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Platzt die "Mining-Blase"? Kryptowährungen lassen erneut nach

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Sehr, sehr viele lagen schon mit ihren 99% Prognosen zu 100% daneben.
ja natürlich, das liegt in der Natur der Sache.
Sehr sehr viele lagen mit ihren "Bitcoin ist 100% tot" Prognosen daneben.
Das höre und glaubte ich jetzt viele Jahre und inzwischen glaub' ichs halt erst dann, wenns wirklich so weit ist. Bis dahin sehe ich darin schon eine gewisse Chance.
1: Nein, es ist keine Währung, sondern ein toxisches Finanzpapier.
Gut - ich kann deine Meinung akzeptieren. Vielleicht wird es aber eben noch eine ernstzunehmende Währung, dann ist es eben doch mehr als ein toxiseschs Finanzpapier.
Bzw "es" ist schwer zu definieren, es gibt tausende Coins. Du redest von einer Währung oder dem ganzen Markt?
Es gibt Kryptowährungen die kommen von Anfang an ohne Mining aus und haben als einzigen Sinn, dass sie eigentlich dezentral sein sollen, sicher sein sollen und vor allem armen Menschen/Ländern etwas geben wollen.
2: Bei Aktien hat man ein reales Unternehmen, das Dinge erzeugt oder irgendetwas macht und einem dann Dividende zahlt (wenn es gut geht). Bei Gold (nicht zu verwechseln mit Wertpapieren die Gold abbilden) hat man immer noch das Gold, mit dem man irgendwas machen kann (Schmuck, Computerchips, zur Not einen Türstopper. Bei Bitcoin hat man nichts davon. Bei Bitcoin geht es ausschließlich darum, dass man später mehr Geld bekommt, als man selbst bezahlt hat
Wenn man aber ein Unternehmen mit einem Wert in Krypto definieren würde, wäre das sofort dasselbe.

In nichts, was einen realen Wert hat.
aber man kann reale Dinge damit kaufen
Ja, aber eine mit irrer Ressourcenverschwendung und darum ging es. Klar läßt sich auch eine Kryptowährung ohne designen, die hat dann aber eher etwas mit dem Euro, als mit dem Bitcoin zu tun.
Es ist eben EINE von vielen Währungen. Man sollte halt nicht alle über einen Kamm scheren.
Der Cryptomarkt generell - ja.K
Kryptowährungen per se - nein. Das ist dann eine Pauschalisierung.
Die irre Rechenleistung, die immer weiter anwachsen muß. Wenn die nicht schritt hält, dann ist der Bitcoin am Ende. Der Bitcoin ist auch nicht dafür gemacht, viele Transaktionen abzuwickeln. Das ist mittel- bis langfristig der Untergang des Bitcoins.
Dass der Bitcoin irgendwann nicht mehr zunimmt hat auch Vorteile. Und man kann das ganze eventuell als Geldanlage betrachten. Die Zeit wird zeigen was herauskommt.
10 Jahre war ich jetzt der Meinung, dass das ganze "morgen" vorbei sein wird, jetzt lag ich 10 Jahre falsch und auch die ganzen Experten die das als ihren Lebensunterhalt machen: sowas einschätzen.
Ich würde eben jetzt pauschal sagen: wir wissen es nicht, aber momentan zeigen die Zeichen noch nach oben.
Nach Bitcoin kommt dann halt außerdem was anderes.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
leider falsch, sonst hätten so viele "arme" damit nicht genauso schon M illionen gemacht und verdienen immer noch dazu, Krypto steigt ja noch.
Ein Bitcoin ist nur das wert, was andere dafür zahlen.
Das Geld, was diese nun nicht mehr armen sondern reichen 1% "gewonnen" haben, stammt einfach nur von den anderen 99% Leuten. Diese, welche im Extremfall zb. beim letzten Kursrutsch, ihre 50% verloren haben bzw. noch immer darin investiert sind. Ein wirklicher "innerer Wert" wurde nicht geschaffen.
Umverteilung durch Spekulation nennt man das. Ob das aber einen "Robin Hood Effekt" hat, dass Arme eher gewinnen und Reiche eher verlieren, wage ich zu bezweifeln, warum auch, eher umgekehrt, so wie überall.

Je reicher man ist, desto mehr wird man auch von einer Spekulation in Bitcoins profitieren können.
Denn: Je reicher man ist, desto mehr Geld kann man nach Kursrutschen wieder nachschießen und desto weniger ist man auf Notverkäufe angewiesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

oldserver84

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Disclaimer: Ich bin absolut _kein_ Crypto Alleswissen und verstehe jeglichen technischen Feinheiten bis in's kleinste Detail. Ich finde es aber äußerst spannend. Das ist mein Senf zu der ganzen Diskussion:


Besonders in Ländern mit Korrupten Politikern, wo Menschen einfach mal verschwinden, wäre ein fälschungssicheres Buchhaltungssystem ziemlich gut. Man könnte auf das Zertifikat eines Menschen so auch zum Beispiel Impfungen eintragen. Das ganze wäre öffentlich auf der Blockchain einsehbar und man könnte es mit einem Blockexplorer nachvollziehen. Dort wo zum Beispiel Menschen illegal in Minen arbeiten, könnten externe Prüfer so sehen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Die Regierung hätte keine Chance, weil das Netzwerk weltweit dezentral läuft und keine Änderungen durch einzelne Menschen durchgeführt werden können.


Da hat jemand mal tatsächlich begriffen, wo die Reise hingeht.
Diejenigen, die mit voller Überzeugung gegen Cryptowährungen sind, hätten 2006 wahrscheinlich auch gesagt, kein Mensch braucht das überteuerte neue angekündigte Telefon von Apple.
Mein Siemens A75 hat sogar WAP, das neue Smartphone von Apple hat nicht mal Tasten!! Das ist sowas von Umständlich, wie soll man da schnell eine SMS schreiben können?? Mit T9 mach ich das in der Hälfte der Zeit!!

  • Waren Apple die ersten, die ein "Smartphone" entwickelt haben? Nein, waren sie nicht.
  • Haben Sie die beste Hardware und/oder das beste Betriebssystem? Lässt sich bis heute drüber streiten!
  • Haben Sie es als erste Firma weltweit "das Smartphone" populär gemacht? Auf jeden Fall.


