Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

Bauer87

Software-Overclocker(in)
Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) hat in einem offenen Brief an das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden die erneute Radikalisierung der Gruppe angeprangert und zu konstruktiven Ansätzen aufgerufen. Damit reagierte der Gamer-Verband auf erneute Verbotsforderungen, welche zuvor an den Bundestag gerichtet worden waren.

Das gemeinsam mit den Jungen Piraten und Pirate-Gaming entstandene Dokument kritisiert die Forderungen des Aktionsbündnisses als als kurzsichtig und schlussendlich sogar schädlich für den Jugendschutz, betont aber auch den gemeinsamen Willen, eine friedlichere Zukunft zu erreichen.

Insgesamt vermissen wir die Sachlichkeit, die Ihr Handeln besonders im Gespräch mit dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler auszeichnete“, schreiben die Autoren an das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. Es sei unverantwortlich, den Erwerb und die Herstellung von Spielen eines ganzen Genres zu verbieten. "Ein generelles Verbot würde einen sehr großen Anteil an Mitbürgern völlig unnötig kriminalisieren. Verherrlichung von und Aufforderung zu Gewalt sind unabhängig vom Träger-Medium bereits verboten“, so der VDVC. Mit ausgeweiteten Verboten „wäre [es] nicht mehr möglich, zwischen Titeln zu unterscheiden, die Gewalt verherrlichen und solchen, die nur als jugendgefährdend einzuschätzen sind.

Für Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen machen die Gamer vor allem die sich ausweitende Ellenbogenmentalität sowie Verlustängste der Täter verantwortlich. Anstatt die Gesellschaft durch ausufernde Verbotsdebatten zu spalten und weiter Angst zu schüren, solle sich gerade eine Gruppierung wie die Stiftung gegen Gewalt an Schulen für ein besseres Miteinander einsetzen. Stigmatisierung weiter Bevölkerungsteile aufgrund eines verbreiteten Hobbys sei in dieser Situation genau der falsche Weg.

Quellen: Golem.de, GamersGlobal
 
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Tja, so sachlich und richtig der offene Brief der VDVC ist, so sehr wird er einfach ignoriert werden.
Denn unsere Politiker schauen danach wer die stärkste Wählergruppe ist, und was die Wählergruppe von einem erwartet.
Und wer die stärkste Wählergruppe in einer immer älter werdenen Gesellschaft ist, zumal in der die Jungen zur größten Gruppe der "coolen" Nichtwähler gehören, muss ich hoffenlich nicht weiter ausführen.
Computerspiele sind, ab einer bestimmten Altergruppe in unserer Gesellschaft einfach mal per se "Teufelswerk" und das wird sich erst ändern, wenn diese Generation ausgestorben ist.
Ne differenzierte Meinung interessiert keinen ab 50+.
 
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Mal sehen wie sie reagieren. Wahrscheinlich sagen sie nur durch Killerspiele wäre jemand so "blöd" einen solchen Brief zu schreiben, wo wir doch ALLE wissen, dass Killerspiele an allem schuld sind. :klatsch:

Die Heizung wird nicht richtig warm. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Schon wieder ist der Kartoffelbrei verbrannt. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Die FDP wird immer unbeliebter. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Deutschland wird immer dümmer. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Schon wieder ist das Kondom geplatzt. Der Grund? Brutale Killerspiele.

:ugly:
 
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Ne differenzierte Meinung interessiert keinen ab 50+.

Mein Vater ist 54 und wir zocken zusammen CoD 4 und 5. :D

Aber um zum Thema zurück zukommen. Mit deiner Aussage wirst wohl leider Recht behalten. Obwohl ich immer noch die Hoffnung habe, dass ein Verbot schlicht an unserem Grundgesetz scheitert.

Unsere Politiker, ein Großteil der Bevölkerung und auch in meinen Augen dieses "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" sind nichts als von Vorurteilen geplagte Menschen. Das schlimme ist ja das sie sich auch nicht von dieses Vorurteilen abbringen lassen.

