Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

@MysticBinary
Das genau meinte ich.
Edit: Natürlich geht ein Kind/Jugendlicher nicht einfach hin und klopft an und sagt: Ich brauch Hilfe. Dafür sind dann ja die Erwachsenen da, die Situation zu erfassen und dem Kind/Jugendlichen zu helfen.
 
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Leider passiert das in den seltesten Fällen, dass ein Erwachsener (zu dem ich ja auch zähle) das verhalten eines Kindes richtig einschätzt. Das wird wohl eine krankheit der Menschen sein nicht hinter die fassade von kindern zu schauen sondern nur das offensichtliche zu sehen.

Ich denke auch, dass die Hinterbliebenen gerne jemanden die schuld geben wollen und da fällt das mit den Spielen einfach. Aber selbst da wird sich nichts an der "heufigkeit" von Amokläufen ändern, denn Spiele/Filme/Musik sind nicht die Ursache. Dann müssten wir ja auch Autorennspiele verbieten, bei den Viele Verkehrstoten im Jahr. Oder sogar Sex, bei den viele Geschlechtskrankheiten. :ugly:
 
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Ich kann MysticBinary vollkommen nachvollziehen, da ich ähnliche Situationen und wahrscheinlich auch ähnliche Gedanken hatte.

Leider kann ich keinem zustimmen dass die Erziehung schuld ist. Kinder sind Monster, vorallem im Umgang miteinander. Die Welt verroht in meinen Augen auch nicht, das ist einfach nur die Wiederkehrende Diskussion um Wandel die jede Generation durchsteht. Einer hat hier im Thread schon Jazz/Rock etc. genannt. Klassicher Fall von Generationenkonflikt.

Die Verschärfung vom Waffengesetz bring mMn garnichts da die Amokläufer immer irgendwie an ihre Waffen gekommen sind. Sei es durch fahrlässigkeit des Vaters oder durch den Erwerb auf dem Schwarzmarkt. Columbine wurde hier noch nicht herangezogen. Die beiden Amokschützen haben sich ihre Waffen (afaik) selbst besorgt. Da wird mir auch jeder zustimmen dass vollautomatische Waffen wie die benutzten Tec9s garantiert nicht in Privathände gehören.

Genauso will ich keinen Sportschützen verteufeln. Ich habe selbst schon als Kind Waffen abgefeuert, im Zuge eines Ferienprogramms als Schnupperveranstaltung unseres lokalen Schützenvereins (Luftgewehr, KK und 9mm).
Schießen macht Spaß keine Frage. Dennoch denke dass die psychischen Veränderungen durch den Umgang mit Schusswaffen als eher klein Einzustufen sind. Sehr viel wichtiger bei allen Amokläufen sind die Motive, nach denen aber nicht mehr gefragt wird. Die Schuldigen stehen im Fall Winnenden anscheinend schon längst fest:
Der fahrlässige Vater,
die verrohende Erziehung und zu guter Letzt die Killerspiele (und auch Rock). Errinert sich noch jemand an die Denunzierung von Marilyn Manson? Der war der Bumann nach Columbine, weil eben seine Musik bei den Tätern gefunden wurde.

Einen Amoklauf in irgendeiner Weise, nur einer Ursache zuzuschreiben ist schlichtweg falsch. Genauso werden hier Autounfälle etc. herangezogen. Noch keiner hat hier die Selbstmordrate bei Jugendlichen auch nur genannt. Ich muss leider zugeben dass ich persönlich diese auch nicht kenne.
Ein Sprichwort sagt aber dass man die Gesundheit einer Gesellschaft anhand ihrer Selbstmordrate bestimmen kann. In dieser Selbstmordrate sind sicher auch einige Menschen enthalten, die, wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten, zu einer Waffe gegriffen hätten und nicht nur ihr eigenes Leben beendet hätten.

Bevor ich es vergesse: Warum spielen die meißten Amokläufer? Mmn weil sie im realen Leben nicht die Bestätigung bekommen wie sie es durch ein Spiel bekommen. Andere betreiben aus dem Grund Sport oder versuchen gut in der Schule oder im Job Erfolg zu haben.
 
