Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Keiner ist bereit zurückzustecken oder sich einzuschränken. Dazu kommt das ein Großteil der Bevölkerung seit Jahren weit über ihre Verhältnisse lebt, die Überschuldung vieler Bürger kommt ja nicht von ungefähr.
Das dürfte sehr sehr falsch und ein Märchen sein!
Die Sparquote der deutschen Haushalte ist im internationalen Vergleich immer noch absolut top und hat sich zu den Jahren vor der Pandemie auch nicht verschlechtert!


Auch in den Statisken für private Schuldner kann ich das nun nicht erkennen.

Hast du noch andere Quellen die eine "Überschuldung" der DE Haushalte belegen oder eine deutliche Tendenz nach oben zeigen?
 
Das ist nur in der Theorie so, beim Homo Ökonomikus. Reale Menschen handeln durchaus anders und haben erheblich mehr Kriterien, die beim Kauf relevant sind.
In der Mehrzahl auf alle Fälle nicht, da ist mehr der Wunsch danach, Vater des Gedankens!

Viele Leute lassen sich ja sogar einreden das Land steht am Abgrund und ihnen selber ginge es schlechter, obwohl sämtliche Statisken und Parameter das Gegenteil ausweisen!
 
Das dürfte sehr sehr falsch und ein Märchen sein!
Die Sparquote der deutschen Haushalte ist im internationalen Vergleich immer noch absolut top und hat sich zu den Jahren vor der Pandemie auch nicht verschlechtert!


Auch in den Statisken für private Schuldner kann ich das nun nicht erkennen.

Hast du noch andere Quellen die eine "Überschuldung" der DE Haushalte belegen oder eine deutliche Tendenz nach oben zeigen?







Daten zu Überschuldung und Privatinsolvenz.
Die durchschnittliche Verschuldung bleibt auf hohen Niveau

Mit steigende Kosten wird das nicht besser. Eine Trendwende noch nicht in Sicht auch wenn die Energiekosten mittlerweile gesunken sind.
Meiner Meinung nach fließt immer noch zuviel Kapital ins Ausland ab.



Viele Grüße,
stolpi
 
@ stolpi

So ziemlich die gleichen/selben Statisken habe ich auch gepostet und die zeigen eben NICHT, das es eine (große) Überschuldung deutscher Haushalte oder eine steigende Tendenz gibt, wenn man es mit den Vorjahren (Jahrzehnt) vergleicht. Eher sogar das Gegentei!
Und was Experten für die Zukunft vermuten, muss noch lange nicht eintreten. Den Leuten geht es nach den Zahlen wesentlich besser als sie sich von bestimmten Kreisen einreden lassen, genauso wie dem Land!
 
Warum müssen Löhne steigen, wenn Fleisch deutlich teurer wird?
Weil du so nur die finanziell Schwächsten triffst, während der Teil mit dem größeren Einkommen weiter sein Fleisch konsumiert, wie bisher auch, da es jemanden mit 2.500 Euro Netto aufwärts i.d.R. deutlich weniger treffen wird wenn die grob 400g (oder 2 Scheiben) Schnitzelfleisch im Supermarkt nicht mehr 3,49€ kosten, sondern dann 6,49€.

Viele Renter, oder Menschen mit Mindestlohn und Bürgergeld würde das aber spürbar treffen.
Anders ausgedrückt, du würdest so nur die Ärmsten zum Verzicht zwingen, während am oberen Ende wieder praktisch gar kein Effekt eintreten wird!

Ergo, einfach nur zu krähen Fleisch muss teurer werden ist in etwa eine so sozial gerechte Forderung wie zu krähen wir müssen einfach nur die Steuern für Unternehmen und Vermögende senken, dann werden die schon automatisch Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.
 
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Meiner Meinung nach fließt immer noch zuviel Kapital ins Ausland ab.
Ja, es fließt viel ab, weil viele ihre Vermögen scheinbar in Sicherheit bringen wollen und dabei die politische Stabilität in der Regel vergessen. Ich hab auch Geld in Indien angelegt. Und, ist es dort "sicher"? Und Du musst berücksichtigen, wieviel Geld in unser Land fließt. Es gibt meiner Einschätzung nach eher einen Ausverkauf. Es gibt kaum noch große deutsche Firmen, bedeutende Aktieinanteile liegen immer im Ausland.

