Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Also ist es definitiv nach wie vor so? Hatte schon Angst, ich hätte mich geirrt. Soweit kein Fortschritt von YT und SW.

Muss ja, sonst könnte man keine unterschiedlichen Qualitäten auswählen.

Bandbreite ist inzwischen mehr ein Problem der Streaminganbieter. Das Thema war allerdings für den Privatanwender vor etwa 5-10 Jahren eine große Sache.

Ich rede von der internen PCIe Bandbreite ^^.

Das Speichern und lagern übernehmen mittlerweile die Streaminganbieter. Die schlechte Qualität in den Stream kommt normalerwiese eher davon, dass diese mit der Datenmenge auf ihren Servern knausern und die Quelldateien bis nahe an die Unkenntlichkeit komprimieren.

Bei Youtube/Google kann man die Videos auch als Datei in sein Google-Drive (oder wie das heißt) laufwerk legen und dann mit seinem Kanal verknüpfen.
So hat man mit einem Upload direkt die Downloadmöglichkeit in Origialqualität und ein YT-Video.

Je nach Software war h265 meistens eine Zusatzsoftware, ein Plugin oder man brauchte spezielle Hardware. War immer ein echter Graus!

Bis man neue Codecs, insbesondere Closed-Source-Codecs, in Schnittsoftware sieht dauert es eh immer ewig. Und dann auch meist erstmal als Exportoption und nicht zum Bearbeiten. Alles sehr träge.

Zumindest an der VP9 Encoder-Front tut sich aber so einiges:
SVT-VP9 Is Intel's Latest Open-Source Video Encoder Yielding High Performance VP9 - Phoronix
 
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Muss ja, sonst könnte man keine unterschiedlichen Qualitäten auswählen.

Ich war mir über den Umfang der Einstellmöglichkeiten nicht bewusst. Früher hatte man da wenig Auswahl und höchsten 2-3 Optionen. Mittlerweile gibt es neben Auflösung, Bitrate und Codec/Enocer dutzdende weitere Menüs mit diversen Qualitätsstufen.

Daher wundert mich auch, warum erneut so mancher "Spezialist" sich in diesen Thread begibt und sofort sagt X sieht generell besser aus als Y. Gerade bei Streaming und Broadcastsoftware, ja das Bild-in-Bild Mit Kamera und Mikrofon Ambiente, hängt das über alle Maße von der verwendeten Hardware in und um den PC ab.

Externe Konsolen wie die Nintendo Switch oder Sony PS4 brauchen weiterhin extra Capture-Karten. Software wie OBS ist lediglich der letzte Baustein.

Ich rede von der internen PCIe Bandbreite ^^.

Ist die denn so wichtig? War beim CPU-Encoding nicht ein Kopiervorgang vom VRAM in den Arbeitsspeicher des Sysetms hin zur Verarbeitung in der CPU involviert? Ich sehe hier bereits unzählige mögliche Flaschenhälse und Gründe warum das CPU-Encoding neben Performancegründen so viel Leistung verliert.

Bei Youtube/Google kann man die Videos auch als Datei in sein Google-Drive (oder wie das heißt) laufwerk legen und dann mit seinem Kanal verknüpfen.
So hat man mit einem Upload direkt die Downloadmöglichkeit in Origialqualität und ein YT-Video.

Das klingt nicht gerade handlich und praxistauglich. Mit so manchem langsamen Upload dauert das ja ewig. On-the-fly streamen stelle ich mir damit extrem unbequem vor. Die meisten Persönlichkeiten auf Twich verdienen am meisten mit Live-Streams und den Unterstützern und Superchats.

Speicherung wäre höchstens für die fertigen Zusammenschnitte auf Youtube interessant. Wobei man dort wiederum nicht den großen Aufwand betreiben muss. Viele Youtuber machen sich die Mühe garnicht erst und bringen lediglich kommentarmäßig ihr Bild mit Mikrofon ohne extra Bearbeitung und Effekt. Ist alles eine Frage der Publikumsgröße.

Bis man neue Codecs, insbesondere Closed-Source-Codecs, in Schnittsoftware sieht dauert es eh immer ewig. Und dann auch meist erstmal als Exportoption und nicht zum Bearbeiten. Alles sehr träge.

Da sprichst du etwas an. Gerade Codecs sind und werden imme eine Plage sein. Man schaue sich nur einmal an wie der sprichwörtliche Dreck von "Adobe Flash" sich hartnäckig in vielen Videos hält. Selbst deaktiviert ist es eine Plage, da manche Webseiten und Streamingservices nicht davon weg wollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Ich war mir über den Umfang der Einstellmöglichkeiten nicht bewusst. Früher hatte man da wenig Auswahl und höchsten 2-3 Optionen. Mittlerweile gibt es neben Auflösung, Bitrate und Codec/Enocer dutzdende weitere Menüs mit diversen Qualitätsstufen.

Ich meinte die Auflösungsoptionen beim Streamingdienst, als Zuschauer :ugly:. Der Streamer sendet ja nur eine Auflösung, der Zuschauer kann aber zwischen mehreren wählen.

Ist die denn so wichtig? War beim CPU-Encoding nicht ein Kopiervorgang vom VRAM in den Arbeitsspeicher des Sysetms hin zur Verarbeitung in der CPU involviert? Ich sehe hier bereits unzählige mögliche Flaschenhälse und Gründe warum das CPU-Encoding neben Performancegründen so viel Leistung verliert.

