Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Fast. Streng genommen belastest du die Spieleleistung ein bisschen über den Umweg: Die dedizierten Einheiten der GPU übernehmen zwar die Arbeit, brauchen aber natürlich Strom und verringern damit das Stombudget das der "Spieleteil" der GPU benutzen darf. Bedeutet wenn du die GPU parallel für Videoencoding benutzt (und nicht nach oben offen bist im Powerlimit) wird die Karte im Spiel nicht ganz so hoch boosten/takten wie sonst. Das macht aber kaum was aus.

Ich denke es waren etwa 3% ?
wurde im PCGH Artikel berichtet als das Relive Feature bei AMD kam ...
 
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Frage1: gibt es Gaming-Streaming Software, die tatsächlich den x265 bereits einsetzt (streaming, nicht recording) und unterstützt?

Frage2: kann man das ähnlich von PhysX an eine "kleinere" Turing auslagern und zu einer großen hinzustecken?
 
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Frage1: gibt es Gaming-Streaming Software, die tatsächlich den x265 bereits einsetzt (streaming, nicht recording) und unterstützt?

Dafür brauchst du erst mal ein Stream Anbieter der HEVC-H.265-X.265 unterstützt bei Twitch bist du auf jedenfalls an der falschen Adresse, Software sollte kein Problem darstellen.
 
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Frage2: kann man das ähnlich von PhysX an eine "kleinere" Turing auslagern und zu einer großen hinzustecken?

Nope. Liegt wahrscheinlich daran, das Bild-Daten dann erst mal aus der Haupt-Graka geholt werden müssen zum weiterverarbeiten ... das würde ganz schön viel Arbeit über den Bus bedeuten.
 
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Frage1: gibt es Gaming-Streaming Software, die tatsächlich den x265 bereits einsetzt (streaming, nicht recording) und unterstützt?
Frage2: kann man das ähnlich von PhysX an eine "kleinere" Turing auslagern und zu einer großen hinzustecken?

Traurige Antworten: Nein und nein.

Zu 1.) Streaming-Anbieter sind darauf angewiesen maximale Nutzerzahlen zu generieren, das ist ihr Geschäftsmodell. Wenn die auf einen Codec umstellen der erst ~5 Jahre alt ist wie der HEVC bedeutet das, dass Streams nicht mehr auf einer Kartoffel an Endgerät ruckelfrei abgespielt werden können --> sinkende Nutzerzahlen.
Um das zu vermeiden nutzt man also weiterhin den 15 Jahre alten AVC bis möglichst auch der letzte Zuschauer ein Gerät verwendet das den HEVC abspielen kann.
Manche sehr "fortschrittlichen" Plattformen bieten beides an - HEVC oder VP9 als Standard und wenn bemerkt wird dass das Endgerät das nicht kann oder wie gesagt die Rechenleistung einer Kartoffel hat wird umgeschaltet auf AVC, VP8,7 usw. (YouTube macht das beispielsweise). Wies bei Twitch aussieht weiß ich nicht.

Zu 2.) Das funktioniert technisch nicht, da der encoder die Rohdaten der gerenderten Bilder benutzen muss und diese riesig sind da unkomprimiert. Wir reden hier von mehreren Gigabyte pro Sekunde beispielsweise bei einem 4K-Video. Die kannste nicht mal so eben übern PCIe-Bus verschicken ohne dass vieles zusammenklappt - zwischen GPU und vRAM dagegen wo du Bandbreiten von hunderten GB/s hast ist das kein Problem.
 
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Immerhin tun sie noch was für die Gamer u Streamer , ....*Sinnloser Hate*...., und bei den Decodern wie hier auch tote Hose, ...*wieder Sinnloser Hate*....

Der Polaris HW Encoder / Decoder (VCE 3.4) und alle nachfolgenden AMD GPU's können h.264 & h.265/HEVC Main10 [4]. Dies konnte bis zu diesem Zeitpunkt nur der GM206 Chip [1][2], der Rest der Maxwell Serie hingegen nicht. Erst mit Pascal Serie (welche nach der Polaris Karte erschien) unterstütze dies Nvidia auch. Die Nvidia "Video Encode and Decode GPU Support Matrix" zeigt das ganz schön[3]. Um Maxvell v2 zu sehen muss man unten alle Grafikkarten anzeigen :)

AMD Tonga (2014) konnte auch schon HEVC decoding, jedoch noch kein encoding. Das kam wie schon erwähnt erst mit Polaris[4] :)

AVC/H.264 ist hingegen schon unendlich alt (2003 spezifiziert) und wurde als Serieller Algorithmus ausgearbeitet[5], erst H.265/HEVC bietet Mechanismen wie zB "wavefront parallel processing" für eine MultiCore Optimierte Umgebung[6].


