NVidia - Aktuell verschickte NDA mit zweifelhaften Passagen

Nvidia kann keine öffentlich zugänglichen Informationen als Geschäftsgeheimnis deklarieren. Das Bekanntes nicht unter das NDA fällt, steht sogar (Ich wiederhole mich) ausdrücklich im NDA drin.

[/QUOTE ]

Da muß ich doch mal einhaken. In dem Beispielfall GTX 970 mit dem "Speichergate" waren es ja eben keine "öffentlich zugänglichen " Informationen. Es waren erst einmal alles nur Vermutungen. Zu "öffentlich zugänglichen" Information wird es erst, wenn Nvidia dieses offiziell bestätigt hätte.

Gibt es jetzt aber eine Anfrage von irgendeiner Redaktion zu diesem Thema, dann könnte Nvidia dieses bestätigen, aber gleichzeitig mit Verweis auf das unterschriebene NDA das als Betriebsgeheimnis deklarieren. Dann war es das und jede Redaktion, die dieses NDA unterschrieben hat, dürfte darüber nicht berichten, da Betriebsgeheimnis. Diejenigen, die das NDA nicht unterschrieben haben, würden dann hierzu erst gar keine Informationen bekommen.
Wie man sieht, kann man solche Sauereien mit diesem NDA sehr wohl wunderbar unter den Tisch kehren.

Dieses NDA birgt enorme Sprengkraft. In Verbindung mit der recht knappen Terminsetzung, in welcher eine juristische Prüfung eigentlich kaum möglich ist, wird der potentielle Vertragspartner doch erheblich unter Druck gesetzt, diese NDA zu unterzeichnen. Ohne zu wissen, was da für mögliche Konsequenzen folgen können. Der Liebesentzug seitens Nvidia bei Verstoss könnte da noch das Kleinste Übel sein.

Mal sehen, was da demnächst noch so alles von dem grünen Laden aus Santa Clara kommt. Mittlerweile traue ich denen jede Schweinerei zu ...
Alles leider eine Folge, das man nahezu konkurrenzlos ist. Denn wäre dem anders, dann könnte Nvidia sich solche Böcke niemals leisten. Aber so wird es wohl bedauerlicherweise folgenlos durchgehen und demnächst werden die Daumenschrauben noch weiter angezogen ....
 
Das was du schreibst stimmt hinten und vorne nicht

Du meinst also NV bestätigt dir das, verweist aber auf NDA. :ugly:das ergibt keinen Sinn dann sagen die dir einfach garnix.

Sieh dir das Video von Gamers Nexus

YouTube


Das was die Leute finden und dann Publizieren ist deren Ding, das unterliegt doch nicht dem NDA.


Das ganze wird hier im schlimmsten maßen interpretiert und wie eine Verschwörungstheorie aufgebauscht.


Die ganzen Fanboys wittern Blut und reiben sich die Hände.
 
AMD wird das neuerliche Verhalten von NV nicht entgangen sein, man wird reagieren, die PR-Abteilung ist stark bei AMD, ich bin zuversichtlich!
 
@facehugger das ist das Problem ihr wisst nicht worum es geht
Dann erhelle uns Unwissende doch bitte;) Dann packe ich meine "Fackel samt Mistgabel" auch gerne wieder ein... Ich beziehe meine "Meinungsmache" halt aufgrund von Aussagen einiger Redakteure die "Ahnung" von solchen NDA`s haben müssten/sollten. Und wenn jene sagen, das denen ein solches NDA mit bis dahin noch nicht bekannten "Verklausulierungen" bisher noch nicht untergekommen ist, glaube ich das denen auch zunächst eher als jedem Forenmitglied hier, sorry.

Und Nvidia hat sich in der jüngsten Vergangenheit eben ein paar ganz "schöne Dinger" geleistet, um es mal auf den Gassenjargon herunterzubrechen. Deswegen bin ich viel eher skeptisch und misstrauisch, auch wenn dieser "Maulkorb" von einigen verharmlost und heruntergespielt wird.

Wehret den Anfängen! Nvidia testet einfach (wieder) mal aus, wie weit sie gehen dürfen. Notfalls wird halt zurückgerudert (siehe GPP) oder es bestand halt ein weiteres mal ein "kleines" Kommunikationsproblem. Im wahrsten Sinne des Wortes, ähem des NDA`s...:D

Gruß
 
Was ist schon eine Interpretation wert, wenn sie nicht geteilt wird.....

Fakt ist, dass gewisse Formulierungen sehr viel Interpretationsspielraum zulassen und man bei Vertragsgegenständen doch immer vom schlimmsten ausgehen sollte.
Da sollte es doch gut sein, wenn dabei geschulte Leute erklären, dass Vorsicht zu walten ist - sollte man meinen.
Leider sieht es etwas anders aus: Anmaßender Weise wird alles runter gespielt und mit Floskeln a' la "ist noch nie was passiert" verharmlost und solch Handhabe und Geschäftspolitik seitens NVIDIA geradezu begrüßt.

