Offener Brief nach Winnenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

@Maschine311
Deine Sicht teile ich so auch.

Darüber hinaus darf man auch nicht den Effekt vergessen den eine echte Waffe auslöst.
Mit zwei Stück Plastik, virtuell Krieg spielen, bewirkt meiner Meinung nach nicht einen Gotteffekt.
Dagegen 3,5 kg, aufmunitionierter, gelader Stahl bewirkt bei manchen frustrierten Menschen mit Rachegelüsten, so einiges.

Und alle Amokläufer waren ausgebildete Schützen.
Sie haben im Schützenverein, mit Papis Sammelung historischer Waffen oder halt bei Papi im Keller mit modernen Waffen geübt.

Und nur eine echte Waffe erzeugt ein Gefühl, anderen überlegen zusein.

Das kann kein noch so teures Gamingequipment...
 
AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

manchmal scheint mir, die leute (zum bsp der winnenden verein) denken, dass es so aussehen könnte:

wenn der jetz schach statt computer gespielt hätte, was wäre dann passiert? er wäre so in den gedanklichen bahnen von schach gewesen, dass er, mit schachbrett und figuren bewaffnet (nichtmal vollständige sätze!), in die schule rennt, sich exzellent durch seine hornbrille (profi equippment!) seine gegner aussucht, sie an einen tisch zerrt, das schachspiel aufbaut, die nicht ganz vollständigen spielfiguren unüblich aufstellt (erste panik macht sich breit) und nach 2 3 zügen entgegen aller spielregeln agiert und sich am ende soweit steigert, dass er die figuren vom brett wirbelt und das brett an sich wegwirft. sein gegenüber - völlig demoralisiert - erkennt die überlegenheit seines gegners an und entschuldigt sich für all die demütigungen, die er ihm beigebracht hat.

das spiel setzt er solange fort, bis ein kompetenter lehrer einschreitet, und dem wahnsinn ein ende bereitet (er komplettiert den satz der spielfiguren).

die welt hätte einen amoklauf mit tödlichem ausgang weniger gehabt! einzig gerd wurde verletzt, als eine weggefegte dame ihn am kopf traf. der schulrowdie schluchtzte noch 3 tage lang und der "amokläufer" ist beruhigt. allen war das eine lehre, sie lassen die messer zuhause, rauchen und trinken nich mehr soviel, pöbeln andere nich an und lernen soziales verhalten.

ich will mir garnicht ausdenken, was passiert wäre, wenn das ein killerspiel spieler gewesen wäre *zitternd vor angst zusammenkrümm*....


also ganz ehrlich: das können die doch selbst nich glauben.
 
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... Ne differenzierte Meinung interessiert keinen ab 50+.
Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber das ist Kinderquatsch mit Michael.
Viele Menschen über 50 haben eine wesentlich realere Sicht des Welt, weil sie schon viel mehr in ihrem Leben erlebt haben.
 
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Moin,

ich hab zu dem Thema Verrohung und dem Machtgefühl durch eine Waffe auch 2 Dinge die ich recht bezeichnend fand:

Ein Kollege und ich (beide Zocker, alle brutalen Games mit Freude gespielt, UT ect.) haben mit unserer Klasse im Kino "Der Untergang" gesehen, ist schon ne Weile her.
Als dann die brutalen Szenen im Film kamen, sollte man meinen, dass wir beide keine Probleme damit haben, weil wir ja durch die "Killerspiele" so abgestumpft sind...
Aber während alle ganz normal da hingeguckt haben mussten wir beide uns umdrehen weil uns schlecht wurde(n bischen pussy ich weiss ;) ) aber es ist nunmal so, dass wir differenzieren können zwischen Spiel und trauriger (vergangener) Wirklichkeit...

Das andere Beispiel ist mein Vater, er hat sich einen Revolver gekauft, zur Selbstverteidigung, (er hat nen Waffenschein, jagt aber nicht oder so) und wollte die dann mal im Wald ausprobieren.
Als er dann da stand mit der geladenen Waffe hat ihn so ein Machtgefühl ergriffen, dass er sie wieder eingesteckt hat, und verkauft hat.
Ich denke mit ner Maus inn der Hand, hat das noch keiner von euch gespürt....

So viel zu den beiden Themen...

