Minimale Radigröße

AW: Minimale Radigröße

Institutionen die tatsächlich so viel Rechenleistung brauchen, können sich in aller Regel vernünftige maßgeschneiderte Systeme mit Wartungsverträgen und Verfügbarkeitsgarantien leisten oder setzen bei Geldnot auf gebrauchte etwas ältere aber professionelle Systeme. Auf Bastellösungen mit Consumer-Hardware kann man da gut verzichten. Die Kühllösung ist dabei zweitrangig. Wichtig ist nur, dass sie absolut zuverlässig ist. Eine unterdimensionierte Wakü aus Consumer-Bauteilen entspricht diesen Standards nicht gerade in hohem Maße.

Privatleute wiederum brauchen so viel Leistung schlicht und einfach nicht. Die "vielen" Leute die sich deiner Ansicht nach nach mit so etwas beschäftigen. kann man vermutlich an wenigen Händen abzählen. Es besteht einfach kein Bedarf an solchen Spielzeugen - sonst gäbe es schon längst welche, denn das Problem ist ja nicht wirklich kompliziert, sondern mehr einen Frage der Sinnhaftigkeit.

Aber ich sehe schon - du hast dich da in etwas verbissen. Es bleibt einem nichts übrig als dir zu wünschen, dass dich der Frust, wenn du feststellt, dass dir so was niemand sponsert, und dass es kein wirkliches Interesse daran gibt, am Ende nicht zu arg trifft
 
AW: Minimale Radigröße

Es gibt definitiv Institutionen, die gerne Geld sparen würden/gar nicht erst welches haben...

Davon abgesehen kann man das ganze auch einfach als Machbarkeitsstudie machen:
Wenn es mit HD7970 umgesetzt werden kann (die, auch wenn Consumerhardware deiner Meinung nach unbeliebt ist, auf großes Interesse bei Unis&Co stoßen), dann auch mit Teslas.
 
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Prinzipiell könnte man die Maximale Abwärme pro Radiator -um auf das Wesentliche zurückzukommen- auch leicht experimentell ermitteln, man bräuchte nur einen halbwegs isolierten, größeren Behälter, in den man irgendein regelbares Heizelement hängt, dessen Leistung man messen kann; anschließend füllt man den Behälter mit Wasser und hängt einen Radi samt Pumpe und Lüfter dran; anschließend kann man das ganze durchtesten und eine schöne Leistung-Wassertemperatur-Lüfterdrehzahl Tabelle erstellen.

Eine Frage ist auch, wie hoch die Wassertemperatur überhaupt sein darf... IBM setzt etwa in den System x mit Heißwasser WaKü (max. ~60°C) Komplett auf Kupferrohre, der gesamte Kreislauf enthält keinen Kunststoffteil; ich glaube zwar nicht, dass das nötig ist aber darüber sollte man sich auch Gedanken machen; lässt sich aber auch leicht experimentell im Kochtopf ermitteln.

Ich mein damit eher, ich hab kein Starkstromanschluss, und durch die Tür usw wird das auch nicht passen. Das ist ein komplettes Rack. Also ne Komplettlösung. Das kannste knicken.

Kein Starkstromanschluss? Dann wird es aber Zeit... :daumen:

Aber was muss das für eine Fehlkonstruktion sein? Ein komplettes Rack für 8 GPUs?! Man bekommt doch selbst mit Standardhardware locker 4 GPUs in 4HEs unter... Mit etwas Phantasie und Risercards auch erheblich mehr.
 
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Superwip, das ist ein "bischen" mehr noch dabei. Das darin verbaute MB hat halt nur 8 16x Slots. Das muss auf jedenfall so ne Höllenmaschine sein wie die System-Z oder so. Also ein kompletter Schrank mit einem oder eher gleich mehreren Servern drin, aber halt zentraler Stromversorgung usw usw. Ich hab dazu aber eh keine weiteren Infos bekommen :ugly:

An die Schläuche hab ich bei >40°C Wassertemp auch schon gedacht, aber eigentlich sollten die doch locker die Temps aushalten oder was meinste? Ich glaub ich werd vorher auf jedenfall nochmals beim Verkäufer deswegen nachfragen. Wenn nicht wirds nämlich echt hässlich.

@Ruyven:Danke für die Infos. :daumen:

Verstehe.
Aber da solltest du, wenn das ganze zukunftsorientiert ist, sowieso einen Plan B in der Hinterhand haben. Denn 2-Slot Grafikausgänge greifen immer mehr um sich und 2-Slot Stromanschlüsse gibts jetzt auch schon. Gut möglich, dass der reine Kühlerwechsel in Zukunft nur noch bei Teslas reicht (wo wir beim Geldverbraten waren...), um auf Single-Slot zu kommen.
Das mit den Grafikanschlüssen ist wirklich bereits jetzt ein Problem. Man muss sehr genau schauen, wer denn überhaupt entsprechende Designs baut. Im Zweifel müsste man wohl schauen, ob man nicht mit der Flex dran kann und die Anschlüsse halt entfernt :ugly: Sollte eigentlich kein Problem darstellen, man muss halt dann die Verbindungen vor Kurzschluss schützen.
Naja, das ist halt ein Rechenexempel, und wenn man bedenkt, wie viel Geld man für die Kühlung rausballert, wenn man ne Klima betreiben muss in dem Raum, dann rechnet sich der Umbau relativ schnell. Ganz abgesehen davon, dass die Temperaturabhängigkeit des Verbrauchs ja scheinbar ansteigt je kleiner wir werden. Bei der 7970, die ich hier habe sind es schon ca 1-3W/°C VRM Temp. Das ist heftig. Da haste schnell 20W Unterschied zusammen, einfach nur aus den Temps :ugly:

Das mit den Sonderanfertigungen musst du im Wakübereich relativ sehen. Die meisten Hersteller arbeiten da eher in Manufakturdimensionen und gezielte Anfertigungen sind schon bei sehr kleinen Serien ohne Zusatzkosten möglich. Liquid Extasy hat sich z.B. mit Einzelanfertigungen von GPU-Kühlern etabliert, die es afaik ab 10-20 Stück normale Marktpreise haben, Watercool hat mal auf eine Sammelbestellung hin einige Dutzend HK-3-Deckel in Plexiglas gefertigt, Anfi-Tec stellt immer wieder Mainboardkühlungen auf Wunsch her und im Falle der genannten Rohrradiatoren gilt halt: Während die eigentlichen Korpi aus Großserie eingekauft werden, sind die Endterminals, die sie zu einem Radiator machen bzw. (im Falle der Gigant bereits vorgemacht) zu einem Radiator vereinigen, so oder einzeln auf ner CnC gefertigt. Solange du nur z.B. eine Duplikation der Verbindungsmöglichkeiten auf der anderen Seite willst (um ein zweites Lamellenpaket auf der anderen Seite dranzuhängen) und somit kein Entwicklungsaufwand besteht, wäre das sicherlich in einem Preisrahmen umsetzbar, der im Vergleich zu den Restkosten des Systems lächerlich ist.
Ok, das wusste ich jetzt gar nicht. Danke für die Info!

