Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

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@Freakless08

Aha, na erklär mir dochmal warum sie nicht im nächsten Supermarkt ihre Opfer gesucht haben.
Oder im Schwimmbad oder im Rathaus oder irgendeinem anderen öffentlichen Platz mit vielen Menschen.

@moe
Das hat ja beim Typen in Erfurt offenbar komplett versagt, dieser erzieherische Ansatz des Sportschützen, den du meinst.
 
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weil sie ihre zeit als schüler logischerweise hauptsächlich in der schule verbracht haben, also die schule mit ihrem problemen assoziieren.
außerdem haben sie dort positiven oder negativen kontakt zu menschen und können sich deswegen ihre opfer "aussuchen".
sie schießen ja nicht grundlos auf irgendwen. ein grund könnte zum beispiel sein, dass sie gemobbt wurden oder sich von den lehrern schlecht behandelt gefühlt haben. also haben sie dort jemanden, an dem sie sich "rächen" können.
 
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@Freakless08

Aha, na erklär mir dochmal warum sie nicht im nächsten Supermarkt ihre Opfer gesucht haben.
Oder im Schwimmbad oder im Rathaus oder irgendeinem anderen öffentlichen Platz mit vielen Menschen.
Dann erkläre du mir mal warum alle Sportschützen nicht Amok gelaufen sind da diese ja (deiner Meinung nach) keine oder eine sehr geringe Hemschwelle haben und beim kleinsten Stress um sich ballern.

Warum rennen die (ehemaligen) Bundeswehrsoldaten nicht alle Amok, schließlich haben diese (mal) ihren Dienst an der Waffe (gehabt) und dadurch die Hemschwelle abgebaut.
 
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Ich verstehe die Sportschützen genau so wie die Spieler, nur muß man auch sagen, das Spiele ansich niemals jemanden umbringen können und das kann eine Waffe durchaus.
Waffen gehören unter Verschluß und zwar so das man zu Hause keine mehr haben darf. Im Vereinsheim einen Fetten Schrank hin und gut gesichert dann sinkt schon mal das Risiko das die Waffen in falsche Hände gelangen.
Ich frage mich sowieso ob man nicht mit einem Luftgewehr genau so gut seinen Spaß haben kann, aber da ich nichts von Waffen halte, kann ich auch nicht wirklich neutral sein oder Vergleiche ziehen.
Wenn es nach mir ginge könnten alle Waffen eingeschmolzen werden, ich brauch die Dinger nicht.
Klar das kann ein nicht Spieler auch sagen stampft die Games ein.
Nur wie gesagt das Spiel kann niemandem weh tun, eine Schußwaffe kann das.
 
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um hugo mal etwas zu unterstützen in der sportschützen debatte... ^^

was haben sportschützen und zocker gemein (beim egoshooter spielen und auf der schießbahn)? richtig: sie schießen auf ziele.

was haben beide gruppierungen noch gemeinsam? zum bsp, das man eben nicht alle über einen kamm scheren kann. der überwiegende teil ist vernünftig und psychisch stabil bla blubb. in beiden lagern gibt es aber natürlich auch ein paar schwache elemente. bei den sportschützen zumindest im umfeld.

ok, bleiben wir bei diesem "umfeld"-beispiel, da es wohl sehr viel näher bei der realität liegt. stellen wir uns nun alle mal vor, ein zocker hat nen kind und ein sportschütze hat ein kind. um dieses kind (was selber nicht das tut, was der vater tut - deswegen "umfeld") dreht es sich jetzt. beide kinder wurden gemobbt/gehänselt, fertig gemacht und generell ist die schule ein ort, an den sie nur sehr ungern denken. beide ham jetz nen knacks weg und wollen sich rächen. welche mittel stehen nun den beiden zur verfügung?

der eine kann sich beim vatter anne möhre hocken, sich mit maus un tastatur bewaffnet in den kampf werfen und mit bissl glück kann er die bösen von der schule wenigstens virtuell erwischen ^^ und der junge des sportschützen? wir brauchen hier glaube ich nicht weiter zu reden oder?

