News Meilenstein: Fast 90 Prozent aller Windows-Spiele laufen inzwischen unter Linux

Das ist Unfug. Niemand versucht was in den Alltag zu pressen. Außerhalb von Nerdforen wie hier hört und sieht man von Linux so gut wie gar nichts.
Und die meisten Leute sind KEINE DJs oder Fabrikanten, die irgendwelchen Industriescheiß oder spezielle Software brauchen. 90% aller Menschen sind einfach nur Leute, die zuhause ein bissel daddeln und surfen wollen. Und für die würde es ein Linux wunderbar tun.
Deine Bubble umfasst nur einen Bruchteil der normalen Welt! Also kannst Du Dein "extrem viele Leute" stecken lassen. Extrem viele Leute würden mit Linux wunderbar klar kommen, wenn sie wüssten, dass es das gibt!
Es gibt immer wieder Versuche, Linux für den Otto-Normalkunden schmackhaft zu machen.
Immer und immer wieder seit über 20 Jahren. Wirklichen Fortschritt gab es bis heute nicht. Das einzige was halt wirklich Sinn macht ist SteamOS auf speziell dafür entwickelten Geräten.
Meine Bubble besteht überwiegend aus Menschen die den PC oder Mac intensiv nutzen und oft auch Geld damit verdienen. Linux nutzt dabei aber ein kleiner Teil dieser Bubble - Entwickler, Netzwerker, alles rund um IT. Die haben aber auch beides Windows und MacOS jeden Tag vor der Nase und nutzen das richtige Tool für den richtigen Job.

Der Markt alleine spricht ja dafür, was die Kunden wollen. Die meisten wissen wofür der Pinguin steht oder haben das Wort Linux gehört, haben aber absolut keinen Bedarf daran.
Wie gesagt, nur weil man praktisch etwas machen kann wie mit einem LKW Brötchen holen fahren - heißt das nicht das es auch sinnvoll, praktisch oder bequem ist.
Otto-Normalkunde hat absolut keinen Bock sich mit Arch oder KDE zu prügeln bei Kleinigkeiten.
Das ist was für Profis und Menschen die Spaß am basteln haben, eventuell mit Homelab etc.
 
Okay, Wiederholung. Kannst Du haben:
Es gibt immer wieder Versuche, Linux für den Otto-Normalkunden schmackhaft zu machen.
Immer und immer wieder seit über 20 Jahren.
- Richtig.

Wirklichen Fortschritt gab es bis heute nicht.
- Falsch.

Das einzige was halt wirklich Sinn macht ist SteamOS auf speziell dafür entwickelten Geräten.
Nein, Linux macht auf verschiedenen Geräten für verschiedene Zwecke Sinn.

Meine Bubble besteht überwiegend aus Menschen die den PC oder Mac intensiv nutzen und oft auch Geld damit verdienen. Linux nutzt dabei aber ein kleiner Teil dieser Bubble - Entwickler, Netzwerker, alles rund um IT. Die haben aber auch beides Windows und MacOS jeden Tag vor der Nase und nutzen das richtige Tool für den richtigen Job.
Offenbar, Deine Bubble.

Der Markt alleine spricht ja dafür, was die Kunden wollen.
Nein, diese implizierte Deckungsgleichheit ist nicht zwingend gegeben.

Die meisten wissen wofür der Pinguin steht
Das würde ich nicht mal unbedingt annehmen.

oder haben das Wort Linux gehört
Das schon eher.

, haben aber absolut keinen Bedarf daran.
Sie haben vor allem einen Bedarf an ein funktionierenden PC. Funktioniert die Hardware, läuft aber die Unterstützung für die Software aus, tut sich früher oder später Handlungsbedarf auf.