Und in die Röhre schauen die Besitzlosen. Aber wer hat sich jemals um Sklaven und deren Bedürfnisse bekümmert? Auch jetzt sehe ich einen krassen Widerspruch zwischen den Interessen. Eingespannt werden die hunderttausenden Kleinbauern, profitieren von den zurückgenommenen Subventionen werden überproportional die großen Bauern mit mehreren tausend Hektar. Aber mit ihrer Lobby, dem Bauernverband, spannen sie ihre willigen Schafe ein.

Und genau darum wird so massiv gegen grüne Politik intrigiert. Sie würde der Mehrheit im Land nützen, einzig die Superreichen profitieren kurzfristig nicht wirtschaftlich. Und von dieser Seite ebenso wie von den destruktiven Faschisten, wird an der Demontage der Regierung und sozialer Systeme gearbeitet.

Unser Landwirtschaftsminister kann sagen was er will, es hört eh keiner zu. Stattdessen hört man auf die Einpeitscher und Hetzer. Wenn ich aktuell die Springerpresse, insbesondere die Welt, lese, könnte ich kotzen. So ist das mit dem "mündigen" Bürger. Und wie immer gilt: Bildung würde helfen.

Wir haben einen Kuchen, den es zu verteilen gilt. Zum einen kann man natürlich den Kuchen größer oder kleiner machen, zum anderen geht es darum, wer wieviel bekommt. Alle, die sich jetzt mit den Bauern solidarisieren vergessen, dass die Zeche irgender bezahlen muss. Und alle die, die starke Vertretungen habne, schneiden sich stetig größere Stücken ab, nur der Rest, ohne starke Vertretung, wie z.B. Mernschen in sozialen Berufen, bekommen relativ weniger und weniger.

Lernen wir also: Eine starke Vertretung hilft. Bei der Gelegenhbeit gilt meine Solidarität den Lokführern, einer immer noch massiv ausgebeuteten Subpopulation, die ab morgen wieder streiken. Wird sich unsere Regierung auch solidarisieren? Natürlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergo, einfach nur zu krähen Fleisch muss teurer werden ist in etwa eine so sozial gerechte Forderung wie zu krähen wir müssen einfach nur die Steuern für Unternehmen und Vermögende senken, dann werden die schon automatisch Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.
Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Und wer hat wo definiert, dass krasser, jeden Tag Fleischkonsum eine Art Menschenrecht darstellt?
 
Man gebe den Menschen CO2 Zertifikate und lasse sie damit handeln. Das regelt das Problem ziemlich einfach. Wer meint, er müsse viel Fleisch essen, egal wie teuer, der ist halt ziemlich schnelle seine Zertifikate los und muss nachkaufen. Der, der wenig Geld hat, und sich folglich teures Fleisch weniger einfach leisten kann, der hat darüber dann eine Einnahmequelle. Das würde sich vermutlich ziemlich schnell ziemlich gut einpendeln und vermutlich auch dazu führen, dass die Menschen deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Und wer hat wo definiert, dass krasser, jeden Tag Fleischkonsum eine Art Menschenrecht darstellt?
Zertifikate? So wie Essensmarken?
Da kann der Dörfler nur müde lächeln und alle Zertifikate verticken. :ugly:
Zumal man dann mehr Huhn essen kann als Kuh...die furzt weniger.
Könnte aber dem Straßenviehzeug mal einhalt gebieten indem man mal Katzen frisst.:daumen:
 
Zertifikate? So wie Essensmarken?
Nö. So wie Nutzungsrechte dem Planeten etwas Schlechtes zuzufügen.

Da kann der Dörfler nur müde lächeln und alle Zertifikate verticken. :ugly:
Zumal man dann mehr Huhn essen kann als Kuh...die furzt weniger.
Könnte aber dem Straßenviehzeug mal einhalt gebieten indem man mal Katzen frisst.:daumen:
Oder man landet bei mehr pflanzlicher Nahrung. Aber da man die bereits in Fleischform zu pressen versucht, ist da vermutlich Hopfen und Malz verloren.
 
Oder man landet bei mehr pflanzlicher Nahrung. Aber da man die bereits in Fleischform zu pressen versucht, ist da vermutlich Hopfen und Malz verloren.
Fleisch ist doch auch nur Gras in anders...sozusagen ne Evolutionsstufe höher.
Bei Fleisch sollte der erste Punkt nicht der CO2 Kram sein, sondern das Tierwohl...soweit möglich.
Und dazu gehört, das es eben teurer wird um bei den Tieren anzukommen.
 
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