PC Gaming 2014 Report: Vollpreis-Spiele werden immer seltener gekauft

Naja, wenn man bedenkt, dass Spiele heutzutage so günstig wie noch nie zuvor verkauft werden.

Ich erinnere mich noch gut an's Ende der 90er Jahre, PlayStation Spiele kosteten neu ca. 100 DM, Nintento 64 Spiele 120-135 DM, PC Spiele waren auch nicht weit darunter glaube ich. Wenn man vergleicht was man damals im Vergleich zum € mit der DM kaufen konnte, merkt man schnell, dass der damalige Umrechnungskurs ~2DM:1€ heutzutage schon lange nicht mehr gilt. Eher kann man sagen, dass heute 1€ 1DM von damals entspricht.

Warum sieht man also keine Spiele für 100€ in den Regalen? Irgendwas muss den Preis in den letzten Jahren so weit gedrückt haben, dass man es nicht mehr so einfach für den Preis verhökern kann. Mein Tipp ist der digitale Vertriebsweg (Steam und konsorten), mit dem es möglich ist die Fertigungskosten & den Großhandel zu umgehen und Spielelizenzen direkt an den Kunden zu Dumpingpreisen zu verkaufen.

Mich wundert es also nicht, dass die Spieleindustrie immer mehr mit Tricks (DLC's) arbeitet, um nach wie vor an ihr Geld zu kommen, es ist die logische Konsequenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soll ich mal ne paar Seiten aus damaligen PCGH bzw. PCG oder PCA oder PC JOKER etc einscannen auf denen die Spiele beworben wurden?


bringt jetzt nicht soviel, weil die preise in den zeitungen nur die empfohlene verkaufspreise waren, im laden/versand waren die spiele im normalfall günstiger. hab mal auf kultboy elite 2 gecheckt, empfohlener verkaufspreis waren 89 dm, im laden hatte ich das zum release für 69 dm gekriegt ;).
 
Kaufe ebenfalls nur noch selten Spiele zum Vollpreis. Die Spiele kommen teilweise in katastrophalen Zustand auf den Markt, haben oft schon ein Season Pass im Gepäck und sind ohnehin grundsätzlich Accountgebunden. Zudem lässt die Performance oft zu wünschen übrig. Die großen Publisher haben es einfach nicht anders verdient.
 
Das mit dem Weiterverkaufen ist ja nicht so unproblematisch.. gerade was die Einnahmen anbelangen kann ich beide Seiten sehr gut verstehen!
Aber die DRM usw. ist nicht der richtige Weg.. Und warum "Kaufen" die Entwickler oder zb. Steam Plattform die Spiele nicht selbst an und habe so eine bessere Kontrolle und die Kunden auch wieder mehr Geld Also wenn mir Steam gehören würde hätte ich lieber das Guthaben der Spieler auf meiner Plattform als Kaufguthaben als ihre Spiele auf den Server die sie nicht mehr haben wollen.. Man die Lösung ist doch nicht so schwer ein gerechteren Weg der Kunde und Entwickler / Verkäufer gerecht wird PS: würde meine Digitalen Steam Spiele auch gerne verkaufen : Grund ich spiele lieber PS4 und der Geparkte "Restwert" könnte gleich wieder in die Kasse
der Entwickler fliesen da ich ihre neue Werke haben möchte! Das Spice muss fließen ;-)
 
Ka ob du ein Schweizer bist oder nicht.. aber die Aussage ist ja mal sowas von faltsch.^^ PC Games Verkaufscharts Aktueller Monat New Games so 50CHF / 65CHF = 41Euro / 53Euro

Peace out ;)

Geh mal in den Gamestop/Interdiscount und Kauf dir da ein Spiel welches gerade rausgekommen ist. Richtig kostet 90 CHF. Je nachdem obs Deluxe ist sogar 100+. (Ja ich bin Schweizer)

Ausserdem ist WOG nicht gut als vergleich da es nicht den Discounter preisen entspricht sondern sie den Europreis fachgerecht umrechnen und nicht einfach eine Pauschale von fast 50% draufklatschen.

