PC Gaming 2014 Report: Vollpreis-Spiele werden immer seltener gekauft

Mehr Qualitaet statt Quantitaet waere der Schluessel, aber in Zeiten von humble Bundels, Steam Sales, Keyshops, etc. Kann der "Normalo" dem Marketing nicht wiederstehen und hat dann einen "Pile of Shame" bei dem er nicht mehr weiss, welchen Wert das einzelne Spiel wirklich hat. Ich waere durchaus bereit fuer ein fertiges Spiel den Vollpreis zu bezahlen, wenn ich dann aber auch Lizenz und Datentraeger unabhaengig von irgendeinem Konto nutzen kann. Ist ja nicht nur in der Spiele Branche so: Einzelhandelspreise (Vollpreise) sind gerechtfertigt und das ist meiner Meinung nach bei der digitalen Distribution nicht der Fall. Da hier viele Kostenfaktoren und auch die Sache (Hardcopy) selbst fehlen. So, what? liebe Entwickler?
fangt an Eure Spiele wieder fertig zu entwickeln und bringt sie danach als attraktives Produkt in den Einzelhandel. Dann steigt auch wieder die Bereitschaft mehr zu bezahlen. wenn man sich jedoch selbst um alles kuemmern muss und sich dann mit unfertigen Spielen, Bugs, ueberlasteten Servern, langen Downloadzeiten und DRM Fesseln plagen muss wird niemand bereit sein den gleichen Preis wie frueher zu bezahlen.

Du sprichst mir aus der Seele. Natürlich gab es auch früher mal minimale Bugs, die aber im Vergleich zu heute sehr schnell behoben wurden. Aber es ist doch immer wieder zu sehen das Spiele unfertig auf den Markt kommen. Weiterhin werde ich auch niemals ein Spiel kaufen dessen Multiplayer mich nicht reizt und das zusätzlich KEINERLEI interessante Geschichte zu erzählen hat. Vergessen sollten wir auch nicht das die meisten Games auch schon nach 3-9 Stunden durchgezoggt sind. Es ist doch wie mit allem. Liefer gute Arbeit ab und dann werden die Leute (natürlich gibts da leider ein paar schwarze Schafe) auch den Preis dafür zahlen.
 
Ich hab meinen Ursprünglichen Beitrag nochmal überarbeitet/erweitert:
Das Spiele immer teurer werden, sollten eigentlich jedem klar sein. Oder wird die Salami oder andere Produkte immer günstiger? Die kausale Kette woran das liegt, will ich hier nicht aufzählen. Sollte auch jeder wissen.

Dieses "Geiz-ist-geil"-Prinzip empfinde ich schade. Ich denke die Entwickler bzw. die Leute die entwickeln, stehen schon unter enormen Druck. Wenn dann jetzt noch die Vorbestellerzahlen aufgrund dieses Prinzips in den Keller wandern, wird es für die nicht einfacher. Ich meine es kostet alles Geld und jedes halbwegs kluge Unternehmen will Gewinn machen. Klar dass man dann versucht, mit möglichst wenig Aufwand halbwegs gutes zu produzieren (Ich finde CoD seit je her gut, weil Inszenierung und Unterhaltung für 6Std gut sind und der MP immer ordentlich ist/war.). Man greift solange darauf zurück wie es vom Kunden akzeptiert wird. Wenn es nicht mehr akzeptiert wird, ändert man was. Finde ich ganz normal.

Ich bemühe mich immer Vollpreis zu zahlen, auch bei Sachen wo ich nicht überzeugt bin. Insgesamt kauf ich dann erstmal nicht so viele Vollpreistitel im Jahr (Schnitt 4-7 davon einige CEs). Dann kommt halt der Steam- bzw Origin-Sale und da gebe ich max. 30-50€ zusätzlich aus. Letzter Sommer Sale z.B. nur 10€.

Diese Keystores sind Fluch und Segen zu gleich, genau wie die Sales. Aber für mich ist es immer schön, ein schönes Steelbook zu haben und das irgendwo hinzustellen.

