Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Mit Canabis hatte ich früher schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hatte in meiner Jugendzeit angefangen zu kiffen.
Aber davon bin ich schon lange weg. Vom Alkohol auch. Jetzt rauche ich "nur" noch Tabak.
Damit will ich auch bald aufhören. Bzw muß es. Mein Sohn raucht übrigens nicht. Genauso wenig wie meine Frau.
Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft ist die Gehirnentwicklung erst mit dem 25 Lebensjahr abgeschlossen.
Darunter kann Canabis aber auch Alkohol schädlich sein.
Und später zu Gedächtnisproblemen, Konzentrationsstörungen und anderen Beeinflussungen führen.
Eine Legalisierung hätte nur den entscheidenden Vorteil, dass man keinen gestreckten Dreck mehr kaufen kann.
Was noch eine zusätzliche Gefahr ist.
Ansonsten hilft Canabis bei bestimmten Erkrankungen ganz gut. Und ich finde man sollte den Kranken auch erlauben selber sowas anbauen zu dürfen.
 
Man kann auch heute schon gut mit wenig Zucker leben, wenn man es möchte und mit 1 Tüte Kristallzucker 1 1/2 Jahre auskommen, aber rein geschmacklich geht es eben auch nicht ganz ohne Zucker, nicht mal beim Suppe kochen.
Ich sag ja nicht, dass der Zucker teuer sein muss, aber man muss das regulieren, damit die industrielle Herstellung von Lebensmittel transparenter wird.
Darunter kann Canabis aber auch Alkohol schädlich sein.
Darüber auch. ;)
 
Man muss nicht übertreiben. Alkohol ist nun mal ein Zellgift und über die Langzeitfolgen müssen wir nicht reden.
Wenn man viel und regelmäßig trinkt ist die Gefahr am Höchsten.

Und glaube mir ich habe in meinem Leben sehr viele Menschen mit Suchterkrankungen kennengelernt.
Manche haben sich tot gesoffen. Darunter sogar ein Arzt.
 
Man muss nicht übertreiben. Alkohol ist nun mal ein Zellgift und über die Langzeitfolgen müssen wir nicht reden.
Plastik ist auch schädlich und das nicht erst wenn es in die Umwelt gelangt, genauso wie wenn man zu oft frei verkäufliche Schmerztabletten nutzt (Nierenschäden), oder es mit der Benutzung von Nasenspray übertreibt, oder Nüsse isst, oder das verzehren vom falsche Stück Filet eines Kugelfisches sogar tödlich enden.

Man kann nicht alles verbieten und soweit totregulieren das man jeden Missbrauch und unverantwortliche Nutzung unterbinden kann und sollte es auch gar nicht (zumindest dann nicht wenn es, anders als bei Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, primär nur die betroffene Person selbst schädigt).
 
Und glaube mir ich habe in meinem Leben sehr viele Menschen mit Suchterkrankungen kennengelernt.
Manche haben sich tot gesoffen. Darunter sogar ein Arzt.
Einer meiner Bekannten hat seine Mutter durch Alkohol verloren (da war er noch kind) und sein Vater fing das trinken an, seit seine frau gestorben ist (er macht das, was seiner Frau das Leben kostete. kann man nicht glauben). Heute ist er schwerer Alkoholiker, merkt aber sein Problem nicht und mein Bekannter, also dessen Sohn, sorgt, dafür, dass er möglichst wenig trinkt und das Geld nicht verschleudert.

Ich will aber nicht abschweifen. Ich hab nichts gegen Kiffer, man muss das aber nicht legalisieren. Lieber den privaten Konsum nicht bestrafen
Man kann nicht alles verbieten und soweit totregulieren das man jeden Missbrauch und unverantwortliche Nutzung unterbinden kann und sollte es auch gar nicht.
Richtig, aber man muss es auch nicht fördern, indem man es überall und jederzeit kaufen kann.
 