Peace out ;)

Edit: Sogar bei WOG Sims 4 Premium 99 CHF und Collector 119 :P
 
Also ich weis zwar nicht wo es solche Preise gab, aber die Preise lagen normalerweise zwischen 50-80 D-Mark maximal, auch Spiele-Highlights. Ist schon nen Unterschied gegenüber der Aussage 90-120DM... :what:

Also... 1990 (und das weiß ich ganz genau) kostete ein Titel für meinen Amiga 500 zwischen 50 und 100 DM (Monkey Island 90 DM) und für den PC zwischen 80 und 120 DM). Besonders Titel von Origin, Sierra und Lucasfilm Games (Lucasarts) waren im oberen Preissegment. Das waren die Preise von Karstadt, Kaufhof, Saturn, Joysoft und Vesalia... also vom gängigen Einzel- und Versandhandel. "Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards" kostete für den Amiga stolze 110 DM bei Karstadt 1989.

MfG
 
Einige hier machen sich auch etwas vor. Vor zehn, fünfzehn Jahren waren die Spiele auch nicht der heilige Gral der Entwicklungskust. Ich kann mich noch gut an diverse Bugorgien erinnern. Das rechtfertigt natürlich nicht, dass EA permanent Klopper wie Battlefield 4 oder Sim City auf den Markt wirft. Trotzdem ist doch das überwiegende Gros der Spiele auch zum Release ordentlich spielbar. Wer da immer gewissen Hypes mitrennt und sich ewig am Schlechten hochzieht, ist mMn selbst schuld, wenn er an nichts mehr Spaß hat. Viele Bugs würden sicherlich nicht mal groß wahrgenommen, wenn es diese albernen Shitstorms nicht gäbe. Einer brüllt auf, zwanzig Leute heulen mit, irgendwann lädt jemand dazu ein Video hoch und schon wird eine Kuh für einen unbedeuteten Bug durchs Dorf getrieben, der vielleicht einen von 1.000 Spielern betrifft. Und am Ende ist es nur die Unfähigkeit, seine Treiber aktuell zu halten.

Spiele zum Vollpreis gönne ich mir auch nur noch selten. Risen 3 habe ich mit zuletzt als Collectors zugelegt, weil ich den Entwickler gut leiden kann. Davor kam lange Zeit nichts. Demnächst kommt eventuell noch Dragon Age 3 dazu, falls EA nicht wieder alles verschissen hat. Ansonsten greife ich meist später im Steamsale für 25 Euro zu. Billiger natürlich auch, aber das sind dann meist Spiele, die ich sonst wahrschienlich gar nicht erst gekauft hätte. Seit es Spiele so preiswert gibt, kaufe ich generell viel mehr Spiele als früher. Und soweit ich das beobachte, geht es anderen nicht anders. (Wobei ich immerhin noch das meiste davon auch zocke). Insofern sehe ich keinen Verlust bei den Entwicklern, da zwar preiswerter gekauft wird, dafür aber auch (teilweise wesentlich) mehr.

Also... 1990 (und das weiß ich ganz genau) kostete ein Titel für meinen Amiga 500 zwischen 50 und 100 DM (Monkey Island 90 DM) und für den PC zwischen 80 und 120 DM). Besonders Titel von Origin, Sierra und Lucasfilm Games (Lucasarts) waren inm oberen Preissegment. Das waren die Preise von Karstadt, Kaufhof, Saturn, Joysoft und Vesalia... also vom gängigen Einzel- und Versandhandel. "Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards" kostete für den Amiga stolze 110 DM bei Karstadt 1989.

