Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Der Diesel der Bauern ist übrigens zu ca. 150% aus Öl, wenn man die gesamte Förderkette, den Raffinerieprozess und die Verteilung mitbetrachtet. Tendenz 200%, je nach Ölquelle. Das wird gerne übersehen, man braucht also das Energieäquivalwent von 1,5-2l Rohöl, um einen Liter Diesel zu bekommen. Darum ist es auch so wichtig, das auch oder gerade die Landwirtschaft beginnt, den Klimawandel ernst zu nehmen. Die Landwirte sind mit die am meisten Geschädigten, geht es um Dürre, Hochwasser, Stürme, Hagel etc.
Nun schließt sich für mich der Gedankengang der hinter der Forderung von doppelter Steuererleichterungen der AfD steckt.
Ganz schön clever!
 
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Aber stimmt das? Der stern hat bei der Generalzolldirektion nachgefragt und eine eindeutige Antwort bekommen: "Eine Teilnahme an Protestaktionen bzw. Demonstrationen zu land- oder forstwirtschaftlichen Themen oder der Energiepolitik ist mit steuerbefreiten Fahrzeugen im Rahmen der steuerunschädlichen Verwendung des § 3 Nummer 7 Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) zulässig", erklärt ein Beamter. Kurzum: Eine Steuerhinterziehung liegt nicht vor. Dies wäre nur der Fall, wenn die Aktionen keinen land- oder forstwirtschaftlichen Bezug hätten.

Welche meinten ja, sie könnten Landwirte wegen Steuerhinterziehung anzeigen, wenn sie mit grünen Kennzeichen fahren.
 
Damit man den Bauern hier die Lebensgrundlage entzieht, in anderen Ländern Menschen noch mehr ausbeutet und dort die Böden und Natur zerstört?
Vor allem die deutsche Fleischindustrie ist so durchoptimiert dass da keine ausländische Konkurrenz eine Chance hat gegen anzukommen. Nicht umsonst ist Fleisch in Deutschland so billig wie in quasi keinem anderen Land. Das wäre es auch ohne Subventionen.
Zudem macht alles was Transport teurer macht, also etwa die erhöhte CO2 Steuer. Auch Import teurer.

Am Ende bellen die Bauern hier, wie immer, den falschen Baum an. Wo sind die Streiks gegen Discounter und sonstige Großabnehmer? Wenn man offensichtlich doch gut organisiert ist, warum schafft man es dann nicht bessere Erzeugerpreise zu erkämpfen? Aus meiner Erinnerung hat man das nicht mal versucht. Stattdessen wird mal wieder nach dem Staat geschriehen, weil der halt den Fehler gemacht hat bis jetzt immer ein zu springen.
 
Am Ende bellen die Bauern hier, wie immer, den falschen Baum an. Wo sind die Streiks gegen Discounter und sonstige Großabnehmer? Wenn man offensichtlich doch gut organisiert ist, warum schafft man es dann nicht bessere Erzeugerpreise zu erkämpfen? Aus meiner Erinnerung hat man das nicht mal versucht. Stattdessen wird mal wieder nach dem Staat geschriehen, weil der halt den Fehler gemacht hat bis jetzt immer ein zu springen.
Die Verbraucher sind aber auch mit daran "Schuld". Damit schließe ich mich selber ein.
Aber wie ich schon mal hier schrieb: wenn man wenig Geld in der Tasche hat, muß man auf die Preise achten und zusehen wie man über die Runden kommt.
 
Die Verbraucher sind aber auch mit daran "Schuld". Damit schließe ich mich selber ein.
Aber wie ich schon mal hier schrieb: wenn man wenig Geld in der Tasche hat, muß man auf die Preise achten und zusehen wie man über die Runden kommt.
Der Verbraucher sucht nach dem niedrigsten Preis den er in den von der Politik gesteckten Rahmenbedingungen erzielen kann.
Das nennt sich Marktwirtschaft.
Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern müssen halt die Preise (etwas) hoch. Der Verbraucher hört deswegen ja nicht auf zu essen.
Preisdumping der Discounter gegenüber der Bauern funktioniert nur bei Überproduktion. Die ist weder ökologisch noch ökonomisch wünschenswert, also warum sollte der Staat diese Abfedern statt sie sich "natürlich" abbauen zu lassen indem eben durchaus mal ein überflüssiger(!) Produzent zu macht?
 
Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern müssen halt die Preise (etwas) hoch. Der Verbraucher hört deswegen ja nicht auf zu essen.
Nur leider steigen die Löhne ja kaum mit an. Deswegen sinkt dann die Kaufkraft.
Dann müssen viele bei höheren Preisen noch sparsamer sein.
Und eventuell noch mehr auf Dinge verzichten.
 
Aber wie ich schon mal hier schrieb: wenn man wenig Geld in der Tasche hat, muß man auf die Preise achten und zusehen wie man über die Runden kommt.
Wohl eher das als "der Verbraucher ist Schuld". Ich kann ja nichts dafür, dass die Niedriglohnpolitik der letzten beiden Jahrzehnte und die immer weiter explodierenden Mietpreise dafür sorgen, dass man auf billige Lebensmittel angewiesen ist. :schief:
Der Verbraucher hört deswegen ja nicht auf zu essen.
Ist das so? Wenn ich mir meine Stadt so ansehe, steigen die Obdachlosenzahlen immer weiter.
 
Wohl eher das als "der Verbraucher ist Schuld".
Ich schrieb von "Mitschuld". Nicht Schuld.
Ich kann ja nichts dafür, dass die Niedriglohnpolitik der letzten beiden Jahrzehnte und die immer weiter explodierenden Mietpreise dafür sorgen, dass man auf billige Lebensmittel angewiesen ist. :schief:
Naja, was anderes habe ich ja nicht geschrieben.

Man muss ja auch nicht jeden schwachsinnigen Kommentar hier im Forum ernst nehmen...
Ernst genommen habe ich hier so einiges nicht. Wollte in der Richtung nur mal den Wind aus den Segeln nehmen.
 
Welche meinten ja, sie könnten Landwirte wegen Steuerhinterziehung anzeigen, wenn sie mit grünen Kennzeichen fahren.
Das habe ich auch noch nicht gehört!
Aber was geht sind Ordnungswidrigkeitsverfahren, sobald sie ein Autobahnschild überfahren und keinen der "Riesendinger" haben die 80km/h laufen, die normalen und kleineren Traktoren dürfen nicht auf die Autobahn, da man dort mind. ein Fahrzeug mit 80km/h braucht (siehe 50er und 80er Zweiräder). Davon hat die Polizei und macht die Polizei auch regen Gebrauch und wurde dazu jedenfalls in "meinem Umkreis" angehalten!
 
So etwas gibt es nicht, außer man tankt sein eigenes Heizöl. Aber es gibt nirgendwo in DE verbilligte Zapfsäulen, sondern das muss man beim Finanzamt geltend machen!
Das war auch mehr ironisch gemeint. Habe nur den exzessiven Einsatz von Smileys vergessen :haha: :haha: ;) ;) :daumen: :bier: :lol: :lol: :lol:

Ändert nur nix an der Tatsache, dass man das am Ende ja auch steuerlich geltend machen kann. Da sind die Bauern aber nicht alleine. ;)
 
Nur leider steigen die Löhne ja kaum mit an. Deswegen sinkt dann die Kaufkraft.
Dann müssen viele bei höheren Preisen noch sparsamer sein.
Und eventuell noch mehr auf Dinge verzichten.


Und da liegt der Hund begraben.
Keiner ist bereit zurückzustecken oder sich einzuschränken. Dazu kommt das ein Großteil der Bevölkerung seit Jahren weit über ihre Verhältnisse lebt, die Überschuldung vieler Bürger kommt ja nicht von ungefähr.



Viele grüße,
stolpi
 
Und da liegt der Hund begraben.
Keiner ist bereit zurückzustecken oder sich einzuschränken. Dazu kommt das ein Großteil der Bevölkerung seit Jahren weit über ihre Verhältnisse lebt, die Überschuldung vieler Bürger kommt ja nicht von ungefähr.
Wir aber nicht. Wir sind sehr sparsam in allen Dingen.
Und ich kenne viele die auch sehr sparsam sind.

Klar andere gucken auf den Lebenstandard vom Nachbarn und wollen da mithalten.
Dickes Auto und mindestens einmal im Jahr in den Urlaub fliegen.
Dann noch das größte Handy und und und.
Dafür werden dann Kredite aufgenommen.
 
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