was hugo meint, denk ich mal, ist einfach nur, das bei selben gefahrenpotential (warscheinlichkeit, das aus dieser "gruppe" einer amok läuft) einfach ein ungemein anders gewichtetes resultat möglich ist. während aus der zocker riege a) die anschaffung einer waffe schonmal ne hürde ist, ist dieser auch völlig ungeübt mit waffen. wie im film einhändig schräg gehalten und lässig abgedückt - bäm musser aufpassen, das er das ding ned ins gesicht bekommt. und ob er so überhaupt was trifft is fraglich.

beim sportschützenkind aber sieht das schon minimal anders aus. dadurch, das die waffe zuhause gelagert werden darf, ist immer ein risiko vorhanden, das knirpsi da ran kommt. kinder sind erfinderisch ^^ also diese erste hürde ist schonmal weit weniger schlimm. zudem hat der sohn bestimmt schon öfters mal gesehn, wie papa schießt (oder mama ^^). dann vllt paar gespräche mitbekommen oder belauscht und so das ein oder andere erfahren. in heimlichen situationen oder ganz offiziell sich schonma mit der waffe vertraut gemacht, das gewicht gespürt usw. die - auch hier völlig ungeübten - vorbedingungen sind ganz andere mit viel verheerenderen folgen.

und das ist glaube ich DER kritikpunkt hierbei. und unberechtigt wöllt ich den hier nicht nennen...
 
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Dann erkläre du mir mal warum alle Sportschützen nicht Amok gelaufen sind da diese ja (deiner Meinung nach) keine oder eine sehr geringe Hemschwelle haben und beim kleinsten Stress um sich ballern.

Warum rennen die (ehemaligen) Bundeswehrsoldaten nicht alle Amok, schließlich haben diese (mal) ihren Dienst an der Waffe (gehabt) und dadurch die Hemschwelle abgebaut.

Wo steht das ich sowas behaupte?
Ich hab nur zusätzlich zu dem was Maschine311 geschrieben hat, noch was ergänzt.

@Maschine311
Deine Sicht teile ich so auch.

Darüber hinaus darf man auch nicht den Effekt vergessen den eine echte Waffe auslöst.

... und wie ich schon dargelgt hab, sind für mich diese Taten Racheakte gewesen.
moe scheint dies ja auch erkannt zuhaben.

Rache nimmt man im Affekt oder plant man im vorraus.
Affekt liegt nicht vor, bleibt also die Planung.

Und ohne Zugriff auf echte Waffen mit dennen man schnell und distanziert töten kann, und so auch einen Eindruck von Überlegenheit erhält, wären diese Taten wohl kaum passiert.
Natürlich kann man auch mit einen Schwert ect. losziehen, da wird man aber früher oder später von Leuten gestopt werden.
Es reicht dafür ein Stuhl oder was anderes, stabiles womit man sich zur Wehr setzen kann.
Kurz der Bedrohungsfaktor ist kleiner, als mit einer Schußwaffe.

Klar rennt niemand rum und erschießt einfach so Menschen nur weil er Schütze ist, hab ich auch nie behauptet, aber Jugendliche die warum auch immer einen Hass auf ihr Umfeld entwickelt haben und Zugriff auf echte Schußwaffen, sind durchaus gefährdet, da mach ich mir überhaupt keine Illusionen.

Im Einsatz, haben sich die Kameraden auch nicht gegenseitig erschossen, weil sie kein Hass aufeinander hatten, und selbst wenn es mal zu einer Prügelei kam, waren alle Beteiligten geistig schon so weit, dass sie ebend nicht zu ihrer Dienstwaffe gegriffen haben.
Aber dafür muss man halt auch etwas älter sein.

Waffen gehören nicht in Kinderhände.
Luftgewehre & Paintball ok, aber keine 9mm oder 7,62x51.
In der Bundeswehr lernt man den Umgang damit noch früh genug.