Man könnte genauso gut argumentieren grundsätzlich bei Rot über die Ampel zu gehen / gehen zu dürfen bzw können mit der Vergewissheit, dass man noch nie deswegen belangt wurde und Bußgeld hat bezahlen musste. Solche Gesetze sind doch im Grunde nur Richtlinien, die auf Sympahtie-Ebene gehandelt werden. *Ironie off

Warum maßt man sich hier dermaßen an urteilen zu können wie der Interpretationsspielraum der NDA zu werten ist?
Da wird man beledigt, diskreditiert, es wird gehetzt....nur um was zu verteidigen?

Wenn man einen Vertrag unterzeichnet, dann tut man das, weil man sich mit den Verbundenheiten arrangieren kann/will und verpflichtet sich grundsätzlich freiwillig. Ja, auch wenn man sich abhängig machen will.
Wer sich nicht beschneiden lassen will, hat die Möglichkeit es auszuschlagen, was Heise im Endeffekt tat. Warum man denkt denen jetzt einen Strick daraus zu ziehen erschließt sich mir nicht.

Nicht vergessen: Alle Unterzeichner handeln im Interesse seines gebietenden Zulieferer. Alles andere wäre nicht nur heuchlerisch, sondern auch vertragsbrüchig.
Was auch immer der Vertrag im Detail zu bedeuten hat, hat jeder Unterzeichner zu verantworten und auszutragen. Soll Heise sich jetzt auch noch dafür entschuldigen sich nicht unter Wert zu verkaufen?

Es sieht so aus als ob die Community das hier austragen soll. Da wird einfach Urlaub beschlossen und es ausgesessen?
Heise steht sich seinen Mann und zeigt Rückrat.
PCGH und andere jammern, dass man ihnen nicht mitgeteilt hat wie sie ihren Job zu bewältigen haben - Heise wollte nicht intervenieren, sondern uns auflaufen lassen (?) heul pins .... kommt das so hin?
Da ist man doch selber schuld, wenn man sich so ein Ei ins Nest legt! Unterlasst das endlich Heise ans Bein zu pissen. Heise ist weder euer Vormund noch für andere Redaktionen verantwortlich. Dass man beklagt keine Rechtsabteilung zu haben ist dazu erbärmlich es Heise vorzuwerfen eine zu haben und davon Gebrauch zu machen.

:banane:
 
AMD wird das neuerliche Verhalten von NV nicht entgangen sein, man wird reagieren, die PR-Abteilung ist stark bei AMD, ich bin zuversichtlich!

Achso, du meinst also es wäre klug von AMD wieder blöde Sprüche zu klopfen. Ja, klingt sehr vernünftig, vor allem weil man ja auch eine Alternative zur bevorstehenden Gen von nVidia in der Tasche hat. Nicht.

Meine Sicht zu diesem NDA: Mag sein, dass es drakonischer Formuliert ist als NDAs anderer Hersteller, mag auch sein dass Journalisten mit harten Konsequenzen gedroht wird, wenn Informationen vorab veröffentlicht werden. Mag auch sein, dass darin steht dass man nicht zu ungunsten von nVidia urteilen darf. Okay. Wie mir scheint haben die meisten Hardware-Magazine und Seiten das NDA unterzeichnet, einge wie Gamestar, PC-Welt und heise nicht.
Was in solchen NDAs steht, ist allgemein meist sehr rigide und klingt beim Durchlesen hart. Aber sobald es abgelaufen ist und das Produkt am Markt ist, kräht eigentlich kein Hahn mehr danach was darin steht. Ich bezweifle zum Beispiel, dass nVidia ernsthaft erwartet, dass bei einem Test einer neuen Grafikkarte ausschließlich positive Aspekte erwähnt werden. Ich zweifle auch an, dass nVidia bei einem weniger gefälligen Testfazit irgendwelche juristischen Schritte oder Klagen gegen die Tester einreichen wird.
So ein NDA ist in erster Linie eine Abschreckung und soll Leaks verhindern. Dass man auf Journalisten derartigen Einfluss nehmen und Tests so beeinflussen will, dass nur ein völlig positives Fazit entstehen darf, kann ich mir selbst bei nVidia nicht vorstellen. Mein Gefühl sagt mir einfach, dass diese Sache viel zu sehr hochgekocht wird. Deshalb ist mein Vertrauen in die Seiten und Magazine, die das NDA unterzeichnet haben, auch nicht erschüttert. An der Integrität dieser Seiten und Magazine zu zweifeln, nur weil sie dieses NDA unterzeichnet haben, halte ich auch für voreilig und falsch und nicht zuletzt auch für unfair.
 
Schade das der Thread hier wieder von einigen wenigen so ausgeufert wurde, da gehen dann nämlich gehaltvolle Beiträge die zur Aufklärung beitragen könnten unter. Ich persönlich würde dennoch eine kritische Recherche eurerseits mit Hilfe eines entsprechend fachkundigen Rechtsbeistandes begrüßen. So könntet ihr ggf. ein paar Dinge fundamental richtig stellen oder aber eure eigenen Ansichten überdenken. :daumen:

Es wäre vernünftig gewesen erst die Stellungnahmen komplett zu lesen und auch versuchen zu verstehen, dann wäre diese Diskussion hier gar nicht erst entstanden.
Man sollte immer seine eigenen Ansichten überdenken, vor allem dann wenn man mehrmals darauf hingewiesen wird, das etwas in den Thesen fundamental nicht korrekt ist, aber man sich keine Mühe gibt konstruktiv zu diskutieren.
Selbst jetzt bin ich mir sicher dass du Thorsten nicht glaubst und immernoch denkst, Nvidia wird mit diesem Passus (der wie Igor von TH aufgezeigt hat völlig üblich in NDAs ist) Nvidia dazu berechtigen Testergebnisse zu beeinflussen oder Spezifikationen unter NDA zu stellen.
Das geht so nicht und steht auch dementsprechend im konkreten Passus.

