PC Gaming 2014 Report: Vollpreis-Spiele werden immer seltener gekauft

Oha da gibt es sooo viele Gründe für und alle sind verständlich ...

1. Qualität der Spiele
Die Qualität der AAA Titel hat mehr als deutlich nachgelassen. Dank Breitband-Internet können Patches über Patches nachgeliefert werden, wodurch der Qualitätsanspruch der Publisher geringer geworden ist. Gerade auch wegen dem Druck aus der Community .... Jaaa wir sind da nicht ganz unschuldig dran. GTA 5 ist das beste Beispiel. Zuerst kam es für LastGen raus. Verkaufszahlen stimmten. Einige PC'ler hatten es sich für ihre alte PS3 sogar gekauft. Als es für PC angekündigt wurde, begannen die Community-Debatten. "Will ich nicht mehr ..." oder "... brauch ich nicht mehr!" waren da keine Seltenheit. Dann kam ein Gerücht, das die PC und CurrentGen Versionen verschoben werden sollen, weil das Spiel noch nicht soweit ist. Und schon schreit die Community wieder "Könnt ihr dann behalten ..." oder "... will nicht mehr warten. Schnauze voll!". Nun wurde dieses Gerücht dementiert. Nun kommt meine Freiheit, aus diesem Verhalten etwas zu interpretieren. War es wirklich ein Gerücht oder hat Rockstar wegen der Community-Reaktion zurückgerudert und setzt uns ein unfertiges Spiel vor? Wenn letzteres der Fall ist, dann wissen wir, das dieses Gerücht eigentlich keines war! Und dann kann man dank Meinungsfreiheit auch sagen, das die Community selber schuld hat!

2. Kein Probezocken mehr
Dank Onlinezwang, DRM oder Onlinelizenzprüfung gibt es keine Videotheken mehr, wo man sich die Spiele mal leihen kann. Demo's wie früher gibt es ebenfalls nicht. Schön war es, wo man ein Spiel schon stellenweise 1-2 Wochen vor Release in der Demo anzocken konnte. Ist nicht mehr! Da haben wir echt Glück, das es Let's Play's gibt. Da kann man zwar nicht selber zocken. Aber man kann zumindest mehr sehen als auf der Spieleverpackung. Wie soll man sich da für ein Spiel entscheiden? Gerade weil jeder Spieler seine eigenen Anforderungen und Erwartungen an ein Spiel hat. Wenn man ein Auto kauft, will man sich das ja auch vorher ansehen. Warum sollen wir Spieler die Katze im Sack kaufen?

3. Verheizen von Erfolgslizensen
Sacred 3 ... ich denke damit dürfte schon klar sein, worauf ich hinaus will. Legendäre Spiele oder gute Lizensen, die immer schlechter umgesetzt werden, weil ein Publisher eine Cashcow sieht, die es mit so wenig Aufwand wie möglich zu schlachten gilt. Auch The Sims 4 ist ein solcher Kandidat, der sogar vom eigenen Entwickler/Publisher verheizt wird. Man schau mal alleine hier, was da alles an Spiele und Erweiterungen in den Unterartikeln gelistet werden. Und das alles war zum größten Teil kostenpflichtig. Wird Minecraft das nächste? Wird es jemand zum bisherigen Preis kaufen, wenn MS den Nachfolger machen würde? Ich denke das Ding würde MS sogar zum Preis eines AAA-Titel's auf den Markt schmeißen. Das traue ich denen zu! Zum Glück ist es nur ein Gerücht!

4. Preisentwicklung
Anfang der Euro-Ära hat man für PC-Spiele im Fachhandel durchschnittlich 40 € (Dawn of War, Unterground 2, Call of Duty etc.) pro AAA-Titel gezahlt. Heute liegt der Preis bei 55-65 € im Durchschnitt. Hinzu kommt noch, das der € weniger Wert geworden ist, als er es noch am Anfang war. Denn die Lebenserhaltungsgüter (Nein .. keine Games, kein Bier .. höchsten Tiefkühlpizza :D ) wie Lebensmittel, Unterkunft etc. sind einfach so teuer geworden, das die jenigen, die ihren eigenen Unterhalt tragen müssen besonders auf das Geld achten und somit auch seltener das Geld für ein AAA-Titel ausgeben wollen. Und wenn dürfen die Punkte 1-3 auf das Spiel nicht zutreffen. Es ist also genau betrachtet um einiges Teurer geworden.