Der Kärcher der Lüfterwelt ist aber eher Delta :ugly:
Ne Delta ist der Terminator :lol:

Na wenn die sagen, dass das gut funktioniert...
Ich hätte Bedenken bei 4 fach parallel und Ein- und Ausgang auf der gleichen Seite.
Das soll nicht 4 fach parallel sein, sondern nur 2 fach parallel, eben der 3er und 4er Block getrannt, und diese dann wiederum seriell geschalten. Kannst du aber eventuell sagen, warum du da Bedenken hast?

Das ist dann kein Konstrukt, das ist Pfusch :) (und ich bin jemand der das wissen muss, hab schließlich schon Radiatoren mit Kabelbindern und Haselnüssen in Position gebracht :ugly: )
Ich hatte jetzt wenigstens mit einem Modulsystem gerechnet, wie man es z.B. für Messestände nimmt.
Nope quick and dirty. So für 20€ oder so :ugly:

Na gut. Ich hatte damit gerechnet, dass ein lokaler Zwischenspeicher benötigt werden könnte, der mehr Bandbreite als die 2 GB/s des Chipsatzes (wenn dessen Controller die überhaupt bringt) hat und mehr Kapazität als der RAM hat.
Ne, für Probleme, bei denen man so ein System einsetzt, ist so etwas eher nicht so kritisch, und falls doch, haut man 1. viel RAM rein und 2. nimmt man eine GPU raus und setzt ne PCI-E SSD rein, oder halt nen Raidcontroller. Das ist jetzt nichts, was sonderlich Probleme machen würde.

Mal gucken. Ich würde aber erwarten, dass wenn dann die Grafikkartenhersteller schneller reagieren, als die Kombination aus Mainboard- und Gehäuseindustrie. Schließlich wären solche Systeme ehe nur mit Wakü machbar - und damit sind auch Dual-GPU-Karten keine Problem und Quad-GPU denkbar. Wenn man doch ins Format eingreift, dann vermutlich gleich richtig. Racks nutzen ja schon heute diverse Abwandlungen und mit der Verlagerung von Aufgaben weg vom Board ändert sich auch die Bedeutung des Mainboards. Da könnte es in Zukunft z.B. attraktiv und platzsparend werden, auf der Boardrückseite 2-3 Höhencentimeter für CPUs und RAM vorzusehen und die gesamte Vorderseite für Karten freizuhalten. Denn warum soll man noch riesige Platinen nehmen, die dann doch nur ein paar Leiterbahnen für (unnötig lange) Verbindungen zwischen Hochintergrierten CPUs, einem Chipsätzchen und den eigentlich Arbeitskarten tragen?
Weißt du eigentlich, ob es möglich ist, mit einem Dual-2011 System fünf 3.0 x16 Slots zu realisieren? (also die beiden einzelnen x8 zu vereinen?)
Na da hat einer doch schon gar nicht so schlechte Ideen ;) Aber denk mal noch ein bischen extremer weiter, eigentlich nen ganzes Stück extremer, was die Änderungen anbelangt ;)

Also meines Wissens nach funktioniert das nicht. Ich muss auch schauen, wie das mit dem Zugriff auf die GPUs aussieht. Intel scheint da seltsame Dinge zu tun, ich hoffe aber, das die mich nicht betreffen, sonst wirds extremly hässlich.

Es gibt aber größere Systeme, als Dual-Sockel. Intel hatte da was auf der CeBIT, aber meines Wissens nach wurde dazu noch nichts bekannt gegeben. Also von daher ich weiß von nichts.

Na gut - deine Designvorgaben kenne ich natürlich nicht.
Aber letztlich sollte eine gewisse Differenz zwischen einem einzeln angefertigten Prototypen und einer möglichen professionellen Umsetzung imho erlaubt sein und ein handgefertigter Kabelstrang zur direkten Verbindung eines propietären Netzteilsteckers mit normaler Hardware würde für mich dazu gehören (zumal die Stromversorgung als solche ja wohl kein Schwerpunkt des Projektes ist - dass man die realisieren kann, wenn es in Serie geht, ist ja nun durch abertausende Serversysteme dieser Verbrauchsklasse belegt)
Im ersten Moment würde man sagen nein, sollte kein Problem sein, aber scheinbar kann es durchaus Probleme mit der Stromversorgung der PCI-E Slots auf dem MB geben. Das ist halt auch so ein Punkt, den man einfach testen muss. Also ob das MB andauernde, möglichst gleichzeitige Lastwechsel aller GPUs zusammen verkraftet, oder ob dann die Spannungen Limbo tanzen. Wenn ja, ist das aktive Raiserkabel die Lösung, aber dann brauchste wieder ein Gestell im Gehäuse... Also hoffen wir, dass sich dieser Punkt als unkritisch herausstellt.

Wenn du so etwas mit ins Auge fasst und es nicht nur um Kompaktheit und Portabilität geht, solltest du imho zwingend auf ein exterenes Kühlsystem setzen. Denn dann hast du eine klare Trennung und kannst auch alternative Kühlkonzepte leicht verdeutlichen/ausprobieren, z.B. Wasser-Wasser-Wärmetauscher. Auch würde ich dann doch auf die Lautstärke des Kernsystems achten, denn mit die attraktivste Anwendungsmöglichkeit für eine Wakü ist es, die Wärmeabgabe direkt nach draußen zu verlagern, so dass dein Rechner nicht nur wenig, sondern gar keinen Serverraum mehr braucht und am Arbeitsplatz betrieben werden kann.
Ja da haste Recht, aber ich bin da durch nen Partner halt schon zu einem gewissen Punkt gebunden... Das war an sich ne Super idee, so lange noch alles ins Gehäuse passt usw. aber mit der Möglichkeit für Extern wirds halt nicht mehr ganz so praktisch. Eventuell muss man sich einfach mal beides anschauen, bzw. als Alternativen aufzeigen, was ich am ehesten als gute Lösung sehe. Einmal als Standalone und Einmal als integrierte Lösung.


Danke. :daumen:

Es gibt definitiv Institutionen, die gerne Geld sparen würden/gar nicht erst welches haben...