Frage1: gibt es Gaming-Streaming Software, die tatsächlich den x265 bereits einsetzt (streaming, nicht recording) und unterstützt?

Ich habe einen HEVC Streamer entwickelt:) Ob du da ein Game oder sonstiges streamst ist meinem Tool völlig egal^^ Ich greife das Bild über die Bitblt Funktion ab und schicke es anschliessen an meinen Streamer (winGDI [9] und winUser header[10]). Eingesetzt wurden sowohl CPU (x265 [7]) als auch GPU (AMF [8]) Implementationen.

x265 (CPU) nutzt schön alle verfügbaren Kerne aus, für die RGB zu YUV420 (Convert & Chroma Subsampling) Konvertierung nutze ich einen eigenen OpenCL oder CPU Algorithmus. Wenn hier die GPU nichts zu tun hat, ist die OpenCL Variante natürlich viel schneller als wenn ein Game läuft.
AMF hingegen benutze ich mit einer RX580 oder meinem Kaby Lake G Notebook. Da muss die CPU nicht mehr so viel übernehmen und ich bin bei ~10% CPU last bei einem 4K60Hz Stream :) Ist schön anzusehen, dass ein Notebook das locker stemmt, ist ja keine kleine Datenmenge :D

Ende zu Ende in einem Lokalen Netzt hatte ich dann (meiner Messung nach) gute 43ms delay :) Assassins Creed Origins lief auf dem Ipad :ugly:

Nun zur eigentlichen Frage von allen, die bis hier hin gelesen haben :D Wie sieht es mit der Qualität aus? Kurz: x265 sieht definitiv besser aus, als die AMD HW Implementation. Noch dazu habe ich festgestellt, dass irgendwas in der Fixed Function schwingt^^ ich werde dem noch nachgehen ;) Wieso haben wir uns aber dafür entschieden, auf AMD statt auf Nvidia zu setzen?

1. GPUOpen --> Open Source code ist immer besser^^
2. Hatte per Zufall einen Kaby Lage G im Notebook und eine 1080ti im PC. Die AMD Implementation war aber jedoch mit dem GPUOpen Code so schnell fertig und erfüllte den Zweck, weshalb ich mir gar nicht die Mühe gemacht habe NVENC zu implementieren. Hole ich eventuell noch nach :).

Nvidia hat ja Mitte letzten Jahres auch Beispielcode auf Github geladen[11]. Mein Projekt war da leider schon beendet. Da wir aber mehrere Turing GPU's hier haben, wäre es noch spannend zu sehen ob auch die HEVC Qualität gesteigert wurde ;)

Quellen:
[1] https://forums.geforce.com/default/topic/998393/hvec-h-265-hardware-decoding-with-980-ti/
[2] https://forums.geforce.com/default/...-900-series/gtx-960m-hevc-encode-and-decode-/
[3] Video Encode and Decode GPU Support Matrix | NVIDIA Developer
[4] Video Coding Engine - Wikipedia
[5] https://www.h264soft.com/downloads/h264_overview.pdf
[6] http://iphome.hhi.de/wiegand/assets/pdfs/2012_12_IEEE-HEVC-Overview.pdf
[7] http://x265.org/
[8] https://github.com/GPUOpen-LibrariesAndSDKs/AMF
[9] https://docs.microsoft.com/en-us/windows/desktop/api/wingdi/nf-wingdi-bitblt
[10] https://docs.microsoft.com/en-us/windows/desktop/api/winuser/
[11] https://github.com/NVIDIA/NvPipe
 
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Abgewertet, wo? Du bleibst einfach nur ein Witz, nie kam auch nur ein einziger Kommentar zum Thema Grafikkarten, der nicht von deinem schwachsinnigen Hass auf den einzigen Grund, warum du dir deine bescheidenen nVs überhaupt noch leisten kannst, überschattet und ins Lächerliche gezogen wird.
@Incredible Alk: als Mod hast du gegen solche Auswüchse doch ein gewisses Mittel, dass auch für mehr wünschenswerte Ruhe im Forum sorgen könnte...

bescheidenen nvidias??? wer ist hier der fanboy?
 