MfG

Bei Tiberian Sun habe ich damals auch 100 Mark hingeleg. Ich weiß das noch ziemlich genau, weil ich da sehr lange für Zeitungen austragen musste ;) Früher war also wirklich nicht alles besser. Ich hab neulich auch mal ne alte Preisliste von einem Lieferdienst gefunden. Ältere Herrschaften poltern ja gerne, dass früher nie jemand "14 Mark" für ne Pizza ausgegeben hätte. Sicherlich waren die Preise vor 13 Jahren günstiger, aber ganz so weit auseinander lagen sie dann auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich überlege das ich für X Rebirth 49,99 Bezahlt habe und etliche Stunden im Save File verbracht habe um das Spiel einigermaßen spielbar zu machen, dann wird mir immer noch schlecht. Oder nehmt SimCity 2013 boah was für eine Frechheit oder EA FM 2014 ein Update von FM 13 nur mit noch weniger Inhalt und auch das Spiel ist im 3D Modus nur durch Spieler MODS Spielbar geworden. Ändert endlich was !
 
Warum sollte man auch noch Games zum Vollpreis kaufen wenn man zu Release und kurz darauf mit DLC's, die meiner Meinung nach reine Abzocke sind, übershüttet wird? Früher nannte man DLC's noch Patches und diese waren kostenlos! Die Entwickler sind selbst an ihrer Lage schuld, wenn sie weniger auf das ausbeuten ihrer Kundschaft zielen würden und mehr Qualitativ hochwertige Spile fabrizieren deren Inhalt den Vollpreis rechtfertigt wäre das ok. Aber die Zeiten sind vorbei... :daumen2:
 
Ich kaufe auch vieles nur noch im Sale, allerdings nicht ausschließlich. Gibt pro Jahr immer wieder mal Titel auf die ich mich sehr freue und (nach dem ich erste Berichte im WWW nach Release verfolgt habe) ich mir zum Vollpreis auf Disc kaufe.
Hier rede ich aber eher von ~5 pro Jahr und nicht von 1-2 pro Monat!
Letztes Vollpreisspiel bei mir war z.B. Risen 3 und Mittelerde: Mordors Schatten wird ebenfalls ein Vollpreiskauf bei mir.
Dragon Age 3 aber beispielsweise wird im Sale gekauft weil ich von DA 2 total (!!!) enttäuscht war und mich auch das gezeigte zu DA 3 nicht ansatzweise überzeugt.
 
-meist veraltete engine/Grafik
-spieldauer zu kurz
-viele fehler beim start
-schlechte story
-meist schlechte spielmechanik
-wenige details in spielen
-verlauf immer identisch zu den vorherigen teilen
-blöde KI

dafür kann man keine 50 euro oder 60 euro verlangen. die publisher sollten den entwicklern mindestens 2 jahre zeit lassen, damit diese ihr können beweisen können.
man bekommt nur noch einheitsbrei. jedes jahr einen neuen titel. ich finde star craft II macht sehr viel spaß, da hatte Blizzard etliche jahre zeit.
ansonsten bezahle ich nur noch den vollpreistitel wenn der multiplayer mir lange spaß bringt. für 10 stunden spielspaß und 50 euro, damit das spiel als staubfänger im regal dient, finde ich schade. habe soviele spiele in meinem schrank und die meisten habe ich noch nicht mal durchgezockt, geschweige denn ein zweites mal.

der einzige entwickler der den vollpreis verdient, sind die macher von the witcher III. die arbeiten am stück und geben sich sehr viel mühe.
 
Wegen Familie, Beruf und Nebenstudium bin seit etwa 10 Jahre ein Casual Gamer geworden, von daher interessiere ich mich kaum ein Spiel gleich nach dem Release zu kaufen. In den Fall von Spiele a la BF3/4 ignoriere ich sie fast komplett, denn ich habe für MPs so gut wie keine Zeit und die SP Geschichte ist meistens nur K4ck3.
 
Ka ob du ein Schweizer bist oder nicht.. aber die Aussage ist ja mal sowas von faltsch.^^ PC Games Verkaufscharts Aktueller Monat New Games so 50CHF / 65CHF = 41Euro / 53Euro

Peace out ;)

Der Vergleich war mit den 60€, du denkst doch nicht im Ernst das wir hier weniger zahlen für Spiele oder? :huh:
Mal ein Vergleich:

Die Standard-Version von The Witcher 3 gibt es laut Geizhals ab 47€, in der Schweiz gibt es die ab 68Fr.
Jetzt mal umrechnen: Die 47€ sind umgerechnet rund 57Fr. Von wegen die Schweiz ist günstiger. ;)
Geht auch umgekehrt, 68Fr. sind 56€ also da hast du den Vergleich.

