AW: Probleme mit Intel-Chips P67 und H67 für Sandy-Bridge-CPUs - Produktion gestoppt, neue Revision geplant
Das ist sicherlich ein Problem, das zumindest unter die Gewährleistung fällt, denn das Problem ist bereits im Auslieferungszustand vorhanden, wird nicht vom Anwender verursacht und wurde nun auch vom Hersteller eingeräumt - aber lasst uns mal abwarten, bis es weitere offizielle Aussagen zu dem Thema gibt.
Immerhin mal ein Fehler, auf den der Hersteller reagiert, bevor das halbe Internet in Panik ist - dass lässt hoffen, dass es nicht alzu viele Fälle gibt.
Also das halte ich für äußerst unrealistisch. Das ist ja so, als wenn ich mit meinem neuen Auto fahre, bei dem jederzeit aufgrund eines Achsproblems die Reifen platzen können.
Wer arbeitet denn mit potentiell defekter Hardware? Also spinnen die jetzt völlig bei intel?
Nö, das ist so, als würdest du mit einem Auto mit einem mangelhaften Luftfilter fahren. Mit etwas Pech setzt er sich irgendwann zu und dann nimmt die Leistung ab und noch viel später bringt der Motor vielleicht gar keine Leistung mehr.
Die Frage ist also "wer arbeitet mit Hardware, die einem beschleunigten Verschleiss unterliegen könnte?"
Antwort wäre z.B. "jeder Übertakter". "Jeder Besitzer eines mangelhaft belüfteten Komplettsystems". "Jeder Käufer eines ******-Produktes". (beliebigen Hersteller einsetzen. Ich bin zuversichtlich, dass jeder einen Festplatten, RAM, Netzteil,... Hersteller kennt, dem er nicht vertraut)
So wie Intel das formuliert, besteht scheinbar keine Gefahr von Datenverlusten (im Gegensatz zu den von mir genannten Defektquellen) - also wieso nicht damit weiterarbeiten?
Kaufen sollte man sowas nicht mehr, aber wenn man es schon hat
mich würde mehr interessieren schadet das defekte teil dem board bzw rest? kann man den dann deaktivieren ?
Der Defekt verursachte Verbindungsprobleme zwischen den Ports und den Laufwerken - wenn da keine Verbindung benötigt wird, sollte das vollkommen egal sein.
Ich würde sagen das fällt unter Kinderkrankheiten, kann vorkommen - zumal ja nur die SATA 3 Ports betroffen sind, bei nur 2 Laufwerken kann man die SATA6 nutzen und hat überhaupt kein Problem. Zudem besteht ja immer noch die Möglichkeit zum umtausch. Bei Bugs anderer Hersteller gabs keine Möglichkeit zum umtauschen.
Wenn ich bei Heise richtig lese, dann sind eben diese beiden Ports nicht betroffen, sondern die anderen vier.
In der Praxis sollte der Unterschied aber verschmertzbar sein. Wenn man nicht gerade einen RAID-Verbund mit 3+ Laufwerken betreibt, kann man ja einfach umstecken, bis Austauschboards zur Verfügung stehen.
Der größte Ärger für Endkunden könnte aus den Boardherstellern resultieren: Wenn die die Sache über normale, z.T. sehr lahme RMA-Kanäle abwickeln, dann sitzt man ggf. 3-4-5 Wochen (oder mehr aufgrund der hohen Zahl zeitgleich anfallender Reklamationen) ohne PC da
@PCGH:
Wäre nett, wenn ihr herausfinden könntet, ob man das Problem frühzeitig erkennen kann. Eine erhöhte Fehlerrate wird ja zeitweilig noch durch die Fehlerkorrektur abgefangen, ehe die Verbindungsgeschwindigkeit messbar leidet.