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Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Du musst die Tests aber auch "richtig" machen. Ein "bischen" Erfahrung tut da Not, ansonsten kannste nämlich alles in die Tonne treten.

Wenn man das wirklich akkurat und richtig machen will, dann wird das nen RIESEN Aufwand, und bei einem Praktikanten bist du dir auch nie sicher, ob er das auch wirklich akkurat genug macht, oder ob ihm eben Ungereimtheiten überhaupt auffallen.

Man kann immer so viel falsch machen :(
 
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...müssen ja keine 16 Jährigen Schülerpraktikanten sein, (will hier niemanden zu nahe treten) gibt ja auch Erwachsene, Studierte (Jounalismus) die nicht gleich das Glück haben eine Voluntariat zu machen, solche gibt es zu hauf, grade arbeitslose frisch Akademiker mit solchen Studienrichtungen....die habe zwar auch keine Erfahrung, aber mehr Gespühr dafür wie Ergebnisse zu interpretieren sind um so Fehler vor dem publizieren identifizieren zu können. Und außerdem würde ich hier nicht sagen nur weil jmd Praktikant ist, dass der jenige keinen guten Job macht!
 
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Nein, aber du bindest eine Arbeitskraft, und dabei spielt es keine Rolle welcher Tätigkeit er sonst nachkommt, eben für eine gewissen Zeitspanne, und die wird hier nicht klein sein. In der Zeit kann er also nicht das machen, was sonst anfällt.

Du MUSST also jemand extra dafür anstellen im Normalfall, und sooo einfach ist das eben nicht. Du musst jemandem die Versuchsaufbauten zeigen, zeigen wie die Messgeräte funktionieren, wo was einzutragen ist usw usw usw.

Allein schon so was profanes wie WLP auftragen. Da machts halt nen Unterschied, ob jemand das schon drölf Millionen mal gemacht hat, oder eben einer nur bei sich daheim und das wars dann.

Man kann viel theoretisch lernen, aber am Versuchsaufbau zählt oft doch die Erfahrung ;) Das habe ich selbst IMMER gemerkt bei den Versuchen die ich im Studium gemacht habe. Angefangen vom dümmsten Pendelversuch bis hin zu Versuchen die nen 6 stelligen Geldbetrag representieren ;) Immer erst nach dem Versuch hat man das Ding wirklich inkl der Eigenheiten verstanden, und da hat man bereits eine SEHR gute Anleitung mit >>20 Seiten je Versuch plus Theorieteil gehabt. Sprich man hat sich schon vorher so die eine oder andere Stunde damit verbracht.

Wenn jemand schon 20 mal das gleiche getestet hat, und so einfach Erfahrung gesammelt hat, dann kann der dir vieles einfach sagen, aber dafür braucht es Zeit, und du kannst halt auch einfach nicht ALLES erklären und zeigen, sonst kannst du es einfach gleich selbst machen.

Wie gesagt. Ich glaub du unterschätzt da den Arbeitsaufwand ;)
 
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Was ich in meiner Laborerfahrung gelernt habe ist, manchmal kommt es auf Kleinigkeiten an die man gar nicht als wichtig erachtet, sich dann aber in einem Gespräch herausstellt das dieses Phänomen tatsächlich wichtig ist.
Ich weiß nicht ob beim Testen von PC-Hardware so etwas auch auf tritt, aber ein Auge (und Ohr) für Details ist sicherlich auch hier sehr wichtig, auch hier spielt die Erfahrung eine gewisse Rolle und theoretisches Hintergrundwissen. Wenn du weißt was dich erwartet ist es leichter das auch zu erkennen.
 
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Im Idealfall werden bei einer Umstellung des Wertungssystems ältere, aber - aus welchem Grund auch immer - noch interessante Modelle erneut getestet. Nach 1-2 weiteren Marktübersichten entfällt im Normalfall der Abschnitt mit den älteren Ergebnissen. Im Sinne eines Einkaufsführers ist es besser, gute Modelle aufzuführen, die nach einem alten Wertungssystem bewertet wurden, als eine Testtabelle komplett umzustellen, sodass auch Produkte mit einer geringen Qualität im Einkaufsführer landen.

