Radeon RX 6800 (XT): Die Custom-Designs sind teuer

=> Man hat ne Grafikkarte die schneller ist als vorher OHNE 1000+€ auszugeben.
* Bei einem Defekt =>
=> Man hat ne Grafikkarte die schneller ist als vorher OHNE 1000+€ auszugeben.
* Wenn aufrüsten nicht erforderlich ist =>
=> Kann einem die akt. Preise und Verfügbarkeit so was von Latte sein
* Man hat Geduld
=> Kann einem die akt. Preise und Verfügbarkeit so was von Latte sein
Also ich kauf mir keine GPU die 20% schneller ist als meine alte. Das lohnt nicht. Mein Kumpel auch nicht. Heutige und zukünftige Spielen verlangen halt mehr Leistung als vor 5 Jahren. Wenn er was kauft, soll es auch was bringen und kein Sidegrade werden.
Also, bei ihm drängelt es halt langsam weil die GPU verdammt schwach ist. Auch wenn er damit noch ein halbes Jahr hinkommen würde macht es halt wenig Spaß weil zu viele Kompromisse.

Also, deine genannten Punkte machen im Kontext keinerlei Sinn. Wenn mir nach 5 Jahren die GPU abschmiert, die sowieso zu schwach war mittlerweile, kauf ich mir doch keine GPU mit ähnlicher Leistung. Das ergibt in keinem Blickwinkel Sinn. Und 20% mehr Leistung nach 5 Jahren kann man sich schenken. Das ist wie ne Erdbeere essen wenn man seit 20h nichts.
 
Also ich kauf mir keine GPU die 20% schneller ist als meine alte. Das lohnt nicht. Mein Kumpel auch nicht. Heutige und zukünftige Spielen verlangen halt mehr Leistung als vor 5 Jahren. Wenn er was kauft, soll es auch was bringen und kein Sidegrade werden.
Also, bei ihm drängelt es halt langsam weil die GPU verdammt schwach ist. Auch wenn er damit noch ein halbes Jahr hinkommen würde macht es halt wenig Spaß weil zu viele Kompromisse.

Also, deine genannten Punkte machen im Kontext keinerlei Sinn. Wenn mir nach 5 Jahren die GPU abschmiert, die sowieso zu schwach war mittlerweile, kauf ich mir doch keine GPU mit ähnlicher Leistung. Das ergibt in keinem Blickwinkel Sinn. Und 20% mehr Leistung nach 5 Jahren kann man sich schenken. Das ist wie ne Erdbeere essen wenn man seit 20h nichts.
Liest Du eigendlich auch mal das Thema oder wenigstes Deine eigenen Texte mal selber durch?
Du redest da von Kontext aber irgendwie habe ich das Gefühl Du verwechselst da was.
Mal redest Du von Dir & Deinem Freund und dann das es mehr als ein Szenario gibt.
Mal redest Du davon was man machen könnte wenn die HW verreckt, kein Geld hat, keine neue HW findet, man aber warten kann weil die HW die man hat noch gut ist und dann auf einmal das die eine Notlösung nichts für Dich / Dein Freund ist. Ich habe übrigens nie Dir oder Deinem Freund zu was geraten sondern auf die Frage geantwortet was man machen KÖNNTE wenn heute auf morgen die HW verreckt, man kein Geld hat usw. usw. usw. usw.

Ich bin raus aus dem Thema und empfehle Dir aber mal zu googlen nach "Sinn machen".
Happy Black Friday allen!
 
Ich bin raus aus dem Thema und empfehle Dir aber mal zu googlen nach "Sinn machen".
Happy Black Friday allen!
Ich habe auf einen Kommentar geantwortet. Und das habe ich dir auch erklärt und gesagt, dass es nicht nur eine Sichtweise gibt. Nicht jeder kann ewig warten. Mein Kumpel ist in einer anderen Situation als ich, dennoch will man bei einem GPU Neukauf mehr Leistung als vorher haben. Ich habe nunmal von zwei unterschiedlichen Szenarien gesprochen.


sondern auf die Frage geantwortet was man machen KÖNNTE wenn heute auf morgen die HW verreckt
Die Frage hab ich gar nicht gestellt. Ich habe wie bereits gesagt nur eine Aussage getroffen.