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Es nerft, anstatt uns weiter Spalten zu lassen (Killerspielespieler ja -nein, lings - recht u.s.w.) sollte mann doch eher mal gemeinsamm unsere Gesellschaftlichen Probleme anpacken. Und hallo wir Diskutieren hier über SPIELE haben wir nicht ganz andere Probleme. Eltern die durch 2 Jobs ihre Kinder nicht mehr sehn ist da nur ein Beispiel. Und indem unsere tolle Regierung sich wiedermal Hauptsächlich an den Schwachen wie Kinder, Behinderte und Geringverdienern bedient und gleichzeitig die Bevölkerung gegeneinander aufhetzt wird sich auch wahnsinnig viel ändern.
Kommt mal klar Merkel und co. es verhungern mehr Kinder in Deutschland als ich Schulen umgenietet werden.
@Tropic: Trozdem gut geschrieben der Brief an Winenten
MfG Smile
 
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wieviele menschen laufen amok jedes jahr ? ich hab keine ahnung, aber es dürften einige sein ! es laufen bestimmt jedes jahr zig bänker, börsenbroker, putzfrauen oder was weiss ich amok, werden diese berufe verboten ? naja, evtl. ist mein vergleich ein bischen weit daher geholt...kA ! ich kann mir vorstellen das 1 von 50.000.000 zockern durch css etc. animiert wird zu solchen taten, aber ich kann mir genau so vorstellen das es viele gibt die in css ihren alltagsstress "abbauen" und ohne css amok laufen würden xD ! genau so wie es wahrscheinlich mehr vergewaltigungen geben würde wenn es keine prostituierten gäbe...

es wird immer ein paar gestörte geben die amok laufen werden, so bitter es ist ! da helfen auch keine verbote ! wer weiss wieviele css spieler amok laufen werden das game verboten wird !
 
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Die Verschärfung vom Waffengesetz bring mMn garnichts da die Amokläufer immer irgendwie an ihre Waffen gekommen sind. Sei es durch fahrlässigkeit des Vaters oder durch den Erwerb auf dem Schwarzmarkt. Columbine wurde hier noch nicht herangezogen. Die beiden Amokschützen haben sich ihre Waffen (afaik) selbst besorgt. Da wird mir auch jeder zustimmen dass vollautomatische Waffen wie die benutzten Tec9s garantiert nicht in Privathände gehören.
amiland kannste aber au ned mit deutschland vergleichen. da bruchste bloß nen omchen überfallen un hast ne ak :ugly: dramatisiertes bsp, aber ich denke, du weisst was ich meine. und gesetze verschärfen, so wie ich es vorschlug, hat sicher nen effekt: man machts den leuten schwerer. wieviele amokläufe könnte man verhindern, wenn einfach nur die gelegenheit dazu nich so gegeben wäre? wieviele die keinen ausm schützenverein oder so kennen wären amok gelaufen, wären sie an ne wumme gekommen?

mein persönlicher schluss: kommste nich ans "werkzeug", fängste auch ned mim "bauen" an.
 
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Also der eine Amokläufer hatte sich doch Stabgranaten und Brandbomben selbst gebaut, weil er keine scharfen Waffen bekommen hatte, oder?

Ganz nebenbei, ich glaube mich erinnern zu können, dass wir eine Selbstmordrate von über 11.000 pro Jahr haben. Allerdings mit einer gewaltigen Dunkelziffer. Wer weiß z.B. ob jemand versehentlich gegen den Baum fuhr, oder einfach keinen Bock mehr hatte?
 
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was haben sportschützen und zocker gemein (beim egoshooter spielen und auf der schießbahn)? richtig: sie schießen auf ziele.

kinder sind erfinderisch ^^

ich glaub jetzt eher weniger, dass ein kind so erfinderisch sein kann, einen waffenschrank ohne schlüssel / code zu öffnen.