Davon abgesehen kann man das ganze auch einfach als Machbarkeitsstudie machen:
Wenn es mit HD7970 umgesetzt werden kann (die, auch wenn Consumerhardware deiner Meinung nach unbeliebt ist, auf großes Interesse bei Unis&Co stoßen), dann auch mit Teslas.
So siehts aus. Zumal eben die 7970 schon die billige Lösung sind, die zusätzlich noch tolle Feature wie ZeroPower hat, was für den Idle-Verbrauch eines solchen Systems natürlich göttlich ist. Mit nVidias ist aber eh bei 8 GPUs spätestens schluss. Für Multi-GPU also eh keine Option, da die Treiber/Karten-Bios noch immer die Limitierung haben wie zu FASTRAII Zeiten.

Institutionen die tatsächlich so viel Rechenleistung brauchen, können sich in aller Regel vernünftige maßgeschneiderte Systeme mit Wartungsverträgen und Verfügbarkeitsgarantien leisten oder setzen bei Geldnot auf gebrauchte etwas ältere aber professionelle Systeme. Auf Bastellösungen mit Consumer-Hardware kann man da gut verzichten. Die Kühllösung ist dabei zweitrangig. Wichtig ist nur, dass sie absolut zuverlässig ist. Eine unterdimensionierte Wakü aus Consumer-Bauteilen entspricht diesen Standards nicht gerade in hohem Maße.
Hast du ne Ahnung... Es ist oft genug im universitären Umfeld so, das man zu wenig Geld hat. Da ist man froh, wenn man selbiges sparen kann. Wer es sich leisten kann, und natürlich die ganz großen Systeme, geht zu nem Cluster-Hersteller und gut ist. Es gibt aber viele Profs/Arbeitsgruppen, die ihren eigenen kleinen Cluster brauchen und eben dafür kein Geld haben. Da hab ich schon alles gesehen, angefangen beim Pentium4 (letztes Jahr :ugly:) bis hin zu shuttle PCs, die dann Tempprobleme teilweise haben :ugly: Also es gibt wirklich Leute, die sich über Rechenleistung sehr freuen würden. Ein Problem ist hierbei halt aber auch, das es zu wenig Leute gibt, die Erfahrung mit solchen Systemen haben, für diese effizient Programmieren können und eben auch abschätzen können, was überhaupt Sinn macht und was nicht. Ganz abgesehen davon, das man auch das Geld&Zeit für die Protierung braucht. Das Interesse an kleinen bis mittleren Systemen und Clustern auf GPU Basis ist aber auf jeden Fall da.

Privatleute wiederum brauchen so viel Leistung schlicht und einfach nicht. Die "vielen" Leute die sich deiner Ansicht nach nach mit so etwas beschäftigen. kann man vermutlich an wenigen Händen abzählen. Es besteht einfach kein Bedarf an solchen Spielzeugen - sonst gäbe es schon längst welche, denn das Problem ist ja nicht wirklich kompliziert, sondern mehr einen Frage der Sinnhaftigkeit.
Für Privat ist das auch überhaupt nicht gedacht, sondern hauptsächlich für den universitären Bereich und eventuell kleinere Firmen. Und kompliziert ist das durchaus, man stößt da auf verdammt viele Probleme. Allein Windows mit 8 Karten zum laufen bekommen ist nicht einfach, und auch Linux will erstmal installiert sein. Ganz abgesehen davon, das die MBs eben wohl teilweise auch anfangen zickig zu werden, weil die Spannungsversorgungen für die Slots unterdimensioniert sind, usw. usw. Es ist halt wirklich Extrem, und da gibt es wirklich viele Sachen, die im kleinen System trivial aussehen, aber bei nem großen wirklich heftig. Ich hab mich z.B. auch auf der CeBIT mit einigen unterhalten. Die sahe es als extrem schwierig an, aber auch interessant, wie man nur 8, oder auch mehr GPUs in einem System thermisch unter kontrolle halten will, und auch die Stromversorgung realisieren will.

Aber ich sehe schon - du hast dich da in etwas verbissen. Es bleibt einem nichts übrig als dir zu wünschen, dass dich der Frust, wenn du feststellt, dass dir so was niemand sponsert, und dass es kein wirkliches Interesse daran gibt, am Ende nicht zu arg trifft
Zu freundlich..... :daumen2:

Aber keine Sorge, 3 Firmen sind sehr interessiert an dem Projekt und haben Support zugesagt. Eine davon heißt Intel... Also Interesse ist da schon da. Das Hauptproblem werden eher die GPUs sein, und das weniger wegen dem schieren Preis, sondern weil die Dinger zu rar sind. Ich hab jetzt schon von mehreren gehört, das Interesse durchaus da ist, aber die Karten eben wirklich sehr knapp sind. Da gibt man nicht mal einfach so 8 Stück weg für so ein Projekt. Eine Karte wäre wohl nicht mal das Problem, aber 8, bzw 7, das ist halt schon eine andere Hausnummer. Wenn wird das Projekt wohl auch an dem Punkt scheitern. Der Rest ist soweit klar. Eventuell wirds aber auch was direkt mit AMD, nur bei denen warteste in letzter Zeit immer ewig auf ne Antwort. Interesse wurde von der Seite auch auch bekundet.
 
AW: Minimale Radigröße

An die Schläuche hab ich bei >40°C Wassertemp auch schon gedacht, aber eigentlich sollten die doch locker die Temps aushalten oder was meinste? Ich glaub ich werd vorher auf jedenfall nochmals beim Verkäufer deswegen nachfragen. Wenn nicht wirds nämlich echt hässlich.

Also ich hatte bei mir bei einigen Schläuchen das Problem, dass sich bei 45 °C innen ein Belag bildete - vermutlich austretende Weichmacher. Anderer Schlauch, der schon länger im System war (Weichmacher schon raus? Andere Marke?) hatte die Probleme nicht.
Auf alle Fälle bekommst du in den gängigen Wakügrößen jede Menge Schläuche, auch für Kühlwasser, Lebensmitteleinsatz,... - da sollte sich was finden.

Das mit den Grafikanschlüssen ist wirklich bereits jetzt ein Problem. Man muss sehr genau schauen, wer denn überhaupt entsprechende Designs baut. Im Zweifel müsste man wohl schauen, ob man nicht mit der Flex dran kann und die Anschlüsse halt entfernt :ugly:

Aber n eigener Netzteilstecker ist zu verbastelt, ja? :ugly:

Das soll nicht 4 fach parallel sein, sondern nur 2 fach parallel, eben der 3er und 4er Block getrannt, und diese dann wiederum seriell geschalten. Kannst du aber eventuell sagen, warum du da Bedenken hast?