Der Punkt ist:
Bitcoin hat (Analog "damals" zu Apple mit dem Smartphone) Crypto auf die Bildfläche gebracht. Ob Bitcoin (oder das iPhone) nun das nonplus-Ultra ist? Muss jeder für sich selbst entscheiden. Man sieht aber, was sich seit 2006 bei dem Thema Smartphone getan hat. Quasi jeder (auch die "Boomer" Onkel/Tanten/Eltern) hat ein Smartphone, und kann es rudimentär bedienen. Die ersten Smartphones hatten Edge und nicht mal einen Appstore.
Heutzutage hat "niemand" mehr einen Desktoprechner oder Laptop, man kann quasi _alles_ (Banking, Konzertkarten, kontaktlos zahlen, Entertainment, Videokonferenzen ...) mit dem Smartphone erledigen.


Und diese Evolution steht nun mit Crypto bevor:

Generation 1: Bitcoin. (Proof of Work) Begrenzte Menge an Coins, 21 Mio, davon 8-10 Mio unwiederbringlich verloren (Walletkennwort verloren), damit ist Bitcoin so "wertvoll" wie Gold. Man kann mit Gold auch "nichts machen" bzw. alltägliche Waren kaufen. Man kauft Gold und hofft es wird im Wert steigen. Der chemische Prozess geschweige das tatsächliche Schürfen des Goldes in dritte Welt Ländern ist ebeso fragwürdig wie der Energieverbrauch für das Minen von Bitcoin. Es geht bei Gen1 darum, die Bank als Mittelsmann auszuschalten. ICH (und nur ich solange ich die privaten Schlüssel halte) bin der alleinige Eigentümer der Coins. Es kann kein Land und keine Institution mir diesen Wert wegnehmen (im Gegensatz zu Gold).

Generation 2: Ethereum, und alle dessen Forks/Derivate (hauptsächlich Proof of Work)
Ähnlich wie Bitcoin, aber mit tatsächlichem Nutzen: Smartcontracts. Klar noch nicht heute, aber evtl. in der Zukunft. A verkauft B (ohne Notar) einen Gewissen Wert X (Grundstück, Gemälde, Auto). Es wird im Smart Contract festgelegt, wenn X innerhalb von 10 Jahren nochmals verkauft wird, bekommt A automatisch 5% der Erlöses. Ist sehr vereinfacht, gibt Leute die das besser erklären, aber der Grundgedanke ist denke ich verständlich. Es geht darum den "Mittelsmann" Notar, Auktionshaus etc auszuschalten. Ich weiss, abstrakt. Aber 2006 konnte sich auch niemand vorstellen, auf seinem Smartphone alle erdenklichen Songs und Kinofilme von unterwegs aus anzusehen.

Generation 3: IOTA, Cardano (Tangle, Proof of Stake)
Hier wird's interessant. An diesem Punkt befinden wir uns jetzt. Es kommt keine Mechanismus zum Einsatz, in der die Coins aufwendig geschürft werden müssen. Es ist also kein "Arbeitsnachweis" in Form einer komplizierten Rechnung (Grafikkartenknappheit/Stromverbrauch) notwendig. Stak vereinfacht werden die Coins einfach generiert und ein Konsens entsteht dadurch, dass die Coins "gestaked" werden. Energieverbrauch: minimal. Es sind durch diese dritte Generation X-fach mehr Transaktionen pro Sekunde möglich als mit Gen1 und Gen2. Die Kosten für die Transaktionen sind entweder nicht vorhanden oder verschwindend gering. Wer sich dafür interessiert, was das für einen Nutzen haben könnte schaut sich auf youtube einfach mal "cardano africa" an.


Sehr lange Rede, kurzer Sinn:

Wer behauptet "Crypto" ist ein reiner stromverbrauch und hat keinen wirklichen Nutzen, meint in erster Linie Bitcoin. Bitcoin kann man von der Sinnhaftigkeit mit Gold oder irgendeinem Edelmetall vergleichen.
Wir sind aber schon sehr viel weiter, als Bitcoin.

Hätte jemand 2006 gesagt, man kann mit seinem Handy mit 1000Mbit surfen und für 12€ im Monat Zugriff auf 90% aller Musiktitel erhalten, hätte die meisten hier im Forum gesagt: Mir reicht auch Edge für was braucht ich mehr Geschwindigkeit? Und ausserdem: Alle Musik, die ich gut finde habe ich bereits auf CD.
Und ich wette, es gibt auch heute noch Leute, die behaupten Edge reicht und Musik auf CD ist das Non-Plus-Ultra. Allerdings die Entwicklung ist eine ganz andere.

Will sagen: Es gibt 2035 Anwendungsszenarien für Blockchain, die jeder (auch hier) nutzen wird (Entertainment Bereich) oder vielleicht sogar nutzen _muss_ (Behörde). Ob im Impfnachweis oder im Personalausweis oder einfach wenn irgendein Streamer die FIFA 2030 Packs öffnet und die Legendaries dann verkaufen möchte. Das erste AAA-Game, dass Loot in Form von Blockchains verkauft (Stichwort: NFT), wird durch die Decke gehen. Ihr habt es hier zuerst gehört ;)
Und so schließt sich der Kreis:

- Ich glaube, dass es weltweis einen Markt für fünf Computer geben wird, IBM Chef Watson
- Niemand benötigt mehr als 640kb ram in seinem Rechner, unser lieber Bill
- Das Internet wird im Jahr 1996 in einem katastrophalen Kollaps untergehen, Robert Metcalfe Erfinder Ethernet
- Das iPhone hat keine Chance, Steve Ballmer

cjtk, ich erhebe dich hiermit in den Illusteren Kreis der Technik-Grössen und Vorhersager
reine verbrecher währung, mehr nicht. und leutz die das noch schön reden sind nicht besser/bzw gehören dazu.
wech mit dem rotz.
Case closed

nix für ungut ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Ein Bitcoin ist nur das wert, was andere dafür zahlen.
Das Geld, was diese nun nicht mehr armen sondern reichen 1% "gewonnen" haben, stammt einfach nur von den anderen 99% Leuten. Diese, welche im Extremfall zb. beim letzten Kursrutsch, ihre 50% verloren haben bzw. noch immer darin investiert sind. Ein wirklicher "innerer Wert" wurde nicht geschaffen.
Umverteilung durch Spekulation nennt man das. Ob das aber einen "Robin Hood Effekt" hat, dass Arme eher gewinnen und Reiche eher verlieren, wage ich zu bezweifeln, warum auch, eher umgekehrt, so wie überall.
Naja ganz ehrlich, jeder der mit Bitcoin bis Mai spekuliert hat hat gewonnen, der Rest gewinnt halt vielleicht langfristi
Je reicher man ist, desto mehr wird man auch von einer Spekulation in Bitcoins profitieren können.
Denn: Je reicher man ist, desto mehr Geld kann man nach Kursrutschen wieder nachschießen und desto weniger ist man auf Notverkäufe angewiesen.
Das ist aber bei fast allem so.
Du kannst auch als armer Schlucker was nachschießen, sofern du monatlich ein Gehalt bekommst geht das.
Selbst meine Schüler tun das und kriegen das hin.
Wir haben uns voriges Jahr als Klassenprojekt mit Kryptowährungen beschäftigt. Da sind manche bei 100€ Wer (ETH) eingestiegen in sehr kleinen Summen, aber auch die schießen jetzt noch ihr Taschengeld hinterher statt sich was drum zu kaufen was sie eh nicht brauchen. Quasi als vorsorge, im Lockdown haben sies eh nicht gebraucht.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Diejenigen, die mit voller Überzeugung gegen Cryptowährungen sind, hätten 2006 wahrscheinlich auch gesagt, kein Mensch braucht das überteuerte neue angekündigte Telefon von Apple.
:D