5. Qualität von unabhängigen Entwicklern steigt
Early Access ist voll mit von Publishern unabhängigen Entwicklern und Projekten, die dort in aller seelenruhe entwickelt werden. Diese beziehen die Community mit ein und entwickeln es auch für die Community. 7 days to die zum Beispiel hat eine ausgesprochen hohe Qualität und die Entwickler selbst geben sich auch mit keiner minderen als dieser zufrieden. Und da kein Spieler auf das Spiel warten muss, sondern zeitgleich zur Entwicklung das ganze schon spielen können, gibt es bzgl. der Fertigstellung auch keinen Druck. Auch Mojang hat für die PC-Version von Minecraft keinen Publisher. Natürlich lässt sich hier über die Qualität streiten. Aber im großen und ganzen ist es eine beachtliche Leistung dafür, das es aus eigener Kraft entstanden, verkauft und gewartet wird. Das Internet ist auch hier das Medium, um unabhängig auch im Vertrieb zu aggieren. Hier bekommen Spieler viel für recht wenig Moneten.

6. Zentrale unabhängige Vertriebsplattformen mindern Wert/Preis
Valve stellt mit Steam eine weit verbreitete Plattform für Vertreib UND Lieferung zur Verfügung. DRM hin oder her. Dank Paysafe, Paypal oder Kreditkarte können Spieler ihr Wunschspiel binnen Sekunden bezahlen und die Installation starten. Nicht erst in den Laden fahren! Nicht erst bestellen und auf das Paket warten! Die Zeit zwischen kaufen und spielen wird von der Geschwindigkeit der Internetleitung vorgegeben. Und nicht mehr die Kilometer, die man bis zum nächsten Mediamarkt oder Saturn brauch. Durch die Sale's und die geringeren Kosten beim Liefern der Ware kann, wie es auch viele machen, der Publisher den gleichen Preis verlangen, aber durch fehlen der DVD, Cover, Handbuch, Transport etc. einiges an Geld sparen! Die Ausbeute ist im Grunde besser und ein Sale lockt zusätzlich Kunden.

7. Zuletzt kommt dann auch die Vernunft ...
... denn wer zahlt freiwillig 60 € für ein Spiel, wenn er weiß das es dieses bald auch für die Hälfte gibt?



Klasse Beitrag :) und du hast Vollkommen Recht!
 
Ich kaufe schon seit etlichen Jahren keine Vollpreistitel mehr - und es wurden auch schon alle möglichen Gründe genannt.
1. Kommt meist nur Beta-Ware raus (beabsichtigt oder nicht tut absolut nichts zur Sache)
2. Meist verbunden mit Bindung an einen oder zwei Accounts (hier kann jetzt jeder seinen meistgehassten Favoriten einsetzen :))
3. aktuelle Lebenssituation = Student
4. noch etliche ungespielte Spiele auf der (digitalen) Platte, dank regelmäßiger Sales
5. wirds doch eh zeitnah reduziert
6. seltenst Möglichkeiten das Spiel vorher anzuspielen (Demos)
7. ich bezahle für etwas, das ich anschließend nichtmal besitze respektive weiterverkaufen kann