Mfg,

Shrike
 
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Kind wird geschlagen, das löst Schmerz aus, aber auch Druck, Angst etc.
Wenn das oft genug passiert hat das Gehirn irgendwann verknüpft, dass diese Form von Druck, z.B. Versagensangst (wenn das Kind geschlagen wird weil es versagt hat) mit Schmerz verknüpft ist.
Und das Gehirn löst dann unter Umständen, wenn jetzt im späteren Leben wieder Versagensängste auftreten, den dazu verknüpften Schmerz selbst aus.
Das nennt sich Klassische Konditionierung: Der unkonditionierte Stimulus (US, Schlagen) wird mit dem neutralen Stimulus (NS, schlechte Noten) gekoppelt, sodass dieser später auch durch letzteres die ursprünglich unkonditionierte Reaktion (UR, körperliche Schmerzen) ausgelöst wird. Der neutrale Stimulus wird also zum konditionierten Stimulus (KS), die unkonditionierte Reaktion zur konditionierten Reaktion (KR).

Diese Theorie ist sehr einfach und wurde anhand von Hunden (Pawlowscher Hund) aufgestellt. Sie war vor über 100 Jahren aktuell und eine der ersten empirisch belegten Lerntheorien (Beleg wie gesagt mit Hunden) überhaupt. Mittlerweile sollte sie als veraltet und zumindest stark vereinfachend angesehen werden: Selbst der ärgste Gegner von Computerspielen würde sich beleidigt fühlen, wenn man behauptete, man ihn wie einen Hund dressieren. Die Zusammenhänge sind da deutlich komplexer.

Außerdem machst du einen weiteren Fehler, denn die Theorie besagt in Kurzform
vor Training: NS → (nichts); US → UR
Training: NS + US → UR
Ergebnis: KS (=NS) → KR (=UR)
und du machst daraus folgendes:
vor Training: (nichts) → reale Gewalt; virtuelle Gewalt → Spaß
Training: virtuelle Gewalt → Spaß
Ergebnis: reale Gewalt → Spaß
Das das aber auch gar nichts mit dem ursprünglichen Lernmodell zu tun hat, sollte doch auf Anhieb auffallen. (Maschine311 wird mir wahrscheinlich bestätigen können, dass reale Gewalt und virtuelle Walt nicht die gleichen Stimuli bieten und daher zu unterscheiden sind. Wer sich als Kind geprügelt hat und auch schon mal Prügelspiele gespielt, sollte ebenfalls Bescheid wissen.)
 
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Deswegen schießen Soldaten auch auf Pappfiguren in Menschenform. Sie schießen so lange auf menschenähnliches, bis sie sich daran gewöhnt haben. So wird die Hemmschwelle, auf Menschen zu schießen im Militär gebrochen. Pappfiguren.
Ich denke sie schießen auf Pappkameraden, weil sie ein ähnliches Ziel, von der Ausmaßen her, wie ein echter Mensch darstellen und damit sie vielleicht lernen sich das Ziel genau anzusehen bevor sie schießen, damit Friendly Fire und Zivilopfer vermieden werden. Aber von Gewöhnung kann man nicht reden, wenn man die psychischen Folgen gerade bei jungen Sodaten sieht, die ausm Irak zurückkommen. Psychische Folgen tragen Spieler im allgemeinen nicht davon - wenn dann haben sie vorher schon psychische Probleme.
 
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Ich denke sie schießen auf Pappkameraden, weil sie ein ähnliches Ziel, von der Ausmaßen her, wie ein echter Mensch darstellen und damit sie vielleicht lernen sich das Ziel genau anzusehen bevor sie schießen, damit Friendly Fire und Zivilopfer vermieden werden. Aber von Gewöhnung kann man nicht reden, wenn man die psychischen Folgen gerade bei jungen Sodaten sieht, die ausm Irak zurückkommen. Psychische Folgen tragen Spieler im allgemeinen nicht davon - wenn dann haben sie vorher schon psychische Probleme.

Sie schießen wirklich auf diese Pappfiguren, um die Hemmschwelle zu senken. Das ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung der US-Soldaten. Deutsche schießen übrigens nicht auf Pappmenschen, bei uns ist diese Hemmschwelle gewünscht.

Soldaten mit posttraumatischem Belastungstrauma haben eben jenes nicht, weil sie getötet haben, sondern weil sie selbst angegriffen wurden bzw. Kameraden haben sterben sehen u.ä.
 
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T
Ne differenzierte Meinung interessiert keinen ab 50+.