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bescheidenen nvidias??? wer ist hier der fanboy?

Wenn du da hineininterpretierst, was du willst, hast du vielleicht sogar Recht, mir ging es in dem Zusammenhang aber weniger um die Technik als viel mehr die völlig überzogenen Preise...
Denn wenn AMD weg wäre, würde man selbst für eine Einstiegskarte bei nV 4stellige Beträge zahlen aber bekäme nicht mehr Leistung als jetzt bei ner 1050 Ti.
 
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Moment... wir reden hier bewusst noch von x264?
Ein Videocodec aus dem Jahre 2004 der dann 2013 vom sehr viel effizienteren x265 abgelöst wurde?

Soweit ich mich erinnere, hatte h.265 nur den Vorteil die Dateigröße des Videos enorm zu verkleinern. Das kostete jedoch wesentlich mehr Rechenleistung und wird heute noch nicht von jeder Software unterstützt.

Und NV brüstet sich damit, im Jahre 2019 die Videoqualität eines nunmehr 15 Jahre alten Codecs verbessert zu haben? Wow.

Die Kompression war für Stream nie wirklich wichtig, da man den Inhalt ja direkt überträgt und nicht speichert. Das Problem liegt auch auf Seiten Youtube und Twitch! Beide nutzen h.264 als MPEG-4/Standard-Encoder, falls das nicht inzwischen geändert wurde.

Es ist also trotz des Alters von h.264 mehr ein Quality-of-Life-improvement. Diese dürften immer willkommen sein!

Von der Bildqualität bestand zwischen h.264 und h.265 kein Unterschied!

Bleibt also nach wie vor dabei, dass GPUs sowohl technisch als auch qualitativ meilenweit hinter dem aktuellen Stand hinterherhinken was Videoencodierung betrifft.

Nicht zwangsweise! Mir fällt gerade ein, dass von manchen Encodern oft ein zwischenschritt von h.265 auf h.264 gemacht wurde. Für Streams ist das unsinnig. Je nachdem welches Quellmaterial man einspeiste, haben die internen Codierer von YT und TW nochmal ihren eigenen Saftladen-Kompressionssalat drüber gebügelt. Also warum nicht gleich h.264 und den Rest sparen.

Müsst man wahrscheinlich in der Praxis testen. Da ich persönlich aus Zeitmangel nicht mehr Streame, muss ich mich auf Aussagen anderer verlassen. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege! :daumen:
 
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Ausserdem macht es mir einen Heidenspaß jeden seiner Ausraster und Regelverstösse schnellstmöglich weiterzuleiten. Mittlerweile habe ich wohl schon für 3-4 seiner sehr regelmäßigen Zwangspausen sorgen können... ^^
...

Kannst stolz auf dich sein Onkel Hotte!

Und trotzdem gehst du mir am Hinterteil vorbei, oder sollte ich sagen gerade deshalb:daumen:

Weil ich deine Aktionen hinter dem Vorhang schon längst kenne du Held

Deine dezenten Andeutungen in Richtung Moderation war doch gleich schon wieder die selbe Schiene!

Ich bleib trotzdem ich basta!
 
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Niemand "mit Verstand" nutzt den GPU Encoder für live streaming. Das machen vielleicht Kinder so mit ihrem Gaming-PC. Professionelle Streamer, oder Leute die auch Quallität ihres Streams wert legen, nutzen jedoch einen zweit PC und software encoding. Das Problem ist, dass diese billig GPU Encoder nicht in der Lage sind, ein adäquates Bild bei 1080p@60FPS hinzubekommen und schnellen Bewegungen bei der durch Twitch.tv limitierten maximalen Bandbreite um die 6mbit und H.264. Das ist zzt nur durch software encoding ab einem "slow profil" machbar, und dafür braucht man eine sehr leistungsstarke CPU die dann zu 100% ausgelastet ist. Auf den meisten Nvidia GPUs wird der Speicher auch noch heruntergetaktet wenn die Encoder Einheit läuft und das reduziert die Gaming-Leistung.
 