Wenn man ein wenig recherchiert, dann kommt man auf Vorlagen, die genau diese Sätze anbieten.
Non-Disclosure Agreement (NDA) Template – Sample

3. Obligations of Receiving Party

The heart of a nondisclosure agreement is a statement establishing a confidential relationship between the parties. The statement sets out the duty of the Receiving Party to maintain the information in confidence and to limit its use. Often, this duty is established by one sentence: “The Receiving Party shall hold and maintain the Confidential Information of the other party in strictest confidence for the sole and exclusive benefit of the Disclosing Party.” In other cases, the provision may be more detailed and may include obligations to return information. A detailed provision is provided below.

Als ich meinen ersten Beitrag zu dem Thema schrieb, hatte ich genau solche x beliebigen Standardsätze im Kopf und Heise macht daraus eine Neuigkeit.
Nvidia kann natürlich den Satz zum alten NDA geändert haben, im Endeffekt ist da aber nichts neues hinzugekommen, weshalb die Redaktionen auch davon sprachen dass diese NDA im Grunde wie die anderen wirkt.
Es mag auch nicht unbedingt schlecht sein ein allgemeines NDA zu unterzeichnen, wenn man dafür auch etwas für seine Leser bekommt.
Heise hat sich hier schlicht und ergreifend vergaloppiert, indem man diesen Satz herausgegriffen hat und die Bedeutung einfach mal ungenau ins Deutsche übersetzt hat und zusätzlich noch in einen falschen Kontext gebracht hat.
Selbst wenn der Satz so gemeint sein sollte wie Heise das fälschlicherweise gesehen hat, wäre damit immer noch keine Beeinflussung der Testergebnisse möglich, denn man kann immernoch alles schreiben, was man selbst ermittelt bzw. getestet hat.

Wenn man das nicht dürfte, wäre es in der Tat ein Eingriff in die Pressefreiheit und niemand würde das NDA dann unterzeichnen, zumal das mit deutschem Recht dann gar nicht vereinbar wäre.
Nvidia würde sich außerdem einen immensen Shitstorm damit auslösen.

Dass Nvidia im Falle des NDA Bruches mit rechtlichen Konsequenzen droht, ist ja wohl das mindeste, zumindest mal pauschal androhen.
Schließlich will man ja auch - im beiderseitigem Interesse/Vorteil das NDA einhalten.

Ich persönlich würde dennoch eine kritische Recherche eurerseits mit Hilfe eines entsprechend fachkundigen Rechtsbeistandes begrüßen.

Ich denke das kann man sich schenken, allerdings werden im Hintergrund offenbar eh gerade ein paar Mühlen gemahlen und Nvidia kommt den Redaktionen in irgendeiner Weise entgegen.
Das wurde von Computerbase bisher schon angedeutet.
Ein NDA das keinen Termin nennt und wohl ein NDA für eine ganze Reihe von GRafikkarten und den Informationen dazu ist, würde gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, ohne wieder x NDAs zu verschicken.
Da kann man sich im Prinzip viel Arbeit sparen und das ist mitunter nicht mal per se negativ, dennoch könnte man natürlich NDAs zu spezifischen Produkten bringen.

Ich denke das würde alle Seiten zufrieden stellen, hier geht es aber scheinbar um eine ganze Palette, wie TomsHardware angedeutet hatte.

Sehe ich auch so.
Nvidia in die Pflicht nehmen, kommunizieren dass die NDA nachdem diese öffentlich geworden ist für die Redaktionen Ihren lesern nicht zu kommunizieren sei und entsprechende Abänderungen an den kritischen Passagen verlangen.

Ich sehe bis dato immernoch nicht, wo ihr die kritischen Passagen seht und warum man grundsätzlich das NDA ändern sollte.
Das Thema ist allerdings aufgrund der Berichterstattung von Heise sensibel und alleine aus der Begründung wäre eine Änderung zum alten Schema (also konkrete Produkte, nichts Allgemein) zu erwarten.

Wenn dann noch die anderen Redaktion dass NDA akzeptieren ist die Sache ruck zuck vom Tisch.

Man muss aber grundsätzlich nicht jedes NDA akzeptieren oder unterschreiben, denn das kann für seinen Leserkreis durchaus auch Nachteile haben.
Wenn man Informationen nur aufbereitet, wie es das 3D Center betreibt, haben die generell kein Interesse an NDAs.

Die Sachlage hat sich doch jetzt geändert, wo vorher die kleine Redaktion dem BigPlayer gegenüber stand, steht Nvidia jetzt äußerst bescheiden dar.