@DarkMo
So schauts aus.
 
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der eine kann sich beim vatter anne möhre hocken, sich mit maus un tastatur bewaffnet in den kampf werfen und mit bissl glück kann er die bösen von der schule wenigstens virtuell erwischen ^^ und der junge des sportschützen? wir brauchen hier glaube ich nicht weiter zu reden oder?
Der geht drausen spielen, da die Waffe im Waffenschrank sicher beim Erziehungsberechtigten verstaut ist, da dies die Pflicht des Sportschützen ist die Waffe sicher zu lagern.
 
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Ich finde nicht, dass Sportschützen und Computerspieler mit dem Finger aufeinander zeigen sollten. Gerade solche angeheizten Diskussionsrunden zeigen doch, dass dass beide Gruppen offenbar eher besonnen auf Anschuldigungen reagieren. Ich habe hier noch keine persönlichen Beleidigungen oder andere gröbere verbale Gewalt erkannt. In einem anderen Milieu hätten die Streitparteien wahrscheinlich schon ihre Messer gezückt.

Ich bin zwar kein Fan von Waffen, doch beim Schießen muss man sich klar konzentrieren, Nervosität und Anspannung abwerfen und sich beruhigen. Mit zu viel Anspannung würde man die Zielscheibe nicht treffen: Eine einen Millimeter schräg gehaltene Waffe führt zu mehreren Zentimetern, die man das Ziel verfehlt. (Das kann man ausrechnen, ich habe da keine Erfahrung.)

Ebenso gibt es Studien (z.B. aktuell von Ferguson), die belegen, dass Spieler von gewalthaltigen Games nicht etwa gewaltbereiter, sondern im Gegenteil frustrationstolleranter werden. Beide Hobbys führen also im Regelfall zu Stressabbau und mehr Gelassenheit. :bier:
 
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Wenn die Lösung so einfach wäre, wie es in solchen Diskussionen den Anschein hat: "Verbietet alle Waffen" bzw. Varianten davon, dann freue ich mich schon, Lösungen für folgende Probleme zu hören:
> 4'000 Tote im Strassenverkehr
> 6'000 Tote durch Haushaltsunfälle
> 250 Tote durch Arbeitsunfälle
> X Tote durch sogenannte "Familiendramen"
 
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Man kann das so einfach nicht über einen Kamm scheren.

Wären die Hinterbliebenen des Amoklauf's wirklich zu einer Entscheidung befähigt, so würde man sie als "befangen" bezeichnen. Dass die das ganze emotional anders wahrnehmen und darstellen sollte nicht wundern.

Und wer die stärkste Wählergruppe in einer immer älter werdenen Gesellschaft ist, zumal in der die Jungen zur größten Gruppe der "coolen" Nichtwähler gehören, muss ich hoffenlich nicht weiter ausführen.
Tja du vergisst leider, dass die Zahl derer zunimmt die als Kinder mit dem Computer gespielt haben und WISSEN worum es geht.
Die "Alten Menschen" die nichts mit einem PC anfangen können und sich mit der Thematik auch nicht wirklich befassen können sterben aus.
Bald wird jeder von Kleinauf mit dem PC zu tun gehabt haben.

Ich kenne viele die ab und zu ein "Killerspiel" oder "Ballerspiel" zocken, aber kenne auch die Eltern und da kann ich nur sagen, dass die Eltern korrekt damit umgehen. Sie fragen sich zwar was die Kinder spielen, aber haben auch ein Auge darauf und haben sogar schon selbst mal ne Runde "gezockt" damit sie mal sehen womit sich ihr Kind beschäftigt.

Wenn Kinder aufgrund ihrer Erziehung oder des Umfeldes nicht in der Lage sind Computerspiel und Realität zu trennen, so ist das sicherlich nicht die Schuld des Computerspiels.