Grundsätzlich wäre ich gewillt auch mehr für ein Spiel zu bezahlen, aber nicht in Anbetracht obiger Punkte. Punkt 3 hin oder her. Und dann kommt noch das:
Das war früher halt anders. Da hast du deine 90-120 DM bezahlt und wusstest, in 1-2 Jahren kommt vieleicht noch 1 Addon das dann für 60DM erworben werden konnte. Heute kaufst du zum Release dein Spiel für 60 Euro und hast sofort noch 3 DLCs für zusätzliche 20 Euro und 6 Monate Später bist du nach erscheinen weiterer DLCs bei 60 Euro für alles, usw.
Das kenne ich auch nur zu gut. Das "Spieleleben" war super übersichtlich strukturiert. Man konnte sich sicher sein, das Spiel in Gänze so zu erleben, wie es gedacht war. Komplett, mit einem Kauf. Dann gabs vll noch irgendwann ein Addon - nachdem man genug Zeit hatte das Hauptprogramm zu spielen - und die Spieleerfahrung war gut und beendet. Fertig. (Übrigens haben die sehr wohl um die 100 Markt gekostet)
Heute im DLC-Zeitalter hab ich immer das Gefühl nur ein Bruchstück des eigentlichen Programmes zu spielen. Wenn ich dann alles erleben möchte muss ich gleich nochmal etliche Euro in die Hand nehmen. Zudem gibts doch schon die ersten 5 DLCs, da hab ich das Hauptprogramm nichtmal durch.

9. Nicht nur Beta - nein - es funktioniert gleich gar nicht :nene: . Soweit, dass keine der jeweils X möglichen Lösungen aus ieinem Forum hilft. Zu nennen in meinem Fall Crysis, Crysis Warhead, Bioshock, Stalker.

Das alles führt zu 2 Prinzipien:
1. Ich gebe maximal 5 Euro für ein Hauptprogramm aus.
2. Die absolut seltene Ausnahme, die Punkt 1 bestätigt - 10 Euro.
 
Ich bezweifel das die Schuld nur bei den Spielen an sich liegt. Es nehmen sich immer mehr "andere Formate" Teile meiner ehemals kostbaren Spielzeit. In der Prä-Internetzzeit verbrachten die "PC-User" einfach viel mehr Zeit in Spielen. Mit der Verbreitung des Internetzes wurde dann etwas neues interessant, das "Surfen". Ergo ging ein Teil der "Spielzeit" fortan fürs surfen drauf. Dann kam der ganze Sozial-Network "Krempel", der auch wieder Zeit kostet. Später kam Youtube u.ä. dazu, was bei vielen Usern heute die meiste Zeit einnimmt.

Früher schaute auch quasi jeder täglich "Fernsehen", heute gibt es immer mehr User die fast gar kein klassisches Fernseh mehr schauen.



Edit:
Und bzgl. Preise: Spiele waren noch nie so günstig wie heute !!! Vor 30 Jahren hab ich regelmäßig 100-120DM für ein Spiel bezahlt. Das entspricht heute etwa 120€. Wann kostet ein aktuelles Spiel schon 100€ oder mehr (keine CE o.ä)?

Dies hat aber auch mit der Technischen Entwicklung zu tun, grosse Bildschirme werden immer günstiger und somit kann auch der PC als Fernseh-Ersatz dienen, viele Sender haben auch Online-Streams und Videos.
Ein Gerät weniger zu Hause und somit auch mehr Platz für anderes.
 
[...]
4. Preisentwicklung
Anfang der Euro-Ära hat man für PC-Spiele im Fachhandel durchschnittlich 40 € (Dawn of War, Unterground 2, Call of Duty etc.) pro AAA-Titel gezahlt. Heute liegt der Preis bei 55-65 € im Durchschnitt. Hinzu kommt noch, das der € weniger Wert geworden ist, als er es noch am Anfang war. Denn die Lebenserhaltungsgüter (Nein .. keine Games, kein Bier .. höchsten Tiefkühlpizza :D ) wie Lebensmittel, Unterkunft etc. sind einfach so teuer geworden, das die jenigen, die ihren eigenen Unterhalt tragen müssen besonders auf das Geld achten und somit auch seltener das Geld für ein AAA-Titel ausgeben wollen. Und wenn dürfen die Punkte 1-3 auf das Spiel nicht zutreffen. Es ist also genau betrachtet um einiges Teurer geworden.
[...]