Korrigiere: Interessiert vielfach auch nicht ab 30+. In meinem Bekanntenkreis wird die Leier der Killerspiele immer noch gesschlagen, während 400+ Spielfilmmorden im Fernsehen pro Woche genau so wenig Einfluss zugeordnet wird wie dem persönlichen Umfeld.
 
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@Maschine311
Deine Sicht teile ich so auch.

Darüber hinaus darf man auch nicht den Effekt vergessen den eine echte Waffe auslöst.
Mit zwei Stück Plastik, virtuell Krieg spielen, bewirkt meiner Meinung nach nicht einen Gotteffekt.
Dagegen 3,5 kg, aufmunitionierter, gelader Stahl bewirkt bei manchen frustrierten Menschen mit Rachegelüsten, so einiges.

Und alle Amokläufer waren ausgebildete Schützen.
Sie haben im Schützenverein, mit Papis Sammelung historischer Waffen oder halt bei Papi im Keller mit modernen Waffen geübt.

Und nur eine echte Waffe erzeugt ein Gefühl, anderen überlegen zusein.

Das kann kein noch so teures Gamingequipment...
Geht jetzt schon wieder die Diskussion los das Sportschützen schuld daran wären und PC Spiele nichts dafür können? Sorry aber solche Aussagen finde ich zum Kotzen.
Beides sind Hobbys und andere Hobbys zu kriminalisieren ist eindeutig der falsche Weg und stellt die Gamer auch nicht besser da.
Von wegen Deutschland ist im gegensatz zu damals besser geworden. Noch heute gibt es die "Hexenverbrennung" und "Bücherverbrennung" in den Köpfen der Menschen. Brauch ich nicht also verbieten. Hauptsache auf die anderen alles schieben... Nichts dazugelernt.
Im Straßenverkehr oder bei Unfällen im Haushalt sterben viel mehr Leute als bei Amokläufen.

Es kommt auf die Erziehung der Kinder an wie sie an die verschiedenen Medien und Gegenstände herangeführt werden. Sportschützen zu verteufeln ist eindeutig falsch genauso wie die Gamer dafür zu beschuldigen.
 
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Darüber hinaus darf man auch nicht den Effekt vergessen den eine echte Waffe auslöst.
Mit zwei Stück Plastik, virtuell Krieg spielen, bewirkt meiner Meinung nach nicht einen Gotteffekt.
Dagegen 3,5 kg, aufmunitionierter, gelader Stahl bewirkt bei manchen frustrierten Menschen mit Rachegelüsten, so einiges.

Hier fabuliert ein Blinder über Farben!!!

Ich bin Sportschütze und besitze diverse Groß- und Kleinkaliberwaffen. Gewehre, wie auch Pistole und Revolver und egal, wie frustriert ich bin, keine meiner Waffen gibt mir den "Gotteffekt".
Ich kenne Hunderte Gleichgesinnte, denen geht es übrigens genauso.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das ausgerechnet diejenigen, die keine Waffen besitzen, besitzen dürfen oder besitzen können, diejenigen mit dem "BOAH-EY-Effekt" sind, wenn ich ihnen mal eine (ungeladene) Waffe in die Hand drücke.
Natürlich kann eine scharfe Waffe gewisse Emotionen auslösen, die sind beim Legalwaffenbesitzer i.d.R. aber positiv zu sehen, da sich die Emotionen eher um die Schöhnheit oder des technischen Know Hows der Waffe dreht.

Wenn z.B. eine Waffe in meinen Händen extrem kleine Streukreise produziert, löst das schon eine Verzückung aus, aber nicht mit den Gedanken, das jeder Schuß zwischen die Augen gegangen wäre, sondern das es mir gelungen ist, dem Stück Stahl eine wiederkehrende Präzision zu entlocken, mit der ich im Wettkampf ganz oben mitspielen kann.

Soviel zu den "Gefühlen"......


Und alle Amokläufer waren ausgebildete Schützen.
Sie haben im Schützenverein, mit Papis Sammelung historischer Waffen oder halt bei Papi im Keller mit modernen Waffen geübt.
Auch hier möchte ich Dieter Nuhr zitieren.......