Wie gesagt, nur weil man praktisch etwas machen kann wie mit einem LKW Brötchen holen fahren - heißt das nicht das es auch sinnvoll, praktisch oder bequem ist.
Die Analogie mag aus Deiner Sicht Sinn machen. Um in Deiner Bildersprache zu bleiben: für Andere ist Linux ein Fahrrad, mit denen sie die 1-2 km Wegstrecke zurücklegen, um Brötchen zu holen d.h. zweckdienlich und praktisch.
Obwohl, mh, @Jaffech , sag mal, hast Du mit Deinem Tagebuch praktisch so etwas wie eine LKW-Fahr-Anleitung erstellt? :ugly:

Otto-Normalkunde hat absolut keinen Bock sich mit Arch oder KDE zu prügeln bei Kleinigkeiten.
Die Allermeisten der "Otto-Normalkund:innen" dürften weder Arch noch KDE kennen. Von jenen, die auf Linux umsteigen wollen, dürfte den wenigsten Arch empfohlen worden sein.

Das ist was für Profis und Menschen die Spaß am basteln haben, eventuell mit Homelab etc.
Nein. Wie hier Forist:innen kundgetan haben, ist es was für bspw. Gamer:innen, für Bekannte oder Eltern, die ihre Alltagsaufgaben weiterhin auf ihren älteren PCs erledigen wollen oder ...
 
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Es gibt immer wieder Versuche, Linux für den Otto-Normalkunden schmackhaft zu machen.
Immer und immer wieder seit über 20 Jahren. Wirklichen Fortschritt gab es bis heute nicht.
Oh doch da gab es extreme Fortschritte. Wenn ich nur daran denke wie die Installation unter YAST war. Die Konsole war da zwar ohne Grafik aber nicht weniger unkomfortabel. Es hat sich viel getan in den letzten 20 Jahren.
Du hast nicht wirklich Linux oder Unix die letzten 20 Jahre genutzt oder?
Das einzige was halt wirklich Sinn macht ist SteamOS auf speziell dafür entwickelten Geräten.
Für Dich persönlich mag es so sein. Sehe ich absolut anders.
Der Markt alleine spricht ja dafür, was die Kunden wollen.
Das täte ich jetzt nicht so unterschreiben. Es zeigt eher was die Kunden nutzen. Die Gründe dafür sind so vielfälltig.
Otto-Normalkunde hat absolut keinen Bock sich mit Arch oder KDE zu prügeln bei Kleinigkeiten.
Das hat Otto-Normalkunde auch nicht bei Windows. Selbst hier in einem Forum wo sich weniger Otto-Normalkunden aufhalten gibt es doch immer wieder Probleme mit Kleinigkeiten bei Windows.
Die Analogie mag aus Deiner Sicht Sinn machen. Um in Deiner Bildersprache zu bleiben: für Andere ist Linux ein Fahrrad, mit denen sie die 1-2 km Wegstrecke zurücklegen, um Brötchen zu holen d.h. zweckdienlich und praktisch.
Während Windows ja Industriestandard ist, keine Ahnung was das für ein Fahrzeug ist. So ist Linux natürlich nicht nur das Fahrrad. Es kann ebenso zum komfortablen PKW oder aber zum Schwerlasttransporter werden. Ich denke nur BSD ist da noch flexibler ich täte es hier bis zur Mondlandefähre erweitern um bei der Analogie zu bleiben.
Übrigens - Unix = Industriestandard
Das ist was für Profis und Menschen die Spaß am basteln haben, eventuell mit Homelab etc.
Ja meine Mutter ist ein echter Computer Crack und hat so richtig Spaß mit Linux Mint auf ihrem PC. Sie schreibt E-Mails, Surft im Netz und tauscht sich im Netz mit gleichaltrigen im sozialen Netzwerken aus. Das Wohnzimmer wo der PC steht habe ich bisher noch nie als Homelab angesehen.
 
Ich kann mich noch sehr gut an den Gaming Pc hier erinnern, der mal hier beworben worden ist, als Top Gaming PC für die ganze Familie. Dieser lief mit Linux und nirgendwo, aber auch nirgendwo wurde geschrieben, dass Anit Cheat nicht klappt. Somit kann es dazu kommen, dass unwissende Eltern ihren Kindern zu Weihnachten einen "echten" Gaming PC kaufen wollen und dann kann der kleine kein Fortnite drauf spielen.
Hab es damals im Forum angemerkt und es ist keiner drauf eingegangen oder geschweige das der Hinweis hinzugefügt worden ist.
Warum ist alles mit Windows vorinstalliert? Weil die meisten es kennen und wissen was sie bekommen. Auch wissen sie, dass sie keine Probleme haben mit der Software die sie verwenden. Wenn es auf der alten Kiste lief, läuft es auch auf der neuen. Ganz einfach. 90% der PC User haben keine Lust auf tweeking etc. Sie haben kein Interesse und keine Zeit sich damit auseinander setzen zu müssen.
Alle Linux User tun immer so als wenn der Umstieg ja so einfach wäre. Ist es nicht.
Alleine das ich meine SD Karte vom Steam Deck nicht auf meine Windows PC lesen kann, sagt schon wie verstrickt alles ist...
 
