Tagebuch Mein OC-Weg mit dem 265K nach PCGH Beitrag

zepa

Kabelverknoter(in)
Hallo Leute,
seit gestern Abend habe ich nun auch mein neues System zusammen geschraubt, siehe Sig.
Aufgrund des Beitrag von PCGH über das 265K Tuning und dem Angebotspreis am Primeday ist es ein Intelsystem geworden.
Ob ich den Strom beim Zocken über die GPU raushaue oder bei der Bildbearbeitung über die CPU ist dann auch egal. ;-)
Wobei ich schon versuchen werde 80-90% rauszuholen bei weitausweniger Stromverbrauch wie im Beitrag. Die Brechstange muss und soll es nicht werden. Wer mich auf dem Weg begleiten möchte ist jedenfalls hier genau richtig. =)

Heute Morgen vorm arbeiten kurzer Funktionstest: läuft; - geil. Mal kurz XMP geladen weil 8200mHz ist ja so ne Sache; - ohne mit dem Die zu zucken, direkt wieder im Bios. An dieser Stelle: Ich hab schon seit Jahren gute Erfahrungen mit AsRock Brettern. Aber dann sehe ich: Temperatur 68.4 grad?! Die Maus bewegt: hoch bis auf 75 grad. o_O
Ok ausgeschaltet, zur Arbeit gefahren... heut Mittag nach 14:30 Uhr wird das gecheckt. Erster Gedanke ist, das was beim montieren der Arctic Freezer nicht passt, die hat mich gestern Abend auch etwas ins Schwitzen gebracht, dachte aber es hätte am Ende gepasst. Ich hoffe das es daran liegt. Grundsätzlich soll heute das System laufen und ein paar Benchmarks im Stock und "nur" mit XMP laufen, um eine Basis zu ermitteln. wegen 2-3% muss ich nicht das doppelte an Watt raushauen.

Irgendwo hatte ich ein Denoisetest gesehen für LR. Für mich sind hauptsächlich die Leistung in LR und PS interessant. Aber falls ihr neben R24 noch was anderes (kostenfreies) sehen wollt, haut raus. Spannend wird es dann aber erst die Tage, wenn ich mit euerer Unterstützung das optimieren beginne. Vorschläge mit welchen Einstellungen ich starten soll? anderer Weg als PCGH? https://www.pcgameshardware.de/Core...ials/Test-Gaming-Benchmark-vs-9800X3D-1471332
Also dann bis Später!
 
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Wir können gerne Werte vergleichen. Unser System ist ja sehr ähnlich.

Allerdings nutze ich G-Skill 8200er CuDIMMS.
XMP geladen, fertig. Stabil ohne Probleme!

Wollte von diesen Riegeln aber auch mal die Grenzen ausloten.
 
So sitze gerade an der win 11 pro Installation.

Problem mit der Temperatur ist bereits gefunden. Nein ich war nicht zu doof die Folien abzuziehen oder Wärmeleitpaste drauf zu schmieren ... aber die Arctic Freezer möchte nicht falsch herum montiert werden.

Augenscheinlich war für mich kein Unterschied sichtbar aber beim Abnehmen von der CPU war die Wärmeleitpaste in keinsterweise verschmiert sondern die Punkte noch genau so, wie ich sie aufgetragen hatte. Ja, ich hatte sie feste angezogen.
Also die Wasserleitungen anders verlegt, CPUeinheit richtig herum aufgesetzt und schon waren es 32 Grad im bios.

Im Anhang Mal ein Bild von innen
 

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Radiator oben anbringen war nicht möglich?
Die CPU ist dann bei dir zwar etwas kühler, aber so holst du dir nur schon erwärmte Luft ins Gehäuse.

Ich bevorzuge den Kamin-Effekt. Kalte Luft von unten und seitlich rein, diese erwärmt sich, steigt nach oben, und oben und hinten wieder raus! Siehe Bild!

IMG_20250615_223423.jpg
 
Jetzt mal...
Ja das mit dem Radiator hatte ich übersehen, dass 2x140er Lüfter oben passen aber nicht ne AiO mit 2x140mm.
Letztlich aber kein Thema, da ich ja eh viel mehr last auf der CPU hab und dann bekommt diese immer Frischluft. Wäre ich (mehr) Zocker, hätte ich das Gehäuse gewechselt. Wie ich nachgelesen hab ist das jetzt sogar die bessere Variante für die CPU.
Kamineffekt 3x unten und 3x oben wäre auch nett gewesen, aber ich hab Teppichboden, da macht das wohl nicht so viel Sinn?!