Der einzige "ausgebildete" Amokläufer war Robert Steinhäuser.
Ja, er war Mitglied eines Schützenvereines und ja, er hat Regelmäßig trainiert.
Aber,........ Die zum Amoklauf benutzten Waffen hätte er gar nicht besitzen dürfen!
Die zum Kauf benötigte Waffenbesitzkarte war stümperhaft gefälscht. Die Eintragungen für die Kaliber und Waffenart war nie so vom Ordnungsamt genehmigt und tlw. sogar schon abgelaufen.
Daraus ergibt sich, das 1. das Ordnungsamt die WBK hätte widerrufen müssen und 2. der Händler sorgsamer prüfen und ggf. nachfragen müssen.
Korrekt gesehen, war lso R.Steinhäuser nur im Besitz von Illegalen Waffen.

Alle anderen Amokläufer waren keine Sportschützen und auch nicht Mitglieder in Schützenvereinen. Der Täter von Emsdetten hatte alle Waffen entweder illegal besorgt oder eben sog. Frei-ab-18-Waffen benutzt.
Einschüssige Vorderladerwaffen sind in D frei ab 18 Jahren zu erwerben, das benötigte Pulver unterliegt allerdings dem Sprengstoffrecht und ist nur mit einer dazugehörigen Erlaubnis (Sprengstoffschein nach §27) zu erwerben.
Der Emsdetter Täter hat sich sein Schwarzpulver selbst gebastelt, was ihn schlielich auch das Leben gekostet hat. Das abgesägte KK-Gewehr war übrigens illegal besorgt.

Der Winnenden Täter hat zwar mit Vaters Waffen geschossen, aber ich glaube nicht, das sein Vater es zugelassen hätte, das er das töten trainiert. Geschossen werden darf in D übrigens nur in dafür zugelassenen Schießstätten. Keller, Garten oder Hinterhof sind zu Recht Tabu.
Auch war Tim K. kein Mitglied eines Schützenvereines und auch wenn es für ihn sehr einfach war, an eine Waffe zu kommen, er hätte sie nicht besitzen dürfen und somit ist auch diese Waffe als illegal anzusehen.



Und nur eine echte Waffe erzeugt ein Gefühl, anderen überlegen zusein.

Das kann kein noch so teures Gamingequipment...
Bullshit!!!

Rest siehe oben.

Wer sich fürs Thema interessiert, kann sich auf folgenden Seiten echte Fakten zuführen:

http://wiki.waffen-online.de/index.php/Hauptseite
WAFFEN-online
Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V.
prolegal


Ich bin Sportschütze, Biker und "Killerspielspieler" und stehe wegen meiner Hobbys dreifach im Kreuzfeuer. Es bringt imho aber nichts, wenn eine betroffene Gruppe anfängt nach dem St.Florians-Prinzip zu agieren, stattdessen wäre auch von Seiten der Gamer etwas mehr Toleranz angebracht.

Ich persönlich finde die Aktion der Gamer Super und es zeichnet sich ab, das nach Winennden einige Bögen überspannt wurden.
Solange Eltern, Politiker und die restliche Gesellschaft´, die Grundübel nicht angehen und nur immer nach Sündenböcken suchen, solange werde wir um unsere Interessen bangen müssen.

In diesem Sinne:

Gut Schuß oder auch Gut Frag.... heroe
 
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Darüber hinaus darf man auch nicht den Effekt vergessen den eine echte Waffe auslöst.
Mit zwei Stück Plastik, virtuell Krieg spielen, bewirkt meiner Meinung nach nicht einen Gotteffekt.
Dagegen 3,5 kg, aufmunitionierter, gelader Stahl bewirkt bei manchen frustrierten Menschen mit Rachegelüsten, so einiges.

Und alle Amokläufer waren ausgebildete Schützen.
Sie haben im Schützenverein, mit Papis Sammelung historischer Waffen oder halt bei Papi im Keller mit modernen Waffen geübt.

Und nur eine echte Waffe erzeugt ein Gefühl, anderen überlegen zusein.

Das kann kein noch so teures Gamingequipment...


falsch.

nur weil der vater im schützenverein war, heißt das nicht automatisch, dass der junior auch sportschütze ist/war. im fall von winnenden hat der junior einfach nur gewusst, wo die waffe des vaters ist und wie man sie benutzt. die benutzung einer waffe muss man übrigens nicht extra lernen, die bekommt man gratis vom fernsehen. schwer ist das benutzen auch nicht, nur der richtige umgang mit der waffe.