Du wirst wohl oder übel alle vier Karten des vierer Blocks parallel schalten müssen, denn Reihenschaltung ist mit dem Ding nur bei Anschlüssen auf zwei Seiten möglich.
Und Bedenken habe ich wegen der Strömungsverteilung: Der kürzeste und verwirbelungsfreiste Weg führt direkt durch die erste Karte. Der durch zweite ist schon etwas länger... - und die vierte?
Bislang wurde sowas meist mit 2-3 Karten in normalen Kreisläufen getestet, da ergaben sich noch keine großen Unterschiede. Aber du willst mit den Temperaturen eh sehr hoch gehen und bei mehrfacher Parallelschaltung ist der Volumenstrom pro Karte ja eh schon geringer. Vielleicht bin ich ein bißchen übermisstrauisch, aber exakte Messergebnisse, wieviel sich bei der letzten Karte noch tut, werden auf alle Fälle interessant.

Na da hat einer doch schon gar nicht so schlechte Ideen ;) Aber denk mal noch ein bischen extremer weiter, eigentlich nen ganzes Stück extremer, was die Änderungen anbelangt ;)

Ich hab noch wesentlich mehr Ideen, aber die haben dann natürlich auch andere Dimensionen bezüglich der Änderungen an der Infrastruktur und ggf. sogar Fertigung und Vertrieb ;) - und ich weiß, wie schwer sich die PC-Branche mit Änderungen tut.

Es gibt aber größere Systeme, als Dual-Sockel. Intel hatte da was auf der CeBIT, aber meines Wissens nach wurde dazu noch nichts bekannt gegeben. Also von daher ich weiß von nichts.

Das es Quad-So2011 Systeme geben wird und entsprechende Mainboards auf der Cebit fotographiert wurden, ist kein Geheimniss.
Komm wieder, wenn du was für die 8-way Nachfolge berichten möchtest ;)

Im ersten Moment würde man sagen nein, sollte kein Problem sein, aber scheinbar kann es durchaus Probleme mit der Stromversorgung der PCI-E Slots auf dem MB geben. Das ist halt auch so ein Punkt, den man einfach testen muss. Also ob das MB andauernde, möglichst gleichzeitige Lastwechsel aller GPUs zusammen verkraftet, oder ob dann die Spannungen Limbo tanzen. Wenn ja, ist das aktive Raiserkabel die Lösung, aber dann brauchste wieder ein Gestell im Gehäuse... Also hoffen wir, dass sich dieser Punkt als unkritisch herausstellt.

Das geht in die Elektrik, da bin ich nicht mehr der Experte für :) - diverse Zusatzstromanschlüsse auf PCIe-reichen Gamerboards sind aber wohl ein eindeutiger Hinweis.
Imho auch wieder ein Punkt, bei dem eigentlich die Grafikkartenhersteller gefragt wären: GPGPU orientierte Karten sollte einfach darauf verzichten, nenneswert was ausm PCIe zu ziehen.
Notfalls lötest du zusätzliche Stromanschlüsse auf die Rückseite der PCIe-Pins vom Board, sieht ja niemand :ugly:

Eventuell wirds aber auch was direkt mit AMD, nur bei denen warteste in letzter Zeit immer ewig auf ne Antwort. Interesse wurde von der Seite auch auch bekundet.

Denen sagst du dann aber lieber "Nvidia steht kurz vor der Zusage" und nicht "Intel ist schon im Boot" :ugly:
 
AW: Minimale Radigröße

Also ich hatte bei mir bei einigen Schläuchen das Problem, dass sich bei 45 °C innen ein Belag bildete - vermutlich austretende Weichmacher. Anderer Schlauch, der schon länger im System war (Weichmacher schon raus? Andere Marke?) hatte die Probleme nicht.
Auf alle Fälle bekommst du in den gängigen Wakügrößen jede Menge Schläuche, auch für Kühlwasser, Lebensmitteleinsatz,... - da sollte sich was finden.
Danke darauf werde ich dann achten. Zur Not halt mal die Schläuche ne Runde "kochen" :ugly:

Aber n eigener Netzteilstecker ist zu verbastelt, ja? :ugly:
Ne nicht Strom :lol: Ich meinte für die Displays. Also DVI und so ;)

Du wirst wohl oder übel alle vier Karten des vierer Blocks parallel schalten müssen, denn Reihenschaltung ist mit dem Ding nur bei Anschlüssen auf zwei Seiten möglich.
Und Bedenken habe ich wegen der Strömungsverteilung: Der kürzeste und verwirbelungsfreiste Weg führt direkt durch die erste Karte. Der durch zweite ist schon etwas länger... - und die vierte?
Bislang wurde sowas meist mit 2-3 Karten in normalen Kreisläufen getestet, da ergaben sich noch keine großen Unterschiede. Aber du willst mit den Temperaturen eh sehr hoch gehen und bei mehrfacher Parallelschaltung ist der Volumenstrom pro Karte ja eh schon geringer. Vielleicht bin ich ein bißchen übermisstrauisch, aber exakte Messergebnisse, wieviel sich bei der letzten Karte noch tut, werden auf alle Fälle interessant.
Also der Mensch da am Telefon hat, und der hat mich sogar später zurückgerufen, weil er geschaut hat ob das alles passt, erzählt, dass das gehen würde :ugly: Frag mich nicht wie, aber er meinte das würde gehen mit dem Teil. Die wären intern verdammt modular, und da müsste man halt entsprechend die Verschlusskappen setzen innerhalb des Teils. :ka: Ich trau dem jetzt einfach mal. Ansonsten müsste ich im Zweifel, wenn es Probleme gibt, mit Einsätzen arbeiten, die den Querschnitt verringern.

Ich hab noch wesentlich mehr Ideen, aber die haben dann natürlich auch andere Dimensionen bezüglich der Änderungen an der Infrastruktur und ggf. sogar Fertigung und Vertrieb ;) - und ich weiß, wie schwer sich die PC-Branche mit Änderungen tut.
Ja, das ist allerdings wirklich ein Problem. In den nächsten Jahren müssen die aber gewaltig den Arsch hoch bekommen, zumindest im HPC-Bereich, ansonsten wird das nichts mit Exaskale. Ich erwarte aber eigentlich für dieses, spätestens nächstes Jahr schon paar geile Sachen :devil:

Das es Quad-So2011 Systeme geben wird und entsprechende Mainboards auf der Cebit fotographiert wurden, ist kein Geheimniss.
Komm wieder, wenn du was für die 8-way Nachfolge berichten möchtest ;)
Pfft, was will ic mit Quad-So2011, wenns geileres gibt :devil:

Das geht in die Elektrik, da bin ich nicht mehr der Experte für :) - diverse Zusatzstromanschlüsse auf PCIe-reichen Gamerboards sind aber wohl ein eindeutiger Hinweis.
Imho auch wieder ein Punkt, bei dem eigentlich die Grafikkartenhersteller gefragt wären: GPGPU orientierte Karten sollte einfach darauf verzichten, nenneswert was ausm PCIe zu ziehen.
Notfalls lötest du zusätzliche Stromanschlüsse auf die Rückseite der PCIe-Pins vom Board, sieht ja niemand :ugly:
Ja ne ist klar :ugly: Du hast Ideen...