Beispiel:
Altes Wertungssystem: 60 Produkte in 18 Monaten getestet, Platz für 12 Produkte im Einkaufsführer --> nur die besten 20 % einer Produktgruppe stehen im Einkaufsführer
Neues Wertungssystem: 12 Produkte in einer Marktübersicht getestet, Platz für 12 Produkte im Einkaufsführer --> auch ein hoffnungslos abgeschlagenes Produkt landet im Einkaufsführer

Das Auflisten älterer Ergebnisse stellt also sicher, dass immer dann, wenn nicht die Möglichkeit besteht, sämtliche gute Modelle einer Produktkategorie erneut zu testen, im Einkaufsführer dennoch überdurchschnittlich gute Produkte aufgeführt sind. Aktuell (06/2013) sind davon nur die Kategorien Prozessorkühler und Lüfter betroffen.

Zum Thema Praktikanten etc.: Das funktioniert aufgrund der Komplexität vieler Produkte und der Testtabellen nicht selbstständig. Zur Einarbeitung muss ein Fachredakteur so viel Zeit investieren, dass er die Arbeit im Prinzip gleich selbst übernehmen kann. In der Praxis können - je nach Fachbereich - zwar Teilaufgaben weitergegeben werden, aber um gleichbleibende Qualität und vor allem direkt miteinander vergleichbare Testergebnisse, die unter identischen Rahmenbedingungen entstanden sind, zu erhalten (sonst kann man gleich die alten Ergebnisse im Einkaufsführer abdrucken), wird ein Fachredakteur immer zusätzliche Zeit investieren müssen.

Ich kann euch aber versichern, dass uns selbst bewusst ist, dass ein einheitliches Wertungssystem für eine Kategorie Vorteile hat. Daher streben wir an, dass möglichst wenige Ausnahmefälle im Einkaufsführer landen.
 
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Warum sind die nicht vergleichbar? Deshalb meinte ich ja das die beste SGPU bei 100% bleiben soll. Es geht mir nur darum zu zeigen wie MGPU Karten mit gewissen Spielen (die 11 im pacour) skaliert, also schon direkt vergleicht. Warum sollte das nicht gehen :huh:

Die klassische Mikrorucklerproblematik. Natürlich kann man die Werte irgendwie untereinanderschreiben, aber ohne ein Bewertung des Ausgabeverhaltens, für die in der Übersicht schlichtweg der Platz fehlt, würde ein vollkommen falscher Eindruck der effektiven Leistung entstehen.
 
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Die klassische Mikrorucklerproblematik. Natürlich kann man die Werte irgendwie untereinanderschreiben, aber ohne ein Bewertung des Ausgabeverhaltens, für die in der Übersicht schlichtweg der Platz fehlt, würde ein vollkommen falscher Eindruck der effektiven Leistung entstehen.

Nunja das es diese MR-problematik gibt weiß der geneigte Leser ja und Bemerkungen am Rand kann man auch machen. Evtl wäre es sogar möglich die durchschnittlichen Framelatenzen neben den FPS ab zu bilden. Damit man eben sieht und ggf nachrechnen kann das 120 gemessene FPS nich eben genau 8,3 mS sind sondern evtl. 10mS im Schnitt...gibt bestimmt eine geeignete Darstellung. Ich bin ja nur Laie :D :D

Ich kann euch aber versichern, dass uns selbst bewusst ist, dass ein einheitliches Wertungssystem für eine Kategorie Vorteile hat. Daher streben wir an, dass möglichst wenige Ausnahmefälle im Einkaufsführer landen.
Woran orientiert ihr euch was ins Labor kommt und was nicht?? Denn ich habe festgestellt das einiges, bis sehr vieles was hier im Forum vorgeschlagen wird, abseits von CPU/GPU, nicht im Einkaufsführer ist. Als Beispiel fällt mir grade das be quiet! E9 450/480 ein :D . Was ja schon fast als "Standard"-Vorschlag für ein NT kommt. Oder als Kühler der EKL Alpenföhn Brocken oder Intel MoBos abseits von Z77 Chipsätzen...
 