Die Heizung wird nicht richtig warm. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Schon wieder ist der Kartoffelbrei verbrannt. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Die FDP wird immer unbeliebter. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Deutschland wird immer dümmer. Der Grund? Brutale Killerspiele.
Schon wieder ist das Kondom geplatzt. Der Grund? Brutale Killerspiele.

Du hast es auf den Punkt gebracht ^^
 
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Ausdrucken und an Bäume kleben (mit entsprechender Genehmigung)...
 
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In Deutschland sterben jedes Jahr 15.000 Leute durch Ärztepfusch, das sind 41 am Tag. Und was will man dagegen unternehmen? Ist ja irgendwie dringender als sich mit den 10 Amoklaufopfern alle paar Jahre zu beschäftigen, oder?:schief:

Edit: Mixxed, das mit dem Kondom könnte man den "Shootern" fast wirklich in die Schuhe schieben:lol: Manche schießen halt scharf:lol:
 
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In Deutschland sterben jedes Jahr 15.000 Leute durch Ärztepfusch, das sind 41 am Tag. Und was will man dagegen unternehmen? Ist ja irgendwie dringender als sich mit den 10 Amoklaufopfern alle paar Jahre zu beschäftigen, oder?:schief:

Edit: Mixxed, das mit dem Kondom könnte man den "Shootern" fast wirklich in die Schuhe schieben:lol: Manche schießen halt scharf:lol:
Ich wäre für, mal überlegen ... Naklar! Das Gesundheitssystem abschaffen. Somit gibts keinen Ärztepfusch mehr, Unmengen keine Gesundheitsreformen, keine Kopfpauschale und der demographische Faktor verbessert sich auch innerhalb kürzester Zeit enorm. :lol:

Ob deine Zahl nun stimmt sei mal dahingestellt aber wenn es wirklich ein Problem mit Killerspielen gäbe, was wissenschaftlich keinesfalls belegt werden konnte, dann könnte man dagegen sicher eher was unternehmen da ein Verbot günstiger als eine Verbesserung des Gesundheitssystems ist. Aber da es kein Problem gibt kann man sich natürlich gerne mit der Kopfpauschale beschäftigen damit alles besser wird. :D
 
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Abschaffen wäre wohl etwas sehr hastig^^

Aber vielleicht sollte man den Fokus von behandeln auf heilen legen.
Nur zu doof das Pharma/Ärzte etc. an gesunden kaum was verdienen, an chronisch Kranken aber sehr wohl. Bevor du lachst bitte etwas informieren, denn ich bin ganz gut informiert und weiß was ich schreibe;)

Aber nun BTT!

Dieses Verbot ist doch eh nur Ablenkung von den wirklichen Problemen. Die Verwahrlosung der Jugend nimmt immer mehr zu, viele Jugendliche wurden doch mehr vom Fernseher erzogen als von den Eltern!

Was übrigens massive Konsequenzen hat. Unser Gehirn unterscheidet nämlich nicht zwischen Kopfschuss im Fernseher, im Computerspiel oder im echten Leben. Es kann es schlicht nicht.
Unser Gehirn, bzw. wir, gewöhnen uns aber mit der Zeit an solche Sachen, sie sind ja Alltag für unser Gehirn. Ergo ist die Hemmschwelle bei Leuten, die viel Mord und Totschlag sehen, geringer als bei Leuten, die sich nur Schnulzen angucken.

Ein simples Verbot von PC-Spielen würde daran aber kaum was ändern. Viele Filme sind wesentlich brutaler und realistischer. Ist nur die Frage wie weit es eine Rolle spielt, bei einem Mord im Fernseher/PC zuzugucken oder ihn "aktiv" per Maus selbst auszuführen.

