AW: Politiker der AKP fordert islamische Verfassung für die Türkei
Ihr versteift euch zu sehr auf die Panzer. Im Frankreichfeldzug, dem Blitzkrieg, hatten wir technisch eindeutig unterlegene Panzer. In Russland am Anfang auch.
Jaein, stimmt so nicht ganz. Es stimmt zwar das die meisten deutschen Panzer im Westfeldzug schwächer als ihre Gegenstücke waren, zumindest was die Panzerung angeht, von den Waffen nahmen sich die beiden Seiten aber nicht viel und in Sachen Mobilität waren die deutschen Panzer meist ebenbürdig bis besser als die britischen und französischen Gegenstücke.
Das Problem im Westen war meist auch dann das das die Kanonen nicht in der Lage waren die französischen und britischen Panzer zu bekämpfen, was dann aber meist durch umgehen der Gegner und aufklären mit anschließender Bekämpfung aus der Luft umgangen werden konnte.
Zudem war die Taktik der Alliierten im Westfeldzug ein Problem, die im Grunde vorsah das Panzer keine eigenständige Waffengattung war die selbständig agierte, sondern primär nur zur Unterstützung der Infanterie da war, entsprechend waren die Panzer meist auch in verschiedene Gattungen unterteilt (Infanteriepanzer mit viel Panzerung, langsam und teilweise nur MGs als Waffen, Kavalleriepanzer mit Geschwindigkeit um den Durchbruch dann auszunützen und in die Tiefe vorzustoßen).
In Russland dann waren die Deutschen Panzer auch nicht grundsätzlich unterlegen. Es stimmt zwar das t-34, sowie KW-1 und 2 überlegen waren, aber alle 3 Panzer standen zu Beginn des Russlandfeldzugs noch nicht in großer Menge zur Verfügung und die Besatzungen waren meist auch schlecht ausgebildet, genauso wie die Führungsoffiziere und der Stab.
Der Großteil der russischen Panzer bestand zu Beginn von Barbarossa aber noch aus t-26, BT-5 und BT-7, die etwa auf dem gleichen Kampfwertlevel lagen wie Pz. 35(t), Pz. 38(t) und Panzer 2 und 3.
Die fehlende Luftüberlegenheit war viel verheerender als die Frage Tiger oder Panther.
Ja und nein, die Luftüberlegenheit hätte dir auch nur dann etwas genützt wenn du im Anschluss eines Durchbruchs Raum gutmachen kannst, aber genau dafür war der Tiger denkbar ungeeignet, da schlicht viel zu langsam.
Für einen Bewegungskrieg brauchst du schnelle Panzer wie den Panther, keine wie den Tiger.
Wenn du dir die russischen Panzer anschaust, selbst ihre Heavys wie der KV-85 und IS-2 1944 waren alle noch weit mobiler als die deutschen Gegenstücke und konnten entsprechend den Durchbruch durch die Front nutzen um Raum zu gewinnen.
Das lag wenn ich richtig liege daran, dass man Piloten und Flugzeuge im Westen verbraten hat.
Auch das hatte mehrere Gründe. Zum einen die Verluste durch die Luftschlacht um England, zum anderen die ab Mitte 1942 deutlich ausgeweiteten Luftangriffe auf das Deutsche Staatsgebiet, was die Luftwaffe dazu zwang nicht unerhebliche Teile der im Osten eingesetzten Jagdflugzeuge zur Abwehr von Bomberangriffen nach Deutschland zu verlegen.
Ich hab da mal 'ne Frage: Was ist überhaupt ein (deutscher) Konservativer bzw. ein "guter" (deutscher) Konservativer? Korrupt wie Strauß, Schwarze Konten wie Kohl und die Vergangenheit relativieren und verharmlosen wie ein Alfred Dregger und Gauland?
Jeder der erkennt das wir uns heute primär als Europäer verstehen müssen und erst an zweiter Stelle als Deutsche, so wie jeder US-Amerikaner an erster Stelle eben US-Amerikaner ist und erst an zweiter Stelle z.B. Texaner.
Jeder der nicht nur von Leistung muss sich lohnen fasselt, aber hintenrum eigentlich lieber möchte das erben und Geld verwalten sich mehr auszahlt als wirkliche Arbeit.
Jeder der den europäischen und deutschen Wohlstand erhalten will aber erkennt das dies nur gehen wird indem etwas an die abgibt wo man bis jetzt immer nur genommen hat.
Jeder der erkennt das nicht Grenzzäune und Abschiebung unseren Wohlstand und unsere Lebensweise schützen werden und können sondern ein anständiges Einwanderungsgesetz und Investitionen dort von wo die Menschen zu uns kommen.
Kurz um, jeder ist ein guter Konservativer der nicht im Kopf irgendwo vor 50 Jahren hängen geblieben ist und erkennt das man das was man hat nur in weiten Teilen dann erhalten können wird wenn man sich verändert und an die sich ändernden Gegebenheiten anpasst.