Wenn die Lösung so einfach wäre, wie es in solchen Diskussionen den Anschein hat: "Verbietet alle Waffen" bzw. Varianten davon, dann freue ich mich schon, Lösungen für folgende Probleme zu hören:
> 4'000 Tote im Strassenverkehr
Die meisten sterben durch Bäume und Geschwindigkeit. Also alle Bäume an den Straßen entfernen und Maximalgeschw. auf 30 km/h inner- und außerorts.
> 6'000 Tote durch Haushaltsunfälle
Die meisten durch Strom oder Leitern.
Also Leitern verbieten, Deckenhöhe herabsetzen und die 220V durch 12V Gleichstrom ersetzen
> 250 Tote durch Arbeitsunfälle
Arbeit verbieten - Grundsicherung einführen und Hartz4 erhöhen
> X Tote durch sogenannte "Familiendramen"
Nachdem wir auch noch Zigaretten, Alkohol, Rockmusik und McDonalds verboten haben können wir uns die X Toten leisten.
 
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Tja du vergisst leider, dass die Zahl derer zunimmt die als Kinder mit dem Computer gespielt haben und WISSEN worum es geht.
Die "Alten Menschen" die nichts mit einem PC anfangen können und sich mit der Thematik auch nicht wirklich befassen können sterben aus.
Bald wird jeder von Kleinauf mit dem PC zu tun gehabt haben.
Den Generationenkonflikt gibt es schon immer und wird es immer geben. Wenn wir ein paar Jahre hinter uns haben (sagen wir mal + 20) werden wir dann vermutlich auch über die dann aktuelle Jugend den Kopf schütteln welche sich mit einer "neueren" Technik befassen.
 
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Es hat überhaupt nichts mit Waffenzugriff oder Killerspielen zu tun. Die Ironie ist doch, dass die Diskussion sich nur um die "sichtbaren" Amokläufer dreht. Will sagen: Da haben einige Menschen eine extreme innere Notlage und wählen als Ausweg die totale Destruktion, sowohl ihres Umfelds als auch von sich selbst. Das sind die, die wir sehen. Was machen eigentlich alle die, welche keinen Zugang zu Waffen haben? Gibt es die nicht? Oder bleibt denen als Destruktion nur sie selbst?
Statt über Auswege aus dieser Notlage zu diskutieren, wird darüber gesprochen, wie wir die Sichtbaren entfernen können, denn nur das wird erreicht, wenn wir ihnen die Waffen oder die Ballerspiele oder beides wegnehmen.
 
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Ich möchte mal mein persönliches Schlußwort halten, ein paar Fakten da lassen und dann wieder verschwinden....

Deutschland hat ein sehr restrektives Waffengesetz. Vor dem persönlichem Besitz hat der Gesetzgeber große Hürden aufgebaut. Für Sportschützen sieht das folgendermaßen aus:

Mindesalter für Kleinkaliber: 18 Jahre
Mindesalter für Großkaliber: 21 Jahre

(btw. wenn ihr beim Bund seid, bekommt ihr Großkalibrige, Vollautomatische Handfeuerwaffen in die Hand gedrückt, auch wenn ihr noch nicht 21 seid. Trotzdem bleibt ihr gleichzeitig als Sportschütze u. 21 auf KK fixiert,..... geil nicht?)

Man muss Mitglied eines Schießsportlichen Vereines sein, dessen Dachverband ein, nach §15 annerkanter Schießsportverband ist.

Man muss min. 1 Jahr Mitglied dieses Vereins sein und regelmäßig trainieren. Weiterhin muss eine Sachkundeprüfung abgelegt werden und immer wieder das regelmäßige Training, Training, Training.
Um das regelmäßige Training belegen zu können, muss vielerorts auch noch ein persönliches Schießbuch geführt werden, was dann irgendwann bei der Waffenbehörde, bzw. dem Verband vorgelegt werden muss. Ist regional unterschiedlich
Nur wenn diese Vorgaben erfüllt sind, bekommt man ein sogenanntes "Bedürfnis" bescheinigt, womit man dann eine, in der Sportordnung zugelassene, Waffe beantragen kann.
Nicht jede Waffe ist automatisch für Sportschützen erwerbbar. Was genau geht, ergibt sich aus den zu schießenden Disziplinen. (In der Regel gibts z.B. keine Kurzwaffen mit Läufen unter 4 Zoll.)