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AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Nunja das es diese MR-problematik gibt weiß der geneigte Leser ja und Bemerkungen am Rand kann man auch machen. Evtl wäre es sogar möglich die durchschnittlichen Framelatenzen neben den FPS ab zu bilden. Damit man eben sieht und ggf nachrechnen kann das 120 gemessene FPS nich eben genau 8,3 mS sind sondern evtl. 10mS im Schnitt...gibt bestimmt eine geeignete Darstellung. Ich bin ja nur Laie :D :D

Solche Framelatenzverläufe waren in glaube ich jeden PCGH Test drin. ;)
Ich finde, dass das Thema Mikroruckler kaum besser behandelt werden könnte, und wer dann nach dem Lesen der Tests die Problematik immernoch nicht verstanden hat, ist meines Erachtens selbst schuld. ;)

Woran orientiert ihr euch was ins Labor kommt und was nicht?? Denn ich habe festgestellt das einiges, bis sehr vieles was hier im Forum vorgeschlagen wird, abseits von CPU/GPU, nicht im Einkaufsführer ist. Als Beispiel fällt mir grade das be quiet! E9 450/480 ein :D . Was ja schon fast als "Standard"-Vorschlag für ein NT kommt. Oder als Kühler der EKL Alpenföhn Brocken oder Intel MoBos abseits von Z77 Chipsätzen...[/QUOTE]

Im Einkaufsführer sind nur die besten Geräte drin. So wurde bereits der alte Brocken vor langem getestet: EKL Alpenföhn Brocken Test CPU-Kühler
Er war eben nur nicht ganz so gut, wie manche andere Konkurreten (die teilweise deutlich teurer sind) und hat somit keinen Einkaufsführerplatz erhalten können (irgendwo ist dem Einkaufsführer auch mal eine Grenze an der Größe gesetzt).
Das E9 und viele andere Geräte wurden ebenso schon getestet. Es werden jedoch ab und zu die Testmethoden verbessert, wodurch die alten Werte nicht mehr 100%ig vergleichbar sind, und die Geräte somit aus dem Einkaufsführer wegfallen. Dies ist inzwischen auch mit vielen Gehäusen passiert... PCGH war sehr fleißig und hat in den letzten Jahren viele Gehäuse getestet, durch das Ändern der Bewertungsmethode bzw. das Ausfallen von den Testkomponenten, sind diese jedoch ebenso nicht mehr im Einkaufsführer vertreten.
Außerdem kann PCGH auch nicht alle verschiedenen Wattklassen bei Netzteilserien durchtesten...den Aufwand wäre es einfach nicht wert. ;)
 
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kein plan ob das ein thema wäre: ich benutze seit einger zeit das tool f.lux und das ist schon sehr gut, aber hat relativ wenig einstellungsmöglichkeiten. es wäre schön, wenn ati das direkt in ihren treiber einbauen könnte - oder als eigenständiges tool. jedenfalls mit mehr optionen. :hail:

f.lux: software to make your life better
 
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Ich wäre immernoch heiss auf das Thema "HTPC"... Was geht womit, schöne Gehäuse, geeignete Kühler, welche Prozessoren (Core i, FX oder doch ne APU), welche Eingabemethoden bieten sich an, was gibt es an Zubehör (grade in Bezug auf Fernbedienungen)... welche Software gibts und welche Vor und Nachteile gibts (Openelec vs. XBMC)... kann man auch mal n Spielchen nebenbei spielen, welche Kontroller gibts...

Eigentlich fast ein so Umfangreiches Thema, grade zu Zeiten der Xbox ONE mit den Multimedia Krams an Board, das es für ein Sonderheft reichen könnte...
 