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Von der Bildqualität bestand zwischen h.264 und h.265 kein Unterschied!
Bei vergleichbarem ConstantRateFactor nicht - nur ist die 264-Datei dann 30-50% größer.
Soweit ich mich erinnere, hatte h.265 nur den Vorteil die Dateigröße des Videos enorm zu verkleinern.
Das ist der Haupt- wenn nicht der einzige Grund überhaupt der in den letzten 30 Jahren dazu führte neue Videocodecs einzuführen. :schief:

MPEG-2, DivX, XviD, AVC, HEVC und in ein paar Jahren dann AV1 - all diese Sprünge waren immer "gleiche Bildqualität bei weniger Bitrate/Dateigröße und mehr nötiger Rechenaufwand".
Das Problem daran ist, dass der Rechenaufwand mittlerweile so extrem hoch geworden ist (da die Videocodecs bereits sehr effizient sind muss man immer üblere mathematische Methoden draufwerfen um noch was rauszuukitzeln), dass man für höhere Anwendungen spezielle Chips/Hardwarebeschleunigungen benötigt um es überhaupt abspielen zu können. Wenn du nen 4K-HEVC10-Video abspielst ohne Hardwarebeschleunigung durch eine (i)GPU oder einem dedizierten Spezialchip (Handys, TV,...) ruckelt das sogar auf einem 9980XE.

Und genau weil heutzutage die Anbieter warten müssen bis diese Hardwarebeschleunigung eine ausreichend hohe Verbreitung hat (also iGPUs ab 7000er bei Intel, GPUs ab RX400 und GeForce1000 - alles darunter kann den HEVC10 nicht vollständig in Hardware) bleibt man ewig auf den alten Codecs die auch für heutige Verhältnisse noch auf ner Kartoffel flüssig laufen.

Es gibt technisch keinen einzigen Grund den uralten AVC weiter zu benutzen. Es wird nur nicht umgestiegen weil zu viele Leute da draußen deren PC 5+ Jahre alt ist dann in die Röhre schauen. ;)


Der Unterschied ist halt ganz extrem bei Videocodecs zwischen Allzweck-CPU und dedizierter/spezieller Hardware.
Beispiel: PC meiner Frau (6600K+GTX970) kann keinen 4K-HDR10 HEVC Clip abspielen mit mehr als gefühlten 3 fps. Weil keine der Hardware eine dedizierte Einheit dafür hat. Der rechner gibt sich alle Mühe, verbraucht >100W und produziert Standbilder. Wenn sie das genau gleiche Video auf ihr Smartphone lädt läuft das Ding völlig problemlos ruckelfrei bei ~1W verbrauch - denn moderne Smartphone-SoCs können den HEVC selbstverständlich in Hardware.
 
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Irgendwie sinds immer die selben Sturböcke, die sich mit ihren Stahlhämmern
die Schädel eintrümmern müssen. Andere mit Halb- und Unwahrheiten bewerfen
müssen. Schmutzkübelkampagne nennt man sowas.

Habts ihr keine Hobbies (Spielen, Hardware?), keine Männer/Frauen, keine
anderwärtigen Beschäftigungen (Lesen, Reiten, Radfahren?), kein zufriedenes,
entspanntes Leben?

Egoistenbagage..
... unfähig etwas und andere (Meinungen/Standpunkte ) mit Gelassenheit, Humor
und Gelassenheit anzunehmen.

:motz:
 
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Traurige Antworten: Nein und nein.

Zu 1.) Streaming-Anbieter sind darauf angewiesen maximale Nutzerzahlen zu generieren, das ist ihr Geschäftsmodell. Wenn die auf einen Codec umstellen der erst ~5 Jahre alt ist wie der HEVC bedeutet das, dass Streams nicht mehr auf einer Kartoffel an Endgerät ruckelfrei abgespielt werden können --> sinkende Nutzerzahlen.
Um das zu vermeiden nutzt man also weiterhin den 15 Jahre alten AVC bis möglichst auch der letzte Zuschauer ein Gerät verwendet das den HEVC abspielen kann.
Manche sehr "fortschrittlichen" Plattformen bieten beides an - HEVC oder VP9 als Standard und wenn bemerkt wird dass das Endgerät das nicht kann oder wie gesagt die Rechenleistung einer Kartoffel hat wird umgeschaltet auf AVC, VP8,7 usw. (YouTube macht das beispielsweise). Wies bei Twitch aussieht weiß ich nicht.