Dann mal zu den Testwerten in CInebench23:
Etwas verwirrt war ich von den Ergebnissen ja schon. Stock 35,2k. XMP8000 gerade mal 200 Punkte mehr.
mit Biosupdate auf aktuelle Version und XMP 8200 (erstem Anschein nach stabil) sogar nur 35,0k Punkte. Hä?!?
Naja dann mal 200S eingeschaltet (was PL aufhob, NGU,DSD auf je 32 stellte, Ram aber auch auf 8000mhz tacktete brachte 35,8k. Und das dann noch diese Powereinstellungen händisch übernommen aber auf 34 für NGU/D2D, XMP wieder an mit 8200 und Mulitiplikator P auf 55 und E auf 49 ergab 36,5k Punkte. Mehr hab ich jetzt noch nicht gemacht. Schau jetzt mal ob das dauerhaft stabil läuft.

Joa... lässt mich trotzdem irgendwie ratlos zurück :D also ich hab da bisher einfach nur "was eingetippt" und es läuft stabil... von 35,2k stock auf 36,5k sind aber keine 43% mehr Leistung ;) ... schon klar das die Überschrift Clickbait war und genaugenommen auch falsch, weil Leistung ist nicht gleich Frames in einem Spiel. Laut Cinebench sind 35,7k wohl die normale Punktzahl, dann hätte ich jetzt dennoch "nur" 3,56% mehrt Systemleistung bzw. 2,19% gegenüber Durchschnitt.

Oder übersehe ich etwas Grundlegendes?
 

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Nun ja, die 40%+ legt er im Grunde auch nur in den P1 und P0.2 FPS in manchen Spielen zu.
Die Mehrheit der Gamer schaut im Grunde noch immer nur auf die MaxFps.

Rendering, welches man mit Cinebench ja gerne testet profitiert z.B. nur wenig von so schnellem Ram.
Aber da sieht z.B. ein 9800X3D sowieso nur die Rücklichter.:)Wie den auch? Bei 8 Kernen vs 20 Kernen.

Hier mal mein aktueller R23 Score:
PL1 und PL2 auf 4096 (also freies Boosten ohne Powerlimit?
NGU,DSD, auf 3,4 Ghz
Ring auf 4Ghz
Ich hab die Multiplikatoren im Grunde bei P und E um jeweils nur um 1 erhöht.
Bin da eher Konservativ vorgegangen.

Ram läuft mit CUDIMM Standart mit XMP und 8200MTs und CL40.
Ich muss zugeben das ich mit diesen tRFC und tREFI Werten überhaupt nichts anzufangen weiß.
Ich möchte bei Gelegenheit beim Ram aber nochmal etwas an an der Taktschraube drehen.
Hab gelesen das bei guten Cudimms auch 9000 drin sein könnten.

Temperaturen habe ich bisher max 82 Grad im Worstcase wenn alle Kern unter Last stehen!
Prime95 mit small FFTs ist da meist der Overkill!
Beim Zocken gerade mal Handwarm!

Screenshot 2025-10-14 180343.jpg
 
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Oder übersehe ich etwas Grundlegendes?
Grundlegend: Cinebench ist ein CPU-Benchmark, kein RAM-Benchmark und dem Programm ist es (fast) völlig egal wie schnell dein RAM ist da so gut wie alles was nötig ist in den CPU-Cache passt.

Der Zugewinn, den Dave im Artikel beim Cinebench erreicht kommt nahezu ausschließlich von angehobenen Taktraten und unlimited Power bei der CPU, nicht vom RAM. Wenn du ganz unten mal auf den resultierenden verbrauch schaust siehste woher die Mehrleistung hauptsächlich kommt - mehr Power für mehr Power. ;-)
 
Grundlegend: Cinebench ist ein CPU-Benchmark, kein RAM-Benchmark und dem Programm ist es (fast) völlig egal wie schnell dein RAM ist da so gut wie alles was nötig ist in den CPU-Cache passt.
Jaein. Ich konnte beim RAM-Tuning des 9950X3D rund zehn Prozent mehr Punkte herauspressen. Aber dazu werden ja auch FCLK und UCLK angepasst. Der RAM allein wird also den kleinsten Anteil daran haben.

Zum Thema:
Am besten die Benchmarks nutzen, die ich auch genutzt habe. Damit lässt sich sehr gut vergleichen.
 
ber dazu werden ja auch FCLK und UCLK angepasst. Der RAM allein wird also den kleinsten Anteil daran haben.
Genau.
Klar, die CPU-internen Bandbreiten anheben und Latenzen verringern haben auch im Cinebench einen positiven Effekt, die RAM-Bandbreite alleine macht aber fast keinen Unterschied. Der bei weitem größte Leistungszuwachs in genau dem Szenario dürfte hier rein vom aufheben von Powerlimit und Currentlimits kommen und damit der deutlich höheren Kerntaktraten unter Multicore Vollast.
 
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