Ah, das ist doch mal eine spannende Nachricht. Dann kann ich meinen Gamingrechner ja noch bis Zen7 irgendwann kommt behalten:
  • Win10: Noch ein Jahr kostenlos Updates bis Oktober 26
  • Linux: 1-2 Jahre
  • Windows 11: Mit Zen7 und DDR6 und AM6 für die Zukunft gerüstet
 
Ah, das ist doch mal eine spannende Nachricht. Dann kann ich meinen Gamingrechner ja noch bis Zen7 irgendwann kommt behalten:
  • Win10: Noch ein Jahr kostenlos Updates bis Oktober 26
  • Linux: 1-2 Jahre
  • Windows 11: Mit Zen7 und DDR6 und AM6 für die Zukunft gerüstet
Oder es sieht so aus:

  • Win10: Noch ein Jahr kostenlos Updates bis Oktober 26
  • Linux: 1-2 Jahre
Windows 11 wird durch Windows 12 ersetzt, welches noch viel schlimmer ist und man bleibt gleich bei Linux. :D
@inhuman_nature @Andreas1975

gebt es auf! Es ist zwecklos! Den holt niemand aus seiner Bubble!
 
Oh doch da gab es extreme Fortschritte. Wenn ich nur daran denke wie die Installation unter YAST war. Die Konsole war da zwar ohne Grafik aber nicht weniger unkomfortabel. Es hat sich viel getan in den letzten 20 Jahren.
Du hast nicht wirklich Linux oder Unix die letzten 20 Jahre genutzt oder?
Doch klar, verfolge das ab und an. Weniger intensiv als früher, aber mehr als genug um zu sehen was sich aktuell so tut - auch bei den Distros wie Cachy, Mint aber auch klassiker wie Arch und KDE.
Früher noch in Chemnitz gewohnt und die Linux-Tage bei der TU mit besucht.

Habe auch viel getestet, z.B. Mixxx (DJ Software unter Linux). Funktionierte schon vor Jahren gut, aber da haste halt immer noch einen Laptop vor der Nase.

Aktuell ist auch Homelab in Planung inklusive TrueNAS, Plex, 10Gbit/s Netzwerk (hab auch 10Gbit/s symmetrisch nach draußen) und da werden sich auch Linux-Distros dazwischenquetschen, eventuell mit einem RTMP-Server der transcoding übernimmt.

Ich würde aber NIE auf den Gedanken kommen meinen Eltern Linux anzudrehen oder z.B. Linux im Live-Bereich einzusetzen sollte ich da Ton, Licht oder Videoprojektion machen (z.B. via Resolume, auch eine irre teure Software die nicht auf Linux läuft, aber sonst zum Standard gehört für die meisten kleineren und mittleren Produktionen, die Visuals irgendwo hinzaubern). Einfach weil es das falsche Werkzeug ist. Und man damit nicht arbeiten kann und die Kollegen nix davon verstehen (sollten die mal an das Gerät aus welchen Gründen auch immer).
Ich würde aber auch nie einen Windows-Server betreiben, denn auch hier ist es einfach ein schlechtes und unpassendes Werkzeug :ugly:
 