ich bin auch gamer und sportschütze, habe schon mit einigen waffen geschossen und auch schon manche dinge im leben gesehen, an die ich mich lieber nicht erinnern will. aber ich bin noch nie auf die idee gekommen, mir vorzustellen, dass da ein mensch vor mir steht und nicht eine scheibe, geschweige denn auf einen menschen zu zielen. übrigens merkt man auch deutlich (auch als nicht-sportschütze), ob jemand schießen als sport ausüben will, oder einfach nur faxen mit ner waffe machen will.
bei dem machtgefühl, das eine waffe auslösen kann gebe ich dir recht, es stimmt. aber auch nur, wenn man in dem moment die entsprechenden hintergedanken hat, nicht an das sportschießen denkt (was übrigens schwer ist, weil man sich dann nicht aufs zielen konzentrieren kann) und keinerlei ahnung von waffen hat. fachkundige sind eher von details, verabeitung oder der bauweise etc. begeistert.

btw: in papis keller mit modernen waffen "üben" is nicht, außer mit luftdruckwaffen, da bekommts keiner mit. mit groß- oder auch kleinkalibrigen waffen kan man das nicht, schon alleine wegen dem krach.

und wenn die eltern ihre kinder im keller "üben" lassen, dann liegt das problem ganz sicher nicht bei den schützenvereinen, sondern bei den eltern / in der erziehung.
 
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AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

Sie schießen wirklich auf diese Pappfiguren, um die Hemmschwelle zu senken. Das ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung der US-Soldaten. Deutsche schießen übrigens nicht auf Pappmenschen, bei uns ist diese Hemmschwelle gewünscht.

Ich war einige Jahre SaZ bei der 5/92 PzGren.
Natürlich schießt die Bundeswehr auf Pappkameraden. Alle Armeen der Welt schießen auf Pappsoldaten. Wie soll man sich denn sonst auf die Größe eines feindlichen Soldaten einstellen?

Bei der US Army wird auch auf Pappkameraden geschossen, allerdings nicht um die Hemmschwelle zu senken, sondern um die Präzision zu fördern. Im Gegensatz zur Bw, wird bei der US Army zu anderen Methoden gegriffen die Hemmschwelle zu senken:

Haltet euch fest,..... man benutzt ein PC-Programm dafür, das recht realistisch sein soll. :ugly:





Soldaten mit posttraumatischem Belastungstrauma haben eben jenes nicht, weil sie getötet haben, sondern weil sie selbst angegriffen wurden bzw. Kameraden haben sterben sehen u.ä.
Soldaten mit PTBS haben verschiedenste Auslöser, eben auch weil sie getötet haben. Ist dir entgangen, das wir uns eigentlich im Krieg befinden? Deutsche Soldaten haben getötet und werden dies weitertun. Sie haben schon getötet, als noch gar keine regulären Bw.Truppen in Afghanistan stationiert waren. Truppenteile der KSK befinden sich schon wesentlich länger im (Nato)Einsatz, als die meisten glauben.

An dieser stelle möchte ich übrigens einmal auf die Aktion Solidarität mit Soldaten ? Sag mit einer gelben Schleife: "Wir denken an Euch?" - Bundeswehr hinweisen.

lg heroe
 
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War klar das die Sportschützen sich wieder angegriffen fühlen.

Aber es ist nunmal so, dass die Opfer nicht mit Maus und Tastatur erschossen wurden.
Und unsere Medien und Politk interessiert dieses Detail meiner Wahrnehmung nach, viel weniger, als die Tatsache das die Täter, wie alle Jungs in dem Alter, Ballerspiele gezockt haben.

Und ja, echte Waffen erzeugen nunmal der Gefühl der Überlegenheit, insbesondere bei Personen die nach dieser Überlegenheit suchen, weil sie im Alltag eher zu den Aussenseitern gehören, wie es die Täter waren.

Btw ... ich war SAZ 4 beim Heer.
 
AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

.....
 
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AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

In Deutschland sterben jedes Jahr 15.000 Leute durch Ärztepfusch, das sind 41 am Tag. Und was will man dagegen unternehmen? Ist ja irgendwie dringender als sich mit den 10 Amoklaufopfern alle paar Jahre zu beschäftigen, oder?:schief:

Auch gibt es in Deutschland jedes Jahr ca. 100000 Tote durch Tabak und Alkohol.
Warum kann man es eigentlich bei diesen "bösen Killerspielen" nicht so machen wie bei den harmlosen Zigaretten ?
Einfach einen Spruch draufkleben wie bei den Glimmstengeln.
Vielleicht so etwas wie :
"Wer dieses Spiel spielt läuft anschließend Amok und tötet wahllos unschuldige Menschen"

Irgendwann sind wir so weit wie im Film Demolition Man . Wer dann öffentlich Flucht muß Strafe zahlen.
 