Mal redest Du davon was man machen könnte wenn die HW verreckt,
Davon hast gesprochen. Ich habe es lediglich als Beispiel genutzt.
Hab ich auch nicht erwähnt.
man aber warten kann weil die HW die man hat noch gut ist
Wie meine 1080. Ja. Wenn sie nicht plötzlich den Geist aufgibt. Eines meiner zwei Beispiele.
 
ich für meinen teil klinke mich ab da aus und lasse mir das geld für etwas wovon ich nicht wirklich was habe, nicht aus der tasche ziehen, dazu ist mir das geld zu wertvoll und spielen zu unwichtig, für alles andere reicht ja jeder bessere bürorechner....
Ähm, wenn du gar kein Gamer bist, warum schreibst du hier dann lauter Blödsinn?
Hast du nichts Besseres zu tun?
 
Die Devise ist:"Abwarten". Auch ich hätte gerne eine deutlich leistungsstärkere Grafikkarte eingebaut. Jetzt wird die 1070 aber sicherlich noch lange halten müssen. Für meine Bedürfnisse aber noch gut ausreichend. Die momentane Preispolitik ist purer Kapitalismus.
Ähm, bist du etwa Kommunist?
Wohin Kommunismus führt ist doch hinreichend bekannt.
 
Ähm, bist du etwa Kommunist?
Wohin Kommunismus führt ist doch hinreichend bekannt.
Nö. DDR & Co waren staatskapitalistische Diktaturen. Kommunismus war das nicht. Wohin führt uns eigentlich der Kapitalismus? Mensch bedenke diesbezüglich die ganzen Ausgegrenzten und Armen hierzulande und Anderswo, die Klimaerhitzung, das Massensterben der Tiere, Vernichtung der Umwelt, der Lebensgrundlagen für Mensch und Tier usw.. Also, ähm, bist Du etwa pro Kapitalismus? ;)
 
Nö. DDR & Co waren staatskapitalistische Diktaturen. Kommunismus war das nicht. Wohin führt uns eigentlich der Kapitalismus? Mensch bedenke diesbezüglich die ganzen Ausgegrenzten und Armen hierzulande und Anderswo, die Klimaerhitzung, das Massensterben der Tiere, Vernichtung der Umwelt, der Lebensgrundlagen für Mensch und Tier usw.. Also, ähm, bist Du etwa pro Kapitalismus? ;)
Das war der real existierende Kommunismus.
Welche ausgegrenzten Armen?
Die menschgemachte Klimaerhitzung gibt es nicht.
Natürlich bin ich für Kapitalismus.
naja, wenn man meint das alles wäre nur meine persönliche ansicht, begreift man natürlich die nicht nur für mich geltenden realen optischen möglichkeiten des menschlichen auges und meint das wäre alles nur meine ansicht.....

aber gebe du ruhig hunderte bis tausende euro mehr aus (für monitor, grafikkarte und was da noch dranhängt), als es wirklich notwendig und sinnvoll wäre, und investiere in ein RT was noch mindestens 2 generationen in den kinderschuhen verbleiben wird, weil noch zu unausgereift, genau wie die 4k leistung der vorherigen gen der grafikkarten,
freuen sich die hersteller sicher drüber, gibt ordentlich gewinne.

ich für meinen teil klinke mich ab da aus und lasse mir das geld für etwas wovon ich nicht wirklich was habe, nicht aus der tasche ziehen, dazu ist mir das geld zu wertvoll und spielen zu unwichtig, für alles andere reicht ja jeder bessere bürorechner....
Die Auflösung des menschlichen Auges ist noch lange nicht erreicht.
Was sind schon ein paar Hundert Euro alle paar Jahre für sein liebstes Hobby.
Ähm, wenn dir Gaming unwichtig ist, warum schreibst du hier dann überhaupt?
Gehst du auch in die Kirche und sagst den Leuten, das dir Religion nicht wichtig ist?
 