Bei DLCs kann ich das verstehen. Diese lehne ich auch ab soweit es geht. Das wird maximal im Sale gekauft!
das zählt hier aber nicht wirklich,
Natürlich werden sämtliche Prodkute teurer, wir verdienen immer mehr, es gibt immer mehr Geld auf er Welt. Ja Brot, Milch oder Benzin/Diesel wird wegen solchen Dingen immer teurer.
Deine Rechnung geht aber nicht bei ALLEN Produkten auf. Spiele kann man nämlich NICHT in diese Rechnung reinnehmen - aus 2 Gründen:

- als Spiele vor 10 Jahren 45-60€ gekostet haben (offiziell) bei Release, lagen zwischen Herstellung (in Kartonform) 4-5 Lieferketten. Von der Fabrik, zum Verteiler, dann eine Lieferfirma, die dies dann zu Amazon bringt, oder Saturn, und von Amazon dann nochmal mit der Post bei günstigsten Preisen (bestpreisgarantie bei Amazon) direkt vor die Haustür, oder bei Saturn lagerkosten und sie verbrauchen Platz für andere Produkte.
Dazwischen entstehen stets Kosten für Personal, Material, Sprit usw. Ganz zu schweigen, dass die Verpackungskosten früher höher waren (große Kartonverpackung mit Anleitungen drin usw usf)
Heutzutage hat der Hersteller all diese Kosten nicht mehr, sondern halt die Serverinfrastrukturkosten (usw) und das ist nicht zu unterschätzen - aber wesentlich(!) weniger Verlust aufm Weg bis zum Kunden. Und während früher von den 45 € 15-20 bei EA und Co angekommen sind, kommen heut halt alle 45 an. Also Spiele wurden eh schon teurer.
Na klar, die Infrastruktur muss refinanziert werden, auch die Forschung und Entwicklung an Origin kostet, aber das ist nichts im Vergleich zu dem was man verdient und zwar vorallem wegen Punkt 2
- selbst wenn die Kosten für Server gleich groß wären, wie das was man früher verloren hat an den Zulieferern und co, der Markt ist heute viel größer als noch vor 10-15 Jahren. Es bleibt also von den 45€ VIEL VIEL VIEL mehr übrig.

Ja, entwicklungskosten sind höher geworden, aber es ist immer öfter so, dass Spiele UNFERTIG auf den Markt kommen. Und damit meine ich nicht, "Early Access", ich meine so Beispiele, wo Spiele plötzlich WENIGER können als die Vorgänger, das Spiel aber trotzdem 40-60€ kostet, aber GLEICHZEITIG ZUM RELEASE 5 oder gar mehr DLCs angekündigt werden, das COMPLETE PACK nicht selten 100€ kostet.
Dass Spiele schon 1-2 Jahre vor der Fertigstellung mit DLCs angekündigt werden (Far Cry) usw usf.
Ich HASSE DAS
"Meine Shooter" hatten damals 15-20 oder mehr Stunden Spielzeit, wenn ich mir heute STEAM Statistiken anschau zu meinen Spielen, unmittelbar nachdem ich sie durch habe: 4 Stunden. WTF?
"Meine Spiele" waren auch nicht Teil 10 von irgendwas, was es schon gibt, es waren oft völlig neuartige Ideen, riesiges Risiko für die Entwickler. Thief, System Shock, Deus Ex, Doom usw
"Meine Spiele" waren auch nicht für Kinder gemacht, sie waren für erwachsene. Es gab kein Autohealing, man konnte noch verlieren, man hätte am liebsten die Tastatur zertrümmert, hat sich aufgeregt, hat verlieren lernen müssen, musste sich anstrengen um zu gewinnen.
Heute kann man die Schusstaste runterdrücken, ankleben und gewinnt, wenn man ab und an in Deckung geht.
Außer man Spielt Marktlückenspiele wie ARMA und leider auch STALKER. Aber COD, Battlefield? Das ich nicht lache.
Ich habe früher Spiele gerne gekauft, ich hatte ja sofort das ganze Package: alle Levels, alle Features, alle Waffen, alle Single und Multiplayer-Modi.
Heute? Heute kaufe ich mal einen Basismodus, quasi ein paar Level und mit Glück den Editor. Ich kann Jahre warten bis die Hersteller manche Features als DLC nachliefern, falls überhaupt, die früher in ein fertiges Spiel gehörten.