Wenn dann sollte man solche brutalen Inhalte konsequent ab 18 anbieten, ein 18jähriger sollte eigentlich schon psychisch genug gefestigt sein, um damit umgehen zu können. Immerhin erlauben wir denen ja auch, die Bundesregierung mitzubestimmen und das ideale Mordwerkzeug Auto zu bedienen;)

Aber wirklich entgegenwirken kann man nur, indem man etwas gegen die Vernachlässigung der Jugend tut. Ein gut erzogener Jugendlicher, mit guten Kontakten zu anderen Menschen, Freunden etc., würde niemals sowas tun.
Aber es ist wohl schlicht leichter ein Verbot zu fordern, wenn man die wahren Ursachen nicht kennt bzw. sie nicht sehen will.
 
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Was übrigens massive Konsequenzen hat. Unser Gehirn unterscheidet nämlich nicht zwischen Kopfschuss im Fernseher, im Computerspiel oder im echten Leben. Es kann es schlicht nicht.
Unser Gehirn, bzw. wir, gewöhnen uns aber mit der Zeit an solche Sachen, sie sind ja Alltag für unser Gehirn. Ergo ist die Hemmschwelle bei Leuten, die viel Mord und Totschlag sehen, geringer als bei Leuten, die sich nur Schnulzen angucken.
Also das halte ich für Blödsinn. Ich denke schon, dass ich zwischen virtuellen Verletzten und echten sehr wohl unterscheiden kann. Jedenfalls beschäftigt mich ein gesehener Unfall mit Personenschäden im Allgemeinen schon und wenn mir in GTA einer vor die Karre hüpft, dann bin ich nicht gleich traumatisiert, weil ich mich durchaus darüber im Klaren bin, dass dies, im Gegensatz zur Wirklichkeit, keine Konsequenzen für niemanden hat.
 
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Ich bin auch der Meinung, dass das sehr wohl einen Unterschied macht ;).
Ich weiß ja die ganze Zeit, dass das nur Pixel sind und ich die Maus klicke :schief:

Ich spiele Egoshooter ("Killerspiel" ist ja wohl kein neutraler Ausdruck :schief:)
und ich kann nicht feststellen, dass ich gewalttätig werde oder iwie abstumpfe ;).

@Topic:
Ich hoffe dieses Aktionsbündnis nimmt sich das zu Herzen; blind irgendwas zu machen hilft ja wohl gar nichts.
Man muss sich auf die wahren Ursachen konzentrieren.
 
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Die sollten das Problem da bekämpfen wo es wirklich liegt nämlich in den Schulen .Warum Denken die Herrschaften eigentlich das diese Amokläufe immer in Schulen statt finden ,es gäbe genug andere Orte wo sich mehr Menschen aufhalten als in Schulen .
In der Regel handelt es sich bei den Tätern um Mobbing Opfer die Jahrelang drangsaliert gedemütigt oder verprügelt wurden ,bei einer solchen Behandlung über Jahre hinweg braucht es keine Computerspiele um Rachegelüste zu schüren .
 
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Also das halte ich für Blödsinn. Ich denke schon, dass ich zwischen virtuellen Verletzten und echten sehr wohl unterscheiden kann. Jedenfalls beschäftigt mich ein gesehener Unfall mit Personenschäden im Allgemeinen schon und wenn mir in GTA einer vor die Karre hüpft, dann bin ich nicht gleich traumatisiert, weil ich mich durchaus darüber im Klaren bin, dass dies, im Gegensatz zur Wirklichkeit, keine Konsequenzen für niemanden hat.


Klar ist da ein Unterschied, ob jemand vor deinen Augen erschossen wird, oder ob du im Film zuguckst. Und wir sind auch intelligent genug, zwischen beidem zu unterscheiden.

Dennoch findet eine gewisse Gewöhnung an solche Sachen statt, unterbewusst. Das wird im Hirn nunmal so verkabelt. Es sind Eindrücke die wir mit unseren Sinnen aufnehmen, und die erstmal verarbeitet werden. Und bis zu dem Zeitpunkt, wo die Intelligenz einsetzt und du weißt, es ist virtuell, ist es für das Hirn das gleiche.