Der Unterschied ist der, dass diesen ominösen Smartphones wirklich für ihren Zweck genutzt werden und nich damit ein sinnloser Spekulantenhandel entstanden ist, ohne dass jmd wirklich mal damit telefoniert oder im Internet surft.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)

Besonders in Ländern mit Korrupten Politikern, wo Menschen einfach mal verschwinden, wäre ein fälschungssicheres Buchhaltungssystem ziemlich gut. Man könnte auf das Zertifikat eines Menschen so auch zum Beispiel Impfungen eintragen. Das ganze wäre öffentlich auf der Blockchain einsehbar und man könnte es mit einem Blockexplorer nachvollziehen. Dort wo zum Beispiel Menschen illegal in Minen arbeiten, könnten externe Prüfer so sehen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Die Regierung hätte keine Chance, weil das Netzwerk weltweit dezentral läuft und keine Änderungen durch einzelne Menschen durchgeführt werden können.
Das ist ein Grund, warum ich in Cardano auch investiert habe. Nicht weil ich gewinn haben will, sondern weil es mir AUCH um das Gute an diesen Dingen geht. Ich habe Krypto 10 Jahre abgelehnt, bis ich den Sinn hinter manchen Währungen verstanden habe.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Naja ganz ehrlich, jeder der mit Bitcoin bis Mai spekuliert hat hat gewonnen, der Rest gewinnt halt vielleicht langfristi
Nein, das ist Bödsinn.
Das Geld kann nicht aus dem Nichts entstanden sein. Das was diese Leute gewonnen haben, haben andere "eingezahlt" und das Geld steckt jetzt in dieser Blase. Anzahl der Bitcoins x ca. (65000-35000) Dollar. Aus dem Topf kommt es.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
:D

Der Unterschied ist der, dass diesen ominösen Smartphones wirklich für ihren Zweck genutzt werden und nich damit ein sinnloser Spekulantenhandel entstanden ist, ohne dass jmd wirklich mal damit telefoniert oder im Internet surft.
informier dich doch bitte über diverse Kryptowährungen, denn genau da passiert bei manchen das "für ihren Zweck genutzt". Eben Cardano. Angenommen du investierst, schon tust du eigentlich gutes, die Kurssteigerung hilft ja offenbar Millionen Äthiopiern und Co (notfalls auch dir selbst, wenn dich das freut).
 

s0cke

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Nimm es mir nicht übel, aber wenn man so sieht, was die Aktienanalysten vor jedem Crash von sich gegeben haben, dann kann man gleich ins Zelt einer Wahrsagerin gehen.
"Die" Aktienanalysten gibt es nicht. Technische Analyse mag nicht immer korrekt sein, das will ich garnicht behaupten. Der Markt ist gerade bei Kryptowährung durch seine leichte Zugänglichkeit unberechenbar.

Das heißt aber nicht, dass es nicht eindeutige Zeichen gibt die bestimmte Bewegungen des Kurses, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit, vermuten lassen. Dafür braucht man keine Kristallkugel, es hat nichts mit Wahrsagerei zu tun.

Ich habe dir einen Screenshot hier hinzugefügt. Du musst kein Experte sein um da ein Muster zu erkennen.

Meine Popel sind auch eine endliche Ressource, dennoch zahlt dafür keiner ein Vermögen.
Der Unterschied zwischen deinen Popeln und Bitcoin ist der, dass deine Popel nicht mehr hier sein werden wenn du und ich in 50+ Jahren das zeitliche gesegnet haben. :D

Nimm du es mir nicht übel, aber deine Argumentation klingt nach einer die auf Halbwissen und Youtube Videos basiert.
 

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oldserver84

Komplett-PC-Aufrüster(in)
:D

Der Unterschied ist der, dass diesen ominösen Smartphones wirklich für ihren Zweck genutzt werden und nich damit ein sinnloser Spekulantenhandel entstanden ist, ohne dass jmd wirklich mal damit telefoniert oder im Internet surft.
Da geb ich dir in gewissem Maße Recht, allerdings ist der eigentliche Zweck einer Cryptowährung eben nicht das spekulieren (was zweifelsfrei Stand 2021 hauptsächlich gemacht wird und wo die meisten Profite stecken) sondern der Gedanke, dass Du (und zwar nur DU, solange du deinen privaten Schlüssel kennst) einen digitalen Wert besitzen kannst welcher von allen im gleichem System nachweislich bestätigt werden kann. Eine dezentrale manipulationssichere Speicherung von Informationen und Besitznachweis. Keine Institution / Land / Regierung kann diese Information ändern und/oder einziehen.
Bitcoin ist der bekannteste Vertreter, aber halt auch leider wegen der ganzen Unzulänglichkeiten ein schlechter.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Gut - ich kann deine Meinung akzeptieren. Vielleicht wird es aber eben noch eine ernstzunehmende Währung, dann ist es eben doch mehr als ein toxiseschs Finanzpapier.

Eine Währung hat drei Funktionen:

1: Universelles und einfaches abwickeln von Tauschgeschäften (also Ware/Dienstleistung -> Geld, Geld -> Ware/Dienstleistung)
2: Vergleichbarkeit der Preise
3: Wertaufbewahrung

Kein der drei Punkte kann eine Kryptowährung momentan vernünftig bedienen. Für 1) sind sie nicht genug akzeptiert, die Überweisung zu teuer und sie dauert oft zu lange. Für 2) darf sie nicht stark schwanken und für 3) darf sie nicht sonderlich stark fallen (ich meine, die Leute bekommen schon bei 0,x % Negativzinsen und einem Fall, gegenüber dem Dollar, von 10% die Kriese).