Der Witz hat angefangen mit einer Rüstung fürs Pferd in Oblivion, es trieb seine Lächerlichkeit hoch, in Modern Warfare 2, als man für Levels die in Modern Warfare 1, welches man schon besaß, EXTRA zahlen musste, also ein DLC. Zahlen für etwas, das man schon hat? F*CK YOU, ist mir völlig schnuppe dabei, dass ich dafür, weil ich gut verdiene, nichtmal 10 Minuten arbeiten müsste. NEIN ist die Antwort.
@Rollora
Die damaligen Entwicklungskosten waren aufgrund verfügbarer Technik auch nicht Ansatzweise so hoch wie heute. Das die Kette dazwischen abgespeckt hat, ist auch nur Technik zu verdanken. Früher war man auch stärker auf eine Plattform fokussiert.

Insgesamt glaube ich dass die Iterationsschritte für die Softwareentwicklung wesentlich komplexer sind als damals und das kaum jemand das noch würdigt. Ist ja nur etwas Code und ein paar Texturen, das würde ich mit genügend Zeit auch hinkriegen... Heute wird man ja schon blöd angeguckt wenn man sagt:"Ich geh in den Laden mir das Spiel kaufen!"
Natürlich ist die Entwicklung teurer geworden, teilweise Massiv. Aber wenn ich von 100 Mio oder 200 Mio Dollar Spiele höre und dann genauer nachrecherchiere, wie das Geld verteilt ist, und die Entwicklung selbst hat 20 Mio gekostet, und das MARKETING hat 180 Mio verschlungen, dann hört sich für mich das auf mit dem Mitleid. Sorry, da ist dann offensichtlich genug Geld vorhanden, das kann man auch ein bisschen in die Entwicklung einfließen lassen.

Ja, die bessere Technologie hat auch ihre Opfer: realistischere Grafik kostet ein VIELfaches an mehr Geld. Das ist wahr und geb' dir recht, aber auf der anderen Seite ist die Technologie auch ausgereifter, und kostet woanders weniger Geld. Die meisten Engines haben schon 90% der Features eingebaut die man später für ein Produkt braucht.

Zumale es ABSOLUT UNVERSTÄNDLICH IST, Features, die schon seit JAHREN ZUM STANDARD gehören, also völlig fertig programmiert irgendwo auf einer Festplatte rumliegen, NICHT INTEGRIERT.
Die Sims 4 kann also weniger als die Sims 3? In Sim City kann man vieles nicht, was noch in SC4 ging? Need For Speed wird von Jahr zu Jahr primitiver? COD auch. Far Cry 1 hatte tolle KI, in Crysis hingegen wird sie von Teil zu Teil dümmer. Aber jaja "technischer Fortschritt".

Dead Space 1 - endlich mal wieder ein Spiel, das mich gereizt hat.
Dead Space 2 - schon wieder sowas, was völlig verniedlicht worden ist

Was mich auch dazu führt weniger Vollpreisspiele zu kaufen:
KEINE DEMOS MEHR.

Ich zahl doch keine 40-60€ wenn ich nicht weiß wie das Spiel mir gefällt.

Und noch was:
Was mir auf die Eier geht ist, dieser dumme Day 0 Patch, den schon fast jedes Spiel hat.
WENN ich mir ein Spiel kaufe, dann will ichs installieren und Spielen. Ich hab zwar eine 1-Gbit-Leitung, aber nicht in allen Wohnsitzen. Wenn ich die DVD einlege (oder den USB Stick, wenn ich die Installationsdatei irgendwo gespeichert hab), installiere, will ich nicht noch ein mehrere Gigabyte großes Update ziehen.
Wo ist denn der Sinn, wenn ein Spiel illegal bezogen wird, dieses 2-6 Monate später in einem Sale abzugreifen, wenn ich es bis dahin schon lange durchgespielt habe?
Multiplayer und DLCs vielleicht?
Er hat zwar nur von sich erzählt, aber was wenn er sich eben zuerst die "Demo", (das als fertig releaste Spiel, welches dann noch mit 10 DLCs und noch mehr Patches WIRKLICH fertig wird) lädt, und dann später doch lust hat aufs ganze Spiel, eventuell mit Multiplayer, dann kann er sich im Sale nochmal das Paket samt DLCs günstigst sichern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu D-Mark Zeiten habe ich auch ab und zu Spiele gekauft, und eigentlich kann mich nicht erinnern, dass die meisten Spiele über 70 D-Mark gekostet haben. Ein gutes Spiel hat zwischen 49-70 D-Mark gekostet. Natürlich gab es ein Riesenposter und ein Buch dazu :) Consolenspiele waren schon um die 30-50% teurer.