Deswegen schießen Soldaten auch auf Pappfiguren in Menschenform. Sie schießen so lange auf menschenähnliches, bis sie sich daran gewöhnt haben. So wird die Hemmschwelle, auf Menschen zu schießen im Militär gebrochen. Pappfiguren.
 
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Was Killerspiele aus Menschen machen sieht man doch am besten in so manchem Graka/CPU-Thread...
Aber mal ernsthaft:
Wars Wineden oder vorher weis ich nichtmehr, aber in den SAT1-"Nachrichten" zeigten sie den ganzen Tag ein Youtube-Video wo jemand CS extrem auf Blut-Texturen gemoddet hat. Was erwartet ihr denn jetzt von Leuten die sich von solcher Berichterstattung berieseln lassen.
Oh Mann, was haben wir noch Glück dass sie keine Videos von Manhunt oder Postal 2 zeigen.
Letzteres hab ich übrigens mal mit nur 2 Kills durchgespielt, 0 war wirklich nicht zu schaffen.

Der offene Brief ist gut, nur wird es wohl an der ganzen Polemik nicht viel ändern, und zwar von beiden Seiten.
Ich hab mich auch aufgeregt als man in FarCry das Ragdoll rausschmiss,obwohl dieser Effekt wirklich nicht unbedingt sein muss.
Mehr stört mich das zB Hakenkreuze in Filmen ok sind, in Games aber plötzlich ganz Pfui...
Früher wars die böse "Negermusik" wie Jazz,später dann Rock, jetzt sinds die Games.Jazz ist jetzt Kultur....
 
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Das Phänomen ist schon älter. In den späten 70ern und frühen 80ern wurden Spielautomaten mit Space Invaders und ähnlichen Spielen als „Killerautomaten“ bezeichnet. Darüber gibt es sogar ein Lied aus der damaligen Zeit: Cux-Clips.TV CuxCommunity Cuxhaven : - Cats TV - Killerautomat Ich finde es interessant, dass die Gesellschaft immer wieder in alte Muster zurück fällt und einfach nicht lernen will, dass neue Medien nicht per se Gefährlich sind. Aber wenn ich beobachte, dass selbst Computerspieler an Demagogen wie Spitzer glauben, kann ich nur noch den Kopf schütteln:

Dennoch findet eine gewisse Gewöhnung an solche Sachen statt, unterbewusst.
Diesen Effekt nennt Spitzer den „Bahneneffekt“. Nach seiner These könnte man sich das Gehirn vorstellen, wie eine Straße, über die viele Lastwagen mit Informationen fahren. Jede Information hätte eine andere Spurbreite. Wenn man nun zu oft eine Information sieht, kämme es zu Spurrillen und man fiele später automatisch in die eingefahrenen Muster.

Spitzer nimmt also zwei Dinge an:
1. Wenn man etwas häufig macht, macht man es deswegen noch häufiger.
2. Virtuelle und reale Bilder erzeugen die gleichen Spurrillen.

Selbst wenn die 1. Annahme stimmt (Das würde doch bedeuten, dass wir irgendwann gegen Lebensende nur noch eine Sache machen?), so darf die zweite doch deutlich angezweifelt werden.

Die realistischste Form von „virtuellem Töten“, also diejenige, die am ähnlichsten zum realen wäre, ist das Theaterspiel (mit echten Menschen und wirklich sehr realistischem Theaterblut). Wenn also ein Schauspieler immer wieder Macbeth spielen würde, wäre er spätestens nach der zweiten Spielzeit ein geisteskranker Massenmörder.
 
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Keine Ahnung welchen Spitzer du meinst, aber ich habe mir den Großteil von einem Wissenschaftler hergeleitet, der sich mit einer bestimmten Form von Schmerzen beschäftigt.