Ich denke dass es die wenigsten User interessieren wird, noch erheblich weniger als bei GPP oder dem GTX 970 3,5GB Gate.
Aber man kann ja mal gespannt sein, ob sich noch etwas ändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich poste hier mal eine Aussage von Igor (TH). Dank an poiu:daumen:

Zitat von Menace: bitte beantworte mir folgende Frage ehrlich: Hast Du nach der Veröffentlichung von heise

a) mit nvidia Rücksprache gehalten?
b) mit CB, pcgh oder (!) anderen Verlagen gesprochen?

Wann sprachst Du mit deinen Englisch-Kollegen: Vor oder nach heises Veröffentlichung?


Weil Du Offenheit forderst:

(a) Ich habe mit NV vor und nach dem Heise-Artikel telefoniert. NV war nach dem Artikel zudem extrem angesäuert, weil der Artikel veröffentlicht wurde während man mit Heise (und anderen) noch über Inhalte und eventuelle Anpassungen oder Missinterpretationen sprach. Zumal ich das NDA, das direkt von NV (BdR) kam, den deutschen NV-Vertretern in München zur Verfügung gestellt habe, da diese es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht hatten.

(b) Das Gleiche gilt für die US-Kollegen, denn es ist ja sicher logisch und liegt auf der Hand, dass man sich da untereinander auch vorher abspricht. Auch Purch als Konzernmutter der Amis hat (mit über 100 Mio Lesern pro Monat und mehreren Medien wie z.B. TH, Anandtech, Top10 Reviews usw.) eine eigene Rechtsabteilung, die ich jetzt nicht gerade als unerfahren bezeichnen würde. Bei der Interpretation von derartigen Verträgen würde ich die auch den lokalen deutschen Heise-Kollegen vorziehen, solange es nicht um deutsches Recht geht. Für die hiesige Interpretation habe ich auch noch einen hier ansässigen Anwalt bemüht. Doppelt hält besser.

Mit CB habe ich nach der Veröffentlichung von Heise und meines Artikels telefoniert, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch nichts online hatten. Für mich haben sich nach dem Telefonat mit den eigenen Kollegen keinerlei Fragen ergeben, um das alles in irgendeiner Form so hoch anzubinden, wie es Heise dann schlussendlich getan hat.

Edit:

Was mich hier wirklich anwidert, ist die romatische Verklärung von Umständen und Vorgängen, die man als Außenstehender so gar nicht vollumfänglich bewerten kann. So gesehen, hat Heise für den Moment wirklich alles richtig gemacht. Nur nachhaltig ist so etwas nicht. Das dann auch aus dem Publikum heraus noch mit Snowden zu parallelisieren, ist fast schon Comedy, wenn es denn nicht so traurig wär.


wiegesagt, diese und andere Beiträge relativieren manches, aber dank Nvidias harscher Umgangspolitik in der letzten Zeit brauchen sich die "grünen" nicht über den einen oder anderen Shitstorm zu wundern. Ob gewisse "Vorstöße/Frechheiten/Kommunikationsprobleme" nun mit oder ohne NDA aufgedeckt wurden, spielt da in meinen Augen eine untergeordnete Rolle...

Gruß
 
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Da muß ich doch mal einhaken. In dem Beispielfall GTX 970 mit dem "Speichergate" waren es ja eben keine "öffentlich zugänglichen " Informationen. Es waren erst einmal alles nur Vermutungen. Zu "öffentlich

Vermutungen sind auch öffentlich zugängliche Informationen und solange diese Vermutungen mit konkreten Tests untermauert werden, kann Nvidia da gar nichts unterbinden.zugänglichen" Information wird es erst, wenn Nvidia dieses offiziell bestätigt hätte.
CB und auch PCGH haben damals nur bevor der große Shitstorm angefangen hat bei Nvidia nachgefragt, um ihnen die Chance zu geben darauf in einem angemessen Zeitraum Stellung zu beziehen.
Das gehört sich schlicht und einfach so. Damals wurde sich auch beschwert warum Computerbase und andere Magazine noch nicht so schnell darüber berichten.
Das lag damals und heute daran dass Leser von den üblichen Abläufen und Gepflogenheiten nicht unterrichtet sind und es daher eben auch zu Missverständnissen kommt.

AMD wird das neuerliche Verhalten von NV nicht entgangen sein, man wird reagieren, die PR-Abteilung ist stark bei AMD, ich bin zuversichtlich!

Das würde ich überhaupt nicht von AMD erwarten.
Da AMD selbst auf Redaktionen/Influencer angewiesen ist die NDAs unterzeichnen, würde ich aufgrund dessen hier genau gar nichts erwarten.
Die NDA Politik von AMD ist was Testzeiten angeht zumindest ziemlich repressiv, wie man von hier oder anderweitig schon mehrfach mitbekommen konnte.

Deswegen bin ich viel eher skeptisch und misstrauisch, auch wenn dieser "Maulkorb" von einigen verharmlost und heruntergespielt wird.

Es gibt aber ganz offensichtlich gar keinen Maulkorb, wie man ja mittlerweile weiß.

Gibt es jetzt aber eine Anfrage von irgendeiner Redaktion zu diesem Thema, dann könnte Nvidia dieses bestätigen, aber gleichzeitig mit Verweis auf das unterschriebene NDA das als Betriebsgeheimnis deklarieren. Dann war es das und jede Redaktion, die dieses NDA unterschrieben hat, dürfte darüber nicht berichten, da Betriebsgeheimnis

Es wurde schon schon x Fach erläutert dass dieses Szenario nicht haltbar ist.
Die Beschaffenheit des V-rams ließ sich mit einfachen Tools felsenfest auslesen, selbst wenn Nvidia das als Betriebsgeheimnis deklariert, dann wissen es nun alle Redaktionen und können auf Basis dieser Informationen
den Passus 3c anwenden, schaut man sich den Beitrag von Thorsten an.

