offener Brief an Trump

Ich bin trotzdem dagegen. Taser, Pfefferspray alles okay. Aber keine Normalkaliber, das braucht man zu Hause nicht.
 
Vlt. sollte man die Frage mal anders stellen ...

wieso bewaffnen sich denn Privatleute?

Wenn die Staaten kein Geld mehr haben,
um die grundlegendsten Bedürfnisse ihrer Bevölkerung
zufriedenststellend zu finanzieren,
läuft doch etwas schief :ugly:
 
Kaum zu glauben, aber unser Sigmar Gabriel hat mal ein paar Worte gesprochen die ich nicht zu verkehrt finde:

Gabriel nannte ein Beispiel für ein Signal der Stärke an Trump: "Wenn er von uns Milliarden zurückfordert für die Militärausgaben der USA, dann müssen wir von ihm Milliarden zurückfordern, die wir für die Flüchtlinge ausgeben müssen, die gescheiterte US-Militärinterventionen zum Beispiel im Irak produziert haben.

Sigmar Gabriel: Donald Trump will "Regimewechsel" in Deutschland | WEB.DE

Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt ob irgend ein deutscher Politiker wohl mal zu diesem Schluss kommen würde, um Trump dümmlicher 2% Forderung für Militärausgaben mal etwas entgegen zu setzen.
Allerdings habe ich wenig Hoffnung das die aktuelle Bundesregierung unter Merkel eine solche Positon gegenüber Trump vertreten wird, obwohl sie sinnvoll wäre, um mal zu zeigen das die fehlgeleitete Politik der USA uns in Europa Geld kostet, die aus den Konsequenzen dieser Politik entsteht.
Soll sich Trump und die USA doch mal an den Kosten der Europäer, für die Ergebnisse ihrer Kriegspolitik in Nahost, beteiligen. ;)

Dazu auch passend eine Aussage Trumps an anderer Stelle:

Darüber hinaus übte Trump in dem Interview erneut scharfe Kritik an der aus seiner Sicht zu großzügigen Migrationspolitik in Europa.

Die Zuwanderung sei "eine Schande", sagte er. "Ich denke, dass sie das Gefüge Europas verändert hat, und wenn man nicht sehr schnell handelt, wird es nie wieder sein, was es war, und ich meine das nicht positiv."



Er fügte hinzu: "Millionen über Millionen Menschen zu erlauben, nach Europa zu kommen, ist sehr, sehr traurig." Aus seiner Sicht würden die Europäer damit "ihre Kultur verlieren".


Donald Trump faehrt volle Breitseite gegen Theresa May - Johnson waere "grossartiger Premier": | WEB.DE

Die Millionen von Migranten sind nicht zuletzt auch ein Beitrag US-amerikanischer Lobby-, Außen-, Wirtschafts- und Militärpolitik. Vieleicht das Trump mal jemand verklickern, das es die USA und damit auch er ist die mit dazu beitragen das Millionen Menschen in ihrer Heimat keine Perspektive für sich mehr zu sehen glauben.

Das soll nicht heißen das wir Europäer nicht auch unseren Anteil dazu beitragen, falls das jetzt wieder jemand denkt.

Aber es ist halt einfach als Trump so einen Mist von sich zu geben, immerhin wird sich eben keine Flüchtling und Wirtschaftsmigrant mit einer seeuntauglichen Nussschale aus Nahost und Afrika auf den Weg in die USA machen, wenn die USA mal wieder in Nahost und Afrika Krieg spielen, oder Korruption und Diktaturen ausnutzen um ihre Lobby- und Wirtschaftsinteressen zu bedienen.
Die machen sich dann eben auf den Weg ins besser erreichbare Europa, quasi direkt vor der "Haustür".

Aber mal davon abgsehen und um zum Abschluss noch etwas zu trollen, haben die Millionen Mexikaner und Lateinamerikaner die USA eigentlich nicht geprägt und kulturell verändert?
Ist ja da fast schon ein Wunder das Trump das nicht schade zu finden scheint. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur das diese 2% Forderung ja gar nicht von Trump erfunden wurde. Das wurde schon 2014 in Wales durch die NATO beschlossen. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland jahrelang unter dem militärischen Schirm Amerikas war, kann ich es nachvollziehen, dass die USA dafür auch ein bisschen mehr Beteiligung sehen wollen.
 
Das mit der 2%-Hürde ist ja nur eine Richtungsvorgabe bis 2024.
Die Bündnispartner haben sich drauf geeinigt, dass sie sich bis dahin in Richtung der 2% bewegen, dass diese schon vorher erreicht werden müssen, steht auf keinem Papier und wäre im Falle von Deutschland wahrscheinlich auch gar nicht möglich.
 
Das mit der 2%-Hürde ist ja nur eine Richtungsvorgabe bis 2024.
Die Bündnispartner haben sich drauf geeinigt, dass sie sich bis dahin in Richtung der 2% bewegen, dass diese schon vorher erreicht werden müssen, steht auf keinem Papier und wäre im Falle von Deutschland wahrscheinlich auch gar nicht möglich.