Es ist möglich etwas zu entwickeln, dass tatsächlich eine Währung ist, allerdings hat das mit dem Bitcoin dann vermutlich wenig zu tun, sondern eher mit dem Euro oder Dollar.

Es gibt Kryptowährungen die kommen von Anfang an ohne Mining aus und haben als einzigen Sinn, dass sie eigentlich dezentral sein sollen, sicher sein sollen und vor allem armen Menschen/Ländern etwas geben wollen.

Wie gesagt: es ist möglich. Dafür müssen dann allerdings diverse Probleme gelöst werden und das Ergebnis wird stark an eine traditionelle Währung erinnern, nur eben digital.

Wenn man aber ein Unternehmen mit einem Wert in Krypto definieren würde, wäre das sofort dasselbe.

Da weiß ich jetzt nicht, was du mir damit sagen willst. Wenn du die Aktien virtuell umwandeln willst, dann ja, wenn du nur den Wert in Kryptowährungen umwandeln willst, dann nein.

aber man kann reale Dinge damit kaufen

Klar, natürlichkann man ein Spekulationsobjekt auch wieder verkaufen, darum geht es aber nicht. Es geht um einen realen Nutzen und der ist eben nicht gegeben, es wird nichts erzeugt.

Nach Bitcoin kommt dann halt außerdem was anderes.

Darum geht es eben auch. Wer seine Conis so lange hält, der verliert eben

Da hat jemand mal tatsächlich begriffen, wo die Reise hingeht.
Diejenigen, die mit voller Überzeugung gegen Cryptowährungen sind, hätten 2006 wahrscheinlich auch gesagt, kein Mensch braucht das überteuerte neue angekündigte Telefon von Apple.
Mein Siemens A75 hat sogar WAP, das neue Smartphone von Apple hat nicht mal Tasten!! Das ist sowas von Umständlich, wie soll man da schnell eine SMS schreiben können?? Mit T9 mach ich das in der Hälfte der Zeit!!

Sind ja schöne Beispiele, die du dir da ausgesucht hast. Warum nimmst du nicht das Asbest, DDT oder die Tatsache, dass kein Atomkraftwerk jemals explodieren wird?

Du kannst auch den neuen Markt oder die Immobilienblase in den USA nehmen

- Ich glaube, dass es weltweis einen Markt für fünf Computer geben wird, IBM Chef Watson

Es waren 5-10 und im Kontext war es damals richtig.

- Niemand benötigt mehr als 640kb ram in seinem Rechner, unser lieber Bill

1: hat er nie gesagt
2: wäre es wenn 1MB (die 640 KB sind nur das, was dem Nutzer frei zur Verfügung steht)
3: Wäre es im Kontext auch richtig gewesen

Das heißt aber nicht, dass es nicht eindeutige Zeichen gibt die bestimmte Bewegungen des Kurses, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit, vermuten lassen. Dafür braucht man keine Kristallkugel, es hat nichts mit Wahrsagerei zu tun.

Ich habe dir einen Screenshot hier hinzugefügt. Du musst kein Experte sein um da ein Muster zu erkennen.

"The Trend is your Friend", das ist das absolut einfachste aus dem Repertoire des Aktienanalysten.

Im übrigen wird man nur damit, wenn man keine (schlauen) automatisierten Verkäufe einsetzt, langfristig immer verlieren

Der Unterschied zwischen deinen Popeln und Bitcoin ist der, dass deine Popel nicht mehr hier sein werden wenn du und ich in 50+ Jahren das zeitliche gesegnet haben. :D

Nicht wenn ich sie in Acryl gieße und ob die Bitcoins, als vernünftige Wertanlage, noch da sein werden, ist fraglich.

Nimm du es mir nicht übel, aber deine Argumentation klingt nach einer die auf Halbwissen und Youtube Videos basiert.

Nimm es mir nicht übel, aber wer "The Trend is your Friend" für eine Insiderweisheit (gut, das hast du so nicht gesagt) hält, der hat eher wenig Wissen.
 

SoldierShredder

PC-Selbstbauer(in)
Das ist ein Grund, warum ich in Cardano auch investiert habe. Nicht weil ich gewinn haben will, sondern weil es mir AUCH um das Gute an diesen Dingen geht. Ich habe Krypto 10 Jahre abgelehnt, bis ich den Sinn hinter manchen Währungen verstanden habe.
Schlaue Wahl. Glaube das Währungen wie Cardano das größte Zukunftspotenzial besitzen. Ich stake auch schon brav vor mich hin. :)

Aber ja...diese Crypto-Blase wird mMn nicht platzen. Eher im Gegenteil. Ich denke, dass wir hier noch am Anfang stehen. Ganz am Anfang nämlich. Aber hey, vl lieg ich auch völlig daneben ^^. Aber ich erkenne einen Trend wohin IT sich die nächsten 10-50 Jahre entwickeln könnte...und hier liegt der dezentralisierte Krypto-Ansatz mMn goldrichtig. Und nö, das hat nix mit Bitcoin zu tun.

Bitcoin ist digitales, aber dummes Gold. Steckt nix dahinter. Viele andere Währungen bauen ja eine Infrastruktur auf, die immer mehr Anklang findet. Für vers. Anwendungsgebiete.
 

derneuemann

BIOS-Overclocker(in)
Banken und große Firmen, sowie die Reichen herrschen und entscheiden über die armen, die kaum Chancen haben daran was zu ändern.
Das ist das System das wir als "Normalität" ins Auge gefasst haben. Krypto hat die Chance das nachhaltig zu beeinflussen.
Verstehe den Hass aufs Mining, aber den Hass auf Krypto verstehe ich nicht, der zeigt meines Erachtens von Unwissenheit.
Für mich zeigt es nur Naivität zu glauben, das Krypto unabhängig ist und bleibt und nicht von den Reichen kontrolliert wird.

Das wird immer so sein und dann lieber unter staatlicher Kontrolle, als direkt bei den privaten...
Musk hat einfach dank Marktmacht den Kurs manipuliert. An der echten Börse wäre er dafür sofort eingefahren. Aber so ist das halt wenn man spekuliert und auf sowas setzt....man geht als kleine Wurst sehr schnell krachen. Man merkt immer mehr das sich der Markt stabilisiert, Konsolen sind eigentlich täglich gut verfügbar, die Verbraucherpreise sinken, das Benzin steigt und auf Ebay versuchen gerade die Gierlappen ihre Grakas loszuwerden damit sie noch bei Null rauskommen. Ich muss sicher nicht dazu sagen das man jetzt keine Grakas auf Ebay kaufen sollte weil man zu 90% ne durchgenudelte Miningkarte kriegt ne? Wartet noch nen Monat und ihr könnt bequem bei Media Markt ne 3080 kaufen.