Seine These:

Kind wird geschlagen, das löst Schmerz aus, aber auch Druck, Angst etc.
Wenn das oft genug passiert hat das Gehirn irgendwann verknüpft, dass diese Form von Druck, z.B. Versagensangst (wenn das Kind geschlagen wird weil es versagt hat) mit Schmerz verknüpft ist.
Und das Gehirn löst dann unter Umständen, wenn jetzt im späteren Leben wieder Versagensängste auftreten, den dazu verknüpften Schmerz selbst aus.

Unser Gehirn versucht alles logisch zu verknüpfen, ob es nun gut ist oder nicht. Wenn wir jeden Tag virtuell töten ist es irgendwann normal, Leute sterben zu sehen. Es senkt die Hemmschwelle.
Menschen sind eigentlich eh ziemliche Barbaren^^ Das einzige was uns an der Leine hält ist die Erziehung, sind gesellschaftliche Normen, Moral etc.
Unserem Gehirn ist total egal ob wir töten, es hilft uns ja sogar dabei wenn es drauf ankommt. Es werden automatisch Adrenalin, etc. ausgeschüttet, ein wahrer Drogencocktail, den sich kein Spritzer der Welt spritzen könnte, um Hochstleistungen zu ermöglichen. Und nach dem Töten kommen Glücksgefühle, weil wir überlebt haben. Hier setzt dann das schlechte Gewissen an, welches aber nur anerzogen ist^^ Unser Hirn ist ein Barbar, wie vor zigtausend Jahren;)

Das einzige was uns wirksam schützt sind gute Werte, Moral und eine gute Erziehung. Wo dies versagt, kommen Mord und Totschlag, oder eben Amoklauf ins Spiel. Dafür den Spielen die Schuld zu geben ist natürlich zu kurzsichtig. Es mag ein Teil der Kette sein, aber lediglich ein kleiner, wenn nicht sogar der kleinste.

Ein exzessiver Zocker mit Mordgedanken kann noch so Amoklaufen wollen, ohne Waffen wird das schwer. Und ein dauernd gemobbtes Kind wird nicht austomatisch zum Amokläufer, wenn es gut erzogen wurde und Rückhalt in der Familie hat. Das sind die beiden entscheidenen Punkte.
 
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Ich bin zwar auch der Ansicht, dass Egoshooter nichts mit diesen Gewalttaten zu tun haben, dennoch finde ich das virtuelle töten von Menschengestalten als Freizeitbeschäftigung in unserer Gesellschaft schlecht.

Sicherlich wird keiner das Spiel starten, um Blut, tote Spieler o.Ä zu sehen, sondern wegen des guten Zusammenhalts insbesondere bei solchen Spielen, die nötige Strategie für den Sieg und alle anderen Faktoren welche völlig außenvor in jeglicher Diskussion über dieses Thema gelassen werden.

Wie schon oben erwähnt ist das virtuelle Töten von Menschengestalten bei "Außenstehenden" sicherlich keine Freizeitgestaltung, welche sich positiv auf die Erziehung, die Moral auswirkt.

"Insider", so auch sicherlich die Mehrheit vom PCGH, wird nicht wegen dem Töten das Spiel spielen, sondern wegen allen anderen, "gesellschaftlichen" Faktoren (Sei es im Team zu kämpfen, Zockerkompanen treffen, Strategien zu entwickeln etc.)

Letztendlich geht es in jedem Spiel doch nur darum, den anderen zu besiegen.
So könnten genauso gut 80% der Spiele für Kinder an den Branger gestellt werden, schließlich musst du fast überall deinen Gegner besiegen, in welcher Form auch immer.
Seien es die Demonen in WoW die es auszuschalten gibt, in Supermario die Feinde, welche er kalt zertrampelt....

Hat der Bauern im 19 Jahrhundert auch "Killerspiele" gespielt, oder warum warfen sie sich schon damals die Mistkabel hinterher?