Plastik ist auch schädlich und das nicht erst wenn es in die Umwelt gelangt, genauso wie wenn man zu oft frei verkäufliche Schmerztabletten nutzt (Nierenschäden), oder es mit der Benutzung von Nasenspray übertreibt, oder Nüsse isst, oder das verzehren vom falsche Stück Filet eines Kugelfisches sogar tödlich enden.

Man kann nicht alles verbieten und soweit totregulieren das man jeden Missbrauch und unverantwortliche Nutzung unterbinden kann und sollte es auch gar nicht.
Alkohol wird aber in der Gesellschaft oft verharmlost.
Es wird so getan als wenn das ein Grundnahrungsmittel wäre.
Nach dem Tabak sterben die meisten Menschen daran.
Noch vor anderen Drogen.
Man müßte zumindest die Werbung dafür stark einschränken oder verbieten.

Und was ich nicht verstehe: warum stehen Warnhinweise auf Tabakwaren?

Das ist eine riesengroße Heuchlerei. Als wenn es den Staat wirklich interessieren würde.
Die Tabakindustrie macht viel Geld und der Staat bekommt Steuereinahmen dafür.
Scheinbar müssen diese Gewinne höher sein als die Folgekosten für das Gesundheitssystem.

Und diese Warnhinweise macht man doch nur, damit man nicht solche Klagen bekommt wie in den USA.
Damit hat sich die EU juristisch abgesichert.
 
Alkohol wird aber in der Gesellschaft oft verharmlost.
Auch aber ist wird auch teilweise zu sehr "dämonisiert".
Ich bin da eher bei @Nightslaver

Es wird so getan als wenn das ein Grundnahrungsmittel wäre.
Schon sehr sehr lange nicht mehr.
Wenn wir mal zumindestens in Europa bleiben haben wir die letzten 40 Jahre eine komplette "Metamophose" hingelegt.
Gehörte Alkohol in den 1970er und 1980er noch zum guten "Ton":
Alkohol in so ziemlich jedem Film/Serie, Freitags ausgiebig am Arbeitsoplatz, Mittagspause, bei so ziemlich jeder "Veranstaltung" als Werbeträger etc. etc. ist ds alles vorbei und zum großen Teil auch richtig so. Aber was ich meiner Freizeit oder meinen 4 Wänden mache, geht halt in erster Linie mich und meine unmittelbare Umgebung an, sonst niemanden.
Alkohol gehört seit über 2000 Jahren zumindestens zur europäischen Kultur, die USA haben einmal den großen "Versuch" einer Prohibition gewagt und rausgekommen ist Korruption, eine Blütezeit der Kriminalität und Schwarzbrennereien in jedem Hinterhof. Nicht umsonst haben sie das wieder abgeschafft.
Mittlerweile ist zumindestens der gesellschaftliche Druck so hoch, das Alkohol in der Regel nur noch in Maaßen außerhalb der 4 Wände konsumiert wird.
In Zeiten wo Personaler im Internet recherchieren und Zugriff auf Facebookprofile oder andere Social Medias haben, wo Hinz und Kunz Photos hochlädt, sollte man schon vorsichtig sein, was über einen eventuell zu finden ist.
Ich glaube wir brauchen in der Hinsicht nicht noch mehr Verbote.
Übrigens gilt die Sache mit der Internetrecherche und den Personalern auch für eine eventuelle zukünftige Canabis Freigabe, wenn da über Kandidaten zu viel zu finden ist, kann man sich eventuell begehrte Jobs gleich abschminken.
Ds ist übrigens kein Scherz, das machen alle großen und seriösen Personalabteilungen vom Mittelständler bis zu großen Unternehmen!
 