Die Preise für Grakas werden weiter weit über UVP liegen. Jensen und der Käsekönig\Scalpernate haben kapiert das die Masterrace zuviel Geld hat. Wer ne 3080 unter 1000 kriegt, kann zufrieden sein.
Alles ok, aber der Hate zu Jensen ist doch völlig unangebracht. Nvidia legt die UVP fest, nicht die Scalper Preise der Händler! Auch schön der Käsekönig... Es ist weit und breit kein anderer Händler der es wirklich anders macht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Die user welche sich hier so stark dafür machen und es als positiv empfinden sind bitte so freundlich und erklären mal wieviel sie rechnen lassen würden wenn es keine Kohle dafür gäbe. Sprich, die Karte läuft den ganzen Tag, frisst Strom, aber am Ende gibt's dafür keine Moneten, sondern nur das Gefühl was vermeintlich gutes getan zu haben.
Wer das ehrlich behaupten kann, dem glaube ich gern dass er es nicht aus Gier macht. Allen anderen sei geraten mal in den Spiegel zu schauen und laut die eigenen Aussagen hier zu zitieren.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Nein, das ist Bödsinn.
Das Geld kann nicht aus dem Nichts entstanden sein. Das was diese Leute gewonnen haben, haben andere "eingezahlt" und das Geld steckt jetzt in dieser Blase. Anzahl der Bitcoins x ca. (65000-35000) Dollar. Aus dem Topf kommt es.
jo so wie bei jedem anderen Investitionsobjekt, auch bei Aktien ist so gut wie alles weg wenn alle rausziehen, völlig egal ob dann was reales dahinter steckt
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Wie sich hier das halbe Forum innerhalb eines Jahres zum Finanzexperten oder Marktanalytiker entwickelt hat ist schon respektabel.
Wenn ich mir jetzt ne Graka über Nacht zum minen an die Steckdose hänge- hab Ich dann auch gleich voll den Durchblick auf den Weltmärkten und bin der Börsenoberguru?
Gruß Yojinbo- Der wegen solchen Zeugs echt in Erwägung zieht, die Grünen zu wählen (als Autofahrender Nichtveganer)
Niemand behauptet hier ein Experte oder Analytiker zu sein. Ist es für dich wirklich so ungewöhnlich, das sich die PCGH-Community mit dem Thema tiefer beschäftigt als die 08/15 Käseblätter die sich Boulevardmedien schimpfen?

Und sorry, genau dafür ist ein Online-Forum doch da. Eben um Meinungen und Wissen auszutauschen und um diese Dinge auch kontrovers zu diskutieren. Natürlich kann man jetzt argumentieren, das viele das gezwungenermaßen machen, weil Crypto-Währungen so einen heftigen Impact auf unseraller Hobby haben. Aber dennoch gibt es sicher auch Leute die das ganze aus Enthusiasten-Sicht verfolgen und das Thema aus technischer Sicht oder Neugier durchaus spannend finden, auch wenn es über den eigentlichen Tellerrand hinaus geht. Und vorab zur Klarstellung: Nur weil man etwas technisch spannend findet oder sich damit auseinandersetzt, bedeutet das noch lange nicht, das man das gutheißen muss. Ein wunderbares Beispiel dafür liefert dir der Artikel "Kryptowährungen: Alles über Bitcoin, Ethereum & Co" von @PCGH_Torsten in der neuen PCGH 07/2021. :daumen:
 

Nef

Freizeitschrauber(in)
Irgendwann werden die Leute aufwachen und verstehen, dass sie nur Einsen und Nullen gekauft haben, die ohne Strom verpuffen ins Nichts.

Die ganze Geschichte wird ausschließlich am Leben gehalten, weil es Leute gibt, die daran "glauben". Und im Glauben sind die Menschen ja schon immer seeeehr stark gewesen. Deswegen hauen sie sich ja heutzutage noch immer die Birnen ein, bzw. sprengen sie sich weg. Aber ihr macht das schon^^


Bei den Tulpen konnte man zumindest noch was pflanzen ;> war sehr umweltverträglich.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Irgendwann werden die Leute aufwachen und verstehen, dass sie nur Einsen und Nullen gekauft haben, die ohne Strom verpuffen ins Nichts.
Das gleiche Argument kann ich bei deinem Bankkonto auch bringen. Das sind auch nur Einsen und Nullen. Nur eben "andere" Einsen und Nullen. ;) Sie werden erst greifbar, wenn man sie sich am Bankautomaten oder Schalter auszahlen lässt.
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Die user welche sich hier so stark dafür machen und es als positiv empfinden sind bitte so freundlich und erklären mal wieviel sie rechnen lassen würden wenn es keine Kohle dafür gäbe. Sprich, die Karte läuft den ganzen Tag, frisst Strom, aber am Ende gibt's dafür keine Moneten, sondern nur das Gefühl was vermeintlich gutes getan zu haben.
Wer das ehrlich behaupten kann, dem glaube ich gern dass er es nicht aus Gier macht. Allen anderen sei geraten mal in den Spiegel zu schauen und laut die eigenen Aussagen hier zu zitieren.
Kommt drauf an: ich hab hier noch niemanden gesehen die das MINING gut finden. Ich persönluch interessiere mich für den potentiell vorhandenen Nutzen der Kryptowährungen selbst. Es gibt ja auch welche ohne Mining bzw hohe Stromkosten, deshalb muss man da aufpassen es nicht durcheinander zu werfen.
Ich selbst hab das mit den Kryptos so gehalten: habe mich Jahrelang über die steigenden GPU Preise geärgert, aber statt mich weiter zu ärgern, hab ich mir irgendwann gedacht: ich könnte auch einfach aufhören mich zu ärgern und um das Geld um welches ich eine GPU gekauft hätte Krypto gekauft. Quasi um mir mit der Inflation der Jryptos eben dann vielleicht mal eine GPU zu kaufen.
Damit rinhergehend habe ich mich etwas mehr damit beschäftigt, und hab auch wirklich gute, unterstützenswerte Projekte gefunden. Da meine Frau und ich eh gerne ärmere Unterstützen haben wir slso ein bisschen in solche Währungen investiert. Aber auch weil msn mit mehr Geld mehr erreicht nochmsl Ethereum nachgekauft. Inzwischen haben wir uns mit den Gewinnen am Bau von Schulen und Krankenhäusern in Afrika beteiligt, die ein bekannter leitet und wo wir wissen das Geld kommt auch an.
Privat seh ichs so: wenn es den Bach runter geht mit Krypto- ja mei, dann hab ich Geld, welches sowieso übrig war halt jetzt nicht mehr. Sollte doch ein Plus rauskommen finanziere wirds eh für die Kinder bzw deren Zukunft verwendet. Ich selbst träume zwar vom Porsche, aber das Geld dafür hatte ich nun schon oft und hab es dann jedesmsl nicht für mich sondern sinnvolleres verwendet. Ich bin wohl zugegeben msnchmal gierig, aber ich verwende es seltenst für mich selbst, drum hab ich zu Hause den schwächsten PC, Handy und Co von allen...
Irgendwann werden die Leute aufwachen und verstehen, dass sie nur Einsen und Nullen gekauft haben, die ohne Strom verpuffen ins Nichts.