Ich kann mich noch sehr gut an den Gaming Pc hier erinnern, der mal hier beworben worden ist, als Top Gaming PC für die ganze Familie. Dieser lief mit Linux und nirgendwo, aber auch nirgendwo wurde geschrieben, dass Anit Cheat nicht klappt. Somit kann es dazu kommen, dass unwissende Eltern ihren Kindern zu Weihnachten einen "echten" Gaming PC kaufen wollen und dann kann der kleine kein Fortnite drauf spielen.
Hab es damals im Forum angemerkt und es ist keiner drauf eingegangen oder geschweige das der Hinweis hinzugefügt worden ist.
Warum ist alles mit Windows vorinstalliert? Weil die meisten es kennen und wissen was sie bekommen. Auch wissen sie, dass sie keine Probleme haben mit der Software die sie verwenden. Wenn es auf der alten Kiste lief, läuft es auch auf der neuen. Ganz einfach. 90% der PC User haben keine Lust auf tweeking etc. Sie haben kein Interesse und keine Zeit sich damit auseinander setzen zu müssen.
Alle Linux User tun immer so als wenn der Umstieg ja so einfach wäre. Ist es nicht.
Alleine das ich meine SD Karte vom Steam Deck nicht auf meine Windows PC lesen kann, sagt schon wie verstrickt alles ist...
Die Vorinstallation von Windows ist nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine Garantie dafür, dass die meisten Spiele und Programme ohne Probleme funktionieren. Die meisten PC-Benutzer möchten sich einfach nicht mit Treibern und Einstellungen auseinandersetzen.
 
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Reaktionen: pdk
Warum ist alles mit Windows vorinstalliert? Weil die meisten es kennen und wissen was sie bekommen.
Nicht ganz richtig. Das stammt aus einer Zeit, als Linux hauptsächlich nur mit Terminal funktionierte und Microsoft mit Hardwareherstellern einen Deal gemacht hat, dass ihr System gleich drauf ist! IBM war damals mit MS- DOS der Erste.

Ich habe das schonmal geschrieben. Würde man seit jeher einen PC oder Laptop kaufen, auf dem KEIN Betriebssystem vorinstalliert ist, würden zum einen Teil viel weniger Menschen ein solches Gerät benutzen oder Linux hätte viel früher einen mittleren zweistelligen Marktanteil, weil es eben kostenlos ist.
Wäre das so passiert, bin ich mir ziemlich sicher, dass eine Kompatibilität heutzutage bei 100% wäre und es viel früher Desktoplösungen à la GNOME, KDE, Cinnamon etc. gegeben hätte.
Die meisten PC-Benutzer möchten sich einfach nicht mit Treibern und Einstellungen auseinandersetzen.
Hmmmm. Unter Windows muss ich doch IMMER einen Treiber für die Hardware installieren, wenn ich sie über die Grundfunktion hinaus benutzen möchte.

Linux hat sehr viel im Kernel drin. Und je nach Basis (Arch, Fedora, Mint) schneller oder langsamer bei neuerer Hardwarekompatibilität. Meinen Drucker konnte ich OotB benutzen unter Mint und Fedora.

Wenn du heute ein Linux ausprobierst, z.B. Fedora oder Nobara, was auf Fedora basiert, wirst du merken, dass gerade Spielen unter Linux viel einfacher als noch vor 5 Jahren ist! Dank Valve und auch dank AMD, die weniger geheimnisvoll mit ihren Treibern tun wollen wie Nvidia.
 
Zuletzt bearbeitet:
Portugal. Praktisch sinds 8Gbit/s die auch dauerhaft anliegen. Eventuell bissl mehr, muss mal verschiedene Netzwerk-Adapter testen. Uptime ist bislang über so 3 Monate bei 99% - der 1% war durch den Blackout bedingt wo halt Spanien und Portugal im dunkeln saßen, das sollte aber nicht all zu oft vorkommen :devil:
Langsam hab Ich es satt für Google Drive, Netflix und sonstigen Rotz hunderte von Euros zu zahlen. Die Preise ziehen in einen Bereich, wo der heimische Server mit Hardware UND Strom deutlich billiger ist.
Da kommt natürlich Linux drauf. Aktuell schaue Ich mich um was es wird - was kleineres oder doch gleich 8U Rack hinklatschen damit auch wirklich alles reinpasst. Und dann schaue Ich mich um was halt für eine Distro draufkommt, gibt ja einiges zur Auswahl. Also ja, Homelab incoming weil es sich mittlerweile auch finanziell lohnt es selbst zu hosten.
99,9% Uptime brauche Ich nicht, sollte was umfallen - OK. Und dann automatische Backups einrichten für Windows und MacOS, NAS hochfahren, Plex hochfahren, RTMP Server mit NGINX Modul blubb.
 