Abschließend ist noch zu sagen, dass der Staat weitaus mehr an der Film- als an der Spieleindustrie verdient.
 
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Ich denke dass bei den meisten Menschen Killerspiele nichts ausmachen. Ich denke aber dass bei Leuten die so Hell wie ein Kohlensack sind Killerspiele einen Einfluss haben koennte.
 
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Klar, wer so klug ist wie hundert Meter Feldweg oder zwei Schippen Kies denkt nachdem er lange Shooter gespielt hat sicher, er ist der King und weiß genau wie Waffen funktionieren.

Solch Dummköpfen kann man nur helfen, indem man ihnen nie eine scharfe Waffe in die Hand gibt.
Wobei selbst ein Idiot mit einer Knarre nicht grundlos auf Menschen schießt. Auch der brauch Gründe, wie z.B. Mobbing etc.

Daran das er dann letztendlich abdrückt haben die Shooter sicherlich nur untergeordnete Schuld, ganz verneinen würde ich sie aber nicht.
 
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Also ich kann zu euren Wissenschaftlichen Ausführungen mal die Wirklichkeit sprechen lassen.
Da ich bereits 12 Jahre bei der Berufsfeuerwehr bin und Dienst direkt an der Front schiebe, habe ich da so einige Erfahrungen mit "Spurrillen" !

Man gewöhnt sich wirklich an zerfetzte Körper, an komplett verbrannte Menschen, nur die Gerüche fressen sich echt in die Nase ein so das man es nie mehr vergißt. Ich kann euch nur eins sagen, was es da auf der Strasse und in einigen Wohnungen zu sehen gibt, das gibt es in keinem Game, weil so kranke Sachen sich weder ein Regiesseur oder Game- Programmierer ausdenken können.
Das einzige was dem entgegen wirkt, ist meine völlig intakte Famlie, meine Frau, meine Kinder, meine Brüder, meine Eltern! Da mein soziales Umfeld funktioniert, kann ich in der Lage sein so etwas zu verarbeiten und weg zu stecken, wäre das nicht so könnte ich den Job sofort an den Nagel hängen.

Ich zocke auch "Killerspiele" und habe mit meinem Beruf schon zig Menschen das leben gerettet, wie passe ich den jetzt ins Bild. Bin ich die Ausnahme die jetzt die Regel bestättigt;):lol:

In meinen Augen ist es einzig und allein ein Erziehungsproblem und nichts anderes. Verantwortlich sind da die Poliiker, die sich die immer mehr steigende Gewalt und Respektlosigkeit schon Jahre lang anschauen und nichts tuen. In manchen Schulen haben 15 Jährige das sagen auf der gesamten Schule und die angeblich top ausgebildeten Sozialpädagogen zucken mit den Schultern;):what:!
Zum anderen die Eltern deren Geld wichtiger ist als die Erziehung und Fürsorge für ihre eigenen Kinder. Schlüssel um als und ich drück dir die Daumen für deinen Tag:daumen2:, aber hier haste ein High End PC, ein Motorrad, ein Cabrio und was wichtig fürs Leben ist kannste auch googeln;) oder noch besser es gibt gleich schläge und gebrülle von versoffenen, vor sich hin wegetierenden Eltern, die nicht mal die Kraft haben ihren eigenen Arsch hoch zu kriegen und den Frust dann gleich kostenlos verteilen.

Werdet mal wach in Winnenden, mag sein das auch das PC Gamen einen kleinen Teil zu diesem Vulkanausbruch beigetragen hat, aber die Hauptursache liegt ganz woanders und ich würde mir 2 Finger abhacken das dieses auch ohne "Killerspiel irgendwann passiert wäre, denn da kam nicht so ein Frust her um 10 Menschen ab zu knallen.

Ich hätte noch was, aber zu müde!

Nächtle!!!
 
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Ach deswegen rennst du meist als Sani rum:P
 
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