Die ganze Geschichte wird ausschließlich am Leben gehalten, weil es Leute gibt, die daran "glauben". Und im Glauben sind die Menschen ja schon immer seeeehr stark gewesen. Deswegen hauen sie sich ja heutzutage noch immer die Birnen ein, bzw. sprengen sie sich weg. Aber ihr macht das schon^^


Bei den Tulpen konnte man zumindest noch was pflanzen ;> war sehr umweltverträglich.
Naja mit Glauben lassen sich Menschen kreuzigen, Kriege anzetteln, Genozide verüben... Unser gesamtes Finsnzsystem basiert auf Blasen. Aktuen, Immobilien oder such " Gold" verkauft jeder seinen Anteil gehts auch fast auf 0 runter. So ist unser System. Krypto ist da nicht anders, aber bsld kannst du mit Krypto reale Objekte kaufen und damit ists genso gut bzw sogar besser wie die nullen und rinsen die die Bank über deine Euros speichert
Das gleiche Argument kann ich bei deinem Bankkonto auch bringen. Das sind auch nur Einsen und Nullen. Nur eben "andere" Einsen und Nullen. ;) Sie werden erst greifbar, wenn man sie sich am Bankautomaten oder Schalter auszahlen lässt.
Eben. Es gibt außerdem Real weitaus weniger Geld (Euro etwa) als es das eben nun auf den Kontos der Welt gibt. Das ist eben such nur noch virtuell. Es ist rin klsmmern an alte Werte, wenn msn sagt mit Euro hat man was reales in der Hsnd. In wirklochkeit ist es inzwischen auch schon nir noch ein virtuelles Held, das halt zusätzlich NOCH gedruckt wird. Aber auch das wird verschwinden und sm Ende bleiben die Währungen die von Bsnken kontrolliert werden und solche die msn selbst kontrollieren kann. Letzteres ist langfristig besser/fairer
 
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FKY2000

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Niemand behauptet hier ein Experte oder Analytiker zu sein. Ist es für dich wirklich so ungewöhnlich, das sich die PCGH-Community mit dem Thema tiefer beschäftigt als die 08/15 Käseblätter die sich Boulevardmedien schimpfen?

Und sorry, genau dafür ist ein Online-Forum doch da. Eben um Meinungen und Wissen auszutauschen und um diese Dinge auch kontrovers zu diskutieren. Natürlich kann man jetzt argumentieren, das viele das gezwungenermaßen machen, weil Crypto-Währungen so einen heftigen Impact auf unseraller Hobby haben. Aber dennoch gibt es sicher auch Leute die das ganze aus Enthusiasten-Sicht verfolgen und das Thema aus technischer Sicht oder Neugier durchaus spannend finden, auch wenn es über den eigentlichen Tellerrand hinaus geht. Und vorab zur Klarstellung: Nur weil man etwas technisch spannend findet oder sich damit auseinandersetzt, bedeutet das noch lange nicht, das man das gutheißen muss. Ein wunderbares Beispiel dafür liefert dir der Artikel "Kryptowährungen: Alles über Bitcoin, Ethereum & Co" von @PCGH_Torsten in der neuen PCGH 07/2021. :daumen:
Diese Diskussion ist definitiv eine der interessantesten der vergangenen Zeit und -gemessen am sonstigen Umgangston- recht sachlich geführt meiner Meinung nach. Hier werden gute Argumente und Aspekte aufgeworfen.
Das hilft ungemein sein Bild zum Thema zu schärfen oder gar zu überdenken.
Ich habe ehrlich gesagt auch immer Schwierigkeiten mit Diskussionspartnern, die eine unverrückbare und abschließende Meinung zu einer Sache haben. Dann wird meist nur noch gebissen und tlw. beleidigt. Diese Tendenz sieht man zwar hier auch, überwiegt aber nicht, wenn darauf besonnenen entgegnet wird.
Kommt drauf an: ich hab hier noch niemanden gesehen die das MINING gut finden. Ich persönluch interessiere mich für den potentiell vorhandenen Nutzen der Kryptowährungen selbst. Es gibt ja auch welche ohne Mining bzw hohe Stromkosten, deshalb muss man da aufpassen es nicht durcheinander zu werfen.
Naja, ich habe generell noch niemanden getroffen, der von sich selber sagt, dass er ein Ar***l**h ist. Ebensowenig kenne ich Arbeitskollegen, die sich als Minderleister oder Low-Performer einordnen. Ich denke, die meisten Menschen zählen sich, unabhängig von der Fremdwahrnehmung, zu den Guten. Es wäre wohl psychisch auch schwierig mit einer harten Negativeinschätzung umzugehen.

Na klar finden so manche "Miner" Mining an sich vielleicht blöd, die finanziellen Benefits, die daraus erwachsen, sind aber dann nicht so blöd.