Ich finde nicht, dass Sportschützen und Computerspieler mit dem Finger aufeinander zeigen sollten.
...doch beim Schießen muss man sich klar konzentrieren, Nervosität und Anspannung abwerfen und sich beruhigen. Mit zu viel Anspannung würde man die Zielscheibe nicht treffen: Eine einen Millimeter schräg gehaltene Waffe führt zu mehreren Zentimetern, die man das Ziel verfehlt. (Das kann man ausrechnen, ich habe da keine Erfahrung.)

genau so ist es.


Vor dem persönlichem Besitz hat der Gesetzgeber große Hürden aufgebaut.

Gleichzeitig verliert man aber auch ein paar Bürgerrechte, wie z.B. das Recht auf die "Unverletzlichkeit der Wohnung"

Das Waffengesetz ist scharf genug.

so ist es. es ist extrem schwer, ala jugendlicher / junger erwachsener an waffen zu kommen, außerdem ist es durch training und die bürokratie ziemlich teuer.

das mit dem bürgerrecht stimmt allerdings so nicht ganz. die können nicht einfach so reinkommen, damuss man schon "ja" sagen, sonst dürfen die das auch nicht.


btw: was ist eigentlich mit dem mädchen, was mit diversen messern, dolchen und brandsätzen einen amoklauf an ihrer schule machen wollte? hat das eigentlich irgendwer mitgekriegt? das kam nicht mal in den nachrichten!!
 
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Na dann sag mal Nein wenn die dich kontrollieren wollen;)
Die Waffe ist dann sicher schneller weg als dir lieb ist^^
 
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wieviele die keinen ausm schützenverein oder so kennen wären amok gelaufen, wären sie an ne wumme gekommen?

mein persönlicher schluss: kommste nich ans "werkzeug", fängste auch ned mim "bauen" an.

Daher sind wir einer Meinung dass Waffen nicht zwingend in Privathände gehören. Dennoch denke ich dass es mit einer Verschärfung des Waffenbesitzrechts nicht das eigentliche Problem angegangen ist. Am Waffenrecht rumdoktorn halte ich eher für Aktionismus und keine Hilfe für die Leute die einen Amoklauf planen.
Letzendlich wird jeder, der wirklich eine Waffe haben will und zudem noch bereit ist Geld für eine solche zu bezahlen definitiv eine bekommen.
Ich stimme dir aber zu dass eine Verschärfung des Waffenbesitzrechts und eine sichere Aufbewahrung der Waffen durchaus ein guter Ansatz ist um Leute davon abzuhalten Schusswaffen gegen weiche Ziele zu richten.
Nur denke ich muss man auch alle weiteren Aspekte in Betracht ziehen und da denke ich hat das Waffenbesitzrecht eher eine untergeordnete Rolle gespielt.
 
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@nyso: ich hab erst meine waffensachkundeprüfung gemacht, ich weiß das. das kannst du mir schon glauben.

bei uns war auch schon mal einer von den kontrolleuren zu hause. mein dad war beim arbeiten und der wollte sehen, wie die waffen (KK und luftgewehre) gelagert wurden. ich hab gesagt, ohne amtlichen bescheid kommt der hier nicht rein. daraufhin hat er mir nen bescheid unter die nase gehalten. dann hab ich ihn gezwungenermaßen reingelassen und ihm den schrank gezeigt. ich konnte/kann den nicht aufmachen, weil nur mein dad weiß, wo der schlüssel ist. das hat dem typ zwar nicht gepasst, aber er musste es hinnehmen, hat sein okay gegeben und ist gegangen.


@xEbo: jetzt stell dir mal vor, es wird in ein vereinsheim eingebrochen und es werden alle waffen geklaut, die in den panzerschänken sind, großkalibrige, kleinkaliebrige, lang- und kurzwaffen inklusive munition. was glaubst du, was dann los ist?
außerdem ist das finanziell nicht machbar. wer soll denn die ganzen schränke bezahlen und wo soll man die hinstellen? dafür gibt es auch nicht unbegrenzt platz.
 