Natürlich hätte er über seine eigenen Erkenntnisse berichten können. Steht ausdrücklich in 3c: Informationen, die "independently developed by employees of recipient" fallen nicht mehr unter das NDA.

Und was nicht unter das NDA fällt, kann schlicht und ergreifend auch kein Betriebsgeheimnis sein.
Wenn PCGH diesen Fehler in den ersten Tests bemerkt hätte, was zugegeben sehr schwierig gewesen wäre, hätte PCGH darüber natürlich berichten dürfen.
 
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Naja mein Chef hätte das nicht unterschrieben meint er, und das was er und ich bei RUAG unterschrieben haben is keine NDA sondern ne Geheimhaltungsvereinbarung bei der es um staatsgefährdende und militärische Entwicklungen geht, wie Munition z.B. deswegen auch die androhung von bis zu 10 J Haft. Und is leider lebenslang Gültig.
Aber so ne NDA hätte er nicht unterschrieben da alles zu schwammig formuliert is auch im Amerikanischen, und er kann gut englisch, hat 10 Jahre lang deutsche Piloten in Amerika ausgebildet für die LuWa. Er meint in deutschland eigentlich egal vom recht aber sollte ein Unterzeichner gegen was Verstoẞen was NV nicht passt und die Klagen gegen den Unterzeichner in Amerika, dann kanns scho sein das der Unterzeichner wenn er Amyland betritt mit rechtlichen Folgen rechnen muss.
Aber Grundsätzlich unterschreibt man nix wenn man es nicht sicher einschätzen kann vor allem so ne Knebel-NDA welche allg. gültig is und nicht Produktbezogen.

Mir persönlich is es wurscht gibt genug seiten mit leaks und infos im Netz und irgendwelche Tests schau i mir schon lange nimmer an da viel zu oft jedes produkt superdoll is,
da trau ich den ganzen Redaktionen schon lang nimmer. Und es gibt super viele UserReviews die meist nicht so einseitig sind wie Tests von Redaktionen. Denn da gehts ums Geld bei Redaktionen und sobald es ums Geld geht .... kann sich ja jeder denken, soll aber keine Unterstellung sein, aber sobald Geld im spiel is, is klar das unternehmensschonender Berichtet wird. Die Berichterstatter wollen ja auch was verdienen aber auch glaubhaft bleiben in der Comunity....also is n schmaler Grat den die Jungs da beschreiten.
ABER jeder sollte selber soviel HiRN haben um Texte und Gespräche zu bewerten und sich seine Meinung zu bilden. Und die ohne Hirnschmalz enden dann früher oder später in nem Hirnlosen- ähm Fanboy-Lager und werden von den Konzernen gesteuert. Hitler hatte das damals auch gut drauf, wäre heutzutage wahrscheinlich ein ganz hohes Tier bei einer Marketingabteilung wenn man so das grundsätzliche heraus zieht wie er Menschen beeinflusst und manipuliert hat. (Soll nicht heißen das ich so ne Manipulation von Menschengruppen für gut heiße, aber bewundern tu ich sowas schon vom psychologischen Standpunkt. )
So und jetzt wer schmeisst den ersten Stein.

Also NDA hin oder her ich find den thread lustig mit den ganzen Rechtfertigungen und Gegenargumenten, hätte damals doch lieber Psychologie studieren sollen als Maschinenbau. Überall nur noch Politik politik politik und Geld geld geld , dazwischen irgendwelche Schafe HaHa
 
Und es gibt super viele UserReviews die meist nicht so einseitig sind wie Tests von Redaktionen. Denn da gehts ums Geld bei Redaktionen und sobald es ums Geld geht .... kann sich ja jeder denken, soll aber keine Unterstellung sein, aber sobald Geld im spiel is, is klar das unternehmensschonender Berichtet wird. Die Berichterstatter wollen ja auch was verdienen aber auch glaubhaft bleiben in der Comunity....also is n schmaler Grat den die Jungs da beschreiten.

Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht.
Computerbase wechselt ständig zwischen AMDBase/Nvidiabase/Intelbase und PCGH wird regelmäßig von beiden Lagern kritisiert, genauso auch Tomshardware, wie der Verantwortliche dort selbst geschrieben hat.
Unternehmensschonend wird eigentlich überhaupt nicht berichtet. Wenn das Produkt nicht überzeugt wird das unverblümt auch so benannt, da kann man die Hand für jede deutschsprachige Redaktion ins Feuer legen.
Userreviews sind meist für Detailinformationen interessant, aber einen umfassenden Vergleich können sie eigentlich sehr selten geben, zudem fließt dort auch sehr oft die eigene, subjektive Meinung mit ein, während Redaktionen regelmäßig die Hardware kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und daher auch nicht in Versuchung kommen den Kauf der ja Geld gekostet hat, schönzureden.

So und jetzt wer schmeisst den ersten Stein.