Wer bezahlt denn "55-65 im Durschnitt" im Fachhandel für ein PC-Spiel??? Und wo?! Selbst wenn wir den Durchschnitt deines Durchschnitts nehmen... 60 Euro ist doch kein Durchschnittspreis. Und 40 Euro war auch nie der Standartfall. Tatsächlich sind die PCtitel ziemlich konstant geblieben in ihrem Preis (nur Online meinen viele Publisher nochmal mehr verlangen zu können...). Und das bei der geltenen Inflation. (Richtig alles wird teurer und man bekommt mehr Geld; leichte Inflation ist exakt das richtige für eine gesunde Volkswirtschaft).

Und dass die Qualität abnehmen würde... Noch jemand Titel wie Siedler 3 oder 4 im Kopf? Das war zu Beginn unspielbar. Und für Patches galt es auf die nächste PCGames zu warten... Aber alles war früher billiger und besser; sowohl grafisch als auch Spielmechanikmäßig und sowieso und überhaupt... :ugly:

Dazu bitte eines nicht vergessen: Ein Spiel von damals hatte erheblich weniger Quellcode. Durch die simplere Grafik konnten auch wenige Entwickler fix mal ne neue Karte basteln und dann entsprechend kostenlos zur Verfügung stellen. Bei dem Grafikdetailreichtum von heute wo jeder Kaffeebecher noch ne tesselierte ultra hoch aufgelöste Textur und 5 Shader bekommt ist das nicht mehr möglich! Da sind viele Menschen lange am stricken - und das kostet entsprechend viel Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich überaus lustig finde ist das Argument mit der Bindung an Accounts, wie z.B. Steam. Das sind die, die meist eben dort auf die Angebote warten um ihre "pile of shame" noch zu vergrößern. Na ja, man kann alle genannten Argumente z.T. auch mit Gegenbeispielen in Form von Games widerlegen.
Es gab auch in der Vergangenheit ZIG Beispiele für unspielbare Games... Ich sag nur das Game mit Voxel-Grafik...
 
Solange Publisher und Entwickler dazu tendieren ihre Spiele als nicht offizielle Early-Access-Modelle zu vertreiben, voller Fehler, oftmals nicht featurecomplete, mit gewaltigen Day One-Patches, vorbestellerexklusiven DLCs, warte ich lieber ab, bis das Spiel endlich fertig ist. Wenn ich es dann in einem Sale für einen Bruchteil des Vollpreises erhalte, sclag ich dann naürlich zu.

Aktuell gibt es nur wenige Studios, bei denen ich mit gutem Gewissen und ohne Bauchschmerzen auch zum Vollpreis zuschlage. Dazu gehören vor allem CD Projekt aber auch Reality Pump, Pyranha Bytes (mit Einschränkungen...) sowie, als einziges, richtig großes, westliches Entwicklungsstudio, Blizzard, die allesamt ihre Spiele nicht unspielbar (ok, auf Pyranha Bytes traf das nicht immer zu ^^) auf den Markt werfen...
 
Naja, wenn man bedenkt, dass Spiele heutzutage so günstig wie noch nie zuvor verkauft werden.

Ich erinnere mich noch gut an's Ende der 90er Jahre, PlayStation Spiele kosteten neu ca. 100 DM, Nintento 64 Spiele 120-135 DM, PC Spiele waren auch nicht weit darunter glaube ich. Wenn man vergleicht was man damals im Vergleich zum € mit der DM kaufen konnte, merkt man schnell, dass der damalige Umrechnungskurs ~2DM:1€ heutzutage schon lange nicht mehr gilt. Eher kann man sagen, dass heute 1€ 1DM von damals entspricht.

Warum sieht man also keine Spiele für 100€ in den Regalen? Irgendwas muss den Preis in den letzten Jahren so weit gedrückt haben, dass man es nicht mehr so einfach für den Preis verhökern kann. Mein Tipp ist der digitale Vertriebsweg (Steam und konsorten), mit dem es möglich ist die Fertigungskosten & den Großhandel zu umgehen und Spielelizenzen direkt an den Kunden zu Dumpingpreisen zu verkaufen.