Doch klar, verfolge das ab und an. Weniger intensiv als früher, aber mehr als genug um zu sehen was sich aktuell so tut - auch bei den Distros wie Cachy, Mint aber auch klassiker wie Arch und KDE.
Früher noch in Chemnitz gewohnt und die Linux-Tage bei der TU mit besucht.

Habe auch viel getestet, z.B. Mixxx (DJ Software unter Linux). Funktionierte schon vor Jahren gut, aber da haste halt immer noch einen Laptop vor der Nase.

Aktuell ist auch Homelab in Planung inklusive TrueNAS, Plex, 10Gbit/s Netzwerk (hab auch 10Gbit/s symmetrisch nach draußen) und da werden sich auch Linux-Distros dazwischenquetschen, eventuell mit einem RTMP-Server der transcoding übernimmt.

Ich würde aber NIE auf den Gedanken kommen meinen Eltern Linux anzudrehen oder z.B. Linux im Live-Bereich einzusetzen sollte ich da Ton, Licht oder Videoprojektion machen (z.B. via Resolume, auch eine irre teure Software die nicht auf Linux läuft, aber sonst zum Standard gehört für die meisten kleineren und mittleren Produktionen, die Visuals irgendwo hinzaubern). Einfach weil es das falsche Werkzeug ist. Und man damit nicht arbeiten kann und die Kollegen nix davon verstehen (sollten die mal an das Gerät aus welchen Gründen auch immer).
Ich würde aber auch nie einen Windows-Server betreiben, denn auch hier ist es einfach ein schlechtes und unpassendes Werkzeug :ugly:
Kein Mensch würde auf die Idee kommen, einem Anfänger CachyOS oder Arch zu empfehlen. Mint dagegen ist eine sehr gute Wahl für Einsteiger.
"Und man damit nicht arbeiten kann und die Kollegen nix davon verstehen (sollten die mal an das Gerät aus welchen Gründen auch immer)."
Nicht man. DU. Und sonst keiner. Hör endlich auf, für andere zu sprechen. Du weißt gar nicht, was andere wollen oder können.

EDIT:
Und man merkt, dass DU wirklich keine Ahnung von Linux hast. KDE ist eine Benutzerumgebung, keine Distribution.
 
Die meisten PC-Benutzer möchten sich einfach nicht mit Treibern und Einstellungen auseinandersetzen.
Die meisten PC Benutzer gehen einfach zum nächsten Media Markt oder Saturn, wenn ihr PC nicht mehr will und kaufen sich dort "irgendwas mit Computer" von der Stange.

Alleine das ich meine SD Karte vom Steam Deck nicht auf meine Windows PC lesen kann, sagt schon wie verstrickt alles ist...
Beschwere dich in Redmond, dass sie es bis heute nicht fertiggebracht haben in Windows einen Treiber zu integrieren, womit man wenigstens ext4 lesen kann. Bei Linux ist es ganz selbstverständig eingebaut, dass man damit NTFS lesen und schreiben kann.

Ich würde aber auch nie einen Windows-Server betreiben, denn auch hier ist es einfach ein schlechtes und unpassendes Werkzeug :ugly:
Oder weil dann erstmal der Rattenschwanz Namens Windows Server Lizenzierung auf dich zukäme. Denn das ganze wird ja produktiv genutzt.

Es gibt immer wieder Versuche, Linux für den Otto-Normalkunden schmackhaft zu machen.
Auch Android und ChromeOS sind Linux-Distributionen.

Otto-Normalkunde hat absolut keinen Bock sich mit Arch oder KDE zu prügeln bei Kleinigkeiten.
Du hast nie in einem Systemhaus gearbeitet. Punkte wo der ordinäre Anwender bei Produkten von Microsoft zur Verzweiflung getrieben wird:
- Änderung der GUI unter Windows. Paradebeispiel ist hier weiterhin die Metro-Oberfläche von Windows 8 und 8.1. Selbst bei der GUI von Windows 10 und insbesondere 11 gab und gibt es Probleme.
- Einführung der Ribbons in Microsoft Office
- Änderung der GUI in Microsoft Outlook (classic) vor zwei oder drei Jahren.