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Das Thema gibt es an sich relativ häufig. Allerdings könnte man sich wirklich mal mehr mit dem Zubehör beschäftigen.
Also TV-Karten, Fernbedienungen, Displays etc. .
Auch den dazu halbwegs passende Test von WLan Karten/Sticks gab es schon lange nicht mehr.
 
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Mich würde mal ein test von etwas Älter HW freuen also was kann noch ein E8500 oder Q/E6600 auf der AMD Seite 9850FX oder 6400+.
Aber zusammen mit Aktuellen GPUs oder auch ältre GPUs wie eine HD2000/3000er oder auf NV seite eine GTX8800GT/GTX/GTS/Ultra etc.
 
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Mich würde mal ein 3rd Party Soundkartentreiber-Spezial interessieren.
Wie sind Funktionsumfang und Klang gegenüber den original Tools und Treibern.
 
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Mich würde mal ein test von etwas Älter HW freuen also was kann noch ein E8500 oder Q/E6600 auf der AMD Seite 9850FX oder 6400+.
Aber zusammen mit Aktuellen GPUs oder auch ältre GPUs wie eine HD2000/3000er oder auf NV seite eine GTX8800GT/GTX/GTS/Ultra etc.

...*grübel* ich meine da gabs dieses Jahr sogar so riesen Tests... Also GPUs und CPUs, weiß nur nicht mehr welche Ausgaben das waren.
 
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...*grübel* ich meine da gabs dieses Jahr sogar so riesen Tests... Also GPUs und CPUs, weiß nur nicht mehr welche Ausgaben das waren.


Stimmt. Der XXL-Test von Grafikkarten erschien in Ausgabe 02/2013. Der XXl-CPU Test in 03/2013.
Bei den Grafikkarten wurden 100 Chips durch die Games und Benchmarks gejagt. :daumen:
Bei den CPUs waren es 50. :daumen:
 
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Woran orientiert ihr euch was ins Labor kommt und was nicht?? Denn ich habe festgestellt das einiges, bis sehr vieles was hier im Forum vorgeschlagen wird, abseits von CPU/GPU, nicht im Einkaufsführer ist. Als Beispiel fällt mir grade das be quiet! E9 450/480 ein :D . Was ja schon fast als "Standard"-Vorschlag für ein NT kommt. Oder als Kühler der EKL Alpenföhn Brocken oder Intel MoBos abseits von Z77 Chipsätzen...
Ins Testlabor kommt nach Möglichkeit alles, was für die Leser interessant ist bzw. interessant sein könnte. Ob getestete Hardware im Einkaufsführer auftaucht, hängt davon ab, ob sie im Vergleich zu Konkurrenzprodukten gut genug und verfügbar ist.
 
Ih schlage mal einen OC Test vor.

Also wie hoch müsste ein Sandy oder Ivy getaktet werden, um mit einem Stock Haswell gleichzuziehen.

Ebenso bei AMD: Wie hoch müsste ein Phenom (x6) oder ein Bulldozer (FX-6xxx) getaktet werden, um den Vishera (FX-6xxx) zu Kontern.

Dabei dann noch eine Messung des Stromverbrauchs.
Klingt ähnlich, wie ein IPC Vergleich (alle auf 2,0Ghz), aber da fehlt mir der reale Bezug ein wenig.

Das ganze unter dem Cover Aufmacher:
"Ohne teures Aufrüsten die Leistung der neuesten Generation" :D
 
AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Bei dem aktuellen Testverfahren bzw. Testsystem der Prozessorkühler im Einkaufsführer haut was nicht hin, wenn man die Ausgabe 01/2013 und die aktuelle Ausgabe vergleicht.
Wie kann der Enermax ETS-T40-TA auf einmal besser sein als der Thermalright HR-02 Macho? Wenn der Macho demnach eigentlich das Feld anführen müsste!
Das ergibt keinen Sinn wenn dauernd die Tests verändert werden, man müsste dann auch die älteren Kühler mit in das neue Testsystem mit einbeziehen.
 