Wenn man alles zusammen hat, darf man einen Antrag stellen und wird dann von der Behörde regelrecht durchleuchtet. Selbst die zuständige Polizeidienststelle deines Wohnortes wird abgefragt. Ebenso die Flensburger Kartei für Verkehrssünder wird herangezogen und z.B. eine einzige Trunkenheitsfahrt reicht, um als "Unzuverlässig" zu gelten. In dem Fall bekommt man dann natürlich keine Eisen.

Wenn man bis jetzt alle Hürden erklommen hat und endlich seine eigene Waffe in den Händen hält, kommen die nächsten Vorschriften. Eben die Vorschriften der Aufbewahrung.
Die sind ziemlich eindeutig und haben teure Folgen, denn ein geeigneter Waffenschrank geht meist in mehre Hundert Euro.

Gleichzeitig verliert man aber auch ein paar Bürgerrechte, wie z.B. das Recht auf die "Unverletzlichkeit der Wohnung". Artikel 13 Grundgesetz ist für Waffenbesitzer quasi ausgehebelt, weil die zuständigen Sachbearbeiter der jeweiligen Behörden, im Grunde jederzeit kontrollieren dürfen, ob die Waffen auch korrekt aufbewahrt werden.

Witzig nicht? Bei jedem Straftäter benötigt man einen Hausdurchsuchungsbeschluß, nur bei gesetzestreuen Waffenbesitzer darf man so rein....... :ugly:

Im Übrigen wird man später auch nochmals überprüft und zwar ohne, das man das eventuell erfährt. Auch bekommt man im zuständigen Einwohnermeldeamt einen Vermerk in der Akte, das man Waffen besitzt. Das dient natürlich nur dem einfacheren Datenaustausch zum Nutzen des Bürgers wenn er mal umzieht............, ein Schelm, wer böses denkt. :what:

Das Waffengesetz ist scharf genug. Man kann einen zum Tode verurteilten auch nicht zweimal hinrichten.
Wichtig ist nur, dass das bestehende Gesetz richtig umgesetzt und angewandt wird.

Hätte Tim Kretschmers Vater die Pistole korrekt weggeschlossen, hätte es vielleicht keinen Amoklauf gegeben......
 
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ja, das hatte ich bei mir vergessen. danke für die ausführliche aufführung, so genau hätt ichs nur vermuten und hoffen können ^^

in beiden lagern gibts natürlich auch sicherungsmaßnahmen - die beim schützen sind natürlich um einiges drastischer (usk vs teilweise bürgerrechte verlieren ^^). aber auch hier greift eben wieder meine anmerkung: was, wenn die nicht greifen? niemand kann alles kontrollieren. viel so müsste es sein, so sollte es gemacht werden, wenn nich gibts bös auffe pfoten bla blubb hilft alles nix, wenn in der einen unbedachten sekunde ein unglück passiert. sowas sin immer nur maßnahmen, um das schlimmste möglichst zu vermeiden, einen komplett ausschluss kann man natürlich nie garantieren.

aber da is eben auch wieder dieser unterschied. wenn ein 14jähriger von nem 18jährigen alk/zigaretten/brutale filme/spiele bekommt, dann nutzt alle regelung nix mehr. aber mehr als mit der spielepackung schmeissen (gut, dank dem steam ruß nichma mehr das ^^) is da nich an gewaltpotential. fällt nem labilen persönchen aber irgendwie geartet ne waffe in die hand - tjo...