Zu 2.) Das funktioniert technisch nicht, da der encoder die Rohdaten der gerenderten Bilder benutzen muss und diese riesig sind da unkomprimiert. Wir reden hier von mehreren Gigabyte pro Sekunde beispielsweise bei einem 4K-Video. Die kannste nicht mal so eben übern PCIe-Bus verschicken ohne dass vieles zusammenklappt - zwischen GPU und vRAM dagegen wo du Bandbreiten von hunderten GB/s hast ist das kein Problem.

Vorallem ist HEVC teuer (Geld nicht Rechenleistung) und das Protokoll RTMP unterstützt weder HEVC noch VP9.
Zudem werden die Streams doch sowieso neucodiert, sodass die Input-Stream für den Zuschauer erstmal egal ist.

Wenn man per CPU oder QuickSync aufnimmt müssen die fertigen Bilder auch zurück, ich glaube nicht, dass die Bandbreite ein Problem wäre.

Von der Bildqualität bestand zwischen h.264 und h.265 kein Unterschied!

Bei gleicher Bitrate sind die Videso gleich groß und die Qualität ist bei h265 besser, bei gleicher Optik benötigt man eine geringere Bitrate.

Für Streams ist das unsinnig. Je nachdem welches Quellmaterial man einspeiste, haben die internen Codierer von YT und TW nochmal ihren eigenen Saftladen-Kompressionssalat drüber gebügelt.

Spart halt Bandbreite beim Upload oder sieht besser aus.
 
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Fast. Streng genommen belastest du die Spieleleistung ein bisschen über den Umweg: Die dedizierten Einheiten der GPU übernehmen zwar die Arbeit, brauchen aber natürlich Strom und verringern damit das Stombudget das der "Spieleteil" der GPU benutzen darf. Bedeutet wenn du die GPU parallel für Videoencoding benutzt (und nicht nach oben offen bist im Powerlimit) wird die Karte im Spiel nicht ganz so hoch boosten/takten wie sonst. Das macht aber kaum was aus.

Ehrlich gesagt sehe ich keinen Unterschied im Powertarget. Ist die GPU auf 100% schwankt sie so zwischen 65-75% im Powertarget, mit Streaming seh ich da keine Ausreißer. Es macht wahrscheinlich 1-2% aus.:ka:
 
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Zudem werden die Streams doch sowieso neucodiert, sodass die Input-Stream für den Zuschauer erstmal egal ist.

Also ist es definitiv nach wie vor so? Hatte schon Angst, ich hätte mich geirrt. Soweit kein Fortschritt von YT und SW.

Wenn man per CPU oder QuickSync aufnimmt müssen die fertigen Bilder auch zurück, ich glaube nicht, dass die Bandbreite ein Problem wäre.

Bandbreite ist inzwischen mehr ein Problem der Streaminganbieter. Das Thema war allerdings für den Privatanwender vor etwa 5-10 Jahren eine große Sache. Damals mit Steinzeitinternet und Festplattenmangel.

Kann mich heute noch sehr gut daran erinnern, wie ich auf "schnellen" SCSI-Platten verarbeiten/encodieren musste und die Ergebnisse auf lahmen Hochkapazitäts-Festplatten speichern musste. Heutzutage hat man ähnliche Probleme mit den SSDs, die zwar schnell sind, jedoch an Größe kränken. (reiche Leute ausgeschlossen!)

Das Speichern und lagern übernehmen mittlerweile die Streaminganbieter. Die schlechte Qualität in den Stream kommt normalerwiese eher davon, dass diese mit der Datenmenge auf ihren Servern knausern und die Quelldateien bis nahe an die Unkenntlichkeit komprimieren.

Bei gleicher Bitrate sind die Videos gleich groß und die Qualität ist bei h265 besser, bei gleicher Optik benötigt man eine geringere Bitrate.

Ok, müsste mich da erst neu einarbeiten. Je nach Software war h265 meistens eine Zusatzsoftware, ein Plugin oder man brauchte spezielle Hardware. War immer ein echter Graus!

Spart halt Bandbreite beim Upload oder sieht besser aus.

Sieht man die Unterschiede wirklich in 720p oder 1080p? Bei den neueren 4k-Streams würde ich das ja verstehen. Als Streamer würde ich inzwischen schnellere Internatanschlüsse gerade im Upload immer bevorzugen.