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Und wenn man noch bedenkt, dass zumindest bei uns derzeit die MwSt. gesenkt ist, dürften die Preise ab Januar 2021 wohl eher noch weiter nach oben gehen, wenn der reguläre Satz von 19 % wieder gilt. 3 % sind ja jetzt auch nicht die Welt, kommt aber halt dennoch zusätzlich oben drauf. Wobei die Preise aktuell auch oft zu "gerade" erscheinen, dafür dass sie durch die paar Prozent niedriger sein müssten - aber wie MF und Alternate zeigen, geben das eben nicht alle Händler an den Endkunden weiter. Sind das dann ab Januar bei solchen Händlern eigentlich +6 % im Vergleich zu jetzt?
Nein, wenn Händler jetzt die 3% weniger nicht weitergeben sondern einsacken, könnten sie entweder die Preise im Januar stabil halten (die 3% wären dann eben eine temporäre Zusatzmarge) oder die Gelegenheit nutzen um eine 3% Preiserhöhung durchzusetzen. Theoretisch können sie auch nochmal Prozente drauflegen weil keiner gross nachrechnen, aber das gilt immer und nicht spezifisch für den Fall der Mehrwertsteuersenkung.
Das war der real existierende Kommunismus.
Welche ausgegrenzten Armen?
Die menschgemachte Klimaerhitzung gibt es nicht.
Natürlich bin ich für Kapitalismus.
Glaubst du jeder Selbstbezeichnung? War die NSDAP sozial? War die DDR demokratisch? Nur weil sie sich kommunistisch oder demokratisch genannt hat, muss das noch lange nicht stimmen. Überhaupt beschreibt das Manifest eine ökonomische, keine politische Theorie.

Und Corona zeigt dir den real existierenden Kapitalismus. Just in time bis zur absolut fehlenden Redundanz. Übrigens gibt es ebenso wie verschiedene Kommunismus auch verschiedene Kapitalismustheorien. Keynes würde kotzen bei der heutigen neoliberalen Ideologie. Armut und Klimawandel leugnen wird die Probleme nicht beheben.
 
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Armut dürfte keine Problem sein, wenn die mangelnde Verfügbarkeit von 600+ Euro Grafikkarten die Leute traumatisiert.
Oh es gibt auch einen Markt für Yachten und Privatjets, beide wachsen sogar. Milliarden Dollar suchen in den Finanzsystemen dringend eine Investitionsmöglichkeit. Kann ich daraus schließen, die Armut sei gelöst?
Nein, denn es gibt immer 2 Seiten der Medaille. Geld (bzw. Reichtum) funktioniert nur bei Ungleichheit. Gib jedem Menschen eine Million Dollar und eine Million Dollar sind nichts mehr wert. Ergo können einige nur reich sein, wenn viele arm sind.
Wer Reichtum anhäufen will gibt nicht freigiebig Geld an andere aus (Mitarbeiter bspw.). Reich wird man indem man das Geld von anderen nimmt und es eben nicht wieder ausgibt. Höhere Spitzengehälter und Unternehmensgewinne (also Anzeichen, dass es "der Wirtschaft" gut gehe) gehen zwingend mit einer Erhöhung der Ungleichheit einher, die Gewinne fehlen ja an anderer Stelle und gehen der Realwirtschaft großteils verloren, da sie weniger in Reinvestitionen fließen sondern eher in Finanzprodukte, sich also selbst vermehren.
 
Das war der real existierende Kommunismus.
Welche ausgegrenzten Armen?
Die menschgemachte Klimaerhitzung gibt es nicht.
Natürlich bin ich für Kapitalismus.
Kritiken an den staatskapitalistischen Diktaturen gibt es viele berechtigte. Allerdings würde ich da nicht vom Kommunismus sprechen, sondern unter diesem eine klassenlose Gesellschaft verstehen und eine solche sind erst genannte nicht gewesen. In staatskapitalistischen Diktaturen gab es eine privilegierte Schicht - siehe Nomenklatura.