Mich wundert es also nicht, dass die Spieleindustrie immer mehr mit Tricks (DLC's) arbeitet, um nach wie vor an ihr Geld zu kommen, es ist die logische Konsequenz.

Mangelnde Kaufkraft. Die Preisentwicklung seit Umstellung auf den Euro geht in der Tat inzwischen Richtung 1€ = 1DM, rechnet man die rückläufige Lohnentwicklung in vielen Berufen mit ein und das die Lebenshaltungskosten, Lebensmittel, Miete, Strom, gestiegen sind. Die Löhne aber halt nicht, oder nicht in gleichen Maße. Manche Experten sagen da inzwischen das man sogar effektiv bei 1.5 - 2€ = 1DM ist. Faktisch ist also der Preis den man für Sachen ausgibt gestiegen. Allerdings im Bereich der Unterhaltungselektronik nicht weil die Preise deutlich gestiegen wären, sondern weil halt die effektive Kaufkraft spürbar gesunken ist.
Ein Ende dieser Entwicklung ist auch im Moment nicht absehbar. Die Kaufkraft großer Teile der berufstätigen Bevölkerung wird wohl auch in den nästen Jahren weiter rückläufig sein.

Hätten wir da eine stabile Preispolitik wie in den 90ern und Anfang der 2000er Jahre, wo zb. AoE I + II Jahrelang teuer über die Ladentecke gewandert sind würden die Verkaufszahlen, sowohl auf PC, als auch auf Konsole rükläufig sein. Einfach weil den Menschen das Geld fehlt sich soviele Titel noch Vollpreis leisten zu können, grade wenn man da halt die DLC-Politik noch mit einschließt.
Die DLC-Politik ist da der Versuch noch den letzten Pfennig aus den Leuten rauszupressen. Der Rest der das Geld nicht aufbringen kann um sich jeden DLC zum Release zu kaufen greift dann halt beim Sale, oder bei der Goty zu.
Unter dieser Politik leidet aber halt leider auch die Qualität der Produkte, auf verschiedenste Weise.
 
Also... 1990 (und das weiß ich ganz genau) kostete ein Titel für meinen Amiga 500 zwischen 50 und 100 DM (Monkey Island 90 DM) und für den PC zwischen 80 und 120 DM). Besonders Titel von Origin, Sierra und Lucasfilm Games (Lucasarts) waren im oberen Preissegment. Das waren die Preise von Karstadt, Kaufhof, Saturn, Joysoft und Vesalia... also vom gängigen Einzel- und Versandhandel. "Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards" kostete für den Amiga stolze 110 DM bei Karstadt 1989.

MfG
Danke dir (und den anderen), dass ihr mir paar Beispiele nenne oder zeigen konntet. :daumen: Hat mich jetzt doch etwas überrascht. Hab damals nicht viele Games gekauft, aber muss da wohl im Einkaufsladen etwas Glück gehabt haben :)
 
Hab es mit ein paar Spielen gemacht, direkt nach dem Release gekauft und eben mal 50€+ für jedes auf den Tisch gelgt. 90 tage später das Ganze für 20€ weniger im Sale, ein Jahr später für nichtmal mehr 10€
Schade ist der Preisverfall, das stimmt, allerdings will ich mein Geld auch nicht aus dem Fenster werfen, dann kann ich auch 2 Monate warten. Außer bei GTA 5 :D :D :D
Auch finde ich, dass Games immer kürzer gespielt werden. Oft spiele ich nur den Singleplayer, da sich ein MP sowieso nie lohnt, außer bei Battlefield, COD und co.
 