Es wurde gemunkelt das man Trump wohl mit bis 2022 entgegen kommen wollte, er das aber bis 2019 haben will.^^
 
Kann er vergessen, so ein Aufbau zieht sich über Jahre hin.
2019 - ist ja praktisch morgen - wirst du so ein stellenweise marodes Militär wie das Deutsche bzw. europäische alleine mit mehr Ausgaben nicht sinnvoll auf einen wirklich adäquaten Stand bringen.
Das muss schon vorher geplant werden, wie das Geld wo ausgegeben wird. Und wenn man bedenkt, dass der Militärapparat hierzulande schon vor 20 Jahren nach und nach kaputt gespart wurde...

Kannst dich bei Schröder und Scharping bedanken.:D
 
Nur das diese 2% Forderung ja gar nicht von Trump erfunden wurde. Das wurde schon 2014 in Wales durch die NATO beschlossen. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland jahrelang unter dem militärischen Schirm Amerikas war, kann ich es nachvollziehen, dass die USA dafür auch ein bisschen mehr Beteiligung sehen wollen.

Und da kannst du sehen, was die Nato für eine sinnfreie Politik fährt.
Man sollte die Militärausgaben auf 0,01% herunterfahren und das gewonnene Geld in Infrastrukturpläne stecken.
 
Und da kannst du sehen, was die Nato für eine sinnfreie Politik fährt.
Man sollte die Militärausgaben auf 0,01% herunterfahren und das gewonnene Geld in Infrastrukturpläne stecken.

Super Idee und dann wird uns das jeder nachmachen, ja?
Wie naiv bist du eigentlich? In der Weltpolitik herrscht das Recht des Stärkeren und das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, außer du kannst den Menschen selbst ändern.

Man sollte die Verteidigungsausgaben um einiges erhöhen, sämtliche deutsche Truppen wieder auf EU bzw. NATO Gebiet zurück ziehen und die Bundeswehr wieder zu der Armee machen, die sie laut ihrer Gründungsväter sein soll, nämlich eine Verteidigungsarmee.
 
Ich weiß nicht was du im Winter noch anziehen willst, aber wenn du nicht grad durch Sibirien musst wirst du mit den Stiefeln der Bundeswehr keine Probleme haben.
Man bekommt ja extra Gebirgsstiefel dazu, in jeder Verwendung.
Der restliche Kälteschutz ist auch mehr als ausreichend.
 
Ich weiß nicht was du im Winter noch anziehen willst, aber wenn du nicht grad durch Sibirien musst wirst du mit den Stiefeln der Bundeswehr keine Probleme haben.
Man bekommt ja extra Gebirgsstiefel dazu, in jeder Verwendung.
Der restliche Kälteschutz ist auch mehr als ausreichend.

Das kannst du aber vergessen :D

Ein Bekannter von mir ist Berufssoldat, der wurde im Spätwinter ins Baltikum verlegt,
hat sich dann für knapp 250 Euro private Winterstiefel gekauft,
weil die gestellten einfach unbrauchbar waren :ugly:

Mehr sage ich mal nicht dazu :D
 
Die Bekleidung der Bundeswehr ist komplett für'n Arsch, immer wieder kriegen die Soldaten Stiefel, die ihnen nicht passen oder Hosen, die schon beim Bücken einen Riss kriegen.:ugly:

Das liegt daran, dass der Hersteller für die Klamotten vor vielen Jahren aus Kostengründen komplett privatisiert wurde.
Mehr dazu:
Mangel bei Ausrustung: Bundeswehr fehlt Winterkleidung fur Nato-Einsatz - FOCUS Online
Schlechte Ausrustung: Mangel bei der Bundeswehr: Der Realitatsverlust einer Ministerin

Dazu noch die Sache mit dem Airbus, den Mängeln bei Kampffahrzeugen und Hubschraubern. Und das G36 wurde ja schon oft genug erwähnt...
Keine Ahnung, warum hier im Forum immer wieder behauptet wird, dass die Ausrüstung der Bundeswehr doch so umglaublich toll sei.

Das ist leider seit vielen Jahren nicht mehr der Fall, Einsparungen, Fehlplanung, Privatisierungen und allgemeine Unfähigkeit sei Dank....
 
Die Bekleidung der Bundeswehr ist komplett für'n Arsch, immer wieder kriegen die Soldaten Stiefel, die ihnen nicht passen oder Hosen, die schon beim Bücken einen Riss kriegen.:ugly:

Das liegt daran, dass der Hersteller für die Klamotten vor vielen Jahren aus Kostengründen komplett privatisiert wurde.
Mehr dazu:
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Schlechte Ausrustung: Mangel bei der Bundeswehr: Der Realitatsverlust einer Ministerin

Dazu noch die Sache mit dem Airbus, den Mängeln bei Kampffahrzeugen und Hubschraubern. Und das G36 wurde ja schon oft genug erwähnt...
Keine Ahnung, warum hier im Forum immer wieder behauptet wird, dass die Ausrüstung der Bundeswehr doch so umglaublich toll sei.

Das ist leider seit vielen Jahren nicht mehr der Fall, Einsparungen, Fehlplanung, Privatisierungen und allgemeine Unfähigkeit sei Dank....

Das G36 funktioniert wie es soll. Heckler & Koch gewinnt G36-Prozess gegen Bundesregierung - SPIEGEL ONLINE
 
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