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Ih schlage mal einen OC Test vor.

Also wie hoch müsste ein Sandy oder Ivy getaktet werden, um mit einem Stock Haswell gleichzuziehen.

Ebenso bei AMD: Wie hoch müsste ein Phenom (x6) oder ein Bulldozer (FX-6xxx) getaktet werden, um den Vishera (FX-6xxx) zu Kontern.

Dabei dann noch eine Messung des Stromverbrauchs.
Klingt ähnlich, wie ein IPC Vergleich (alle auf 2,0Ghz), aber da fehlt mir der reale Bezug ein wenig.

Das ganze unter dem Cover Aufmacher:
"Ohne teures Aufrüsten die Leistung der neuesten Generation" :D

Damit bitte bis zum erscheinen der Haswell-Dualcores warten. Dann kann man mir nämlich gleich noch die Frage beantworten, bei welchem Takt ein Core2Quad welcher aktuellen CPU entspricht :)
 
AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Bei dem aktuellen Testverfahren bzw. Testsystem der Prozessorkühler im Einkaufsführer haut was nicht hin, wenn man die Ausgabe 01/2013 und die aktuelle Ausgabe vergleicht.
Wie kann der Enermax ETS-T40-TA auf einmal besser sein als der Thermalright HR-02 Macho? Wenn der Macho demnach eigentlich das Feld anführen müsste!
Das ergibt keinen Sinn wenn dauernd die Tests verändert werden, man müsste dann auch die älteren Kühler mit in das neue Testsystem mit einbeziehen.

Die beiden Testsysteme sind nicht vergleichbar, weil die Messungen auf verschiedenen CPUs stattfanden, und deshalb auch der Notenschlüssel für die Temperaturen angepasst wurde. Du darfst also darfst also nicht die Noten des alten Testsystems mit denen des neuen Testsystems gleichsetzen.

Es gibt verschiedene Gründe, warum wir Testsysteme verändern. Das geschieht zum einen, wenn wir wirklich das Bewertungsschema anpassen. Zum anderen, der häufigere Fall und keineswegs freiwillig: Es geht einfach unsere Testplattform kaputt. Das war auch das letzte Mal der Fall, unser 2500K gab den Geist auf. Das Jahr davor war es ein Sockelbrand, der unser Core i7-870-Testsystem in Flammen aufgehen ließ. Auch wenn wir ein baugleiches Prozessor-Modell verwenden, unterscheidet sich dieser in Betriebsspannung und Wärmeentwicklung von baugleichen Modellen der Serie. Das gleiche gilt, wenn ein Mainboard kaputt geht: auch auf einem Mainboard der gleichen Bauart wird man sehr wahrscheinlich Abweichungen in der CPU-Temperatur feststellen. Deshalb die Unterteilung in neues und altes Bewertungssystem: Alles andere wäre nicht korrekt und würde eine Vergleichbarkeit suggerieren, wo keine herrscht.

Das Nachtesten bereits zuvor getesteter Kühler ist wiederum eine Sache der Machbarkeit: Jeder Kühlertest nimmt mehrere Stunden in Anspruch - Zeit, die man erst einmal übrig haben muss, zumal von der alten Liste eh schon Kühler EOL gegangen sind, und die Information über ihre Kühlleistung bestenfalls noch nostalgischen Wert hat. Außerdem befinden sich in der aktuellen Ausgabe nur noch Kühler in der Auflistung, die mit dem aktuellen Testsystem getestet wurden.

Ein über Jahre hinweg gleiches Testsystem lässt sich nur mit Nutzung einer speziellen Heizplatte erzielen. Damit hat man allerdings nur einen abstrakten Wert, von dem man nicht auf eine CPU-Temperatur schließen kann. Durch die Verwendung von CPUs bei Kühlertests setzen wir auf praxisnähere Messungen - mit dem Nachteil, dass das System von Zeit zu Zeit kaputt geht und durch ein neues ersetzt werden muss, das neue, abweichende Werte produziert.
 
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