Ich habe oft genug Spiele zum Vollpreis (auch Vorbestellt) gekauft. Von den neueren weiß ich nicht ein einziges, was keine gravierenden Fehler hatte.
Bestes Beispiel: Diablo 3 oder Hellgate: London. So verbuggt, dass sie unspielbar waren. Also was hat man dann zu Hause, ein Spiel, was nicht spielbar ist und erst spielbar wird, wenn die Preise sowieso purzeln.
Darum kann man genau so gut abwarten, bis die ersten Patches das gröbste gefixt haben, was in der Regel ein halbes Jahr dauert und schon kriegt man das Spiel viel günstiger und spielbar.
Bei GTA5 wirds genau so gemacht.
 
Also ich weis zwar nicht wo es solche Preise gab, aber die Preise lagen normalerweise zwischen 50-80 D-Mark maximal, auch Spiele-Highlights. Ist schon nen Unterschied gegenüber der Aussage 90-120DM... :what:


Es waren eher 80-120 DM und die 100-120 DM waren auch nicht selten wenn ich mich an Dune2 etc. erinnere :D


Echte Premium-Marken wie CoD oder Blizzard-Teile, GTA, zum Teil auch BF halten sich lange "oben". Mir blutet dass Herz, wenn ich Metro 2033 um 2,49 im Sale sehe, aber die CoD-Teile immer noch vergleichsweise teuer und selten im Sale sind.


Ja bei Metro, Hard Reset, ... tut einem das schon leid weil es einfach unfair ist im Vergleich zu dem ganzen anderen Mist :daumen2: Deswegen kaufe ich sowas und Sachen wie Banished dann halt auch Instant, ausser es tritt das ein was ich unten beschreiben werde :D


Also ich kaufe schon ein paar Spiele zum Release weil ich weiss das sie es wert sind für mich (Witcher 3, Mortal Kombat X, GTA5, ... Incoming ^^) aber bei manchen Publishern kriegt man als Early Adopter sogar noch nen Arschtritt und wird quasi ausgelacht.

Von EA und UBI kaufe ich seit Jahren ja eh schon nichts mehr, aber das gerade eben angesprochene bezieht sich auf z.b. Dishonored, Van Helsing, ... :daumen2: Man unterstützt sowas und dann gibt es wie bei den beiden genannten und anderen Titeln eine Goty Edition die alles inklusive günstiger ist als wenn man als Early Adopter sich das DLC im Sale kaufen würde :daumen2: Die DLC´s sind dann sogar noch schlechter von den Prozenten her...

Ein schlag ins Gesicht für das zum Vollpreis kaufen. Manche Publisher kriegen das auch fair (Sonderrabatt) geregelt für Early Adopter, oder man erhält wenigstens eine Kopie. Naja, ich weiss welche Publisher nicht weit von EA und UBI und dem Boykott entfernt sind und da warte ich dann in Zukunft auf Goty´s unter nem 10er :daumen:
 
Bei absoluten Mega-muss-ich-haben games zahle ich gerne den vollen Preis. Gab für mich in der letzten Zeit nur keins davon. Kaufe viele games auch erst, wenns dafür vernünftige Mods gibt; dann kosten die meist nicht mehr als die Hälfte.
 
Also es gab aber auch "damals" schon immer günstige Spiele. Panzer General 1 auf CD-Rom habe ich zum Release 1994 für 39,95 DM gekauft (war damals ein einen Postalische Bestellung auf eine Anzeige im einer Spiele Zeitschrift, evtl. sogar PC Games). Genauso habe ich 1994 das Spiel Oldtimer auf CD-Rom zum Release bei Vobis im Laden für 49,95 DM gekauft.

Ich habe beide Spiele sogar noch weil es meine ersten Spiele auf CD-Rom waren. :daumen:

Ich habe kann also nicht sagen das die Spiele damals genau so teuer waren wie heute.

Gruß!
 