Bei vergleichbarem ConstantRateFactor nicht - nur ist die 264-Datei dann 30-50% größer.

Das ist der Haupt- wenn nicht der einzige Grund überhaupt der in den letzten 30 Jahren dazu führte neue Videocodecs einzuführen. :schief:

So viele Vorteile wie neue Codecs haben können, bringen sie meiner Erfahrung nach auch eine ganze Menge Chaos und Terror mit. Ich kann garnicht mehr zählen wie viele "Codec wird nicht Unterstüzt"-Meldungen ich in meinem Leben gesehen habe.

Beim Streaming dürfte die Auswahl da begrenzt sein.

MPEG-2, DivX, XviD, AVC, HEVC und in ein paar Jahren dann AV1 - all diese Sprünge waren immer "gleiche Bildqualität bei weniger Bitrate/Dateigröße und mehr nötiger Rechenaufwand".

MPEG-2 und DivX sind die Klassiker, die jeder kennt und kann. Bei DivX scheiterte es letztendlich am Lizenzmodell und dem Schwachsinn mit den ständigen Updates und Playern. Das ist fast so schlimm wie die Grütze mit Adobe Flash im Browser.

Es gibt technisch keinen einzigen Grund den uralten AVC weiter zu benutzen. Es wird nur nicht umgestiegen weil zu viele Leute da draußen deren PC 5+ Jahre alt ist dann in die Röhre schauen. ;)

Das kann sein! Die Optionen von h.265 waren oft ausgegraut oder komplett deaktiviert. Könnte an der verwendeten Hardware gelegen haben.

Heutzutage sind 5 Jahre bei Spielern keine Seltenheit mehr. Um 2013 rum kam aus dem Kopf Haswell. Die 4000er Intel-CPUs sind in 2019 weiterhin beliebt.

Es sind für gewöhnlich die GPUs, die wieder und wieder Updates benötigen. Dabei nimmt der eine oder andere Hobby-Streamer sicher die Möglichkeit wahr es darüber zu machen, wenn es neu beworben wird. Der Standard-Spieler hat nicht unbedingt die Kenntnisse einen 2. PC nur für Streaming zu verwenden oder wie es über die CPU läuft, ohne ihn beim Gaming zu stören.

Test hierzu von PCGH sind jederzeit willkommen ;)
 
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Das Problem ist, dass H.265 nur ab dem ~mittleren Preset richtig gut ist.

Bei den schnellen Presets, die für livestreaming taugen würden gibts gegen ähnlich fordernde h.264 presets fast keine Vorteile.

h.265 bringt halt genau da große Verbesserungen, wo der Ertrag bei den langsamen h.264 presets den Aufwand nicht mehr gerechtfertigt hat. Sprich, wenn man viel encoding zeit investiert, dann macht h.265 mehr draus, als h.264.
Aber die Grundanforderungen sind halt einfach ein gutes Stück höher. Und die liegen eben zu hoch für echtzeitencoding.

Wo h.265 auch generell glänzen kann ist bei extrem niedrigen Bitraten im Bereich 500-2000 kbps. Aber das ist selbst für Streaming zu wenig. Da nutzt man ja meist ca. 5000-7000 kbps.



Letzten Endes kommt es eh drauf an, welche features in Hardware umgesetzt werden. Ich denke es ist dabei völlig egal, ob da jetzt ein h.264 oder ein h.265 Format rauskommt. Die Hardwareeinheiten beherrschen eben eine bestimmte kompression die eine gewisse Qualität erzeugt. Nur weil Nvidia den encoder h.265 kompatibel machen würde, würde das ja nicht zu besseren Ergebnissen führen. Die Hardwareeinheiten wären ja weiterhin auf dem selben feature bzw. Leistungsstand.
 
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bei den codecs kommt es nur auf qualität versus datei/stream-größe an.
h265 soll angeblich im 4k bereich bei gleicher qualität h264 überlegen sein.
umso älter und länger ein codec verbreitet ist, desto besser.
werden ja auch in hardware auf millionen geräten decodiert...

wer will sich schon alle 2 jahre neue hardware kaufen.
 
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Lol.... Der 13 Jahre alte Codex wird also in den fast settings endlich in 2019 von den 1000€ gpus von Nvidia übertroffen...

Achtung: Die Medium settings mit dem alten codec sehen trotzdem besser aus per CPU :ugly:
 
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