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Warum die Waffen nicht zentral im Schiesssportverein gelagert werden?

Durch das restriktive Waffengesetz in Deutschland ist es relativ schwer an Waffen zu kommen.
Wenn irgendwo viele Waffen zentral gelagert werden OHNE dass große Sicherheitsvorrichtungen herrschen, dann lockt das Kriminelle an.
Es gab schon genug Einbrüche in Schiessvereine bei denen Waffen geklaut wurden.
Um das zu verhindern werden die Waffen zuhause aufbewahrt.

Es gibt kein Patentrezept. Ausser zB Munition und Waffen getrennt aufzubewahren.
Ich finde es logisch wenn ein Sportschütze seine Sportwaffen zuhause aufbewahrt - aber man könnte es gesetzlich verbieten Munition unter dem selben Dach aufzubewahren.
Zuhause muss die Waffe wirklich NICHT schussbereit sein.

Soviele unterschiedliche Kaliber gibt es nicht, als dass man sich nicht bei entsprechenden Turnieren oder Trainings vor Ort mit Munition versorgen könnte.
 
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auch ein guter ansatz. ich kam da mit meiner "nicht einsatzfähige waffen zuhause lagerbar"-idee wohl auch in die richtung, aber an diese offensichtliche sache habsch ned gedacht. also ich sehe auch ein, dass das kein leichtes thema is. ich kenn mich wenig mit der materie aus, aber so kommt man ja in ne diskussion: einfach mal was in den raum stellen, an dem man rumdocktoren kann. ich hab meine idee in den raum gestellt mit meinen begründungen, ihr kommentiert und widerlegt oder bekräftigt das - daraus kann man lernen, schlüse ziehen und die ideen verfeinern *g*

aber ich denke im grunde auch, das das nich die wurzel des übels is. die generelle gewaltbereitschaft und das rumgemobbe an schulen sind sicher der grundauslöser. ein rundum glückliches und zufriedenes kind das spaß an der schule hat, wird sicher nich amok laufen. den kindern scheint garnich klar zu sein, was für bomben sie da heranzüchten und scharf machen >< aber gut, woher auch...
 
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ich habe bis heute nicht verstanden, warum sie ausgerechnet computerspiele verbieten wollen. schußwaffen wären doch viel nahegelegener. aber das scheint ihnen nicht in den sinn zu kommen.

ps. 99,7% der serienkiller haben in ihrem leben schonmal butter gegessen. da könnte man doch auch ansetzen, oder?
 
Das Ding ist ne moralische Kiste. Es gibt halt Leute, die meinen Computerspiele seien per se Kinderspiele und wollen einiges nicht in Kinderhänden sehen. Der Amoklauf-Hebel kommt da recht willkommen.

Dass man nicht nur das Werkzeug verbieten will, ist aber doch eher positiv. Doch Computerspiele haben erwiesenermaßen nichts mit realer Gewalt zu tun. Es sind sogar gänzlich unterschiedliche Gehirnregionen für reale und virtuelle Gewalt zuständig, womit sämtliche Bahneneffekt-Gewöhnungs-Theorien schon mal für die Tonne sind. Man sollte lieber bei der Erziehung und dem gesellschaftlichen Miteinander ansetzen. (Letzteres ist übrigens das Gegenteil von gesellschaftlicher Spaltung, zum Beispiel durch Hetzkampagnen.) Der Waffen-Verbots-Ansatz dagegen ist so, als würdest du niemandem mehr beibringen, dass man in Geschäften nicht stiehlt, und stattdessen alles in Automaten packst: Dann kann schließlich auch keiner mehr klauen.