Der Kapitalismus grenzt Menschen dadurch aus, indem er Teilhabe und Existenzbestreitung an Geldwerte knüpft. Menschen brauchen also Geld, um sich Nahrung, Wohnung, Cafébesuche usw. leisten zu können. Desweiteren grenzt der Kapitalismus dadurch aus, indem er Einkommen und Vermögen hierarchisiert, d.h. sehr wenigen Menschen viel Einkommen zuweist und die große Mehrheit mit wenig Geld abspeist. Menschen mit viel Geld können durch Aktieneinkommen, Zinseinkommen, Mieteinnahmen usw. nicht nur ihre Ausgaben begleichen, sondern darüber hinaus ihr Vermögen mehren. Über wenig Geld/Einkommen zu verfügen, bedeutet im Kapitalismus hingegen, NICHT "einfach so" den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sie sind zur Lohnarbeit gezwungen. Viele erhalten für ihre Arbeit so wenig, dass sie unter andauernden Druck stehen, sich womöglich mehrere Jobs suchen müssen. Steigen die Mieten und sie verdienen zu wenig Geld, so müssen sie in billigere Wohnungen bzw. Wohngegenden ausweichen. Das ist ein Beispiel für Ausgrenzung, auch als Gentrifizierung bezeichnet. Die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes ist eine weitere unter den vielen anderen Ausgrenzungsformen, die es gibt. Einschränkend ist nicht nur, dass über die Zeit hinweg (eben aufgrund Gentrifizierung wie durch Zuzug reicherer Leute in ein Viertel oder durch Besuche reicherer Tourist*innen; Inflation) die Preise für Essen/Menüs und Getränke ansteigen, sondern dass auch die Möglichkeiten des Verweilens und des Zusammenkommens (Teilhabe!) an Konsum geknüpft sind - sprich: Du kannst Dich nicht, ohne etwas zu bestellen, ungestört an einen Tisch setzen. Wenn Du Dir nichts bestellen kannst, musst Du gehen. Menschen mit wenig Geld sind entsprechend in spezifischen Orten anzutreffen, weniger in Cafés und Shoppingmalls, eher am Späti. In anderen Ländern ohne Sozialsystem ist das noch drastischer und grundlegender. Diese können bei Erwerbslosigkeit nicht einmal auf Sozialgelder zurückgreifen wie hierzulande und sich nicht mal Cafébesuche vom Munde absparen. Arme in jenen Ländern würden Nicht-in-Cafés-gehen-können womöglich sogar als Luxusprobleme ansehen.

Oje, menschengemachte Klimaerhitzung ist Realität. Das ist der aktuelle Stand der Wissenschaften.

Dann hast Du für Dich und die große Mehrheit Deiner Mitmenschen kein Interesse an einer grundlegenden Verbesserung der Lebensverhältnisse, siehst keinen Widerspruch im stetig wachsenden Kapitalismus auf einem endlichen Planeten ...?

Edit: ausführlichere Erläuterungen. Ich hoffe, es ist so besser verständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
@EndangeredSpecies

Alles gut und richtig.

Allerdings ist der Kapitalismus die einzige Gesellschaftsform für die der Mensch evolutionär gemacht ist. Jede andere Gesellschaftsform muss scheitern. Du kannst nur die ungerechten Spitzen des Kapitalismus abfedern und eine soziale Komponente als Unterbau machen. Dem Menschen das Ziel zu nehmen, mehr erreichen zu wollen, führt zu Stagnation und Repression. Anders geht es nicht.

Also entweder das China-Modell oder das "soziale Marktwirtschafts"-Modell. Andere Optionen sehe ich nicht.
 

Radeon RX 6800 (XT): Die Custom-Designs sind teuer​


und werden auf Monate hinaus nicht oder nur zu Mondpreisen erhältlich sein .