Man hätte sicherlich ein angemesseneres Beispiel wählen können.
 
Heise hat sich hier schlicht und ergreifend vergaloppiert, indem man diesen Satz herausgegriffen hat und die Bedeutung einfach mal ungenau ins Deutsche übersetzt hat und zusätzlich noch in einen falschen Kontext gebracht hat.
Selbst wenn der Satz so gemeint sein sollte wie Heise das fälschlicherweise gesehen hat, wäre damit immer noch keine Beeinflussung der Testergebnisse möglich, denn man kann immernoch alles schreiben, was man selbst ermittelt bzw. getestet hat.

Wenn man das nicht dürfte, wäre es in der Tat ein Eingriff in die Pressefreiheit und niemand würde das NDA dann unterzeichnen.

Erstens steht immer noch Aussage gegen Aussage, egal wie oft du das nun noch falsch darstellst. Langsam wird es ermüdend, das ständig richtigzustellen.
Zweitens schützt die Pressefreiheit in erster Linie die Presse vor dem Staat. Privat oder geschäftlich abgeschlossene Knebelverträge haben damit nicht viel zu tun, auch das wurde schon viele Seiten weiter vorne von mir genannt.

Generell ist aber kein Richter, wo kein Kläger ist. Die vermeintliche Logik "es muss ja in Ordnung sein, schließlich wurde es noch nicht einkassiert" zieht nicht.

Wenn das Produkt nicht überzeugt wird das unverblümt auch so benannt, da kann man die Hand für jede deutschsprachige Redaktion ins Feuer legen.
Userreviews sind meist für Detailinformationen interessant, aber einen umfassenden Vergleich können sie eigentlich sehr selten geben, zudem fließt dort auch sehr oft die eigene, subjektive Meinung mit ein, während Redaktionen regelmäßig die Hardware kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und daher auch nicht in Versuchung kommen den Kauf der ja Geld gekostet hat, schönzureden.

Und Redaktionen wollen auch künftig die Hardware zur Verfügung gestellt bekommen, um die eigene Arbeit überhaupt machen zu können.
Niemand ist vollständig unbelastet.
 
Du meinst sicher unseren Schaffe...:D

Du hast jetzt sein Zitat aber verändert und gemäß der Grammatik noch ein n hinzugefügt.:P

dazwischen irgendwelche Schafe HaHa

Erstens steht immer noch Aussage gegen Aussage, egal wie oft du das nun noch falsch darstellst. Langsam wird es ermüdend, das ständig richtigzustellen.

So kann man das sicherlich verklausulieren und polemisieren.
Wenn dir die nun mehrfach ausgiebigen Erklärungen nicht ausreichen um zu verstehen,dass es sich hier eben nicht um einen Eingriff in neutrale Testberichte und Artikel handelt,
dann würde ich vorschlagen du diskutierst diese Erklärungen von PCGH, TomsHardware, CB oder meine und versuchst sie argumentativ zu widerlegen.
Zu Behaupten Aussage stehe gegen Aussage scheint irgendwie der letzte Strohhalm zu sein, das ganze Verschwörungsgerüst noch am Laufen zu halten.

Ich habe dazu einen langen Beitrag verfasst und darauf geachtet, so konstruktiv und sachlich wie möglich zu argumentieren.
Wenn du sagst es stehe Aussage gegen Aussage was "solely benefit" angeht, dann darf ich zudem noch hinzufügen, dass fast jede Redaktion in D, die sich bisher dazu geäußert hat, diese Behauptung und Zuspitzung von Heise kritisieren und sie für klar falsch halten, besonders hinsichtlich einer Vorgabe wie zu berichten ist, da das gegen die Unter Punkt 3 aufgeführten Vereinbarungen zuwiderläuft.
Dazu kommen dann auch noch mehrere US-Redaktionen, inkl. deren Anwaltschaften, siehe unter anderem die Beiträge im 3DC und hier.

Das auf Aussage steht gegen Aussage herunterzubrechen... da macht man es sich wohl ein wenig zu einfach.

Hierzu vielleicht nochmal der Beitrag von Igor(TH).

3DCenter Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - nVidia - Neues generelles nVidia-NDA

Wer jedoch mal ganz emotionslos in sich geht und die üblichen Heise-Texte mit dem hier so hochgelobten vergleicht, der muss sich bei aller Liebe zum Nichtdetail schon fragen lassen, wie er den plötzlichen Unterschied zwischen beiden Spielarten des Journalismus denn erklären mag. Wenn dieser (im Vergleich zu 99% der anderen Beiträge) wirklich vor Polemik triefende Text Ernst zu nehmen sein soll, dann kann man auch eine fundierte und vollständige Übersetung des GESAMTKONTEXTES verlangen, anhand dessen sich die Rechtsabteilung das besagte Urteil gebildet hat. Dann hätte man es sicher zumindest nachvollziehen können. Aber einfach einen herausgerissenen Satz mit dem verbal eingeläuteten Ende des Journalismus hinzubetonieren und den Besucher dann damit allein stehen zu lassen muss schon gewisse Gründe haben, die man nicht im NDA suchen muss.