was ich bei der letzten diskussion schonmal ansprach: ich weis eh ned, wieso man die dinger überhaupt zuhause aufbewahren soll/können darf. man darf doch eh nur aufm schießstand damit ballern. gebühren kosten die vereine sicherlich eh, kann man gleich equippment und wachpersonal von bezahlen (ob mer nu für 200€ oder was weis ich nen waffenschrank kauft oder 5€ mehr im monat abdrückt is au latte). dann sin die dinger in professionellem gewahrsam, keiner kommt ran und kann sich mal versucht fühlen seinem kleinen die mal in die hand zu legen. wer unbedingt sammlerstücke zuhause haben möchte, der soll das können, aber nur funktionsuntüchtig gemachte waffen. die dazu entfernte teile können ja auch wieder im schützenhaus aufbewahrt werden, das man die dann auch mal schießen kann dort undm an nich nur nen stück entwertetes altmetall da rumliegen hat.

wieso geht sone regelung nich? waffen in privaten händen sind meiner meinung nach einfach ein zu großes risiko. aber ich verstehe natürlich auch, das man den leuten dieses hobby nich einfach wegnehmen kann, aber das sollte mit soeiner regelung ja kompfortabel gelöst sein.
 
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Wieso sollte man denen das Hobby nicht wegnehmen dürfen, uns Zockern aber schon?;)
 
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deswegen sag ich das ja. ich wöllt meins nich weggenommen bekommen und genauso wollen andere ihrs auch nich weggenommen bekommen. aber aus meiner sicht besteht eben ein himmelweiter unterschied in der gefährlichkeit des hobbies, daher sind die drastischeren maßnahmen durchaus verständlich und meine vorschläge gingen ja sogar noch weiter. aber aus meiner sicht der dinge, ist die regelung nur enger, der nutzen sollte sich dadurch an sich nicht eingrenzen, dam man ja hoffentlich eh ned ausserhalb des schießstandes ballern darf ^^ un die wummen vor ort zu lagern hat eben die vorteile, das man sie nich transportieren muss und für eine möglichst sichere aufbewahrung zuhause sorgen muss. das sind immerhin potentielle schwachstellen im sicherungssystem, wie ich finde.
 
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Man sollte es weder den Spielern noch den Sportschützen wegnehmen.

Eine einfache Verschärfung der Gesetze bringt aber sicherlich nicht den gewünschten Erfolg.
Wenn ein 13 Jähriger heute ein Spiel haben will, was ihm nicht verkauf wird, dann kriegt er es eben über seinen 16 Jährigen Freund, dem Bruder, oder seine Mutter kauft es ihm (Oft genug erlebt!)

Verschärfte Kontrollen der Waffenbesitzer, welche die Waffe zu Hause lagern, würde finanziell und organisatorisch wohl viel zu aufwendig sein, zudem wird es keiner verhindern können, dass der Vater dem Sohn mal kurz die Waffe in die Hand gibt - dies ist einfach unmöglich.

Waffen sollten außerhalb des Privatlebens bleiben und nur unter Verschluss für ausgebildete und geprüfte Schützen erreichbar sein - so können sie nicht in falsche Hände geraten!


Aber wie DarkMo schon sagt, wo liegt der Sinn darin, die Waffe zu Hause zu lagern, wenn sie außerhalb des Vereins sowieso nicht benutzt werden darf?

Wie auch schon erwähnt sterben jährlich tausende bei Autounfällen, warum wird hier nicht NFS o.Ä an den Branger gestellt?

Dort "gewöhnt man sich ja schließlich an das Fahrverhalten", es bilden sich "Gedankenrillen" im Kopf welche besagen... "Du musst rasen, du bist es nicht anders gewohnt".
Ich denke, dass dies ebenso quatsch wäre wie die aktuelle Diskussion über "Killerspiele".

Ich glaube kaum, dass wenn jemand auch den ganzen Tag nichts anderes tut als "Killerspiele" zu spielen, nicht runterrennt und ein Massaker macht.

Einen goldenen Weg wird es nicht geben, sobald diese Spiele und Sportvereine verboten wären, wird es weiterhin solche Taten geben, ebenso etwas, was dafür Verantwortlich gemacht wird!
 
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Das was ich an diesem Thema so toll finde, die meinsten hier haben keine Ahnung davon. Das sollte jetzt keine Beleidigung sein.