Meine 5700 XT wird daher noch im PC bleiben .

Gruß

Johnny05
 
@EndangeredSpecies

Alles gut und richtig.

Allerdings ist der Kapitalismus die einzige Gesellschaftsform für die der Mensch evolutionär gemacht ist. Jede andere Gesellschaftsform muss scheitern. Du kannst nur die ungerechten Spitzen des Kapitalismus abfedern und eine soziale Komponente als Unterbau machen. Dem Menschen das Ziel zu nehmen, mehr erreichen zu wollen, führt zu Stagnation und Repression. Anders geht es nicht.

Also entweder das China-Modell oder das "soziale Marktwirtschafts"-Modell. Andere Optionen sehe ich nicht.
Wow, "alternativlos" hat bei dir ja super funktioniert.

Der Mensch ist für keine Gesellschaftsform gemacht, wir können uns einfach entscheiden etwas anders zu machen. Zudem ist Kapitalismus keine Gesellschaftsform, sondern eine ökonomische Organisationsweise. Das läuft mit Diktaturen, Demokratien, Theokratien usw. Da hãngen keine Werte dran.
Zumal der Kapitalismus dauernd scheitert: Daran Nahrung global zu verteilen, daran Ungleichheit zu vermindern, daran die Menschen glücklich zu machen und auch daran die Menschen gesund zu halten.

Mehr erreichen heisst in deinem Kontext ja scheinbar nur Karriere, also Geld? Da gibt es viele Studien die nachweisen, dass Menschen durch materielle Anreize immer nur kurzfristig motiviert werden. Langfristige Motivation entsteht, wenn man sein Tun als sinnvoll empfindet.

Vielleicht interessieren dich die Machnowtschina oder die CNT. Wenn man sich zu anderen Optionen mal beliest und nicht sofort abwinkt sieht man auch Alternativen.

PS: Du schreibst "jede andere Gesellschaftsform muss scheitern".
Welche kennst du denn und wie kommst du darauf? Irgendein Argument wäre schön. Aber mach dir nicht zuviel Mühe, viele Kluge Menschen sind bereits daran gescheitert, ein deterministisches Bild der Geschichte zu nutzen um Vorhersagen zu machen.
Marx war der Zusammenbruch des K. zwingend, für dich der "Erfolg".
Beides sind nur Möglichkeiten.

Du kannst dir vielleicht nichts anderes Vorstellen aber das ist herzlich egal. Das konnten der Adel und die Bauern des Feudalismus auch nicht nach 1000 Jahren Feudalismus.

Faschismus kannst du dir sicher auch nicht vorstellen und doch hat er in den meisten Ländern "funktioniert" zumindest in dem Sinne, dass das Volk diese Herrschaft und Staatsform nicht verhindert hat oder beenden konnte.

Ich meine es auch nicht böse, ich will dich eher zum Lesen animieren. Du bist nämlich natürlich nicht dumm, nur lückenhaft informiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@EndangeredSpecies

Alles gut und richtig.

Allerdings ist der Kapitalismus die einzige Gesellschaftsform für die der Mensch evolutionär gemacht ist. Jede andere Gesellschaftsform muss scheitern. Du kannst nur die ungerechten Spitzen des Kapitalismus abfedern und eine soziale Komponente als Unterbau machen. Dem Menschen das Ziel zu nehmen, mehr erreichen zu wollen, führt zu Stagnation und Repression. Anders geht es nicht.