Da CPU- und Quicksync-Encoding auch gut funktioniert sehe ich da eben keine Probleme, warum man nicht theoretisch - wenn der Treiber das kann - eine zweite GPU zum kodieren nehmen können sollte. Nur eine theoretische Überlegung zur Machbarkeit, der Nutzen sei mal dahin gestellt.

Das klingt nicht gerade handlich und praxistauglich. Mit so manchem langsamen Upload dauert das ja ewig. On-the-fly streamen stelle ich mir damit extrem unbequem vor. Die meisten Persönlichkeiten auf Twich verdienen am meisten mit Live-Streams und den Unterstützern und Superchats.

War auch nicht für das Streamen gemeint, sondern als Zwitterlösung für beste Qualität bei Bedarf und Video on Demand bei Youtube - mit einem Upload.
 
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Ich meinte die Auflösungsoptionen beim Streamingdienst, als Zuschauer :ugly:. Der Streamer sendet ja nur eine Auflösung, der Zuschauer kann aber zwischen mehreren wählen.

Richtig, wobei die Server beim Streamingdienst inzwischen der limitierende Faktor geworden ist. Du siehst regelmäßig das Hick-Hack, wenn die Streamer an ihren Setup trotz aller Mühe kein gutes Bild/Ton hinbekommen, weil der Dienst auf der Gegenseite wieder einmal streikt.

Finde es jedesmal abartig, wenn man die höchste Bildqualität einstellt und der Dienst einem irgendwann heimlich die Qualität runterdreht. Gibt nichts nervigeres! :wall:

Da CPU- und Quicksync-Encoding auch gut funktioniert sehe ich da eben keine Probleme, warum man nicht theoretisch - wenn der Treiber das kann - eine zweite GPU zum kodieren nehmen können sollte. Nur eine theoretische Überlegung zur Machbarkeit, der Nutzen sei mal dahin gestellt.

Zweite GPU oder sogar ein Zweit-PC halte ich für einen kompletten Overkill. Die meisten Streamer tun es wegen ihrer Persönlichkeit, nicht um wettbewebsfähig zu sein. OBS ist quasi die Einstiegslösung, um sich mit der Materie überhaupt vertraut zu machen.

Billige Kamera, Mikrofon vorausgesetzt kann jeder 0815-Streamer damit anfangen. Die Einarbeitung dauert trotzdem ein wenig und man muss sich tief reinhängen. Viele steigen danach auch wieder aus und bleiben beim regulären Shadowplay + Mikrofon ohne Face-reveal oder großes TAM-TAM.

Wichtiger als ein Zweit-Setup, ob GPU/CPU/PC sehe ich einen zweiten Monitor als Pflicht. Wirkt immer unheimlich unprofessionell, wenn der Streamer im Laufe des eigentlichen Streams rumfummelt und der Zuschauer muss hilflos mitansehen. Anstatt eine dicke CPU samt Rechnerstruktur lohnt eine Capture-Karte ab 70€. Damit kann man wesentlich mehr anfangen und ist sogar flexibler.

War auch nicht für das Streamen gemeint, sondern als Zwitterlösung für beste Qualität bei Bedarf und Video on Demand bei Youtube - mit einem Upload.

Naja, ich halte von solchen Maßnahmen nichts. Technische Machbarkeit ist evtl. für Puristen. Echte Streamer sind meistens an Unterhaltung und Einkommen interessiert. Ab einem gewissen Level kauft man sich sowieso Profi-Hardware oder hat sogar Sponsorships.

Die jetzige Lösung von Nvidia mit NVENC und OBS sehe ich mehr als ein QOL für den durchschnittlichen Einstiegsstreamer. Jeder Profi erweitert das Setup dann bis ins Unendliche.
 
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Lol.... Der 13 Jahre alte Codex wird also in den fast settings endlich in 2019 von den 1000€ gpus von Nvidia übertroffen...

Achtung: Die Medium settings mit dem alten codec sehen trotzdem besser aus per CPU :ugly:


News nicht gelesen oder ?

Weil in deinem Post stimmt 80% einfach nicht.
 
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Muss ja, sonst könnte man keine unterschiedlichen Qualitäten auswählen.

Wobei zumindest Twitch doch auch ein Source-Setting hat, oder? Der sollte ja dann unangetastet und eigentlich die erste Wahl sein, wenn man als Zuschauer genug Bandbreite hat.
 
AW: Nvidia Turing: Höhere Qualität beim Spiele-Livestreaming mit OBS

Da CPU- und Quicksync-Encoding auch gut funktioniert sehe ich da eben keine Probleme, warum man nicht theoretisch - wenn der Treiber das kann - eine zweite GPU zum kodieren nehmen können sollte. Nur eine theoretische Überlegung zur Machbarkeit, der Nutzen sei mal dahin gestellt.

War auch nicht für das Streamen gemeint, sondern als Zwitterlösung für beste Qualität bei Bedarf und Video on Demand bei Youtube - mit einem Upload.

Nochmal hierzu:
-Auf der Suche nach aktuellen Informationen zu diesem Thema bin ich auf folgendes Video gestoßen. Fand es recht informativ und die präsentation recht fair und neutral. Echte Informationen sind immer dienlicher als die übliche Polemik. Auf dein Thema wird auch eingegangen. :D

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Zurück