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du hast die sportschützen angegriffen:
das hier: "Und alle Amokläufer waren ausgebildete Schützen." stimmt schlicht und einfach nicht und ist einfach nur provokant bzw. zeigt, dass du keine ahnung hast, wovon du hier redest.

Und ja, echte Waffen erzeugen nunmal der Gefühl der Überlegenheit, insbesondere bei Personen die nach dieser Überlegenheit suchen...

wie gesagt, bei denen, die absolut keine ahnung von der materie haben.
übrigens tun maus und tastatur das auch, virtuell.
 
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Mal sehen wie sie reagieren. Wahrscheinlich sagen sie nur durch Killerspiele wäre jemand so "blöd" einen solchen Brief zu schreiben, wo wir doch ALLE wissen, dass Killerspiele an allem schuld sind. :klatsch:
:ugly:

angenehm gerügt wandert dass dann in den Müll und geantwortet wird mit einem Text Bau Stein ,
meine Meinung erreicht man in Deutschland schon lange nichts mehr in dem nur Briefe schreibt , da muss man handeln , z.b Gerichtlich . gegen vorgehen oder andere Maßnahmen ...
"Killerspiele" ich sehe das ma aus einer anderen Sichtweise:
bauen u,a, auch Aggressionen ab,
(wie beim Sport z.b.),
wenn man sich am PC austoben und abreagieren kann, wo bei keiner zu schaden kommt !
und es kommt auf die Person Gruppe an, die so was spielt,
also das Index von Killerspielen auf 18 J hoch setzten wäre zweckmäßiger , weil Kinder und Jugendliche meinst Speil und Ernst nicht immer auseinander halten können , weil die Reife fehlt .
Der beste Beweis ist das Killerspielen auch Personen Gruppen zocken die 20 oder 30 Jahre alt sind da gab es noch nie ein Chaos danach.
 
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AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

@heroe

Oh, ... na erschreckend ist eher dass dieser Gedanke einem Sportschützen nicht in den Sinn kommt.

Wir leben nicht in einer idealen Welt, und teil dieser Unvollkommenheit ist ebend auch,
dass Kinder und Jugendliche untereinander, teilweise grausam miteinander umgehen.
Der Hass auf die eigene Schule den wir in allen Fällen gesehen haben, kommt ja nicht von ungefähr.

@moe
Klar waren sie ausgebildet, denn sie hatten Umgang mit realen Waffen.
In keinem Fall, waren die Täter völlig unbeleckte Knaben, die noch nie zuvor ne echte Waffe in ihren Händen gehabt haben.

Nicht jeder war im Schützenverein, aber es braucht auch nicht viel um das schießen zu erlernen.

Es geht beim erlernen des Umgangs mit einer Waffe, in erster Linie darum, den Respekt vor dem Ding abzulegen,
wenn diese Hürde genommen ist, dann ist der rest nur eine Frage der Geduld, richtigen Atmung und das Wissen um den Haltepunkt der eigenen Waffe, um zutreffen.
 
AW: Offener Brief nach Winenden: Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

Wir leben nicht in einer idealen Welt, und teil dieser Unvollkommenheit ist ebend auch...
... alle Leute über einen Kamm zu scherren und zu Tätern zu machen.

Genauso könnte man schreiben :
Die Spieler sind süchtig nach Egoshooter und Gewaltspiele - schließlich haben sie per Post und per E-Mail die Leute mit Gewalt und Tot bedoht sollten die Spiele verboten werden.
Alle Egoshooter Spieler kommen ohne Ihre Spiele nicht mehr klar und fangen an wahrlos zu morden.
 
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umgang mit waffen zu haben kann man nicht einfach mit der ausbildung im umgang mit waffen gleichsetzen.
zur ausbildung gehört schon einiges mehr, z.b. den respekt vor der waffe eben nicht zu verlieren, das ist ein wesentliches element. wer nämlich den respekt vor der waffe verliert, der macht solchen umfug wie einen amoklauf.

genau darum geht es, zu wissen, was eine waffe anrichten kann, sie aber nicht dazu zu verwenden, anderen zu schaden, also respekt vor der waffe zu haben und den auch zu behalten.
 
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