Also entweder das China-Modell oder das "soziale Marktwirtschafts"-Modell. Andere Optionen sehe ich nicht.
Mir ist diese Sichtweise zu biologistisch und fatalistisch. Zu sagen, es läge in der Natur des Menschen, lässt den großen Teil seines Wesens außenvor, wonach der Mensch ein Kulturwesen ist, das sich seine sozialen Verhältnisse selbst einrichtet. Letzteres wäre eine linke Sichtweise: Der Mensch wird zuallererst durch seine sozialen Verhältnisse bestimmt. Dadurch wie er aufwächst, wie er aufgezogen wird, welche Werte und Verhaltensweisen er angenommen und gelernt hat, aber auch welche gesellschaftliche Strukturen aktuell welches Verhalten begünstigen bzw. bestrafen. Der Einfluss also von Familie, KiTa, Schule, Freund*innen, Medien, später Arbeitsumfeld usw..
Das eine, ist anzuerkennen, dass der Kapitalismus ungemeine industrielle Kraft entfesselt und Fortschritt vorangetrieben hat, dass andere ist, anzuerkennen, womit dies alles erkauft worden ist. Ein paar "Nachteile" führte ich weiter oben ja auf. Die allerdings sind meines Erachtens so gravierend, dass mensch sich nicht nur über Alternativen Gedanken machen sollte, sondern auch versuchen sollte, etwas zu ändern. Dabei ist uns durch menschengemachte Klimaerhitzung und Massensterben der Tiere ein zeitliches Limit gesetzt, da durch deren weitere Zuspitzung letztlich auch die Lebensgrundlage für Menschen vernichtet würde.
Eine zentrale Eigenschaft im Kapitalismus ist die Ungleichheit, begleitet u.a. von Individualisierung und Subjektivierung. Es geht dabei nicht nur um die materielle (Geld und Einkommen) sondern auch um die Machtebene. Wer also hat wieviel Macht und Einfluss?`Dabei ist festzustellen, dass Reiche ungemein mehr Einfluss geltend machen können als Arme. Sie halten Anteile an Unternehmen, die wiederum mittels Lobbyismus Einfluss auf die Politik und mittels Werbung Einfluss auf Konsument*innen nehmen, gründen Stiftungen (bspw. Bertelsmannstiftung) mit gleichem Effekt, besitzen selbst Medien, sponsern "soziale Projekte" nach ihrer Ideologie usw.. Dann wird es den Ärmeren erschwert höhere Bildungsabschlüsse und berufliche Positionen zu erreichen. Tatsächlich gibt es keine wesentliche soziale Durchlässigkeit. Weder haben sie große Chancen darauf Millionär*in zu werden (Der "american Dream" - vom Tellerwäscher*in zur Millionär*in - ist eine Lüge), noch Akademiker*in oder Abgeordnete. Desweiteren vereinzelt der Kapitalismus durch Schaffung von Konkurrenzverhältnissen (vor allem um Arbeit) und Verlagerung von Verantwortung auf das Individuum. Der Mensch als Einzelne*r soll und muss sich um sein "Schicksal" kümmern und soll sich stetig optimieren (Karriere, Gesundheit, Bildung, Aussehen, Image usw.). Das führt zu einer Fokussierung auf sich selbst. Die Mitmenschen und deren Schicksale werden weniger beachtet. Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus nicht leicht, Veränderungen zu erzielen, auch wenn ich damit nicht sagen will, dass es unmöglich wäre und noch weniger, dass mensch es nicht versuchen sollte. Tatsächlich gibt es ja auch immer wieder Anzeichen dafür, dass bei vielen Unzufriedenheit da ist - siehe Proteste, Streiks, soziale Unruhen. Sie beinhalten durchaus das Potenzial zu einer Hinterfragung und Herausforderung der sozioökonomischen Verhältnisse.
 
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Mehr erreichen heisst in deinem Kontext ja scheinbar nur Karriere, also Geld?
Nein. Deswegen habe ich das Wort "Geld" absichtlich vermieden. Ist Dir das nicht aufgefallen? :)

Egal, das ist das falsche Forum für philosophische und politische Dikussionen.

Überleg Dir einfach nur mal folgendes:

- Was treibt den Mensch an?
- Was bedeuten begrenzte Ressourcen und der Wettbewerb um diese Ressourcen für den Menschen und dessen Evolution?
- Was machst Du, wenn Du alleine Dein Lebensglück aus rein altruistischen Dingen ziehst, aber andere Menschen das einen Dreck interessiert und sich nur an ihren eigenen materiellen Vorteil denken?
 
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