Es hat schon seine Gründe, warum die GUI so mancher Fachanwendung aussieht, als ob sie seit Ende der 90er / Anfang der 2000er nicht mehr angefasst wurde. Die Hersteller wollen sich einfach das Theater ersparen, was mit der Änderung einer solchen einhergeht.

Ebenso auch Otto-Normalkunde: Jeder der in Excel ein wenig mehr weiß als die anderen = "er/sie kann Computer!"
 
Der Markt alleine spricht ja dafür, was die Kunden wollen. Die meisten wissen wofür der Pinguin steht oder haben das Wort Linux gehört, haben aber absolut keinen Bedarf daran.
Welcher Markt? Es gibt hier keinen "Markt". Wenn die Leute keine Ahnung haben, dass es so was wie Linux gibt, können sie auch keine Entscheidung treffen, was sie wollen.

Die Vorinstallation von Windows ist nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine Garantie dafür, dass die meisten Spiele und Programme ohne Probleme funktionieren. Die meisten PC-Benutzer möchten sich einfach nicht mit Treibern und Einstellungen auseinandersetzen.
Dann sollte man aber kein Windows installieren. Denn genau das ist Pflicht unter Windows, wenn die Kiste sauber laufen soll. Die Windows Treiber sind nämlich in der Regel fürn Arsch.
 
Nicht ganz richtig. Das stammt aus einer Zeit, als Linux hauptsächlich nur mit Terminal funktionierte und Microsoft mit Hardwareherstellern einen Deal gemacht hat, dass ihr System gleich drauf ist! IBM war damals mit MS- DOS der Erste.

Ich habe das schonmal geschrieben. Würde man seit jeher einen PC oder Laptop kaufen, auf dem KEIN Betriebssystem vorinstalliert ist, würden zum einen Teil viel weniger Menschen ein solches Gerät benutzen oder Linux hätte viel früher einen mittleren zweistelligen Marktanteil, weil es eben kostenlos ist.
Wäre das so passiert, bin ich mir ziemlich sicher, dass eine Kompatibilität heutzutage bei 100% wäre und es viel früher Desktoplösungen à la GNOME, KDE, Cinnamon etc. gegeben hätte.
Die Hintergründe sind ja egal, aber stand jetzt, weiß jeder was er bekommt. Mehr habe ich nicht gesagt.
 
Du hast nie in einem Systemhaus gearbeitet. Punkte wo der ordinäre Anwender bei Produkten von Microsoft zur Verzweiflung getrieben wird:
- Änderung der GUI unter Windows. Paradebeispiel ist hier weiterhin die Metro-Oberfläche von Windows 8 und 8.1. Selbst bei der GUI von Windows 10 und insbesondere 11 gab und gibt es Probleme.
- Einführung der Ribbons in Microsoft Office
- Änderung der GUI in Microsoft Outlook (classic) vor zwei oder drei Jahren.

Es hat schon seine Gründe, warum die GUI so mancher Fachanwendung aussieht, als ob sie seit Ende der 90er / Anfang der 2000er nicht mehr angefasst wurde. Die Hersteller wollen sich einfach das Theater ersparen, was mit der Änderung einer solchen einhergeht.