Ja ich spiele Egoshooter. Recht gern sogar und ja ich hatte in meiner Kindheit Amoktendenzen denen ich aber zum glück nicht nachgegangen bin.
Das lag weniger an meiner Erziehung als vielmehr an dem Umfeld welches mich ausgegrenzt hat.

Das hat in der frühen schulzeit begonnen und zog sich über die jahre hinweg bis zu seinem höhepunkt in der 9ten Klasse. Da wurden die Mobbingattacken so heftig, dass ich echt an einen Amoklauf gedacht habe. Ja ihn mir sogar schon bildlich vorgestellt habe. Das schlimme ist eigentlich, dass einen die Lehrer nicht auffangen oder es einfach nicht sehen wollen.
Wäre ich damals an eine Waffe rangekommen, kann ich nicht genau sagen was passiert wäre. Jedoch taten sich recht schnell Zweifel auf und ich wollte mich nicht wegen solchen A**is umbringen.

Ich weiß nicht wie viele von euch das wirklich nachvollziehen können aber das sind sicher die wenigsten und viele sind vllt auch Verursacher solcher emotionaler Zustände.

So... Keine angst, diese Phase ist vorbei und ich bin vllt. einer der sensibelsten Menschen die ich neben meiner Mutter kenne. :)

@Schurkensalat

Ich bin dann wohl einer der, die nicht an Waffen gekommen ist. Ich hätte mir auch mehr unterstützung gewünscht. Jedoch muss ich sagen, dass ich selbst nicht zu jemanden gegangen wäre, jedoch sieht man soetwas einem kind an - Wenn man bereit ist hinzuschauen.
 
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Hey hat einer Lust bei diesem Aktionsbündnis anzurufen und die zur Sau zu machen, oder sie auf an ein Statement zum Brief zu erinnern? :ugly:
 
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Also ich will auch mal meinen Senf dazu geben ... ich finde das verschärfen der Gesetze und verbieten von Gewaltspielen vollkommenen Quatsch ...

Überall wo das vorkam, liefen die Leute selbst nicht richtig rund.
Ich habe auch Kenntnis von Großkaliberwaffen und schieße natürlich auch damit. Allerdings aus beruflichen Gründen. Ja ich zocke auch für mein Leben gern. Aber mal im Ernst ich würde nicht mal in den blödesten Träumen auf die Idee kommen Amok zu laufen.

Damals in unserer Berufsschule ... ich hab IT´ler gelernt ... da waren 100erte die die Spiele jeden Tag gezockt ham und davon ist auch bloß keiner jemals auf den Sinn gekommen Amok zu laufen.

Dort wo das geschieht ist schon im vorhinein einiges schief gelaufen ... wie die Eltern die die Waffen nicht weggeschlossen haben ... was ich echt nicht verstehen kann ... weils halt echt keine Spielzeuge sind. Die Leute ham sich Sozial teilweise voll ausgegränzt oder wurden ausgegränzt usw.

Des Weiteren kann man nie sagen das ein Computerspieler in der Lage ist ne Waffe zu bedienen und dann auch damit zu treffen. Da gehört schon Übung dazu. Man kann nicht einfach jemanden ne Waffe in die Hand drücken und sagen triff damit ... der wird sonst wohin schießen ... aber nicht das treffen, was er treffen soll. Mir kann auch keiner sagen, das man schießen mit nem PC spielen tranieren kann ... vielleicht die Reflexe, aber bestimmt nicht den Umgang mit ner echten Waffe.

Ich finde die Politiker sollten an anderen Stellen die Problematik suchen und nicht an der einfachsten Stelle anfangen, selbst wenn sie es verbieten ... es wird trotzdem die Spiele geben und die werden trotzdem gespielt. Bestes Beispiel sind doch die Raubkopien ... mal ehrlich mit dem Verbot konnten Sie es ein wenig eindämen, aber es gibt trotzdem noch die das genug die das machen.
 
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