Und am Ende verlöte ich mich, und wenn ich den Rechner einschalte machts BOOOOOOOOOOOOOOOOOOM. Nene :D davon lass ich lieber die Finger. Ich bete aber, dass das auf dem ServerBoard nicht zum Problem wird. Ist halt 1 Slot weniger, und eben ein Serverboard. Die sind ja normal immer etwas rubuster :( Ich hoffe auch hier. Ansonsten gibts Hausaufgaben für die MB Hersteller :D

Denen sagst du dann aber lieber "Nvidia steht kurz vor der Zusage" und nicht "Intel ist schon im Boot" :ugly:
Und was erzähl ich Ihnen dann, worauf ich das laufen lass? :lol:

Dual-So2011 ist ja essenziell wichtig für das Konzept. Sollen die halt mal in die Puschen kommen und auch PCI-E 3.0 MBs bringen :ugly: die GPUs haben Sie ja schon, aber was bringts mir, wenn ichs nicht nutzen kann bei denen....

Naja, ich muss wirklich schauen, wie ich das mit den GPUs mach. Ist halt doch ne verdammt hohe Zahl :( und wenn ich die 7 nicht bekomme, dann kann ichs knicken, denn so bin ich ja nur 1 weiter als Supermicro in ihrem Maximalausbau, den Sie auf der CeBIT gezeigt haben. (Ich frag mich, warum ich den nicht bei denen auf der Hompage finde....)
 
AW: Minimale Radigröße

Hast du ne Ahnung... Es ist oft genug im universitären Umfeld so, das man zu wenig Geld hat. Da ist man froh, wenn man selbiges sparen kann. Wer es sich leisten kann, und natürlich die ganz großen Systeme, geht zu nem Cluster-Hersteller und gut ist. Es gibt aber viele Profs/Arbeitsgruppen, die ihren eigenen kleinen Cluster brauchen und eben dafür kein Geld haben. Da hab ich schon alles gesehen, angefangen beim Pentium4 (letztes Jahr :ugly:) bis hin zu shuttle PCs, die dann Tempprobleme teilweise haben :ugly: Also es gibt wirklich Leute, die sich über Rechenleistung sehr freuen würden. Ein Problem ist hierbei halt aber auch, das es zu wenig Leute gibt, die Erfahrung mit solchen Systemen haben, für diese effizient Programmieren können und eben auch abschätzen können, was überhaupt Sinn macht und was nicht. Ganz abgesehen davon, das man auch das Geld&Zeit für die Protierung braucht. Das Interesse an kleinen bis mittleren Systemen und Clustern auf GPU Basis ist aber auf jeden Fall da.

Hab lang genug in diesem Umfeld verbracht - sogar mehrere Jahre an einem Institut, an dem sehr viel und aufwändig numerisch simuliert wurde ;). Als EDV-Verantwortlicher in unserer Gruppe hab ich da recht gut mitgekriegt, für was IT-Geld ausgegeben wird und für was nicht. Letztlich ist es so, dass man das Pre- und Postprocessing auf jeder einigermaßen brauchbaren Workstation erledigen kann. Die Rechenjobs selbst, sofern man sie nicht auf jedem Desktop oder auf ausgedienten Workstations rechnen kann, werden einfach auf einen Großrechner in Jülich oder sonst wo geschoben, in den man sich paar Stunden oder paar Tage einmietet, wenn man was Aufwändiges zu rechnen hat. Das ist a) deutlich schneller als jede Okta-GPU-Lösung und b) deutlich billiger als sich eine solche kleine Kiste hin zu stellen die dann den lieben langen Tag Betriebskosten verursacht und bei jeder Unregelmäßigkeit von irgendwelchen Studenten in Stand gesetzt werden muss.
Das tut sich kein Lehrstuhl freiwillig an - es sei denn er hat noch keine Erfahrung damit.

Für Privat ist das auch überhaupt nicht gedacht, sondern hauptsächlich für den universitären Bereich und eventuell kleinere Firmen.
Das war deiner Argumentation bislang nicht eindeutig zu entnehmen - auch wenn es sich langsam heraus kristallisierte. In einem Forum wie diesem, das sicher zu 99% für private Interessen genutzt wird, sollte so ein Punkt schon zur allgemeinen Einordnung besser hervorgehoben werden.

Und kompliziert ist das durchaus, man stößt da auf verdammt viele Probleme. Allein Windows mit 8 Karten zum laufen bekommen ist nicht einfach, und auch Linux will erstmal installiert sein. Ganz abgesehen davon, das die MBs eben wohl teilweise auch anfangen zickig zu werden, weil die Spannungsversorgungen für die Slots unterdimensioniert sind, usw. usw. Es ist halt wirklich Extrem, und da gibt es wirklich viele Sachen, die im kleinen System trivial aussehen, aber bei nem großen wirklich heftig. Ich hab mich z.B. auch auf der CeBIT mit einigen unterhalten. Die sahe es als extrem schwierig an, aber auch interessant, wie man nur 8, oder auch mehr GPUs in einem System thermisch unter kontrolle halten will, und auch die Stromversorgung realisieren will.
Dass es nicht so läuft wie man einen 08/15 Rechner in Betrieb nimmt ist doch jedem klar, aber der Aufwand ist dennoch mit Mitteln zu bewerkstelligen die sogar kleine Hobbyprojekten wie deines zu leisten im Stande sind. Von daher wäre so etwas bereits kommerziell im Einsatz, wenn der große Bedarf daran wirklich bestünde und ein Nutzen in ausreichendem Maße vorhanden wäre.

Aber keine Sorge, 3 Firmen sind sehr interessiert an dem Projekt und haben Support zugesagt. Eine davon heißt Intel... Also Interesse ist da schon da.
Interesse an etwas zu zeigen oder Support für das fertige Projekt zuzusagen, und etwas aktiv, im Sinne von Geld in die Hand nehmen, zu unterstützen sind zwei paar Stiefel. Im Übrigen würde wohl sogar das Interessezeigen ausbleiben, wenn das Thema wirtschaftlich relevant wäre, denn dann würden Firmen wie intel es selbst machen. Das ist schließlich kein Hexenwerk.
Anderseits würde man keinen Support anbieten, wenn man berechtigte Interessen von Sparfüchsen vermuten würde, denen wirtschaftlicher Gegenwert gegenüberstehen würde, weil das dem eigenen Geschäft schaden könnte. Gleiches gilt natürlich auch für AMD und sonstige.