Also ich kann mich nicht an preise von 120DM erinnern, weil ganz ehrlich dann hätte jeder Damals ne Kopie besessen und niemand das Original...... Diese ganzen Download versionen können sie auch gern selbst behalten, wenn ich Vollpreis zahle möchte ich auch was in den Händen halten, was wenn es mir nicht mehr zusagt auch Verkaufen könnte, ein grunde mehr für mich nix Battlefield mehr zu kaufen, wenn Installiert und Serial benutzt war es das dann, wenn mein sohn nicht ab und zu BF3 Spielen würde wäre es ein teuerer Spaß. Das Blöde an dem Thema ist für mich wirklich das nicht weiter Verkaufen können, Games die ich immer wieder mal rauskrame ( UT 99) verkauf ich auch nicht freiwillig, aber die teilweise Gurkengames wovon viele erst echt Entzückt waren entpuppen sich allzu offt als nicht der Rede wert. Die hersteller wissen inzwischen auch wie man dafür Wirbt zeige die Besten Stellen.... der rest Zählt nicht, anders machen sie es auch nicht bei Kinofilmen hauptsache die Einspiel ergebnisse stimmen.
 
Die leute laden sich eben zuerst die Raubkopie und wenn das Spiel gefällt dann das Originalspiel im sale. Wenn ein neues Spiel nicht mehr als 25-30€ kosten würde, würde ich mir auch jedes spiel zum "vollpreis" kaufen und nicht auf sales abwarten bzw mir das spiel vom kumpel organisieren...
 
Ich warte nicht auf einen Sale, sondern auf eine komplette Version mit allen DLCs,

da diese Versionen dann wesentlich später kommen, werden sie dann auch billiger verkauft. :daumen:

Doppelter Gewinn für mich. :D

Somit haben sich die Hersteller mit Ihrer DLC Politik selber abgeschossen, damals gab es noch kpl. Spiele zum Vollpreis bei Release.
 
Man bekommt heutzutage für Vollpreis den letzten Mist (BF4, Sim City, Titanfall, Watch Dogs, etc.) der maximal 1-2 Jahre lang gespielt wird und für 15€ CS:GO (wird noch in Jahren gespielt werden), Insurgency und viele andere Indispiele die vom Spielspaß her an den Blockbustern vorbeiziehen.

Bei den teuersten Spielen hat man am meisten den Eindruck dass das Spiel nur dafür entwickelt wurde, um leicht zu vermarkten zu sein. Den Indispielen merkt man an, dass die Entwickler den Käufern was bieten wollen.
 
Also ich weis zwar nicht wo es solche Preise gab, aber die Preise lagen normalerweise zwischen 50-80 D-Mark maximal, auch Spiele-Highlights. Ist schon nen Unterschied gegenüber der Aussage 90-120DM... :what:
Zugegeben, ich weiß nicht, wie es mit den PC-Spielen damals stand, aber zu SNES und N64-Zeiten war es keine Seltenheit, dass in Versandkatalogen Spiele zwischen 1000 und 1400 Schilling angeboten wurden. Das wären in Euro zwischen 72 und 100€. Bei Paper Mario hab ich noch ein duales Etikett drauf: 999öS bzw. 72€. Im Vergleich dazu schauts ja heute relativ gut aus.

Ich selber warte bei den meisten Spielen, bis sie günstiger sind bzw. bis es eine GOTY-Edition gibt. Ich mag keine zerstückelten Spiele. Außerdem hab ich - wie viele andere wohl auch - ein massives Backlog, aufgrund dessen ich eigentlich bis auf längeres gar keine Spiele kaufen dürfte >.<"
 
Es gibt genug Seiten wo man den Key für 30€ erwerben kann.
Ich finde das ausreichend und die Spiele-Entwickler präsentieren ja auch kein fertiges Spiel, sondern nur eine Alpha-Version.
Warum soll ich was unfertig ist den Vollpreis zahlen?
Watch Dogs habe ich leider den Vollpreis von 60€ Bezahlt und bereue es, das es :kotz: läuft und die Story mit der Zeit langweilig wird.
The Crew ist jetzt für 30€ vorbestellt und das Spiel hat auch Potenzial, das man weiter investieren könnte, wenn Ubisoft weiter daran arbeitet.
 
Zurück