Und jetzt wird es sowieso entweder ein Alfazugang zu dem Vollpreis verkauft oder ein mickriges Spiel mit 1k Dlc dazu, und jede DLC hat schon Preis von ein Paar Euros bis 10-15. Ich habe einmal X-Rebirth vorbestellt, weil ich einfach Egosoft unterstützen wollte, aber nach dem Deasaster mit dem Spiel gibt es jetzt keine Chance, dass ich jetzt die Spiele zum Vollpreis kaufe.

Seit ein Paar Jahren kaufe ich jetzt nur die Keys von Online-Shops. Und die Grenze für ein gutes Spiel liegt bei mir bei ca. 35 Euro. Bis 15 kann ich zahlen für ein mittelmässiges Spiel (und leider sind das 99% aller Spiele heutzutage). Und wirklich ausnahmsweise bin ich bereit bis 50 Euro zu zahlen, wenn es ein absolutes Topprodukt ist. Vermutlich wird das GTA 5 sein, wenn alle Dlc mit am Board sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das letzte Spiel das ich mir zum Vollpreis geholt habe war 2001 Operation Flashpoint!
Sofort nach Release geholt,praktisch die erste Lieferung an Karstadt abgefangen und den verdutzten Lageristen aus den Fingern gerissen!:D
Und zwar nur deshalb,weil es eine Demo gab mit afaikr 3 Einzelmissionen und einer Kampagnenmission,und man unzählige Mod-Missionen ausm Netz einfügen und spielen konnte,bei einer Demo!
Da es heute keine Demos mehr gibt ,sondern nur noch geschönte Previews ala E3,siehe WD,müssen sich Entwickler an die eigene Nase fassen dass der Kunde vorsichtig ist bzw keine 50€ für ein halbgares Spiel ausgeben will!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das letzte Spiel das ich mir zum Vollpreis geholt habe war 2001 Operation Flashpoint!
Sofort nach Release geholt,praktisch die erste Lieferung an Karstadt abgefangen und den verdutzten Lageristen aus den Fingern gerissen!:D
Und zwar nur deshalb,weil es eine Demo gab mit afaikr 3 Einzelmissionen und einer Kampagnenmission,und man unzählige Mod-Missionen ausm Netz einfügen und spielen konnte,bei einer Demo!
Da es heute keine Demos mehr gibt ,sondern nur noch geschönte Previews ala E3,siehe WD,müssen sich Entwickler an die eigene Nase fassen dass der Kunde vorsichtig ist bzw keine 50€ für ein halbgares Spiel ausgeben will!

eben ,was in den letzen jahren einem für schrott geboten wurde für das hart verdiente kreuzerchen.....nun ,dann eben verbilligt und älter aber vom preis relativ "fair" zu erstehn am steam grabbeltisch oder wie auch immer.
 
Früher war bei den Games eine dicke, bedruckte Verpackung mit komplettem Handbuch dabei, außerdem musste man nichts online aktivieren. Witcher 2 war mein letzter Vollpreistitel.
Da man früher aber auch Kopierschutzverfahren ala Starforce hatte, kann ich gerne bei entsprechenden Preisnachlässen die Vorteile der Onlinewelt mitnehmen, da ich echt keine DVDs mehr schleppen will und die Hüllen nur im Regal verstauben. Das hat einfach nur ohne Online-Aktivierungszwang einen Sinn, deshalb auch der Kauf von Witcher 2 in der Steamless-Version. Eine hübsche DVD nützt einem nach dem Abschalten von z.B. Steam auch nichts mehr. Ich finde man sollte die Wahl zwischen einer günstigen, aktivierungspflichtigen Onlineversion und einer Hardcopy-Variante ohne Zwang haben.