Ebenso auch Otto-Normalkunde: Jeder der in Excel ein wenig mehr weiß als die anderen = "er/sie kann Computer!"
So ein Systemhaus ist auch die Hölle für mich. Startups überall auf der Welt sind wesentlich flexibler. Und selbst wenn die Macbooks für alle Mitarbeiter bereitstellen, so ist man da nicht auf bestimmte Software limitiert.
GUI Änderungen sind an der Tagesordnung. Jedes größere Update bringt neue Funktionen, die will man ja irgendwie einbauen. Manchmal fällt auch was weg, manchmal sind die Entwickler lustig und zerlegen das ganze UI und machen alles neu (inklusive diverser Bugs).
Anwender darf sich da alleine einarbeiten und soll gefälligst nicht der lokalen IT-Abteilung damit auf den Sack gehen nur weil die übliche Software anders aussieht. Jeder Anwender kennt das doch von seinem Smartphone privat - kriegste n Update und dann ist das halbe UI umgebaut. Das ist kein großes Ding, solange die meisten Hotkeys/Shortcuts unverändert sind.
Ja dann wird der Angestellte halt langsamer weil der paar Minuten nach XYZ suchen muss weil der Knopf jetzt woanders ist, was ein Drama.
Welcher Markt? Es gibt hier keinen "Markt". Wenn die Leute keine Ahnung haben, dass es so was wie Linux gibt, können sie auch keine Entscheidung treffen, was sie wollen.
Klar wissen die Leute - es gibt noch MacOS und Linux. Es ist ein Geheimnis.
Es gibt bei Linux halt drölftausend Distros und GUI-Versionen in allen möglichen Kombis. Und ja einige davon sind besser oder schlechter für die vorhandene Hardware und Software. Klar lässt sich alles umbauen, aber warum sollte jemand dies auf dem heimischen PC wollen? Die Kiste soll wie ne Konsole funktionieren - vorinstalliertes OS, Updates automatisch, machste an und feddisch - Spiel oder Film auswählen und los geht es.
Die Kunden wissen sehr wohl was es alles auf dem Markt gibt, die wollen das Produkt einfach nicht in der breiten Masse, weil es nicht passt.

Wer Spiele mag und eine einfache, stabile Kiste haben will die auch noch bezahlbar ist - Windows.
Wer hingegen auf spezielle Software steht die nur mit MacOS rennt, kauft sich halt nen Mac-irgendwas.
Und wer ein stylisches, schnelles und langlebiges Gerät will, greift auch zu Apple - die Hardware ist genial, der Service in jeder Wüste hat die passenden Ersatzteile, die passende Software ist extrem gut optimiert und wirklich schneller als die Windows-Alternative. Hat aber alles seinen Preis, bei Apple kommt man nicht günstig weg.
Aber kein normaler Kunde geht in einen Laden und fragt gezielt nach Linux. Einfach keinen Bedarf.

Linux ist locker noch 20 Jahre davon entfernt, wirklich benutzerfreundlich und kompatibel zu sein um als alleiniges Alltagsgerät für die Menschen zu sein die sonst intensiv Windows und/oder MacOS nutzen. Und auch in 20 Jahren wird man sich ärgern weil XYZ nicht auf dem OS unterstützt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Startups überall auf der Welt sind wesentlich flexibler.
Im Professionellen Bereich viel zu Risikoreich. Heute noch prima zusammengearbeitet morgen schon aufgelöst.