Die Lösung ist doch nicht, weiterhin Menschen in die Verzweiflung zu treiben und ihnen dann nur nicht das „Werkzeug“ zu geben. Der erstrebenswerte Zustand wäre doch viel eher, wenn jeder eine geladene Waffe unter dem Kopfkissen haben dürfte, aber nie eine abgefeuert wird. Eigentlich sind strenge Waffengesetze doch schon ein Selbsteingeständnis der Gesellschaft, dass sie versagt hat. (Anmerkung zur Klarheit: Ich würde nicht mal eine Waffe geschenkt bekommen wollen. Aber gerade das ist doch ein Grund, es mir nicht zu verbieten.)
 
@nyso: Die zentrale Lagerung von Waffen ist natürlich heikel. Um aber bei deiner Argumentation zu bleiben dass es zu teuer ist: Jeder Waffenbesitzer braucht einen entsprechenden Waffenschrank @home. Ob man jetzt monatlich mehr für den Verein zahlt oder sich privat einen Schrank zulegt ist ja wohl völlig rille.
Zur Einbruchsicherheit: Privathaushalte sind sicher leichter auszuräumen als nen Schützenverein der ggf sogar bewacht wird.

Nichtsdestotrotz denke ich dass man sich nicht an den Feinheiten der Lagerung aufhalten sollte, sondern sich überlegen sollte wie man betroffenen Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen helfen kann mit ihrer eigenen Situation umzugehen.
 
Wenn sie die Spiele verbieten wollen, dann müssen sie auch jegliche Nachrichten verbieten. Das widerum verstößt gegen die Meinungsfreiheit, was widerum bedeutet, das ihrer Forderung nicht nachgekommen werden kann. Ganz einfach.

Aber die Leute von dem Aktionsbündnis sind halt Geschädigte, die widerum nicht wisen, was es noch so alles in Deutschland gibt oder es nicht sehen wollen. Und die Politik lässt sich von denen anstecken. :klatsch:
 
Man wird nicht durch "Killerspiele" wie Counter Strike Source zum Amokläufer (im Gegenteil das reagiert doch ab und macht spass mit dem Team zu arbeiten) sondern durch Stress und Probleme in der Familie oder im Freundeskreis etc...
 
Zur Einbruchsicherheit: Privathaushalte sind sicher leichter auszuräumen als nen Schützenverein der ggf sogar bewacht wird.
Privathaushalte sind i.d.R. bewohnt - Schützenvereine stehen über Nacht leer.

Zudem sieht man es einem Privathaushalt nicht an OB dort Waffen gelagert werden.

Anderes Konzept: Die Waffen werden durch einen Schlüssel gesichert. Ein kleines Schloss was den Auslöser blockiert, und der Besitzer ist verpflichtet diesen Schlüssel bei sich zu tragen. So hat ER die Verantwortung und Kontrolle wer seine Waffe benutzt.
Wenn dieser Schlüssel zuhause in einen Tresor eingeschlossen wird - unabhängig von der Waffe... dass ein Kind die Kombination vom Waffenschrank rausbekommt mit Geduld das liegt nahe. Aber auch noch den Zugang zu einem Tresor im Schlafzimmer unter dem Bett etc das ist mehr als unwahrscheinlich.
 
@hardwarekäufer: und wer soll das dann bezahlen? die waffen sind auch so schon teuer genug.
das ist genauso wie der von unseren ach so intelligenten politikern geforderte biometrische fingerabdruck an den waffen. technisch schwer machbar (und deswegen teuer), teilweise noch nicht ausgereift und am ende genau so nutzlos, wie ein schlüssel am waffenschrank.

ob das jetzt zusätzlich zum waffenschrank sinn macht, wäre wieder das nächste, aber da kommt es wieder auf den einzelnen an. wenn der schlüssel für die waffe im selben tresor gelagert wird, macht das das ganze ziemlich sinnlos.

wenn sowas schon unbedingt her muss, dann wär ich auch dafür, dass man die munition (natürlich nur die mit treibladung; bei luftdruckwaffen macht das keinen sinn) im schützenhaus lagert und die waffe @ home.
allerdings müssen dann auch da wieder um einiges größere tresore her, um die munition zu lagern, die dann allerdings der staat bezahlen soll, wenn er schon meint, dass das sein muss.
 
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