Da Du das ständig in allen möglichen Zusammenhängen erwähnst: Es ist wirklich toll und bemerkenswert, dass Ihr Euch persönlich in benachteiligten Ländern/Regionen engagiert und versucht für die Menschen Gutes zu tun!
Aber das was du dazu in Bezug auf Kryptowährungen beschreibst, überzeugt mich vom System "Krypto" halt noch immer nicht. Warum sind Kryptowährungen notwendig, um Infrastrukturprojekte anzuschieben? Das ginge doch a) auch mit anderen Anlageobjekten, die Gewinn abwerfen, mit dem das finanziert wird und b) liegt es letztlich doch persönlichen Engagement vor Ort Dinge zu verändern.
Ich kenne persönlich auch jemanden, der sich in Kenia für den Bau von Schulen einsetzt und mittlerweile dort lebt. Allerdings habe ich auch mitbekommen, dass solche "privaten" Projekte, wenn man das große Ganze (Infrastruktur, politische Bedingungen, Gesellschaftliche Entwicklungen) dort betrachten möchte, dann schon eher kleinere Flicken sind, die man setzt, ohne den sprichwörtlichen Tropfen zu zitieren. Nicht falsch verstehen bitte: Das ist kein Argument, sich nicht zu engagieren.
Aber die nachhaltigen Veränderungen, die auch in der Fläche und möglichst lange wirken (und vielleicht sogar dann Fluchtursachen bekämpfen können), können mMn nur von innen heraus, "bottom up" von der dortigen Gesellschaft kommen. Es braucht eine gemeinsame, verknüpfte Marschrichtung. Möglichst auch über Ländergenzen hinweg.
Der Staat und die Gesellschaft müssen Sicherheit, Ordnung und Transparenz - und damit letztlich eine Vertrauensbasis für die Zukunft der Menschen schaffen. EInzelprojekte werden das leider nicht schaffen - wie man sieht. Selbst die GTZ hat sich als "Brunnenbauer" daran schon mehrfach die Füße gebrochen: Eine Agrarwirtschaft skizzieren, aufbauen schön und gut - sobald die Brunnenbauer weg sind, kommt peu a peu alles wieder zum Erliegen und geht seinen alten sedierenden Weg. Man muss den Initialinvest dann nunmal auch nutzen und darauf aufbauen, nach dem alten aber doch guten Motto "Hilfe zur Selbsthilfe".
Man muss sich nämlich dann nicht nur helfen lassen, sondern für einen langfristigen Erfolg, auch willens sein, selber permanent Mühe und Arbeit reinzustecken. Das kann halt keine Kryptowährung leisten und genau da sehe ich die Schwachstelle.
Ich persönlich bin da leider etwas ernüchtert und ein wenig ratlos.

"Ohne Fleiß keinen Preis" - ist hier doch auch so - mit Ausnahme unserer Kryptogewinne, da hat die GPU halt die Arbeit ;)
 
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PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Kryptowährungen sind schon eine interessante Sache und man kann damit auch vieles besser machen. Bitcoin ist der erste Versuch, quasi die Version 1.00 oder eher 0.73, ein früher Versuch, bei dem sich viele Fragen noch garnicht gestellt haben. Es ist möglich ein anonyme Kryptowährung zu erschaffen, es ist auch möglich eine Kryptowährung zu erschaffen, die wenig Energie verbraucht.

Derartige Kryptowährungen wurden längst erschaffen (2012/2013). Interessieren aber niemanden, was auch viel über die Kryptointeressenten aussagt.



Besonders in Ländern mit Korrupten Politikern, wo Menschen einfach mal verschwinden, wäre ein fälschungssicheres Buchhaltungssystem ziemlich gut. Man könnte auf das Zertifikat eines Menschen so auch zum Beispiel Impfungen eintragen. Das ganze wäre öffentlich auf der Blockchain einsehbar und man könnte es mit einem Blockexplorer nachvollziehen. Dort wo zum Beispiel Menschen illegal in Minen arbeiten, könnten externe Prüfer so sehen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Die Regierung hätte keine Chance, weil das Netzwerk weltweit dezentral läuft und keine Änderungen durch einzelne Menschen durchgeführt werden können.

Nein. Als Gegenmaßnahme gegen Korruption und Fälschungen auf dieser Ebene sind Blockchains nahezu wirkungslos. Da manipuliert auch heute niemand/kaum jemand zentral unterhaltene Datenbanken, sondern es wird dafür gesorgt, dass die Daten von Anfang an falsch erfasst werden. Eine weiterhin zu Unrecht erstelltes Zertifikat in eine Blockchain zu packen, bringt aber niemanden weiter und fehlende Kontrolleure in den Minen ersetzt sie auch nicht. Diese Technik dafür einzusetzen ist meist reines Buzzwording.


Generation 3: IOTA, Cardano (Tangle, Proof of Stake)
Hier wird's interessant. An diesem Punkt befinden wir uns jetzt. Es kommt keine Mechanismus zum Einsatz, in der die Coins aufwendig geschürft werden müssen. Es ist also kein "Arbeitsnachweis" in Form einer komplizierten Rechnung (Grafikkartenknappheit/Stromverbrauch) notwendig. Stak vereinfacht werden die Coins einfach generiert und ein Konsens entsteht dadurch, dass die Coins "gestaked" werden. Energieverbrauch: minimal. Es sind durch diese dritte Generation X-fach mehr Transaktionen pro Sekunde möglich als mit Gen1 und Gen2. Die Kosten für die Transaktionen sind entweder nicht vorhanden oder verschwindend gering. Wer sich dafür interessiert, was das für einen Nutzen haben könnte schaut sich auf youtube einfach mal "cardano africa" an.

Abgesehen von einer zum Teil sehr hohen Zentralisierung, die einzelnen Akteuren mehr Macht und Kontrolle ermöglicht als sie beispielsweise klassische Banken bei SWIFT haben, unterscheiden sich deine sogenannten "Gen3"-Coins technisch nicht vom Peercoin, Gridcoin, EOS oder Steem, die zum Teil seit Generation-1-Zeiten sehr erfolglos sind. Auch hat die Wahl des Proofs keinerlei Einfluss auf die Zahl der möglichen Transaktionen. Allgemein haben Erfog, Proof und Möglichkeiten einer Kryptowährung verdammt wenig miteinander zu tun. (Ich empfehle einen Blick in die aktuelle PCGH 07/21 :-))
 

s0cke

Komplett-PC-Aufrüster(in)
.. liest sich gerade wie n "Fighclub der intellektuellen Oberschicht" hier
.. macht nur weiter; Bier & Popcorn is rdy
.. :haha::D
_____

Topic: warum sollte ich in eine Währung investierten, welche so leicht schwanken / manipuliert werden kann?
Ich versteh ja was du meinst, aber ich finde das hier recht Zahm. Hier fühlt sich nicht jeder direkt an den Schlips gegriffen, zumindest scheint es mir so. :D
 
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DarkWing13

Software-Overclocker(in)
BC als spekulatives Zahlungsmittel ist ein JoJo und wird es auch bleiben.
Wie eine Berg-und Talfahrt...nur die Berge sind verschieden hoch und die Täler verschiedenen lang... ;)
 

oldserver84

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Abgesehen von einer zum Teil sehr hohen Zentralisierung, die einzelnen Akteuren mehr Macht und Kontrolle ermöglicht als sie beispielsweise klassische Banken bei SWIFT haben, unterscheiden sich deine sogenannten "Gen3"-Coins technisch nicht vom Peercoin, Gridcoin, EOS oder Steem, die zum Teil seit Generation-1-Zeiten sehr erfolglos sind. Auch hat die Wahl des Proofs keinerlei Einfluss auf die Zahl der möglichen Transaktionen. Allgemein haben Erfog, Proof und Möglichkeiten einer Kryptowährung verdammt wenig miteinander zu tun. (Ich empfehle einen Blick in die aktuelle PCGH 07/21 :-))
Vielen Dank für deine Ausführungen. Ohne jetzt in die Ausgabe geguckt zu haben ... was ist denn einfach ausgedrückt deiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt warum manche Coins eine niedrige Transaktionsgeschwindigkeit und hohe Netzwerkkosten und mache (die neueren Generationen wie z.B. Cardano) niedrige haben?
 