Beim Thema DLCs verfällt man schnell in eine regelrechte Wut, allerdings sollte man auch einsehen, dass Spiele wie Dragon Age, Skyrim und Watchdogs selbst ohne DLCs bei weitem genug Spielzeit bieten. Skyrim ist da ein schlechtes Beispiel, ich weis, sind es da ja eher AddOns wie früher. Auf jeden Fall war WatchDogs seine 17€ voll und ganz wert! :D
 
Werde in Zukunft auch nur noch bei günstigen Rabatten zuschlagen..
Denn warum sollen Europäer mehr zahlen als US Bürger wobei noch oft ne geschnittene also gekürzte Version erhalten.
und die Spiele oft nicht einmal komplett Deutsch vertont sind.. hatte mich bei dem einzigen Weltraumspiel das es für die PS4 z.Zt. gibt das ich mir gekauft hatte geärgert das selbst der Deutsche Text so kurz eingeblendet wird das man oft den ersten Satz nicht lesen kann...Dabei wäre das Spiel nicht schlecht.. Also für den Anfang da es ja kaum neue Titel gab konnten sie es noch mit einem machen.. Aber Mittlerweile hat man da ja keine Probleme mehr was die Anzahl der Spiele gilt da kann man sich jetzt ruhig Zeit lassen :-) Und auf einen Preis warten der wieder Faire ist! Nur CD Projekt die Jungs und Mädels in Polen werde ich unterstützen. Da werde ich mir auch mal so eine Sonder Editions Packung gönnen. Glaube da kommt man sehr viel Spiele Zeit als Gegenwert fürs Geld.
 
Mir fällt noch ein, dass BL2 auch sehr viele DLCs geboten hat, allerdings bekam man da einen echten Mehrwert und den SeasonPass gab es stellenweise für 18€...

Zum Thema Demos:
Ich habe sie früher nur gehasst. Sie bieten teilweise ein verzerrtes Bild des echten Gameplays und vermüllen nur den PC. Gute Demos waren auch nicht gerade weit verbreitet. Ich verlasse mich da eher auf Meinungen anderer Käufer, Spieletests und Let's Plays oder man kann die Spieleserie bereits vorab gut einschätzen. Dragon Age 3 werde ich mir beispielsweise blind kaufen.
 
Wenn es mir ein Spiel wert ist (oder zumindest so erscheint), dann bezahle ich auch den vollen Preis. Aktuell habe ich Dragon Age: Inquisition und The Witcher 3 vorbestellt (zum jeweiligen Vollpreis auf der Plattform des jeweiligen Herstellers/Publishers, also Origin und GOG), von meinen mitlerweile ca. € 150 an Pledges für Star Citizen mal ganz abgesehen :-)

Das letzt Vollpreisspiel war Guild Wars 2, wenn ich mich nicht irre. Ansonsten kann ich mich der gängigen Einstellung nur anschließen: Man kann sich vorab selten von der Qualität eines Spieles überzeugen. Da wartet man doch gerne die Veröffentlichung, erste seriöse Tests und Bugfixes ab. Und dann kommt meistens auch schon der erste Preisrutsch. Zumal die verfügbare Zeit begrenzt ist. In der Zeit, in der ich mich mit einem Vollpreistitel beschäftige noch weitere Titel rauskommen, die mich interessieren, dann kaufe ich die erst, wenn ich Lust darauf habe (also mit meinem Vollpreisspiel durch bin ... gerne auch mehrfach, wie meine ca. 10 Playthroughs bei Dragon Age: Origins :-)). Dann bekomme ich meine Wunschspiele aber schon für 50% bis 75% weniger im Angebot, warum sollte ich mir also noch eine Möglichkeit suchen dafür mehr auszugeben?

Früher war nicht alles besser, aber früher war vieles gut ... und das wäre es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte. [Jochen Malmsheimer]