Umgerechnet habe ich auf xe.com, und der Kurs zur Zeit der Umrechnung ist: 1CHF = 0.826624€ und 1€ = 1.20974CHF
 
Oha da gibt es sooo viele Gründe für und alle sind verständlich ...

1. Qualität der Spiele
Die Qualität der AAA Titel hat mehr als deutlich nachgelassen. Dank Breitband-Internet können Patches über Patches nachgeliefert werden, wodurch der Qualitätsanspruch der Publisher geringer geworden ist. Gerade auch wegen dem Druck aus der Community .... Jaaa wir sind da nicht ganz unschuldig dran. GTA 5 ist das beste Beispiel. Zuerst kam es für LastGen raus. Verkaufszahlen stimmten. Einige PC'ler hatten es sich für ihre alte PS3 sogar gekauft. Als es für PC angekündigt wurde, begannen die Community-Debatten. "Will ich nicht mehr ..." oder "... brauch ich nicht mehr!" waren da keine Seltenheit. Dann kam ein Gerücht, das die PC und CurrentGen Versionen verschoben werden sollen, weil das Spiel noch nicht soweit ist. Und schon schreit die Community wieder "Könnt ihr dann behalten ..." oder "... will nicht mehr warten. Schnauze voll!". Nun wurde dieses Gerücht dementiert. Nun kommt meine Freiheit, aus diesem Verhalten etwas zu interpretieren. War es wirklich ein Gerücht oder hat Rockstar wegen der Community-Reaktion zurückgerudert und setzt uns ein unfertiges Spiel vor? Wenn letzteres der Fall ist, dann wissen wir, das dieses Gerücht eigentlich keines war! Und dann kann man dank Meinungsfreiheit auch sagen, das die Community selber schuld hat!

2. Kein Probezocken mehr
Dank Onlinezwang, DRM oder Onlinelizenzprüfung gibt es keine Videotheken mehr, wo man sich die Spiele mal leihen kann. Demo's wie früher gibt es ebenfalls nicht. Schön war es, wo man ein Spiel schon stellenweise 1-2 Wochen vor Release in der Demo anzocken konnte. Ist nicht mehr! Da haben wir echt Glück, das es Let's Play's gibt. Da kann man zwar nicht selber zocken. Aber man kann zumindest mehr sehen als auf der Spieleverpackung. Wie soll man sich da für ein Spiel entscheiden? Gerade weil jeder Spieler seine eigenen Anforderungen und Erwartungen an ein Spiel hat. Wenn man ein Auto kauft, will man sich das ja auch vorher ansehen. Warum sollen wir Spieler die Katze im Sack kaufen?

3. Verheizen von Erfolgslizensen
Sacred 3 ... ich denke damit dürfte schon klar sein, worauf ich hinaus will. Legendäre Spiele oder gute Lizensen, die immer schlechter umgesetzt werden, weil ein Publisher eine Cashcow sieht, die es mit so wenig Aufwand wie möglich zu schlachten gilt. Auch The Sims 4 ist ein solcher Kandidat, der sogar vom eigenen Entwickler/Publisher verheizt wird. Man schau mal alleine hier, was da alles an Spiele und Erweiterungen in den Unterartikeln gelistet werden. Und das alles war zum größten Teil kostenpflichtig. Wird Minecraft das nächste? Wird es jemand zum bisherigen Preis kaufen, wenn MS den Nachfolger machen würde? Ich denke das Ding würde MS sogar zum Preis eines AAA-Titel's auf den Markt schmeißen. Das traue ich denen zu! Zum Glück ist es nur ein Gerücht!