Das Hauptproblem werden eher die GPUs sein, und das weniger wegen dem schieren Preis, sondern weil die Dinger zu rar sind. Ich hab jetzt schon von mehreren gehört, das Interesse durchaus da ist, aber die Karten eben wirklich sehr knapp sind. Da gibt man nicht mal einfach so 8 Stück weg für so ein Projekt. Eine Karte wäre wohl nicht mal das Problem, aber 8, bzw 7, das ist halt schon eine andere Hausnummer. Wenn wird das Projekt wohl auch an dem Punkt scheitern. Der Rest ist soweit klar. Eventuell wirds aber auch was direkt mit AMD, nur bei denen warteste in letzter Zeit immer ewig auf ne Antwort. Interesse wurde von der Seite auch auch bekundet.
Dass es an der Kartenknappheit liegt, wage ich wie gesagt, dezent zu bezweifeln. Diese Dinger kosten Geld und Geld hat niemand aus reinem good will zu verschenken - auch Intel und AMD nicht.
Wenn du nicht nachweisen kannst, dass die ganze Geschichte professionell aufgezogen wird, und am Ende ein Ergebnis steht, dass der jeweilige Sponsor äußerst werbewirksam einsetzen kann, macht das einfach niemand. Du müsstest schon verdammtes Glück haben, wenn eine PR-Abteilung eines dieser Konzerne am Ende des Jahres ihr Budget aufbrauchen muss, und dabei so verzweifelt ist, dass sie sogar anfängt Sachwerte in diesem Umfang an Privatpersonen zur freien Verfügung zu stellen - und das ohne jegliche Garantien bzgl. Werbewirksamkeit. Schon allein buchhalterisch ist das für die ein größeres Problem, sofern du nicht ganz offiziell als Vertreter des Lehrstuhls an dem du arbeitetest mit schriftlicher Unterstüztung von "oben" und Eigentumsabtrittserklärung an dein Institut auftrittst. Alles andere ist da aus bereits genannten Gründen zum scheitern verurteilt, sofern du nicht zumindest ein Referenzprojekte aus deiner Hand, rudimentäre Werbekonzepte und/oder einen Messefahrplan dazu einreichst. Ohne Referenzen bist du da als Privatperson aufgeschmissen, selbst wenn du vllt. die moralische Unterstützung deines Instituts genießt. Ganz ohne den Einsatz eigenen Geldes ist so etwas außerdem definitiv nicht zu stemmen.
 
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AW: Minimale Radigröße

Ich fühle mich gerade an unseren Freund erinnert, der hier vor einigen Monaten was von einem "riesigen, neuen, unbeschreibbaren (da Patentantrag läuft), unvorstellbar guten Mega-Radi" erzählt hat.
Was ist eigentlich aus dem geworden?
Und warum verirrt sich sowas immer ins PCGHX-Forum?
 
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WOW.

So das Gehäuse:Hat in den 5,25" ca. 58cm.

Der Radiator macht 7cm, die Lüfter 2,5cm. Bleiben ca. 38cm für die Front.

Hmm, 2 1,5K Netzteile (3K) sollte das doch stemmen können? Es muss ja nicht alles symmetrisch angebunden werden. BTW: Verbrauchen die 7970 nicht nur ~250W?? Messungen der Leistungsaufnahme : Radeon HD 7970 - Übertaktung, Stromverbrauch und die mögliche Streuung der Chip-Qualität im Test

Achja, hinten passt noch ein 140er rein.

Was geht also?
200er linke Seite.
280er oben,
280er unten,
hnten 140,
vorne 280er oder den größeren 200er.

Ganz ohne basteln. Nur mit dem 200er Front könntest du eine Halterung bauen müssen???

Wenn du unten/oben einen slim Radi einbaust/240er kann in die Front ein 400er eingebaut werden.

Ganz ohne basteln.

Mit basteln könntest du zusätzlich 2x40er einbauen.

Zu den GPU-Kühlern: Single könnte gehen wenn er Kühler hat die oben und unten Öffnungen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Minimale Radigröße

@VJoe2max

Der Punkt ist, dass es solche Systeme gibt.

Nur eben mit Luftkühlung und daher auch mit maximal 4 (?) GPUs.

Ich weiß nicht, wer soetwas kauft aber es gibt definitiv einen Markt dafür. Sehr groß ist er wahrscheinlich nicht... aber vorhanden.
 
AW: Minimale Radigröße

Ne nicht Strom :lol: Ich meinte für die Displays. Also DVI und so ;)

Schon klar. Aber die abgeflexte Karte (wir haben hier übrigens auch irgendwo eine Auslötanleitung für zweite DVIs im Forum) sieht sicherlich wesentlich verbastelter aus, als ein eigener Kabelstrang ;)


Also der Mensch da am Telefon hat, und der hat mich sogar später zurückgerufen, weil er geschaut hat ob das alles passt, erzählt, dass das gehen würde :ugly: Frag mich nicht wie, aber er meinte das würde gehen mit dem Teil. Die wären intern verdammt modular, und da müsste man halt entsprechend die Verschlusskappen setzen innerhalb des Teils. :ka: Ich trau dem jetzt einfach mal. Ansonsten müsste ich im Zweifel, wenn es Probleme gibt, mit Einsätzen arbeiten, die den Querschnitt verringern.

Von der Verschaltung her ist das auch kein Problem. Aquacomputer arbeitet bei der Brücke einfach mit Madenschrauben: Zwischen jedem Abgang für Grafikkarten ist ein Stück Gewinde und du kannst einen Stopfen von einer Seite her soweit reinschrauben, bis er an der gewünschten Stelle den oberen Teil des Querganges vom unteren trennt. Die einzige Frage ist halt, wie gleichmäßig sich das Wasser verteilt/wieviel die Abkürzung durch die erste Karte nimmt.

Ja, das ist allerdings wirklich ein Problem. In den nächsten Jahren müssen die aber gewaltig den Arsch hoch bekommen, zumindest im HPC-Bereich, ansonsten wird das nichts mit Exaskale. Ich erwarte aber eigentlich für dieses, spätestens nächstes Jahr schon paar geile Sachen :devil:

Mal gucken. Du erwartest ja gerne mal große Dinge, die dann doch verschoben oder zusammengestrichen werden müssen ;)

Ja ne ist klar :ugly: Du hast Ideen...

Und am Ende verlöte ich mich, und wenn ich den Rechner einschalte machts BOOOOOOOOOOOOOOOOOOM. Nene :D davon lass ich lieber die Finger.