In den frühen 90er war die "Spieleszene" eine ganz andere. Computer-/Konsolen-Spieler waren eher eine Randgruppe, Geeks. Heute sind Computer-/Konsolen-Spiele akzeptiert, der Markt ist in den letzten 10-15 Jahren immens gewachsen, ebenso das Angebot. Die Absatzzahlen (und Produktionskosten) heutiger AAA-Titel sprengen jeglichen Rahmen. Wenn man sich überlegt wieviel Geld Wing Commander 3 damals gekostet hat. Ich habe irgendwas mit 12 Mio. US$ im Hinterkopf. Da lächelt man doch heutzutage bei AAA-Titeln nur drüber (siehe die 500 Mio. US$ "Affäre" namens Destiny). Früher konnte man auch seine Spiele noch gebraucht kaufen/verkaufen, das ist heute ja kaum noch möglich, zumindest nicht als PC-Spieler. Wie es bei den Konsolen aussieht, weiss ich nicht (zumindest scheinen mir die Spiele ja auch an den jeweiligen PSN-/XBox-Live-Account gebunden zu sein. Btw. Valve/Newell kann viel erzählen, aber bitte nicht, dass es technisch nicht möglich ist Spiele über Steam weiter zu verkaufen). Und wie lange hat man sich früher mit den Spielen beschäftigt? Das war deutlich länger als heute, selbst bei Action- oder Rollenspiel-Titeln. Vielleicht ware die Spiele früher besser, intensiver (oder sie kamen einen so vor, verklärte Erinnerungen :-)). Vielleicht ist heute das Angebot einfach zu groß, so dass man selbst interessantere Spiele nicht mehrfach durchspielt sondern einfach zum nächsten Titel greift.

Allerdings hat sich die Spieleindustrie das ALLES selbst zuzuschreiben (meiner Meinung nach). Ich glaube auch heute noch, das sich Qualität durchsetzt und gute Spiele für eienen fairen Preis gekauft werden. Und ich bin auch - wie vor 25 Jahren - der Meinung: Der beste Kopierschutz ist ein gutes Handbuch! Sonstige Kopierschutzverfahren verteuerun nur unnötig die Entwicklung und die Ressourcen dafür sollten lieber in das Produkt und dessen Handbuch gesteckt werden. Und bis es wieder soweit ist, werde ich mich mit 2-3 Vollpreistiteln pro Jahr und unzähligen Sales für < 10 € über die Zeit retten :-)
 
ich wurde ebenfalls sehr oft enttäuscht.Spiele die Koop modus angeboten haben aber nicht funktionierten.Würden heutigen Aktuelle Spiele keine Online aktivierung haben,ein gescheites Mehrspielermodus und auch Koop modus.Der Koop modus sollte aber dann wenn er da ist auch gescheit sein und nicht total vom Einzelspieler modus abweichen.Mir fällt gerade der Name nicht mehr ein,aber ich weis das es von 2005 bzw 2006 ist wo man den Ingeneur die ganze Zeit vor äliens beschützen musste damit er abhauen kann und im Einzelspieler modus läuft man mit anderen so herrum und erfüllt aufgaben wie das Dorf erfolgreich ferteidigen mit anderen oder das gebiet säubern.Würde das als Koop angeboten werden würde es mir sogar gefallen.Und solches Koop wo man sich wie bei serious sam 3 einen Bildschirm teilen muss das ist auch nicht so spaßig,auch weil der eine mit Gamepad spielen muss. Auch Spiele wie Sacred wo so ellen lang sind und man überhaupt nicht weis um was es geht und auch nicht weis was man machen sollte,da haben sich die entwickler habe keine richtige mühe gegeben.

Bei all dem was ich so gerade erzählt habe,habe ich auch andere Sachen erlebt.Sie aber auzuzählen wäre einfach zu lang.Ich habe so viel mist erlebt das mir bei manchen echt die Worte fehlen.Ich weis die wollen alle daran verdienen,nur wenn die Spiele dann alle von alleine spielen oder langezogen oder als leblose Welten verkauft werden ist einfach dann schluss mit lustig.Ich habe auch seid dem das Online aktivierungs schmarn angefangen hat auch kein Spiel mehr gekauft.Und mein weigern hat sich ausgezahlt,denn jetzt merken die Puplisher/Entwickler die folgen für ihr handeln und ich habe da mitgewirkt.Und ich werde das so weiter machen bis die das mal endlich einsehen das sie so nicht mehr weiter machen können.Das DRM bei Musik haben die auch sehr schnell aufgehört weil sie sonst ganz pleite gegangen wären und so wird es der Spieleindustie auch ergehen da bin ich mir sicher.
 
Battlefield 3 war mein letzter Vollpreistitel. Lohnte sich auch. Aber schon mit PRemium ging meine Sparerei los. Für Battlefield 4 habe ca. 55 insgesamt gezahlt mit Premium. Das wars aber auch,.. ansonsten gibts ja die netten Steamsales... max 10-15 Euro.