4. Preisentwicklung
Anfang der Euro-Ära hat man für PC-Spiele im Fachhandel durchschnittlich 40 € (Dawn of War, Unterground 2, Call of Duty etc.) pro AAA-Titel gezahlt. Heute liegt der Preis bei 55-65 € im Durchschnitt. Hinzu kommt noch, das der € weniger Wert geworden ist, als er es noch am Anfang war. Denn die Lebenserhaltungsgüter (Nein .. keine Games, kein Bier .. höchsten Tiefkühlpizza :D ) wie Lebensmittel, Unterkunft etc. sind einfach so teuer geworden, das die jenigen, die ihren eigenen Unterhalt tragen müssen besonders auf das Geld achten und somit auch seltener das Geld für ein AAA-Titel ausgeben wollen. Und wenn dürfen die Punkte 1-3 auf das Spiel nicht zutreffen. Es ist also genau betrachtet um einiges Teurer geworden.

5. Qualität von unabhängigen Entwicklern steigt
Early Access ist voll mit von Publishern unabhängigen Entwicklern und Projekten, die dort in aller seelenruhe entwickelt werden. Diese beziehen die Community mit ein und entwickeln es auch für die Community. 7 days to die zum Beispiel hat eine ausgesprochen hohe Qualität und die Entwickler selbst geben sich auch mit keiner minderen als dieser zufrieden. Und da kein Spieler auf das Spiel warten muss, sondern zeitgleich zur Entwicklung das ganze schon spielen können, gibt es bzgl. der Fertigstellung auch keinen Druck. Auch Mojang hat für die PC-Version von Minecraft keinen Publisher. Natürlich lässt sich hier über die Qualität streiten. Aber im großen und ganzen ist es eine beachtliche Leistung dafür, das es aus eigener Kraft entstanden, verkauft und gewartet wird. Das Internet ist auch hier das Medium, um unabhängig auch im Vertrieb zu aggieren. Hier bekommen Spieler viel für recht wenig Moneten.

6. Zentrale unabhängige Vertriebsplattformen mindern Wert/Preis
Valve stellt mit Steam eine weit verbreitete Plattform für Vertreib UND Lieferung zur Verfügung. DRM hin oder her. Dank Paysafe, Paypal oder Kreditkarte können Spieler ihr Wunschspiel binnen Sekunden bezahlen und die Installation starten. Nicht erst in den Laden fahren! Nicht erst bestellen und auf das Paket warten! Die Zeit zwischen kaufen und spielen wird von der Geschwindigkeit der Internetleitung vorgegeben. Und nicht mehr die Kilometer, die man bis zum nächsten Mediamarkt oder Saturn brauch. Durch die Sale's und die geringeren Kosten beim Liefern der Ware kann, wie es auch viele machen, der Publisher den gleichen Preis verlangen, aber durch fehlen der DVD, Cover, Handbuch, Transport etc. einiges an Geld sparen! Die Ausbeute ist im Grunde besser und ein Sale lockt zusätzlich Kunden.

7. Zuletzt kommt dann auch die Vernunft ...
... denn wer zahlt freiwillig 60 € für ein Spiel, wenn er weiß das es dieses bald auch für die Hälfte gibt?
 
Ich bezweifel das die Schuld nur bei den Spielen an sich liegt. Es nehmen sich immer mehr "andere Formate" Teile meiner ehemals kostbaren Spielzeit. In der Prä-Internetzzeit verbrachten die "PC-User" einfach viel mehr Zeit in Spielen. Mit der Verbreitung des Internetzes wurde dann etwas neues interessant, das "Surfen". Ergo ging ein Teil der "Spielzeit" fortan fürs surfen drauf. Dann kam der ganze Sozial-Network "Krempel", der auch wieder Zeit kostet. Später kam Youtube u.ä. dazu, was bei vielen Usern heute die meiste Zeit einnimmt.

Früher schaute auch quasi jeder täglich "Fernsehen", heute gibt es immer mehr User die fast gar kein klassisches Fernseh mehr schauen.