Computerbase schrieb:
Aber kommen wir jetzt zum konkreten Fall. Was Heise unserer Ansicht nach „vergisst“ zu erwähnen, ist der Umstand, dass diese Vereinbarung mehreren Einschränkungen unterliegt.
  • Das NDA bezieht sich nur auf Informationen, die uns Nvidia explizit vorab unter Vertraulichkeit mitteilt. Allgemein bekannt gewordenen Informationen fallen nicht unter das NDA und über diese dürfen wir, selbst wenn wir sie vorab von Nvidia selbst mitgeteilt bekommen haben, dann auch vorab berichten.
  • Die Vertraulichkeit endet, wenn ein Produkt veröffentlicht wird! Sobald also beispielsweise eine neue Grafikkarte erscheint, dürfen wir schreiben, was wir wollen.
  • Wenn Heise schreibt „Anders ausgedrückt: Journalisten dürfen nur das schreiben, was Nvidia in den Kram passt.“ ist dies aus unserer Sicht falsch. Denn mit Veröffentlichung und somit Ende der Sperrfrist zu einem Produkt, dürfen wir alles schreiben, vorher dürfen wir die von Nvidia erhaltenen Informationen schlicht nicht veröffentlichen.
Aussagen wie „Wer dieses Nvidia-NDA unterschreibt, muss sich also fünf Jahre lang dem Willen des amerikanischen Herstellers beugensind aus unserer Sicht bewusst polarisierend, irreführend und fernab jeder gelebten Praxis in der Zusammenarbeit zwischen Medien und Herstellern.
Veröffentlicht man etwas in dieser Zeit ohne Erlaubnis, droht der Klagehammer.“ Auch diese Aussage ist ohne Erläuterung des Zusammenhangs aus unserer Sicht bewusst irreführend. Es geht nämlich nur um die Informationen, die Nvidia unter Vertraulichkeit vorab mitteilt, um nichts anderes. Diese darf man per Definition eines NDAs, denn genau das ist der Sinn, bis zur Veröffentlichung nicht preisgeben, über alles andere darf frei berichtet werden, ohne um Erlaubnis zu fragen.

In eigener Sache: Stellungnahme zum Nvidia-NDA - ComputerBase

Und Redaktionen wollen auch künftig die Hardware zur Verfügung gestellt bekommen, um die eigene Arbeit überhaupt machen zu können.

Dafür müssen sie aber nicht einem Hersteller in den Hintern kriechen so wie es in deinem Beitrag mitschwingt, sondern berichten je nach Sachlage mal positiv und mal negativ.
Unter anderem auch zu lesen in den Stellungnahmen.
Und ich behaupte sehr wohl dass die Redaktionen dahingehend völlig unbelastet sind, vor allem was die Neutralität der Testergebnisse betrifft.
Niemand lässt sich wegen eines NDAs oder der Lieferung von GPU´s für wohlfeine Berichterstattung prostituieren, da schätzt du die Redaktionen einfach falsch ein.
Und wie soll das auch funktionieren? Nvidia würde sich damit nur selbst ins Knie schießen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wurde nichts polemisiert. Wir sind keine Juristen und wenn zwei verschiedene Quellen sich jeweils auf Juristen berufen, diese sich dabei aber widersprechen, müssen wir das erst mal so hinnehmen. Und wenn Redaktionen wie die PCGH darauf verweisen, dass es in ihrer langen NDA-Geschichte nie zu Problemen kam und sie daher weiterarbeiten werden wie bisher, dann kann man das glauben (und das tue ich), es sagt aber halt nichts über die rechtliche Aussagekraft der neuen Regelung aus. Da kann (auch seit Jahrzehnten) alles drinstehen, solange es nicht einmal tatsächlich angefochten wird.
Welche der juristischen Einschätzung tatsächlich der Rechtssprechung entspricht, werden wir aber erst dann erfahren, wenn ein Rechtsstreit stattgefunden hat und abschließend entschieden wurde. Vorher ist es unsinnig davon zu sprechen, eine Seite sei "widerlegt" worden oder habe sich vergaloppiert wie das hier schon getan wurde.

Davon zu trennen ist aber immer noch, auch da wiederhole ich mich, die Kritik an heises Art der Veröffentlichung. Gerade die Gamestar hat sich da positiv hervorgetan, indem sie sowohl dem NDA als auch heises Artikel, kritisch gegenüber stand. Das schließt sich durchaus nicht aus.
 
Da wurde nichts polemisiert. Wir sind keine Juristen und wenn zwei verschiedene Quellen sich jeweils auf Juristen berufen, diese sich dabei aber widersprechen, müssen wir das erst mal so hinnehmen.

Muss man nicht, da Heise bei dem herausreißen eines Satzes ganz klar die anderen Passagen unterschlägt und somit die Aussage von Heise in dieser Form Unsinn ist.
Dafür muss man übrigens kein Anwalt sein, dafür reicht der gesunde Menschenverstand schon aus.

Ich finde es übrigens sehr schade dass die die Diskussion darüber unterschlägst und die Argumente nicht widerlegst und weiterhin einfach Behauptungen aufstellst.
Da kann (auch seit Jahrzehnten) alles drinstehen, solange es nicht einmal tatsächlich angefochten wird.