Soweit ich weiß, ist in der EU der Verkauf von Drogen verboten und Cannabis gilt in der EU als Droge.
Andererseits kannst du das in Holland kaufen. Also -- keine Ahnung.
Der gewerbliche Handel ist eu-rechtlich in der Tat umstritten, so eindeutig scheint die Rechtslage aber auch nicht zu sein. Soweit ich weiß, ist in Holland lediglich die Verfolgung bei der Abgabe (relativ) geringer Mengen von der Strafverfolgung ausgenommen, der Handel grundsätzlich ist schon noch verboten und insbesondere im Großhandel, d.h. die Zulieferer für die Shops, tummelt sich die organisierte Kriminalität. Daher auch die Idee mit den Clubs und Anbau für den Eigenbedarf. Wobei ich gerne wüsste, wie letzteres Kontrolliert werden soll. Was ich so in meinen jungen Jahren auf diversen Balkonen, Maisfelder und Schränken gesehen habe, macht wenig Hoffnung, dass man einen legalen privaten Anbau besser Kontrollieren könnte. Aus polizeinahen Kreisen der SPD, namentlich den ehemaligen Vorsitzenden des Bundes deutscher Kriminalbeamten Fiedler, war und ist das auch einer der kritischen Punkte. Eine Entkriminalisierung kann dieser Meinung nach nur funktionieren, wenn man den kompletten Handel vom Anbau bis zur Abgabe staatlich kontrolliert und favorisiert daher lizenzierte Fachgeschäfte. Mal schauen, ob es hierfür tatsächlich die angedachten Modellregionen in den Entwurf geschafft haben.
Eine Entkriminalisierung ist m.E. aber schon sinnvoll, letztlich denke ich, sollte ein erwachsener (!) Mensch selbst entscheiden, was er sich und seinem Körper zumutet. Die entscheidenden Punkte sind der Jugendschutz und Kontrolle der Produkreihnheit, letzteres trifft aber auf alle illegale Drogen zu. Und ersteres natürlich für alle legalen und illegalen Substanzen...
 
Aber die Folgen des Konsums muss die Allgemeinheit tragen.
Das musste sie schon immer, genauso wenn ältere Herren sich in der Fussballkreisliga gegenseitig ins Krankenhaus treten oder jedes Jahr im Winter, Millionen Untrainierte, versuchen Ski oder Snowboard zu fahren und mit allen möglichen Verletzungen nach Hause kommen!
 
wieder ein sehr informatives Video

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Kurze Zusammenfassung wie gewünscht.
Probleme werden reflektiert die die Politik rund um die Landwirtschaft betreffen und das es nicht so einfach ist, einfach nur die Preise für die Bauern zu erhöhen. Auch wurde verdeutlicht das die meisten Problem gar nicht von der Ampel (oder anderen Regierung) gelöst werden können (weil EU Regulierungen).
Insgesamt ein Reaktion Video auf seinen eigenen vorherigen Videobeitrag zum Thema der Blockade durch die Landwirte.



Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bitte auch gleich so konsequent sein und Dinge wie Zuckerwatte verbieten, genauso wie Sahnetorte und Soft-Drinks (Coca Cola Original), jegliche Form von Eiscreme und Vollmilchschokolade.

Ach und wo wir dabei sind jeglichen Zucker einfach am besten direkt komplett verbieten, weil aus gesundheitlicher Sicht absolut gar nichts dafür spricht das wir diesen konsumieren und uns die Folgekosten, durch Erkrankungen wie Diabetes und kaputte Zähne nur Geld und Leben kosten.

Ganz ehrlich es ist einfach nur noch ermüdend.

Ich bin zwar auch absolut der Meinung das Alkohol sehr deutlich zu günstig ist (meinthalber kann z.B. die günstigste Flasche Bier auch 10 Euro kosten), aber von "permanenten Weltverbesserern" lasse ich mir sicher nicht meine maximal vier Gläser 0,5l Bier im Jahr kaputtreden und ja, mehr Alkohol trinke ich wirklich nicht im Jahr.


Das Problem ist nicht der Zucker an und für sich, sondern die Firmen, die ihn überall reinschütten, weil er so schön günstig ist, um damit die Produkte zu strecken und so keine qualitativ besseren Produkte abliefern zu müssen.

Es muss also nicht der Zucker zwingend teuerer werden, oder verboten, sondern die Gesetze nur so abgeändert werden dass das strecken mit billigen Ersatzstoffen nicht möglich ist und die Menschen dafür sensibilisiert werden weniger Zucker zu konsumieren.