Edit:
Und bzgl. Preise: Spiele waren noch nie so günstig wie heute !!! Vor 30 Jahren hab ich regelmäßig 100-120DM für ein Spiel bezahlt. Das entspricht heute etwa 120€. Wann kostet ein aktuelles Spiel schon 100€ oder mehr (keine CE o.ä)?
 
Das letzte mal dass ich ein Game zum Release gekauft habe, war GW2, und das ist nun wielang? 2 Jahre her? Wenn ich bedenke, wie mies das am Anfang lief bin ich davon für alle Zeiten kuriert, solche Fehler wieder zu machen.
 
Ich bin bei den meisten Spielen zeitlich einfach 1-2 Jahre hinterher und freue mich jetzt Schnäppchen für unter 5€ zu machen wie z.B. Hitman, Dishonored, Bioshok Infinite
Diese Taktik behalte ich auch bei, denn die Spiele die bei mir in Steam sind reichen noch locker aus bis nächstes Jahr und dann gibt es die aktuellen Titel zum günstigen Preis.
Mein letztes Vollpreisspiel (bzw 30€ zu Release) war Titanfall und mein nächstes wird Far Cry 4, aber ansonsten wars das für dieses Jahr.
 
Bis vor einigen Jahren bin ich auch noch zum Release-Termin meiner Wunsch-Games in den Laden gegangen um sie mir zuzulegen.
Monatlich 1 - 2 Spiele waren normal. Aufgrund dessen, dass ich inzwischen Vater bin, haben sich bei mir die Prioritäten natürlich verschoben.
Auch die Zeit, sich jeden Abend hinzusetzen um am PC zu spielen ist einfach nicht mehr da. Dementsprechend selten hole ich mir noch aktuelle Spiele.
Bei Angeboten über Steam oder in Fachgeschäften schlage ich ab und an aber noch zu.

Doch es stehen inzwischen so viele ungespielte Spiele bei mir (oder in meinem Steam-Account), die ich einfach nur des Preises wegen geholt habe, aber noch nicht einmal angespielt habe...
 
Vollpreis kaufe ich im Jahr vllt 1-2 Titel,dieses Jahr aber zb gar keins ^^ Und wird wohl auch nicht mehr
Auf dem Pc gibt es halt die Sales und Keyshops,wodurch nur noch die wenigsten Day One kaufen (dennoch gibt es ja immernoch genug Vorbesteller)
Ich glaube aber nicht,dass es nur an verbuggten Spielen liegt - klar gab es von den größeren Publishern Pleiten,aber soviele dann auch nicht ^^
Im Jahr kommen einfach oft verdammt viele Spiele raus,und da kann man nicht alle zum Vollpreis kaufen (ich habe nicht mal Zeit alle zu spielen xd)
Oder man wartet einfach etwas,einfach weil man weiss es gibt den jährlichen Sale mit 50-75%
Die Gründe sind vielfältig eben
Man kanns aber auch so sehen,viele Spiele hätte ich mir nie gekauft gebe es sie nicht 5-10€

Eins muss ich aber klarstellen,von vielen hört man ja früher war alles besser - das ist Quatsch sry
Es gab auch damals genug verbuggte Spiele,auch damals genug Fehlkäufe und auch damals Abzockspiele
Klar wird das heutzutage durch DLCs,SeasonPass,Betareleases usw nicht besser - aber eins wird immer vergessen :

Spiele sind heutzutage wesentlich aufwendiger als damals,wo es gereicht hat,wenn eine kleine Fanbase das gekauft hat (nebenbei verlangen viele immer tolle Grafik usw)
Daher muss man seinen Gewinn maximieren und greift zu solchen Mitteln (die nebenbei von vielen akzeptiert wird,unschön dennoch finanzieren diese Leute unsere Titel mit)
Nicht falsch verstehen,ich kaufe keine DLCs oder Seasonpass,noch zahle ich immer den Vollpreis :)
Aber die Unternehmen wollen halt unser Geld,das ist Kapitalismus
Klingt traurig? ist es vllt auch - aber so ist es nunmal
 
Zurück