Ich habe früher viele illegale Games gedaddelt, heute nicht mehr dank Steam & co.
 
Warum für etwas 60-70 Euro je nach Plattform bezahlen, wenn das Produkt noch nicht den waren Final Status hat? ( 90-100% Fertig )
Wenn man überlegt was für ein Desaster Battlefield 4 ( oder Sim City, dass war ja anfangs unspielbar ) am Start war bzw. bei den unteren PCs Klassen momentan noch ist, so wie ich es mitbekomme, dann würde ich auch keine 60-70 Euro dafür bezahlen. Bis jetzt habe ich nur bei Battlefield 3 und bei GTA immer den Vollpreis bezahlt.
 
Ich kaufe mir nur CEs (Vollpreis; gebraucht kommt nur in Frage wenn vergriffen) und GOG-Downloads. Für letztere, schätze ich mal ganz gtob, geb ich so ca. 3,50€ pro Spiel aus und kaufe so 75-100 pro Jahr!
Kommt mir persönlich sinnvoller vor, als mir so sechs bis acht Vollpreis-Titel zu kaufen---vor allen Dingen, da es ja auch eh kaum DRM-freie Vollpreistitel gibt, die daher so oder so für mich nicht in Frage kommen!

So kann ich hingegen sicher stellen, dass es auch in Zukunft noch DRM-freie Downloads geben wird---> und sollte das nicht klappen, dann hab ich ja wenigstens ne gehörige Anzahl an Spielen, mit denen ich mich bis zum Ende meines Lebens trösten kann! :D :D :D
 
Ich bezahle meist auch ungern den vollen Preis für die Spiele.
Heutzutage aber denke ich verständlich wenn unfertige Spiele für 70€ und mehr auf den Markt geworfen werden.
Das letzte Spiel das ich Blind gekauft habe war GTA V
 
Tomb Raider GOTY für 7,99€ :D
Borderlands 2 GOTY 11€ :D
Metro 2033 2,50€ (habe es irgendwie anschließend berreut das ich denen so wenig gegeben habe)
Age of Wonders 3 (vorbestellt und nicht bereut)
Für Planetary Annihilation habe ich 90€ ausgegeben (Kickstarter)
Für Kingdom Come habe ich 40€ ausgegeben (Kickstarter)
X-Rebirth (mit voller Freude vorbestellt - und einen fetten Schlag ins Gesicht bekommen - dabei ware ich jahrelang gehypt auf das Spiel :( )
CIV Beyond Earth (vorbestellt - hat bei CiV V auch geklappt, wobei die DLC's im Sale gekauft wurden und die Addons mit einem kleinen Vorbestellerrabatt)
usw...

Wenn ich für den Preis was anständiges bekomme bin ich auch dafür bereit zu Zahlen, ganz einfach!
 
Ich kaufe mir nur CEs (Vollpreis; gebraucht kommt nur in Frage wenn vergriffen) und GOG-Downloads. Für letztere, schätze ich mal ganz gtob, geb ich so ca. 3,50€ pro Spiel aus und kaufe so 75-100 pro Jahr!
Kommt mir persönlich sinnvoller vor, als mir so sechs bis acht Vollpreis-Titel zu kaufen---vor allen Dingen, da es ja auch eh kaum DRM-freie Vollpreistitel gibt, die daher so oder so für mich nicht in Frage kommen!

So kann ich hingegen sicher stellen, dass es auch in Zukunft noch DRM-freie Downloads geben wird---> und sollte das nicht klappen, dann hab ich ja wenigstens ne gehörige Anzahl an Spielen, mit denen ich mich bis zum Ende meines Lebens trösten kann! :D :D :D

Das die Möglichkeit von DRM freien Spielen gegeben ist,finde ich auch gut - jedoch wird GOG sehr wahrscheinlich nur ein Bibliothek für Spiele klassiker sein
Und um ehrlich zu sein möchte ich nicht ewig in Retro Titeln schwimmen
Und einige Triple A Titel will ich nicht missen,heutzutage hat fast jeder aktuelle Titel DRM,und dementsprechend nutze ich eben Steam (wobei ich Steam absolut in Ordnung finde,finde es sogar recht angenehm)
Auch Origin,Uplay,Battlenet haben ihre da seins Berechtigung,einfach um Steam Konkurrenz zu schaffen - ein Monopol will ich nicht
Mir wäre es aber lieber wenn Uplay und Origin sich zB verbünden würden ,2 DRM sind absolut ausreichend - zudem hätten wir weniger von diese Plattformenlauncher Quatsch
Gwfl war aber definitiv der größte Mist,was Microsoft da gemacht hat.... :wall:
 