sonny1606

Freizeitschrauber(in)
BC als spekulatives Zahlungsmittel ist ein JoJo und wird es auch bleiben.
Wie eine Berg-und Talfahrt...nur die Berge sind verschieden hoch und die Täler verschiedenen lang... ;)
Was BC ist weiß ich gar nicht so genau. Finde es krass wie hoch der Kurs und damit wieviel Millarden/Billionen $,£,€ dort investiert sind. Denke der Anteil als reines Zahlungsmittel ist eher gering. Denke mal der Anteil an reine Zocker $ ist weitaus höher. Hinzu kommt ein nicht unbedeutender Anteil an Kriminellen die damit Geld waschen etc.
Weiterhin bedenklich ist die Tatsache, daß man bis heute nicht weiß wer bitcoin eigentlich erschuf und zu welchem Zweck?
Und Bitcoin dezentral? Eher genau das Gegenteil. Der Bitcoin Core wird von irgendwas von über 600 Maintainer irgendwie gepflegt, geändert, geupdatet. Also irgendwelche 600 unbekannte haben die Macht über so viel Geld? Keinerlei Überwachung etc? Manipulation seitens Maintainer würde niemand mitbekommen.
Diese System von einer unabhängig freien Sicheren Währungen ist nur ein Märchen, mehr nicht.
In Wahrheit ist es eine Katastrophe bzgl. Sicherheit, Manipulation (seitens der Maintainer), und Datenschutz.
Was schlimmeres gibt es nicht. Wahrscheinlich hat der chinesische Geheimdienst bitcoin erfunden. Damit können die nun den ganzen BC Transfer der ganzen Welt überwachen. Das passt gut zu deren sozial score. China ist das modernen tech-Georg Orwell 1984 und Bitcoin die passende Währung. BC ist nur Bauernfängerei.
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Ich sehe in der Kryptothematik keine Wertschöpfung?
Wenn ich das mal Laienhaft ausdrücken darf, sind es im Prinzip Codeketten die gehandelt werden.
Da hinter steht kein physisches Produkt ich meine es ist substanzlos, wenn man wenigstens damit Firmenanteile oder sonstige Wergegenstände kaufen würde hätte man eine Sicherheit.

Ich übertreibe mal, würden die, die Server der Handelsplattformen abschlaten stünde man da ohne irgendwas in der Hand zu haben.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Vielen Dank für deine Ausführungen. Ohne jetzt in die Ausgabe geguckt zu haben ... was ist denn einfach ausgedrückt deiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt warum manche Coins eine niedrige Transaktionsgeschwindigkeit und hohe Netzwerkkosten und mache (die neueren Generationen wie z.B. Cardano) niedrige haben?

Für Cardano finde ich spontan keine technische Dokumentation, ein Whitepaper gibt es gleich gar nicht, von daher kann ich es in dem Fall nicht mit Sicherheit sagen. Abgesehen von einem kürzeren Blockabstand und mehr Daten je Block deligieren eie meisten neueren Währungen, insbesondere die von Firmen lancierten, schlichtweg. Binance zum Beispiel hat zu jedem Zeitpunkt nur 21 aktive Validatoren, die alle Blöcke erstellen, Ripple Labs betreibt die Mehrheit der XRP-Server einfach komplett selbst, Lightning arbeitet gar nicht auf einer Blockchain, sondern mit Vorschussvertrauen in einzelne Nodes. Überall, wo sich nur wenige Leute absprechen müssen, sind entsprechend hohe Netzwerkgeschwindigkeiten möglich. Das sind eben im Prinzip teilzentralisierte Systeme mit allen einhergehenden Nachteilen zum Beispiel hinsichtlich Manipulations- oder Ausfallsicherheit. Der perfekte Endzustand mit minmalem Aufwand und maximalem Durchsatz am Ende dieser Entwicklung wäre ein zentraler, überwachender Server – also stink normale SWIFT-Überweisungen, wie es sie seit Jahrzehnten gibt. Komplett dezentrale Blockchains wie Bitcoin dagegen müssen in einem riesigen Peer-2-Peer-Netzwerk einen Konsenz herstellen. Das limitiert den möglichen Durchsatz – nicht die Art des Proofs. Der dient, im Gegenteil, nur dazu Spam in eben diesem Netzwerk zu vermeiden.

Der Artikel kommt übrigens auch noch als Plus-Version für alle, die kein ganzes Heft kaufen wollen. Die Umsetzung dauert bei soviel erklärenden Texten nur etwas länger.^^


Was BC ist weiß ich gar nicht so genau. Finde es krass wie hoch der Kurs und damit wieviel Millarden/Billionen $,£,€ dort investiert sind. Denke der Anteil als reines Zahlungsmittel ist eher gering. Denke mal der Anteil an reine Zocker $ ist weitaus höher. Hinzu kommt ein nicht unbedeutender Anteil an Kriminellen die damit Geld waschen etc.
Weiterhin bedenklich ist die Tatsache, daß man bis heute nicht weiß wer bitcoin eigentlich erschuf und zu welchem Zweck?
Und Bitcoin dezentral? Eher genau das Gegenteil. Der Bitcoin Core wird von irgendwas von über 600 Maintainer irgendwie gepflegt, geändert, geupdatet. Also irgendwelche 600 unbekannte haben die Macht über so viel Geld? Keinerlei Überwachung etc? Manipulation seitens Maintainer würde niemand mitbekommen.

Die Maintainer stellen nur neue Versionen von Clients vor. Ob die Netzwerkteilnehmer diese nutzen oder bei den alten bleiben, ist deren Entscheidung, womit die Kontrolle gegeben ist. Gerade Bitcoin kämpft sogar eher mit dem gegenteiligen Problem: Es ist verdammt schwer, größere Neuerungen einzuführen, weil für eine erfolgreiche Transistion die Mehrheit aller Miner mitmachen muss, aber immer eine Gruppe den alten Fork weiterführen will.
 
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