-Prozess.
**) Sieht man übrigens auch recht schön an Microsoft eigenem Sheet "
Moore's Law Cost Issues". Hier listet Microsoft in der Tabelle die vier letzten Konsolengenerationen und weist für die ersten drei stringent die TSMC-Prozessnamen aus, "28 HP" (konkret zur Xbox One:
high performance with HKMG), zwei Mal der "16FF+" (2nd Gen 16 nm Prozess für die One S und One X), jedoch bei der Series X gibt man abweichend die Eigenkreation "
N7e" anstelle eines TSMC-Prozessnamens an.