Der Witz hat angefangen mit einer Rüstung fürs Pferd in Oblivion, es trieb seine Lächerlichkeit hoch, in Modern Warfare 2, als man für Levels die in Modern Warfare 1, welches man schon besaß, EXTRA zahlen musste, also ein DLC. Zahlen für etwas, das man schon hat? F*CK YOU, ist mir völlig schnuppe dabei, dass ich dafür, weil ich gut verdiene, nichtmal 10 Minuten arbeiten müsste.
NEIN ist die Antwort.

Zu dem ersten Teil (den ich rausgenommen habe) stimme ich Dir fast mit 100% überein.
Der Vorteil von dlcs ist aber das man sie nicht kaufen muss; darüber aufregen lohnt sich nicht.
Heute gibt es z.B. mehrer Skins für den Helden; wer mit dem "Standart" nicht zurechtkommt kauft sich eben was dazu.
Das mit den doppelten Level stimmt auch (hat auch BF3/BF4 wenn ich mich recht entsinne so gemacht).
Wenn ein Großteil der Spieler Dein Ratschlag angenommen hätten sähe heute vieles anders / besser aus.
 
Den Vollpreis habe ich auch schon lange nicht mehr bezahlt. Die letzten Spiele, die ich recht kurz nach Release gekauft oder sogar vorbestellt habe, waren Enttäuschungen. Und da ich in meinem Alter inzwischen nicht mehr so ungeduldig bin, kann ich auch auf Spiele ein wenig warten (Ins Kino gehe ich auch nicht mehr gern, da warte ich lieber ein paar Monate auf die DVD / Blu-Ray).

Ausserdem ist meine Steam-Bibliothek voll, im Regal stehen diverse ungespielte XBox-Games, und mit Games with Gold kommen sogar jeden Monat fast gratis 2 Stück von ganz allein dazu.
Früher habe ich ein Spiel gekauft, wenn ich etwas Neues zu Spielen haben wollte. Heute kaufe ich ein Spiel, wenn ich es zufällig mal irgendwo günstig bekomme und packe es dann erstmal beiseite, zum Spielen habe ich ja schliesslich eigentlich schon genug :D

Die meisten Vorteile sind ja schon oft genannt worden: Bugs sind behoben, GotYs enthalten mehr Content, und der Preis ist deutlich niedriger. Ausserdem brauche ich auf diese Weise auch nicht ständig neue Hardware. Ein Spiel, dass vor drei Jahren einen High-End-PC brauchte, läuft auf heutiger Mittelklasse-Hardware. Also spare ich auch beim Aufrüsten :daumen:
 
Ich kaufe mir nur CEs (Vollpreis; gebraucht kommt nur in Frage wenn vergriffen) und GOG-Downloads. Für letztere, schätze ich mal ganz gtob, geb ich so ca. 3,50€ pro Spiel aus und kaufe so 75-100 pro Jahr!
Kommt mir persönlich sinnvoller vor, als mir so sechs bis acht Vollpreis-Titel zu kaufen---vor allen Dingen, da es ja auch eh kaum DRM-freie Vollpreistitel gibt, die daher so oder so für mich nicht in Frage kommen!

So kann ich hingegen sicher stellen, dass es auch in Zukunft noch DRM-freie Downloads geben wird---> und sollte das nicht klappen, dann hab ich ja wenigstens ne gehörige Anzahl an Spielen, mit denen ich mich bis zum Ende meines Lebens trösten kann! :D :D :D

Tja. Anscheind gibt es da schon eine Unterschiedliche Meinung was DRM ist.
DRM steht für mich für eine Einschränkung die ich zu dem "klassischen" Retail Box habe.
So gesehen ist GoG für mich auch DRM.
=> Ich muß mich registrieren und kann bzw. darf ein Spiel nicht verschenken / verkaufen.
 
Zurück