Rein von der technische-elektischen Seite her würde ich da überhaupt kein Problem sehen, in der Hinsicht konnte man den Vorschlag sogar ernst nehmen: Die Pinbelegung von PCIe ist bekannt, die Pins sind groß und auf der Rückseite des Mainboards frei zugänglich, verbunden sind sie so oder so direkt mit der entsprechenden Leitung des Netzteils. Du würdest nichts anderes machen, als die beschränkte Kapazität von Mainboard-Stecker und Leiterbahnen durch einen direkten Draht ersetzen, ein Kinderspiel für jeden, der jemals irgendwas irgendwo auf einer Platine festgelötet hat.
Aber sieht halt wieder nach einer Bastellösung aus :ugly: (Ist es ja nunmal auch, wenn die Mainboardhersteller schlampen)


Dual-So2011 ist ja essenziell wichtig für das Konzept. Sollen die halt mal in die Puschen kommen und auch PCI-E 3.0 MBs bringen :ugly: die GPUs haben Sie ja schon, aber was bringts mir, wenn ichs nicht nutzen kann bei denen....

Tjo, das könnte wohl noch ein bißchen dauern...
Mit den derzeitigen CPUs können die Mainboards ja nur eingeschränkt was reißen. C32 liefert maximal die Bandbreite für 24 Lanes, selbst ein Interlagos müsste, wenn man 40 Lanes ala So2011 haben wollte, als Single-CPU verbaut werden, weil kein HT-Link mehr frei bleibt. Ein System mit 84 3.0 Lanes und einer direkten Verbindung von min. 16 GB/s zwischen beteiligten CPUs. wie es Dual-Sockel 2011 bietet, ist aktuell einfach unmöglich. Das höchste der Gefühle wären 72 Lanes und 12,8 GB/s zwischen den CPUs - und dafür wären dann drei Interlagos nötig, was wohl nicht so ganz konkurrenzfähig ist.

Naja, ich muss wirklich schauen, wie ich das mit den GPUs mach. Ist halt doch ne verdammt hohe Zahl :( und wenn ich die 7 nicht bekomme, dann kann ichs knicken, denn so bin ich ja nur 1 weiter als Supermicro in ihrem Maximalausbau, den Sie auf der CeBIT gezeigt haben. (Ich frag mich, warum ich den nicht bei denen auf der Hompage finde....)

Wenn du AMD ins Boot bekommst, kannst du ja ggf. auf rechtzeitigen Zugriff auf Dual-GPU hoffen. Im Gegensatz zu luft basierten Systeme, die Kühlungslimitiert sind, geht es bei dir ja einfach nur um die Zahl der Slots. Je nachdem, wie du die Interessenslage einschätzt, wäre vielleicht sogar eine kleinere Variante denkbar, die deutlich einfacher zu realisieren, aber in ihrer Kompaktheit genauso beeindruckend wäre:
Ein µATX-Single-CPU Board mit x16(7990)/x16(7990)/x8(7950).
Wenn du mit einem niedlichen Schuhkarton alla Sugo oder gar einem Türmchen ala Fortress3 anrückst, sind die Leute sicherlich auch trotz seperatem Radiator vom Leistungs-/Volumenverhältniss beeindruckt. Hier Könnte sogar Platz für zwei 240er im rechten Seitenteil sein, wenn man die Laufwerke andersweitig unterbringt.


Ich fühle mich gerade an unseren Freund erinnert, der hier vor einigen Monaten was von einem "riesigen, neuen, unbeschreibbaren (da Patentantrag läuft), unvorstellbar guten Mega-Radi" erzählt hat.
Was ist eigentlich aus dem geworden?
Und warum verirrt sich sowas immer ins PCGHX-Forum?

Sowas breitet sich meist durchs halbe Netz auf, in der Hoffnung auf Anerkennung.
 
AW: Minimale Radigröße

@Malkom:
Das verirrt sich hier her, weil ich schon seit langem hier bin, und ich weiß, das hier genug Leute rumschwirren, die schon unzählige WaKüs zusammengebaut haben, und damit eben einfach einen unglaublichen Erfahrungsschatz haben. Ja Schatz ist da wortwörtlich zu nehmen, denn das X besser ist als Y, oder Z nicht mit I zusammenpasst, das muss man oft leider einfach wissen, sonst hat man pech und steht am Ende dumm da. Erfahrungswerte sollte man wirklich nicht unterschätzen. Die können einem oft das Leben einfacher machen. Sie z.B. den Hinweis mit den Schläuchen und Weichmachern in Verbindung mit hohen Temps. Darauf hätte ich wenn überhaupt erst ziemlich spät geachtet. So was hilft einem immer ;)

Schon klar. Aber die abgeflexte Karte (wir haben hier übrigens auch irgendwo eine Auslötanleitung für zweite DVIs im Forum) sieht sicherlich wesentlich verbastelter aus, als ein eigener Kabelstrang ;)
Ja auslöten könnte man auch machen. Wenn ich aber eh die das Bracket flexen muss, warum dann die Fummelarbeit :devil: Ne Spaß. Hast natürlich recht, das wäre die sauberere Lösung.


Von der Verschaltung her ist das auch kein Problem. Aquacomputer arbeitet bei der Brücke einfach mit Madenschrauben: Zwischen jedem Abgang für Grafikkarten ist ein Stück Gewinde und du kannst einen Stopfen von einer Seite her soweit reinschrauben, bis er an der gewünschten Stelle den oberen Teil des Querganges vom unteren trennt. Die einzige Frage ist halt, wie gleichmäßig sich das Wasser verteilt/wieviel die Abkürzung durch die erste Karte nimmt.
Ja genau, so in etwa hatte es der Mensch am Telefon auch erklärt. Da gibts so Einsätze, und damit kann man dann entscheiden, wie wo was hin fließt.

Mal gucken. Du erwartest ja gerne mal große Dinge, die dann doch verschoben oder zusammengestrichen werden müssen ;)
Ach DA bin ich eigentlich schon sehr guter Dinge... Wenn du willst können wir ja gern ne kleine Wette machen. 2 High-End GPUs, wenns es noch innerhalb 2013 zu sehen ist? :devil:

Rein von der technische-elektischen Seite her würde ich da überhaupt kein Problem sehen, in der Hinsicht konnte man den Vorschlag sogar ernst nehmen: Die Pinbelegung von PCIe ist bekannt, die Pins sind groß und auf der Rückseite des Mainboards frei zugänglich, verbunden sind sie so oder so direkt mit der entsprechenden Leitung des Netzteils. Du würdest nichts anderes machen, als die beschränkte Kapazität von Mainboard-Stecker und Leiterbahnen durch einen direkten Draht ersetzen, ein Kinderspiel für jeden, der jemals irgendwas irgendwo auf einer Platine festgelötet hat.
Aber sieht halt wieder nach einer Bastellösung aus :ugly: (Ist es ja nunmal auch, wenn die Mainboardhersteller schlampen)
Naja, wie gesagt, eigentlich ist so was überhaupt nicht geplant und gewünscht, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen :D

Als Workaround, damit es funktioniert sicherlich besser, als einfach zu sagen: "Geht halt nicht ohne"
Ich hoffe aber wirklich, das es nicht nötig ist.