Man kann auch heute schon gut mit sehr wenig Zucker leben / auskommen, wenn man es möchte und mit 1 Tüte Kristallzucker 1 bis 1 1/2 Jahre bequem auskommen, aber rein geschmacklich geht es eben auch nicht ganz ohne Zucker, nicht mal beim Suppe kochen.

Ich rede mit sicherheit niemanden irgendwas kaputt. Ich habe meine 2 Cent beigesteuert. Auch ich trinke ab und an mein Bier und da komme ich bei den Flaschen mit Alkohol auf eine ähnliche Menge.
Verbieten wird kaum möglich sein aber eine Verteuerung ist möglich und wünschenswert.
Das natürlich ebenso beim Zucker. Es soll ja Länder geben die machen das schon so. Zucker ist halt billig und ein prima Füllstoff.
Man kann sowohl ohne/wenig Alkohol wie auch Zucker leben. Vermutlich lebt es sich auch länger.
Btw selbst Tabak ist immer noch zu billig.
Aber so was darf ich vermutlich gar nicht sagen ohne das ich erneut abgestempelt werde.
Dafür ein Dankeschön.
Plastik ist auch schädlich und das nicht erst wenn es in die Umwelt gelangt, genauso wie wenn man zu oft frei verkäufliche Schmerztabletten nutzt (Nierenschäden), oder es mit der Benutzung von Nasenspray übertreibt, oder Nüsse isst, oder das verzehren vom falsche Stück Filet eines Kugelfisches sogar tödlich enden.

Man kann nicht alles verbieten und soweit totregulieren das man jeden Missbrauch und unverantwortliche Nutzung unterbinden kann und sollte es auch gar nicht (zumindest dann nicht wenn es, anders als bei Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, primär nur die betroffene Person selbst schädigt).
Sehe ich ein wenig anders.
 
Sorry, aber das sind doch nur alberne Relativierungen.
Inwiefern?
Laut Statistike trinken die Deutschen von 1970 bis zum Jahre 2020 rund 1/3 (reinen) Alkohol weniger im Jahr = 15 Liter zu 10 Liter, wir haben seit Jahrzehnten eine steigende Lebenserwartung, die ziemlich rasant voranschreitet.

Dem gegenüber stehen jedes Jahr nur bezogen auf Sport 1,25 Millionen Sportverletzungen in ärztlicher Behandlung im "Amateurbereich", die Hälfte davon Vereinssport die andere Hälfte außerhalb von Vereinen, dazu kommen dämliche Haushaltunfälle, Arbeitsunfälle etc.
Das zahlt alles die Allgemeinheit.
Ich verstehe gerade nicht so richtig wo das Problem ist, außer wir regeln das Leben jedes einzelnen in allen Einzelheiten nach wisssneschaftlichen Vorgaben, viel Spass beim durchsetzen und überwachen.
 
Dem gegenüber stehen jedes Jahr nur bezogen auf Sport 1,25 Millionen Sportverletzungen in ärztlicher Behandlung im "Amateurbereich", die Hälfte davon Vereinssport die andere Hälfte außerhalb von Vereinen, dazu kommen dämliche Haushaltunfälle, Arbeitsunfälle etc.
Das zahlt alles die Allgemeinheit.
Und schwerwiegende Erkrankungen durch Alkoholmißbrauch und Tode?
Oder sterben im Freizeitsport auch soviele am oder beim Sport?
 
Na beim Sport gibt es offensichtlich einen nutzen.
Es gab ja schon, gerade beim Sport das Verursacher Prinzip als möglichkeit ins Spiel zu bringen. Das wäre ebenso auf Alkohol, Tabak und andere Drogen anwendbar.

"Da jedoch nur ca. 0,8 % der Gesamtkosten im Gesundheitswesen den Sportverletzungen zuzuschreiben sind (2010), scheint der gesundheitliche Nutzen des Sports deutlich größer zu sein."

 
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