Dass bei NDA Bruch (Informationen herausgeben, Launchtest zu früh online stellen etc) Konsequenzen drohen, ist doch nichts neues.
Hier kann man sicherlich einen Anwalt zur Rate ziehen, was im Fall der Fälle droht, bisher waren das folgende Konsequenzen:

A) Ausschluss aus dem Sampling
B) Keine Vorabinformationen mehr

Und das ist schon recht unangenehm, und reicht als Druckmittel aus.
Welche der juristischen Einschätzung tatsächlich der Rechtssprechung entspricht, werden wir aber erst dann erfahren, wenn ein Rechtsstreit stattgefunden hat und abschließend entschieden wurde. Vorher ist es unsinnig davon zu sprechen, eine Seite sei "widerlegt" worden oder habe sich vergaloppiert wie das hier schon getan wurde.

Du könntest schon ein bisschen konkreter werden auf was du dich jetzt genau beziehst.
Die Kernaussage von Heise, dieser Passus würde, ich zitiere:

So heißt es (ins Deutsche übersetzt): "Der Empfänger verwendet vertrauliche Informationen ausschließlich zu Gunsten von Nvidia". Anders ausgedrückt: Journalisten dürfen nur das schreiben, was Nvidia in den Kram passt. Damit degradiert Nvidia die unabhängige Presse zu einem Marketing-Instrument.

Und es geht noch weiter: "Ungeachtet des Ablaufs dieser Vereinbarung erlöschen die Verpflichtungen des Empfängers in Bezug auf jegliche vertrauliche Information fünf Jahre nach dem Datum ihrer Weitergabe an den Empfänger." Wer dieses Nvidia-NDA unterschreibt, muss sich also fünf Jahre lang dem Willen des amerikanischen Herstellers beugen – veröffentlicht man etwas in dieser Zeit ohne Erlaubnis, droht der Klagehammer.

Das Fettgedruckte zur Folge haben, wurde mehrfach mit dem NDA selbst widerlegt, da Heise hier nur einen Teilaspekt herausgreift, der, ohne ihn jetzt zu bewerten, gar nicht in die Art der Berichterstattung ob positiv oder negativ beinflussen kann, da sich hier nur auf die Informationen die von Nvidia kommen bezogen wird.
Das wurde hier nun schon zig mal erklärt, aber da von dir keine Widerlegung dessen, was hier unter anderem von Thorsten und Stellungsnahmen erörtet wurde, kommt, frage ich nochmal:

Wo liegt PCGH, Computerbase, Igor (TH), ich , Thorsten etc.. pp da im Detail nun falsch? Kannst du das bitte kurz skizzieren?

Davon zu trennen ist aber immer noch, auch da wiederhole ich mich, die Kritik an heises Art der Veröffentlichung.

Nicht nur die Art der Veröffentlichung ist das Problem, sondern auch die Behauptung von Heise, was diesen Passus "...solely benefit..." angeht und wie dieser in diesem NDA als "Maulkorb" wirken kann, und wie dieser
für wohlfeine Berichterstattung benutzt werden soll, wenn die weiteren Punkte im NDA dem diametral gegenüber stehen und komplett aushebeln.
Das NDA regelt, was passiert, wenn man von Nvidia vorab vertrauliche Informationen erhält und nicht wie man darüber berichten soll.

Vielleicht sollte man ab da beginnen die Behauptung von Heise mal zu hinterfragen anstatt so zu tun als ob Aussage gegen Aussage stünde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich hätte er über seine eigenen Erkenntnisse berichten können. Steht ausdrücklich in 3c: Informationen, die "independently developed by employees of recipient" fallen nicht mehr unter das NDA.
Das ist Deutungssache, wie ich finde. Bin da ja auch nur Leihe aber es liest sich so, dass wenn das vorab als Betriebsgeheimnis deklariert wird eben nicht davon berichtet werden darf.

Ich verstehe nicht warum ihr das nicht mal von fachkundigem Personal prüfen lasst, dann habt ihr Ruhe und vor allem Gewissheit und könnt dann ggf. recht fundiert eine Gegendarstellung zu heise machen. ;)

MfG
 
Ich denke ja, dass die erschöpfenden und mittlerweile inflationären Debatten über mögliche Klagen, faktische Änderungen, etc. durch die NDA nur (noch) Nebenschauplätze sind und Aufmerksamkeit/Kräfte binden bzw. ablenken.

Nvidia hat mit der NDA ganz klare (unterschwellige/psychologische) Signale gesendet. Das Tempo, der Druckaufbau (nur 2 Tage Zeit zum unterzeichnen; Argumentation: viele Kollegen hätten schon unterschrieben; unverhältnismäßige 5 Jahre Schweigedauer für Informationen), ist fernab von seriösem Verhalten und aufrichtigen Absichten. Frappierend wie wenig reflektiert sich einige Redakteure - nicht zwangsläufig hier, sondern (auch) auf anderen Portalen - geäussert haben und offenbar nicht bemerken wie vereinnahmt sie bereits sind (zum Teil recht erhellend die Art und der Inhalt mancher Aussagen).

Mir hat eigentlich nur noch eine (Merkel)Phrase ala "Nvidia genießt unser vollstes Vertrauen" gefehlt... manche sind aber auch schon haarscharf daran vorbeigeschrammt. Obwohl hier jedem bewusst sein dürfte, dass das kaum noch zu vermitteln ist, spätestens seit GPP.
 
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