Wenn du AMD ins Boot bekommst, kannst du ja ggf. auf rechtzeitigen Zugriff auf Dual-GPU hoffen. Im Gegensatz zu luft basierten Systeme, die Kühlungslimitiert sind, geht es bei dir ja einfach nur um die Zahl der Slots. Je nachdem, wie du die Interessenslage einschätzt, wäre vielleicht sogar eine kleinere Variante denkbar, die deutlich einfacher zu realisieren, aber in ihrer Kompaktheit genauso beeindruckend wäre:
Ein µATX-Single-CPU Board mit x16(7990)/x16(7990)/x8(7950).
Wenn du mit einem niedlichen Schuhkarton alla Sugo oder gar einem Türmchen ala Fortress3 anrückst, sind die Leute sicherlich auch trotz seperatem Radiator vom Leistungs-/Volumenverhältniss beeindruckt. Hier Könnte sogar Platz für zwei 240er im rechten Seitenteil sein, wenn man die Laufwerke andersweitig unterbringt.
Ja das wäre schon sehr gut, wenn AMD direkt mitmachen würde. Das Problem ist nur, das es scheinbar meinen Kontakt bei AMD nicht mehr gibt, und ich sonst halt auch keine Mailadresse habe, wohin ich mich deswegen wenden könnte. Wie ich so was hasse -.-

EDIT:
Das mit den Schnellkupplungen und dem Parallelbetrieb hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, daher wollte ich mal überschlagen, welchen Durchfluss ich überhaupt brauche.

Bedingungen:
2,5kW an abzutranspotierender Wärme
4,18 kJ·kg-1·K-1 Wärmekapazität von Wasser (1J = 1Ws)
Teemperaturdifferenz zwischen vor den zu kühlenden Komponenten und danach maximal 10°K

Also:
D:=Durchfluss
4,18 kWs/(kg*K)*10K*D kg/s=2,5kW
=>Durchfluss=~0,06 kg/s
bzw. mit 1K sinds halt ~0,6kg/s

Sprich in Minuten und liter
D=~3,59 l/min
bzw. ~35,9 l/min

[stride]
Das sollte eigentlich ohne Probleme machbar sein. Vor allem mit den beiden parallelen Kreisläufen reduziert sich das ja ca um 50%.

Eventuell könnte man sogar die GPUs seriell betreiben. Dann wäre halt jede nachfolgende etwas wärmer, sollte aber irgendwo beim Anstieg der Wassertemp von 1-4K nicht so viel ausmachen.
[/stride]

Möpe in dem von Ruyen verlinkten Sammelthread ist von l/h die Rede, nicht l/min... :-_-:

Das wären dann
215,4 bzw. 2154 l/min. Wenn man bedenkt, das das beste System gerade mal 167 l/min schafft, dann wirds aber ziemlich haarig :ugly: Also alles andere als leicht machbar.
Dann sind wohl definitiv 2 Kreisläufe pflicht. Damit reduziert sich die Anforderung schon mal auf ~108 bis 1080 l/h je Kreislauf. Eventuell muss also doch ne starke externe Pumpe ran. Ich muss aber noch auf die Werte von den pumpen warten, die ich mir vorgestellt hab. Vielleicht packen die das ja.

Btw. Ruyven, wie hoch sind denn so die typischen Temperaturdeltas vor und hinter der GPU bei dir?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Minimale Radigröße

Der Durchfluss sollte kein Problem sein, jedenfalls sollte es nicht an den Schnellkupplungen scheitern.

Wenn doch: nimm größere...
 
AW: Minimale Radigröße

Ja auslöten könnte man auch machen. Wenn ich aber eh die das Bracket flexen muss, warum dann die Fummelarbeit :devil: Ne Spaß. Hast natürlich recht, das wäre die sauberere Lösung.

Du weißt, dass es Single-Slot-Brackets (zumindest für Karten mit Single-Slot-Anschlüssen) billig im Wakü-Zubehör gibt? ;)

Ach DA bin ich eigentlich schon sehr guter Dinge... Wenn du willst können wir ja gern ne kleine Wette machen. 2 High-End GPUs, wenns es noch innerhalb 2013 zu sehen ist? :devil:

Ne danke, du hast unfaire Vorteile.
Z.B. weiß ich nichtmal, was du für 2013 vorhersiehst :ugly:

....

Möpe in dem von Ruyen verlinkten Sammelthread ist von l/h die Rede, nicht l/min... :-_-:

Das wären dann
215,4 bzw. 2154 l/min. Wenn man bedenkt, das das beste System gerade mal 167 l/min schafft, dann wirds aber ziemlich haarig :ugly: Also alles andere als leicht machbar.
Dann sind wohl definitiv 2 Kreisläufe pflicht. Damit reduziert sich die Anforderung schon mal auf ~108 bis 1080 l/h je Kreislauf. Eventuell muss also doch ne starke externe Pumpe ran. Ich muss aber noch auf die Werte von den pumpen warten, die ich mir vorgestellt hab. Vielleicht packen die das ja.

:huh:
Meine Werte im Thread sind zwar in l/h, aber deine Berechnung hier endet trotzdem mit (~3,6) l/min ;)
Das ist zwar immer noch relativ viel, aber die Hälfte davon sollte mit einer ordentlichen Pumpe ganz gut zu schaffen sein.
Eine Zusammenlegung wäre trotzdem knapp (wenn auch technisch interessant. Wenn du dann noch die CPUs parallel schaltest, hat vielleicht auch endlich mal eine Laing D6 ihre Daseinsberechtigung) und Reihenschaltung würde ich definitiv vermeiden.

Btw. Ruyven, wie hoch sind denn so die typischen Temperaturdeltas vor und hinter der GPU bei dir?

Mit einer Einzelmessung vor/hinter GPU kann ich nicht dienen, aber über das ganze System (->HDD->Pumpe->RAM&SB->NB->CPU->2xSW->GPU->) habe ich in der letzten Ausbaustufe, bei 0,55 l/min, 4 K gemessen. Last: Furmark und Prime Small, circa 250 W Verbrauch an der Steckdose. (wie man durch Nachrechnen unschwer feststellt: Die Leistungsaufnahme kann spürbar über dem liegen, was letztlich durch die Wakü abgeführt wird. Bei mir blieben da rechnerisch nur gut 150 W. Um die 40 W sollten im 80+Bronze Netzteil hängenbleiben, aber weitere 60 W, abzüglich Messfehler, verabschieden sich irgendwo ins System. Vor allem die Rückseite der 9800GTX+ war alles andere als kalt)
 
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