GUI Änderungen sind an der Tagesordnung. Jedes größere Update bringt neue Funktionen, die will man ja irgendwie einbauen. Manchmal fällt auch was weg, manchmal sind die Entwickler lustig und zerlegen das ganze UI und machen alles neu (inklusive diverser Bugs).
Bei meinem OS bestimme ich ob und was an der Gui geändert wird. Es ist schließlich ein Werkzeug.
Ein Werkzeug was ungefragt Bedienelemente oder Knöpe verschwinden lässt oder diese hinter anderen Bedienelementen versteckt. Das Äußere um sich zurecht zu finden einfach ändert und selbständig nach der Kommunikation nach Hause seine Einstellungen ändert ist sicher vieles aber ganz sicher kaum eine Produktive Lösung.
Ich würde aber NIE auf den Gedanken kommen meinen Eltern Linux anzudrehen
Das Du daran nie einen Gedanken verschwenden würdest ist in diesem Thread nicht nur mir klar geworden. Meine Mutter ist da aber sehr souverän auf dem System unterwegs. Ich habe tatsächlich nicht schlecht gestaunt als sie nicht nur selbst Software installiert hat sondern auch ein Kernel UpDate vorgenommen hat. Muss vermutlich doch was von mir gelernt haben als sie in meiner C64 Zeit über meine Schulter schaute.
Wäre nicht schon so alt täte ich ihr tatsächlich BSD andrehen.
Linux ist locker noch 20 Jahre davon entfernt, wirklich benutzerfreundlich und kompatibel zu sein um als alleiniges Alltagsgerät für die Menschen zu sein die sonst intensiv Windows und/oder MacOS nutzen.
Deine Meinung und die ist Dir auch gegönnt, geht jedoch an der Realität vorbei.
Die Kiste soll wie ne Konsole funktionieren - vorinstalliertes OS, Updates automatisch, machste an und feddisch - Spiel oder Film auswählen und los geht es.
Das dem leider nicht so ist kann man leider täglich hier im Forum mitverfolgen.
Die Vorinstallation von Windows ist nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine Garantie dafür, dass die meisten Spiele und Programme ohne Probleme funktionieren. Die meisten PC-Benutzer möchten sich einfach nicht mit Treibern und Einstellungen auseinandersetzen.
Als ich noch Windows nutzte musste ich mich sehr wohl mit Treibern und Einstellungen herumschlagen. Da es ja immer noch Treiber für Windows gibt gehe ich nicht davon aus, dass sich dahingehend etwas geändert hat.
Alleine das ich meine SD Karte vom Steam Deck nicht auf meine Windows PC lesen kann, sagt schon wie verstrickt alles ist...
Ja da könnte das Team aus Redmond gerne weitere Dateiformate unterstützen. Andere OS bieten ja auch mehr als praktisch nur ein Dateisystem.
 
Das dem leider nicht so ist kann man leider täglich hier im Forum mitverfolgen.

Als ich noch Windows nutzte musste ich mich sehr wohl mit Treibern und Einstellungen herumschlagen. Da es ja immer noch Treiber für Windows gibt gehe ich nicht davon aus, dass sich dahingehend etwas geändert hat.
Dies ist schon lange so, das meiste funktioniert out of the box.
Lass mich mal am Kopf kratzen wofür Ich hier Treiber gebraucht habe:
2x Audio Interface
1x alter Synthesizer mit Audio Interface
1x 10Gbit/s Netzwerkkarte weil sich TP-Link irgendwie krumm bei Marvell bedient hat
1x X52 HOTAS.
2x verschiede Elgato Capture Cards
Und 1x bei AMD den ganzen Kram - GPU, Chipset bleh, seit dem automatische Updates. Für alles außer GPU reicht ein stabiler Treiber und braucht keine Updates. Wer weniger exotische Hardware hat, braucht 2-3 Treiber wenn überhaupt, den Rest kriegt Windows hin und zwar schon beim installieren.

Ich kann mich noch an Zeiten von XP und davor erinnern, wo ein Drucker inklusive passenden Treibern wirklich keinen Spaß gemacht hat. Und der Rest hat auch nicht out of the box funktioniert.

MacOS kriegt das noch besser hin. Kann mich nicht mehr daran erinnern, wann dort das letzte Mal ein manuelles Treiber-Update/Install nötig war. Und auch da klebt einiges an exotischer Hardware dran.

Windows hat zwar viele Probleme, aber praktisch alle hängen mit Microsoft zusammen - also Firmenpolitik, nach Hause telefonieren, ungefragte Installationen von Tools wie Copilot und den Office-Rotz.
Das OS ist an sich stabil genug um auch im Live-Bereich eingesetzt werden kann (extrem kritisch weil halt live und auch noch on the road wo nur wenige Optionen bereitstehen zwecks troubleshooting).

Wie gesagt, wenn Windows wirklich so grottig wäre, würden Kunden massenweise weglaufen. Linux und MacOS würden explodieren. Dem ist nicht so einfach weil das Produkt gar nicht so schlecht ist.
Allgemein muss man den Kunden schon so richtig hart penetrieren bis dieser wechselt. Siehe Intel und sterbende Prozessoren - Kunden kaufen weiterhin blau :) Brennende Nvidia-Karten mit 12VHPWR? Egal, fliegen aus den Regalen weit über MSRP. Ich weiß ja nicht was eine Firma noch anstellen kann um den Ruf und die Produkte so schlecht zu machen um wirklich eine Massenabwanderung zu verursachen :devil:
 
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